Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 311 (2.12.1919)
- Date
- 1919-12-02
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 _.-js '■' A 1 Pslitische RMbschan. Die adriatischen Probleme. „Gun" meldet aus Paris, daß der südsla'-i'che Minister G r ui t s ch erklärt habe, jeder versuch Italiens, Dalmatien in Besitz zu nehmen, werde einen zweiten Weltkrieg entfesseln. Die SLdslawen kämpfen zwar seit sieben Jahren und seien nicht kriegslustig, iedoch würden sie in diesen neuen Krieg mit Begeisterung ziehen.. Gcui^ch wisse nicht, ob d'Annunzio von dar - italienischen Regierung unierstützt werde, jedenfalls aber stünd-en italienische Truppen, und beträchtliche Teile der A^tte hinter ihm. Man sollte Fiume aushungern, dann Ware die fiumanische Frag« sogleich -r-e öft.. Hierzu bemerkt die sonst gut informierte „New ln.-Times", daß aus Washington gemeldet werör, JraLren beabsichtige in kürzeste»; Zeit durch einen Kronr .r; im er Vorsitz des Königs die Anpexion FiumeI auszuiprecheir.- Dies werbe vom: italienischen Parlament gu.'gshsitzen werden. Frankreich und Großbritannien - hätten ihre Zustimmung bereits erteilt. Von der internationalen Arbeit-Konferenz. lDie Delegierten der internationalen Arbeits- ' kon'e/rnz Levie und Masaim (Belgien), Jouhaux und -Fantaine (Frankreich) haben'den Sch'ußbericht ücer die Arbeit: der Konferenz an die Presse ihrer Länder abgesandt. Die belgischen Vertreter erklären, daß die Konferenz Ergebnisse über alle Erwartung geheiligt habe. Die öffentliche Meinung der Vereinigten Staaten sei der Konferenz durchaus uufreundlich gegenübergestanden, das Publikum habe sich auch wegen der Kohlen/treiks wenig interessiert. Durch die von. der Konferenz beobachtete Mäßigung und die unerinüdliche Arbeit .sei eS jedoch gelungen, im Laufe der Tagung die Aufmerksamkeit Amerikas auf sich zu lenken. Jou- G hauH berichtet, daß die Erwartungen nicht gänzlich erfüllt wurden. Es sei von der Konferenz noch nicht erkannt worden, baß die Sicherheit des Einzelnen über die- Sicherheit des Besitzes gehe. Nur darüber sei man sich klar geworden, daß bei der jetzigen Beschaffenheit der Welt alle Zollschranken ein Hindernis bilden. . Korrstitirierrmg der rumänischen Kammer« In der Sitzung der rumänischen Kammer am 88. v. M. wurde zum Präsidenten der Kammer mit einer Mehrheit von 660 Stimmen das Mitglied der siebenbürgischen Nationalpartei, Alexander V a i d a - W-o^jwv d, ferner zu Vizepräsidenten die Herren -Halk'p^l-Sallza, General Teofil und Dimianov i e gewählt. P.ä,ident Daida erbat sich hie Ermächti^pM--L:e Parlamente der alliierten Mächte, dev Vereiniglen Staaten,'Italiens, Englands und Frankreichs zu begrüßen und von der Konstituierung der Kammer in Kenü stiZ zu setzew. Hierauf ergriff Ministerpräsident V'tz>lt i'a nu das Wort und erklärte, daß sich seine Regierung nur so lange am Platze erhalten werde, bis eine parlamentarische Reg ie ru ng Nr Geichäfte übernehme«, werde. — In politischen Kreisen verlautet, daß sich ein Kabinett Maniu bilden werde, bas die Unterstützung des parlamentarischen Blocks erhalten werde. VerLSngerrms des Waffenftillftandezwischen Polen und der Ukraine. Aus Kiakali wird berichtet: Wie der Warschauer Korwvdndenl dcS ,C»as" mineilt, wurde der Waffenstillstand