Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 306 (27.11.1919)
- Date
- 1919-11-27
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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m Wie», Dvnnerstas Me»er M»rKe»zrrL»»K JÜbffche I«Ke»-Verei«igR«r ^Mr»o»»h". > Die Leitung zibt bekannt» daß Nie«-Las de«» 2. De- ’ zem.Lcr iöl©, halb 6 Nhr abends, tm Saale llrS 'kBiröandshermts (<5. Dez., KöyigSrSgasse'10). ihr i staitfindrt, jn dem sie alle Geslnnunsisgeiioffrn an's yeizsiMe > einladet> y Es wirft» ÜervsrraMide mufitalffche KiSfte rnit /und - Äläfte des Tmischen BvMheat*^ - Anschließend: ^«Zks^ttzcherr.!. - ... %-M f!t»i 'je Mn: IS. S8i*jlt„; isi3f«t*):Ut ber: ■'• U^trWMh»:i 4S^tw*SS«ft"'(4-. «j,;"L»<ieck«sstr»ßt ■'-*>■ vvn 11 'bfa 1 Ufa; .'i. «Ith 5;.H3 $ . a .; .' •.-,••'■;; leawuijiW^x muw-< 194*- yjr 4 Wiener GtabLSHestev. ' -; j.■ V ßt r es e..Hai testet'» bti f?t:au SBolff im »,53.1*6 si/e lz" gelpieü und fchvn -- lange, lange hat ist Wien -einen . LhrGirsaal nichtderart wvhligr,. befieteyde HeiwMf. crniärint- •tyi sie die Kauft dieser eitrigen Frau cherbskziyaubertt ivnAs. Ahr tzumor ist so fieghäs^ „sie gibt der negch^men. DaMttrn derart., brzwin-mde« EnMaI. . von - grmEqtfiiger. MMDtzheit.-.. daß man an die berühmte Mutter Ms/fi tzn Lrh? WLnrt.verg'ftc imd eine neue Gestalt gkschafien siehsi' ^Ünpi-lle DtMKk-'tMvnen von dem.mkrästigm Wesen der'WbMWen . Has^sf'gp'.'Herr. M a r t, tölpelhaft liiiV:Iraüci?» - votiresflichin 'gAtinfiU «üb*4 Maste, sieht ihr' ytzklMtsst '/zitr.- Heite. Herx. ty r iß (^.x;• als...Wchrhyhn wäre, noch . fikffer,/ -wennM sich Htschl-vft>, rtbta\9 iexlficher - wir -spielsi-tMtz 'und .chchäWistisch. Hi.sein, ' '' /- 1y'.1:' f /Ach letzten Alt, dessen Wirksamkeit, am Kürze gestellt ist,,hat rv ungcdühiliche Längen verursacht. Nebenbei: Sern Weilttsyielen twr der Rampe, wenn ihn Beifall Hcrvorrutk, ist Herrn Treßler. MrnWicht« n.chr üorgrsMedrm- Von den übrigen Mriwirkenhen Wd/Hudwig R t r z,/ Krtznz- W e i ß m üller und . Grsa t.ltz/i^./ tzanz bes»nders zu loben. Frau Niese wurMe stürmisch ttbÄh v.-"' - v. L. <- ... -r- - (. f Dks ZftbrlArtMstvoche der Nerren Wlener ä- Bühne. HS .Errrgüis im Wiener Theaterseben, an dem man/ nicht Ml^viiMrrLchen darf. In der.Stadt der Opercttenmdnstrie- Mang es einer Bühne, eine Anzahl guter>Bühnenrverle. in lurzcr M sychanng anzusetzcn» daß gleich in rmer.Woche fünf Jlchilgtn r^fytt'dek. böttnrm Bvr allem empfindet man' Genüstchmg -. . ' ' * K . . - - - - Der Kam^f gegen die Kinsfevche. Tin veher be- -r8ßen»w<rter Versuch, das Volk den Arnothmters z« entfremden w rd ans Deutschland gemeldet : In Sachsen «erden..künstlerische Kasperltheater als W a nd e r b ü h n e n organisiert. Der Kinodrang der breiten Massen soll durch diese Darstellungen, um die sich ernste Künstler bemühen, überwunden «erden. Der Amrshauptmann von-Zittau in Sachse» .sicht den Veranstaltern zur Seüe. - -.