Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 309 (30.11.1919)
- Date
- 1919-11-30
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2979076-2979077-2979386--02718-2988268- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
ü Xx ..... v. uuuuuj Unterstützung durch eine Großmacht gehofft, aber Frankreich und die. Bereinigten Staaten hätten die englische Schutzherrschast über Aegypten anerkannt und Italien habe versprochen, sie anzneekennen; sie sei übrigens Bestandteil des Friedens„vertrages" mit Deutschland und daher von allen seinen Unterzeichnern anerkannt. Lord Milner habe den Auftrag, eine autonome Negierung zu bilden, die Aegypter aber mißachteten diese Pläne. Von einer' Annexion Aegyptens habe man wohlweislich abgesehen, da die bloße Schuhberrschaft den Forderungen und Fähigkeiten det Aegypter, sich selbst zu regieren, bessere Aussichten eröffnet habe. Auch unter der geplanten Verfassung würden die Ratschläge und die Hilfe Großbritanniens immer nützlich sein. Bei ihrer Ausarbeitung würden alle Parteien' befragt werden. Der Friedens„v«rlrag" mit der Türkei werde nicht zur Lösung der ägyptischen Frage beitragen; die politischen Beziehungen zwischen der Türkei und Aegypten gehörten der Vergangenheit an und Aegypten dürfe nichts mehr von der Türkei hoffen, welche die englische Schutzherrschaft über Aegypten im Fnedens- „vertrag" werde anerkennen müssen. Gegenüber den letzten Unruhen in Aegypten müßten die ägyptische und die englische Regierung dem Gesetze Achtung verschaffen, die Ordnung sichern und die Urheber aller Verbr.-chen bestrafen. Lord Cuxzon rief die gemäßigten Aegypter auf, Großbritannien bei der Erfüllung seiner Ausgaben zu unterstützen. Ein englisches AnLidnmplng-Vesetz. Einer der Hauptgründe, welche England zur entscheidenden Auseinandersetzung mit Deutschland getrieben hat, war bekanntlich die seitens der deutschen Industrie systematisch ver o gfc Dumping'Po'.Uik. Diese bestand darin, daß die Industrie, durch Kartelle den> Inlandspreis für ihre Produkte künstlich hoch'chraubte, weil sie durch die auf diese Weise erzeugten Sondergewinne dafür schadlos halten wollte, daß sie, um sich den Weltmarkt zu erobern, im Ausland zu Herlustpreisen verkaufte. Durch die Verschiebungen auf dem Geknnarkte haben die Verhältnisse heute zwar eine grundlegende Umwälzung erfahren, das Dumping- Prinzip selbst ist aber nicht nur geblieben, sondern tnS ganz Dimensionale gesteigert worden. Heute liegen di« Dinge so, daß die deutsche Industrie für Exportware ein Mehrfaches von dein verlangen kann, was sie ihm Inland« erzielt und trotzdem hierbei noch -erheblich billiger bleibt, als die Konkurrenzware anderer Länder. Es würde naheliegen, vermittels einer Zentralisierung und Organisierung des gesamten Außenhandels die Preise den DeltmarktSprei'en anzugleichen und, da dies mit ungeheuren Gewinnen verkntlpst sein würde, diese zu einer zwangsweisen Verbilligung der Inlandspreise zu verwenden. Das würde einer Umkehrung des früheren Dumping-Systems gleichkommen, die zweifellos außerordentliche Vorteile mit sich bringen würde. Versuche, die nach dieser Richtung hin berciteingeleitet wurden, sind bisher gescheitert und auS eigener Kraft vermag sich die Industrie nicht dazu zusammenzuschließen. Die Folge ist, daß die Erbitterung im Ausland, speziell in