Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 307 (28.11.1919)
- Date
- 1919-11-28
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Mt. 807 ■Mm Lviett. FMagf Tages-ericht- ^MangeL an allem." 6. V. M. Kap. 28. V. 48. I« dem tzrigLdrvhten Fluch der Bibel wird eine Fett geweissagt, in der man essen werde, ohne satr zu werden, und in der herrschen werde ein »Mangel au ftflcm". Dieses „Mangel tut allem", dieses simple Bibelwort, so gewaltig einfach, wie nur ein Bibelwort eben ist, wir verstehe« es heute nur zu gut und sind uns dessen furchtbarer Bedeutung schmerzhaft bewugt. . Man fühlt sich nachgerade in eine ferne, beinahe schon bunkelgehüllte Zeit verseht, wen« man in einem alte« Buche wie dem Talmud liest, wie die RaMnen eine lange Diskussion darüber führen, was man unter Mangel an allem zu verstehen habe. Im Traktat Neda'rim, Pag. 3 2, wird diese. Diskussion mit nahezu protokollarischer Ausführlichkeit mitgeterlt: „Das wäre wohl unter »Mangel au allem' zu/verstehen? Rabbi Amai sagt im Namen des Nawr Mangel an LichL. Rabbi Schescheih: Arbeitslosigkeit. Andere sagen: Mangel an Fett. Rabbi Nachman aber sagt: Mangel an Be-r-' staub."; Glückliche Zeiten, die das Wort vvn.. „allerlei Mangel" (wie Luther die betreffende Bibelstelle ül^ersetzt) nicht verstehen, die erst kasuistisch desseü Bedeutung zu ergründen suchen! / Wir aber wissen ganz genau, was . Mangel an. allem bedeutet; Mangel an allem heißte Mangel -.an. Licht, Fett» Kohle und Brot, heißt der Fluch aller Flüche, die Hungersnot ins Katastrophale gesteigert. / Ja, dieses Bibeltvort verstehen wir besser als die Een Nabbinen; uns ist es Lein Wort mehr, sondern eine traurige Erfahrung, ein leiblicher Schmerz, lieber' diesen Punkt können uns die Alten nicht belehren- — einzig vielleicht Rabbi Nachman, der in den: Mangel; an Verstand die Quelle aller anderen Mängel erblickt. Wir wissen: Mangel au allem — das ist die große Hungersnot,-die Not des großen Hungers, durch den eine Welt ausemanderfallt. Seit Schüler wird zwischen Hunger und Liebe ein Gleichheitszeichen gesetzt, als wären sie Potenzen von. gleichem Werte für den Bestand der Welt und der Menschheit. Indes, der Hunger, der ein Mangel an allem ist, und die Liebe, sie verhalten sich zueinander. wie Glück und Unglück, Krieg und Friede, Segen und Much . . . - , - Die Liebe hat ihre Quelle in einem Ueberschuß menschlicher Kraft; vom Hunger gilt das Gegenteil. Die Liebe macht (um bei Schiller und in seinem Bilde zu bleiben) derr Himmel himmlischer und die Erde zu eineur Himmelreich; der Hunger dagegen verdüstert -den Himmel über der Erde und macht die Erde zu einem Reiche warrdelnder Schatten. Eines wäre heute vonnöten: H'u n g e r.'