mit/ Pctljura auf wertere lv Tage verlängert. In Wmlchau weilen mehrere St.ibSofsiMe PcltjnraS, welche Berhüidlungen betreffend .eine w^teie Verlängerung deS Waffen» stillstandes führen. Nach Informationen, die aus Kamicnec Podolsk eintiessen, herrscht jenreuS der aaiiznchcn Front v v l l i,g e A n a r ch i e. DK Truppen Pcilinras irren in schrecklich verwahilosiem iinkiaude zrcllo^ tin Lande herum. Die Nachricht, daß lick Pe:liura aus polnisches Gevut geflüchtet HW, bewahrheitet sich nicht. Inland. :;;; jkeparattvnskornnirsfioi,. '•; Die ReparattonSkommission hat wegen der zeitueciigen-Abwesenheit einiger Mitglieder die Herren. Smith und Eharron sind in Parts, Mr. Pickton in Marschau gestern keine Sitzung abgehalseu. Bei &:-■ SMS agsitzunz mit Staatisek e är L o ewenf clb- N u. ß ist auch die Frage der südslawischen Lelensmtttellie'e-Lungeu erörtert worden. km ... —./ deutschvsterrelchischer OewerLschafLs- ’’ Kongreß. Die mcritorischen Beratungen beS Kongresses begannen grstsra rprultttags intt dem Bektchte deS Generalsekretärs Avge^r'riieten H ne der Über die Tätigkeit der GewerkschaftStoinm'.ssion. Nach dem Referat« HucherS brachte der Vorsitzende, Abp.e^rdn'tec Müller, ein Telegramm der LandeSgewerkschaftsroinAis'ivn in Graz zur Verlesung, worin diese mitteilt, daßa.n. I. Dezember der Streit de« I n d u st r l ea n g e - stell re n in Steiermark und Kärnten beginnt, der sichmit 4i Dezember auch aus den Bergbau, dasWasser- und SlekteizttätSwerk erstrecken soll. Trete dlssS ein, so sel ein« Katastrophe nnvermsidttch. Der Kongreß werde daher ersucht, bei der StaatSrsgterung Einfluss zu nehmen, damit diel« tm Wegder Laridesregtcrnng auf die Unternehmer ein wirke, um «ine Einigung zu erzielen. "Viktor Stein. Vertreter der InbliftrieanMeMm. teilte «Nt,? daß bi« Unternehmer Unterhandlunae» >^'l<snu'n und mir bät'-' ^iiefperruttn der Arbiter hvrpT>‘t,, »J »’j-.m (JO.OOO -lrbeiter betroneit würoen Abgeordneter 'Dont«'S erklärte, daß mit niemand Dl'frr'n'en schiverer zu lösen seieii, als mit den Unternehmern von Steiermark. Doch müsse versucht werden., eine Brücke herzustel'en, um den Streik zu vermeiden.. Er beantrage, die steiermärkischen Delegierten Neüfr^ß, Tuller und Seidel sofort zum S taatskanzler zu entsende»!, tzapiit . er die LandeSreglernng veranlasse, eine Vermittlung, anzu- . bahnen. Verhandlungen seien der einzige Weg, den man jetzt'; beschreltenmüsse. Auch an den- Arveitgebcr-Haupwerband möge man sich wenden, damit die Industriellen in Steiermark von ihrer Bockbcinigkeit abgeüracht werden. '.Nach kurzer Debatte beschloß "der Kylrgreß die Entsendung der gonanntey drei Delegierten zum 'Staatskanzler. , . - In der N a ch.m i t ta g s i tz n n g berichtete Ne u fu tz (Graz) über das Ergebnis der Vorsprache beiin Staatskanzler Dr. Renner in Angelegenheit des Streiks der Judustrieangestellten in> Steiermark. Dr. Nenn«r habe .erklärt, die Landesregierung bewegen zu wollen, auf die.Unternehmerchaft Einfluß zu üben, damit Verhandlungen ermöglicht werden können. Der'Staatskänzler werde einen Bericht aus Stelermark abverlangen und ihn dein Kongresse zur Kenntnis bringen lassen. Die Abordnung begab sich sodann zur Hauptstelle des Arbeitgeberverbandes, wo Präsident Hamburger erklärt-, daß