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Wiener Morgenzeitung · 1919-11-28 · Heft 307 (28.11.1919) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 307 (28.11.1919)
Date
1919-11-28
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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M. WT 'Seien, Freitag i iiwmmntrMifi ~ n, i* fn Mene« MorgenzettrrwA 23. November ISIS 6t«e S ' - Gerichtssaal. Selbstmord wegen zurffärgegaygener Verlobung Wem gehört da» BerlobnngSgeschenk? Mit einer bemerkenswerten Klage hatte sich vor kurzem der Einzelrichtec des ZivillandeZgerichtes OberlandeSgerichtSrat Dr. Berthold F r ä n le ( zu befassin. Der Privatbeamle Norbert Feld hatte sich mit einem jungen Mädchen, Josefine Aberdach, verlobt. Der jung« May« schenkte seiner Braut «lnen kostbaren Ring, wogegen diese Ihrem Bräutigam am BerlobungSabende den Betrag von 1200 Kronen überreicht«, damit er sich eine goldene Uhr nach seinem Geschmacks kaufen möge. Zwischen der Braut und ihrer Mutter bestanden heftige Zerwürfnlsse, in deren Folge >S zur Auflösung des, Verlöbnisses kam. Josesine Aberbach kam nämlich zu ihrem Verlobten und «öffnete ihm, daß sie scheiden müssen; sie gab ihm den Ring, er ihr dt« Uhr zurück. Am nächsten Tag« kam sie wieder, übergab die Uhr dem Vater deS jimgen Mannes mit der Bitte, sie l-tzterem, zu übergeben; sie mache ihm die Uhr zUm G eschenk, er möge sie zur Erinnerung an die. Verlobung behalten. Sie richtete noch am selben Tage einen Abschiedsbrief an ihn, in welchem es heißt: „Ich muh sterben, man treibt mich in den Tods Ich habe niemanden auf der Welt, keine Eltern, keine Geschwister. Verzeih der Toten, was Du der Lebenden nicht Mzeiyen konntest! Ich habe niemanden geliebt als Dich. Bitte, nimm, die Uhr und behalte sie zum ewigen Andenken an Deine unglückliche Josefine." Nach Absendung deS Briefes, am 6. April d. I,, stürzte sich das Mädchen tit die Donau und ertrank. Ihre Mutter, Frau Fradel-Merbach, klagte beim Zivillandesgerichde auf Rückgabe der Uhr. In der Klage wurde ausgeführt baß die Klägerin' die 1200 Kronen zum Kaufe der Uhr au» ihrem Vermögen hergegeben h-gbe. Nach Aufhebung der Verlobung habe sie das Recht, die Uhr zu verlangen, da ja auch, der Beklagte seinen Ring erhalten habe. Norbert Feld als Beklagter gab bei der Verhandlung an, daß die 1200 Kronen ans dem Vermögen seiner ehemaligen Braut stammten, da sie in den drei letzten Lebensjahren einen Elgsnberdienst hatte. Sein Vertreter, bemerkt« der Beklagte, habe sich ganz korrekt benommen; er Hab« nach der Verlobung dem jungen Mädchen dm Ring zurück^ gestellt und behalte nunmehr die Uhr, um den Wunsch einer teuren Verstorbenen zu erfüllen. Das Landesgericht hat die Klag« abgewiesen und in der Begründung hervorgchvben: Die klägerlsche Mutter war nicht die Gs ch eit kgeberin; sie hat als Mutter durch Hingabe des Geldbetrages an ihre Tochter dieser die Möglichkeit schaffen «vollen, das vom Bräutigam empfangene Geschenk zu erwidern. Es liegt also — wenn nicht eine Aus>- skattungsverpfllchtung anzunehmen ist — in der Hingabe des Geldes an die Tochter ein« Schenkung a« diese. Zu rechtliche Beziehung ist nicht die Matter» sondern die Tochter znm Beklagten getreten. Der Frledenstifter mit dem Revolver. Bor drin Landesgcrichte halte sich grstem der Gemiischändlrr Fram S w o b o d a weaen,Vergebens gegen dte Sicherheit des Lebens zu verantworten. Der Angeklagte hatte am 29. Mäm d. I. <ut Gasthaus >a Liesing besucht. Plötzlich brach aus der Straße ein (streit au». Swoboda eilte hinaus, um Ir,eben zu stiften und sog gleich seinen Revolver hervor. Dieser entlud stch nach drr Angabe de§ Angeklagten ohne dessen Willen. Die Kugel traf dm Kaufmann Hofbaurr r» die Brust, der bald dÄraut starb. Der von Dr. Alfred Kr a m r r vkrteidigte Beschuldigte wurde vom