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Wiener Morgenzeitung · 1919-12-07 · Heft 316 (7.12.1919) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 316 (7.12.1919)
Date
1919-12-07
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Wien. Sonntast ' Wiener MorgenZerLnnA 7. Dezember 1919 Nr. 31ss Telegramme. Die Friedenskonferenz der Randstaaten. HelsingforS, 6. Dezember. Die Friedenskonferenz der Randstaaten hat gestern in Dorpat begonnen. Die Verhandlungen sind geheim. Die russische Abordnung besteht ans zwanzig Personen, darunter sieben Frauen. Die Leiter sind die Kommissäre Krass ln und Josse. Litwinow und Nadek werde» erwartet. Unterzeichnung dss Friedens» ertrag es durch Jugoslawien. Paris, 4>. Dezember. Die Jugv slawen haben sich in letzter Stunde entschlossen, die verlangten Unterschriften zu leisten. Ihre Delegierten haben sich gestern nachmittags in das Bureau des Protökolldüettors William Martin begeben und dort nachstehende Dokumente unterzeichnet: Eine Beitrittscrllarung zum Vertrage von Samt-Germ ain, ferner sunt Abkommen über den Minderheits schütz, weiter zu dem Abkommen vom 10. September betreffend die Wiedergutmachung, soweit Italien in Frage kommt, dann zu dem Abkommens betreffend die Beiträge zu den Auslagen für die- Befreiung der Gebiete des ehemaligen Oesterreich-Ungarn. Schließlich haben die jugoslawischen Delegierten Pafic, Trumbic und Zvlgar den bulgarischen Vertrag und das Dollzugsprowkoll unterschrieben. Vör dem Einmarsch in Deutschland- Paris, 6. Dezember. Alle Zeitungen wecken darauf hin, daß Fach ans miln 8 rrfches Erngre, fen dränge. iallS -Deutschland dre Unterzeichnung des neuen Piotokvllcs abtkhne und die WaffenstiÜstandsdedingunflcn nicht erfülle. Der Oberste Rar drohe, den ganzen Rheinbezirk könne Essen und Frankfurt zu besetzen, falls'Deutschland nicht unterschreibe. Slkew-Pork, 6 Dezember. (Trl.-Komp) > „New, Dorl Times" melde! ans Paris: Man rechnet mit der Möglichkeit, daß Clemenceau dem Bcrireker Deutschlands Freiherrn von ^ersner die Pässe zustellen werde. Deutschlands Bedingungen. Paris, 6. Dezember. „Chicago Tribüne" erfahrt, Dentschland st e l l e d r e r B e d r n g u n a e n, um das Schluß» Protokoll zu unterschrerben: 1. solle der Zwijchentall von Skapaffow dem Haager Schiedsgericht vorgrlcgt werden; 2. soll aus dem Protokoll der Paragravh entfernt werden, der den Alliierten Me Zwangsmayrrglln gestattet, wenn Deutschland dre Be» Sirrgungen nrcht einhält; 3. soll es Dmtschlanb gestattet fern, über die technischen Fragen zu diskutieren, die. bei der Uebergabe so vielen verschiedenen Materials an die All'uerten auftauchen. In polnischen Kreisen ist man der Meinung, daß eine zermge EntspanulM der politischen Lage erngetreten sei., Dre „St -Helena"-Affäre. f" Crd’n, 6. Dezember. (Wolfs.) Gestern vormittags würbe aus der Ostseestation der englische Dampfer „St. Helena" mit Kriegsgefangenen gemeldet. Als der Dampfer in der Holtenauer Schleuse ankerte, kam die Meldung, daß ein Mackn von Bord, gegangen sei und von einer englischen Patrouille, di« dabei drei bis vier Schüsse abgegeben habe, verfolgt werde. Der Kommandant der Ostseestation ließ darauf die Schleuse durch Reichswehr besetzen. Die Küstenpolizei ging an Bord, stm die Angelegenheit zu untersuchen. Die Leute, die sich an Bord befanden, glaubten, daß sie nach Danzig verschleppt werden sollten. Sie sind in England aus den Gefangenenlagern auf Grund ihres polnischen Namens ausgesucht worden. Die Leute äußerten die Befürchtung, daß sie zwangsweise in die polnische Legion ehigereiht werden solltem Auf den Hinweis darauf, daß die Leute sich in deutschen Hoh-citsgewafsern befinden und daß der Begriff „Kriegskleinen Kreis von Spezialisten beschränkt bleiben wird. Aber wie dem. auch sei, heute gibt e» noch weite Schichten de» jüdischen Volkes, welchen dieses sonderbare Geisteswerk zugänglich gemacht werden kann, und selbst dem Spezialisten, der nicht gerade an einer Talmudschule groß gezogen ist, tut ein Behelf, eine Erläuterung, die auf Rabulist» und Pilputistik verzichtet, dringend not. DaS hat Tschernowitz im „Kizzur Hatalmud", ma« kann sage«, mit viel Soschick, versucht. Tschernowitz ist nicht Wut Rabbiner, nicht nur Lehrer und Schriftsteller, sondern auch Vorkämpfer für den nationale» Gedanken. Er hat sich nicht immer mit der nationalen Idee vollkommen befreundet.