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Wiener Morgenzeitung · 1919-11-27 · Heft 306 (27.11.1919) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 306 (27.11.1919)
Date
1919-11-27
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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6 Seite 4 ZMm> Donnerstag Wksuer M»rse«zeifu«ch :27. Nov-m-er. 191- Nr. M »irfnahme erivlglvs wehrten ur^ ihr Antrag auf Zu- KirHvmg v*n Gittgreräten, gleich den Arbeiterräten^'ab-- ßrkehnt warbr. Nun bringt das Ueberrinkommen eine' K-nz bedeutende Einschränkung der ganen Aktion. Der AmLslriier einer solchen WohmmgSausnahmckom- Mission muß nänrlich, wenn die Kommission im' Hause erscheint, Nachweisen können, daß in einem solchen Hause Groß Wohnungen, das sind Wohnungen mtt mindestens,v ier Zimmern, sich besinnen. Durch diese Unordnung findet eine ganz bedeutende ^eduzierüng der ' Klirfnahinstage statt. Ueberdies erscheint durch dasUeber-, einkommen die generelle Wohnungsau^nahme erledigt, da nach den statistischen' Ausweisen des Wohnungsamtes in den meisten wiener Bezirken auf je. 2V0 Wohnungen eine. Grsßtvvhnung. entfällt.. Die Christlichsozialen haben aber sonst noch Zugestandnisse'erreicht^ die' für . sie' aus parteipolitischen Gründen von großem Werte sind, und von denen sie akr.. lOppositiDNspartei günz besonders bei der Do hn-u n gs a u f w a n d st e u e r ausgiebigen GeörLüch machen werden, wenn dieses Grsetz aus fcem Landtage an de« Gemeinbrrat rückverwiesen werden sollte. Der Ksm^f rrm tzrrrtt Mündel. s .. /Kein Kandidat hat-bei -den jüngsten Wahlen. In Frari^reich s einen solchen Kamps - der Meinungen her-'; porgerufen!vr; ClemenceauS Vertrauter und Kastinettschef Mandel. Man har'chm allgewaltigen Estrfluß auf seinen .Herrn zugeschrieben und ihn Clemenceaus Inspirator genannt und alle Gegnerschaft, gegen Clemeneeau 'konzentrierte sich auf Mandel, gegen den.rm .Verlaufe, drr Wählagitativn sogar' ein RedslverattLniat verübt wurde, dem er mit knapper Not entrann. Mandel hat übrigens' seine Stelle niedergelegt, hat von Clemerteeau -einen Dankbrief von' herzlicher Warme erhalten' und ist einfacher Abgeordneter geworden, nachdem er durch Jahre , der gefürchtetste, gehaßteste und nm--.! schmeicheltste Mann in Frankreich war. Man hat sogar ' versucht, seinerwegen das Wahlgesetz zu ändern, um ferne llarchrdatur. zu verhindern, und wollte die Käbinettschefs iex verschÄdenen Ministerien von der. Kandidatur ausschließen. Die Gründe für solchen Haß sind nicht ganz i klar, doch wirft man Mandel vor, Clemeneean beherrscht zu haben, und ein Wahlkampfpamphlet zeichnete den mageren, blassen Mann mit der Adlernase gerade)'» mit Frankreichs Krone auf . dem Kopfe. , v .Handels richtiger Name ist Rothschild, auch soll sein Vorname Jevobeam gelautet haben, aber er hat den . mütterkichen . Namen angenommen, um gewisse mißliebige Berwechslungen mit her"gvoßeu. Millionärs^ . femrtffe zu vermeiden. - - , ' . Der Wiederaufbau Palästinas. Wie unS «itgeteilt wird. haben die in Wien «ulenden - C n t e n.t e m rf s i s n e n zngesagt, Vertreter zu dem ckn 1, Dezember, 6 Uhr abends, im großen MusikoereinSsnal stattfindenden Vortrag des Herrn Dd. Alfred Nos s i g über den »Wiederaufbau Palästinas" zu entsenden. Der Vortragende wird in feiner Rede die Grundlagen der Kolonisatierrspsl'tik und die Znümst Palästinas behandeln. * A« 16. Dez««hev Tihoxn Sie einen großen Treffer wach«, wenn Sie sofort mir Postkarte ein Klassenlos bei Ludwig F r i e d m a n n — G l ü ck 9 l o t t.»/ WreN. EallgrieS kT. bestellen. Lospreile instusive Matnpulaltonsgebühr: '/, Ü 5.50, */, K 11.-, Vi K 44.—. * Eine Massenkundgebung der Hotel-, Gasts und KasfeehausangesteLten. In der BoNhalle und vor dem Ralbause fanden gestern Masfenkund Übungen der W-ester Hotel». .Gast-' und KasieelisntSangestellien st.it'. bei welchen zur allgemeinen wirrsckiMickien Lage wie zu den von . der Betriebsräte-- kvnferem aukpestellten nene-lichen Federungen Stellung ge», nommen wurde. Den Hauptpunkt der B?r»Nmgen deS Mee» ngs bildeten du neuen. Lohnfoiderungen. Im Rahmen des kollektiven Lohn, und Arbeit?ve!üa§es werden Mr dre Beamten und Beamtinnen der Hotel? und Restaurants sow>e sür alle Angestellten '« Hotel-, Gast' -und KaffeebauSgewerbe, für welche du Mrchrn Trinkgelder in Bettackt kommen und du volle Betvflegnng - haben, euie Teuerungszulage von 46 Proeenl, - für solche Bedienstete, ° die feine Berpllegüug baden, eine solche von 50 Prozent gefordert. Für Angestellte, die keine Trinkgelder aber volle Verpflegung bekommen, wird eine 7ävrvzenrige. für solche Angestellte ohne Verpflegung eine lOÖprozeutige Tcuerungßznlrige auf die g e g e n w a r 1 i g bestehenden Lohne gefordert. Auch dem AußhMperlonal müsse die gleiche Teuerungszulage liOO Prozents bezühlt werden. Hotelvoweren bei voller Verpflegung smd monatlich X 50.—. ohne Verpflegung X 120.— als Teuerungszulage zu bezahlen. Die neuen Löhne haben a m 10. Dez e m b e r in Kraft zu treten * Der Jüdische Nationalkalender, Almanach auf das Jahr 5680 (liinlter Iabrgang), heransgegcben von Otto Ä b e l e S und Ludwig Bato, ist he.ue erschienen und ,n der Administration -der »Wienec Morgenzeitung" zum Preise von X 1l.— erhältlich. * Arreststrafe für de« CafStier Eduard Sacher. Am Sv. d. M. gegen S/4U Uhr nachts erschien cm Sicherheits- Wachmann im „Cai6 Sacher", I., Overnring 11, um nachzuiehrn. weil er bemerkte, daß da- Cafs trotz der emgetretenrn Sperrstliude noch nicht geschlossen war. Er traf dort eine Anzahl Gäste an,, die sich bei Champagner gütl.ch taten. Kaum hatte der Wach» mann das Lokal betreten,, üm Herrn Sacher von. der ErstatlMg der Anzeige m KenntnrS zu seycn, als er m unqualisizierbarer Weise von Sacher selbstbinchmvit und von chm gemem'am Mit den Gäste« aus dem Lokal gedrängt wurde. Hierbei hat?.ch namentlich der im..Eaf6 angestellte Kapellmeister Oskar B i r a g durch sein Benehmen hervorgetan. Eduard Sacher wurde dafür mit einer Geldstrafe von K 10.OG0 und