Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 311 (2.12.1919)
- Date
- 1919-12-02
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 311 Wien. Dienstag Wiener MorgsnzeiLurrg 2. LezemStt ISIS ■Gelte W Gründung einer bayrischen KVuigspartei. Berttn» r. Dezember. (Tel.-Komp.) Bor einigen Togen vurde berichtet, daß sich m B a y e r n, besonders tn Unter" -ranken, eilte starke monarchistische S tr 8' jn u n g zeige. Diese Tatsache kam in der gestern erfolgten Gründung einer bayrischen KönigSparterzumAusdrucke. Vogramm und Ziel der Partei send: Wiederherstellung eines trenn, selbständigen Königreiches Bayer«, mit einem freien Bolks- Änlgtmn an der Spitze. Vsreztz «ird von seinen Beamten nicht anerkannt. Budapest, 30 November. (PrivM Die Beamten des! AustiMiNlsteriumS haben beschlossen, de« neuen Minister jööreip) nicht an begrüßen. Der Minister benef I satQttf der Sektionschefs zu sich, um ihnen mitmteilen, baß er ras Ams im Aufträge seiner Partei, übernommen habe Md liachkurzer Zeitzuriicktreten werde. ZumStaatsirkretär des Ministeriums wird ein Mitglied der christlichen volEpartee ernannt werden. WeitrrS teilte Barezy mit, daß er in ünigen Tagen dre Zensur aufhebeu werde. Der Streik in Graz. ' Graz, I. Dezember. Heute um 10 Uh« voxmittügs setzte tn den Industriebetrieben mit Ausnahme der lebenswichtigen Industrien, die Gas- und Elektrizitätserzeugung und LebenSmittelerzeugung der Beamtennusstand ein. Die Beamten und Werkmeister erschienen heute früh wie gewöhnlich in den Kanzleien und Werkstätten und verließen dem Beschlüsse der Versammlung am vorigen Freitag gemäß, um 10 Uhr die Betriebe, um sich in die Versammlung in de» Juliensälen zu begeben. Ein Antrag, von den Forderungen nichts mehr nachznlassen, wurde einstimmig angenommen. In den Betrieben wurde bisher der Fortgang der. maimellenr Arbeit nicht gestör^ _ A .‘ . Eins Botschaft des Königvon Siumänien. Paris, 1. Dezember. Der König vonRumän i e n hat an den Präsidenten der französischen Republik, den König von England und dm König von Italien eine V o 1 s ch a f t gerichtet, die der gestrigen Sitzung Leg Obersten Rates vorlaa. Ihr Inhalt ist nicht bekannt geworden, aber die ursprünglich geplante Veröffentlichung der Note der Alliierten an Rnmänien ist unterblieben. Tagesbericht. Die „Arbeiter-Zeitung" und die A-e»ee Centrale.; Die „Arbeiter-Zeitung" hat schon einmal behauptet, baß die „Wiener Morgenzritung" die Telegramme der unter dem Namen „Agence-Central«" in Bern bekannten Nachrichtenagentur erhält und abdruckt. Wir Haben damals geanttvortet, daß uns einige Telegramme dieses Bureaus Angegangen sind, daß wir sie jedoch nicht veröffentlicht haben. Wir hatten im Zusammenhang damit die Frage aufgeworfen, woher das sozialdemokratische Organ'seine Kenntnis beziehe, daß die „Wiener Morgenzeitung" sich unter den Adressaten der Agence - Centrale befindet. Die „Arbeiter-Zeitung" hat diese Frage nicht beantwortet. Dagegen wiederholt sie in ihrer gestrigen Mittagsausgabe die Angabe, daß außer anderen Blättern auch die „Morgenzeitung" von dem „großmütigen Nachrichtendienst der Windischgrätz und Genossen Nutzen ziehe". Wir erklären diese Mitteilung der „Arbeiter-Zeitung" als eine grobe Unwahrheit. Was natürlich nicht genügt, um diese Lüge bei der „Arbeiter-Zeitung" aus der Welt zu schaffen. Me die Zarerrfamilie den Tod fand. Warschau, 30. November. (Privat.) Ueber die Person des Urhebers der Ermordung des Zaren^Nikolaus ergab die Untersuchung, daß der Mörder, des Aaren unter dem falschen Namen Skro inbin- ^talowski in Rußland eine große Rolle spielte Und von der kommunistischen Partei der Zarensamilie als Arzt beigegeben war, obwohl er nicht die .