Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 317 (9.12.1919)
- Date
- 1919-12-09
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Ütf. 317 Wien, Dienstag --i-i - 1 —i— —- in ■ - -->->» Wiener MsrgenzettmrK -n-ft-f«...— r . ■ . -- - --.1.—^—--- Die Nvte an Deutschland. Paris, 8. Dezember. (Korr.°Bnr.) Die Ueberrtichung der Note des Obersten Aales an Deutschland dürfte erstmorgen erfolgen. In seiner heutigen Sioung bat sich der Oberste Rat mrt dreser Note nicht besaßt. Einzelne Bluter wollen erfahrm haben, daß die englische Delegation noch von London Weisungen erwarte. Alle Morgenblälter teilen mit, daß man dm Deutsche« eine Reihe von Z u g e st ä n d n r s s e n gemachtbabe,um ihnen dre Unterfertigung des Schlußprotokolleszu ermöglichen. DaS Material, das Deutschland wegen des Zwischenfalles von Scavafllow abzvfirhrm habe, ser verringert und bic Androhung von ZwangSmaßregeln aus dem Protokoll gestrichen worden und die R ü ck b e f o r d e r u n. g der Kriegsgefangenen werde f o g l e i ch nach dem Inkrafttreten des Vertrages zugestcher^ Das neue rumänische Kabinett. Bukarest» 7. Dezember. (RumSn. Preßbur.) DaS neue Ministerium hat sich wre folgt gebildet: Alexander B a t b a* Voivod — Miuisterp.astderit und Minister des Auswärtigen, General Averescu — Minister des Innen:, General R a s c a n u — Kriegsminister, Dr. Aurel Blad — Fmanzminrster und interrmiftrscher Minister für Handel und Industrie, Dr. Viktor Bontesru — Ackerbau- und Domänenmmrster, Oktavian Goga — Minister Er Kultus und Unterricht, Doktor Michael Popoviei — Minister für öffentliche Arbeiten, Johann P e l l v a n — Justizmlnister, Jnculey, Lalipa, N i st o r, Stef a n, C. Pov und Profeffor Dr. Cantarn z e n e. welch letzterer auch Delegierter bei der Pariser Friedenskonferenz sein wird, Minister ohne Porte,eullle. , Petljura auf rumänisches Gebiet geflüchtet. Siom» 8. Dezember. (Funkspruch.) Aus Bukarest wird gemeldet, daß sich P etl j u ra - mit feinem Ministerium und dem Stab auf rumänisch esGebret geflüchtet hat. General Villa gefangen. Washington» 8. Dezember. tFrmkspruM Aus I u a r e z wird gemeldet, daß General B r l l a gefangengenommen worden sei. Die Fremdenhetze in Budapest. Budapest, 8. Dezember. tUng. Tel -Korr.-Bur.) Me die Blätter melden, hat die Polizei bereits im Laufe der vergangenen Woche eine Liste der sich hrer aufhaltendcn lästigen Fremdm, namentlich, der aus Galizien geflüchteten oder ringewandcrten, zusammengestellt. Diese Elemente werden rapottwelse konskiibiert und sodann gruppenweise entweder in ihre Heimat abgeschoben oder m Inlernierungslagein untergebracht werden. E>n Teck dieser Internierten, die wegen Preistreiberei »nd Schleichhandel bereits vorbestraft oder gegenwärtig verurteilt stnd, wurde schon heute im Polizei'chubhanse gesammelt und wird nach Eintreffen entsprechender Verfügungen m den Internierungslagern untergebracht werden. Hufzar informiert sich. Budapest» 8. Dezember. Minister Präsident H « s z a r, Minister des Innern B e n « c z k y. Jrrstizministcr B a r e z h und Oberstadthaaptmann M a t t y a s z o v s k y erschienen heute im Gebäude der »Nepszava*. um steh persönlich, von dem angerichteten Schaden zu überzeugen, fyt der Druckerei wurden 22 Setzmaschinen, drer Notationsmaschmcn und fünf Flachdruckmaschinen zerstört. Die »Repszava" wird trotzdem morgen trüh, jedoch in