Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 308 (29.11.1919)
- Date
- 1919-11-29
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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fl m- Nr. 308 Men, Samstag W'rener MorgenzsiLung L0. November 19t-' >Se8e § Wichtig für Bohrkaer! Allo Flüchtlinge aus Bobrka werden ersucht, Sonntag den BO. November 1919 um halb 10 l)hr vormittags im Lokale »Machsike fladath«, II., Schiffamtsgasse Nr. 20, zu einer sehr wichtigen Besprechung zu erscheinen. Der Verein »Vereinigter Bohrkaer Relief« in New-York, sammelt Unterstützungen für unsere im Kriege Geschädigten. Ha Gross» ReichswirtsHtrfLSbrmd dsr Feftangsstellten. Heute und Montag kommender Woche wird an die mit Rindfleisch rayouurtm Mitglleder^Coined Beef ausgegeben. Wiener Gemeindernt. Sitztrag am 28. November. Die gestrige. Sitzung stand iin Zeichen eines großen jStnrmeD mch stundenlanger, selbst in diesem Saale ungewohnter Tumulte und Lärmszenen, welche durch die. Christlichsozialen, die nach mehrwöchiger Abstinenz von den Sitzungen in der Genreindestube wieder erschienen, waren, hervorgerufen wurden. Die Galerien waren, dicht besetzt, und schon daran könnte man erkennen, baß ,^ettvas in der Luft" liege. Und wirklich Damen-alle auf ihre Rechnung, welche dies vermuteten. Auf der Tagesordnung standen vierzig Geschäftsstücke. Von keinem konnte man sagen, daß es eines von den besonders „wichtigen" sei. Aber bei einigen Refera'en machtendie Chriftlichsozialen Obstruktion, indem, sie Nückverweisungsanträge stellten, die von den S-ozialbenwkraten abgelehnt wuchen. Hierbei kam e§ immer .stU: den. unerquicklichsten Szenerr. zwischen beiden Par-- Eeie^ Minutenlang dauerten , diese Szeüen, - während Hüfttzermeifler Reumann, -die Hand an der. Glocke, die' Uhristlichsozialen austvben -ließ.l ' i Den Höhepunkt des Tumultes, welcher, wie schon früher ertvähnt, .stundenlang anbauerte, bildeten die Referate über die N o t st a n d s a n s h i I f t für die An-. gestellten der Zentralsparkasse, und über den Vorschuß!aNf den Additionalzuschlag für dio Angestellten, der Stadt ötzien, welchen die Christli ch sozialen erhöht haben wollten. Das'., letztere Referat war es besonders, welches die Christlichsozialen in Harnisch brachte und auch bedauerlicherweise die Galerie, welche stark von städtischen Ungestellten besetzt war, in Bewegung setzte. Währet» dieses Referates^ mrd der darauf folgenden Debatte wurden Tätlichkeiten nur durch das Datzwischentreten besonnener Elemente verhindert. Die ■ Zwischenrufe und Beschimpfungendie im Lärm auf der! Galerie der Berichterstatter nicht verständlich waren, erhielten ihre drastische Illustration durch drohend erhobene Fäuste. Und als gar Gemeinderat Vangvin den Antrag des Stadtrates eine Verhöhnung der städtischen Angestellten nannte, da brauste ein Orkan derü Entrüstung durch den Saal, wahrend ihm von oer * ^akeriss Beifallgeklatscht würde. Fast eine Viertelstunde ' dauerte der Tumult, bis Gemeinderat Vaugoin seine Rede sortsetzen und beenden konnte. Von. neuem ging es aber los,, als Gemeinderat Kumschak, der Generalredner kontra, die Lohnpolitik! der- So^ialdenwkraten aufs schärfste verurteilte und Geineinderat Skare t, Generalredner pro, die sogenannte Ungesttzlltenfteundlichkeit' der Chriftlichsozialen charakkerisierte, besondersaus jener Zeit, als sie noch' an. der- Herrschaft waren. Gemeinderat Skaret verwies ' ans die traurige Finanzlage Wiens, eine Folge des Liereinhalbjährigen' Krieges, und betonte,' daß? es unmöglich sei, jetzt mehr zu tun. Und der Referent bahnte in seinem Schlußworte,. daß ,es . sich i v.oMufig Stur um einen Vorschuß handle. Es werde-die-Zeit Dämmen, wo asich Diese Kategorie von Angestellten» zufriedengestellt tvird. '.4 Dem Gelneinderat Baug v. i u hält er an,der Hand stenographischen Protokolls einer OemMdevatssitzung vor, daß er sich einst gegen -die sprunghafte E tei geru n g der Teuerungszulage für die städtischen MgefMten in entschiedener" Weise 'ausgesprochen. höbe, tz '-'Inter stürmischem Beifall seiner Parteigenpsftn schloßder Mft'vent/ baß die Sozialdemokraten die Mi- Eische- und wirtschaftliche Befreiung aller AnMMtön } Mstreben und daß der gegenwärtige' Stabtratsavtrag '' Grr ein Vorschuß,, eine Anzahlung auf die, TeueriLkg?,-- Mage ist, welche kommen wird. * ■ Bei der - Abstimmung werden alle Abänd-errüigs-?'*irögp der Christlichsozialen abg-elehnt und der Stadt-' Ä^Mäntrag angenommen. V Hierauf wnche die Sitzung geschlossen. M — .. I Die Errckhwng.? Der Marktbericht. >£ •,. Das > iranrige Bild der Märkte hat . auch' gestern keine -Mderung erfahren, dieBeschicku n.g i st ü b ec a l l In,a p P, die Kaufkraft der breiten- Schichten bet Bevölkerung gegen, Monatsende vollkommen erschöpft.. , -Die Gro ßmarkt Halle verfügte über ein. ileines Angebot von 'Corneb Veef und Würsten. In derFisch°> ^bt'ei lang waren bloß Reste der Vortage an gewasserten Ä>rd geräucherten Klippfischen, Äal^fardeilen und AmchoviS vorrätig, der Geflügelmarkt war ohne Zufuhren'- ge- Meben. Heute gelangt in der Großinarkthalle amerikanisches üegen den Abschnitt 14 des Cinkausscheiues? zur . Die Grüntpareumärtte waren mit Rüben aller :Aftt besser versorgt» dagegen fehlte es an besseren Gemüseötten. Für die nächsten Tage ist-mit einer neuerlichen Preissteigerung für einzeln« Gemüsesorten zu rechnen. Die Obst- Anfuhren -sind nach wie vor schwach, vornehmlich, fehlt es an billigerenl Aepfeln. Auf dem Naschmarkt waren gegen 12.060 Äi.ogranim steirische Aepfel an geboten, ferner waren Feigen, Kastanien und Zitronen erhältlich. Vier waren auch gestern nirgends zu sehen. Erhöhung dev Milchpreise. Die nieder österreichische Landrsrrinerung hat neue Höchstpreise für den Verkauf von Milch in Wstn festgesetzt. Beim Verkauft von nach , Wien zugesütuler Vollmilch darf der Preis für 1 Liter frachtfrei Bahnhof Wien K 2.70 nicht übersteigen. Dieser Höchstpreis schließt die Kosten der Beistellung und der Rückfracht der Kannen in sich. Sollte die. Kannenbeistellung durch den Käufer erfolgen, ermäßigt sich der Höchstpreis um 8 Heller für jeden in diesen Kannen nach Wien angeführten Liter Milch. Beim Weiterverkauf von nach Men zugeiüiirter Vollmilch an Klemverschleißer darf der Preis für I Liter K 3.40, denn Weiterverkäufe an Anstalten oder Gewerbebetriebe X 8 63 nicht übersteigen. In diesem Höchstpreis ist eine Abgabe von 1V Heller für die Lieserungsöderwachung emgeschloffen, welche von dem Lerfrnmgsemvsänger an btc Landesregierung in SBtnt abzuführcn ist. Für molkereimäßrg behandelte (pasteurisiert^ Milch kann rin Zuschlag von 16 Heller gefordert werden. In diesen Preisen, sind bei Mengen von 20 Liter auswärts die Zusiellkosten .inbegriffen. tm Kleinverschletß darf der Preis bl 3.84 für 1 Liter her der bgabe von Vollmilch nrcht übersteigem 0 Das Del wird teurer. Wie wir erfahren, ist eine Preiserhöhung des Oeles in Aussicht genonrmm. Das Kilogranrm dürfte etwa L 60.