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Wiener Morgenzeitung · 1919-11-29 · Heft 308 (29.11.1919) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 308 (29.11.1919)
Date
1919-11-29
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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C' Wie». Tamskatz 1 ,^'0“ i|'"?~;"V — " 1 ' "."'"**'.. Schmiekiake'ten der AbrsieendmrrKnnst. Gin Freund unseres DlatteS beklagt sich in einer an V«S gerichteten Zuschrift über die Schwierigkeiten und Müh» sale. denen die Heimkehrer nach Galizien ausgesetzt sind. Mittwoch den 26. d. M. sollie ein Heimkehrertransport, der meistens jüdische Reisende mitführte, abgehen; die Leute erschienen mit Hab und Gut am Dahnhofe, aber bei /der Kinwaggonierung erfuhren sie, daß der Transport erst in eimgen Tagen abgehen werde. Tatsächlich ist der Transport erst gestern abgegangen, so daß diele gezwungen wären, $toct kalte Nächte unter freiem Himmel zuzubringen, weil sie rhrc gesamte Habe nicht unbewacht lassen wollten. Der Borfall beleuchtet neuerdings das Dlend unseres gesamten Verkehrs. Wir haben in der Angelegenheit Erkundigungen cingcholt und erfahren, daß die Schuld an der Verzögerung nickt die Bahnleitung trifft, sondern eine Folge beS llnrsiandeS ist, daß die Spediteur« nicht in der Lage sind, ihren eingegangenen Verpflichtungen ouö Mangel «5t Gagen, Pferden oder Arbeitskräften nachzukommen. -So »ergehen Tage, bis ein Zug verladen ist und die Pünktlichen sind da-s Opftr der Verhältnisse. Die Bahnberwaltung rst «ber infolge ihres Mangels an Kodle und Lokomotiven nicht in der Lage, den Transport zu teilen und mutz mit dessen Fustradiernng warten,, biß alle angemeldeten Wagen — in diesem Falle waren eö 50 — komplett verladen sind. - X 1 Man. steht, welchen Schwierigkeiten die Heimkehrer be«/ geguen, bis sie ihre Habe glücklich i« Waggon wissen, .-lind unter solchen Umständen, die auch dem Äondeshaup.tinlin'u , S e d e r nicht ganz unbekannt sein dürften, Hai man den Mut,, kurzerhand gu verfügen, daß tausende Menschen, in ^nrqr» Termin „cEreisend gemacht" sein müssen. Die Ekserchterrtndes RefseUktr^eh^s. .- Wie aus Budapest gemeldet wird, fand im Mst-ift steriunr des Innern unter dem Vorsitz des Staatssekretärs .<arafiath eine Konferenz statt, deren Gegenstand 'die Frage der Erleichterung der Sisenbahnrc.iscn bildet?. Ministerialrat Haldassi venvies auf btc großen Nachteile, welche die Erschwerung der Reisen durch den Pütz-! und durch den Visumgwang sowie durch die Ilntersuchrmg «t b«t Grenzen usw. für das wirtschaftliche Leben -zur Folge haben. Angesichts der Rißbräuche, welche inSbesonesl^e in Verbindung mit dem Visum festgestellt werden können, sei cs nicht zu verwundern, dah die Kaufleute sich große Preistreibereien zuschulden kommet: lassen, da sie gezwungen sind, sich die Ermöglichung der Rersc durch Opferung Großer Summen zu verschaffen.'' Äu der folgenden Beratung wurde ftsrgestellt, datz der Pastzwaug gege-rwärtig noch nicht beseitigt werden ¥ori«c, weil er auch rrr den Nachbarstaaten, ja fast in sämtliche ti Staaten der Welt bestehe. Dagegen formte die Handhabung der Bisa erleichtert und die Gcenzrevision vereinfacht urck beschleunigt werden. Die Konferenz faßte