. n ach Liebe. Und nur dieser Hunger vermag den Hunger, der-ein Mangel an allem ist. zu bezwingen. SoMen scheu und Völker nach Liebe hungern, nach Menschlichkeit und Gerechtigkeit hungern, werdet: sie den Menschen, di; von dem biblischen HuugexZfluch heiingesucht sind, Rettung bringen. Vielleicht ist unsere Rot deshalb so groß, Weil die Welt den Hunger nach Liebe noch nicht kennt; vielleicht müssen wir so viel Mangel an allem. feibe»; weil allenthalben noch so viel Mangel an Verstand herrscht... Q, wei ser Rabbi Nachman! S M e i s e l S. DettLfchUaLiorrale SHÜterrrHr^ckhiMg. - Aus Linz wird uns geschrieben: 5Iw 12. #?• demöer waren die Häuser der Hauptstraßewmit den aus Wien bekannten Zetteln beklebt, die die rüdesten, Be Wimpfirngen der. Inden «nthielirn. Es gelang;-.err^n solchen -Zeitelankleber, den Schübrr der vierten schulktasse Pawel festzustellen. Es wurde diei Änzeioo an die Direktion erstattet, die"dem Schüler «üw Prentzv Verwarnung er teilte. Der junge Mann ist »vvhl nüht allein. Die MitlLlschuljugeud ist hier wie in säst allen Städten seitens der chauvinistischen Parteien derart v-Lrhetzt, daß man für die nächste Äenorattorr schwere Besrirchmngeu hegen muß. Denn mrs dieser Jugend gehen die zukünftiger Aerzte. Advokaten. Lehrer und.Beamte hervor, die Oesterreich erneuern sollen! In solchem -Geist werde» sie erzogen! Kehle «rrd Brst. Nvd« Kohle «läge ist keinenenne nswrrlt N,L » d 11 tt « ft einsriretrn. Die Einläufe sind g t ri n g und r tidje« knapp für das M i«i m u m d e s geaenw 8 rt i tz e n V e r b r a a ch e S. So lange abcr diese Ernlause anhalttn. wird die Industrie versorgt werden. Da tour aber keinen V o r r a t b a d e n. so ist im Falle einer Berkchrsstonmg die Gefahr nicht twSgesthloffen. daß e8 wieder zu eurem Stillstand wie in der Vorwoche tonune» Kork. Die »#« der NepmatinnSkommisst»« mite: militärischer Bevachum ruaesagteu So-lenrüg« sind diSher nicht eingetrossm. Vezsglich am««' Ernihrun« ist «»hl die » » t l, Brvtq « » tr «rdie nächste Woche « , st ch e r t. dankgen ist '« «och »«-»»iß. »L mir ikaognom« MM »der nur V-AüogrommM«tzt «md '!»Kilogramm an ÄrfichmimS« «halte». Die Zusuhrrn sind nnverkndert. die A-kiner«rjd»»Trmtz im Juland sehr tzmng wrd nicht i»S Gewicht füI«ch Wie««» ÄS. Xmtälk W8 L I^HH jrw.nttfVX.TT J»t- 'Seife jf Jai Pellagra in Wien. In der letzten Sitzung der Wiener dermatologischen Go» sellschaft wurde eine Frau docgestellt, die in Wien an Pellagra erkrankt ist. Md zum Skelett abgemagert, mit schwärzlich verfärbtem Gesicht Händen und Vorderarmen, mit in Fetzen sich ablösender Oberhaut und mit schweren Darmstörungen behaftet, stellte die Patientin eine neue Variante unseres Elends dar. Die Pellagra ist eine sehr gefürchtete Krankheit, die häufig in Oberitalien, in Rumänien, in mehreren Komitaten Ungarns, in der Bukowina und in einigen der Südstaate« Amerikas vorkommt und Menschen befällt, die sich vornehmlich von Mais nähren. Die jüngst.vorgestellte Kranke gab an, sich hauptsächlich von Rais genährt zu habe«, so daß der Zusammenhang der Erckrank-.ng mit ler Na'?na,cu«g bestätigt wird. lieber das Wesen der Schädigung, die der Pellagra zugrunde liegt, ist