- Msrek Scherlag, »In der Fremde". Franz Karl K i n z k e y schreibt über'dieses Gcdlchtbuch :, «Das sind wirkliche Gedichte. uud.estre.itbac ,n ihrer mnerrn Kraft," chrer Harmonie und ihrem edlen männlichen Bekenntnis. Man »erlvürtsehr deutlich, daß ihr'Sänger,seinen lecästen. Deg bis zu jener kraft- .voll gemäßigten Ruhe ging; °die eben der schönste Lohn.eines inneren Steges übersich tell'st und Frau Welt ist. Ader auch im technischen Sinne finde ich die Gedichte hrdMiam. Es ist manches da. was bleiben «n$." Preis broschiert Mark 3.—. gebunden Mark 6.—. Zu beziehen.durch N. L ö w i t- Buchhandlung,!., Rotentmmstraße 82. - ' ■ 1 fiitt -Mpgett AüsführnnMiffer auswrist - Oe - Mird heute: /zum f* Male gespM) ist auch, bezeichnend. Des dieser' Dichtung lockt v Ssnsatrorislüsteinheit ins Theater und dennoch war »Erdgeist" eAoltzrtfchte./ Ferner - 25 Wiederholungen von Arnold -'Zweigs ^Dit-Sendm,- Sem'aels" in. ein paar Wochen. Eine ernste DichMntz'. von den KüMer« der Neue» Wiener Bühne mit j^oßtet KS^be Mdiert und dargrstekst. .Man kann diesen Erfolg fstcht aut das Konto' des Rummels buchen, der HS. Uraufführung «.i»begleitete. . DaS Stück ist -mit 'HrMrtgeschrieben, - eS zivingt btc Hörer derart in Hnen-Bann» daß nach den einzelnen Drldrrn Und Äklschlüsten .daö Miche/Händellaischen unterbleibt und es wird sich auch weiterhin hlhcm'pteü. /Auch der'hundertsten Aufführung des witzigen. «Fcldh^rrnhügel" darf, man sich freuen und . das seltene Jubiläum der «^chiffbrfichigim^ (ö©6 Vorstellungen) i« einer glänzenden Dar» sieflnng ist gewiß de» üblichen Wiener »Frsiabenden^ vorzuziche», an denen irgtnd ei«, öder Ovecettenkitch mit der Draufgabe von HavierauSzsitzk« für die Besucher n»d Blumengarten für. die?lutorrn - sunt r-ten Male in Szene geht. . y .Herr Direktor Geyer nnd seine Mitarbeiter sind - zu MmHche«, Sie haben den.glanzenden D.-snch derbishmgen rasende dieser Woche und den Reichen DeisaLt wohl ü ->•:•/'/ -Att- Herr- LtzeedtSrrr^ ^' - y-.-'- . i -Im ÖD e r n rü e a t e r wird in Achimderung des'Hpül»-, hsttNrs Freitag-den 2?. d. M. statt' »Die Hugenvtrm" yer »Maskenball" mit den. Dame« Helene.Dildbruun vom.Dpcrnhause in. Beili.n als Gast, Bauer, Schöne und den Herren Sleraf, Wch:^ Gtehmen«. Betettv, Madm gegeben. Anfange-Nhr. -..: y : •; ■ •'.;*•■«■;.. -- Int W i euer Sind t't b e « t« r - findet morgen Rr ei r a g die ErstausWruug des EMpieleS „Di t. .fri m m« l/k sckeKug eck" von Flors und EaMvet, deutsch von -Ö;tv Effenschitz, mu den Dtwe« - 'SB t i n k e n, F r v h--l i ch, Ge ß"n e r. H e r d c'vt Oubtß, P r a nda n, Meißner rmd den-- Herren F l e m m i ck, H a r r b e r a, M ä r > ck. S t o l f a, Z e S k a state. Die. von . Oberspiellerier .