Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 316 (7.12.1919)
- Date
- 1919-12-07
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 316 Wien, SonrULA r-----:---- zuerst gegen Men gewendet. Von dort ist der erste Ruf hinausgegangen, ■ das. „perjudete Wien" auszuhungern. Nun kehrt sich der Egoismus der Tiroler Bauern gegen ihr eigenes Zentrum. Sie sind im Krieg Wucherer gewesen und. die Praktiken der Wiener Schleichhändler jüdischer Abstammung, .von denen die antisemitische und soziaLemokratische Presse lebt, verblassen neben den erpresserischen Fähigkeiten der Tiroler Landwirte, die vollkommen judenfrei sind. Ihnen ist der Beweis gelungen, daß' die -Kriegskorruption keirie auf Nation beschränkte.Erscheinung ist.! Innsbruck, 6. Dezember. Zu den gestrigen'Ausschreitungen berichten die Blätter: An der Plünderung des Jesuitenkollegiums beteiligten sich auch zahlreiche Soldaten in Uniform. Das Föhnkasinv in der Maximilianstraße wurde 'von Weibern und. halbwüchsigen Burschen gestürmt und die Einrichtung zertrümmert. Bald darauf erschienen italie-- msche Grenadiere und räumten mit einer Schrecksalve den Platz. Auch in das Prämonstratenserstift drang die Menge ein und plünderte die Küche uird die anstoßenden Wohnräume der Dienstboten. Jtalienisches Militär zerstreute auch hier die Plünderer. Gegen 11 Uhr nachts zog eine Menge zum Mutterhause' der Barmherzigen Schwestern an der Kettenbrücke und suchte dieses zu stürmen. Der dort befiirdliche Gewdarmerieposten gab Schüsse ab, durch die zwei Personen verwundet wurden. Die Angreifer zogeü hierauf ab. Während der Nacht Hörde man von Zeit zu Zeit Schüsse, doch wurden durch die zahlreichen Sicherheitswache-, Gendarmerie- und Karabinieripatröuillen weitere Plünderungen verhindert. : ,; Innsbruck, 6. Dezember. Auch heule am spaten Nachmittage kam es im Innsbrucker Vororte Pradl zu bäuerlichen Ausschreitungen, hie jedoch" leichteren Charakters als die bisherigen waren. Die Demonstranten zogen von Pradl über die Sillbrücke in die Stadt nach der Museumstraße, wo sie das Hotel „zum grauorr Bären" zu stürmen persuchten. Von der Volkswehr daran gehindert, wandten sie sich der Hofburg zu, da aber alle Eingänge von Volkswehr und Gendarmerie besetzt waren, versuchten die Demonstranten in die harter der Hofburg gelegene Propstei der St. Jakobs-Pfarrkirche einzudringen, was. aber ebenfalls vereitelt werden konnte., j Jüdische Kulturarbeit in Warschau. Das unter Leitung von'Dr. Brande, Dr. Posnanski und Podlischewski stehende zionistische Kulturresfort hat in, Warschau, Lodz und Lublin vierssmestritze Frübelkurse ins Leben gerufen. In Warschau, Lodz und BialysboÄ finden sechs Monaöe dauernde Lehrerfortbildungskurse für Melamdim statt. Ebenso sind in Warschau und Bialystock Volksüniversitäten begründet, an beirett sowohl allgemeine wie jüdische Fächer unterrichtet werden. Das Lehrerseminar in Lodz, das einen dreijährigen Kursus vorsieht, ist eröffnet worden. Die Errichtung von Seminarien in Warschau und Lublin mit hebräischer Unterrichtssprache wurde bei der Regierung beantragt.. Konferenzen