—kosten. Kart,offslabgäbe. Samstag bis Dienstag werden irn XI5. Dechke italnmsche Kartostcln Arm Preise von £ 480 das Kilogramm, tm XX. Bezirke jugoslawische Kartoffeln zum Preise vou & 4.34 das Kilogramm und rm XXI. Bezirke -inländische Kartoffeln zum Preise von X 1.80 das Kilogramm^ und zwar je Kilogramm für den Kopf gegen Abtrennung des AbschnitleS der Kartvffelkarte ausgegeben. Studolf Feldschuh, kl.» Praterftratze 54. Zuckerabgabe für September, Schokolade, Tee, Kakao. Tffchweme, Sardinen rrsw. Geöffnet von 8 bis 12 und § bis 7 Uhr abends. BÄhNZ wrd tiiitft. SLadttheaLer. (.,D i e h i m m l i s ch e K u g e l", Lustspiel m drei Akten von C a i l l a v e t und d e F! e r s.) - , . Freunde anspruchsloser Heiterkeit können bei dnsen Szemir auf ihre Kosten kommen. Ein Thraieistück von der wohlbekannitlr Pariser Sor-te und eine von den gelungeneren Arbeiten au§ dem Atelier der renommierten Komvagniestimal Ein uralter ab- , gedroschener Eiwall tvftd hirr mit nicht üblem, Witz dramatisch abgewandelt und das Wirbrltempo der Handlung macht manches ästheiische.'Bedenken schweigen. Immerhin merkt man neben dem Posienhafteu auch lnstspielhastc Elemente. Also, die beiden jmigerr, Leutchen verlieben sich.ineinander, sie die Ziehtochter . einer PrnsionSmhaLerin, er von Beruf Neffe zweiem lmMrennkichev.THiateronkel^..naMich^,M Innggesellrv, deren ^Charaktere' )n, ihi^m'DerWttHZ, znemcin^iÄas, ffnb, was man in der Physik köm^ementär nennt.'.,..'Sie f-bepormunden.de« verzweifelten Neffen und haben cs sich in den Kopf gesetzt, ihm eine Frau nach ihrem Geschmack zu. finden. Der. Kleinen, die inzwischen seine Frau geworden, ist,^. gelingt cs, .die.beiden in sich verLiebt zu machen,. ,i?der. schreibt ihr seinen HeirMantrag und als beide kollektiv abgewiefcn . sind, kann sie. das-werden, was sie längst ist, die Frau deS Neffen.' . Dre ' abgerundete und mit gutem Tempo.- gespielte Auf-' fühmng verhals dem Stück zu lautkm Erfolg. Flott Fraulein G eh n e r als dir kleine.Frau, gut Philipp Z r s.k a als Neffe,. eine gelungene Type bot Herr H ä r t der g alZ sentimentaler OM 'und Herr S, i o l fa recht ergötzlich in M Nvlle eines über»gutmütigen, ewig mißbrauchten Tolpatsch^/. , .. ^-d.. . .GirrMsenLet. Appel Simon Sang LirnnnOTs , Bm*any Verletote* . . \im. Wien, im November 1919. Statt jeder besondere n An zeige. Auia KaMeitas Mch Ealiaae Kopeczynce ■WerloMe, "Wien, im November 191-9; Wien L85S Statt Jeder besonderen Anzeige. Wir lieben hiermit bekannt, dass unsere.Trauung am Dienstag den 2. Dezember 1919 um 2 Uhr nachm. ®0T° imisr. Tempel. Wien, I., Seitensteltengasse, stattfindet. LM» Feldstein - 0a# Czyzes. Für die anlässlich der ara 16. d. M. stattgofundenfn Vermahlung des Fräuleins Natalie Stand mit Herrn Eduard Eskrels erwiesene Aufinerlcsamkeit danken hiermit herzlichst allen ihren Verwandten, Freunden, und EoEannten Familien Stand — Eskreis. ''Wie», iw Kovanaliej 391p. 1931 Düs zionistische Landeskomitee für Deutschöstjerreich' /' ' veranstaitet Dienstag den 16. Dezember 1919 im Sofiensaal seine Grosse Karten ah 27. November im ZibnlsitecheD' H\u'e'£M+ U,» Zirkitsgasse 33, ' e»v jßf (litten Größte Auswahl! Billigste Preise! Leopold Stein hart, Wim. L Biberstraße 9. --;-- .1VVL/8 Ans den Theatern. $ [ Im Wiener Stadttheater wirs' morgG Sonntag den 30. d. M., n a ck m r t t a g s 2 U Vv b6 ermäßratcn Preisen dre Komodre „D er Biber p e l \u boh Gerhart Hauplmann m der Abcndbesttznng «rrt. H e N s i - N r e s e. O t t o Tr e ß l ei und Haus M a rr m de» Hauptrollen gegeben. — Abends V-6 Uhr wrrd 'dft Lilstspielncuhert i e himmlische K'u g el-’ gesprelt. - '. . Im I o f e f st a d t e r T h e a 1 e r' wird' hrvie . d« - französische Schwank i n q u a r t i e c. u n g/'.