man noch nicht ganz einig. Die Mehrzahl der Pellagraforscher nimmt bisher an, daß nur das Verzehre« von verdorbenem Mais die Erkrankung auslöst, daß sie eine chronische Vergiftung sei, herborgerufen durch Stoffe, die sich im Maismehl entwickeln, wenn dieses durch Feuchirg« t'eit dem Verderben ausgesetzt war. Eine andere Hhvoihese reiht die Pellagra in die „Avitaminosen" ein, in die Erkrankungen, die auf dem Fehle« eines oder einiger Bausteine in der Äahruug beruhen. , Sie würde demgemäß m eine Gruppe gehören mit dem Skorbut und der Beriberi-Krankhe'rt. Diese Theorie ist durch eine Reihe von Arbeiten amerikanischer Forscher so gestützt worden, daß die ältere Giftthcorie wohl als erledigt gelten, kann. Mac Collum hat die Tatsache gefunden, daß eine Kost, die grüne Pflanzenbestandteile und Samen enthält, in der Regel gut bekömmlich ist, wahrend einseitige Samenernährung zu Pellagra führt. Wie eine der Gesundheit zuträgliche Kost beschaffen sein soll, daß weih man ziemlich genau. Es fehlt aber gegenwärtig leider an der Möglichkeit, sie zu beschaffe«. »naelegt, die die.hebräische Sprache beherrsche». Dieser ,K«to soll du Grundlage für die Schaffung rarer «* Hebräischsprechenden in Wien bilde«. Me hierfür fct ©etr«4R kommenden Perionen werden hiermit ersucht, sich beim hetzliiic Sekretär tägllch (mit Ausnahme von GarnZts-und Sorr^ zwischen 4 und 5 Uhr nachmittags im Zionistischen Dmeach Zikkussasse 38. in bicfctt Kataster «nlragen zu lassen. ■:* Gchminßmchr brr KriGKArrokrm«. 8ek«n«l r wurde langer; Zeit, besonders nach dem Umstürze, fort tagt KriegSaetvinner« und «erl-sn Millionären alles aufgskauW was. Kinlügegenstände »dir Nntiquitäkn heißt wld d«mp NaucherkKrtenürisgabs für das Aahv 1Ä2S. Die Ausgabe der neue« Rancherlarten a« jene Personen, welche bereits im Besitze einer Raucherkarte sind, findet in der Zeit vom 1. Dezember bis einschließlich 5. Jänner 19 20 statt. Zeit und Ort drr Ausgabe werden in jedemTabak der sch l ei ßge schäfte verlautbart. Die Ausfolgung der neuen Rancherlarten geschieht nur gegen Vorweisung der alten Raucher karte, des Meldezettels nitb eines gültigen Jdentitätsdvkmnentes; in Wierr jedoch außerdem «ur an jene Personen, welche rechtzeitig in ihrer Tabaktrafik ein AnmeldeblatL abgegebsn haben. Raucher, welche noch kein« Karte für daS Jahr 1919 brfitze«, könne» ihren Anspruch bis 23. Dezember bei der zuständigen Finanzwachabteilnng anmelden.' Die im Jahre 1962 gebornen männlichen. Personen, die mit 5. Jänner 1926 in den Bezug der Raucherkarte treten, können sich auf gleiche Weise vom 2. Jänner 1920 angefangen bei d«r zuständigen Ftnanzwachabteilu ngen MÄdeu. Die SonnLagsrrche in Polen. . Die Wiener polnische Gesandtschaft teilt mit: Wie aus Warschau berichtet wird, äußerte sich der Vorsitzende der englischen Kommission, Sir Sa-, muel, einer jüdischen.Abordnung gegenüber, daß die! Juden tn Polen nur solche Rechte verlangen können, welch« sie in England