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Wiener Morgenzeitung · 1919-12-05 · Heft 314 (5.12.1919) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 314 (5.12.1919)
Date
1919-12-05
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Wien. Freitass irgendeiner antisemitischer» Auffassung heraus autzgewiesen werde« sollen. In diesem Sinne werden wir für den Antrag stimmen. (Lebhafter Beifall bei den Sozialdemokraten.) Abgeordneter Dr. He mala (christlichfozial): Der Herr Abgeordnete Richter versuchte, nn? psausioe! >u machen» daß nicht, nur Juden, sondern auch Christen Schieber und Kettenhändler seien. Aber die Juden sirrd die Lehrmeister. Abgeordneter Jvsrf Wagner: lind die Christen die gelehrige Schüler! Abgeordnete Marie Bock: Der Bauers hat . gerne L« DringlichkeiLSantrag wird hierauf anzenommen. Zn Beginn der Sitzung wurde nach einer Trauerkundgebung für die unglücklichen Opfer von MarkgraffNeusiedl über eine/ groß«' Anzahl von Anträgen des Derfassungs- und GeneindeauSschufses, des Finanz- und BauauSschusseS beraten. Sie wurden genehmigend zur Kenntnis genommen. . Die nächste Sitzung wird im schriftlichen Wege bekanntgegeben. , ' Tagesbericht. Zweiter jirdischer StudenLentag. Jüdische Studenten und Studentinnen! Vom 7. bis 9. Dezember tagt der zweite jüdische Studmtenlag! Wern das Wohl des jüdischen Studenten am Hetzen liegt, »ewe'rle dies durch zuveilässtges Erichcmen bei allen Beratungen und Veranstaltungen. Die Sache des jüdischen Studenten ist die Sache des ganzen jüdische» Dolles. Darum nehme jeder bervußle Jude r:gen Ärmst au: zweiten jüdischen Scudslr-entag. Broaramm des zweiten jüdischen Studenlentages. Sonntag den 7. d. M.» *•£ Uhi abends, Mst-tarkasino» l., Schwarzrnbcrgplatz 1: Borferer. Ansprachen führ-rndec Männer der jüdischen Bewegung und künstlerische Mitwirkung des Jüdischen Gesang» Vereines. Montag den 8. d. M., 9 Uhr vormittags, großer KoiiMlhaussaal, Eröffnungssitzung. Bericht« des Präsidiums und-der Referenten. - ' 6 Uhr abends, Svphiens^le,!U.» Marxergaffe 77: Abend des Jüdischen akademischen Technikeroerbandes und des Akademischen Vereines jüdischer Medi-iner. DrenStag den 8. d. M., 9 Uhr vormittags» mittlerer KonzerthauSfaal: Generaldebatte, Statutenerganjung, Neuwahl ches Jüdischen HochschulauSschusseS. V#6 Uhr abends, Kaiser JosesS-Keller, TkUI.» Merstraße 85, G e {e Niger Abend. AuSkünjte und EinlriirSkarten zude« Veranstaltung'« täglich zwischen 1L und 1 Uhr im Sckictarial drS Jüdischen HvchschulauSschuffeS, IX., Allerstraße SS, 1. Stock- AEsewitAHWUH und Kultur. Major Franz Karl Enders, einer der wenigen deutschen- Offiziere, die sich ernst mit dem Judentum und dessen Stellung unter den anderen Völkern beschäftigten, schreibt in den »Münchener Neuesten Nachrichten": ' lieber Geschmack läßt sich nicht streiten. Insofern also der Antisemitismus eine Geschmacksfrage, ist, siebt er außerhalb, jeder Kritik. Auch der politische Kampff gegen tatsächliche oder eingebildete Gefahren, die das Judentum für uns in sich birgt, läßt sich verstehen, wie jeder Kampf um oder gegen eine Idee. Wenn aber die durch den persönlichen Geschmack diktierte Abneigung oder die infolge irgendeines religiösen, politischen oder Rassebekenntnifses vorhandene Gegnerschaft Formen annehmen, die den Gesetzen-der Kultur und deren höchsten Erfüllung, der Humanität, ins Gesicht schlagen, so erwächst jedem einzelnen, der sich als im Dienst der Humanität befindlich bekennt, die unbedingte Pflicht, hiergegen Stellung zu nehmen. Wenn in Deutschland eine Iudenhetze,möglich ist, die darauf abzielt, in den kritiklosen Massen Pogromfiimmung -u erwecken, wenn der Haß gegen Len Juden so weit geht, wie das in Münchner Gymnasien (auch in Wiener — Red.) der Fall ist, daß judenhetzerische Flugblätter in den Kreisen der Kinder verteilt werden und so die Seele des Kindes systematisch mit dem Gift des Hasses infiziert wird, so ist das, man mag zur Judenfrage stehen wie man will, eine Schande für das