England über dieses neuerliche und verstärkt« Dumping von Tag zu Tag steigt urck im englischen Parlament ist bereits ein Gesetzentwurf eingebracht worden, über den die „Wcstminster Gazette" folgende Angaben verö-stntlicht: Dar Gesetz erteilt einem Ausschuß, der aus zehn Mitgliedern des englischen Unterhauses, drei Regierungsbeamten und dem Präsidenten beS Handelsamtes als Vorsitzenden gebildet wird, die unbeschränkte Vollmacht, die Einfuhr aller Güter nach England zu untersagen, die „systematisch und in größeren Mengen" zu Preisen eingesührt werden, die niedriger sind Jüdische Hilfe für das jüdische Kind. Bon Anttta Mütter. Wir lenken die Aufmerksamkeit unserer . Leser aus die nachsteheiiden Ausführungen der hochverdienten Leiterin des Wiener jüdischen KinderhilfSwerke», Die Red. Äc^ngerung der Brotration, kerne MchlauSgabe, ein absoluter Mangel an jedem Heizmaterial, der den kleinsten Haushalt ebenso betrifft, wie den Industriebetrieb — das ist daS Bild unseres Lebens von heute, daist der Auftakt zu der schauerlichen Tragödie, welche der Winter über diese Unglückkiche Stadt bringen wird. Es ist nicht auSzudenken, wieviele Leiden Kälte und Hunger den Menschen zufugen und wieviele Leiden diese bis zum Ende, bis zum Tode auskosten werden. Aus den Entbehrungen deS Heute sehen wir, grenzenlos erschüttert, nach dem ti^f) härteren Morgen, hilflos, ratlos und gequält denken wir an die Erwachsenen, die leiden, an die Kinder, die sterben werden. Einen kleinen lichten Trost haben wir in diesem Ehao» der Trostlosigkeit: Zwölfhundert arme jüdische Kinder können dieser Qual entrissen werden. ILM armen jüdischen Kindern bicter Holland über die vier nächsten Monate, die wohl da» gräßlichste an Not und Elend für unS bringen werden, was Menschen überhaupt nur erleiden und ertragen können, ein geschütztes Asyl. Die ersten flOO haben wir am 18. d. M. hinauögeschickt, der zweite ebenso große Transport folgt anfangs Dezember nach. Wir haben die schwächsten und ärmsten unter den Kindern ausgesucht und als wir dem Zuge nacht'!ickten. der sie fortfrihrte, dachten wir: Tausend Gerettete» tausend. &n' leben werden, die itn§ erhalten bleiben. Was un,V" wn oon dem Schicksal anderer, die die versinkende .Stadr zurmthältk Holland schenkt uns diese. 120Q stiuüec. die Morgenzeitutttz 30 Stooemder iyl& ^lr. 3u« als der Verkaufspreis dieser Artikel im HrrstellungSlande. Es bedarf nicht erst des tatsächlichen Abschlusses 1'ofcrrx Geschäfte, sondern dieser Regierilngr-cmSschuß ist scho.t Le'ugt, bai Einfuhrverbot aus',«sprechen, wenn, ihm solche Offerten zu Schleuderpreisen bekannt werden oder ihm Nachricht darüber zugeht — also auch zum Veispi-'.l von britischen Konkvrrenten der ausländischen Hersteller — daß cirt * solche Einfuhr beabsichtigt ist. Für das EingreiseFans dem zweiten Grunde, das heißt fußend auf die bekannt gewordene Absicht, genügt der Nachweis, daß die Erzeugung derartiger Güter in Großbritannien durch die ausläridrsche Konkurrenz ungünstig beeinflußt wird oder „werden könnte". In diesem. Falle sucht daS Gesetz die Anwendung einer Zollscbentas dadurch zu umgehen, daß der Kommission die Erlaubnis erteilt wird, die Einfuhr zu genehmigen, wenn der ausländische Hersteller oder Händler bereit ist, der britischen Regierung den Unterschied zwischen dem Verkaufspreis im