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Wiener Morgenzeitung · 1919-12-12 · Heft 320 (12.12.1919) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 320 (12.12.1919)
Date
1919-12-12
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Wien. Frektag' f * Britisches HUfswerk für Wiener Kinder.. Daognkhaus S. M. voll R » t h t di i 11» hat dem Britischen hkl'swrrk für Wiener Minder dm Betrag von X 500.000 gewidmet. - * - Poststückverkehv. zwischen . der Schweiz und Palästina, Nack Palästina nnd Svnen find Poststücke aus der Schweiz bis 5 Kilogramm ohne Wertangabe noch Nachnahme Über Italien oder Frankreich und Aegypten wieder zulässig. Pakete dach Orten des östlichen Testes koüen Franks 4—, solche nach »llen übrigen Orten Franks 3,50. Für alle diese Sendungen besteht jeine Haftpflicht. Jakob Kufiner-Stipendlum, Ein Stipeudium im vetraae von 42V K jährlich wird an einen jüdischen HochschUler rom Beainn des Studienjahres 1919/30 angefangen verlieben. jNittellole Hörer einer Wiener Hoch'chule, deren Eltern t früher iiach Ober-Dol'lmg zuständig waren oder die im Gebiete der ckemaligen Gemeinde Ober-Döbling oder überhaupt im alX. Bezirke geboren oder wohnhaft find, mögen ihitz Gesuche Mer Beilegung dr§ Geburtsscheines. des HcimatSscheineS, des iNittellosigkeitszeugnisscS, JmpfzeugnisseS und der Studienstückweise an dre Magisiratsabteilung XM bis ft. Dezember 1919 beim Magistrale der Stadt Wie» Einweichen. - * Rolandrühne. Das Dezembervrogramm dieser süngen Bühne, die stch von Unternehmungen ähnlichen Genres vorteilhast unterscheidet, weist die Namen Otto T r e 8 l e r. Oskar Sachs, Gisela W e r b e a t r f und Annemarie Hegner iwf. Aber auch das Übrige Ensemble kann stch neben diesen Stars" sehen lasten. Der »letzte Doh4mi6n" Bruno Hardt- Wal den findet, obwohl er n i ch t die üblichen Stork-Troll» lieber, sondern Dehmcls tiefes Lied vom ArbertSmann singt, überraschenden Bestall. Franst Nessel, fesch und blond, tanzt und singt den neuesten -Schlager" von Robert Stolz: «Marie, toi Stolz von Wävr-ng!" Oskar Sachsund Mizzr F r e i h a r d t bemühen sich mit Erfolg um die Strlluna des Hein-Bnrcknerschen Singspieles .Funseils Enibeekung". Ihr temvernment- und humorvolles Spiel führt diele Banalität, zu der Robert Stolz eine nichts weniger als originelle Musik beigesteuert hat, zu einem tzmrwarlelen Erfolg. Der vielangeteindete Otto Treßler tritt bt emem kleinen Drama. von. Ä. A. Lorde und Cbatleh Folry -AmTelevhon" auf. Burgtheater in der SmgspielhaÜe... Aber es sei jedem, der daS alte Burgtheater sucht und liebt, ttupfoblen, den „Sternen" am Framensring. wo Herr Paullen Erinnerungen an Nrutitschein aussebeu läßt, de» Rücken m kehren .und m die Singspielhalle zu flüchtm. Trrßlers wunderbar beseeltes Spiel läßt Ort und Zeit vergessen und e8 erweist stch Wieder, daß wahre Kunst in jeder Umgebung triumphiert. —- Annemarie H r g n e r trägt, vom Komvonisten Bela 1* o 4 * f t) am Flügel begleitet, charmante Chansons in unnachahmlicher Manrer vor. Gisela Werbezirk ist m einer Taufsiem'schm Koste „RisaS