diesbezüglich konkrete Beschlüsse und Staatssekretär Karafiath wird bereits in der allernächsten Zeit bezüglich der Paß-, Gepäcks- -and Zallrevi fronen Maßnahmen treffen^ welche auf den einzelnen Linien, so beispielsweise auf der.Linie Budapest-Bruck.'an der Leitha—Wien, die Eisenbahnrcise um. zwei bis drei Stunden verkürzen und den Reisenden gewisse Erleichterung Gewähren.;V Die Ztätit für Wiener Kinver. Zu Beginn der gestrigen Gemeinde.alZsitzung sirachte btt Bürgermeister foig>cub23 Telegramm aus BologNÄ zur Verlesung: Die hiesige Gotneittdr- »erwalcung wünscht in geeigneten Orten bei airstttndi- Aen Familierr der hiesigen und enbersr Genruindest »er P.rrvinz eine gewisse Anzahl von Ai-.iLern dortiger Stadt auszunehmer:. um sie von den elenden Lrbeütz!- 4rding,rügen zu befreien, in denen sie sich b-sinbe^ Ich bitte Si?, mir bekanittzngeöeu. an \w.fdyiS Amt »ber welche Orgunisation ich mich wenden sslt, inst Oereinbaruugen zur bestmSglichcn Durchführung diefts Planes zn tr-fftn. Hochachrnugsvoll BÜrft?7meistLt: '§ c t) i a. .t« MarSgraf-R . In M a r! g r a f - N e v f i c d l. einem Dorfe m her Nähe von Deutsch-Wagram und Stratzhof. hat sich gesterrr. Nacht eiste schwere Katastrophe ereignet, der viele Mrr'.schinlcbrn zum Opfer gefallen sind. /'ö Ter Unglückkfall ereignete sich atrf eine bisher nüch ^ncrufgcttärtc Weife dadurch, daß in einer Baracke, hf der ungefähr 80 bi b 100 ungarische Arbeiter untergebracht sind , die in der Fabrik Dranduer in Markgraf- Neusiedl beschäftig: waren, in der Nacht cin Brand zsim Ausbruch gekommen war. Das Wiener Magistratspräsidium sandte sogleich eiste Anzahl Rettungswagen noch Markgraf-Neusiedl, dic Rcttungsgesellschast schickte drei Ambulanzwogen ab. Mittags ist der i.-rste Transport der Verwundeten, und zwar neun Personen,' hie Brandwunden schwersten Grade ö erlitten haben, in Wiest etngetroffe«. ■ > Die Zahl der Toten und Verunglückten kannte, bisher nicht genau festgestellt werden. Unter den Trümmern solle« sich noch 50 Verbrannte befinden. Privat wird uns über das Unglück -mitgrieilt: Kas- Unglück hat sich irr einer Barakc der Samenzuchtanstäst »Planta" ereignet. Auf dem Gute dieser Anstalt wärestetwa 100 slowakische Saisonarbeiter beschäftigt, die nun nach Zlbschluh der Grntearbeiten wieder in ihre Heimat zurüäkehren sollten. Ihre Abreise-hätte überrriorgen erfolgen sollen. Hentr JiadjöJ hörte man nun im Orte plötzlich eine heftige Gxplofio« «nd gleich d-rruns stmid die Barocke, irr \>tt M-. ie slowakischen Arbeiter nnrergevrachl waren, in Heller.- T/lxarM.-h ytuv sehr K-cfiir.tn T-lv!;eitm: «rf.fr;;; cb, in-.- F;/i;v.-. Wie«er Morge«zen««H Jüdisch? I« enÄvLreinrgun r ^Menorah". Gitz: Amerlingfirage, Dq.» Sektion Wim-Ntst» Die Leitung gibt bekannt, daß Dienötag dem 2. Dezember 1.919, halb 6 Uhr abends, im Saale bcS ZerbandShr mcö (6 93;*., KomgSeggasse 10) ihr statrfindkt. zn dem sie alle GrnnnunnSgenosien au^S be.zlichst« ernladet. E-S wirken hervorragende musrka'i'cbe Ki nsie m>'nnd ■ Ättü.e des Dnrlschrn VolkS'bratrrS. Theodor WriS, Pairl Usksntk-, Rndi Lampe! und das Hakoahterzett. Anicktle-iiend: T«rnzklränzchen. ®«Tt-u fiird;u »>:vnr: R. 2v'.»