die Forderungen der Jndustrieangestellten am 21. November, erhoben und schon a»n 27. November den G'.s-nsta»d einer Beratung der Industriellen Dentschösterreichs gebildet haben. ^Elg Abbruch, wäre nach seiner ^Ueberzcngnng aus politischen Gründen nicht opportun. Sekretär Doktor Kaiser werde sich nach Graz begeben, um die Industriellen zu ' bewegen,' sofort in Verhandlungen einzutreten, die in Wien stattfinden sollen. __ Telegramme. Die Negrerrtii^skrrse.in der Tfchecho-Slotvakei. Prag, 1. Dezember. (Tel.-Kymp.) Die nationalsozialistische Partei, ist heute au? der Rcgierungökoalition ausgetrelen, als Folge dieser Tatsache ist auch die Demission der nationalsozialistischen Minister für heute zu gewärtigen. Die Vorgeschichte der Krise ist folgende: Die. Nationalsozialisten hatten kürzlich in der Nationalversammlung einen > Antrag auf Einschränkung der Koalitionsfreiheit eingebracht, was zu schweren Disferenzcn mit den anderen 'sozialdemokratischen Parteien führte. Zur Bere'nigung dieser Unstimmigleiten fand Samstag .beim Ministerpräsidenten Tusar eine Obmännerkonferenz statt, der ^uch die Minister Francke, Wessely, Hybermann und Dr. Winter beiwohntey. Der nationalsozialistische „Ponkelnik" berichtet nun. über die Vorgänge in der Obmännerkonferenz. Darnach erklärten die. sozialdemokratische« Vertreter einmütig, die Sozialdemokraten würden in der ganzen Republik den Generalstreik proklamieren, falls drr Antrag der Nationalsozialisten auf Einschränkung, der Koalitionsfreiheit angenommen würde.' Die Sitzung Wurde daraMin unlerbrochen; nachderen Wiederaufnahme gab Abgeordneter Gtriberny namens der Nationalsozialisten die Erklärung ab, da die Verhandlungen keinen Erfolg hätten, sei die Mission der Nationalsozialisten beendet nnD diese aus der. Negierungskoalition ausgetreten. Hierauf entfernten sich die Nationalsozialisten ar»S der Obmänn-erkonferenz. > Prag/1. Dezember. (Tel.-Komp.) Nach einer Meldung de? „Pondelnik" hat die naiioualsozfalistische Partei für den 7. Dezember einen Kongreß einberüfen, der wichtige Beschlüsse über eine Neuorientierung der-Politik dieser Partei fassen soll. Prag, 1. Dezember. (Privat.) Heute waren Gerüchte verb.e'tet, baß Mintsterprässbent Tusar demissioniert haöe. Diese Nachrichten treffm aber nicht zu. Jedenfalls wird versucht, den Riß' zwischen' den Nationalsozialen und Sozialdemokra'en zu verkleistern. Die Agrarier äußern ihre Genugtuung ganz'offen und geben in ihrer Presse der freudigen Hoffnung Ausdruck,, aus dem , Zwist der beiden sozialistischen Parteien Profit ziehen zu können. Die Anklage gegen Mnna. Prag, r. Dezelill tr, (P»ivm.) Heut« wurde die Anklage gegen Muna und nenn Genossen e»hoben. S»e lautet aus Hoch» verrat und Verbrechen gegen die Kuegsniacht des SianlcS. Muna ist aui Grund desselben Paragraphen 827 des öÜerreichlschen Mlliiärsua'gssetzbncheS angctlagt w»e scmeneit Dr. Kramarz. Niuna unv Genossen werden vor ein Dlv»sionsger»chl gestellt »vcrdcn. Die Streiks im nordb'öhmischen Kohlenrevier. Prag, 1. Dezember. (Trl.