einer anderen Druckerei hergrst.llt, erscheinen. Die Redaktion wird einstweilen in dm Räumlichkeiten des Verbandes der Bergarbeiter untergebracht werden. Justizminister Barcch besichtigte gestern auch das verwüstete Admlnistraiionslokal des ^AzEst" ausdemEli'äbeth-R>ng. Der hier angerichtete Schaden wird aus mehrere hunderttausend Kronen geschätzt. Keine Abstempelung der Kronennote« ln Ungarn. Budapest, 8. Dezember. Finanzminister K o r a n y i erkärie ernem Mitarbeiter der „Az Est"». in Angelegenheit der Abstempelung des G'ldes könne nu> die Nationalversammlung entscheiden, bis zur Embern rmg der Nationalversammlung könne also von emer Devalvrerung des Geldes dm ch Abstempelung nicht die Rede sei«. Wie immer sich auch die Lage gestalten werde, so könne auch im Falle der Abstemvclung des blauen Geldes von emer Abstempelung des Postsparkassengeldes keme Rede sem u d eS werde auch dazu nicht kommen. Uebrigens seien von letzte'em kaum eme Milliarde Kronen im Verkehr und ein neues Quantum werde nicht emilirrk werden. Bezüglich des Zinsendienstes erklärte her Minister, ,daß im Februar der Zinsendienst für die Kriegsanleihe, bezvlimigswrise für andere staatlich" T.trcs beschranktem Umfange beginnen werde. Was den Slaatsvoranschlag betrifft, so werde man darüber erst nach dem Fnedens'chluffe* sprechen können, soweit er aber augenblicklich die Situation überblicken könne, dürste Ungarn mit einem Defizit von uugelähr 13 Milliarden Kronen zu rechnen haben. Die tschechische Kabinettskrise. Nationalsozialistischer Kongreß. Prag, 8. Dezember. (Trl.-Komp.) Die Vertretung' der .tschechischen nationalsozialistischen demokratische» Partei hielt gestern in Anwesenheit der Minister Franke, Heid! er, Olofatsch und Wes.selh einen Kongreß ab, der von 450 Delegierten besucht war. Nach emer ausführlichen Debatte . wurde einstimmig eme Resolution angenommen, ur der es unter anderem Hecht: »Wir genehmigen die Beschlüsse' des Präfidiums' des ZentralexekurivausicliusseS der Parte: vom 13. November. Treu diesem Gedanken, können wir weder heute noch in Zukunft die Verantwortung für eine Negierung Übernehmen, die, fick neben. den Forderungen der Sozialisterking nicht sofort für die Wiedergutmachung der aus dem Terror der SoziakdemokratenentstandenenSchädenuud!ür die Erlassung eines Gesetz es zum Schutze der Koalitionsfreiheit eines jeden Bürgers ohne Unterschied der Ueberzeugung entscheiden und nicht genügend Entschiedenheit und' guten Willen zeigen würde, die Konsequenzen daraus zu ziehen. Wir halten es für unbedingt notwendig, daß dir Regierung, wenn sie mit unserer Unterstützung r e ch n e n will, unverzüglich eine Verordnung erlaßt, die die in den Beschlüssen des Präfidiums des ExekativauS- ‘ schuffes der na»onalsoz>al.stt,chen Partei . enthaltenen Grundsätze ausmmmt. \ Unser Verbleiben im engeren Verbände mit der sozialdemokratischen Partei würde sonst soviel heißen, als weiter vergebliche Opfer zugunsten der Selbstherrschaft der sozialdemokratischen Parte: zu bringen, nicht nur zu imteein ciacncn Schaden, sondern noch mehr zum Schaden Sozialismus und der Republik. Wir halten daher die volle und absolute Selbständigkeit unserer Partei für die sichere' Garantie der gesunden Entwicklung unseres Staates. Die Selbständigkeit kann uns nie am Einhalten der Arbeiterfolrdarität und an der sozialistischen Solidarität hindern/ Die Eiseuvah «Katastrophe kn Prag. Prag, 8. Dezember. (Privat.'» Be: dem Eisenbahnunglück in Celakow'tz wurden 3 Personen getötet, 43 schwer und 86 Personen leicht verletzt. Der Stationsvorstand und sein Assistent wären von der erbosten Menge beinahe gelyncht worden und mußten sich durch Flucht retten. Dre Ursache des Unalttckes rst noch unaufgeklärt. Die Blätter machen es beute der Bahnverwaltung zum Vorwurf, daß der Hillszüg von Prag erst in 2 Stunden in Celakvwitz war und kerne Tragbahren und Medikameme musührte. - Gesunkener Dampfer. London, 8. Dezember. sFunffpruch.) Der amerikanische Dampfer »Liberty" ist bei Amaland auf eine M ' n e g estoßen und gesunken. Die Menschenverluste sind noch nicht bekannt. . Tagesbericht. Zum jüdischen SLrrdententag. Unsere Studenten besinnen sich in einer ungemein schwierigen Situation. Der Krieg hat sie genau so wie die Studentenschaft der andere« Völker herausgerissen ufid sie fünf Jahre verlieren lasse«. Aber während die Studentenschaft der andere« Völler bei ihrer HeirnAhr wenigstens die - Platze wieder einnehmen konnte, die" sie verlassen hatte, während sie, überall heimatliche: Universitäten fand, die sich ihritzn öffneten, und ei« Vaterland, daß ihr Fortkommen ermöglichte und förderte, fanden unsere Studenten-eine wesentlich anders Situation vor^ Mehr als andere mußten sie von je in Wien das geistige Zentrum der alten. Monarchie erblicken'— wohnte doch der größte Teil der östevreichi'cheu Judensch-rft in jenem Galizien, das weder an sich, noch insbesonoere für Inden zulängliche geistige AuIbildungsmöglich leiten bot. Daran hat der Zerfall der Monarchie nichts ander« können, und so hat er nur bewirkt, daß die Studenten, die «ich wie vor auf die Wiener Universität angewiesen' sind, in ihrer mate»- riellen Existenzbasis aufs schwerste erschüttert wurden und daß sie heute dem denkbar aufreibendsten Kampf um das tägliche irdische und geistige Brot wie auch vor allein um ihre berufliche Zukunft ausgeliefert sind. Das alles muß man berücksichtigen, wenn man sich fragt, woher es kommt, daß diese Studentenschaft noch immer, wenn sie Tagungen veranstaltet, den Eindruck hervorruft, als wäre sie noch recht, recht wenig ein einheitliches Ganzes — und als tträre sie sich auch der Pflichten, welche ihr gegenüber ihrer» Volke obliegen, «och immer nicht recht bewußt. Sie ist noch im Stadium des Gärens, des Suche ns — und es ist ihr von Herzen zu wünschen, daß sie, über de« brutalen Kampf des Tages hinaus, endlich de« Blick frei bekommt für das, was ihr nottut. Bei der Vorfeier des Studenbentages, welche am Sonntag stattfand, wurden verschiedene Ansprachen gehalten, und nach dem Gesagten ist es begreiflich, daß in jeder dieser Ansprachen eine besonders Art Unzufriedenheit ausgedrückt und eine besondere Betätigung der Studentenschaft vermißt wurde. Oberrabbiner Dr. C h a j e s verwies auf das, was er bereits am letzten Studententage in feinem Referat über die Bedeutung der Bibel für den modernen Juden gesagt hat leider, führte er aus, habe er zu tauben Ohren gepredigt, und noch machen sich keine >Anzeichen bemerkbar, daß die Studentenschaft sich ihrer geistigen Verpflichtung bewußt werde. In einer hebräische» Redck verlangte Herr Diesendruck die konzentrierteste Zuwendung zur rein geistigen Betätigung, und Abgeordneter Robert Stricker sprach über das mangelnde