Verlobung" völlig in ihrem Element. Sie lächelt hnd hebt das Bein wie in seliger Lustsp'.elzeit. Und alles rast vor Lachen... * Die Hotelanforderunge«. DaS Staatsamt für soziale Verwaltung teilt heute mit: Seit 15. Juli 1919 sind insgesamt vom Wohnungsamte der Stadt Wen 42 Hotels angefordert. Im Emsprüchswege wurde die Anforderung Hinsicht! ch vier Hotels außer Kraft gesetzt, so daß sich die genannte Ziffer auf 38 ve> mindert. Bezüglich 24 Hotels ist das elnfordernngserkenntnis bereits in Rechtskraft erwachsen, bezüglich der restlicken 14 Hotels ist über die eingrbrächten Einsprüche noch nicht entschieden. 9 KautskyS Enthüllungen. Die Zentrallammer des Landgerichtes Berlin hatte über einen Antrag der deutschen Lerlagsgesellschaft für Politik und Geschichte auf Erlaß einer einstweiligen Verfügung über das Knutsky-Buch „Wie der Welkrieg entstand" zu entscheiden. Das Gericht erkannte auf kostenpflichtige A b w. e i s u n g .der Anträge, so daß. daS Kautsky-Buch erscheinen kann.! - Gefälschte Taufen dev. DaS Dankamt Senn tschecho» slowatischen FwanzmiNister-um teilt mit: Das Publikum wird jmsmerkiam gemacht, daß Tausendkronennölen der Oesterreichischwigarnchen Bank seinerzeit nur bis zur Serie 1236 mit tschechoslowakischen Stempeln versehen wurden. Gestempelte Roten mit einer höheren Serie sind daher unbedingt falsch gestempelt; aber auch Tausendkronennoten mir utedrigeren Serien (bis inklusive 1236) sind einer genauen Prüfung zu unterziehen, da auch bei folchm Stempelfalsisikate Vorkommen können. - Rekovdflua London—Australien. Eine Kabelbepesche aus P o r t D a r n> t n meldet, daß der britische Flieger Kapitän Roß-Smith in Australien eingcti offen ist. Kapitän Roß.-Smlih ist am 12. November von Hounslow bei London abgeflogen, Noß-Smilh gewinnt durch den Flug den Preis der australischen Regierung von 10.000 Pfund. - Das Ende des Wiener Telephonskandals in Sicht? »Algemem Handelsblad" erfährt, daß ein amerikanisches Finanzkonsortium der österreichischen Regierung den Antrag gestellt hat, das Telephonnetz in Wien zu übernehmen. - Sin Expretzzug Ostende—Pari»—Wie». Demnächst werden Erweßsiige Ostende-Parrs—Straßbürg—Prag- Warschau und Ostende—Paris—Straßburg—München—Wie» eingeführt werden. j - Karin Michaelis ftt Wien. Karin Michaelis ist von Kopenhagen nach Wien abgcreist. wo sie de» Winter zu verbringen gedenkt. Wie verlautet, wird sich die Dichterin in den Dienst der Aktion zur Linderung der Not Wiens stellen. - Skoda entläßt Arbeiter. Aus P i s e n wird «nS gemeldet: In der Waffenfabrik der Skodawerke wurden 8V0 Arbeiter wegen Aibeitsmangel in dieser Abteilung gekündigt.! - Großer Einbruch. Am'10. d. M. nachts wurde das Geschält der Firma Z u r m a n n, XlV., Mariahilfersiraße 202, erbrochen. Gestohlen wurde eine große Anzahl Pelzkragen and Felle im Werte von ungefähr JC 100.000. | - Kasseneinbruch mit einem MiMonenschaden. In der Nacht zum 11. d. M. sind blsbcr unbekannte Gauner in die Werkstätte des Juweliers Hans G o l d n i g, Bäckerstraße 7, gedrungen. Sre haben eine eiserne Kasse aufgesprengt und ihr