deutsche Volk. Wer wirklich, wie der Schreiber dieser Zeilen, das Jridentum kennt, wird feststellen müssen, daß sich im Judentum ebenso wie rn den christlichen Völkern ein Kamps des widerlichsten Materialismus mit dem edelsten Idealismus abspielt. Der blinde Judenhasser macht bei der Beurteilung des Judentums denselben Fehler, den beispielsweise der Feind des Militarismus gemacht hot, indem er den Simplicissimusleutnat als den Vertreter des deutschen Heeres ansprach, denselben Fehler, den der kuliurkämpfensche Heißsporn gemacht hat, der m irgendeinem Hetzkaplan die katholische Kirche verkörpert sah. Es ist die alte Lehre von den falschen Vercrllgemeinerungen, denen die Anschauungen ganzer Zeitrpochen zum Opfet fallen können. Die guten Elemente )es Judentums weisen mit Entrüstung den jüdischen Wucherer, Schieber und Kriegsgewinner von sich, ebenso nie die guten christlichen Kreise das mit christlichen Der- '.retern dieser verachtungswürdigen Erwerbszweige tun. llnch im Judentum, genau so wie bei uns, ist'die Erkenntnis vorhanden, daß der Materialismus durch einen' --reuen Idealismus überwunden werden muß. Der jüdische Materialismus, der sich in Händler- und Krämergeist offenbart, ist nicht die Ursache des deutschen Materialismus, unter dem wir leiden, sondern!nit eine seiner Wirkungen. Daß die Bekämpfung res Materialismus in einem Volk wie dem jüdischen, fas seit Jahrhunderten mit brutaler Gewalt in die Wiener MorgenzeitrmS Bahnen des reinen Erwerbslebens hineingepreßt wurde, an und für sich einen guten Boden findet, darf nicht wundernehmen. Doch gilt hier ein alter Erfahrung Ssatz aus der jüdischen Geschichte: Der Jude-ist das Bild seines Wirtsvolkes. Man beachte die Stellung und Haltung des englischen , oder amerikanischen Juden im Vergleich zum russischen. In Leiben Völkern ist der Jude „Jude", und was er in beiden Völkern geworden ist, ist nicht die Wirkung/ etwa des Klimas, sondern b^r Behandlung, die der Jude durch sein Wirtsvolk im Lause der Jahrhunderte erfahren hat. * Es kann dieser Frage im Nahmen eines kurzen Zeitungsartikels nicht mit der wünschenswerten Deutlichkeit nähergetreten werden. Auch das Problem des Ostjudentums und das Problem der Lösung der ganzen Angelegenheit durch Assimilation oder den nationalistisch-jüdischen Gedanken des Zionismus können wir hier nicht berühren. Es möge der reine Hinweis genügen. Das eine aber muß gesagt werden, daß wir das zweifellos große Problem der Judensrage in Deutschland niemals mit den Methoden des Hasses lösen werden können. Diese Methode würde uns der gerechten Verachtung der ganzen Welt aussetzen. Wir, die wir uns heute mit Recht über die Armenierverfolgungen der Türken aufregen, müssen uns klar darüber werden, daß diese Aufregung einem Kulturgefühl in uns entspricht. Solche Gefühle sind aber wertlose Tändelei, wenn sie nicht zur Richtschnur eigenen Handelns gemacht werden. Der Christ und der deutsche Kulturmensch kann und darf im Juden nichts anderes sehen als den Nebemnenschen, mit dem ihn, abgesehen von, aller persönlichen Zuneigung oder Abneigung, das gewaltige biologische und moralische Band, das die Gesamtmenschheit umschließt, verbindet. Möge der deutsche Kulturmensch den Kampf mit seinen jüdischen Mitbürgern nur immer aufnehmen, aber einen Kampf mit den Waffen der Arbeit, der persönlichen Leistung, des Intellekts und des Charakters. Möge er bestrebt sein, seinen jüdischen Mitbürger in all diesen Gebieten zu übertreffen. Dann wird er einer gefürch'eten Verladung am allerbesten Vorbeugen und wird gleichzeitig durch das gemeinschaftliche Streben der Entwicklung des eigenen Volkes den größten Vorschub leisten. Schimpfen, Hetzen oder prügeln sind Handlungsweisen, die meistens die ultima ratio des geistig und charakterlich Schwächeren bedeuten. Ein Dilemma. Der Bischof von Stuhlwesßenburg hak eine judenfeinbliche Rede gehalten. Dazu gehört bei der jetzigen politischen Konstellation nt Ungarn weder viel Mut noch besondere