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Wiener Morgenzeitung · 1919-12-11 · Heft 319 (11.12.1919) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 319 (11.12.1919)
Date
1919-12-11
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Teltt L . Men. Donnerstag ... ■■ Ii—Ti.r ...IV...■ .1 ■ ■■ —« ■ Ems jüdische GelehrtenkonfersttA in Basel. Jur Vorbereitung der Universität in Jerusalem. Die Leitung der zionistischen Organisation hat durch ihr Erziehungs-Departement eine Konferenz jüdischer Gelehrter eiribernsen, welche Pom «14. bis 16. Jänner in Basel stattfu:>en wird/ um über den Aufbau der hebräischen Universität zu beeraten. Diese Gelehrtenversammlung soll' auf Grund Referate, die ihr vorgelegt werden, i das Programm der Universität beraten und alte diesenigen Schritte beschließen, welche notwendig sind, um die Universität in den nächsten Jahren errichten zu können. Zn diesem Zwecke wird die Kon erenz in Vollsitzungen und 5?on,iteebLratungen ü.er die folgenden Punkte zu beschließen haben: 1. Einrichtung des Unterrichtes in den jüdischen und den philosophisch-philologischen Fäch.rn. 2. Na urwissenschaftliche und medizinische Fakultät. 3. Luristi'che und Io iolopi,ch-nationalökonomische Fächer. 4. .Die organisatorischen und .technischen Fragen, dö» Lehrkörper, die finanzielle Fundierung und sackckichr Vorbereitung der Universität betreffend. Eine Anahl herro ragenver Gelehrter, unter ihnen der berühmte Physiker Prosesso'r Einstein, haben bereits ihre Mitnahme pn dieser Beratung Zugesagt, die für das monumentale Unternehmen einer Unwer'ität des jüdi.chen Dockes von entscheidender Bedeutung sein wird. Schrvarz-rot-^old — die „Iudenfahnr". Alles ist doch noch nicht dagewesen, so zum Exempel die erschütternde Tatsache, daß die Alldeutschen - bn Reiche die heiligen teutfchen Farben schwarz-rot- , gold, das Banner der alten deutschen Burschenschaft urÜ> .in vn'eren Landen K. H. Wolffs und Schönerers, in den Verschieß getan haben. Sie bedeuten ihnen jetzt die „Judenfahne", entrollen nur mehr die Flagge Zchwarz-weiß-rot und singen jetzt nur das Flaggenlied von Robert Linderer: „Stolz, weht die Flagge schwarz-weiß-rot" (nur daß zum Unglück auch der Dichter dieseZ Liedes ein Jude war). So unterhaltsam, dieser Farbenwschsel der unenttoegten Teutonen sein mag, so hat er doch einen tieferen Beweggrund, der weniger heiter ist. In seinem wütenden Assimilaiionsdrang hat seit Jahr und Tag ein großer Teil des deutschen Judentums ein Wettrennen prit den arischen Konnalionalen im Ueberdeutschtum ausgenommen und dabei stets die Symbole urdeutscher Gesinnung entwertet. Siegmund, Siegfried und Hans wurden förmlich zu jüdischer Namen. Sonnwendfeiern und das deutsche Nikolosest zu richtigen Kehillaveranstaltungen und nun ist auch schon das Banner der alten deutschen Burschenschaft zur — Juden sahne geworden. „Auf den Weihnachtstisch des Israeliten." Diese Ueberschrift ist nicht etwa ein verspäteter Purimscherz, sondern tatsächlich im „Börsenblatt für den deutschen Buchhandel" zu lesen, wo unter dieser Spitzmarke von einer Verlagsbuchhandlung bestimmte Neuerscheinungen angezeigt werden. Da ein Verleger weiß, was er tut, muß es also in deutschen Landen recht viele solcher israelitischer