Saphire, Rubinen, Brillanten, B r u ch g o l d, etwa '/, Kilogramm schwer, ‘/s Kilogramm Feingold, dann Feinsilber, Schmuckgegenftände, darunter ein Kollier aus Rubinen mit fünf Reifen Brillanten^ in Platin gefaßt, eine Nadel aus Silber und Gold mit Brillanten, eine Plarindamcnubr mit einem Rosenblatt aus Diamanten, eine glatte Plaimdamenuhr üsw. gestohlen. Der Gesamtschade n beträgt ungefähr eine Million Kronen. Auf bte Ergreifung der Täter ist eine Belohnung von K 5000 und von 5 Prozent der znüandegebrachttn BrUte auggrseht. Dre gestohlene Platindamenuhr hat Stunden- und Mmutenschlagwrrk und stammt von der Firma Audemar Piquet. Vereinsnachrichten. .achrichtenvon Vereinen erscheinen au ahmsloSnuramTagrder Veranstaltern Heule: A l a d r m i t ch r r B r r e i n „I si d i k ch t & u 11 u ■ H.-.iail 38 der Universität. Dr. Ch. Tnrtakower: Ucl Bialik., Beginn V-6 Uhr gbendL. Wiener MorgenzeitunK . —. - > ..innw» Die Ernährung. Der Marktverrcht. Auf dem Naschmarkt und in der B i k t« a l i e nmarkthalle im Ul. Bezirk waren heute Zwiebeln aus Bologna, das K.logramm zu X 6.70, erhältlich, doch reichten die zur. Dersügung stehenden Mengen nicht zrir Befriedigung der stürmischen Nachfrage. Auch stcirjsche Aepfel. das Kilogramm zu 6.84, gab es auf diesen Märkten. Das übrige Angebot bestand wie gewöhnlich nur aus Kraut und Rüben sowie verschwindend kleine Diengen an G ä r t n e r w a r e. * JnderGrvßmarkthaNe wurde gestern bei ben Betkausständcn der Firmen mit den Anfangsbuchstaben A bis K mit der Ausgabe deS RindlleischeS begonnen. DaS zum Bcrkauf bereitgestellte Rindllrisch stammt diesmal von frsich geschlagenen Rindern kroatischer Herkunft. Sonst gab eS gestern Schafm»d Zlkgenstesich. das Kilogramm zu X 46.— bikl 56.—. Die F i s ch m 8 r k t e waren etwas reichlicher versehen, doch umfaßten die Ncuzufuhreu nur gesalzene Schellfische und gesalzene Kabeljau zn X 14.— daS Kilogramm sowie geräucherte Seefische zu X 84.—. Die «SchstwVchrge Brots und Mehlquote. Wie wir berr'ts gemeldet haben, gestatten die Mehlzustchcen in der nächsten Woche noch keine Erhöhung der Ration an Brot und Mehl, wie sie mm seit drei Wochen ausgegeben wird; auch in der kommenden Woche gelangt e i n 8 a i b Brot, beziehungsweise für Schwerarbeiter I V, Laib Brot und ein V i e r t e l k i l o K o ch m e h l zm AuSga-e. Holländische Liebesgaben für Mindestbemittelte. Mit dem letzten Kindertransport sind auch einige huudert Kilogramm rituelle - Fett alSLiebeSgabr der holländischest Juden nach Wim gekommen. Diele- Fett soll an Mindest» bemittelte abaeacden werden, welche sich dlirch den Mindestbtmttteltenschein legitimieren und durch d,e Fettkarte Nachweisen können, daß sie daS rahvnierte Fett, weil eS nicht rituell war, in den letzten Wochen nickt bezogen haben. Ansuchen um diese Zuweisungen sind schriftlich bei der Soziale« Hllfsgemeinschäst Anltta Müller, U., Prakerstraße l?, vorzubringrn. KarkoFelabgabe. Freitag bis Montag werden im IX«, X.. Xl., XII. und XIII. Bezirke ausländische Kartoffeln zum Preise von X 4.84 pro Kilogramm, und zwar */* Kilogramm pro Kopf gegen Abtrevnmig des Abschnitte- „C* der Kartoffelkarte abgegeben.