Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1919-12-11 · Heft 319 (11.12.1919) · p. Seite 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 319 (11.12.1919)
Date
1919-12-11
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/2979076-2979077-2979396--02807-2988367
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Nr. SIS Wien, Donnerstag Wiener Morgenzerrun- /II. Dezember 1919 Seite 8 K^asss üiakl€aiiiei'«Feiev* S Festrede gehalten vom Ober- ■ rabbiner Pr. Cbajes. I i Erstklassiges künstlerisplies Programm. B Karten tob K 30.— bis K 2.— im Zionisti- E M sehen Bureau, II., Zirka^gasse 83, an den » Schaltern (1er „Morgenzoitnng“ und in der jjj Buchliaudluug Lihvit, I., Rotcnlurmstrasse. ■ iDisBB)tinnBBis«niinnaaBneiiBBEaBnnBBiaBBMaanaaBBsaE(BBnBSBBHaa!DBaBRSKaaaRi des zionistischen Landeskomitees Dienstag Iden 16. Dezember, Sofiensäle. Die Reparationskommiffion. , Die ReparalionSkommissivn nahm gestern ihre Vollsitzungen Wieder auf. Gestern vormittags hat Herr C h a rr on mit Hoftat k e n,* vom Verkehrsamt über dieWaggonauftrilung tzerhandelt. Die Volkszählung. .Im Staatsgesetzblati wird eine Voüzugsanweisung. über die Vornahme einer außerordentlichen Volkszählung, versautbart. Diese Volkszählung hat nach dem Stand e vom 1. Jänner 1320 zu erfolg,n. Aus den einzelnen Bestimmungen seien die folgende wcsentl.chen Punkte hervortzehoben: Für jede Person, die sich mn die Mitterngchtsstunde des tt. Jänner 1S80 in Oesterreich ausgchalten hat, ist ein Zählblatt Kuszusüllen. Mililärperfouen sind gleich den^Zivilpersonen zu zählen. Jeder ist in der Wohnung zu zählen, an der er teilnimmt, euch wenn er sich in der Nacht vom 31. Jänner 1920 auf. den I. Februar 1920 vorübergehend irgendwo anders in derselben Ortschaft aufgehalten hat. Der Hausbesitzer hat jedem WohnungS- Inhaber am 30. Jänner 1920 einen WohnungSbogen und die Erforderliche Anzahl von Zühlblältern zu übergeben. Die auSgefüllten WohnungSbogen und Zählblätter müsicn sämtliche WohnungSinhabrr spätestens am 3. Februar 1920 dem Hausüesitzer übergeben. ^_ Telegramme. Die Londoner Konferenzen. Paris, 10. Dezember., (Korr.-Bur.) In b'eri Kommentaren zur Reise des Ministerpräsidenten Cle-, m eure au nach London erklären hiesige Blatter, daß in London in erster Linie darüber beraten werden wird, ob die Friedenskonferenz fortgesetzt werden, und auch darüber, ob sie in Paris weiter tagen soll. Als zweiter Punkt der Beratungen werden Orientierungen genannt, und als dritter eine Entente Cordiale und eventuell ein abzuschliesrendes neues Garantieubkommen, im Falle der amerikanische Senat das vereinbarte Garantieabkommcn nicht genehmigen sollte. Es wird davon gesprochen, daß diesmal vielleicht auch Italic n depr Garantieabkömmen beigezogen werden soll, wobei die Blätter darauf Hinweisen, daß sich der! italienische Minister des Aeußepn, Scialoja, seit einigen ' Tagen in London^ aufhvlt. Schließlich sollen wirtschaftliche Fragen zur Beratung gelangen, insbesondere Kreditfragen sowie Maßregeln, die zur Stabilisierung der Valuta zu ergreifen waren. Feindschaft zwischen House und Wilson. Paris, 10. Dezember. Nach einer Meldung des Reuterfchen BureariS /aus Washington sollen Präsident Wilson