- Lange Zeit hat er infolge her Stellungnahme de» Zionismus zu dem religiösen Problem etwas abseits gestanden. Aber er blieb doch immer in engster Fühlung mit all den Männern, die in Odessa sich um da» Eomiiee der „Chowewe Zion" scharten, und er hat namentlich, als ec bann im Auslände lange lebte, um seine Studien onrch Erwerbung des Doktorgrades abzuschließen, sich der nationalen Bewegung so genähert, daß er heute ganz auf dem Goden des „Misrachi" steht. In Wort und Schrift, tu zahlreichen Aufsätzen, in verschiedenen hebräischen Zeitschriften, in den Schilderungen feiner Reis« nach Palästinas in seinem Auftreten während deS Kriegein der Schweiz, in einer französischen Broschüre über daf jüdische Problem hat er sich als Vorkämpfer des nationalen Gedankens gezeigt. In der hebräischen Literatur gehört sein Name zu den besten und angesehensten. Die zahlreichen Beweise von Freundschaft und Verehrung, dir ihm zu seinem Jubiläum zuströmten, Nangen alle in den: einen Wunsche auS, daß eS Tschernowitz bald vergönnt 'ein nrögr, von seiner schweren Krankheit zu genesen und not oolftu Kräften sein Lebenswerk fortzusetzen. . * Berlin-Halenfee. Dr. Josef Meist. gefangene" fetzt überhaupt nicht mehr zutveffe, ließen der Kapitän »nd der englische Offizier, der das Begleitkommando führte, ungefähr 600 Leute, die nicht mehr auf dein Dampfer bleiben wollten, unter Protest frei. Sie wurden-vorläufig nach Lockstadt bei Itzehoe in das Durchgangslager gebracht. Die Unabhängigen für die Diktatur. Leipzig, 6. Dezember. Auf dem Parteitag der u n a &• hängigen sozialdemokratischen Partei Deutschlands ist gestern abends die Entschließung de» Parteivorstandes und der Kontrollkommission auf Zusammenschluß der revolutionären Parteien zu einer tatkräftigen Internationale, die sich der Moskauer dritten Internationale und dem Bekennt» nis zum Ratest) st em und zur Diktatur de» Pro» letariats anschliehen müsse, mit 227 gegen 54 Stimme» angenommen worden. Die A»sll»ferurigsfraqe. Amsterdam, 6. Dezember. Laut „Telegraaf^ erklärte Lloyd George im Unterhause in Beantwortung verschiedener Fragen, augenblicklich werde die Liste geprüft, welche die Personen anführt, deren Auslieferung wegen ziviler oder militärischer Verbrechen von den Feinden verlangt werden müsse. Konsul Zönkirrs aus der Haft entlasten. Washington» 6. Dezember. (Fmil'vruch.) Amtlich wird mitgeteilt, daß der Korckularcrgent I e n k i n s gestern nachmittags aus der Strafanstalt in Puebla «»lassen wurde. Der. amerikanische Grubenstreik, Indianapolis, 6. Dezember. lReuter.) All« Leiter des BergarbeiterbundcS sind unter Bürgschaft freie elassen worveu. Der Staatsanwalt des Bundes gerichteS erklärte. Nicht allein die Bergarbeiter hätten das Brr bot übertreten, sondern auch die BergwnkSbesitzcr. Die Minifterkrise in Pole«. .. Warschau, 6. Dezember. (PrivM Paderewskihat bisher noch k e r » neues Kabinett bilden können, zumal »hm die Nationaldemokraten die Gefolgschaft verweigern; srine Verhan-lungen mit dem Führer der Baucrnpa'tei. Abgeordneter W i ro s, scheinen auch zu keinem Eraedvis geführt zu haben. Mehrere polnische Blätter, auch solche in Posen, verzeichnen die — allerdings noch unverbürgte — Nachricht, daß an Stelle PadercwskiS der bisherige Landmarschall Trompczhnski die Kabinettsbildung übernehmen, während PaderewSki Landma r l ch^a l l werden soll. Auch B iliuöki wird für das Ml-msterpräsidiutLi in Kombmaüon gezogen. Die Verfaffnngsgefetze der Tschecho-Slo makel. Prag» 6. Dezember. (Privat.) „Demokratie" meldet, daß bte