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Wiener Morgenzeitung · 1919-11-28 · Heft 307 (28.11.1919) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 307 (28.11.1919)
Date
1919-11-28
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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L Gerte 4 + W«. ZreüqK Die GmEhrrmg. Der Marktbericht. Die Märkte boten gestern dss gleiche Ir o ft Io je Bit b tote in Lm letzten Tagen. Die G r n n to « 11 lt w 8 1111 erhieltnr ätm* Weißkraut und verschiedene Rübrnartrn in mehr alZ ausreichenden Menge»: Gä, tnergentisie wur jedoch nur seht' wenig?u scheu.. Auf dem O b kr m » r k t am Araschmarkl wurden -eitern zum ersten Male Mispeln ans Oberosterreich, daL Kilogramm zn X 6.—, verkauft. Das ülrige Obsiangebot gestand größtenteils aus teuren Tiroler Aepfeln. In den ersten Verkaussstundrn waren mich billiger« steirische Aepfel zu haben. In der Groß Markthalle wurde neben dem Corned Bces für rationierte Kunden und Würsten auch eine steine Partie Geflügel verkauft, die aber nicht mehr so guter' Dualität war, wie die erste Sendung der Vortage. Die Preis« bet'.nge-n für Fettgänse K 60 bis 64, für Enten L 54 bis 64 Mid für Hühner £ $0 bis 35 Ar das Kilogramm. W. I. W. Gamstag den 29. d. M. von 9 Uhr früh bis 1 Uhr mittags Restverkauf v o v W u r st für alle Farben. w. SohZhrrng der Milchpreife. Wie wkr hören, ist die Erhöhung der Milchpreise, die von Erzeugern, Händlern «sw. gefordert wurde, angenommm worden." Me verlautet, wird bereits «m 1. Dezember eine Erhöhung der Milchdrüse auf r $.84 für den Liter gewöhnlicher Schankmilch Md auf K 4.— Pr mostereimäßig behandelte Milch in Kraft treten. Aepfelabgabe. Am Rudolfsheimer Markt gelaust heute . ein Waggon Acpfel (L 5.74 das Kilogramm) und am Naschmarkt eoenfalls ein Waggon (£ 5,44 das Kilogramm) zum Verlauf. Kartoffelabgabe. Heute und morgen werden im XV., XVI. und XY1J. Bezirke jugoslawische Kartoffeln zum Preise von b-4.84 das Kilogramm, und im XVIII. Bezirke italienische Kartoffel» jbjk Preise von L 4.80 das Kilogramm, und »war V» Kllogramm für den Kopf gegen Abtrennung de- Äbschmttes der Kartoffelkartc abgegeben. Halmrlrben für Mkntzeftbemkttette. In der nächsten Woche erballeNt alle Besitzer der rosafarbenen Dmkanfscheme für Wohlfahrtsleiich H a l m r n b e n zum Preise von Sy Heller daS Kilogramm gegen Abtrennung deS Buchstabens A i» den Geschärten der Großichlächterei an folgenden Tagen : Samstag dm 29. d. M. für A bis F, Montag den 1. Dezember für s brö r, Mittwoch den 3. für L. bis 8 und Freitag den,S. S bis Z. Em:r!versonen erhalten V* Kilogramm, HauSholte mit 3 biS 8 Vrrsonin 1 Kilogramm, mit 4 big 5 Personen iVr Kilogramm und Haushalte mit 6 und mehr Personen Z Kilogramm. 'Die KinÄerzrrbutze« gesichert. Wie mitgeteilt wird, ist srr Amon bezüglich der SichersteÜWg der bedrohten Kinder- ^nbuZcn für d r e s e n M o n ä t e r fol § resich gewesen. Die Kind?rzuL.usten sind in diesem Monat gesichett. Die Verlautdarung über d?e Art und Weise der Abgabe erfolgt m rminrn Tagen. KomMMales. Die neuen Mandatare der Mdischnativnalen Partei in der LpopMsLatzt. (24 Ar-rrrrrräte. — Amei Mitglieder des Fron»«- arbritsLomiteeS.) Am 20. November -fanden in der Bezirksvorstehung Uaben 2. Bezirk die Ax ruewratswshle n statt. Da die Wahlen nach dem ^Proporz pvrgerMNmen? wurden, ents^lsn auf die -Mischnational? Partei v i ernndzwanZitz Mandate, welche üibsr Borfchlag der zioniftrchen ^zirksfettion fstr die Levtzvldstadt mit' folgenden .Zerren besetzt wurden: Julius Adler, LcopvL Altho I%, Jos-ef Brenner, (Sngeit