und Oberst Houle rydeinandcr zerfallen sein. Seit seiner Rückkehr aus Ernopa habe House den Piäsidcnken , n>cht ein emzigesmal ge-, sehen. Er habe auch Lansing keinen Besuch abgestattet. Amerikanische Kredite für Europa. Paris, 10. Dezember. (FunksprurD Eugen Schneider, der Führer der' französischen HanLelSkommission in den Vereinigten Staaten, hat nach semer Rlicktehr nntgeleitt, daß die amerikanischen Handelskammern grundsätzlich beieit seren, langfristige Kredite für den Wieder arlsbaU Europas zü gewähren, da sie sonst das europäische Geschäft vollständig verlieren würden. Die Reise Dr. Renrrevs «ach Prag. Prag, 10. Dezember. (Privat.) Zu der Reise des Staatskanzlers Dr. Renner schreibt „Narodni Lisch", es sei anzunehmen, daß die tschecho-slowakische Regierung nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen dem Besuche Doktor Renners zu gestimmt habe. - DaS Blatt sagtdaß man in Prag wünsche, mit. Oesterreich in Rühe und Frieden zu leben," aber man müsse sich in Wien bewußt sein, daß gut« Nachbarschaft und wirtschaftliche Verbindung Bedingungen voraussetzen, deren Erfüllung gewährleistet ist. Dr. Renner ist eip bedächtiger Mann, mit selbständigem Urteil und Sinn kür daS Notwendige und «8 komme nur darauf an, ob es Ihm gelingen-werde, die Männer, die'in Wien Oesterreichs Geschick, zu entscheiden berufen sind, für seine Anschauungen zu. gewinnen. ' - „Narodna Demokratie" sagt, die tschecho-slowakische' Republik sei bereit, mit Oesterdeich ebenso, wie mit anderen Staaten wirtschaftliche Beziehungen zu unterhalten, wie es. daS Interesse des Staates erfordere, über' engere Bande, feien es wirtschaftliche, seien es politische, die formäl oder auch faktisch einen Donaubund Herstellen würden, müssen die Tschechen ablehnen. / / Der sozialdemokratische „Becernik^ meint ebenfalls, daß es im Interesse des tschechischen Staates liege, ein gutes , Verhältnis• mit Oesterreich herzustellen, doch immer'mit der nötigen Rücksicht auf die eigenen. Interessen. Die Reise Dr. Renners werde daS erste feste Ab ko inmen zwischen beiden - Staaten zur Folge haben. ' Die Nostrifikation von arrslSndifchert Unternehmungen in der Dchecho»SlowMer. Prag, 10. Dezember. (Korr.-Bur.) Auf der Tagesordnung der heutigen Sitzung steht der Bericht' des Ausschusses über den Antrag auf Herausgabe eines Gesetzes betreffend die Noftrtfifation jener Umterneh tnu«» gen, die im Bereiche der tschecho-slow akischeu Republik produzieren oder über Verkehrsbetriebe verfügen, ihren Sitz aber im Ausland haben. Die liebersiedlungspflicht für solche Unternehmen wird, wie der AnLschußbericht fest stellt, deöhalv n i ch t o b l i ü a t o r i s ch, fo:ibccu nur fakultativ bestimmt, weil eS erstens nicht km wirtschaftlichen Interesse des Staates ist, daß alle jene Firmen in die Tichecho-Slowakei.