Einzelrichler, OderlandrSgerichtSrar Dr. R o ch ow a n S k v, zu f r ch S W o ch « n strengen Arrests verurteilt. Der Volkswirt. - Wirtschaftliche Nachrichten. Aus Rom wirb berichtet,: Agenzia Stefans veröffentlicht die Bestimmungen ' überdie Nationalairleihe. Die Scheine tverden zw 6 Prozent mit 97.50 bageben. Die Kriegsge winne^wyrdensteigend Mit 10 bis 60 Prozent besteuert. Alle Vermögen ülxc 20.000 Lire werden mit 5 bis 35 Prozent besteuert, zahlbar in 30 Jahresraten. Diese Meller wird sich auch au? in Italien ansässige fremde SLaatSangehönige für ihr in Italien befindliches Bezögen beziehen. Dt« Errlärungen über die Vermögen Müssen-bis 31. Mörz 1920 abgegeben werden. .Die zukünftigen Vermögenserklärnngen müssen dann alle acht Jahr« abgegeben werben. Die Erbschaftssteuer wird wesentlich erhöht und bei Erbschaft im sechsten Grade der Verlvmidtschnfi 50 Prozent betragen. Ferner werden Bestimmungen über die Luxussteuer, Steirer auf Brennmaterial usw. verlantbürt. — Aus Budapest wird gemeldet: Durch eine Verordnung des HandelsminkfterS ist die Ausfuhr von Juwelen, Gold- und Silberwareü, gemünztem Gold, Banknoten und Wertpapieren, wie überhaupt von allen Werten verboten worden. Ungestempelte Banknoter dürfen bis zum Betrage von 300 Kronen ohne besondere Erlaubnis ausgeführt und in einem höheren Betrage als 300 Kronen nur mit Bewilligung des Finanzmtnisters eingeführt werden. Die Einfuhr von Werten unterliegt Einerlei Beschränkung. — Die.Londoner „(Sücntng News" veröffentlicht einen Aufsatz des bekannten FinanzmanneS Sir Alfred Mond über die Lage der britischen FinanzenDie brrtische Schuich betrage zwar 8 Milliarden 75 Millionen Pfnnd, dem stünden jedoch große Guthaben gegenüber- und zwar 1740 Millionen Anleihen der Alliierten, 200 Millionen Anleihen an die Dominions und 21 Millionen Anleihen,an Indien. Dazu müssen noch Regierungsguthaben gerechnet werden, die durch den Verkauf überflüssigen ÄtiegsmaLekials flüssig würden, und zwar im Betrage von 425 Millionen. Pfund, sowie RüEstände der Kriegsgewinnsteutzr von 240 Millionen Pfund, so daß die tats ä chlich e Schuld nicht rnrhr als 5Milliarden 449 Millionen Pfund betrage. — Den „Polnischen Stimmen" wird aus Warschau berichtet: Hier ist die Meldung eingetvoffen, daß die polnische Wirtschaftskommission, die sich vor einiger Zeit unter Führung des ehemaligen Arbeitsminister- JwanowSti nach Südrußland begeben hatte, mit der Negierung Denikins einen Vorvertrag betreffend die wirtschaftlichen Beziehungen abgeschlossen hat. Zahlreiche polnische Kolonien in Südrußland zeigen trotz ungünstiger Verhältnisse «ipe energische wirtschaftlich» Tätigkeit, die auf die Mtwicklung unserer Handelsbeziehungen mit Rußland gewiß günstigen Einfluß nehmen tvird. In Charkow entstand unlängst eine große polnische Bank mit einem Kapital von 10 Millionen Rubel. Es unterliegt keinem Zweifel, daß sich dem energischen polnischen Kaufmann in Süürußland ein weites Betätigungsfeld eröffnet. iWaslhiilk«^ Größte Auswahl! * Billigste Preises j Leopold Steiiihatt,Wikir,LBibersiraKe 9. I —— - '> —---—4073/9 ■■— ■—-———-—1 von Petroleumgruben. In her Anfrage wird unter anderem ausgeführt: „Die tschechische Regierung besitzt außer 81 NaphthagrubeN 'in Kdel in der Slowakei noch in Südmähren und, in einem Teile der Slowakei bis zur Tatraetwa 80Üv Freischürfe. Am die Naphthagruben in Kdel mtt der gesamten Einrichtung sowie um dar Naphthamonopol und die Ueberlassung der stvOO Freischürfe bewarb sich Me „Galizische PetroleumgeseLfchaft Galicia* in Wien, die ihre Pertrokeumlager in Boryslaw hat. Die „Galigia* hat sich ursprünglich um dieses Unternehmen allein beworben, die Regierung, die sich offenbar dessen bewußt war, daß sie mit dieser Gesellschaft nicht allein verhandeln könne, empfahl ihr, sich an irgend eine tschechische Bank anzulehnen, waL