-von-LakouP?. MarZ neu irr Szene gesetzt, gegeben. E? ist dies die. 380. Auf- , sührung dieses Stückes. " . ... . .' In düv R e n a r f f a.v e e» B u'h n e wird DonnexStaden 4.' Dezember zum ersten Male das Drama V® t r Stp k t % . d e Z L e b-e n s" (O s-k a'r-^Wilde) von 8 ö h u e r " und - Warden, gegeben. Die Hauptrolle spwlt - Drrektor Harctz . W a l-d e n. Beginn V«6 Uhr. v . - ' - Repe r t o i r e d e s Wiener S t a d t t h.e.at tx-ß: Sonntag den 80. d. M., 2 Uhr nachmittags. „Der Biberpelz^; ys6 ■ Uhr abetids. „Die himmlische Kugel^. Montag den'1. Ds»' zember, V-6 Uhr abends, „Die himmlische Kugelt. 'Diruskag ' den S.. l!& Uhr abends, „Der Biberpek". Mittwoch dsn 3., Vrs Uhr abends, „Dre himmlische Kugel". DennrcStag den 4.; . tf>ß Uhr abends, „Der Biberpelz". Freitag den 5.. ljc6 Uhr abends. »Dev.. WeibSteufel". Samstag den 67, Uhr abends, „Ern Freupv der Frauen".. Sonntag den 7., 2 Uhr nachmittags, „Frelwkld"-; : 1/a6 Uhr aberrds. „Die himmlische Kugel". Montag den >8, 2 Uhr . nachmittags, /Rose Bernd"; Vß Uhr abends, . „E« Freund, der . Frauen". Spielplan der Neuen Wiener Büch ne. Sonntag den 50. November, abends V-6 .Uhr: „Die Sendung Sem'E", nachmittags V-3 Uhr.(zu ermäßigten Preisen):, »Uno das Licht leuchtet.in der Finsternis"; Montag den,1. Dezember, abends V-Z ^hr: „Der Feldherrnhügel"vDienstag den 2.. abends *'.6 Uhr (zum ersten Male): „Einen Jur will er sich machend ' erne Poffe mit Gesang in. vicr Auszügen.-von Johann Nesirotz; > Mittwoch den 3.. abends V,6 Ubr: „Erdgeist"; DonverStaa -de« 4., abends Y,ij Uhr: »Einen Jux will er sich machen";- Freitag den 5., abends V-6 Uhr: „Ernen Jur will er' sich machen"; ’ Samstag den 6.. abends 6 Uhr: „Dir SendungSemaüs"! Sonntag den 7., abends VF Uhr: »Einen Ilix . will er si» machen",.^ nachmittags ^/,3. Uhr. (zu ermäßigten.Preise»),: ,„Uu« . das Licht leuchtet in der Finsternis"; .Moürag den S.,....nveM V«6 Uhr: ..Einen Jux will er sich machen", nachmittäg§.//z3 Uhr (zu ermäßiglev Preisen): „Der Feldherrnhiigel"; Dienstag den abends liß Uhr: „Einen Jur will er sich machen". \ Ein H a n-s i N i e s e. -»A b .e,n d mit vollständig neuSV Mogramm sindct am Sonntag dm 7. Dezembex rmgrollen Musikvei'einssaale statt. Hansi Nrrse wird im bunten Teil« Volks l i e d e r und a l t e W i e n e r 'E o u v l e t s sowie i. c l n rU.’ i» . I5\fc L4.nUUV VOUlUy.Ui-Ul^VlU VIVJUW.VMI (großer Konzerthaussaal). ausaegrbenen Karten. muffen. - bei. Her; KonzertkaU''Mi'.-HellenDTDüchhanblun^' 1* BaitcrnmM 3/ nmgetanscht werden. -Restliche Karten ebenda. - ' - ' 1 KomsdrenhaNs. Die Erst- und hoffentlich LetztauWmns < d.es sogenauntrn^.sasir,schen Lustspiels" „D e r H e.r r M.