der Lehrer an den 65 Volksschulen und den neun Gymnasien werden vor-. bereitet. Es sollen dabei verbände der Lehrer gegründet und ihre Interessen und ihre Fortbildung einheitlich geleitet werden. Das zionistische Schulprogrämm erkennt ebensowohl Schulen mit hebräischer Unterrichtssprache an, bei denen die jüdische Sprache als Unterrichtsfach gelehrt wird, als auch Schulen mit jüdischer' Unterrichtssprache und starker Berücksichtigung der hebräischen Sprache und Literatur. Mit diesem Schülprogramm sind auch die Poale-Zion und die Zeire- Zion einverstanden. , Das VerlagSressort gibt sämtliche zionistische Zeitungen heraus (die „Hazefirah", die jetzt Tageszeitung werden soll, das „Jidische Volk" und die pädagogische Zeitung .Zamadrich"). Das Budget der zionistischen Organisation in Polen beläuft sich auf 1,300.000 polnischen Mark,, wozu 200.000 Mark für den Nationale kommen. Aus der Gefangenschaft in Nrkolsk-Wsurisk. Folgender erschütternder Brief wird uns Uw Verfügung gestellt: . Niklsk-Nssnrisr, 1. September lftl& Liebe Eltern! ' Wie Ihr. seht, scheue ich' keine Mühe und versuche alles, um Euch Post zukommen zu lassen. Ich . hoffe Euch bei bestem Wohlbefinden.. Was meine Gesundheit anbetrifft, so befinde ich mich summa summarum ganz wohl, .obwohl das liiesige sumpffeuchte Klima absolut nicht zuträglich ist. Die Wohnuiigöverhältnisse sind wie bisher: Holzbaracken, Säle für 120 Mann. Das Essen besteht aus Hülsenfrüchten, Erträgnissen unserer Gärten, manchmal sogar auch auS Fleisch. DaS rugische Extsteuzmintmum für hier beläuft sich auf zirka 850 Rubel monatlich. Wir bekommen aber nur 60 Rubel und 8 Rubel tägliches Menagerelutum. Also „ein bißchen" knapp. Die Anschaffung von Kleidungsstücken, ae oder Schuhen ist natürlich für uns ein Ding, der glichkett. Ein mittelmäßiger Anzug kostet 1200 Rubel, Schuhe 800, ein Hemd 60, «in ganz einfaches Mittagessen 40 bis 60, ein» Birne ßl/a Rubel. Dagegen führen di« unter japanischer Verwaltung befindlichen Kriegsgefangenen ein paradiesisches Leben. Sie bekommen 60 Jen, gleich zirka 1600 bis 1800 Rubel, monatlich. Sie unterstützen aber dafür uns hier in tatkräftiger Weise 'und auch andere Lager, die nuter russischer Berwaltuug blieben. Aber auch auf ihnen, die aller Freiheit beraubt sind, ruht der Bann der Gefangenschast. sie sind genau daS. was wir sind, nämlich ein elendes Häuslein (60.000 bis 100.000) geistig herab- Wiener MvrgenzetrunK gekommen'er, nmt- und energielos geworbener Ueberlebender, lauter gestrandete Existenzen und Jugendgreise, die einst „den zukünftigen Kader der Menschheit bilden" sollten. Nuss „kräftigste" von unserer alten Negierung unterstützt in Form von Kommissionen, die un§ fleißig Grüße vom Hochadel überbrachten, jännuerliche Darlehen zu unglaublichen Kursen znrückversangten und Ehrenprotokolle mit nach Hause nahmen, kam uns bald die Aufrichtigkeit des Mitleids und der Vertröstungen zum Bewußtsein und heute führen wir Uebriggebliebeuen ein -Dasein, das Euch genau so unbekannt ist, wie alles das, was wir hier mitgemacht und was in Sibirien vor