Herstellungslands und dom niedrigeren Preise, zu dem er in Großbritannien verkaufen will, zur Verfügung zu stellen. Das Gesetz sieht ferner vor, daß dieser diktatorische Ausschuß berechtigt sein soll, durch Einfuhrverbot« die während des Krieger in England neu aufgebanten ober staatlich gesürderien leben-wichtigen Jw« bustrien, wie die optische Industrie, die Herstellung von Magnetzündern und di« Farbstvfsindustrigegen die ausländische Konkurrenz zu schütze«. Fried ensverhandluirge« mit den Bolschewiken? Die Bolschewiken haben allen bisherigen Meldungen zufolge durch den mit den ehemals russischen Raudstaaten geschloffemn Waffenstillstand ihren ersten diplomatischen Erfolg errungen. Die Roll«, welche der russische Bolk-kommijsär für Aeutzeres, Litwinow, beim Ab-schlnsse der Union vvn Livland, Vftlanß und Litauen spielte, ist noch unbekannt, aber man weiß in London, wie dortige Nachrichten besagen, daß er diesen Verhandlungen bis r«m Schluß. beiwohnt« und von diesen begab er sich nach Kopenhagen, um mit dem englischen Abgeordneten O'GradY. wie bereitberichtet wurde, über den Austausch der Gefangener« zu verhandeln. Nun verlautet, daß in der nächsten Zeit eine zweit« Konferenz in Dorpat stvttsinden soll, bei der die Bolschotvikenregierung offiziell durch zwei Delegierte vertreten sein soll. In englischen Kreisen haben di« Verhandlungen deenglischen Deputierten mit Litwinow die Müßt« Beachtung gefunden und man will trotz dem Dementi der Londoner Regierung nicht recht daran glauben, daß man eine, ganze englische Mission auss^nde, bloß Um wege'N'etlicher hundert Gefangener zu beraten- Der Kopenhagen«-- Korrespondent der Daily Mail berichtet seinem Blatte, es sei möglich, daß O'GradY zur Fortsetzung der Verhandlungen sich nach Moskau begeben werde. Di« allgemeine Meinung in Kopenhagen sei, daß es nicht um den Gesangenrnaustausch gehe, sondern daß man einen Weg zum Frieden suche. Inzwischen wird er immer klarer, br.fi dir Unternehmung deS Generals Judenitsch völlig zu Ende ist. Sr ist in Reval, der Hauptstadt von Estland, angelangt, wo er interniert und seine Truppen entwaffnet werden sollen. K e r e n S k i, welcher sich seit geraumer Zeit in London aufhält, veröffentlicht' einen Artikel über den Zusammenbruch der russischen Reaktionäre, in welchem er daran erinnert, daß er schon zu einer Zeit. alS ganz Europa mit der Niederlage der Bolschewiken rechnete, die Erfolglosigkeit der. antibolschewikischen Kampagne vorausgesagt habe. Kercnskt drückt die Ueberzeugung auS, baß man auch mit irgendwelcher anderen Unternehmung in Rußland nichts ausrichten cS ernähren, Pflegen, kleiden will. ES ist ein Brudergeschenk, daS uns mit Dankbarkeit und tiefer Genugtuung für die Geber und deren Güte erfüllt. Bor kaum sechs Monaten haben wir unseren ersten Hilferuf nach Holland geschickt. Wir wissen eS ja schon lange, daß wir Ertrinkende sind, die nur durch die Hand eines, der festen FußeS am Ufer steht, gerettet werden können. Durum riefen wir nach den Juden Hollands, riefen ins Bage und Ferne, ohne bestimmte Menschen zu kennen, die die Träger einer Hilfsorganisation werden können. Unser Ruf aber fand Antwort, unsere Hand, die sich nach Hilfe auSstreckte, wurde von Bruderhand ergriffen. In kürzester Zeit gründete sich im Haag das Komitee zur Versorgung jüdischer Kinder auS Wien, dessen