Berfaffungsgesetze nicht veröffentlicht sondern nur, dem Berfa ssiwgsausschuß und seinen SubkomiiecS vorgelegt werden. Das Amt hält eS fiir unmöglich. hast der Ausschuß, auch wenn er Tag und Nackt arbeitet, bis Ende Jänner mrt dem Komplex der BerfassungSgesetze fertig wird. Eine Kommission amerikanischer Jude«' geht nach der Akraine. Srew-Dork, 3. Dezember. (Privat.) DaS Staatsdepaitenimt der Bereinigien Staaten hat dem Verband u k r a r n r s ch e r I u d e u , n A m e r i k a die Erlaubnis ei teilt, eine Kommission nach der Ukraine zu endenden. welche folgende Aufgabe hat: 1. dk Lage der Juden in der Ukraine zu studieren, besonders in den Orten, welche durch Pogrome heimgrsucht wurden; 2.'eine Hilfsaktion auf breitester Grundlage für die ukrainischen Jude» srilrus rhrer amerikanischen Brüder zu organisieren; 3. den Juden in der Uffune, welche Verwandte in Amerika haben, die Möglichkeit zu geben, nach Amerika auSzuwandern. Dre Kommrssion hat dre Verpflichtung übernommen, eine rein p h r l a n t r o p i s ch e T 8 t r g k e r t zu entfalten und sich rn die politischen Verhältnisse des LandeS nicht einzumengen. Sie ,st mit großen Geldmitteln versehen. Ihre Abreise erfolgt in den nächsten Tagen. Bolschewlklscher Kairrtzfberlcht. Moskau, 6. Dezember. (Funttpruch.) An der Südfront haben Die Roitrupvcn dre Städte Lokvitsa. Gadratsch und Ä k t y r t a besetzt, wodurch die Bahnverbindung K r e w— *P o lta w a . unmittelbar bedroht und dre Eroberung von Poltawa in Kürze zu erwarten ist. Gestrandeter Dampfer. Amsterdam» 6. Dezember. Nach vorliegenden Meldungen ans Maasluis ist gestern infolge deS herrschenden SturmrS der deutsche Dampfer „Brraal* der Hoet vau Holland gestrandet. Dre Bemannung konnte sich in Sicherheit bringen. Selbstworeines Untersuchungsrichters. Budapest» 6. Dezember. (Ung. Tek.-Korr.-Bur.) Untersuchungsrichter Dr. KovaeS, der bisher die Untersuchung in der LiSza-Mordangelegenheit leitete und wegen Kranthert durch einen anderen Untersuchungsrichter ersetzt werden mutzte, hat heute nachmittags Selbstmord verübt, indem er sich vom dritten Stockwerk de» Gerichts, gebäude» auf die Straße stürzte. Budapest als Sitz der Donanstömnrffftoa. Budapest, 6, Dezember. Der französische Admiral F a t o u stattete heute mittag» dem. Ministerpräsidenten Hu »zureinen Besuch ab und teilte ihm mit, datz in der in Belgrad abgehaktene« interalliierten Beratung beschlossen worden sei, das Genvralsekretariat der internationalen Dona »kommis sion in Budapest zu errichten. , Ungar« nimmt den Jinfendienst wieder aus. Budapest» S. Dezember. (Tel.-Komp.) Die Vereinigung der Banken und Sparkassen hat in einer heute abgehaltenen Sitzung beschlossen, daß die Pfandbriese und Obligationen emitierenden ungarischen GMnstitute» vom 15. d. M. angefangen die E i n l S s u n g ber fällig gewordenen und künftig sälllg werdenden ConponS sowie der ausgelvsten TitreS ihrer auf Kronen lautenden Piandbnese und der anderen festverzinslichen Odligattonen wieder a u s n r h ru e n. ZipreUßR-Msen und Papiere unübertroffen In Qualität! Ueberall zu haben. «c<J Fabrik: Hahn & Jura, Wien, IX., Altmüttergasse Ä Tagesbericht. Die Rsstarationskommifston an die Bevölkerung. Ansucken von Ginzelpersoneu und Anstalten zwecklos. Die Subkommission der Reparationskommission in Wien und auch einige Mitglieder derselben erhielten und erhalten »wch fortwährend eine Anzahl von Bittbriefen und Ansuchen um Hilfe von notleidenden Personen. WeiterS find Briefe von Anstalten, zum Beispiel Spitälern und Schulen, eingelauat, die die dringende Bitte an die Subkommisjion enthalten, die durch die jetzige Lebensmittel» und Kohlennot entstandenen Schwierigkeiten, die de» Weiterbetrieb dieser Anstalten gefährden, zu nndern. Durch Bermittluna der Presse wünscht die Subkommission die öffentliche Meinung über da» Mitzv'erstand» n i s aufzuklarcki, das eventuell über ihre Obliegenheiten bestehen mag. Man ist sicher, daß die Oeffentlichkeit