einer Arreststrafe von einer Woche belegt. Kapellmeister V i r,a g wurde zu drei Tagen Arrest verurteilt. * Die Tvatzöbre von Mutter mtd S-ohn. Die 66jLhrige todernschmückerin'Hermine Herberh und ihr 17jähnger «hu, der Student Eduard, wurden gestern vormittags in ihrer gemeinsamen Wohnung, 8. < Bezirk, Piaristengasse 16, <n dom mit L-uchtgas erfüllten Zimmer leblos ousgesunden. Dis Rettungsgesellschaft wurde berufen und stellte bei beiden Wiederbolebungsversüche an. Bei Frau Herbeth hatten sie Erfolg, und die Frau wurde -ins Allgemeine Krankenhaus gebracht. Der Sohn war schon tot. Die Ursache der Tat ist bisher noch nicht bekannt. % * Ein Mitglied der Band« Sugar. Wie berichtet, würbe kürzlich eine Betrügerbando verhaftet, die zahlreichen Geschäftsleuten große -Warenmengen unter dem Vorgeben entlockte, sie. seieni im Beschs vön Ausfuhrbewilligungen für Waren und könnten bis Waren.tm Auslande zu guten Preisen ab- Mem Das Wiener Landesgericht verfolgt nun als mulpraUr'ches Mitglied der.. Band« den 27jährigen Mexander ffluCg Maximilian) M'argaritopol, einen Bukarrster. Der Man« soll dem Kaufmann Paul Gustav Frind in der geschilderten Art 40.000 Stowen für Beschaffung einer Ausfuhrbewilligung entlockt haben. * Erde statt Schokolade. Vor «mg» Zeit hat ein etwa S4jahnsn,' großer, blonder schielender Mann, dem zwei Zähne im Oversteftr fehlen, dem Brnzenz Balada, XVI., Herbststroße 66 wohnhaft, ec» Kistchen. das 15 Kilogramm Schokolade enthalten sollte, nm X 750 verkauft. I» Wahrheit enthielt e- Erd«. _ Wertere Efnschr8«krrrrg des Personeuzutzs- Verkehres in Ungarn. Dis Dirrstivn der vngarifche» Staatsbahnen teilt mit, daß «it Rücksicht auf den großen Kohlenmangel außer der bereits »trfügten Einschränkung de- P e rf o n e nzn g 8 Verkehres m Sonntag dm SS. d. M. «ngef,ngen auf frM'.che» Linie« rmgarische» Staatsbahnen der Verkehr der Perfsnenzüge tsch weiter r r d s - i er t wird. Darnach wird künftt- PersenrntugS-erkehr ««Mittwoch und Freitag 4i n g est e llt. Bloß -in einzelnen Nesiesiatisnen wird der «llttnotweMgste'Lokalzugsvcrkehr aufrechterhaltm. Der Dienstag, beziehungsweise Donnerstag abend» von Wien abgehrnde Prrsvnmzug verkehrt bis Dadapest-Ostbahnhof, wo er fahrplanmäßig Mittwoch, beziehungsweise Freitag früh eintrifft.. Der von Dudüpest-Ofibahnhof Mittwoch, beziebaugsweise Freitag sachtS abgehende Zug nach Wien verkehrt Mch weiter. Der von Dudapest-Ostbabnhof nqchtS abgehende Zug nach Fehring geht DienStag und Donnerstag bloß bis Eteinamanger. Der von Krhriug abgehende Zug verkehrt an diesen Tage« gleichfalls nur *i4 Strmämanger. . Die Weisheit unserer HelMeRe. Gik TertilinduKriüller schreibt nnS r Eine Fabrik^ «feftt BjMrche in Niederösterreich hat ein größere-Quantum Brennmb liear», kann aber wegen Rohmaterialmanaelr nichl arbciirn. Äie wollte Darr von nnirrer Fabrik kaufe«; da wir jedoch fetürt Brennmaterial besitzen, schlossen wir einen KampensaNon-pkrtc»-, bahin gehend, daß die Firma unS daS Holz überläßt vnd mr ihr ^ie Ware »rrkanftn, die wir «it Hilfe desselben, eereugen können. Aiev unsere IZbllcheBehörde erLärtr «ir. unter knner Bedingung ßas Hol» nach Wien r» lassen, außer ich Übertrage »8 an tust« chahhilndlrr zmn Kleinverkauf. yagis: Da» Hol» bleibt draußen strgtt, mrsare Arbeiter bemen seiffM, die Ware (notwendige Wintersach«) kq«n nicht rgt werde«, d« Bedarf muß in Tschechien aedech werden, das .» .aber, kommt doch nicht an die Kleinkonsnmenten, da jme »bnt natürlich ihren Drennmatecialvorrat dafür mcht hcrgibt. st das nicht der Gipfel deS Unsinns! Zum Droste erfuhr ich, saß eS unzähligen Kollegen vbenko prht und daß niemand nach Men Hol», daß auf andere Weise doch nickt heremlame, brmgen «nn,. sondern t» draußen liegen lassen muß. Dl« amllicke ^Halrnerssr-rv-g" sanktioniert aber so gm, daß der Nrenerwakd.vou wilden Sommkerri (Nlsgerodet »lrd,/wovon sich jedermann rü »ächfier Nähe der Stadt üdergmgm lirnn. Sr. ^lifred NosfiL Ttrnnlatt dcn AI. d.M. m Wiener Komöd enhauS ein «orevaq so« De. Mfrcd s.ii p üd« die , xfc »0«»httÄ0», .Hszcolckierung der Bühne" statt. Anfang Letzte Nachrichten. Der Wiener südslawische Gesandte Dr. Pogacnik zurückgetreten. Velgr«d, 25. November. Der bisherige jugoflawffchen Gesandte in Wien, Dr. Ritter v. Ppgaerrik, »erläßt spüren Posten. PrÜgnng der südslawischen Geldes in Wien. Belgrad, 25.November. Das Finanzministerium verhandelt mit einigen Wiener Firmen wegen der Prägung ves' neuen jugoslawischen Metallgeldes. Nikita bekommt nichts mehr. Delgrad. 25. November. Die ftanzösische und die englische Regierung haben dem gewesenen König N i k i t a von Montenegro die bisherige Unterstützung entzogen. Admiral Mills gematzregelt. Belgrad, 25. November. Wie verlautet, hat die italienische Negierung den Admiral Wllo wegen seines Verhaltens gegen die Jugoslawen und wegen seiner Beziehungen zu d'Annunzio als Gouverneur von Dalmatien abgesetzt. Man nimmt an, datz Admiral Millo auf seinem Posten als Gouverneur d'Annunzios verbleibt. Eittgesendet. Das zionistische Landeskomitee ffir Deutschösterreich veranstaltet Dienstag den 16. Dezember 1910 im Sofiensaal seine . Gross» ÄakkaMerfeicp Karten afe 37. Ndvesürber im 2torft&ttgcheii ButQütt,!!., Zirkasgasse 39. «•?» Die Twährurrg. Der Marktbericht. - Nus dm pestrigcn Märkten zeigte es sikcbwieder deiitlrch/ daß f>:e K a n f! r a f i d e r d r e i t e n S ch t Ä t e n d e v B rt) o 1 k e r «na ftifnfn Ende dc§ Monates vollständig er-» s ch ö P f t ist.' Obwohl' die Vorräte auf d.n wicht,gsten MörkU» io gernm waren. dD: sie Mim",für den' Bedarf der Hauptstadt i^ Betracht kommen, b'licben noch prsß'e Mengen unverkauft. Dre Vorräte der G r v ß m a r t t h a 1 t e bestanden heute au8 nahezu 2000 Kiogrammvcrfchlederien Wurstsortrn, die fast- 5a.r nickii abgmgen^ und einer klcmcn Mm ge Eorned Brrf, das iSher.noch mcht behoben wurde. Ln e.mcr F.r schätzt er ln« 8 gab es Neste, der rmbelrebten Frschgartimgen, wie »ewässerie Stack-' fische und gesalzene Schellsische,.. die von