übersiedeln, und zweitens auch deshalb nicht, weil es dem Ausschuß nicht opportun erschien, daß alle'Unternehmungen befreundeter Staaten zur Uebersiedlung verhalten würden. Jene Unternehmungen, Pie Bankgeschäfte betreiben, werden in daS Gesetz nrcht ein bezogen, da sich daS ^Finanzministerium Vorbehalten hat, diesbezüglich einen besonderen Gesetzentwurf einzubringen. DaS heute unterbreitete Gesetz war bereits im Mai ausgearbeitet,, doch'mußte mit seiner . Vorlage zuge- Wattet werben, bis der. Friedensbertrag mit Oesterreich geschlossen ' war. In Gemäßheit des 8 267 dieses Friedensvertrages kann als Zwangsmittel für jene Unternehmungen, die der Aufforderung, .zu übersiedeln, nicht Folge leisten, die ZwangSverwaltung nicht mehr t» Betracht kommen, doch wird der kompetente Minister in der Lage sein, ihnen die Erzeugung, den Transport und den Handel im Bereich des tschecho-slöwakischen Staates zu verbieten, falls sie die Uebersiedlung nicht bis zum festgesetzten Termin und an dem vorgeschriebenen Ort bewerkstelligt haben. In das Gesetz wurde auch die Bestimmung ausgenommen, daß mit der Verlegung des Hauptsitzes der betreffenden Unternehmungen auch die Uebersiedlung ihrer wirtschaftlichen Leitung in die Tschecho- Slowakei erfolgen muß, da die Praxis gezeigt hat, daß einzelne große österreichische Firmen, um die Vorteile deS § 249 des österreichischen FriedenSvertrageS auSzunützen und um einen formalen Beweis für die Uebersiedlung ihrer Unternehmungen zu haben, bei ihren hiesigen Betrieben wohl Bureaus errichten, aber die wirtschaftliche Leitung weiterhin, von Spien aus betreiben. Gegen den weißen Terror in Ungarn. Forderungen der sozialdemokratischen Partei. , Budapest, J.O. Dezember. Wie die „Nepszava" meldet, stellte Volkswohlfahrtsminister Payer im gestrigen Wnisterrat namens/der sozialdemokratischen Partei im Zusammenhänge mit den in der Redaktion des Blattes der sozialdemokratischen Parket angerichteten Verwüstungen folgende Forderungen ans: Die Brachialtrüppen sind in ihrer heutigen Organisation auszulösen und in den Stand der Staatspolizei oder der Gendarmerie elnzureihen. DieNatioilalarmee ist der Regierung unterzuordnen. Mle diejenigen Personen, die an der Verwüstung der Redaktions- und biz Administrationslokale bSs „Az @ft" und der „Nepszava" teilgenommen haben, sowie die intellektuellen Urheber dieser Vorgänge sind vor ^Gericht zur Verantwortung zu ziehen. Den angerichteten Schaden hat die Regierung zu ersetzen. Die . Zensur ist unparteiisch' zu handhaben, die politischen Verfolgungen sind einzustellen, die aus politischen Gründen internierten Personen sind auf. freien Fuß pa setzen, die Vereins- und Versammlungsfreiheit ist sicherzustellen und die' Tätigkeit der suspendierten Gewerkschaften ist wieder zu gestatten. ~ Diese Forderungen werden in einer der nächsten Ministerkonfereyzen verhandelt werden, und zwar in Anwesenheit des Oberkomnmndanten der Nationalarmee. ' ' V 1 Die ungarischen Royalisten. Budapest, 10. Dezember, (sing. Tel.-Korr.-Bm-.i Eine Deputation der ungarischen Royalistenpartei hat heute unter Führung des pcnsiomnten StaaissekrctLrs Nemenhi bei der nationalen Msttelvartsc vorgesvrochen. um sie zu beglückwünschen, daß sie die Wiede,Herstellung des ungarischen Königtums m'ihr Parteiprogramm ausgenommen habe. Der Präsident der Mittel- Partei Daran K ü r t h h erklärte, die Partei sei überzeugt, daß das Königtum dre e i n z i ge St a a t s f o r m s e i, welche den G e f ü h l e n und Traditionen der ungarischen Nation entspreche und sie aus den Weg der Konsolidierung letten könne. Paderewski tritt zurück. Warschau, io. Dezember. (Poln. Tel.