auch geschah. Die «Galicia" tritt nunmehr unter Mitwirkung der Prager Kreditbank auf) derselben Bank, die «ine s» ttaurige Berühmtheit in der bekannten Zuckeraffäre erlangt hat. Die Transaktion war in nachstehender Weise vereinbart: ' Die „Galicia" beantragt die Gründung einer Aktiengesellschaft mit 20 Millionen Kronen. Die Hälfte der Aktien würde der Staat gegen Ueberlassung aller Rechte an die Gesellchaft erhalten; der Staat verlangt »her die Gründung einer Gesell« j schaft.mit 40 Millionen Kapital, so daß auf seinen Anteil 20 Millionen entfallen würden. Seitens der tschecho-slownki« schen Regierung hat aber niemand die Gruben und tza- Terrain besichtigt. Der Staatsverwaltung ist nur so viel bekannt, daß die Gruben heuer etwa 4 Millionen Kronen, \t* doch ohne Abschreibung, tragen. Um die Lbjekte bewarb 'sich auch die Montan A.-G. in Prag und die Bohr A.°G< zwei tschechische Gesellschaften, die mit dem Kapital der Böhmischen Jndustrialbank gegründet wurden. Sie boten der Regierung dieselben Vorteile und Rechte an, wie jene» „polnisch-jüdisch-deutsche" Kapital sie aubot, wurden jedoch abgewiesen. SektionSchef Cerch im Ministerium für; öffentliche Arbeiten erklärte, daß man die Unterhandlungen Wider „Galicia* nicht mehr unterbechcn könne. Schließlich wurde sogar empfohlen, daß die genannten Gesellschaften sich der „Galicia" an Stelle der Prager Kreditbank, die aus dieser Aktion ausgeschallet würde, anschließen. Es zeigte sich aber,, daß dies zwecklos wäre, da die »Galicia" in einem Rechtsverhältnis zur Prager Kreditbank steht. Die „Galicia" will sich an der Aktion mit 30, die Prager Kreditbank «rE 20, der Staat mit 60 Prozent beteiligen. Die Führung deganzen Unternehmens behalt sich die „Galicia" vor. In dem Artikel wird die Negierung heftig angegriffen, daß sie den Petroleumbesrtz gleich .dem Zuckergeschäft fremdem Kapital überantworten wolle. _ Dalrrtenknrse. Die im gestrigen freien Verkehr geharidcltek» fremden Zahlungsmittel ergaben gegen den lctztgemeldetcn Stand nur ganz genüge Veränderungen. Es notierten r L e i y o \ e a 4.67, Marknoten 3.85, R u b e l n v t e n 2.65» Lire 11.85 und D o U ö r 142.—. * Modche und Rest. Von Bojta RabonS. Einzig berichtigte Uebrrsetzung auS dem Tschechischen von Gmll SaudeK.) <5. Fortsetzung.) „Mvbche," sagte sie, „jetzt geh' ich z,rm Fried, Am mir ihn ein bißchen anSzuborgen; er wird von cktr Sachen zu hören bekommen, die er sobald nicht vergessen wird. Koinm!" — Sie gingen. Fried war durch lange Jahre Vorsteher und hatte biS nun das ihm anvertraute Amt eifrig und musterhaft, versehen. Nesi, von Modche gefolgt, betrat mit wuchtig entschlossenen Schritten Frieds' Kaufladen. Was sich hier zucrst ihren Blicken bot, darob fiel sie fast in Ohnmacht. Durch die ossenstehende Tür in den kleinen Hof hinaus sah man Fried ohne Rock und Weste jHolz spalten; im Nebenzimmer, wohin man durch eine Glastür sehen hsnute. schwemmte die Frtebin die Wäsche. Dieser Anblick raubte der Rest vor Schreck bi« Sprache, was in ihrem Leben noch nie dagewesen war. Aber schon stand die Friedin vor ihnen und, indem sie die nassen Hände an der noch nässeren Schürze trocknete, hieß sie ganz überrascht die Gäste aufs herzlichste willkommen. ,^rau Koref, Frau Koref, wo kdmmen denn Sie her? Und beide? Und in welchem Staat — NlS gingen sie zu einer Hochzeit!" Nesis Zunge wurde endlich locker. „Mit Ihnen, Fran Fried, habe ich nichts zu reden", sagte sie mit eisiger Kühle, rufen Sie mir Ihren Herrn..." ^Mer. Frau Koref, so sagen Sie mir doch .. ..Sie haben gehört. Ihnen sag' ich gat nichts, rufen Sie mir den Herrn her . . „Um HlnmielS willen. . und ganz entsetzt rief sie auf den Hof hinaus: „Cmau! Mann! Lmanl" Die „Gatteia" nnd die tschecho-slowakischep Petroleumgruden. Im «CeSkh Dennik" veröffentlicht Abgeordneter Lukavsky eine Anfrage