Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 306 (27.11.1919)
- Date
- 1919-11-27
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 78% known words query
- IRI
…/2979076-2979077-2979383--02694-2988241- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Seite 3 27. November 1919 Nr. 306 Wien, Donnerstag LeLegeamMe. KabinettsLrrse in Frankreich. Paris, 26. November. lKorr.-Bur.) In dem gestern nach- '' ^mäag8'ÜUtt''-M''Börsitz''brS''OrcfMnten P o in cor s finit® gefundenen Ministerral haben dietttcht wiedergewähllen Kab'mctisütßti«&jer Clement e l, Ci l l i a r d, L a f f e re und M o r e l iyre Demission gegeben: Minisierpräsident Ctemmceau Versuchte sie um ust>mmcn. Gleichwohl bcharrten Wmentcl und. seine Kollegen anf-ihrem Beschlüsse, worauf die Demission zur H^evntM genommen wurde. - - . Prchorr erkrarcht. . 1 i_ Paris, 26. November. Minister des Acußern P t c& o n fli an der Grivpe erkrankt. Clemenceau hat persönlich seineMr- Ortung-übernommen. Deutschlantz soll aufgefordert werden, den BSSLerdunÄ beizutreten.; , Amsterdam, 26. November- Laut d.em „Telcgraaf"? mefbet M. Patiser -Korrespondent des «New-Aork Sun", daß^ M in englischen Kreisen eine Bewegung dahin gellend mache: Deutschland oufzusordery^'Unverzüglich dem B.ölkfthunde beizutreten, Und zwar als' Antwort am den Beschluß des amerikanischen Sengts, den Friedeusveitrag nicht zu ratifizieren? Lord' Robert Cecil foll dieser Bewegung nicht ferne stehen. Er chabe auf Befragen erklärt, ' ersei jed^Jest'datür eingstteten,' dstß Deutschland sobald wie möglich dem.Völkerbund beitrete, s I ' - , ■. , > ■ - / 1 - ■ ' . Die englischen Verhandlungen mit Sowietrutzland. Paris, 26. November. Aus Kopenhagen wird gemeldet, daß über die'Verhandlungen zwischen Litwinow und O'Grady. tiefstes Stillschweigen herrsche. Litwinow ist gestern nicht ans' Land'gegangen. O'G.radp, ' der Mitglied der Arbeiterpartei un .englischen Untelhaus rst, wird ihn' an Bord des Schiffes besuchen Und ihn bitten, kerne Zeitungsberichlerstaltcr zu empfangen. s Amerika ohne Kohle. > Paris, 26« November. Der Korrespondent,der „Tim es". Meldet aus N e w - A o r k: Die Koblenkrise hat sich dermaßen, gesteigert, daß die Regierung ernstlich daran denkt, die.Gruben' U n t e r S t a a t s l e i.r u n g zu stellen. In diesem Fall wird' die Regierung sowohl die Kohlenpreise wie die Arbeitslöhne aus eigener Machtvollkommenheit dekretieren. ... Tumultszenen im polnischen Landtage. Warschau, 26.' November. (Privat.) Während der Beratungen des Landtages - über den Achtstundentag kam cs zu stürmischen Szenen. Während einer Rede des ' Abgeordneten Sredniawski wurden seitens der soziald mokratischxn Abgeordneten still mische Pr otrstnsie laut. Der ivpalistische Abgeordnete Bobrowski nannte ' die Abgeordneten der Volksvartei Bediente. ' Der Tumult /steigerte sich, ' als Abgeordneter M a s l a n g eine Nesolntion beantragte. m Welcher behufs Hebung der Produktion die Einführung der Mordarbeü in-allen Industriezweigen verlangt w>rd. Die Soziallsien schlugen auf dir Pulle und beschimpften den Redner.'