Buchbinder, Moritz Friedman u, Herrn apn Aryh, Sigmund H a b e x. Moses Hammer, Ignatz Kv ch, Jakob Mürz, Moritz/ Oester^. Emil' Pomeranz, Michael Reiter, Markus Spiegel, Oälar Samef, Sig'.r.i:::d Stark, Ignatz Stern, Aron Schwertf i n g a r, L. M. S ch m i b t, Markus Schneid, Israel Bor trefflich, Ludwig HZ ein wu rm, Jakob LI e i ß, Julius Winter. Es erübrigt sich, zn betonen, von welch großer Wichtigkeit die Berivalmng her Agenoen eines Armenrates durch bewußt jüdische Mandatare ist, zurnal der iudischnationalen. Partei in loyaler Meise die verwiegend ^jüdischen Bezirkßteite zugewiesew wurden. In einer Versammlung, welche die neugewühlten vierundzwanzig Arnien''öte unter Vorsitz des Präsidenten der zionistischen Bezirkssoktion Leopoldstadt, Gemeind erat Dr. Leo old Plaschkes, ir«d unter Zuziehung der vier jüdischimtionalen Bezirksräte -es 2. Bezirkes «bhielten, besprachen die neueir Mandatare die Nichtlinien. ihrer zukünftigen Tätigkeit. Auch in das neu konstituierte Frauenarbeitsko'mitee für den 2. Gemeindebezirk wurden zwei Vrrtrauenspersonen der jüdisch nationalen Partei entsendet, und zwar Frau Bella Schareid und Frau Gisela Selz er. Armenrat und Frauenarbeitskomitee werden dieser Zeit furchtbarster Bedrängnis eine übernutz vec-M'avortiiii-'. TätiMit e«tft»lteu muss?«, und die genannten Funktionäre «erden gewiß ^zum Sogen btttet Gieckt mb zur Ehre des jüdischen Volkes rvirken. - - Neuerliche Abstinenz der ThriMchsozialen^ Vorgestern war gemeldst worden, batz rk -wischen den Sozia ldcrnokraten und Christlichsozialen nach lange» Verhandlungen zu einer Beendigung des Konfliktes der beiden großen Parteien in der Wiener Gemeindestute yetomnw.n derrukolge^dtr DLWWzzMn L^MtK Wis«er Morgsnzeitung 28. November 1919 Olt 807 wvch wieder an der Sitzung des .Stadtrates teilnahmen und sich auch bereit erklärt haben, in den Sitzungen des Gemeindrrates wieder zu erscheinen. Tatsächlich waren sie auch vorgestern im Stadtrat anwesend. Ei-este rn sind nun vie Christlich sozialen der Stadtratssitzung demonstrativ wieder ferngeblieben. Als Ursache des Fernbleibens wird eine Veröffentlichung des Bürgermeisters angegeben, welche besagt, daß keine Aenderung in der Durchführung der Wohnnn gs aus nähme hinsichtlich der Teilnahme dp- Rrbeiterräte eingetreten sei. Diese Aeußerung des Bürgermeisters betrachten die Christlichfozialen als einen Widerspruch mit den Vereinbarungen, beziehungsweise als einen Bruch der Abmachungen, welche für sie die Basis zum Wiedereintritt in beit Stadt- und Gcrireinder-rt gebi ldet: haben. Die Christlich sozialen hielten gestern vormittags iw ParbarpEnt Beratungen ab, die abends fortgesetzt wurden. - Die «stristtichssziakeiunehme» «n denBrratnuge« des Gewek»devates teil. Gestern fanden neuerliche Konferenzen zwychen den Vertretern der Sozialdemokraten und den ChrMichsoziclen statt. Nachdem sie gegvnkeüiadie Versicherung ahgabeu, daß alle?, wag gestern geschehen, ans Mißvrrständmffen beruhe, beschlossen vre christlichst aalen Geureindeverlreter, an den BerhnndlWg« im Rachause wieder teilzuochmen rmd die MfevK avfznsebm. Das Küt-erhkim de» Demeinds in San Pelagio. Die italienische Remenrng hat der Gemeinde Wim rin Anbot rmstrbrettet, demzufolge sie da? der Stadt Wien gehörige Kmderheim in Sa« Pelagio kaufen oder eventuell pachten wolle. Die Gemeinde hat der italienischen Neg'erung geantwortet, daß sie mit Rucksich: auf die gegenwärtigen Geiundheitsverhöktnifse an dem Eigentumsrecht fefthütm müffe. aber gerne berett sei, auch italienffche Kmher in das Heim aufzunebmen. Die italienische