den Vortagen eruvrW worden °waren. Bloß 'tn^drr' G e flü ae ta b t eetu«A wurde das Angebot. das^Mrduigs nur auS S (!) Stück erbende« Hühnern besiinld. ausverkaü't. ' ., C Das Angebot der G r ü n w a r>enmTrk t.d umfaßte der Harrptsüche nach nur Kraut und Rübcü. An ' GäMiüware" und blü'gen Aepftln herrscht rmpstudlrÄrr Mangel. Wenig Beachtung rinden die ltuertü Drröler' Achsel, rbrnso dre tollere« Ferge« und Zrirouen. W. A. W. /Donnerstag den 27. d.,M. von 0 bis 1% tot imti gelb, von 3 bis b Uhr grün uitb blau, C o r n e b B « 8 Dekagramm pro Kops sür alle Rapomerten. Außerdem W ur.^ für alle Farbeneinteitung genauestms beachten. . ' - - Mitteilungen Ser „Bohö". Heute. Warenzentrate, VHL, Piarrstengasie 19: Abgabe von Marmelade, Echlveizer Bohne» mit Speck 'in 1-Kila-D'osH«, Schokolade, Salr. Erbsen, Mgndolattv. Bari wd^Klemigltliett ' von 6 bis 12-Uhr und von Z bis 5 Uhr. Verkaufsstelle, I., Nibetunaengaffe IO: Abgabe von Schweizer Bohnen mrL- Speck, m 1-Kilo-Dosen, Corped Beef/ Satz, Schokotade, ^rvserr .^ von 8 bis 12. Uhr und vvü 3 b:S 5 Uhr7lV.. V./XM.Bszrrl:/ Abgabe-von Tiroler Marmelade. 1 Kilogramm K 15.60/Schrveizer. Dohne« mrt Speck in l-Kilo-Dosen, Salz. Erbsen, Schokola«^. und Kteinlgkeiten von 8 bis 12 Ubr und von 3 bis 5 Uhr. -7- 11., ( XVII., XVIII,, XIX. Bezirk : Tiroler Marmelade, 1 Kilograrunl X. 15.60, Erbsen und Kleimgkeüen von 8ms t2 Is'i und'von 3. bis'5 Uhr.' Ksttoffelabgabe. Donnerstag bis Saftrstag.werden- -i.tt -. X. Bezirke iugoslamlsche Kauosieln zum .Preis?. von,K 4.81 ,väs Kilogramm, im Xl. bis'XlV. Bezirke nütirmsch? Kartesfttu zum Prerse von L 4.80 das Kckvgramm, und zwar V» für den Kopf gegen Abtreuuung des Abschnittes „A" feie Kmiosfeltmte abgegeben. 1 . Aepfelverteilung. Heule gelangen aus dem Naschmarkte' zwei Waggons Aepfel und auf den Markten in Rudolfsbeim.' Ottakring und Hernals (Dornerplatz) je ein Waggon;um Verkauf. Der Preis der Aepfel^ ist K 6.84 für das Kilogramm. Die Zri-. führen' aus Oberösterreich sind trotz der bewillrgten Erhöhung dir Preise noch nicht zmrredeüstellend. ' - Sleuanlage der Rindfleifchkundenlrste. Den hältmssen Rechnung tragend, hat der Magrsirat die Frist aabe der angeordneten LyZage der - KnndeuWefür die, f fleischvrrkäuser bis 31. Dezember 1919 verlängert und ülcichzeM/ verfügt dasi an Stelle des AbsehnitieS „X7 des NM-flinch-' einkausscheineS der Abschnitt /l>" in die KrmdeMte/emzuklede».. rst.,.. Es wird neuerdings betorü, -day.. vaw. solche Kunden von dem/ Mmdsteischverkäufer kngelxaM . werden dürfen, die daS Rrndsteifch schon auf Gmüd der bishHgchr Kunde«teste bei ferner -Rindsteischverkaussielle beziehe^ und M deren Einkauft'chein für Rindfleisch diese Emkaulstelle berrtts ein< getragen rst. Eme Nenderung der brshrrigen Esukoufsielle durch den Inhaber deS Einkaufschernes sowre .erve Aufnahme von-Kunderi^ deren'Ginkaufschein für Riftdflersch eine andere Berkanfstelle auk» weist, rst verboten. . Erhöhung der Wdrstpreefe. Amllich wird veMutkart,:. Infolge der