-t. Rotritur-n^aize; S?rret«rtat b-er ® » CrsirftWlt»» Wtrn«4S?st (fi. t'cj., UnttrliHgflvnfie 19: vo» il b!4 1 Uhr I I und 3 S Uhr. z iiiiiiiiiOTiimrrnntim-mnT-' 1IM" 1 —— . kommen, obwohl die Baracke vier Türen und zwanzig Feilster hat und nach allen Seiten hin frei dasteht. Feuerwehr und AlettungSmannschaft waren bald zur Stelle.. Sie fanden in -der Baracke 47 Tote. Die Leichen waren zu schwarzen, unkenntlichen Klumpen verbrannt. Neun Personen wurden schwer verletzt ausgefunden. Die übrigen Insassen der Baracke kamen mit dem bloßen Schrecken davon. Nach ruderen Mitteilungen sind dem Unglück 34 Personen zürn Opfer' gefallen und 12 Schwerverletzte nach Dien in die Krankenhäuser gebracht worden.- Ueber die . Ursache des^ Unglücks konnte bis zur Stunde juchts Sicheres fcstgestcllt werden. 'Man nimmt an, daß an dem Unglück, die slowakischen Arbeiter selbst Schuld sind. Sie stammen alle aus einer Ortschaft und' hatten wiederholt ( die Absicht geäußert, den- Kampf gegen die tschecho-flowäkische Besatzung ihrer Heimat auszunehmen. ES waren durchwegS Leute, die sich als Anhänger der nationalen ungarischen Regierung »ruSgaben. (Zs ist rnöglich, daß sie' Munition gesammelt haben, die in der Heimat Verwender werden sollte, .die aber infolge einer UnvorsichLigkeit explodierte. Die furchtbare Wirkung der Explosion ist ein Beweis, daß die Insassen der Baracke sehr große Mengen Munition zur Verfügung hatten. Ärs FriLrmfL vo« Trieft. ' De Stadt Trieft hat sich von den Schläge*, die ihr der- Kriefl gebrack: hat, «sch wenig erholt. Handel und Wandel sireikd uvd'dex Schsilöverkebr ist von seinem Vorkriegsstände weit tut* ' serrtt. Der Zlrlmstt des großen HairnZ. die dirrch die pol:Irschs Umwälzung vhned'Ls stark m Frage gestellt ist, droht eme neue Geiahr: dis adriatrsche Konvention von Rom hat beschlosten, s'ä m t l i ch e L r rr i e n d e S L l o N d in Venedig avlsgkn zu lasten. Diese Maßnahme bedeutet sur Triest die Gefahr daß der. biöber-ge Handels- und Auswaudererverkehr auf-Venedig irdsrlenkt Waide upd hat in Tn rst eine sehr ablehnende Aufnahme »esttnden. Auch daS Organ der Sozialisten protestiert hesstg^gegen d-eft Bersugtma, welche, itni das Blatt sagt, die E-xistenzmögltchkeck-de? Haftns in ^rage stellt. -- Wr«ls sofort „greLMr". K!» GkMei-teiL, — irZ.VSst Kronen hernuSgelockt. - ' 'Auf -Mime Weift hat ein Gäunrr zwei Wiener' Firmen «K2H Betrag "von 125.000 Kronen hrrausgelockt. Der Mann, der etwa 33 Jahre zählt, hatte sich ^foftf August Tr im m e l, Landstraßer Gürtel Hc. 19 wohnhaft, genannt und sich auch den Name?: .Raihan T i.m.b e r g aus. Braunau irr Böhmen sielgelegt. Bonden' Firmen' die geschädigt sind, ist eine .in Döbling, 'dir zweite auf der Landstraße. Der cmgrblichr Trimme! fj-attz im 3. Bezirk, Vogelsanggasfe,' ein Magazin iftmistet. in dem er knapst nach der Miete, vor etwa zehn Tagen, R.