sich gegangen ist und was keine Zensur bisher der sogenannten zivilisierten Welt mitztttetlen zuließ. Wir verzichten ans die Krokvbilstränen der «Heimat" und überlassen es der unaufhaltsamen Zeit... denn chi la dura la vinoe. . ‘ Liebe Eltern! Diese Gefühlsausbrüche sind' nicht für Euch bemessen. Ich weiß/ ganz genau, daß Ihr genau so ohnmächtig seid, wie viele andere, unsere Zwangslage auf- . zuheben. Doch dem mitteilsamen Menschen tut es manchmal wohl, sich auszusprechen. Die Heimindustrien florieren ziemlich stark. Momentan steht aber auch das" still, iba Quarantäne über das Lager verhängt.wurde., Ich persönlich verdanke einer Reihe von Zufällen und .kameradschaftlichen Verbindungen einen ganz guten Verdienst. Die elende Situation hat hier viele, viele zu allen möglichen Arbeiten gezwungen: Kohleuschaufeln, Dockarbeiten, Bahnarbeiten, Straßenpflrstern und »planieren ist an der Tagesordnung, äßet mehr Geschick hat, Letzt auf landwirtschaftliche Arbeit oder als Verkäufer in Gckchäfte. Dann gibt es/ noch allerhand redlichen und unredlichen. .Erwerb. Das Programm des zweiten jüdischen Stndententages. Heule um '/.S Uhr abends, Milltärkastino, I* Schwarzenbergplatz 1: Vorfeier. 1. Eröffnung durch den Präses des I. H. St., Med. Hermann Lilienfeld; 2. Jüdischer Gesangverein: »1 Hatikwah, d) Psalm 150, c) Ales Beth (Volkslied); 8. Abg. Fug. Robert Stricker: Nationale Pflichten der jüdischen Studenten; 4. Wolf Disendruck lhebräische Ansprache); 5. Ing. Ackermann: Die sportliche Ertüchtigung des jüdischen Studenten. Eröffnungssitzung. Berichte des Präsidiums und der Referenten : 1. Des Präses Med. Hermann Silicnfelh; u. des Organisatloysreferenten Doktor Nahüm Blauer; 3. des Kulturreferenten Jur. Kurt Sarl; 4. des Budget- und Kanzleireferenten Med. Alfred Bogl; 5. des Leiters des Wirtschaftsamtes Med. Jean Becsler; 6. d«S Sport-. referenten Dr. Erich Friedmann: 7. des Deranstaltungsreferenten Kand. Ing. Leo Feger; 8. des KaffenrevisörS Jur. Edgar Rauch. 6 Uhr abends, Sophiensale, Hl., Marxergaffe 17 r Abend,des Jüdischen akademische« Technikerverbandes und des Akademischen Vereine sjüdischerMediziner. Dienstag den 9. d. M.: 9 Uhr vormittags, mittlerer KonzerlbauSsaal: 1. Generaldebatte; 2. Statutenergänzung; 3. Neuwahl des Jüdischen Hochschulausschusses f 4. Eveutualm. ^46 Uhr abends, Kaiser Josess-Keller, VUl., Allerstraße 25j G es el l i g er Abend. Fehlgslettetes Ehrgefühl. München, 6. Dezember. (Privat.) Im hiesigen Hoftheater-Nestaurant hat sich heute ein tragischer Vorfall abgespielt. Dort fand eine Versammlung eines bekannten Geselligkeitsvereines statt, bei welcher der zum Beschluß erhobene Antrag gestellt wurde, sämtliche Juden aus dem Vereine anszuschließen. Einer der. «Betroffenen", der erst vor acht Tagen zum Ehrenmitglied ernannt worden war« regte sich derartig auf, daß er sich in einem Nebenraum esne Revolverkugel in die Brust jagte. Er wurde m das Krankenhaus gebracht, wo er bald daraus seiner Wunde erlag. (Wenn der Ausgeschlossene die Maßregel als Ehre empfunden und dem Gesindel ins Gesicht gespuckt