Regiemyg bebarrt aber auf ihrem Standpunkt. In der gWäey Stadtrütssitzung ersuchte der Bürgermeister den Stadtrat, d Heim weder zn verkaufen »och zu verpachten. BÜhKS und Kunst. Drcheftermnfik. . Dtc wnzertMLmge Uraufführung emes Werkes von Fwy Schubert war nm so interrffanter, als «ß sich nicht um eine Operette handelte, sondern um dir große ^s-sur-Meffe, die man im Konzertsaal bisher nur bruchstückweise («nt« Brahm 3) gehört hatte. Die stärke drcnnätische Kraft, die kontrapunktische Steigecimg wie dir Lieblichkeit' der einzelnen Teile sind ebenso ergreifende als naive Zeugnisse pd» der Größe deS früh verstorbenen Meisters. Professor W a g n e r dirigierte mit dekorativen Gesten daS imponierende Aufgebot a« Metwirkendrn. — Im Mittwoch- Symphomekonzrri hörte man M ü h l e r S Erste unter L ö w es Stabführung. AiD nur »>t der Wahl des v-moll scheint diese Symphmnr dort r» begmue», wo Beechovm endigte. Bald verscheuche» hrkle Trompete«-' tmd Howklange das Dämmergrau der Srimmrmg. Ein fröhlicher Marschrhythmus führt uns ins Freie, die Stimmen des WaldrS kündigen sich demlich an. AuSklang und zweiler Satz halten die wunderhrrnfelige GtimmMg sest. Der dritte setzt mit einem jener Mahlerschen Trauermarschthemen ein, deren parodistischer Charakter sich »«Versehens entschleiert, wie hier im Ateftreten beS zigeunerhaften 6-moll'ThemaS und der derb-ländlich Mischen Tonika und Dominante schwankenden Bässe. Im letzten Say tauchen nach dem stürmische Beginn Reminiszenzen ans Erlebte Mf und mit den fest mtichloffenm Quarten schritten des .HauPthemaS wird der Schlich und Entschluß besiegelt. Zwei Ouvertüren von P f i tz » e r reihten sich an zu einem Mürchenspiel die eine, die andere zmn ^thchen von Heilbronn", beide Werke grünend und blühend von deutscher Nomantik, für deren Zander Pfitzner, wie schon die „Rose vom LiebekMien" zeigte, den überzeugendsten Ausdruck zu siudcit weiß, Löwe fand für Altes und Re«eS gleiche Sorpfülr der Wiedergabe und ein dankbares Echo in: Publikum. _ Dr. K. M. AM dew Theater». Bur-theater-Aufführunch brö Volksb i l d u n g s a m t e s. Das BolksbilbunDamt veranstaltet Dimstaa denDezember für die Bürger-, Mittel- und HockschM Wiens rm BmMeater eine AuffÜbrnng von Goethes e m o n l". Die Bürger- und Mutelschiiler erhallen jcht schon die hierzu nötigen Karlen Lei ihren Direktwne», die HochschAex bei ihrert Rektoraten. Im Deutschen BolkStheater beginnt die hmte stattsindwdr Uraufführung von Karl Slchönberrs ^Kindtzrrragödie" pünktlich nm V»? Uhr. Zuspätwnunendr können erstnach Schluß deerste» Wes zu ihren Sitzen gelang^. Im C a r l - T h e a t e r findet am Montag dm 1. Dezember, abends 7«6 Uhr, zugunsien der Wiener Nettun gsa e s e l l f ch a i r e,ur Austühruntz des Singspiels „Johann Nestrvy" mtt Willy T h a l! e r in vrr Titelrolle statt. D i e N e u r W i e u e r B ü h n t bereitel für Dienstag d?n % ‘taijifccv ' eine vollständige Neneiuftudirrung von NestroyS „Eiuni Jux will er sich machen" vor. In den Text wurden Couplets und GesanciSrinlaaen cmS anderen Stücken NestrohS nufgebommen. Der Vorverkanf hat bereits begonnen. Am K o m ö d i e u h a u s wird morgen Sanistag um 2 Ubr uaclnutUagS zum M. Gcburl-nm A n z e n g r» b tx 3 ..Drr Mnmidbaner" mit den Kästen' Wtllv T h a l l e r und I^emw N e i » a r u 'b e r uuigesiihtt. Prolog von Dr. Richard P l a i t e u st t i u e t. Freie IMische BOlMsihm, Morgen Samstag den '/9. d. M. mir halb 3 Uhr nachmittags gelangt im Bürgertheater zum zrueiten Male i» jüdischer Sprache «Gott der Rache", Drama in drei Akten von Schalom Asch, zur Aufführung.. Diejenigen Mitglieder, dir zmr ersten Vorstellung keine Freikarten erhalten habe«, können dieselb«« im DereinSlokalr, CafH Rembrandt, 3. Bezirk, Untere Angarienstratze N, zur zweiten Vorstellung beheben. Der Verein bezweckt: die Pflege jüdisch-dramatischer Skunst und m MhMeI..AvM.MjZv.S^»rA Deraufialluugen und' Schaffung einer eigenen Bühne. Die Mitglieder erhalten für den Monatsbeitrog von K. 3.