Weihnachtstische Heben und es mag ein Anblick für Götter sein, wenn in derChristn<nht des deutschen Israeliten unter dem heiligen Tannenbaum etwa Bin Gorious „Sagen der Juden" oder am Ende gar Beer-Hoffmanns „Jaakobs Traum" und Zweigs „Die Sendung Semaels" für die Familienmitglieder bereit liegt, während am Klavier das „Stille Nacht, heilige Nacht" ertönt. Im deutschen Neformjudentum ist alles, möglich. Es ist nicht gar so lange her, daß der Prediger einer Reformsynagoge angeregt lMt, man möge die Chanuraseier auf den Heiligen Abend verlegen und gleich den christlichen Mitbürgern einen Weihnachtsbaum anzünden ... Kommunisten und Galiziarrer in einem Topf. Das Ungarische Telegrapbrn-Korrespondenzbureau.meldet aus Budapest: Das Krrcgsm nistcüum hat. du I n t eruier u n g der verdächtigen Kommun» st en arigroidnek Die Internierten werden nach Harmaskcx gkbiachl. Gestern abends sind bereits zrver Transporte mit je 60,Internierten dorthin abgegangen und heute abends wird ein weiterer Transport mit 70 Personen folacn. Insgesamt werden etwa 500 Verdächtige interniert — Das Ministerium des I n n e r n wird voraussichtlich Ende dieser Woche eme auf du E n t f er n u n g d e r galizischen Einwanderer bezügliche Verordnung erlassen. _ Eine jüdische landwirtschaftliche Kolonie im Tesfin. Dem Zentralkomitee des Schwei erisch'en Zionistenverbandes liegt ein Prospekt vor, im Kanton Tessin eine jüdische landwirtschaftliche Kolonie zwecks Ausbildung der jüdischen Jugend in der Schweiz in Landwirtschaft und Handwerk zu gründen. Das Projekt tzer.ießt die wohwollende Unterstützung des landwirt-. fchaftlichen Departements der tessinischen Regierung und erfreut sich der Sympathie weiterer jüdischer Kreise der Schweiz. Der Initiant dieses Projektes, Herr Abu Jedlin aus Brody, begibt sich in den nächsten Tagen nach Oesterreich und Deutschland, um einerseits die in derartigen Institutionen bereits gemachten Erfahrungen zu sammeln, andererseits zwecks Auswahl einiger jüdischer Landwirte, beziehungsweise Handwerkersannlieir, die für die Ausbildung der Pionier« in Betracht kämen. Bevorzugt werden junge Ehepaare mit etwas Kapital, um womöglich bas Lehrgut usw. in Pacht m nehme»,. V . Wiener Morgerizertung Offerten unter Angaben der bisherigen BeschäftigunS sowie des vorhandenen Kapitals sind sogleich an Herrn Jedlin, Uüg.-B od (Mähren) und in Abschrift an das zuständige Palästinaamt zu richten, welche sich sodann mit den Reflektanten in direkte Verbindung setzen werden. __ AlborL Einstein üb?r feine Theorie. Ajlbert Einstein veröffentlicht in der Londoner »Times" Lber Einladung des Blattes einen langen Artikel, in welchem er seine aufsehenerregende Zeittheorie auseinanderseht. Bemerkenswert sind einige Bemerkungen, die er seiner ans- Ehrlichen Darstellung anfügt. Gegenüber einzelnen Pressetimmen, welche seine Theorie als eine Widerlegung Newtons hinstellen, sagt er: »Niemand darf glauben, daß Newtons große Schöpfung in irgendeiner Richtung von dieser oder von irgendeiner anderen Theorie überholt werden kann. Seine klaren und hohen Gedanken werden ihre Bedeutung für immer behalten als die Grundlage, auf welcher unsere modernen Auffassungen der Welterscheinungen aufgebaut sind." Auf einen früheren