- JwirbrlabgabO» Heute gelangen zur Ansgabr: IV. Bezirk (NaschMarkts 91000 Kilogramm Zwiebeln; IX. Bezirk 2000 Kilogramm; XlV. Bczirk 14 700'Kiloaramm; XVl. Bezirk 12.000 Kilogramm und 13.000 Kilogramm; Xvlll. Bezirk 6000 Kilogramm: XIX. Bezirk, Sonnbergplatz, 8000 Kilogramm; XIX. Bezirk, Nußdorservlay, 2000 Kilogramm» XXI. Bezirk 11.000 Kilogramm (X 7.50). Komumnales. Die Wohnungsaufnahme. Bi» 20, Dezember verlängert. Der Stadtrat beschloß gestern, die AmtSdauer der Kommissionen für die Wohnungsausnahme bis 80. d. M. zu verlängern und für die daraus entstehenden Mehrkosten einen Kredit von X 2N0.000 zu bewilligen. Die Angelegenheit gelangt heute vor den Gcmeinderat. Insgesamt wird somit die WohnungSaufnahme einen Betrag von nahezu einer Million Kronen erfordern. Einschränkung der FahryreiSbegünstigungen bei den städtischen Straßenbahnen. M In der gestrigen Stadtratssitzung gelangte rin Antrag zur Verhyudluug» alle bisher geltenden Fahrpreisermäßigungen bei den städtischen Straßenbahnen, welche einigen Kategorien Angestellter und einigen Kölprrschastr« emgrranmt waren, zuwlderritfen. Rach einer längeren Debatte wurde der Aulrag mit allen gegen drn christlichso-tale Stimmen angenommen. Bühne und Kunst. Vorlesung Elisabeth Bergner. . Elisabeth Bergner,hat sich rasch durchgeseW. Als sie im Vorjahre ans der Neuen Wiener Bühne «tit Wedekind- ,^Lulu" begann, gab eS noch viele Skeptiker. Man beliebte, sie für Backfischrollen in Dutzendlustspiflen gerade noch für brauchbar zu erklären. Jetzt, nach Jahresfrist, ist . ihr eigenartiges Talent allgemein <m*tlanjtt. Als eine ihrer erfreulichsten Leistungen ist uns iljte Ophelia in Erinnerung. Auch am Vvrlesetifche hat sich die h.-rückende Anmut ihre- Wesens, der Herba Reiz i^res Organs und ein? nicht gewöhnliche Gestaltungskraft bewährt, die zu den schönsten Hoffnungen berechtigt. Gleich mit der ersten Gabe, zwei wundervoll schlichten Liedern des Matthias C audius, nahm sie gefangen, um dann insbesondere mit Gedichten von Elsa. Lasker-Schüler und der erqu cklichen Wiedergabe eines Kipli^g'chen Märchens zu siegen. Daß der Besuch des Saales so viel zu ibünschen übrig ließ, darf die KÜnst'.critt nicht beirren, das wird sich ebenso 'ändern, wie sich die Werbung des jungen Mädchens als Schauspielerin geändert hat, und es gehört nicht viel Sehergabe dazu, um ihr für die nächsten Male volle Säle zu prophezeien. > , O. A. Verein „Freie jüdische Volksbühne". Der Verein ^Freie jüdische Volksbühne^ gibt im Monate Dezember im Bürgertheater drei Nachmittagsvorstellungen: Samstag den 18.. wird zum dritten Male „Gott'der Rache" von Schalom Asch zu Gunsten der zu gründenden jüdisch-dramatischen Schule aufgeführt, welche die Heranbildung fähiger Dilettanten zu Schauspielern für die jüdische Bühne anstrebt. Ueberzahlunzm werden dankend entgegcngenommen. — Samstag den 20. geht ÄUirt ersten Male „Der Dorfsfing", Drama in vjer Akte« von Levn K o b r i n, in Szene. Dieses neueste Drama in der jüdischen Literatur wtirde mit großem Erfolge auf der russisch» und amerikanisch-jüdischen Bühne gegeben. — Am 27. wird ..Der Docfsjing" wiederholt. Mitglieder deL Vereines erhalten zu „Gott der Rache" j 00 Kcoz^nt ermäßigte Karten, zu „Der Dorfsjing" Freikarten r12. Dezember' M'9 [. 