der natianaldemokratischen Ab-; geordneten an die Regierung über die Verschleuderung 1 j Fried war blitzschnell im Kaufladen zur Stelle [ und hatte noch nicht einmal den Mund geöffnet, um den unerwarteten Besuch entsprechend zu begrüßen, alL Rcsi schon alle Register.spielen ließ: j „Sie wollen Tempelvorsteher sein,' Herr Fried? J Ich will Ihnen sagen, was Sie sind — ein Heide und j Gottesleugner, daß Sie es nur wissen. Es ist schon ' «lcht Uhr nnd der Tempel ist noch geschlossen, und; Sie, der Herr Vorsteher, schänwn sich nicht, an einem \ solchen Tage Holz zu spalten, und Ihre Frau Gej mahlin, die Frau Tempelvorsteherin — die muß gerade! heute Wäsche waschen? Eine Schande! Schämen Sie » sich! Und Sie glauben noch . . I „Ab r erlauben Sie doch, Frau Koref..." i „Den lieben Gott sollten Sie um Erlaubnis bitten, I meine Erlaubnis dürfte Ihnen nichts nützen. Aber das sage ich Ihnen, Herr Fried, das schwöre ich Ihnen, so wqhr tzpir heute den ersten Tag Nvschhaschono haben..." „Was, sagen Sie, haben wir heute?" „Sie wollen noch fragen? Am Ende werden Sie noch sagen, daß heute nicht der erste Tag Nvschhaschono ist?" „Freilich nicht — wer hat Ihnen diesen Blödsinn eingeredet?" Resi erblaßte. „Was sagen Sie?!" stotterte sie mühsam hervor.' Fried und die Fried in sahen Nesi und Modche ganz erstaunt an. „Wir haben doch Nvschhaschono erst in dre; Wochen." legte Fried bar, „von Samstag in 8r«t Wochen. - Und jetzt sagen Sie mir, welcher Galgenstrick .. „Ich fall' um — haltet mich, haltet mich!" Fried sprang ihr von der einen Seite hilfreich Sei, Frtedin von der anderen, und man trug sw mehr als man sie führte ins Zimmer. Hier betteten sie sie auf das Sofa. Resi- Augen waren Lelcküossen, Julius Meinl A.-G. Gestern fand die konstilttiermde Generalversanimlung drr JulruS Mein! A.-G. statt. Die Aktl«»- aesellichast ist bervorgrganklen auS der bekannten Firma FukiüS Mrml. ,Das Kapital der neuen Gesellschaft beträgt d r e» ß ig Millionen Kronen. Bei der Wahl in den Verwaltungßr« wurden di^hecren Oskar Perl. Fritz Ehrensrist. Dr. Leopold Elirlich, Paul Goldstein. Gustav Korner, Rudolf KrauS, sie sah wie eine Leiche aus. Die Friedin schöpfte auS dem Waschtrog hastig eine Handvoll Seifenwasser, aber bevor sie damit der Resi noch eines ins Gesicht versetzen konnte,, öffnete diese schon die Augen und itzr^ ersten Worte galten ihrem Manne: „Modche, Du .. Sie beendete den Satz nicht, denn Modche war nirgends zu sehen. : Da sprang Nesi pumperlgesunb vom Sofa auf und stand schon im nächsten Augenblick auf der Schwelle des Kaufladens. Resis Hobschtaugen erwischten aber nur mehr den Zipfel von Modches Nock. „Modche! Modche!" rief sie klageerfiM. Modchk drehte sich aber nicht mehr um. ' Sie spannte alle ihre Kräfte an und schrie Leibeskräften über die ganze Dorfstraße hinaus: „Modche, ich sterbe! Komm' mir rasch die Auge« zudrücken!" Modche war aber schon außer Gehörweide. Dies endlich einsehend, schwankt« Resi zurück ins Zimmer, sank auf das Sofa, schloß wieder die Augen, und als ihr die Friedin wieder Seisenlvasser ins Gesicht spritzen wollte, sagte Resi mit ersterbender Stimme: „Frau Fried, den Seifenschaum lassen. Sie, er könnte mir das Eapuchon verderben." Resi war zu Besuch bei ihrer Schwester, einer Witwe in Zabor. Als sie gegen Abend nach Hause kam. berichtete sie Modche eine Neuigkeit: Zu Purim werde in Vojko^vitz Judenball sein-„Ein großartige Ball," Hub Nesi mit lobendem Nachdruck hervor. „Hm," bemerkte Modche gleichgültig. Er hörte, wie gewöhnlich, nur mit einem Ohr zu. Resi wurde wütend. „Das versteht sich," bemerkte sie heftig, „Wr ist «S einerlei, ob Purim Judenball ist oder nichi" „Und dir, Resi. ist es nicht auch gleichgültig^ Auf Resis Stirn verdichteten sich die Zornwolle». Eortsejrvng folgt.)

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