. Schließlich wuide das Gesetz über den Achtstundentag, wie 'bereits "gemeldet, unter' fortwäbrender Unruhe zwar im Prinzipe.angenommen, jedoch an die zuständige Kommission zur nochmaligen Ueberprufung überwiesen. Die Wahlen in Angavn ve«schoÄen. Budapest, 26.. November. Das heutige Amtsblatt veröffentlicht eine Negierungsveroldnimg, d'errufolge die Wahlen für die Nationalversammlung aüftden' 20. Jan n e r 1920 verlegt werden. .. /, . ,: Die Ery8hrungs5«r??e DenSfchlands. Berlin, 26. November. (Körr.-Bur.) 7 Die. heutige .'Sitzung der Nationalversammlung char einerMÜndlichen 'Erörterung der Ernährungslage Deutschlands gewidmet. Ministerpräsident Schmid ' führte aps, daß: ein 'großer Teil der noch ungeernteten Kartoffeln' für die. Ernährung Lank der starken Schneedeckenoch brauchbar' fei. Die Verkehrssperre mit der bevorzugten- Beförderung von Kohle ' und Lebensmitteln^ habe' nicht Len Erwartungen entsprochen. Einen großen 'Teil der .ZuÄerrüben. hoffe . man zu retten. Der Minister richtete an die Landwirtschüft die - eindringliche Mahnungkein Brotgetreide zu verfüttern. Beim Viehstand mache'sich/ die 'Tendenz eines wenn auch geringen . Aufstieges'Henso'wist auch bei der Schweinehaltung' bemerkbar, - Die. Zwangswirtschaft, erklärte der Minister/könne fedochmoch-micht auft gehoben werden. Es,-werde -jahrelanM ^däir.tzrn, bis Deutschland sich selbst W'erd^'MKMn-H'nstchn 'Zu/eül?er /umfangreichen Einfuhr fehlten die. Mittel. ' \ - Morgen wrrd/eine Anfrage betreffend dieHungersvot in'Deütschösterreich zuv Beratunggelängest. ' "'Die DoK6Vf0VdeMtxvN. ' Prag, 26. November. Inder gestrigeri/Sitzurlg der Nationalversammlungberichtete'/Äinlster^D^.-Musttiv 'Heidler naMenD des Finanzausschusses über den Gesetzentwurf, womit die Negierung ermächtigt' wirdprovisorisch die 'HastöAsbezsoh^rkgM^rnM d'eM Auslüstd' ■ zu rgeln. Er führte aus: " Vor allem''haÄelt es sich um Len Vertrag Zwischen uns und Oesterreich bezüglich der Kohlen- und NohstöffliefeprmgV...'Dieser Vertrag ist nicht genug klar/und deshalb Hat-der Finanzausschuß den Wnnfch nach einer deutlichen -ustd klären Auslegung Mens des Minsteriüms des^Aeüßern 'Hus8eshkochen.- / Die zweite, noch wichtigere Frage betrifft das Zollsystem' zwischen unserer mild) der vsterr'eichischtzN'Nepilblrft Insofern^ der österreichisches Republik Las Recht' zusteht, Auch mit dem magyarischen Staate eine Zollgeineinschas: ' Äbzufchließen, entstände - daraus etwas', was^ nmtteine ^Dönmlföderatiön nennen Wstnt'e. Der'' Finanzausschuß Macht Lärnilf aufmerksam, daß ähnliche MahnüMen äuül pölitisthe Folgen haben konnten, die für uns unangenehpr werden könnten, weil nus dieser Kooperation Jugoslawien anrgeschältet würde und -wir uns eine- Födera- - Hon zwischen uns, Oesterreich und Ungarn ohne'Hugo jflawien nicht vorstellen können, s Bezüglich der Richtung, der tzandelspolitik/i^ der AmMMKM M seiM MM W ÄerMj,H.daß W? ener MorgertzerLunff der freie Handel da§ 'zu erstrebende ZieV' fein müsse-, - / V Der Minister sagte ferner noch: Wir sehen, daß!:rotz aller Bestrebungen, unsere Ausfuhr nachdem Westen zu dirigieren das Gebiet des 'ehemaligen OesterreichMgärn unser' WMr'Wnehmer' bleibt. Was."die