einsleht,> daß die Subkommissron ihre Arbeiten für das allge» m e i n e W o h l nicht durchführen könnte, wenn sie sich mit der Erledigung von Ansuchen Einzelner befassen müßte. Wenn einige der Briefe dieser Art unbeantwortet geblieben sind, ist eS darauf zurückzuführen,' datz die Subkommission bei ihrer großen Ueberbürdung mit Arbeit nur lene» Angelegenheiten ihre Aufmerksamkert zuwenden kann, die die Interessen der weitesten Kreise der Bevölkerung betreffen. Die Subkommisston wiederholt bei dieser Gelegenheit die Versicherung ihres Mitgefühls mit allen Notleidenden. Vor Aungerdemonftrationen in Wien? Wie eine Lokalkorrespondenz erfährt, hat in den äußeren Bezirken, besonders in Favoriten, Rudolfe heim und Ottakring, eine lebhafte.Agitation eingesetzt, um heute und morgen Demonstrationen gegen die ungenügende Ernährung, aber auch gegen bekannte Schieber und Preistreiber p veranstalten. Seitens der Behörden sind angesichts der Hungerdemonstrationen in einzelnen Ländern bereits besondere Vorkehrungen gettoffen» doch mutz man sich immerhin auf einige Zwischenfälle gefotzt machen. _ Jeder fein eigener Holzfäller. Die Landesregierung hat im Einvernehmen mit der Ge» tneinde Vorkehrungen getroffen, um der Perwüstung des WienerwalldeS Einhalt zu tun und namentlich den Schleichhandel einzudämmrn. Im wesentlichen beabsichtigt man, einen Waldftrrllrn rings um Wien in der T i e f e von d r e i K i l pmeterfoweitfreizugebe«, daß genau bezeichnet« Bäume gefällt werden dürfen, aber nur von Leuten, welche sich mit amiüchen Erlaubnisscheinen der magistratischen Bezirksämter ausiveisen können. Diese Scheine werden auf dft Kohlenkarteu ausgegebm werden, ohne jedoch dm Kohlenbezug einzuschränken. Jede Karte wird den Inhaber berechtigen, viermal im Monat eine Traglast Holz heimzubringm. Diese Verfügung, welche.in allen Hausern angeschlagen werden wird, tritt von morgen an in Kraft. / Schwindel mit Geldüberweisungen aus Amerika. Seit dem Tage, an dem der Geldüberweisungsverkehr zwischen Amerika und den ehemaligen Mittelstaaten wieder eröffnet wurde, haben die aus Osteuropa nach den Bereinigten Staaten eingewanderten Juden alle Mittel ange» wendet, um den in der alten Heimat in Rot lebenden Verwandten durch Geldsendungen beizusprinßen. Biele Tausende dieser Juden sind jedoch, wie au» New-Aork berichtet wird, Schwindelbanken zum Opfer gefallen, die die ihnen behufs Ueberweisung übergebenen Beträge überhaupt nicht an die Adreffate« weiterleiteten. Aber selbst unter denjenigen Banken, welche die Ueberweisung durchführten, taten dies etliche erst nach mehreren Wochen und nach bedeutenden Abzüge» für angebliche Auslagen und Kursdifferenzen. Die auf solche Weise erschwindelten Beträge sollen sich auf Hunderttausende Dollar belaufen und der Unfug hat bereits solche Dimensionen angenommen, daß in zahlreichen amerikanischen Städten Protestversammlungen abgehalten wurden, in denen der Beschluß gefaßt wurde, diese Schwindler durch eigene Rechtsschuhbureau» zu verfolgen. Dei diefe amerikanischen Wucherbanken auch in Europa Kompli. een haben, welche die Empfänger bei Auszahl ung der ihnen überwiesenen Gelder unter den verschiedensten Borwänden schädigen, sollen auch die Interessenten in Europa rechtzeitig vor solchen Ausbeutungen gewarnt werden. Die tzungerlrawalle In Innödr-:ck. Die Heluptstadt Tirols wirr, wie gemeldet, vor» gestern ber Schauplatz wüster Szenen. Hungrig« Frauen^ und Kinder plünderten, ttaltenisches Militär, Volkswehr und Gendarmerie hatten bis in die tiefe Nacht hinein damit zu tun, Ordnung z» schaffen. Die Ursache dieser Ereignisse liegt dort spie überall in der allgemeinen Notlage und in der Unfähigkeit der Verwalt tungkorgane. Sehr wesentlich hat aber zur Verzweiflung der Massen dis hartnäckige Weigerung der Landbevölkerung beigctragen, die Stadt zit versorgen. Der tiefe Hatz zwischen Stadt und Land hat sich in Tirol

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