-!ftrÄ»irZ einlagrrt«, die Firniß enthalten sollten. Dann Hex er *n die beide» Firmen mit dem Anbot heraw- ^treten, ihnen Ficnis; zu liefern. Bon der Döblinger Firma ließ er sich «nf di2 Lirftrung 75.000 Kronen, von der Landstr«K«r 30.000 Kronen Borschuh geben. Als nun die Frist, 5« der der Firniß retirsert werden sollte, verstrich, ohne daß die Bieftrnng ersvigte. begaben sich die beiden Firmenchefs in djah Magazir,' i» der Bsgelsanggasse, wo der Firniß angeblich 'Äi t t i'T) *‘t"' lagrrte. Es stellte sich heraus, daß ' die Aeftr'w-.rs le r r «arse. Nur in einem Saug rohr waren rftigesähr 20 Kilogramm Firniß enthalten, so daß eine Probe aut- ^«Lsulleu nruAr. Noch ehe die Firmen dem angeblichen Trimm«! d»n .Vorschuß gegeben hatten, batten sie sich zu Nerzrrcgrrt verincht. ob der Firniß wirklich vorhanden sei. Vertreter der- Firnren Ware»- im Magazin 'gewesen- und hatten die Neftrvvrrtz. gefthe«.. Dev angebliche Trimme! hatte die Hihin; aufgedreht und es war wirklich Firniß herausär flössen. T-as tuar aber eben der Trick des GaunerS, der Pr Lieft Dersuch.: ebrrr in die lecr-rr Reservoirs daS Saugrohr mit der Keinen Menge Firniß eingefügt hatte. Die Dec- '^lgung ist 7':-.JLleitri. __ i Szen-rei". U«r-tz»fL«e»s »iTs Hvchstaplses. < Am 22. b. M. wurde der als Hochstapler, Einbrecher, Pahnrrnd.Taschendieb polizrtlich bekannte angebliche Theatersekretär Jgnazl Suendrir, auch Straßnoff, im Hotel Eer. France wohnhaft, auf Anordnung des SicherheitSburecmS verhaftet. Der Äauncr hat sich bei der niederosterreichischen Landeseinr-rufslclie, 1. Bezirk, Trattnerhof 3, als „Graf d>zend rei" vorsiellen lassen und den Verkauf von Schlachtvieh von sinnen ausgedehnten Gütern angeboten. Im Läufe der Verhandlungen bat der Hochstapler zunächst einen VorsHuh von 100.000 Kronen verlangt. Später verlangte er einrn Vorschuß vop 60.000 Kronen für die Erlangung der §ftiLsuhrbrwillrgnng. Die Landeseinkaufstelle nahm daö Än« wt an und wollte da« Geld mit einem Vertrauensmann, öen Szendrei hätte begleiten können, nach Ungarn senden. Da warf sich Szerwrei in die Brust und erllärte, er lehne pftse Vorfiiät ab, da sie ein Mißtrauensvotum sei. Daran Zerschlug sich dann die Sache. Da der begründete Perdarht bestabt, daß Srrenbru den Vorschuß in betrügerischer Absicht herautzlocken wollte und er überdies aus Oesterreich be» flandig abgeschafft ist, wurde er verhaftet und dem Landes- Gerichte einaeliefert. „KV§Pe^Wjt'«r" irr ri«er ^vHntv PrLVLt» Wof-mrng, AnS B/riji, wird gemeldet: Den Gipftlpnnft der Scham-?.(KtU)tc wohl eir,e Dürstettung, die dieser ft'-W | liiit-i,! s.r.-i^i:'.alheau:U eine unerwartete Unterbrechung fcuU». } '' H.rn'.'.' 36 Lu ^Vriih veranstaltete in Iwv - .i'#',:;.)i-:-4 tvlii-c t'-irrpii-ir, der Leutnant 29. November 1919 Nr. 303 Bodo Reimers und dessen Frau Auguste, eine Art von Vom stellungen, Duettszenen, in/denen einem sehr zahlungsfähigen Publikum Vertraulichkeiten oer intiinsten Art - vorgeführt wurden. Di« Szenen, die einen Casanova «rröte« lassen würden, lassen sich nicht einmal anderiten,! Die Poli'ei hatte schon längere Zeit von diesen svndevbaren Vorführungen Kenntriis erhalten. An .eiltem Abend gelang es einigen Kriminalbeamten unter Führung eines, Kriminalkommissärs-gegen die Zahlung eines Eintrittsgeldes in der. Höhe von 35 Mark als Gäste Zutritt zu erlauben. Die „Schaubühne" bildete ein als -Junggesellenziurmer sehr , schmuck eingerichteter RmM Ein zweites Zimmer, das mit der „Bühne" durch SchieMüren in Verbindung stand» dient» als Znsckjauerraum. Etwa 40 Personen, Herren und sogar Dameir, in -eleganten Toiletten hatten sämtliche Plätze bai srft-. Die 'Aufmachung war ganz kabrrrttmöhig, es fehlte nicht einmal der Confövencier, der, sich verpflichtet suhlte^ daö Publikum zu bitten, die Darsteller nicht durch nnHrtzöcig» Zwischeurilfein der „Kuustbc.geisternng" zu stören. Dir Vor-- ■ fschrung -nahm dann ihren Gang, wurde aber plötzlichdurch . ein. schrilles-'. GlockensiM»l. unterbrochen. Gleichzeitiz ertöntevi -- die-Ruse: .