Friedönsverträge bMifft, - sv-7't)ißrwM^der .Minister darauf, daß fteetne- -gänze Mihe Än handelspolftischM'/ Best'lmnlüngen enthalten, aber ihre''Stilisierung und > die Form zwingen uns, bei ihrer Beurteilung-'nüchtern zu' sein. Die Ereignisse haben heute ' schon diese Besiimmungen größtenteils überholt. - Au8'^diesem iGrunde ist aÄzünehmen,' daß man/vöw' jkty .. ßeL'. - Friedensverträge keine außerordentstchen Vorteise erwarten dapf., Der --Minister ßetchOß. SM Schlüsse,/daß , die Republik sich nicht auf den Gründsatz-'einer' hohen'- Schutzzollpolitik stellen ''könne, sMdern:.erKägest smüsse,' qh - sie das Verhältnis zum Äussänd nicht besser - regeln könntet wenn sie 'sich ,äuf einen - dem freien Handel nähernden Grundsatz stellen würde. Die BöLlrsgbftiMMrmgen^ in "\ w ■' 7 Pp« q,. 36. -Rove«ber.!Tsckiecbs/l»iv. - Preßbur.) Mimster-r Prästant- C l c m e n c e a u teilt -cm Minister des Auswärtigen Dr.-Benesch wst, daß der O.b.eBe-Wt derallnerten mp assoolertenMächte,'der mternat'ynaleuPletziszltkömimissioN' genaue Instruktionen gegeben-hat. Diese Instrükt>onen sind von'dem Gedanken geleitet, daß h \ o ß jene P e r s o n e n, b i e i n u n zav e r f e l-h a f t. e r W.e i s e ih .r d ä u.e r.n des A n r e ch t i m Lande n ä.ch w e i f. e n können, zur '. Abstimmung > zugelassen werden/- Die Plebisptkoninnssion hat vön'den-alliierten und assoziierten Mächten d-e Vollmacht erhalten, - diesen Beschluß zur Geltung zu bringen. Die'vorgesehene dreimonatige Frist beginnt von dem Tage -an, an welchem die internationale-Kommission an Ort und .Stelle eintreffen-und den alliierten . und. assoziierten Mächten' den Beginn ihrer- Tätigkeit bekanntmallien -wnd. Sobald die französische Regiernng über dieses Db'ium in Kenntnis äWtzt werdm--wird,-..< iivird-'--' sie -iS- -fofoft der rschecho-slowakifchLn -Regfexung Mitteilen. / . . E!ne.AmspitzMuM, i» dk^Mchrchv-WoDaLek.' ' Prag, . 26. - November. ' (Privat.). Im ^irranzausschüffe wurdeuheute Mer': eine Nmsätzstcked verhandelt, die/dem Stagte) 900- M-llliourn sichern soll. , - - - .»;.,Streik im '.BrZKep -HWer.' . Prag,26.November.(Tel.-Komp>) Wre^dgs„EesleSlosto" meldet,- ist in'drei G r ü bdn'' des Briixer^^^KohleUrcviers ein. Streik ohne' Z u st i m m u n g 'd e r V e r t rä u e n'smänner ausgcbrochen. G-sternfand eine Versammlung der Streikenden statt,, die solgen.d.e- Forde/ungen ausstellle. Berstaatlichnng aller. Gruben , und - Mouopolinexttvg -des Kohlenbaridels, am Soinrtag versagt, wenn ein G'renzbestimmungskommissaq /eingesetzt wird, der bem. Steirer ist, wenn die'Bauern dasf vorgeschriebene Kontingent an Getreide nicht liefern wollen« kurz, bei jeder Gelegenheit wird gegen die Juden. geschimpft, wobei die Bedrohung an Gut und Leben das' Mindeste iftJ So wird" däs Leben in dieser Hölle schier'unerträglich. Die -Verteidigung gegen denüberrnächtigen"-Gegner .-führt der .J-üdischL^,Na.tional verein in/UnerschroSener- Weiset ft!/ t nr»‘ V _ Vy.*. i.i' -v^.. fti « zert an.