^geringsten medizinischen Kenntnisse besaß. Sein eigentlicher Name ist Posrednicki. Er stammte aus Lodz, wo er sich als Feldscher betätigte. Er wurde in Minsk Verhaftet. Seit dem Jahre 1903 war er Mitglied der russischen Och rann. Im Krieg zog er nach der Besetzung Lodz durch die Deutschen nach Moskau. Nach tzem bolschewilr'chen Umsturz änderte Posrednicki seinen Namen und trat in die kommunistische Partei ein. Diese schickte den angeblichen Arzt nach Jekaterinoslaw, wo sich damals die Zavenfamilie im Exil befand. Posrednicki versprach dem Zaren, ihm zur Fluch zu verhelfen. Nach seinen Angaben entspann sich nach kurzer Zeit zwischen ihm und der ältesten! .Zarentochter Tatjana «in Liebesverhältnis. <Äls die Weißen Truppen des Generals Koltschak sich der Stadt näherten, brachen dort Unruhen aus. Das cholschewikisch.- Komitee, an dessen Spitze Posrednicki stand, unterdrückte diese Unruhen durch Massenhinrichsungen in blutigster Weise. Posrednicki benützt« diese Gelegenheit, um seinen Plan zur Ermordung, der Zarenfamilie auszusühren. Cr bemühte sich, von der bol,llewirischen Regierung ein Todesurteil gegen di« Zarenfamilie zu erlangen. Auf die Weigerung der Re- .gieruna entschloß er sich, auf eigen: Faust zu hanteln. 'Er forderte eine damals in Jekaterinoslaw befindliche klein: Mariueabteilung zur Ermordung der Zarensamilie ans. Unter der Führung des Marinesolbatcn D y b i e n f e drangen die betrn nkenen Soldaten in die Woynuug des Zaren ein. Die Mitglieder deo Zarenfamilie nmvden an die Wand gestellt und erschosje«. Mich .NLAitM »cmilte« die Vereinigung Mischer tzandelshochschüler (vormals Bereinigung jüdischer Exporlakademiker). Mittwoch de» S. Dezember, S Uhr abends, im Festsaale deö Militärkafinos, I., Sch warzenbergplatz 1, zweiter Dortrag von Dr. Alfred Massig über das Judentum. to jiiische» BtUgW. (OTetiuttoIe Lelbstbesimrnvg. — Der alte jüdische Bund. — Die Zerstreniing. — Die Neiwrtenttermrg. — Die jüdischen Parteien der Gegenwart.— Li« Renaiffaneedewegung. — Syaltunä nnd Zusammenhänge. — Der Weg zur Elnhett. — Dev neu« jüdische Bund. — DaS iulegrale Pogramm. — Die Organisation der uSelrjudenheit. — Aufgabe« und Arbeitsmethoden einer jüdischen Gesamtorgantsation. — DaS Weltapostolat der Inden.) rS'4 Der »weite Sortrag Dr. Nosilgt weckt da» grStzte Jnterefl« der Oeffevtlichkeit. Dr. Kosfig wird über die jüdischen Parteien der Gegenwart, Aufgaben und Arbeitsmethsden einer jüdischen Sesamtorganisalton sprechen und den Weg zur Einheit zeigen. Restliche «arten: 8t Löwit, I., Kotentunnstraße *5; Otitwamt, L, KSrntnrrring 8; . Jüdischer Hochschulaurschuß, IX., Alserfiraße 38; ,Aida", II., Taborstraße S. Mörder die ganze Wohnungseinrichtung, Wäsche und Geld der Zarensamilie unter sich auf. Daher