redaktionellen Artikel der »Times" onspielend, bittet Einstein zum Schluß eine persönliche Being zur Anwendung der Relativitätstheorie seitens der Z gegenüber dem Geschmack ihrer Leser machen zu dürfen und sagt: ^»Jn Deutschland werde ich jetzt als deutscher Gelehrter, in England als Schweizer Jude bezeichnet. Wenn man mich als »bete noire" wird hinftellzn wollen, dann wird es umgekehrt sein, dann ^verde ich für die Deutschen der Schweizer Jude und für die Engländer der deutsche Gelehrte sein!" Jüdischer SSshtf-rdienft im Altertum. In alten Zeiten leisteten die Juden vielfach Söldnerdieuste in fremden Heeren. Wenige Jahre vor dem Fall des ersten Tempels gab es jüdische Soldaten in den ägyptischen Heeren und aus diesen gingen anscheinend die späteren jüdischen Militarkolonien am Nil hervor. Ein griechischer Geschichtsschreiber berichtet von jüdischen Soldaten in den Heeren Alexanders des Großen und seiner Nachfolger und schildert unter anderem die folgende Episode, deren Zeuge er gewesen sein will: „Als' ich gegen das Note Meer kam, fand sich unter den Reitern meines Gefolges ein Jude Mo'ollamos (Meschullam), ein kräftiger Mann von großem Mute und nach dem Urteil aller ein Schütze ersten Ranges . . . Plötzlich hieß ein AuguS alle, stille- * stehen, nachdem er die Vorzeichen befragt hatte, und unser Kuba fragte ihn nach dem Gstun-de. Der Seher zeigte ihm den Schichalsvozet und erklärte ihm, daß alle mit ihm Halt machen und den Marsch aufnehmen müßten, wenn der ,Bo el weitersljege und kehrt machen - müßten, wenn der Vögel rückwärts fliege. Wortlos spannte der Jude den Bvgen und schoß den Vogel ab. Der Au^us und die anderen^ erschracken und begannen ihm zu fluchen. „Seid Ihr toll*, erwlederte jener. „Wenn dieser Vogel sein eigenes Los nicht voraussehen konnte, wie konnte er über unseren Weg entscheiden? Wäre er imstande gewesen, die Zukunft vorauszusehen, wäre er sicher, nicht hierhergekommen, ukn vom Juden Mosollamos erlegt werden.^ Die Söhne des Obcrpriesters Onias "-waren Generäl im Heere einer Königin Kleopatra und einer seiner Enkel war Heerführer in Aegypten und "eine noch erhaltene Inschrift berichtet, daß die Herrscherin« ihm zum ""Lohne für seine militärischen Verdienste einen goldenen Kranz verlieh. i Wo find die Temvelyeräte von Jerusalem? Die heiligen Geräte des zweiten Tempels, welche Kaiser Titus nach Rom nahm, wurden, wie eS scheint, von Justinian dem Zweiten der heiligen Stadt wiedergegeben. Seither fehlt von ihnen jede Spur. Der Geschichtsschreiber TeophaneS erzählt, daß die Vandalen, als sie im Jahre 455 Rom plünderten, auch die heiligen Tempelgeräte mit sich führten. In Jahre 534 nahm nach der Besiegung der Vandalen Belistrr den Schatz von Karthago nach Konstantinopel mst. Aber ein Jude, der anscheinend die Heiligtümer vor Entweihung schützen wollte, ließ Justinian dem Zweiten wissen, daß dem Kaiser und seiner Hauptstadt dasselbe Unheil drohten/welches Rom und Karthago betroffen habe, wenn die Tempelgeräte nicht an ihren ursprünglichen Sitz kämen. Und der Kaiser beeilte sich, wie Prokop, der Geschichtsschreiber des Vandalenkrieges, erzählt, den Schatz nach Jerusalem zu schicken. Dies ist die letzte Nachricht, die man über den Verbleib der Tempelgeräte