-Samstagen gegen Bezahlung vor», acht Stunden, Bezahlung. . der Mreie-. für die^Hcrgleute und- .Bezalzlung d.er?durch den Streik ausgefallenen Löhne. -Mics SchrrdSgericht ÜeMndelte upd "entschied heute M.er diese Fordevungen/ doch hat sich die streikende Arbeiter schast, dem Ansspruch des Schrrdsgonchtes n sich t u.n t e r7w ö r,f V Der : ' Sf• Äezenchrr beginnt hier 'der .Prozeß gegen Len seit drer Menaten ün 'Hast' des GarmsouZgerichtes befindlschcN Ber-gä'rbttter M u n a.iEs werden zehn Angeklagte vor das Gericht, pestellt? darunter dre Gattin des „Mäsidentenchxr slowakischenRepublik"-'.^ am b. u l ch e k, dessen 'Frennd, Wenzel' G r u b pr, ' und' der reichsdeütsche 'Körmnuckst E f f e'n b e r' g e r. " ' - - ' ' - Brref/arrs .Graz., M»rm -DerchschüMrveich'-n-ach dem- Borfchlc^^dsK/Gtya'kK-. känzlerSauch'den Titel Deutsches Alpenländ' fühven Foll, dann verdient Mben Wien auch Graz ülS 'Hauptstadt des Landes genawnt zu werden, und zwar nicht nutz--wegen feiner zentralen Lage, sondern euch deshalb, weil hier die Eigenart-.des/dell'tschösterreichischen Bokksstanr.mes-. und die Nichttlüg'-^^ seiner,/-politischen- Bestrebungen/Hinetz und ohne trübenden Eistslüß züm ÄnSdrü'cke lonrm tals/in dem vdn starken. Minoritäten durchsetzten Wien. So wird hier auch der."' Käckpf der beiden"-'-Richtirngeilst - die -'uin - die Führung ringen, .der: koalierten sozialdemokratischest und' chcistlichsozialen ..Parteien.'' mit den. Großdeutschen viel-'heftiger - und schärfer ^geführt' als -in der Ne'ichsiMptstadt,- wo neben 'politischest MUHandere - Interessen . ditz'lOesfentlickMt beschäftigend. Der Kamps gegen das herrschende. System führte/auf -den -Abwegen der AbsperrungSmaßnahm'en von Seitk der Länder :-üstd?zrrtz PaMe ^Los ' Von WM") die auch von/Gräz-ihren Ausgang nahm. 'Lm.' blinden.. Eifer will, man -die Hdupt- - Mdk des Meiches prtzi^g«bestyiwM - HNnderttausieitde' 'Stamm.;s- ' j geMsscni. erüarmnichslo'D-dtzm -HNng'er aüsliefLdst>- wenn man - dgW- - /die:? - tiRWiKM.ngsttxeftew!- kann.. /Uelbst, die . republikanische Staäisform 'fällt'^ diesem Fanatismus" ' zurst/ Opfer und dasl Liebäugeln..mit der.^.zukünftigen Monarchie geschieht"Nreyr oder^Nindest Äffen. ( Döst"' Rlkderschlag dieser' --Beftrebstngeu. kann- ^inanltägsich' aus/ dem Grazer? bürgerlichen';.Mattern.entnehin-k^l.--' Wch-di« .katastrophale -Lage des Lastdes in-chezüg-äüf' die Ernährung.'/känn^diese '„Politiker"- nicht. stilr^Msinnwrg' SctUgcn: Diese -'ins "Maßlose' - gehend?' Verhetzung gegen alles, was ^nicht deutsch ist, Hai-.bereits' im- -Aüsland', aus.-dessen Gnade Deütschösterreich angewiesen ist/ unliebsam gewirkt. In der letzten.Woche mußt« dieFiliale des ' deutsch ö sterreich if chen Waienver k.eh.r §'- Lu-reaüS in- Witzn aus die hetzerische' Schreibweise' der /Grazer/ 'Blätter' gegen ■ die Slowenen ' äusmerkfüm machen. Stattder- Einkehrr weist die ^Tagespost" den Vorwnrs zurück "mzd beschuldigt sich „allzugrosier' .Nachgiebigkeit und' übplänstebrächter - FriedeMiebe". " Nicht-' besser steht das. Btzr--' ( hämiis - zri - dem -tschechv-slöwEschen- Staate. Es 'wirb jede Nachricht ans privater Quelle ungeprüft gebracht,. -venn sie nur imstande ist, das Ansehen des tschecho-slowakischett^StaateS-' "zu schädigen und da§ VerhäMiS m ihm" zu' trüben,- bagegest werden die offiziellen -KnirdgeVunM Massaryks rrnd Tusatzs-' die Aufklärungen über herrschende Mißverständnisse geben und . aus ein gutes Einvernehmen hinjielen,- geflissentlich - unter- - drimt. . Im Mittslpunkrsdieser UgMtion.