politische Verständnis .der' Studentenschaft. Während bei allen anderen Völkern, führte er aus, die Studenten die Träger und Vorkämpfer der nationalen Bervegung si»d, halten sie sich bei. uns von der nationalpolitischen Betätigung fern und stehen ihr mit sichtlicher Mißachtung gegenüber. In scharf pointierter Rede führte er eindringlich der Studentenschaft vor Augen, daß es nicht Eingesendet. \ -- Me Wtttmug Mch Leffm empfehlen sich.als Verlobte. Wim, im Dezember 1919. som . Zionistisches Landeskomitee für Deutsch Österreich Dienstag den 16. Dezember 1919, präzise */<6 Uhr abends, im Sofiensaal, III., Marxergasse Nr. 17 Gross« MakkaMerfeier PROGRAMM LichtanzÖnrlen: Oberkantor Don Puchs. Festrede; Oberrabb. Dr. Chajes. Klaviervortrflwe: Prof. Julius Wolfsohn. Gesangsvorträ/e: J(H. ^Gesangsver^in unter Leitung seines Chormeisters Professor Erdstein. Rezitationen: Josef Schildkraut und Mirjam Schnabel Karten im Zionistischen Bureau, II., Zirkuegasae 33. und | bei Ltfwit, I., Roteaturmstrasse 22. c.uo 9. Dezember 1919 Bette SP ‘ weiterhin anginge, einem Verteidigüngskampf fern xm ' bleiben, von dessen erfolgreicher Durchführung ja i» den meisten Fällen auch ihre eigene Existenz abhäng« •— Zum Schlüsse sprach Ingenieur Ackermann übes die Bedeutung der sportlichen Betätigung für die Jugend. ~ , ' ' . x 1 Mediziner Hermann Lilienfeld, brr bisherig verdienstvolle Präses des jüdischen Ho ch sch ulaus schusse^' eröffnete die Tagung mit einem Hinweis darauf, dasi es jetzt nicht an der Zeit wäre^ Schaugepränge zu veranstalten und einander Liebenswürdigkeiten zu sagend Ausnahmslos alle Redner haben davon Gebrauch! gemacht und' vielleicht, so hoffen wir, wird sich daraus' eine sachliche Klärung ergeben, die der Studentenschaft' recht not tut. ' N V < t'*1 Der Einleitungsabend erhielt seine künstlerisch^ Weihe durch'die Mitwirkung des Jüdischeu Gesang Vereins, der unler Leitung Professor Leon Erdstern $ zum erstenmal vor die Oeffentlichkeit trat. In imponierender Zahl waren die mitwirkenden Dame«-und» Herren erschienen, von denen ein großer Teil studentischen Kreisen angehört. Die Vorträge des Chores überraschten durch die ausgezeichnete Klangwirkung, die sorgfältige dynamische Schattierung und die rhythmische Energie des Gesanges und weckten stürmische« Beifall.? Die ,Hatikvah" und das bekannte „AlesiBet^, beide in neuer.Bearbeitung von Erdsteirt, gefielen unge< mein, ebenso, ein Psalm von Lewandowsky, den genreur Grosner mit musikalischem Feingefühl am! Klavier begleibete. Das Debüt bedeutete einen tionellen Erfolg für Dirigenten und Sänger. Das Ausland firr Oesterreich. Wien 8. Dezember. (Korr.-Bur.) Mit achttägiger Verspätung aus Amsterdam, eingelangte Depeschen melden eine Reihe von Wohltätigkeitsakten für die österreichische Bevölkerung. So wurde in Rotterdam ein Wohltatigkeitsbasar zugunsten der Notleidende» Oesterreichs eröffnet. Die Dampffchrffahrtgesellschast Cunardline hat ihr Auswandererhotel zur Verfügung des Komitees zur Verpflegung notleidender österreichischer Kinder gestellt- Die Oelfabrik in Delft hat 24.000 Flaschen Salatöl; als Weihnachtsgeschenk für Wien gespendet. Die Nmuidener Fischhändler planen, mehrere Waggons Fische zu schicken.? Stockholm, 8. Dezember. (Korr.