von Jerusalem hat, und wenn sie wahr ist, darf man hoffen, daß bei künftigen Ausgrabungen vielleicht auch diese Reliquien eine- Tages ans Licht befördert werde». Eingeseildet. Kein Händler tondem der Erzeuger ond Go Idar beiter Juwelier Loringer I. QrabM 28, 2 Stieg», I. Slook, TBr 10 (bei Anton I. Qrünwald) zahlt die höchsten Preise für Brillanten Perlen, jede Art Gold, Silber und Platin etc. m .8ef>flHerter Eingang mit Sprechzimmer — Telephon 14411 11, Dezemver 1«1S_ 3fc, 319 Jüdischer Humor. AneL-oten von Herschel Lstropoler.*) (Aus dem »Schleim el".) , > Herschel geht in Gedanken versunken auf der Ggsse. Da begegnet er einem Menschen, stößt ihn an und ruft ih n freudig zu: „Ah, was macht Ihr. Reb Todres? Wie lange Hab' ich Euch nicht gesehen! Ihr habt Euch - aber so verändert, daß ich Euch kaum erkannt hätte." - „Ihr seid im Irrtum, mein Lieber, ich heiße nicht ' Todres, sondern Jankel." — „Ach." wundert sich Herschel, „wie der Mensch sich verändern kann! Sogar Euer Name hat sich schon verändert." Herschel geht auf den Markt. Da ruft - ihm el* Krämer zu: „Kauft mir den Schrank ab. Reb Herscke ' ganz billig!»' ' ,Mas soll ich hinein hm?" ' „Eure Kleider natürlich." - „Und ich soll nackt umherlarrfen?" fragt Hers»L zornig. \ i ."»•* Herschel wird einmal gefragt, vb er an eine zweite! Sintflut glaube. „Sie ist schon längst da," antwortete ’ et. „Als Noah nach der ersten Sintflut am Leben blieb, pflanzte er einen Weingarten und hat auf fctef«.. Weise den Wein entdeckt. Und durch diese Sintflut — s durch den Wem — sind schon viel mehr Menschen umgelommen als durch die erste Sintslut."- Vier To^eSobser eine« L?»chtq<rsverqiftung. Ein gräßliches Unglück, das erst gestern nachmittags entdeckt wurde, sich aber schon nachts zugetrage« haben muß. hat sich heute auf dem Alsergrund ereignet. Durch Unvor» . sichtigkeit in der Handhabung des Gashahnes find vier Personen ums Leben gekommen. Im Hause 9., Servitengasse 11, wohnte der 41jährige Beamte Norbert Krohn mir seiner aus Gattin, der 89jährigen Irma Krohn und den beiden Kindern, dem! 6jährigen Frch und der 13jährigen Paula Krohn bestehenden Familie. Krohn hatte ferne 78jLhrige Mutter Therese K 0 h n bei sich. Den HauSleuten fiel es erst heute nachmittags auf, daß die Familie gar nickt gesehen wurde, daß Krohn nicht in sein Bureau, die Kinder nicht in die Schule gegangen waren. Als Pochen und Läuten a» der Türe erfolglos blieben, wurde die Behörde verständigt. Die Ture wurde gewaltsam erbrochen. Den Eintretenden schlug durchdringender Leuchtgasgeruch entgegen. Man öffnete die Fenster, und ffand alle fünf Personen leblos im Bette. Die Rettungs» gesellschaft wurde berufen. Der Arzt konnte bei Rorbert- Kcohn, seinen beiden Kindern und der 75jährigen Therese ' Kohn nur mehr den Entritt des Todes feststellen. Rur die Gattin Krohn-, Frau Irma Krohn, gab noch Lebenszeichen von sich. Sie wurde behandelt und ins Allgemeine Krankenhaus gebracht. Rach den Erhebungen handelt eö sich, um einen unglückselige» Zufall. Der Gashahn war über Nacht 0ffen geblreben und die fünf Perfvyen haben im Lauf« der Nacht Leuchtgas eingeatmet, wodurch die vier Personen den Tod gefunden haben. ES ist wahrscheinlich^, daß an dem gräßlichen Unfall die alte Frau