m letzter Zeit nenerlrch wesentlich gestiegenen KosieT deS aus dem Auslande beschafften Fterlches sowre des übrigeg M Wursterzeugung notrgen Robmate,rialeS muß der Breis der Mtep amtlicher Aufsicht erzeugten, m Wien zur Ausgabe gelangender. Wurst erhöht werden. Der neue Wurstpreis, der von der Mcklichen Uebernohmsstelle für- Vieh und Fleisch unter Zuziehung von Sachverständigen und Konsunnnlenvertretent ermittut wurds, tritt am 28. d. M. in Wirksamkeit und bxtrggt X prZ-.. Kilogramm en groS und Li 74.— pro Kilogramm ett detail» * Stockholm für Wie«. Gestern erschienen Konsul O l o f s o n »md Direktor Per HP l m q t t n btt Btzebirrger'' meister Winter, um tbm mil-vleilen, daß die Stadtgcnmnde Stockholm ihre Kriegsvorräte zur Gänze für Deutschösterreichjttr Verfügung gestellt hat,^ mü dem Wünsche, daß der »roßte Teil davon der Stadt Wien überwiesen wiid. Die Stadt Wittr.lvtrd. für ihre Fürsorgeanstalten und z»r Verteilung an sonstige &?-> dürfttge Einrichiunaen auS dieser Stockholmer Spende 60.000'Kilogramm Himberrmarmclade, 20.000. Kilogramm »e-- mtschtc Marmelade, 50.000 Kikvqramm gesalzene Schnirrbohnen. 20.000 Kilogramm gutgesüßtes Apfelkompstt, 10 000 Kilogramm »emtschteS .Kompott, 10.000- Kilogramm Heidelbtersaft und 500 Flaschen konservierten Rahm erhaltend . Kluvols Feldschuh» N.» Protterstratz« 54. abgabe sür September, Schokolade, Tee, Kakao, Tüchwci»^ Sardinen üsw. Geöffnet von 8 bis 12 und 3 bis 7 llhr crbntds. Verernsnachrrchte»« (N a chr ichlenv-onBe reinen er sch ein r « nahviSloS nur amTag« d er D eranstsltnng.) Heute: Zionistische B e z i r f 9 f t! 11 « f Ö r .. b i.« w estli ch en Pezi ft e. VI., Amerliugstchße 19., Hosstieg^ Mezzanin, V.7 Übr abends. Literarischer Abend unter MitwirlMg d«S Hakoäh-Terzettrs. Gäste «tllkvmme«. — Paläfi tnas e k tro n d e S B ea: er« e s j ü d i s ck e r H ö r e r a « der Hochs ch n l t f Ü r. P p > c.« ,l n t t u t. Im Rahmet» d»S Bltreincs hat sich eine PaMinSektion kovstitmcrt. welche, de« Zweck'»trfolat,. dt« betusttche AuStsidu«» ihrer MW'udjtrdet» . besonderen Trsordrmeste« Palästinas entsprechend - za ergänzet^ Zuschriften an. die Palasiinasektion deS VerrtNiS .nidische.r Hör«: an der-Hochschule für Bodenkultur/ Ml.^ - ÄstmtryHe --S^ ' Z i 0 n r.ft,i s ch e B e z i r k § s e k t!- r>:v M red?, n«Mia v-i gare i"e«. 6 Uhr' abends 'DiSkUssiohsdhetld der-F r'^'üe wgruppe im Theatereafi» lV., Fövotiteusiraße 13. B er ei.« j ü'd tis ch er D et er r n ä r m e.d i z r n er. 6 itßt nachminagS Vollversammlung im Jüdischen Hochschul- «ugscknß, lX.,,Als^Svaöe 28. — 8i « i st t s cd e s LandeS' komitee ftrDentschößerretch. ^<L',ä,schrstecenr Dr. Thann Tartakvwer amtiert m Hrchkitrchm Bmoau. II„ Zirkürgasie 33, für Partetenrerkedr tSglrch von 4 biS t Uhr nachmittags — D v z i « 1 »L.d a , » a t s ch » G tf-- f e l l s ch a s t. So«r Kr Freetz de« 2». Rav««»^ m AvSsichk ftcfteUtc drS Skadtrat^ Pa»l G p eis er ..stri;-; schob« w*dMeu

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