-Ägent.) P a d er e w s. k i hat an das Staatsobcrhaupt P i l s u d s k t ein Schreiben geruhtet, in dem er erklärt, daß er dft Mission.'der KabinettSblldung zurücklegr. , Iur polnischen Regierungskrise. Lemberg» S. Dezember.-tPuvat.) Der letzte Scniorttrkonvenl des polnischen Landtages,, welcher unter dem Vorsitz des Matschalls Trompczinskp und »m Beiseln PilsudskiS stylifand, befaßte sich mit der Kabinettsfrage. Die Majotliät sprach sich für die B e t r a u u n g P a d e r c w S k r s mit der Kabmeltsbildüng aus. Aussehen erregten di« Aussübrungen des Abgeordneten T st o n, welcher sich in heftigster Wcise gegen daS Verbleiben Paderewskis wandte. Die Tatsache umftc um so auffallender, Äs man atlgcmeln in den LandtagscouloirS der Meinung war, PaderewSkt fei der Ankerstützung des jüdischen Landtagsklubs so sicher, daß er cs nicht ermnal für nötig hielt, sich mit ihm m Verbindung zu setzen. Gleichstellung dös deutschen tzan-sls. Amsterdam, 10. Dezember. Die „Associated Preß" meldet auit Paris, daß dem deutschen Handel dieselben Rechte wie dem der alliierten Mächte eiugeraümt werden. Zionistische Sektion Ljernal^Ottakrillg m. vrAvnii/vv \n v’vyin wiivBvniipnpn?^ l»r»litäte«, XVII, Herualser Hauptstraße 41, eilte kDaKksbäer-Zfeker mit anschließendem Tanz. p r o g r am m : Lestride: S». Lhr»Lrd«, Vr. Z. M. »ach. S«rr «Vdirkanto» M. L. Naufinan» n«t verstzrkttm L!,or. Lrnbmzrcde! »srr t?rss«ssür vr. »nur,f,eud. Herr ärischle«. Mitglied ^der v<>N»oper. Jpn Dr.^ritz »öhner (»eda). Ninderretgrn» ausgesührt vom Z. T. t). ilWl\?bi XVI. Beginn präzise llbr. Aorten im vowerkonf beim 2L»ml<ee,> im Loft Nizza, Kernniser-Grirte! Pi, Las.! -'lrikk'.cr.. (!?trc>sr>!'LzxLr^<: .17, L<ve .Neulgiib, Ärm>n?irgc>Le 5z, Vertrauliche Beratungen in Berlin. . Berlin, 10. Dezember. Der Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten der Nationalversammlung hat eingehend die l e tz t e N o t e d e r E n t e n t e und die darauf zu gebende A n t-.»v o r t besprochen. Außer dem Reichsminister des Anp wärtigm wohnte auch der Reichskanzler der Sitzung bei.> Die Verhandlungen warm v e r t r a u! i ch. . Politische Verhaftungen im Saargebiet. Saarbrücken» 10. Dezember. sWolsi-Bur.) Die Franzoscn haben gestern früh den Landrat Polizeldirektor H a l f e n Und , den Regiemnasassesior S a l m u t verhaftet und sie über das rechte Rheinuser abgeschoben. Dm beiden Beamten wurde nur 2V» Stunden Zeit zur Besorgung ihrer persönlichen Angelegenheiten gelasim. D'Anmrnzio flüchtet ans Fiume. Fiume, 10. Dezember. Wie „New Aork Herold" soll d'Ännunzio Fiume verlassen haben,- weil Meutereien iuuec Truppen zu besürchtm seien.! Pretzburg ein Kriegshafen. Prag, 10. Dezember. (Privat) Der agrarische „Brcer^ meldet, daß Preßbura mit einem Auiwande von 7 Millionen Kronen in einen Kriegsbafen umgewandelt werden soll. Der- Kredit für diesen Ban soll bereits beansprucht worden sein. Jg seiner letzten Sitzung Labe sich der Magistrat von Preßburg mit dieser Angelegenheit beschäftigt. Tagesbericht. Neuerliche Tariferhöhungen der österreichische« Staatsbahnen. Erhöhung der Perfonentarife um 50 Prozent und des Gepäck»- und Gütertarifes «m ISO Prozent. Amtlich