schuldtragend war. Krohn war Buchhalter bei der Firma Preßburger in ' der Treustratze. Frau Z^herese Kohn war die Mutter der Fray.. Sie war eine blinde, kränkliche Frau. Frau Krohn konnte wegen ihres Zustandes nur wenig sagen. AuL. ihren Worten geht hervor, daß der alten Frau rm Laufe der Nacht übel wurde und datz Herr Krohn sich um sie bemüht. hat. Da die Familie in guten Verhältnissen und in unge-' .' trübter Harmonie gelebt hat, ist die Annahme eines Selbstmordes von der Hand zu weisen und im Vordergründe steht die Möglichkeit eines Unfalles. Frau Krohn tat eine Apuße- ' rung, aus der man zu entnehmen glaubt, datz ihre Mutter, nachts sich etwas gekocht hat. Dann hätte eine Unvorsichtig- . fett der Blinden den Unfall verschuldet. Ein Gasgebrechen liegt zweifellos nicht vor. * Der Bahnverkehr. Der S 1 a d. tb ahnvertehv w'rd auch im W n'er nicht ausgenommen werden, weil er einen außerordentlich hohen Kohtenauiwand erfordert und eine Anlegung größerer Koblenvorräte für diesen Zweck ausgeschlossen ist. Auf der W e st b a h n wwd, sobald die Rübenkampague beendet ist, nach Maßgabe günstigerer Zuschübe an Schwarzkohle die Zahl der Schnellzüge vermehrt werden. Dagegen kann eine Berbesserung der Anschlüsse an die anderm - A lvenlrn ir« (Tauernbahn) nur m sehr beschranktem Maße rn Angriff genommen werden. Für den Somme rverkrhr wmde eine neue Fabrorduung ausgearbeitet, welche emß größere Anzahl Fernpersonenzüge und Schnellzüge für den In- und AuSlandsverkehr Vorsicht, . Natürlich hängt der Umlang dieses Berkchres von der Beffernng der K o h l e« l a g e ab. * Die Weihnachtsferie« tut den Mittelschule»^ Der UntkistaatSsrkreiär für Unterricht hat verfügt, daß dir di«K , jobr'gen WechnachtSserien für alle Kategorien von Mittelschule» und kür LchierbildungSanstalten, soweit dies nach dem Stande . der Derforguna m,t Heizmaterial durchführbar ist, vom 92. Dezember bis einschließlich 6. Jänner zu währep haben. * Vereinigung der Wiener Parlamentsberichterstatter. In der gestrigen Generalversammlung'der De',einigung der Wiener Pärlamenlsberichterstalter wurden die bisherigen Fmikllonäre Karl W a r a »i t s ch (Obmann), Dr. Ivo I 0 r d a (I. Obmann-Stellvertreier). Max Forst lll.Dbmamr- . Stellvertreter), Dr. Gustav P 0 l l a 1 s ck e k (Kassier), Julms 8 3 w y (Schriiilührerv Dr. Theodor B l a u und Jom I 110 (Beisitzer) urd Gustav Haller (Ordner) wiedergewählt. * Die »nichtuattonalen« KultuSwühler. Für Dienstag nachmittags hatte die- Gruppe der „nichtnationalen^' Skultusi. Wähler eine Versammlung im dritten Bezirke einberustn. Sekretär Fleischer war mit einige^ sehr wenigenHerbri. ' geschleppten erschienen, fand aber zu seinem Erstaunen die dreifache Anzahl anscheinend nationaler Kultuswähler, dis gerne das Programm der nichtnationaken Juden ersahreü wollte«. Die wackeren Recken, die nicht national sein wollery erklärten aber, das wäre eine interne, eine gehet «e-Ber^ sammlung. Sie wollten sich nicht mit Zionisten auseinander ' setzen und zogen von dannen, mit der Parole, in eine ■ Prtvatwohnung gehen zu wollen, wo alles, sein «ii * - gearbeitet werben könnte. *) Eine in Polen sehr volkSttttnLche von jüdischem. Till Eulenspiegel.

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