-.Hände hoch!" Die- Kriminalbeamtenhatte« ih^ -- Mask?' a.ls Bäst: abgeworftn und schritten zur -AmkSh'attdlung... Dir Daritelftr' wur>n sofor: in'' Hast genommen, die Namrq der auweseriden Zuschauer ftsigestellt. Gleichzeitig tour-dL eintzi großes Anzahl' rurzüchtigsr Vilde-.: de) Leutnant und ftütetz „ehrbaren"' .Gaftin. befchlsgnahmi. - - ' - -*■ Der - Verein .,KranLenbrZuch" (Biluc Chaulrn^ - Sßien, 1., Seiie-nflctttn'viaffc S. bittet uns um Abdruck nachstchkndet, AuixuseS-.- »Der fett dem J-.chrr 190a! bestehende Berem bezweckst gftcattlilrch der. regulmen Bekircke ftimtsicher Kranlenanitülttv Wien?', den mtitrllosen Pmienttu Natural,penden und Geldumer» stützunaen B verabreichen. WencrS fällt m linfercit W-rknngHkrelS di-: Veradreichimg von ftsiiell zuberrueter Soft und M-.tmirklmz an der' Uutrttirrngttng Exholungsbedüritiger in Kurvrterr. Dw DutchWnUng dieser Altionen stellt infolge der jetzigen Teuerung^ verhälimsie ünersckwirigliche Forbenrngm an unsere triber uttjtt», länglichen! finanziellen Mittel. Wtr sehen uns daher bemüsügt, an ' alle Meü'cke'itfreunde' wätmstenS w appcllteren und um Beitritt - als Mttglieder und Gewährung von Spenden zu bitte«.“ •-. * Neuerliche Verteueruttg des NaucherrS? Be>? küttuilich tritt mit 1. Dezember schon eine ganz außerordentlichl Erhöchmg der Tabakprnst eilst bis zu 300 Vrozent.^ Ä>te di». ..ParlgntentS-Korrespondeuz" mährst wird tu kurzer Zcist etwa in zwei:Monatcn, mit: einer neuerlichen Erh r> yurrg der' BerWeißpieise für Zigarren. Zigaretten und Tabak vor-' gegangen werden. Diese neuerliche. Berieuetung wnd durckp schnitt sich wte'der ungefähr 200 Prozent ansmachen. .Beuptelswetft wnd die sogenannte a g h v t r k Ä e Z r g a r e t t e» dw anf ' 29. .November noch IS Heller kostet und ab 1. Dezrmoed 60 Heller lüsten wird, unge'ähr vom 1. ß t & t u ft s a +■■ nicht weniger als tKroneSOHeller kosten. * Frauen an der Oxford er AaiverfitLt. AuS F o n d o n 'wird gemeldet: Dte Universität Oxford, hat-hu Zukäsiung'von Frauen zum Siudmm und znr Erwerbmg d» Grade beschlvsftrt. ch - Fahrpreiserhöhung bel der BudapestenSLratzftubahn. Der. Fahrpreis der Budapests elektrischen Straßendayv wtrd vom l/ Dezeinber an aus eine Krene erhöht.; * Thefredadteur Paul Marx gestorLerr. Die auL B e rl-i u gemeldet wird, ist der Chefredakteue deÄ ^Tag". Püch-' Marx, der Borsttzcnde des ReichSverbandeZ d« deutfisteei .Presse, gestorben. —! * Mufikfektio« der Hakoah (Orchester). Morgtw. präzise ft»10 Uhr voi mittags. Gesamtorchestörprobe inl Bereinssaale des Kon-erthauscS. Die Mitglieder werden etstrchh bestimmt und pünktlich zu erscheinen und a.usgelichrne Mt«, bestimmt mitzubrmgen. > >'.' * enchtisstrSung. In tmftcew, gestrigen Leitürsikel.tf - durch techni'ckes Versehen ein sinnstörenher Dr.uchealer entstand^ ' den wu-wie folgt berichtigen. Es hat miauten : „Aber weder de, - veräraerle, ans