— eine FreikärtL im Monat und haben Anspruch auf 50 Prozent Ermäßigung zu sänrtlichen Vereinsveranstaltungen. — Ms nächste Vorstellung der ' Freien Jüdischen Volksbühne wird Perez Hirsch bei us Drama „Die Piste Krejtschm e" vorbereitet. Die Ansstellurrg der Wierser bildenden Künstlerinnen. Die. Bereinigung bildender Künstlerinnen OcsterreiLs eröffnet am 1. Dezember ihre diesinst? i-^c Ausstellung als Gast der Genosienschaft im I.Stock des KUustlett'iauses am Ka'lsplatz. Zu eigenem Zusammepseblnh gedrängt, stellen die Künstlermnen mitten im Konkurrenzkampf mit ihre», männlichen Kollege». Wiener 5kunst und Wiener Kunstgewerbe haben guten Klang >w Auslands und ein gut Teck entfällt davon auf Frauenarbeit. Es ist zu hoffen, daß das Puickilum der Äeranstaltrmg der Kiinfilerrnmn reges Interesse eutgegenbringt. Nnzenqrrrbrx-GedenstfLiev ves rrnLerVichtsamte«. Anläsilrch der 80. Wiederkehr des GechuiSscstrs Anzengrubers veranstaltet das Unterrichtsamt Samstag den 29. November um 11 Ubr vormittags eme Gedenkfeier Leim Anzengnrberdenkmal (!., Schmerlingplay), bei der Hosrat M i l l e n k o v i ch eine Gedenkrede halten und das Bläsecauartett Stic gl er der Oper Mitwirken wird. Zu dieser Feier sind die Mittel- und Hochschüler sow'e die Profcfforenkollegien der Hochschulen und Lehrkörper der Mittelschulen Wiens geladen. , Ger hart HarrNLmnrrrr in englischer Sprache. Seit 19J.2 erscheint im Verlage von D. W. Hübsch in Mw-Nark ein« eng! i s ch e A u S g a b e d e r g e s a m m e l 1 e n W e r k« Gerhart Hauptmanns. Bis LS15 waren davon fünf Bände erschienen, jeder mit einer Einlcrtung ans der Fedyk eines Professors an der Universität vou Ohio versehen. Nach diesem fünften Bande, der die Nebenetzungen von „Schluck und Jau" und „Kaiser Karls Geisel" entbrelr. entstand eme Panse. Jetzt aber ist die Ausgabe wieder in Fluß gekommen; vor kurzem ist der sechste und siebente Band erschienen. I» der literarischen Sonntagsbeilage der „Times* wird diese Publikation in einem längeren Atzffatz lebhaft begrüßt. Es wird dabei beront, daß man auch in England Grund, habe, sich djcser D)ärbretung zu frcuep; einmal, weil man Gerhart H.auptmann als den e r st e n l e b e n d e n D r amatiker nicht nur D en t s ch l a n d S, s o n d e r u der ganzen Welt zu be.t rächten ba b e, dam» aber besonders, weil die Wiederaufnahme -er englische« Ausgabe seiner Werke als ein verheißungsvolles Zeichen des Neuausbaues der gelstigrn Beziehungen , zwischen den Völkern angesehen werden bürste. Eine Abstimmung Aber Wagner in Paris. In der vergangenen Woche wurden in Paris zum ersten Male wieder Stücke aus „T r i st a n und I s o l b c" mvt> den „M eiste r» s i n g e r n" gespielt. Der Leiter der P e s d e l o n p - K o nz e r t e, N e n 6 B a 1 o n, hat zunächst durch eine V m f r a g r seine Getreuen zu Rat« gezogen. Von 6196 Stimmenden haben sich 4MSS für dre Wiederaufnahme der Wägnerschen Musik und n u r 818 d a g e g nt e r I l ä r t. Zum Schluß des Konzertes wurden außerhalb des Programmes Stücke uns den „Meistersingern" gespielt, worauf sich einige Personen unter' entrüsteten Bemerkungen entfernten, wahrend dir anderen der Müsik