hätte, wäre eS besser gewesen. Die Red.) Eingesendet. Statt jeder besondere» Aßseig«. Fanny steckt Mrlrnr Schattier Japloaow Wien Verlobte ' : Wien, im November 1019. «« Rosa Rappaport Siegfried Soberf Verlobte Wien, im November 1019. MtS Möbel u. Innen- I CDIDI dekoration lau, Bl!., 1 h. 2 (Ecke Kart SchwdshofergatseC In grösster Auswahl. Hur gediegene 961 Erzeugnisse. Zionistisches Larcdeskomitee für Deiltschgsterrcich Dienstag den 15. Dezember ISIS, pr&slae •/,6 Uhr abends, im Soflensaal, UI,, Marxergasse Nr. 17 Grosse Makkabäerfeier PROGRAMM Liobtansttnflpn: Oborkuntor Don Fucbs. Festrede: Ob«rrabb. Dr. Chajas, Kiaviervorträue r krvl Jullua Wolfsohn. Gcsangavortr&jre: Kid, Geaang* verein unter Leitung seine» Ckorraoisters Professor Erdstein. Rezitationen : Josef Scliildkraut und Mirjam Schnabel Karten im Zionietfeohon Bureau, ls , ^irkueg&see 88, und bei Löwt», I., Rotenturmstroiie 88, «oso;7. Dezember 19IS /Gerte S 1 mesihines Größte Auswahl! Billigste Preise! e« Leopold Steiilhart.'Wlen, I.Bibcrßraße 9. >ic»rL/y -- Rechtsanwalt Dr. Josef Silbermaim eröffneto seine Kanzlei in Obertyn ad Kolomea. Antisemitische Exzeffe in einem Eisenbahrrzug. AuS Warschau wird uns berichtet: In,der Nacht vom 1. auf den 2. Dezember hat sich auf dem Lemberg. Warschauer Eisenbahnzug ein förmlicher Shurm aus Juden abgespielt. Mit dem Zug fuhr eine größere Abteilung polnischer Soldaten, die während der Fahrt die einzelnen Eisenbahnwagen abgingen und die Mitreisenden Juden in mörderischer Weise mißhandelten. In einzelnen Stationen wurden die jüdischen Passagiere ans dem Zug geworfen und, mußten zurückbleiben. Die mißhandelten Juden wandten sich an die Offiziere üm Schutz gegen die Pogromhelden, aber vergebens. Zahlreiche Juden wurden bei diesem Anlässe ausgeplündert. In der Station Kowel wurden die aus den'. Zuge geworfenen Juden von dem am Bahnhof angesammelien Pöbel neuerlich mißhandelt. Die Ausschreitungen dauerten während der ganzen Fahrt an, bis der. Zug iu Warschau hielt. Erst - hier gelang eS einer größeren Gendacnwcieabteilung die über Intervention des Abgeordneten Hartglas in den Bahnhof kommandiert wurde, den Ansschreitungen Einhalt zu bieten. Der Budapester DolschewiLenprozetz. Budapest, 6. Dezimber. (Ung. Tel.-Korr.-Bür.) Im Terroristenprozeß wurde heilte das Beweisverfahren abgeschlossen. Hierauf hielt Oberstaatsanwalt Dr. Albert Vary die Anklagerede. Ec erklärte, die Schreckensherrschaft der Bolschewiken könne man n i ch t P 0 l i t i k nennen. Es bandle sich bloß um wilden Mord, Raub und den Umsturz jeder Ordnung. Daß es unter den Bolschewiken. auch Gutgläubige gegeben habe, ° müsse man bestreiten. Sodann prazifierte Dr. Vary die Anklage folgendermaßen: Josef C s.e r n h rst der Anstiftung des Mordes m sieben Fällen angeklagt. Sein Stellvertreter, Alexander Pap, wird wegerr Anstiftung zum Morde in drei Fällen angeklagt, desgleichen Tibor B 0 n h b a t i, Dr. Zoltan B a j d a und Ernst P o r-- P 0 l a c s e k, wegen Anstiftung zum Morde in je einem Falle Gabriel Scho n-G 0 l d b e r g e r und Ludwig K ü v e r. Gegen Geza