320; im Vereinslokale, Cafe '„Neinbrandt", 2. Bezirk, Untere Augurtciistraße 11, täglich zwischen hilw.7 bis halb '8 Uhr abends and an Sonntagen zwischen lO Inö 12 Uhr vormittags. Sonntag den 14. d. M. um >0 Uhr vormittags Vortrag 'über „Der Dorfsjiug", gehalten rMm Schriftsteller I. M e st e l tin Vereinslokale. Gäste willkommen. Mit Rücksicht auf den Unterrichtsbetrieb tn der Akademie für Musik und darstellende Kunst finden die von der Wiener K a m m e r k u n st veranstalteten Aufsühruirgen der Hofmannsthalschen „Eleitra" eine Woche später als bisher angekündigt, nämlich erst am 20., 21. und 22. d. M., statt. Die bereits für den 18., 14. und 16. gelösten Mrteir behalt.'ir ihre Gültigkeit. ---— Aas den Theatern. Im Wiener Stadttheater wird eine Aufführung des Lustspieles „D i e l u st i g e n W e i b e r von W » n d s o r" von Shakcsprare mit Hans MarralS Fallsiaff vorbereuet. Ferner die Ersiaussührung der Lustspielnovität „Der große Künstler" von Arnold B e n «t t in den Hauptrollen mir H a n s i N i t f e «nb Joses Jarno. Eine neue Oper HumprrbinckS. Die tveueste 'Opev Humperdincks „Heirat wider Willen" hatte bei der Erstaufführung im - Hessischen Landestheater nur eiueu, Achtungserfolg. Rach dem dritten Akt rvar der Be^' fall stark. Hermann Sudermann hat e'm neuefilnfaktigeS Drama „Notruf" vollendet, daS demnächst in Berlin am Theater in der Köniftgrätzerstraße zur Uraufführung gelangt. ' Dftltt Thaller, der ausgezeichnete Tharakterkomiker und Anzengruber-Interpret» der. in der letzten Zeit gezwungen war, sich in der Operette zu betätigen, kehrt erfreulicherweise an dir Stätte seiner früheren Wirksamkeit, daS Deutsche! BolkStheater, zurück. Konzertreise der Wiener Philharmonlker nach Italien. D»e Wiener Philharmoniker, die gegenwärtig das erste Orchester der Welt sind, haben eine Einladung erhalten,^ iiy Frühling in Nom, Turin. Bologna, Florenz und Mailand Konzerte abzuhaltcn- Die Philharmoniker werden voraussichtlichi diese Einladung annehmen. Es wäre daS erstemal, daß unsere Philharmoniker in italienischen Slädttn.erscheinen. 1 ° Komposttionskonzert. Der Wiener Tondichter Robert Alexander veraristallet Sonntag den 21. d. M„ - Uhv abends, im.kleinen Musikvereinssaale einen Koisipofiiionsabmd. Mitwirkend: Konzertsängerm MalvineD vorzak-M ü ller, Pianistin Gertrud I o 1 l e s, Orgel tmd Begleitung der Gesänge: der Komponist. Karten au der TageSkaffe lMustkva^nsgebäudr). Zue PalLstinakunde. „E r e z I s r a e l", Mito trilungen des HauvtbureauS des Jüdischen NationalkondS. HestS, Mk. 5.—. Professor Dr. Hermann G u t h e, BibelatlaS nt 20 Haupt- und 28 Nebenkarten, mit einem Veezeichnis der altm und neuen Ortsnamen, Mt. 16.50. Hebräische Wandkarte von, Palästina, Maßstab 1:200.000, Format 137:192 aus Staben Mk. 90.