-Komp.) Gestern fand in Brüx die Delegiertenkonferenz der Dergarbettee des Teplitz-BrÜx-Konrotausr Rsvi?reS über die N 'uen Forderungen der Arbeiterschaft und die durch den Brüxer Streik geschaffene neue Lage statt. Au der Konferenz nahmen über 800 Delegierte teil. Umfangreiche Neserat« über die letzte Entscheidung, des Schiedsgerichtes erstatteten die MröandSsekretärs der tschechischen uni» deutschen BergÄrbeiter-vereintgungen. ES sprach auch Dr. Lrb ensky, der.gewesene Ernährung-minister, der sich für die Gewerkschasten und*gegen die wilden Streiks einfetzte. Das Ergebnis der Delegtertenkonferenbestand in der Annahme folgender Beschlüsse: 1. Den gewerkschaftlichen Organisationen.wupde das Vertrauen ausgesprochen. 2 Entgegen dem schiedsgerichtlichen Erlen»tntsse wird «ine einheitliche Erhöhung' aller Löhne, um M Pro ent gefordert. 3. Es darf di«. Zahl der wöchentlichen ArbeUsstundeu.46 sticht. Übersteigen. Die Arbeitszeit am SainStag düuert 6 Stünden, wenn 8 SNluben gearbeitet wird, so sind für diese 2 Stunden övprozenttge Lohnz»tschläge zu ahten. (äinik der Beamten Le! der Prager Mk- und Aussuhrkommrssion. Pro»z, t. Dezember. (Tel.-Komp.) Vor. MonatS'rift wur^»e b;tT- Umg. jtal.uttg Cit-r Eia- und lvi.ttiui.w.i 'ati.i/.'.'iinöich', gl<üchz-et>.in wurden all« Beamten entlassen, unter einem aber ausge^o'.ibert, ihvlr A»lfnah'»-sgesuche beim Handelsministerium e'n'n>'«ich!':n. Ein Teil der Beamten wurde nun wieder au'g ". ommen. - währeird ein anderer Teil mit dreimonatlichem Abfertigung entlassen wurde. Die laufgenommenen Beamten haben nunmehr den Antritt ihres Dienstes verweigert zum Ausdrucke der Solidarität mit den entlassene»* Kollegen. Ein Kohlentteferungevertrag der Tschechen mit Deutschland. Berlin» 1. Dczrmder. (T<-Komv.) Der Pram Bnichterßatler der „BoMclien Zcitung^ cuälnt vom A»de'tSmi«iüer der tsä»echo-slowak>schm Revubllk, daß ein vruer Kohlmlilfetunys-- vrruog nur DeMschland vor dem Abschlüsse stehe. Die deutsche Hilfe für Wien^ » Berlin, 1. Dezember. Mit dem heutigen Tage 6<» gann die von der Berliner Stadtverordnetenversammlung besch'ofseue großzügige Hilfsaktion für Wien. Zu den zahlreichen Behörden,. Banken und Dereiiren, die sich in den Dienst der guten Sctche stellten, treten immer neue Organisationen hinzu. Das Note Kreuz von Berlin errichtet Sammelstellen für Speck- Wie das „Berliner Tageblatt" aus Leipzig melden hat der Rat der Stadtve.ordneten Leipzigs beschlossen, um der Wiener Bevölkerung die Anteilnahme durch!. tätige Mithilfe an einer Linderung des ärgsten Notstandes zum Ausdruck zu bringen, aus den geringen Reservebeständen der Stadt Leipzig dein Wiener Magistrat mehrere tausend Z^ninex Lebensmittel zu senden. Ein italienischer Aufruf für Wien. Berlin» 1. Denmber. DaS ^Bnliner Abendblatt* meldef anS NoM: Der „Avant»* veröffentlicht einen Austuf an di« italienischen A>br.ter. de bunkernden und friercnden Wienet Kinder »n Masten nach Ital en konnnep zu lasten, bei sich aufznnchmen nnd sie dadurch wenigslenS vor dem Verhungern u?* . Erfrieren zu retten. Die Verhandlungen mit Sowietrutzland. Kopenhagen,. 1. Dezember. Nach einer amtlichW Mitteilung beschloß daS dänische Ministerium 'deS' Aeußern nach vorherigem Einvernehmen mit der hiesigen englischen Gesandtschaft, den Besuch LitwinowS. in Kopenhagen zu Erwägungen darüber zu benützen, wie nachfolgende Fragen, die. für Dänemark von Interesse sind, durch Sonderverhandlungen mit Litwinolv zu einer. Lösung gebracht werden könnten- 1. Freigabe von verhafteten Dänen mnd Erlaubnis für diese und andere Dänen, die sich in Sow!etrußla«ds befinden, dieses Land z»t verlass:». i 2. Baldige Hcimscndung von deutschen Kriegsgefangenen nordschleswigscher Herkunft, die im Krieg« tq, russische Gefangenschaft gerieten und sich jetzt noch t« Sowietrutzland befinden. 