Vorsitz Mr. L. E. Visser, Mitglied des Hohen RateS der Niederlande übernahm — seinem Einfluß und warmer Anteilnahme ist es hauptsächlich zu danken, daß daS Mitgefühl der holländischen Juden für unsere armen Kinder geweckt worden und daß schon nach wenigen Wochen der erste Transport von 870 Klndern, dem bald ein zweiter mit 780 folgte, nach Holland abgehen konnte. Die holländischen Juden Halen viel für unsere Kinder getan. Die Art, wie sie ihnen ihre Häuser und ihre Herzen erschlossen, sie pflegte:: und kündeten, zeigt vor: einer hohen Auffassung der ewigen brüderlichen Zusammengehörigkeit deS jüdischen Volkes. Ich denke immer an eine Episode, die mir für da» persönliche Eintreten der holländischen Juden für diese Rettungsaktion jüdischer Kinder typisch erscheint. Dl» der Kiildrezug in dem kleinen Grcnzorte Zevenaar einiraf, war Präsident visser selbst gekommen, um die kleinen Gäste -der holländrfchcn Juden in Empfang zu nehmen. Der sozial hochstehsr.be, weit über Hollands (Jkeuacn bekannte Mann hatte tzw Fahrt, werde. Rußland müsse sich selbst überlassen werden^ die Welt könne nicht zur Ruhe kommen, so lange Rußh^ lrnd nicht beruhigt sei, aber der Friede, die Ordnung! und das Gedeihen könnten in Rußland mrr mittels demokratischer Systeme hergestellt werden, die sich von innen heraus entwickeln müssen, und nicht mittels eine» direkten ober indirekten Druckes, bet von außen auSgeüvt werde, erzwungen werden können. Start* fthtv dis PolMK Sowlrtrrttze-rnds. „Chicago Daily VewS" veröffentlicht ein Inter^ view ihres Korrespondenten mit dem Haupt SoivietrutzlankS. Lenin. Auf die Frage, welches gegenwärtig dt« Friede^--- Politik der Solvtetregierung sei, antwortete Lenin: Unser» Friedenspolitik ist dieselbe wie zur Zeit, da wir die Frteoeuä> vedingungen Sowie trutzlandS vorlegtrn. Wir haben niemals die Bedingungen, die im Einvernehmen mit Bullttt festgestellt wurden, geändert und wiederholt offiziell der Entente den Frieden noch vor Eintreffen BullittS angeboten. Auf die Frage, ob die Sowietreäierung geneigt fei, da» strengst«.- Fernhalten von jeder Einmengung ln die innere Politik anderer Länder zu garantiere», erwiderte Lenin: Wir sind, hierzu bereit. Auf die weitere Frage, ob die Sowtetregietur-n bereit sei, den Beweis zu erbringen, daß sie die Mehrheit des russischen Volkes vertrete, lautete die Antwort: Jawcssssl Oie Sowictregiernng ist die demokratischeste der Welt. Wir sind bereit, «r zu beweisen. Aus di« letzte Fraqe, welchedie Haltung der SowieIvegierung dem wirtschaftlich;n Emverruhwen mit Amerika gezeirüöer s«l, antwortete L e n i n: Dir stehen einem wirtschaftlichen Einvernehmen mit Amerirä ebenso wie mit alten anderen Ländern sehr freundlich geg-'n-l Über. Am meisten freilich liegt un» an guten wirtschaftlichen Beziehungen mit Amerika. Der Korrespondent schließt tnU der Erklärung, er babe den Eindruck gewonnen, daß man nicht mehr weit vom definitiven Frieden mit Rußland entfernt frl, Das baltische Abenteuer. Ttzv BerlinerDlä'ter berichten über die Lag« im Balriluw: Mit den Letten wurde ein L Mündiger Waffenstillstand abgeschlossen, den man zu einem dauernden zu machen hoffte Bisher sind »irr etwa 80 bis 100 Mann von den Baltikum- Truppen ans deutschem Boden «»gekommen. Sie befinden firb in einem trostlosen Zustand, da sie sich größtenteils