Originalität. Trotzdem macht ein Wiener christlich soziales Organ viel Aufhebens von der otzatorischen Leistung und jubelt darüber, daß die einst in Ungar« mißverstandenen Schlagworte Luegers jetzt dort ein so lautes Echo finden.» Das beruht aber auf einer kleinen akustischen Täuschung. Feineren Ohren kan» es nicht entgehen, daß eZ nicht ganz genau' so ans Tra nsleithanien zurückschallt, wie die Christlich sozialen vom diesseitigen Ufer einst hinüberriefen. ES macht sich da eine charakteristische Nuancierung der antisemitischen Tendenz bemerkbar, die ihre natürliche Erllärung in der Verschiedenheit der — geschäftliche« Konjunktur findet, auf die die Christen diesseits und jenseits der Leitha bei ihrem jeweiligen „Erwachen" spekulierten. Lueger hatte die Konkurrenz Schönerers aus dem Felde zu schlagen. Deshalb machte er in „Rassenantisemitismus", ein Schlagwort, das der streitbaren Kirche gar nicht in den Kram paßt, wenn sie auch seine agitatorische Kraft für den AugerrlrHcknicht verschmähte. Für die Dauer aber öonnte stk es sich nicht zu eigen-machen, denn ihre Streitbarkeit ist ja nur eine andere Form niemals zur Ruhe kommenden Werbe ns. Nur wer sich diesem gegenüber ablehnend verhält, bekommt jene zu fühlen. Der Proselht hingegen, der in den Schoß der „alleinseligmachenden" Kirche heimfand, konnte jederzeit des freundlichen Willkommens sicher sein, den der Hausvater des Neuen Testaments dem verlorenen Sohn bereitete. Zn dieser uralten und bewährten Tradition trat nun die Auffassung, daß die Kinder Israels auch durch die Taufe das" Brandmal des Judentums nicht los werden können, in den grellsten Widerspruch. Sie mußte in einer Zeit, da sich so viele Juden das genannte'Brandmal abzustreifen bemühen, als eine böse Geschüftsstörung empfunden werden. So erklärt sich die aufsehenerregende Rede, die Herr Dr. Seipel jüngst im Katholischen Volksbund hielt und die eine Absage an den Nassenantisemitismus bedeutet. Der ungarische Klerus ist nun von Haus aus klüger als der österreichische und vermeidet das Dilemma, in welches dieser durch die Demagogie kurzsichtiger Führer geriet. Der Bischof von Stuhlweißenburg beschränkt seinen Haß ausdrücklich nur auf jene Juden, die sich weigern, durch die Taufe ^wirkliche Ungarn" zu werden. Er weiß, daß er einen reichlichen Fischzug tun wird, weil die Methoden der Weißen Garden yn werbenöer Kraft für die „Religion der Frindesliebe" nichts zu wünschen übriglassen.... Die österreichischen Klerikalen aber haben ihr Dilemma noch nicht überwunden. Werden sie sich für die Versöhnlichkeit des Herrn Dr. Seipel oder für den Nassenantisemitismus, den jüngst erst wieder HerrKunschak gepredigt hat, entscheiden? Das publizistische Laudtoruan der Partei itfxint jedenfalls heu letzteren 5. Dezember 191# , Nr. 314 nur sehr ungern aufgeben zu wollen. Es polemisiert m seiner Einleitung zur Wiedergabe der Stühlweißen' burger Bi schoss rede gegen den jüdischen Einschlag des' Protestantismus und entlarvt EraSmus v. Rotterdam als JudenstämmliNK. Diese Lust, auch dem Protestantismus eins am Zeug zu flicken, lehrt einerseitt 'ehr deutlich, welcher Geist sich hinter der Maske des 'klerikalen „Antisemitismus" eigentlich birgt, anderer-' 'eits zeigt der Fall, welch drollige Verwirrung der' Rassenstandpunlt ilft katholischen Lager hervvrgerufev hat. Er hat hier nicht nur die Erinnerung an k>en jüdischen Einschlag im Katholizismus — zum Bei- Piel durch Jakob Lamez, den Miibvgründer des Jesuitenordens und Nachfolger Ignatzens -von Loholv im Generalrate— sondern auch dia an denjüdischen' Einschlag im Gesämtchristentum bedenklich ver- ' dunkelt. Das Neue Testament legt ja allen Deutungs-' künsten rassenfanatischer „Forscher" zum ' Trotz' das ' größte Gewicht auf bie Feststellung, daß die ,,Heilige Familie" 'aus dem -Königshause David stammte/ der ... repräsentativen Dynastie des Judentums... Wir sind neugierig, wie sich bie Christlich soziale« aus dem Dilemma helfen werden. Vielleicht tritt eine reinliche