3. Heimsendung alter russischen Kriegsgefangenen,' die aus. Deutschland nach Däneinark geflüchtet sind, sich zurzeit in dänischen Internierungslagern befinden und selbst wünschen, nach Sowietrußland zurückbesördert zu werden. Amerika nimmt den FriedenSvertrag an. Amsterdam» 1. Deze»nber. Wie der „T«11 fl r a a fauS London mrlvcl, »st ma« in a»»»n.ila»lischt»» B V r s.e nkreis e n allgemein dcr A»»stä»t. daß der ft r t r v e n S« vertrag b>Mt>» e>ncr Woche oder zehn Tagen nach dem W»edrrzusammeniri!1 des KongrcsteS mit g«»uäi)igtry Vorbrhaltev a « g e n o»»»m t« »verbm wird. Der amerikanische Grubenarb^iterstreik. Washington» 1. Dezember. (F»»nlsvn»ch.) Alle Nnv-Dorkn Z«in»»»gen l'ctiachien die Lage dcS KoiitenanSstandes als i e b r d Ü st e r. M ydestevS üoO.gs'Ü Aibeittr stünden »m Stteikf die Forderung sei a u » SO P r o z c n » l, e r a b g e s u n k e n Der Kohlenmangel wachte sich stark fühlbar. Das Ergebnis der italienischen Wahlen. Aon», 1. D.'ze»»,ber. (Funckvmch.) DaS endgültige Eraebnft der italtenilelien Neuivahlen ist iolgendeS: 68 Liberale, 130 Demo^ kraien, 4 Agrarier, 108 kaibolifche VolkSparlei, 04 Mitaliedec di» Ber'ivigten Linken, 150 Sozialisten. Von 319 stttliercn Abgeordneten wurden nur 184 wicdergewählt. 324 Abgeordnete sind nci1 . m Parlament. Der serbische Kronprinz in Paris. PariSi 1. Dezember, (ftimlstmich.) Der Prinzregew Mr^vder von Serbien ist heute vonnrllagS, begleitet vom lud« staivischen VerkchlSminister, in Parieingtlraflen. Abends föttfe: itt der stibischrn Gksandrschast tm feierlicher Empfang statt. Dis lüternatkonals Arbeit-Konferenz vertagt. Parks, i. Derember. AuS W a s h »n a 1 o » »vird get meldet: Die imeinationale Arbeitskonserenz ist ohne F r i st- ' b e st » m m nng v e r t a g l worden. ' Untoe den von ihr angenonrinene« Vorschläge» besiuder ' steh anster den dere»S gewetdeie« ein solcher benesfeud du . E chass»»»»g einer besonderen Abteilnng für A u S w a u b e c U »j und Schutz fremderAr de» l c r. „Eine Einigung mit den NoSKe-Goziattsten unmVgltch.^ Parteitag der Unabhängigen. Leipzig, 1. Dezetyber. Der austerordeniliche Parte-tag itt unabhängige n ,.wzialdemoktt»»schen Partei DeutschlmidS' - »vnrde hci»«e abcubS kionnet. Amvesend sind zahlreiche Delegnijs nies allen Testen Delit'chlaub, ferner auS Oesterrelch. Schweden.. Dänemark, und Mmanten. . E r i s v t (.« besprach dii politische Lage. Unter stürm'ischcu' Beisaü der Ver»am»»ili»ng' erklärte er, daß eine' Einig u »t j z w »! ch e n d e.r P g r t <» d e r N o S t e«S o z, alistev »mb dem t t a fl ett bk w «1t nt W t o I e t ti 11 a t u n> »n o g l i ch s e >. Die heutlge Gesellschalt habe historisch kern« D a s e i n s b e r r ch l»g ü n g mehr. Src rnüsje unb werdi vo»n VoziallsvrikS üdenvunve»» werden. Nach IHnnörcv GeschästSordnungSdebatte wurden als $,v» stlni'de »nt gleichen Rechtm e«st lrinna gewühlt t D i ttlita n»» iBcttlN). L » v i it % f t (Leipzig) und Brab (Nernichcid)^