ohne Geld und ohne genügende Kleidung bei strenger Kälte zu Fuß durchschlagen mußten. Erschütternd sind di« Nachrichten, die aus dem Baltikum selbst kommen. Sieben Züge, von denen die Hälfte mit Soldaten und Material belogt wirr, mußten infolge Ze^tScung der Bahnlinien auf freier Strecke liegen bleiben und waren dauernd dem feindlichen Feuer ausgeseht. In den Lazaretten herrscht bittere Not, da es sowohl an Kohlen wie an SanitätSmaterial fehlt. Dis (MsrberuftrnK der jugoslawischen National' Versammlung. , Wie auSBelgrad gcmcldet wird, hat Dr. Littba D «5 vid 0 vie der Ovpvsition du NcgierungSantivort auf ihrh Forderungen, insbrsondcre bezüglich der Einberufung der National' vnsammlung. überreicht. In der Antwort wud erklärt, die Ne' gierung könne kemr Verantwortung für da- Parlamcnt, dessen Tätigkeit dieMinderheit behrndere, übernchmrn. DaS g-g-nwärtige Parlament sollte b:S zur Konstttuante, m Permamn» bleiben, was die Opposition verhindert habe. Eine solche Situation könne nur durch Wahlen, die sofort nach der Demoblklsierung ssatifinden werden, gelöst werden. Die Negierung werde vor daS BolkLgericht tretet: und sich feiner Entscheidung beugen. Wenn die Opposition die Täugkrit des Parlaments nicht veeh'nden Härte, würden die Fragen der Agrarreform, der Valuta und der Wahlordnung bereitgelöst worden sem. Prsfeffor Aksred Halb«« — Urrtsreichtsminister? Ans Lemberg wird den ^Polnischen Stimmen' telegraphiert : .Wie in gut unterrichteten Kressen verlant-t, rst der Rektor der Lemberg« Universität, Professor Alfced Halban fitr den Posten des UnterrichtSmmistxrS avSeisehen. den Zeitverlust, die Unbequemlichkeit des UebernachtenS in dem aller Bequemlichkeit und allem Komfort weit entfernten Ort als Seibstverftündlichkeit auf sich genommen, erfüllt von aufrichtigem Interesse für die Sache, der er sich gewidmet und von einem tiefen VerantwoctlichkeitSgefühl. Mit demselben heiligen Ernst und dersellben Hingabe haben sich alle Juden Hollands der Hilsswerkes angenommen. ES ist keine große offizielle Aktion, wie «ran sie hier» -ulandq. zu sehen gewohnt war, die sich nur nach außen au» Reprasentationsgründen mit klingenden Namen schmückt. Auf der Lifte der holländischen Netter unserer Kinder haben die ersten und fiihrenden Namen deS Judentum» Hollands, die vielfach wahrhaft internationale Bedeutung haben, aber hinter den Nomen stehen die Herzen, stehen die Persönlichkeiten bereit, sich voll und ganz für das Werk einzusehen. DaS mag die Erklärung dafür sein, daß die Aktion zur Versorgung Wiener jüdischer Kinder in Holland so großen Erfolg gezeitigt hat. In wenigen Wochen war die gewaltige Summe beisammen, welche die Durchführung der großen Winteraktivn verbürgte. Und, so groß da» schon heute Erreichte sein m«g, wir können, uns sagen, daß wir erst am Anfang der holländischen Bruderhilfe stehen. Die Juden Hollands machen sich weiter mit dem Leide, in dem wir versinken, bekannt und der Kenntnis unserer Not, d»e Ven in sichrrer ßteborgenheit Lebenden undenkbar und unfaßbar erscheint, wird der Äuusch folgen, auch weiter zu helfen, auch weiter zu retten. In den Straßen unserer Stadt ruft dm amerikanische HilfSult»on unS zur Selbsthilfe aus. Morgen, heißt e<t, Dcutschüsterreich selbst für seine Kinder sorgen. Wann uutt* . dieses Morgen für uns kommen \ Wann wird die Inuota