genießen. Das betresse auch di« Frage der obligatorischen Sonntagsruhe, welche bekanntlich in England eingeführt ist. Er könne die jüdische Forderung, welche die Bewilligung zum Offenhalten der Geschäfte für die Mischen Kaufleute auch" an Sonntagen beansprucht, nicht befürworten. Sir Samuel begeht den Fehler, die Lage der; Juden in Polen mit der gleichzusetzen, in der sich die! englischen. Juden befinden. Es besteht aber doch eütj , erheblicher Unterschied zwischen den kulturellen Bedürfnissen der Mllionenmasse polnischer Juden und denen der geringen jüdischen Minderheit Englands^ die sozial und kulturell keine einheitliche Menge darstellt. Die Aeußeemrg Sir Samuels kann nur auf mangelnder Information beruhen. Hoffentlich tun die Juden in Polen das. Ihrige, um Sw Samuel e#. sprechend aufzuttären. \ Obszöne Die Intrigen a« Berliner Hof. In Baden-Baden ist die Prr»resfi» Gharloitc von Sachsen-Me i« in ge«, «ine Schwester des Ex-Kaisers, in aller Stille und von «jemandem beweint, gestorben. Sie war einst die. gesürchtetste Frau Deutschlands; der ga»ze Berliner Hof stand lurber ihrem verderberbringenden Einfluß, den sie geschickt auszuüben verstand. Erft eine peinliche Affäre, in bi« sie vertvickelt war, macht« ihre:» Wirke« am Hofe ein Ende und ließ sie üllmahlich in Bergrsseuhrit geraten. Man fand nämlich aus brn Frühst«ckstische der junge« Kaiserin täglich obszöne P o st kan Le n mit Bildnisse», des Kaisers und der Gräfin Hohenau. Die gan^o., Welt war ixrnrals überrascht, doch erfuhr die Oefftntüchkeit nichts Näheres. „Der Kämmerer v. Kotze wurde eingesperrt, zwischen den Zeremsnirnmeistern wurde» einige Duelle ausgettegkn, und — Lyarlotte von Merriingeu ricb sich die Hm de/' so berichten di« GeschichtSschrribei:. Der Zweck dieser ganze» Tatiz-ert, die Fritz v. Hol« stsirr inspirierdr, war, wie so.vieler anderer Berschwvrnns«n, der, die damals bestehende und vom Grafen Waldersee geführt« Kamarilla zu sprengen. Charl»Lt« spielte hier eine gervandte Intrigantin. Sie hatte auch bei dem berühmten Hardenprozeß die Hand im Spiele, wir sie. überhaupt bei jeder Hosmtrige beteiligt war. Dann Lun die Hosttartengeschichte und die Prinzessin, die sich den Haß des Kaisers hatte, mußte vom Hofe stur. Erst vsr einigen Jahren kam es zu einer Art offizieller Vrrsöhnunz zwischen ihr und ihrem kaiserliche« Bruder. Die Prinzessin, der man i« ihren jungen Jahre« große Schönheit uachfagte, war mit dem Grofü-er.wg von Suchst«- Meüliugen rerheiratüt. Sie ist 59 Jahre alt geworden. * ÄtaatSfrLretür Dr. Loe«»enf»ld--N.«ß über Vr- UivhrrtNßsfracge«. Auf EmladuuE des -kirberäfteirejchische» GewerbevereiueS hält StaatSseftestir Dr. Ä » e » e n i r; d- R u ß hrute uni « Uhr adendS im Keftjanle dics<S BettinB nuen Vortrag ü ü e r G r n a h r u » g S f r a v r n. * Sie Vrvnze zwifchcir OftAottzien und der Bnstow?na gesperrt, * n h n: e“ weidet uns Bukarest, daß die polnisch-rumLniskhe Grenze tfumbw »ab der DnÄswiua über Anlagen des tMiuumjd-cic Äannät Dienstes g e-: f P errt wvrdc. * HebrLisrher K«tost?r. Bciiu,b>! Stlr-llaü.:! des üanlLüchtir NU aller ifrics:«?:; stände» uxb 'Antiquitäle«, weil die Schätzung und' Ber^ fteig«rMzS»usfchreib,:»g durch die §>»,*« dieses Amtes, ei««' gewähr für chsu Wert, tzeziehun-sloeis« für die Echtheit bpt.