stammen auch die bet Posrednicki bei seiner Verhaftung Vorgefundenen 70.000 Rubel und die Leibwäsche deS Zaren. Interessant ist der Urnstanö, daß Posrednicki mit der Tochter eines Lekann en Petersburger Bürgers verheiratet war und vor seine^ Frau sehr geschickt die Rolle eines Bolschewiken zu verheimlichen verstand. Nach der Mordtat setzte Posrednicki sein blutiges Handwerk fort. Als er genügend Geld zusammengeraubt hatte, wollte er mit seiner Frau nach Warschau übersiebeln. Auf der Reise dahin wurde er, wie erwähnt, in Minsk verhaftet. Die polnische Regierung wird ihn nicht wegen der Ermordung der Zarensamilie, sondern wegen seiner Tätigkeit in der russischen Ochrana und als bolschetmkischeu Kommissär * zur Verantwortung ziehe«. -; ' ft Brot und Kohle. Deutschland, Holland und Schweden organisieren einen großen Hilfsdienst für Oesterreich und die von tiefstem Mitgefühl erlassenen Kundgebungen dieser Staaten lassen erkennen, daß die Hilfe auch ehestens verwirklicht wird. Mehl-, Lebensmittel- und Geldsendungen sind bereits unterwegs, und so ist die Hoffnung nicht unberechtigt, daß unsere Not schon in den allernächsten Tagen eine stark fühlbare Milderung erfahren wird. Städte, Korporationen und nicht zuletzt die Jugend der erwähnten drei Staaten wetteifern in dem Bestreben, uns ausgiebig und raschest zu helfen. Leider sind die Aussichten für eine Besserung in der Kohlenkrise ni-d>t so günstig wie in der bevorstehenden Lebensmittelversorgung. Die Kohleneinläufe sind nach wie vor gering. Das städtische Elektrizitätswerk konnte nur dadurch gesichert werden, daß Privatindustrie und Haushalte wieder herhalten mußten.; , , , j. Karmrbattsums in Wien? <Eitt furchtbares Verbreche«. Vor einigen Tagen ist die achtjährige Marie Kram, Tochter einer Zeitungsausträgerin, aus der Wohnung ihrer Eltern verschwunden. ES war sofort klar, daß das Kind einem Verbrechen zmn Opfer gefallen sei. Gestern erschien beim Polizeikommissariat Favoriten der Kanalräumer Chladno und gab an, datz er von dem Kanalräumer M a s ch e k 30 Dekagramm Fleisch erhalten habe, daö ihm bedenklich vorkomme. Eine Wäscherin, namens Steiner, die mit Masche? in gemeinsamem Haushalte lebt, hat in Reifenthal nächst Laxenburg in einer Schutthalde beim Suchen nach Koks unter Steinen verborgen einige Stücke Fleisch gesunden. In ihrer Gesellschaft befand sich damals eine alte Frau, deren Namen sie jedoch nicht kennt. Beide Frauen nahmen das gefundene Fleisch, das sie für Jung schweinern es gehalten haben wollen, nach Hause. Die Wäscherin reinigte das Fleisch, bearbeitete eS mit Essig und kochte es dann. Maschek gab von dem Fleisch etwas feinem Schwager Chladno ab. Die Frau des Ehladno Eingesendet. Mr Vislreicli Jose} 7 enerstda ExportslradenrihM Verlobte, Wien, in November 1919. 