-ed fy-. zi « alr g t" von Richard. Kall gibt mir Anlaß, die Dnektivw de? Komödienhairses m ersuchen,.' mehr auf ihren guten Rnf.g« ' sehen und - ihn ,dmch Annahme einer solchen jümmrrltch öde« . Mache. nicht,zn untergraben. Bon den Darstellern sind der vor?, nehme Hans W e n g r a f, Karl Kneidinger unddie Damen Wally B r e n n e i s Md Claire W o l f f zu loben. L. x Sonja Herma. Mit einem sorgfältig gewählten Pro» gramm holte sich die Sängerin S o n j a H e r m a rm großen Konwrthaussaale erncu vollen E r s o l g.. Sonja Herma verfügt ebenso über eine brillant geschulte Stimme, voll rnetaAs?» . Wohllautes, als auch über eine überraschende Zahl der Register, ° die sie in feinem Verständnis stelS.rechijeitig und am richtigen ' Platz aktiviert. Ohne aufdringliches Pathos, von arrspruchslosesive Schlichtheit bis .zum Ausdruck höchsten seelischen. MettS ble,bt d,e Künstlerin stets im Rahmen ^maßvollster Knstilerischer Jntrwretätion und bei aller klassischen Vornehmheit deS BortrageS findet die warme Innigkeit ihrer Stimme glSbald den Weg zum Herzen der Zuhörer. Gluck, Mozart, TschaikowSktz ' Bizet. Donizetti. eine Palette voll Bunihrtt, hervorragend gengnet. . der besonderen Vielseitigkeit dieser femkultivierten S.8«aeri»Byvet»^, zu sein. Bedauerlich, day die BvlkSoper diese begabte Sängerin einst ' so ruhig ziehen ltrß^ Reichenbertzek an der Sv'rtze deLSymphsniv» orchesteis gab kein Bestes. Es gab-Blume« und-zahlreiche Heo- ' vorrufc de? vollen Saales. F. Opv.^ - Die GenliAer Musiker Me Wie«. NuS Berlin wird gemeldet: Die Mitglieder: der 'mimmhMtflU«, KaVrllmeistev» Vereinigung haben beschlossen, den 29. d.M. alb Opfertag M dre notleidende Wiener Bevölkeruiig zu bestimmen/ Jeder KapM melster verzichtet an diesem T«rgr mff fei«’ persönliches H o n o r a r. Der Borsrand der internationalen.KapellMisteri Vereinigung bittet di: DeUiner Devöllerrrng, daß sie 10 Psrnnigr ,. in ittirn Lokalen für Sverfe und Trank, in den Kinos fite btf '©hirrittSfmtetT als Beitrag für die notleidende Wiener.Ve- ■ völkerung znzahle. , ■ -- s« GvzkalisierQ«L den Bühn«. Ueber dieses Thema-spricht- Herr Dr. Alfred N o s s i g (Berlins Renntag drn. riy. Ng- . . vember um V°N Uhr vormittags im W i^r n er Komö.dieik- - bans. Der Berliner Soziologe und Schnftstrller/wird Mer. ' die Äurrftordirurlg deS sozialen ThcaterS, Paraüelij^M tMsch.e» ' der., sosialm PrrsMmg und der EnlwiÄrM ber.,M«k, -.dir kom'meudr Erneuerung d.rS Dramas und über das-soziale Theater; als Kuitilrirchlme sprechen.? Subskription auf ©our&cfs ..L'Ntelter-. Man ist ' argnwdä'ttrg in Paris bemüht, das bnüimn'e tKemAde '-Cvrktbe«' „L'A t e l r er" Frankreich zu erhalten. * Das Lstib '.befindet sich im Kunsthandel und wird um 900.000 FrarckS zum Kaule «rgo . boten. Eme Gruppe von Kunstllckhab?rn hr.t eme Stchffr-piioü eröffnet, um die nötige^ Summe r»kamntrnMv'.-mgm, -mit' dckk Gemälde für den Louvre angekaust werden soll. ' - - ' Kr. Nathan Bivubaum hat seiner im Berlage -R. vowtt erschrrrra.cu.Schrift „G o t.t e S.B o l k" {K. 2.88.- eine Broschüre ,* unter dem Titel. „N.a ch b e m e r k u.u ge» z u, G o t r,«k < B o l k" folgen lasten, m tvelcher der Bersaster leine PsprLng« . liehe Stellungnahme betr-strigt u«b sich «ir der deShevis«« Wnkung' se nw Schnit 'auseiü-n-dersevr. iPreic; \ M»rk.l Ä'.'.m die Krnntn« der Gearmchüir Di. Max W erchh e.i-M.enS „G » l t e s v » l r s d e r s t t e s v ö i k r.r". estw^ En;- i^eFnnng aus Dr. 9cathan B:r-."bl«rms „Gone«: Gölk"/ w'U'h zM > Beriränbvii. dwser AnSemwakris.'«»,; -zw'.icyen Onbod'Sxi- ',-ittlst'' H.'irftr.i.»der>:mrl rrmivcr'.xig tecu. (-Pre-L L. LJO&). 'Zn beßftiM« dxrck'. Löwr.. Buchhandlnvz, B.-wu, - l., RoietUU(.mür«ßr. . i) M \’ "1 aa