—. Richard L i ch t h e i m. Der Ausbau deS jüdtschm Palästina. 50 Pfennig. Dr. Kurt N a'w r a tz k t, DaS neue jüdische Palästina, gebunden Mk. 8.—., Dr. Alfred N o s s i g. Zur Lösung des Palästinaproblems, eine Forderung an dw Friedenskonferenz und an den Völkerbund K 1.80. Sämtliche! Bücher und Karten sind zu beziehen durch R. L L W i t, Buchhandlung, Wien, l., Roienturmstraße 22. >?r»1ef-8portplatr 6es Wr. Athletiksportklubs Strassen bahnlinie L, M und H» , 490 Sonntag, 14. Dezember, 2 Uhr nachm« Entscheidung der Meisterschaft der Herbstserie der II. Klasse /"f ßermaitla—ßakoab Halb 1 Uhr: Wettspiel der Reserven. Vorverkauf i Industriellen-Caf4, I. Xonkordtaplat«. R. LOwit, 1. Rolenturrastrasse 33. Wr. Morgenzbitung, II. Taboratr. 1. Sport-Tagblatt, I. Stubenring. Wr. Ring*Ca14, I. Stubenring. SportwarenhauB Pohl u. Mtthlhauser, L Kärntnerslr. Sport. Die Schiedsrichterfrage für das Wettspiel Halio ah—Germania. Die Besetzung deS Meisterschaftsspieles Hakoah gegen Germania wurde m der Sitzung hrS Schiedsrichterkollearums eingehend besprochen. Prof. Schwieger begründete neuerlich die Ablehnung einer Wahl mit seiner infolge e>nrr durchgemächten Erkrankung ungenügenden körp^lichen Verfassung. Herr Ätetschuih hatte dem Kollegium mitgeteilt, daß er wegen der derzeitigen peinlichen Verhältnisse nrcht in der Lage sei, in der nächstetf geu Wettspiele zu leiten. Der Vorsitzende Dr. Houdek äußerte die Ansicht, daß es ganz zulässig sei, auch außerhalb des Kollegiums stehende Herten fallweise mit der Leitung von Wettspielen zu betratien, -daß aber die Forderung rmes Vereines nach einem bestimmten Schiedsrichter ganz unzulässig sei. Er halte <8 also für völlig zulässig Herrn Retschury zur Leitung des Spieles einzuladen. Mehrere Redner sprachen sich aus prinzipiellen Gründen gegen eine Betrauung Retschurys aus. Schließlich.wurde Herr Schonecker vorgeschlagrn. DaS Kollegium entschied aber, daß kein Anlaß vorliege, gerade für dieses Spiel cmen außerhalb stehenden Herrn heranzuzieben. Bon den vorgeschlagenen Herren lehnten die Herren RcichSseld, Hazler und Grünbaum ab. Schließlich fiel die Wahl aus Herrn Lorenz, der also dieses Spiel letten wird, Streik der Schiedsrichter. Mit Rücksicht auf die skandalösen Vorfälle, die sich am letzten Sonntag aus den erstklassigen Sportplätzen ereignet haben, hat daS SchiedSrichtcrkollrginm die Besetzung der erstklassigen Wettspiele^verweigert. Die Vereine werden daher gezwungen sein, SchrkdÄichter aus ihren Mitgliederkreisen heranzuzieben. Eirlaufsektion dev Hakoah. Der Spvrillub Hakoah hat für den lausenden Winter den Grunerscken Eislaufplatz. VIH., Josesstädterstraße 51, gemietet, um allen Mitgliedern legenhm zur Ausübung deS Eissports zu geben. Ermäßigt« Saisonkatlen zu X 85.«- könncu durch das Sekretarim l., Konkorvtaplatz sllrä, bezogen werden. Der Platz wird cm« zu gewissm Zeiten gänllich für d->3 Elshocknnrammg zur Verfügung stehen sowie als einziger EiSlausplatz Wrens täglich vl4 9 Uhr abends geöffnet fein., KonLert D>rnnecsiag und Sonntag

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