371 Rechtsanwalt Dr. Josef Silhermann eröfifuete seine Kanzlei in Obertyn ad Kolomea. Zionistisches Landeskomitee für Deutschösterreich Dienstag den 16. Dezember 1919, präzise *fi6 Uhr abends, im Sofiensaal, III., Marxergasse Nr. 17, grosse Makkabäerfeier PROGRAMM Licht*«®*«* en: Oberkanter Don Fuchs. Festrede: Oberabl». Dr. Chajes» Klavierrorträ^o: Prof. Julius Wolfsohn. GtfsangsvortrJire: Jfld. GeeanrBTerfin unter Leitung sein»» Chomeister» Professor Erdstein. R»* zitatioo»a: Josef Schildkraut und Mirjam Schnabel Kart« in Zioiisliiehan Bureau, II., Zirkatfoaa» 88, und bei Lövrit, I., Rotontamstruee 83. *m schöpfte Verdacht und beranlatzte die Anzeige. ES wurden! mehrere Rippenstücke mit drei Rippen Lei Chladno nutz Maschek gefunden. Profeffor Haberda stellte fest, daß das b o r g e f u « d e n e' Fleisch Menschenfleisch sei. ES liegt nun der Verdacht nahe, daß die kleine Kram daS Opfer eines Lustmordes geworden ist, daß der Mörder die Leiche nach der Tat zerstückelte und daß daS Fleisch deS Kindes nach der Auffindung gegessen wurd».''- , Maschek und Chladno wurden in Verwahrungshast behalten, da chre Aussagen nicht vollkommen offen s» seinscheiuen. ' •* Abends wird uns berichtet: Die Nachforschungen deS Sicherheitsbureaus haben den ganzen Lag und bis in die Nacht hinein gedauert; bisher ist kein entscheidendes Ergebnis erzielt worden. Professor Dr. Haberda hat die geringelt Seichenteile genau untersucht und endgültig festgestellt, baß eS sich um das Fleisch eines jungen menschlichen Wesen? handelt. Ein Teil ist aus der Gegend deS Schlüsselbeines und der Rippen; woher die anderen Partien stammen, ist noch nicht feststellbar gewesen. Daß Frau Steiner oder Maschek für die Täterschaft in Betracht kommen konnten, ist nicht arrzunehmen und die rückhältigen Angaben dürsten auf die Scheu zurückzuführen sein, die den einfachen Leuten bei polizeilichen Verhören innewohnt, besonders, wenn sie einscben, datz sie in Verdacht geraten sind. Daß die Leute das Fleisch nach Hanse genommen. haben, hängt auch mit dem Berufe zusammen, der sie die Scheu überwinden ließ, die andere Menschen bot an solcher Stätte gefundenem Fleische etwa empfunden hätten. Bittere Not war eS sicherlich nicht, die Frau Steine«! v'eranlaßte, das Fleisch vom Ablagerungsplah mitzunehmeü' und. ohne Bedenken über die rätselhafte Herkunft für de«! menschlichen Genuß zu verwenden. Die Erhebungen werdet, eindringlichst fortgesetzt. Inkrafttretesr der netten SLraßenbahNfahrpveiss Morgen Mittwoch treten die neuen Fahrpreise auf deK Straßenbahn in Kraft. Unter anderem kostet von morgen «ntz ein« Fahrt K. 1.—, Hin- und Rückfahrscheins kosten K. 1.40J Blockkartsn für 20 Hin- und Rückfahrten K. 26.—, Nachtfahrt scheine K. 2.—, Netzkarten mit einmonatiger Gültigkeit K. 160.—, mit halbjähriger Gültigkeit K. 8Ü0.—, Strecke Karten K. 60.—, 75.— und 90.—. Die im Vorverkäufe gegebenen Einzelfahrscheine der abgeänderten FahrpreiSstufoch deS alten Tarifes sind vom 3. Dezember an nicht mehrj verwendbar. Sie werden bis zum Ablliuf deS darauß mittels L-ochung bezeichneten Monates bei der Kartenausgabelasse, 6. Bezirk, Rahlgasse 3, um den dafür gezahlte^ Betrag zurückgenommeu oder gegen Ausgleich de» Gel»^ Unterschiedes gegen neue Fahrschein« umgetauscht. Mit Rücksicht auf die Erhöhung der Preise für Hawjahres-Nctzkarten werden die für daS Halbjahr vom 2. Oktober» 1919 bis 1. April 1920 ausgestellten Netzkarten mit Wirksam-»! kelt vom 8. Dezember einmonatig zum 2. Jänner gekünbigk.! Sie verlieren nach dem 1. Jänner 1930 ihre Gültig* keit. Den Inhabern der Karben, die sie bis zum 16. Jänner» 1920 bei der Kartenausgabekasse abliefern, wird der halbe» Kaufpreis mit dem Betrage von K. 260.