brausenden Beifall spendeten. Eine Lschecho-slowirdische KrtnstaussteLttny in Bafel. In Basel ist gegenwärtig eine Ausstellung tschecho-slowakischer bildender . Künstler zu sehen. Bon MaleM stttd Mpt« anderem Vlastislav H o f m a n n, Vaclav S p a l a, Wladimir H r § k a und Herbert M a f a r h k vertreten. Unter .den Graphikern ragen Max S v a b i n s k d, Viktor Sir e 111 und Jaroslav Beuda hervor. Sehr gelobt werden die Bildnisikh^en Hugo Bö t t i n g c r s berithmter Musiker (Rtchard Strauß, Eugen Jsaye und andere). Bildhauerwerke haben Iozka K n b i c e f, Olakar Spaniel und Jan S t w r s a artSgestellt. Die Veranstaltung gibt rin erfreuliches Md der aufstrebenden Kunst in der Tschecho-Slowakei. Deutsche Theatervorstellungen in Preßburg. Der Preßbürger Obergespan Dr. Bella hat, wie die „Republik* meldet, verfügt, daß die viermvnaüiche deutsche Spielsaison am 1. Dezember zu beginnen habe. - ' Gin mißhandelter Kritiker. In Bologna wurde der Theaferheitiker Bastineüi vom „Reflvl dck Carliny" von einer Gruppe Musikanten des Stadttheaters verprügelt, wett er die Aufführung der neunten Symphonie Deetyovens m ihrem Konzert abfällig beurteilt hatte. Dr. Alfred Pdssig, der in einer Vortragsreihe daS palästinensische Problem vor dem Wiener Publikum erörtern wird, hat seine Vorschläge an dm Völkerbund und die Friedenskonserenz in einer Broschüre „zur Lösung des PalästiAaProblems" zusammrngesaßt, die sich in klarer und eindringlicher Darstellnug mit den gegebenen Vcrhältntsien und der daraus resultierenden Politik aüSeinandersetzt. Ihre Lektüre stellt für die Besucher dieser Vorträge eine willkommene Vorbereitung und Ergänzung dar. Preis K 1.80. Zu besichrn durch R. Löwit, Buchhandlung, Wien, l. Rotentnrmstraße 22. _ Die letzten Wettspiele der Halroah, Dü Hakoob hak noch drei Meisterschaftsspiele auszutragen. Am Synntag steht sie dem S. E. D o n a u st a d t auf dem Hakoahplatz gegenüber, während die Sptrle gegen C r i ck e t (7. Dezember) und G e v» m a n r a (14. Dezember) auf dem W. A. C.-Platz im Prater zur Austragung gelangen. Weiters bat der Verein auch die Einladung erhalten, an einem Weihnachtsturnicr teilzunehmen, das von den Vereinen W. A. Vienna und W. A. C. veranstaltet wird, doch rst tS fraglich, ob nicht die Saison vorher geschloffen wird. Der D. A. Budapests ziomstilcher Sporiocrc'm, steht mit L Punkten Vorsprung an der Spitze der Meisterschaft. Städtewettkämpse im Ringen. Der Deutschösterreichische Rrngsportverband hat Städteweltkämpse Wim—Nürnberg und Wien—Stnttgart abgeschloffrn, dre am 3., beziehungsweise 8. Jänner 1920 in Nürnberg und Stuttgart zur Austragung gelangen. Miüionenverdßenste der Berufsboxer^ In. Amerika Erhalten die Berufsboxer für einzelne Kämpfe ungeheure Beträge bezahlt. So erhielt der bekannte Boxer Dempjev für seinen Kampf gegen den Champion Beeket 25.000 englische Pfund. , Der Sportklub der Wiener Berufsfeuerwehr« SamStag den LS. d. M. veranstaltet der Sportklub der Wtenet: Berufsteverwehr um b lldr nachmittags in den Sosiensälen sei« erstes Gründungsfest,, dessen Reinertrag dem Fonds dtS Sportklubs und dem Gründungsfonds des Feurrmehrheimes zufließt. DaS reichhaltige Programm bringt sportliche Darbietungen, Borträge hervorragender Kuustkräfte u. a. Erntrütskarlrn zu L im Vorverkauf und k 8.-^ an der Kasse, Logensttze im Vorverkauf zu K 10.— und an der Käste zu K is>— sind in den Telegraphenzimmern sämtlicher Berufsfeuerwachen zu haben. Sportklub «Hakoak. MgxM 7-Ahr abends. BoAv«^ .sammllma aller. Sektmrwu». ' —.

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