-Bur.) Der n o r d i f ch e M u s r k e r v e r b a n d hat beschlossen, in allen größeren, Städten Schwedens zugunsten deutscher und österreichischer Kinder Orchesteraufführungen zu veranstalten. Die Presse begrüßt das Unternehmen mit freundlichen Worten und stellt ansehnliche Erfolge in Aussicht. Argentinische Hilfe. Me die argentinische Gesandischaft mitteitt, hat die Regierung v^n Argentinien beschloffen, dreitausend Tonnen Lebensmittel nach Oesterreich zu schicken, um dem Lande zu Hilfe zn komme«- Der argeniinische Presfeverein hak den Beschluß gefaßt, für eine öffentliche Subskription zugunsten Oesterreichs emzutreten und sie zu organisiere« __ Ein Altlmatum der öffentliche« Angesteltttztr a« die Regierung. Fn ekrter außersrdentlich gut besuchten Versamrnkm^ beS Zentralverbandes der Staatsbeamtenvereine, welche gester«. in der Volkshalle des Rathauses stattfand, wurde einsmmniÄ folgende Entschließung gefaßt: Sofortige Akzeptierung des Gehal tsschemaS deo Wiener Gemeindeangestellten für alle öffentlichen Angestellte,;: sofortige IvOprozentige' Erhöhung der Teuerungszulage uni» des Kinderbeitrages - (laut Gemeinderatsbeschlusses). Als! sofortige Akontozahlung für diese Monate -für Verheiratete mit Kindern K. 1000.—, für Ledige und kinderlose Verheiratete K. 600.--: in der Provinz die entsprechen» prozentuell festzusetzenden Beträge. Schriftliche Bekanntgabe der Regierung bis längstens 15. Dezember Über die Art der Einreihung der einzelnen Staatsangestellten" kategorien. Regulierung der Bezüge der Pensionisten. Aufhebung oder Novellierung des Penfionsbegünstigungsgefehes. Als endgültiger Termin für die Erfüllung der aufgestellten Forderungen wird der 15. Dezember festgesetzt.' Die „Staatskoryespondenz^ nreldet: „Sonntag erschiene«. Bürgermeister Reumann, die Vizebürgermeister Emmerling und Winter, Personalreserent Stadtrat Speisrr und .Magistratsdirekior Härtel beim Staatskanzler und trugen die Bitte vor, bei. der bevorstehenden Regelung der B e z ü g e der Oefsentlich-Angestell^u in Rücksicht zu ziehen, baß diese Regelung ehestens zur Durchführung gelange^ und zwar in einem möglichst entgegenkommenden Ausmaße^ Infolge der erschreckenden Lebensmittelienerung sei dies überaus dringlich. Der Staatskanzler erkannte an, daß die Forderungen der öffentlichen Angestellten sehr berechtigt seien, leider aber ihre Erfüllbarkeit im erwünschten Umfangs von den Kassenbeständen abhänge, und erllärte, er könne ohnff Einverständnis des Staatssekretärs der Finanzen, Doktor Reisch, noch keine bestimmte Zusage machen. ] Die Abordnung begab sich hierauf zum Staatssekretär Dr. R t\s ch, der ' sich nach - längeren Verhandlungen de« vorgebrachten Wünschen geneigt zeigte. Er erklärte sich bereit, die Vorlage in der heute stattfindenden Sitzung des paritätischen Komitees für die Besoldung der Oesfentlich^ Angestellten zur Besprechung zu bringen und dem uüchste»' Kabinettsrate zur Beschlußfassung zu unterbreiten." . <£itte Spende der Budapefter Kultusgemeütdtz für die «ationale Armee. Budapest, 8. Dezember. (Privat) Der Präsident der Budapester Kultusgemeinde übergab' de>n Oberkominairdautev 'Horthy 100.000 Kronen als Spende der israelitische» Kultuögemeinde für die nationale Armee. — DiefüT, AnAÜ .benützen vir christlichsozialen Blätter, itm «zegerr dis Juden zu Hetzen. So schreibt „Ui Nemzedei", daß es durch eine "in der „Reueir Freien Presse" veröfftnt'rchtü ÄLiis;erirnÄ> . des rnmLilis.chen MnistKrS, §>.iaman di, der ein K.t.Ltle.Wa»