semen - grostdrulschen Träumen unsgnit grwM - Dr. Bauer, noch Herr Benedikt, welch e-r von seine« un- > hnlvollen, Jahrzehnte hindurch gegen Tschechen und Südslawed,. geführten Kampf nicht mehr lasten kann, reprütentrecett heut» dre Stmimimg Oesterreichs." - » Volksbildung in» Technische« Museum. Borträge r« großen Horsaale beute um 4 Uhr nachmittags: Regierungsra! Ing. H. P ö f e n d e t n e v über «MttM'earbeitillig"; merött' um 10 Uhr vormittags: Präsident Ä). P ö t sch über SensenerzeuAtmg". * Berkehrsbefchvättku« g bei der Tüdbulh«. Upz L a i b a ch wrcd gemeldet: Wie sie ^erkehrsdireküo« -dir S-n ßb a h n mitteist. beginnt mit Msutsg den 1. Dezember d« eingeschränkt t Personenverkehr auf wt Slidbahn. Auf allen Linien der Südbah» wird nur em Zugtzpaof täglich'verkehren; außerdem werden einige Laftziise für dte'P'ersonenbesörderung verwendet. Die Expreßzüge verkehren anck weiterhin. Die BerkehrSdrschrankung wurde wegen KohlemnatigelS- sowie um. einige Kohlemrserven aufznstapyel«, vrrfüsft und - b i s z u M e i h n a ch t e n ausrecht dleiden. P Üeberflntz an Schützen iri ber Lfchrch«^S1siv»ller< AnS P r a g wird pmteldet: Der .Trrbnna" zuivl-'s besapdet sich am- -50. September m den 'Schnhfabriken, ausgenommen fr«« - in der Slowakei. 760,630 Paar fertige S ch u h e. Lift den Fabriken befindliche Ledermengr würde für 3,800.00«! Paar-Schuhe ausreichen. Werter wurde Äernleder für 8 9Mu». onen'Paar.Schuhe, Abfalleder für 0 Millivuen PaarSch'.chr Änd' Brandsohlen für 5'/, Millionen Paar Schuhe festgestellt. -P«r Harrsdeforaer «rLS Ginbrecher. Am, IS. OFobe, bltt dir' Univeisilätöprvfestvr Dr. Brrthold Hatsch e l den Polirejkotpmissariate Iofe'ftadt du Anzeige erstattet, daß,, rh« u,ährend seines Aufenthaltes auf dem iraude auS der Wohf.ungi Vlll.,-Langegaste 8, Tasilgeräte, Kleider und Wäsche rm Wer-? von' kt« s6,600 gestohlen worden seien. Nnumehr wurde feffgrstrllf! daß dm Einbruch der H a u s b e s o r g e r, d e s H a u s e $ verübt hosi Dieser, der Skrfähripe,, wegen Etnbruchödttbstahsts schon vdrbkstraste Z'mmrrmalergehllse Johatm F ü r t i n g e(v, wurde-vrrl-aitet und dem Laitdeögerichte eingeliefert. «-Was Cafä „Carl-Theater" polizeilich «esDoste«. (^cstex»" veranstaltete die Polizei eine Ra.zzia ,m Cai« „Carl- Theater?. iwober 30 Personen dem KnegSwucheramt übrrM wnrdm. 'Der Casetitt wurde wegen Urbertit'.ung dec ö^iahiMiW dorschtiftert zu emer Geldstrafe von L IÖ.ÜC0 verurteilt und, daS Cafä apcf'vier Woche« gesperrt. . . De« SAvrd am MLchÄü«r»,a«d»»teu.. Baire«^ G.'fleftt 'wnrde bei Preßburg drr italienische Schlvsier Wberi 'S e c 'r e -verhaftet, der den Ob'nwächmaUn Anton B a & Ü» «iederkchest.;. . . - > 6j»tDiebstähle. Dem Pferdefleisch Hauer AatM Gaider cnrs Wiener-Neustabt wurde vor einiger Zeit auf. de». Bahnftlwr von Brirü nach Leoben eine braune Ledertasch« nift 00V Kronen gestohlen. — Ja Gmunden wurden an< dein iS«nawri«nl d»ei Perserteppicha im Werte Hsn 50.00,<| Stwu?« entwendet. — In ^.nSbruck wurde in bec Kanzhei dec Liasseuladcik Johann Peftcloitgo eine tteiae eiserm Hcndlasse gestohlen. Eie enihiett t50.000 Kronen, l 5.006 -'sttnri, t:*!» .-v-r/Miki Milk -I! «>7,i-.-r?.

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