-Mer-stchem wich Juden.'. Man mutz staunen, mit. welcher;. Findigreit ZusammenhSntze zwischen uns' und'' all' best'-' EreigUisstn und Zufälligkeiten' deS Lebens geschaffen 'werden. ES gibt nichts, buchstäblich nichts, woran di« 1500 bis 2000 Inden Gteiermarks nicht, schuldwnren: ob die Gsfstngeüett ans Dtbirien- Nichts heim"köstnen^ sb die Bergarbeiter in Kvflach - untz' Voitsberg zu wenig Kohle " L.ÄBjgyWrtsaa» tot '«MM* «* """"" ' UM den Juden 'in Graz -Schutz und Hilf« angedeihen zu -lassen. Die Maßnahmen waren, zum .-Teile von Erfolg begleitet, so! unterbliebin der letzten Woche das Ankleben der asttlseMMch«i "Zettel) an'^dem sich nach einer Erklärung rm ,',ÄoMblatt^ - die v e r e i n i g t e k r t h o 'l i s ch e S t u d e'n t e n sich st stt 'nicht', 'beteiligt hat. „ \ .Stunden der Ausmunterung und frischen Mutes.brachten? den Juden die'beiden Borttzagsabende des Wiener Gemeinde»- - tcktes Dr. Leöpold Pllä s-H ke 8/ Bor überfülltem-.Saal^ -. sprckch er über die jüdischfe Politik und dje jüdische B olksg emeinde. Die überzeugende Kraft seiner Darstellung gewann unserer. Bewegung-/neue Anhänger. Alles / Ehre macht der nationalen' Mwegüng ünsetze Jnsigmaunfchaf^ die' im Sportklub Hakoah vereinigtist. Der'- Bericht über das erste Bereinsjahr, der in der-Generalversammlung mtt' 23. - d. M' vom - Obmann Herrn Leo .-S p i e g ell erstattet wurde, weist auf eme rege sportliche Tätigkeit. auf denk! , 1 Gelliete des Fußbällsports, der Leichtathletik upd'^des TurnrnK hin/ die dein Verein die Anerkennung auch der deulschew KlubN gebrächt-hat. Die Hakvah steht" in'Mtziermärk- .an^ritter. /Stelle her zweiten Klasse. .' Tagesbericht. Zweiter jüdischer StNdententag. Dom 7. bis 9. Deze mber findet, wie schon an» - gekündigt, ' der -/'lztmite Wdifche!-''StudenteUtag statt. Das. Pr..ögramm lautet:. . Sonntag den,7. DLzember um halb 6 Uhr abends: , 1. Vorfeier. DasHrogramm wi'rd^ stoch gekannt gegeben werden. . ,Ort: /Äilitärkasino, :1. .Ptzzirk,''"Schwarze'nbeMsatz 1.^ Montag den 8. Dezember: 2. 9 -Uhr-vormittags:/Berichte des Präsidiums und der -Referenten; Generaldebatte^ Ortr- Großer Konzerthaussaal. S..-,6-Uhr.aKenL8.:;Ahend'^d<^Mcchem»- fcheu Vereines jüdischer Mediziner Üstö .des Jühisch-akähesnische» MchnikeMerbanhes. Ort: S^pfiensälst,-' Äl'^WezrM'DLrxer-- - gasse 17. — Die ns tag bell-' 9-. -Dezember:’-4. 9 Uhr ^vormittags: Fortsetzung der Debatte; 5. 12 Uhr'mittagS'. -Neuwahl deS Jüdischen HochschnlauZschussLs. Ort: Mittlerer Ppnzerthaussaal; 6,' 6- Uhr 'abends.: Gemütliche Zusammenkunft, Ort: Kaiser "Josefs-Mletz, .8. Bezirk- Älserstraße "23. Die Veranstaltun'gen 1 und 2 -find allgemein zugänglich, Münd 4. stur, für- VerbändSmitglisder, 3 und 6 für VerbaN'dsmitg'üeder' und für- Gäste gegen Einladung. Kartenvorverkauf/-M/1- und -2J täglich ""im'' Sekretariat des^ Jüdischen HöchschulaüZMussL^ -^Der. Jüdisch e/H mch sch ü la u's s ch u ß /häk/zwtzch^ Wglosex '' Durchführung btzs Studententages im Sinne des 'BÄbänds-- statutes folgendes beschlossen:' Bei allen Veranstältüngen 'wird das.. Parterre unbedingt für Bergan d s Mitg l ied er reserviert. Gäste benützen./Log-sn und Galerie. ...'Bei de» ' Ptzogrammpunkten ^3, 4' und °5' ist ausnahmslos am Eingangdie Verba nd sm it gl te d s kaw te -vorz'utveisenst künstliche Redner haben sich bis /spätestens 4. Dezember ist die int Sekretariate des Jüdischen'^ Hochschulausschusses . auftirgende Redner! isteeinzutragenst Anträ ge sind bA spätestens . 3. Dezember schriftlich «inzubringen. und inüssest' ^mHdestenS. "von einem Verbandsänsschstßmitglied und zwanzig "GMstnds« ' mitgli'edern gezeichnet sein.- ' ■/.///' ' Känbidatenlisten für den neu. zu ' wählenden Jüdischen. Hochschulausschuß sind bis zum selben Datum beim Präsidium des derzeitigen.Jüdischen Hochschulausschusses ein-, zübrmgen.' Sie sind ~ von mindestens - fünfzig^ Vetzbandsmit' gliedern mit - vollem - Namen, 'Fachverein und" Adresse M zeichnen. ' Die, -eingereichten Listen, müssen WMänhig sein und es Müß ersichtlich sein, für welches Referat dgs betreffende VerbandsausschüßMtglied»,' kandidrert '^wirv^' Die 'Ws'Nnme»- ’peliRgV hetz -' im - Sekretariat des -.'JüdischenÄ HöchfchykchrSWsseS' i ißwischen ' 11 und 1 Uhr erfahren werden. .-- , t;• Mieot, mrd Kohle. .;;u... , ‘ Eiste ry e sech mrserer/ErnSHrungslage. ist auch-rheute.mrcht.zu verzeichnen. Die, Lchensmittelejnläufe find - g.e r i n g, trotzdenibesteht die Wahrscheinlichkeit,-, daß,, die.chch lle B.ro tq.üote/Mr die. nächstei Hochch/g<cheA^äst. -Bon.der . MsZabK^den I.o liest' |le|icfttoi:*e tpXcb oöer audi in demnachsterr -Hvche st anch^gMchnmen werdenmüssen..-- . - /; In 6er h l ach l a g e. ist. ebenfalls noM hei n e' che,fte’iit 1.&e Be_sser,unH eingetretzen.-M H' ein .Fortchursteln von'einem Dag. zum anLeSn^-H^Mchsn--. ’ branö bann nicht an. alle; abgegeben werden. . § , - ' Die Lage des E l e bt r iz i tat s w e r k e s ' ist infolge. chnsgiebigerer Aushilfe - etwas günstiger,/ aber; infolge' der allgemeinen Situation immer. -'Nych/-feM/ .prekär.. . ' -?' V' . " ' " - Bürgermeister Rtzustr a n n berichtete in' herJgtzstri-^ gen' St-adtratsitzung, daß für den gestrige n TM.Mehl« - züg'e-.au8 -Miknstheim 'in' Wien' tzrwartet 'würden'." Auch aus Jugoslawien sei ein Zug mit 2ß Waggons Mais' avisiert. .Oo.rgestem..feiey,M,ch..Hö0j)--To.yn«n' Mehl^'für die volle'Brotüttb^MiWWßs.,lchr nAslen Doch«' unbedeckt gewesen.' ' ' / - Das ''A>bEMWWe».J.M8che»/'DhHrrKÜchs soziaten.P»-^iTKK^rdi^'Äkratsm - Wie* wir' bereits' -gestern gemeldet haben,' ist es in 'letzter Stunde zwischen --Christlichsozialen .nstd. Syziyldemokraten: zu ei-nemNebereiu^inmen g'ekämmM>!Mlches den ersteren es ermöglicht,^^'ssch' in der Wiecher Gemeindestnbe swiehep zu.hMilisten-.- -Chriftlichchzialen'srnd chüchsbereiE-gesterip wieder -im M-ta d t-. 'ii t .e r f ch ie-rre-'ErM werden^ auch imHukunft an den -S'itzuA.gsn. deS-Htz'nkSMGeHÄst'eAWsittztK nehmen. :"v;. •/''. - j . 'Die ^hristWMaN c WMsßen . -beWytlsch' hch Wiener Genreindestltbst?'^^weil. sie-' sich^vgö^chch'Znziehuirgs'