wird mitgeteilt: Die mit der Geldentwertung zusammenhängende sprunghafte Steigerung der Betriebskosten, insbesondere der Materialpreise, hat das. Verhältnis zwischen den Einnahmen und Ausgaben der österreichischen Staatsbahnen ungeachtet der bereits! vorgenommenen Tariferhöhungen neuerlich ungemernberschlechtert.' Da eine geregelte. Finanzgebarung e$ erheischt, daß bei den Staatsbetrieben zumindest di^ Ausgaben aus den eigenen Einnahmen gedeckt, werden,: sieht sich bi« Staatseisenbahsiverwaltung. genötigt, durch Maßnahmen auf tarifarischem Gebiete' für eine weitere entsprechende Erhöhung der .Einnahmen Vorsorge zu treffen. ' - '' ' i , Angesichts der Höhe des zu tzewörtigenden Mganges und der sich daraus ergebenden Notwendigkeit' einer möglichst raschen Abhilfe, können die erfordert ckichen Tariferhöhungen trotz der hingegen sprechendem Bedenken wieder nur in der Form eines prozentuellen ^Zuschlages erfolgen, zumal die Einführung des bereits vorbereiteten, auf neuer systematischer Grundlage auf«? gebauten - Gütertarifes infolge der gegenwärtig Herr-? schenden Verhältnisse im Augenblick unmöglich erscheint Soll im nächsten Kalenderjahr ein weiterer Betriebsabgang vermieden werden, so erweist sich, eine Hinaufsetzung des Personen tarifes nnv 50 Pwzent und des Gepäckstarifes sowie des Gütertarifes um 150 Prozent mit Wirksam^ kett vom 15. Jänner 1920 als unbedingt erforder-i lich. Gleiche Tariftrhöhungen werden auch' die P riv a tb ahn Verwaltungen, deren finanzielle Lage dieA gerechtfertigt erscheinen läßt, dann bewilligt werden^ wenn sie sich den aus diesem Anlässe seitens dev Staatsverwaltung zu stellenden Bedingungen anpassen.. Leider mußte es die Staatseisenbahnverwaltun^ unterlassen, vor der Besichlußfassung über diese, in das Wirtf-chaftslebett so tief eingreifenden Maßnahmen den sachkundigen Rat der in Betracht kommenden Körpersichaften einzuholen, da die außerordentliche Dringlichkeit' der Angelegenheit eine Zwangslage geschaffen hät, welche: einen änderen als den bes'chrrtbenen Weg ungangbar '«p* scheinen ließ. Die Staatseisenbahnverwaltung, hält ait der Absicht fest, möglichst bald ihre Tarife auf ein«: vollständig neue Grundlage zu stellen und diese neuen Tarife por ihrer Hinausgabe zum Gegenstand einer gründlichen Beratung mit den berufenen Jntcressentenvertretungen zu machen, die bis dahin ihre. Zusammenfassung in einer dem früheren Staatseisenbahnrat nachgebildeten beratenden Körperschaft bereits gefunden hüben werben. Brot und Kohle. Die Entscheidung über das Ausmaß der nächstiv^ch^^n Brot- und Mehlquote wird heute getroffen werden. Soweit sich die Sachlage überblicken läßt, besteht nicht ällzlU'itt Wahrscheinlichkeit, baß in der nächsten Woche bereits bie vollen Rationen werden ausgegeben werden können. Es würde demnach auch nächste Woche bei einem Laib Brot und einem Biertelkil ogramm KöchMehl bleiben. Die Kvhlensttuatton ist immer noch sehr schwierig. Die Einläufe sind wieder schlechter gewesen, als in den vngangenen Tagen. DaS Elektrizitätswerk har 40 } Wagen nordweftböhmische und 4S Mag-.-n \ : .:•?' bekommen. 3 Wagen wurden ihm iir!untni?>r hv-ü;.' \< , u

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.