— zurückerstattet«: Bei späterer Ablieferung behält sich die Direktion der städtisches Straßenbahn vor, einen etwaigen Teilbetrag, entsprechend dem restlichen Teil der sonstigen Geltungsdauer,- zu vergütend Für Karten, dt: «ach Ablauf der darauf Gezeichneten Geltung^ daner einlangen, wird grundsätzlich keine Vergütung geleistet. Den Inhabern der gekündigten Karten wird aber die Möglichkeit geboten werden, durch den Bezug einer Zusatz- Wertmarke für drei Monade ihre Karlen für die sonstig' Geltungsdauer gültig zu nmchen. Der Verschleiß der Zusatz- Wertmarken und die Behandlung der Netzkarten ber de« MZgabestellen findet vom 27. Dezember an während gewöhnlichen. Dienststunden statt. j Die erhöhten Tabakpreife. Seit gestem sind die erhöh ten Preise der TaSÄ»j fabrikate in Geltung. Schon gestern konnte man aber 6tofi#f achten, daß die Raucher meistens die halbwegs erschwinskicheu-' minderen Fabrikate verlangten. Man konnte gestern auch in des' Zeitmigen lesen, daß die „ratjonierte Raucherwochenmenge fege* Lebensmittel oder andere Bedarfsartikel abgegeben werdet Verpachtung des Tabakmonopols. > « * ®n§ rmtgeterlt wird, sind die Derhaudln»ge» «i» Holland über die Verpachtung deZ Terba^ Monopols so weit fortgeschrmen, daß die E »t s ch e i d u « tz i« u a h e r Zeit zu erwarten ist. Vermutlich wnd sich br Fmanzverw-cklms für den Abschluß einer Anleihe mit Sk** Pachtung deS Tabakmonopols entscheiden. *?r«e gesprengte christlichsoziale VersamMLnsg. Gestern sollte m der Bolkshalle LeS Rathauses «ne Bersammlune der Cbristl'chsorwlen statifinden. In der Halle hatten sich «ich zahlretche Sozialdemokraten emgemnden und eS kam gleich ach Aniang zu Zusammenstößen zwischen den beiden Parteien, so bä# die Versammlung abgesagt werde« mußte. /Die jugoslawische neuerliche Slotenabstempeluaa. Die lugottowlsche Gesandtschaft in Wien fordert die GkacktSaua^ hörigen des Königreiches S. H. S. auf. alle in ihrem Besitze brsindlrchm mgoslawrschen gestempelten Banknotr» zu 10, SO, 50, 100 und 1000 Kronen binnen 14 Tagen vom 4. d.M.anaefangen be* dem hiesigen königlichen Generalkonsulate, IV., Panlanergaffe 4. H. Stock, täglich zwischen 11 und 1 Uhr awmnrjde«, * Vorträge Dr. Noffig. In seiner von bet »Vereinigung jüdischer Exportakademiker" veranstalteten Vortragsreihe spricht Dr. Alfred Noffig Mittwoch den 3. Dezember um 6 Uhr abends im Festsaale des Militärkasinos, 1. Bezirk, Schwarzenbergplatz 1, -um Thema: Vom integraleu P r o g r a m m d e r j ü d i s jh e n B e w e g u n g. * Die Polnische BertreLung in de« Dereiuickteu Ttaaten. Wie dre Warschauer Blätter berichte^ ist iu Washington der polnische Botschaiter Fürst Kasimir 8 u 8 o m i r 9 f i angekommen und har bereits seine Tätigkeit ausgenommen. * Die nestelt Fahrpreise PötzleinSdorf- Salmannsdorf. Bei der Autostellnagenlmie P ö tz l e t h 8 b t f-* Salman» Sdorf treten am Mittwoch neue Fahrpreis in Geltung. Eine. Fahrt kostet K 1.60, für ein Kind 40 Hell« Gegcn Borwuö eurer für seine Person geltende ErkennungS karte zahlt für eine Fahrt eine erwach»ene Person 40 Heller, eiä Kmd 20 Heller und etn Schüler unter Anwmdnna tz« tzesüabdi« Bestimmlinsen der Straßendahlrm SO Hell«. .^ '