G r 0 0, Alerandec MeszaroS, Johann Steiger ond Ludwig B 0 l a n s k h wird die Anklage wegen vollbrachten Mordes, gegen Moritz L 0 b l weben Mordes in zwei Fällen, gegm Franz K a k a s, Stefan Bartales, Geza N e u m a y r-N a g y, Martin Lös ch e r und Joses Toth wegen Mordes in' drei" Fällen, schließlich gegen Gabriel C s 0 m 0 r wegen vierfachen Mordes erhoben. Außerdem wird noch gegen eine Reihe Personm die Anllage wegen Aufreizung, Verletzung der persönlichen Freiheit imd wegen Vorschubleistung erhob«. ■„ Der Weg zum Wohlstand. Das englische Parlamentsmitglied Higha'm hielt in der Londoner Central Hall eine Rede> iu welcher er ausführte, wie man sich ein jährliches Einkommen von- 10.000 Pfund sichern könne. Er sagte unter anderem: Die meisten gesunden Männer und Frauen find in der Lage, 10.000 Pfund jährlich zu verdienen, aber sie warten, bis die Gelegenheit an ihre Türe klopft. . Man möge äußerst sorgfältig in seiner äußeren, Erscheinung sein und sich einfach, aber gut kleiden. So mancher« Mann Hatz schon die Gelegenheit versäumt, weil e? einen schmutzigen Hemd kragen an hatte. Wenn man stellenlos ist und nur zehn Pfund besitzt, so soll man diese zehn Pfund in Kleidung investieren. Man soll Leute, die Erfolg haben, nicht beneiden, sondern sie nachahmen. Den Gedanken mv einen Achtstundentag möge man sich ganz aus dem Kopfe schlagen. M<m mutz feige Arbeit lieben und! Tag und Nacht daran denken. Man soll Fehler machen, aber auch bie Fähigkeiten entwickeln, andere zu inspizieren. Man soll sich, belehren lassen und immer so tun,, als ginge es einem gut; man soll ein Optimist sein- Pessimisten bringen eS. nt« weit. Man soll immer Wort halten. Die Geschäftswelt sucht verläßliche Männer. Es gibt dreierlei Arten von Geschäftsmännern und Frauen. Die erste Art, die verbreitetste, arbeitet für Lohn, die zweite Art für Gehalt und die dritte Art znacht sich! ein .Einkommen. * Karl Herbst gestorben. Wie rin Privattelegraunn auS Lugano meldet, ist in Sofia der langjährige Führer der bulgarischen Zionisten, Karl Herbst, gestorben. A.lS Sohn einer Asssmilantcnsamilie wurde er in B r ii n n geboren. Seine Ellern, obwohl nicht getauft, hatten ihn für den katholtschm Pfanerberuj bestimmt. BoM Schicksal »ach Adrianopel verschlagen, war er dann als hoher Staatsbeamter in Sofia ansässig. -1698 schrieb er Aussätze für e w r e S k i G l a S* und übersetzte zusammen mit Dr. Caleb und Feinberg Herzls »I »t> e n ft ft 0 tw inS Bulgarische, den er mit einem Bsrwott cinleitetr, das historische Bedeutung hat. * Der Stroßenvahnverkehr am Montag. Morgen wird die Straßenbahn wft an W e x 11 a 0 e n ans sämtlichen Linien verkehren. An - diesem Tage find auch die Streckenkarlen gülug. * VolüsfrithstückSsuppr. Die ersten Fahrküche«, die b'n BolkssrühstAckSsuppe ausgeben, werden Dienstag früh, 7 Uhr, an fünf Plätzen von Breitensee zur Stelle sein. Die Suppenportivn beträgt einen Biertettltw und kostet 40 Heller. Jede Fahlllicke enthält 950 Liter, kann also 1000Portionen anSgrdm, i> daß bie süus Küchen uiMjomt 6000 Portio«» verabreiche» werden.