Scheidung ein .zwischen solchen, die dewl Christentum unter allen Umständen treu bleiben.wollen. > und andren, denen es durch seinen jüdischen : Ein'- schlag" verleidet ist. Diese werden sich wohl für Wotan, Jupiter oder sonst einen Gott entscheiden, der zwar vor klerikalen Mvralbegriffen nicht so gut bestehe» kann wie der milde Nazarener, aber dafür um so besser vor dem Waidhofener Prinzip: „Jeder von einer jüdischen Mutter Geborene ist a priori ehrlos.. Kommunistische Demonstration. - Gestern um bie Mittagsstunde legten in mehreren- Betrieben der Brigittenau Arbeiter, hauptsächlich b)m» munistischer Richtung, die Arbeit nieder, um gegen die Lebensmittelteuerung und die allgemeine Not zudemonstrieren. Die versammelten sich ineiner Ausspeisehalle und zogen dann, etwa 6000 Mann stark, denen zwei rote Fahnen vorangetragen wurden, durch die Tal vrstraße zum 5kai, am Kricgsministerium vorübee in die Stadt. Der Zug erregte überall das größt« Aussehen. Die Demonstranten stießen während ihres Marsches v'alsach Drohungen aus. Man hörte Ruse wie: Nieder mit den Besitzenden! Nieder mit dem Kapital! Weg mit der ungerechten LebenSmittelverteilung! Nieder mit der Koalition! Als der Zug am Schwarzenbergplatz anlangts/ wollte die Masse ins Industrie ha us^^ eindringen. Doch gelang es, sie davon abzudrängen und sie in diÄ- Seitengassen abzulenken. Der Zug hatte sich bereits stark gelichtet und als er beim Parlament ankam, dürfte die Zahl der Demonstranten etwa noch 600 betragen haben. - Vor dem Parlament wurde Hall gemacht und es hielten einige Führer Ansprachen, in welchen gegen die Teuerung Stellung genommen und erhöhte L-ohn-- forberungen gestellt wurden. In allen Reden wurde die Aufteilung des Vermögens der Besitzenden unter das Proletariat unter Kontrolle der Regierung gefordert.' Hierauf begab sich eine Deputation ins Parlament, " um die Forderung der Dainionstranten einem RegierungSvertreter zu übermitteln. Di« Abordnung fand'' aber im Hause nur einen fozialdemvkratischen Abgeordnete« vor, dem sie die Forderungen überreichte mit der gleichzeitigen Drohung, baß das Proletariat, wenn bie Regierung «icht in allernächster Zeit schon die Not der Proletarier beseitigen oder mildern würde, zur Gewalt schreiten würde. Der Abgeordnete erklärte, die Wünsche der Drmvst- ' siranten an maßgebender Stelle übermttbelu zu wollen,' worauf die Abordnung sich entfernte, um der Menge..' draußen Bericht zu erstatten, Hier wurden noch etmge sehr droheltde Ansprachen gehalten, worauf ber Zug sich in Ordnung auflöste. Brot und Kohle. Da bie erwarteten Aushilfen nicht so rasch emtreffe» werden, wie angenommen wurde, so gelangt in der nächsten Woche die Mehl- und Brotquote in jenem Ausmaße zur Ausgabe wie in dieser Woche, das heißt e i n 8 a i b B r o t und ein Biertelkilograwm Mehl für ‘ jede Persou f (für Schwerarbeiter 1“A Laib Brot). Die Kohlknkrise nimmt leider wieder an Schärfe zu. Die Einläufe sind sehr schlecht, aus Ostrau und Polen ist nichts gekommen. _ Ein neues Werk über jüdische Ethik« In Deutschlaud wird seitens d S Verbandes deutscher Juden ein Werk über „Die Lehre» d e r *3 u b t «* vorbereitet, daß auf langjährige, gründliche Sammelarbeit zurückgeht. Der,' erste Teil: „Dir Grundlage« der jüdische it- E th r k" ist bereits erschienen. Das Material aus Bibel, Apokryphe», hellenistischem, talrtmd schcm, mittelalterlichem Omd neuerem Schrrfttum ist. von Dr. B e r n f e l d unter Mitwirkung zahlreicher Fachgelehrter zusammmgestellt, redaktionell bearbeitet. und mit Einleitungen zu den einzelnen Abschnitten versehe« worden. Diese lamm:!. Sitilichkeit als-Grmrdsorderung des Judentums. H. Grundlegende S>trlichkeirsanschauungcn: 1. Tun und Glauben; 2. Sittliche Gcsinmrng; 2. Reinheit der Seele: 4. Willensfreiheit; 5« Lohn und Strafe; 6. cM^it aller Men chen; 7. Wille zum Leben; a) LebenSsreade und Askejr', d) Mäßigkeit; 8. Erkenniniö und Sittlichkeit« j, —-—

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