> Gera!»« im Berwahrungs-^ Und -TersteißerirngKamte HÄ sichnun iu der letzten Zrit ei» «'.lssallerrdeZ Nachlasfe» VHP Kauflust für Kunsttzegenstän!« und Pretiosen bemerkbar gt', macht/ erster« gingen wiederholt unter dem SchiitzungSpreG^ ä)» und Vvrrgo Woche wurde so^«r ei»e Rmi»Lur vonKrnf^' die - aus 10.000 Krone» geschätzt war, um' 3480 Krsu« .zug«schl!i!p'.!l. Dir Ursache dieser verminderten Kauflust mäz emerisitS iu der Laburieru^g der neuen Millionäre «« Kuust' ■ uttb Alteriunrsgegenständen zu suche» sein, auderev settS viellcicht aber auch dari», daß sich ruir größter $&' sticknübeit die Nachricht, erhalt, der ZteujahrStag 1920 s« bereits als Stichtag für die Vermögenssteuer,^ die sich qA Banckn v tende sitz nicht erstreckt, festgesetzt, i, . , * Bee Gv-szee SÄdbahuerfritLt!: beigvlegL. . Aujs Gras wild gemckdet: Die Arbriicr dc§ HeichaustK und de, SMHnwerkstLtttu, die-in eine« VjiNwd'.gen ÄUSsiatzd grirrtrs warc», sind deute witder rur Arbeit zurnck-rkchrt. Gtgmwartitz Zwisten de« Äew?rfichchtZst,retät uns dt« : BetriehL mstzckiör»!« Berhandluxsr» statt. M Äre deNtsche Sprache m, dev SLowallei. DgA, ischech'.schr Gchnlmimstrrium hat vkftügt, daß an den B ü r.g «7ps chulen iu der Slowakei die deutsche Sprache als «nodligattt GegeNstcmd getehrt werde. . * StrÄflvfe FruchtabtreLSiwg i« Nentschland. DL - Mnvchkner kommmustische ..Nene Zellung" erfahrt, daß die reicht deutsche Negierung em Gesetz vorbeniiet, wonach vis Frucht« abtreihnng b i § zum d r i t i e rr Mona 1-' der Schwanges schaß straflos sein soll. , . " PaLrL- und GeldLriefverbehr miL 21ugavn. Vom 1..-D e z.e m b e r an wird mit Deftm e i ch, Dcurschlaud^ der Schweiz Lureuchurg, Holland, Dänemark,, Schwede« unp- Norwe«r» dr-r Paket- und G e I d b t i t f b c t f r sowie mit Finnland der Pakeiverkehr «»» der u « g a r i s ch e» P o st wieder ausgenommen.; Telephondieust Wien—Budapest. Nach mehr alr achlmonatiger Paule lst gestern der regelmäßige T e l e p h o.nd i e n st von Budapest nach Wien und umgekehrt wieder e i u g e r i ch i e t worden. Nur müssen pti Anmeldung von Gesprächen der Tetephonzmlrale nicht nur wie früh« die Telephon-, bezrehungswerse Teilnehmernummern bekanntgegeben werden, sondern es ist auch notwendig, Namen und Adresse der Anrufenden, deziehuneswerse Angemfeneu in Budapest mitzuteilen.?> . Dse BuhuvesLeh« Wie«—Bevtt«. Wie von . der . der Schnellzug Der Schnellzug Berlin—Prag-Wien ist rmgestellt und wird auch nicht suicbcc tu Betrieb kommen. ’ ■) * Qrisrantäne für Heimkehrer in die DnkowinaH Einem C z e rm o w i tz e r Blatte vor» 23. d. M. entnehme» wir dw folgende Nachricht: In Angelegenheit der Dehandfung dtr'H««?rhrer in der Bobachiungsstmon Nepolokontz geht unS ctii« authentische Darstellung zu, die nur zur Klarstellung des Sachverhaltes hirrmck pMizieren. Aus die-Nachricht, düß'ip Ealizien Cholcrasälle konstatiert wurden, har da§ Große Haüvtzquartier das Kommando der 8» Dlvtsion beauftragt» m Nep'olokosttz eine Quarant'Lnestelle zu errichten ustp e i n i f ii »s k.ä g i g e B e v 6 a ch t« « g S d a « e r für die Netsendrn angeordnet. : * Dir «rmüntsche Siyuidlemutzsrowmissio« r« Wstrp Die rjtwänrsche LiguidierirugLLommission i«. Wie« ersucht uns Um Beröfftutlichung nachstehender Mitteilungen: Jene Zivil- und Älilitärpensionisten, Witwen und Waisen, die i« bet Bukswina oder iu unter der Verwaltung des rumänische« regierenden Rates r» Hermannst« bt stehenden Gebiet«» (SrÄhenbiirgLn und die de« Rur«ä»err bewohnte« Teile Ungarns) heimatsberechtigt sind und ihre Ruhe-- und Persargungsgenüsse grgenwärtra «och von der Republik Oestevs reich, " b«m Königreiche Italien, der tschecho-slowakisch« Republik, der Republik Palen oder dem südslawisch«« Staat» ausbezahlt erhalte«, werde« aufgesordert, dies mittels Pastr karte der nuuänischen Liquidierungskommissio« in Wien, 1. Bezirk, Staatsamt für Heerwesrir, Mezzanin, Tür & bekannizugeben. Die Postkarte hat zu enthalte«: Boru«r> Zuname, Charakter, Charge, h:i'.naLLznsiändiger Ort, (Bezirk)/ gegenwäriiger?lnsenthaltSort (WohnnngZabressr), Behörde, von der btc Pension aber sonstigr Bezüge flüssjgemacht werhW, Jahpesg'ch-.tlt, VersorgungSgrnüsse, Zulage« nsw. tv; ■ \ - * WeschL'L«LKüS dev GepÄGs»bferLlKU»s Urr-> fvfitzrre Nrräs«bL vsrr Me .tev« Tchtt'iNLrrK. Mstchs. Für den wöchentlich eiumnl (derzeit jede^ Mourchzt m bcu Strecke W i c u«W esthahnh a f—B u ch,8 v^rtthreudrn Echuestz« N«mmer A)< wmve die «Wiflii&c von Rrisrüdeu rcch: emz die zur Äpitzede des Rrisegetz'Lckü! mvetztp- Meu Fahrstuuu lösen lvnaeu, wird die FehrkartenauSgave vödi tum an au kivau Montag cr n d e r D a d n h o f k ü s. s e dt- 2stestbc-hnhof<8 in der Zeit von Vs9 bis 10 llhr vormitlags. statb',. sindeü. DaS Resiestpäck roun dann noch vorrmttosA aufghgedeu-wtrdm. >.! A>üchfchau im Äotckt Äiekr-spoLe. Im Hotel Rstrovolsi trmrben am 33. d. Dt. früh die dort wohnende« Fremdes einer Verlusirierung «nderzvgen. 23 Personen -wurden wegepi unbefugten ' AusentlmiWs in Wien mit Gslbftrasen bis KL 1WV Kronen belegt. Die meisten von ihn«« wurde« M Abreise verhallen. « llecherschreitrM de, Ttz»rwab«ch«i«.. Gestern wtr^- byin PvlüeUonnr.rss^irii' Or'.atring der Besitzer des KsnzeÄ^ l'afüs „illekard-''. A-'.0erk!^nf«rd«'rstr»f«! L, Josef Wag ne wegen, wieterhvuer ckcvrn.it-reiruug der Hparmaß»mhnw-Gdrschriftan »«o 'jScx.wü^'mvk.' von Zeck'gelas«' nach der Gpeoosdckche' zu 2000 und" ar!rr ' Arvch «eürkW Wagnerda» die Berufung üNge-m-lve:. . - i 'der ÄeÄütrtisL. Äi.itzt. ch fr riA«-» «i «. 'JlrtUne/ t«3 pfä ''Uösküwi.