-Julius H ( r z! a insznikeree Vorstellung deflrnnt präzise */»6 Uhr. ' ' >. "-.0pott' y.;/ ■-> Gegen de» Sportbohkott. Nachdem die Sportverbände der Ententeländrr feierlich erklärt haben, yrt jenen der Mittklmachte absolut keine Beziehrmgen auszunchMn, arbeiten-sie jetzt auch daran, einen Druck auf dir Sportvrrbände der Neutralen anszuüben, so daß sich' diese gleichfalls dem, Boykott anschließen müßten.-- ' Diese Bestrebungen finden vor allem im.eMischru Fußball« verbanb tatkräftig; Unterstützung, der auch berejrS. den Ausschluß der Fußballverbänd; Oesterreichs,- Ungarns und DeutschlmidS anS dem internationalen Berbarrd l„Fifa^ yoeilangt. hat. Dieser Antrag fand bei den Neutralcn. die zum Teil sehr regen Sportverkehr mit dev Mittelmächten Pflegen, wrnig- Anklang. Als Aster hat sich der Ntedeiländische Fqhballve'.band zu Worte gemeldet, der dieses Ansinnen zuruckweist und-dies» dezügl'.ch einen Ausweg gesunden zu haben glaubt. .M will die übrigen Neutralen, sür einen Antrag bei der ^Fifa-' gewinnen, der darauf hinausläuft, das; diese ihre Tätigkeit so lange ernstellrn möge, als die Alliierten auf dem Standpunkt stehen, mit den Mittelmächten sportlichen Verkehr nicht pflege» zu können. Dieser vernün-tige Vorschlag dürfte bei den Neutralen großen Anttang finden. * __ Die Meisterschaftsspiele der ll. Klaffe, ^n der Meisterschaft der II. Klaffe finden diesen Sonntag folgende Wetttziiele statt: Hakoah—Donaustadt, N. A. C.—Slovan, Red Star—Blue Star, Sturm—Bewegungsspieler, O. S. C.—Sportfreunde. Ober-St. Veit—Ci icketer. Vorwärts—Ostmark, - Arr dee Gistzordeymeisterschast 1819^26 werden, einem Beschluß deZ^ Eisborkcyvcrba-ndes ruiolge, folgende Mannschaftt-n ' teilnehmm: Sportklub, W: B. C.. D.--fi'-B.,i"'bchters Sp. V.. Vienna, Wiener EiMufvercm: BorauSsichtllch wird auch noch Slovan nachaenanm.. ÄportklNb/Haksah» Wien. Am Samsjästben89. d. M. um V,7 Uhr abends findet . im Klubheim JNdnstriesten-Cafä, I-, Konlordläplatz, 4, eine Voll per s a m m l ir n g s ä m tl,ich er Sektionen statt. DieTagrsordnünalautet: 1.Bericht des Präsidiums; 2. Bericht'Über bic KultuLwahlen; 8. Berichte der Scktwnen; l. Evcntualia. itt allen ffrci*fgflcit. Metiaratnre» unter Gar.intir.'" fiiärSbLndrr" für clirEHKeme, erMagigeK Maierias. Lcop. Kurzer, Wien, W., Westbahnstraße 23. Telebpon Ä537. 8tz?> Aarry D « l b e « >» der märmlkchen Hauptrolle statt. Syhnrag «achmsttao». */,8 Uhr der ganz r l e e n e « ,P r eise n Wttdecholu»» de* lnsiche» KendermärchrnS >D < e I « d r- F u s,e « d » . ch r. , .// . Am W i e n erK » m ö d i. e» h » n s geht SamslLg den SS.- d. M., nachmittags s Ubr, als Ä n S e n S r u b e r-f e r>e r. anläßlich des. $6. Geburtstages deS'. brrmifcden Dichters-,,Der» Mrineidbauer." mit den Giisien Willy T.h'a l l er ,und--ZeNNY R e i.>» g rub e r mSzene. Der-vonKarlKne-d.nger.knszcntettm. Borstellung oehi ei» von Dr. .Richard P l a t t e n st e r n e r gesprochener Proloy voran». — Sonntag de» 3Ö. d. M-, ».schyttttags '/,8 Mr grla«»t „DaS Drama tat Gusettenvierlel^ und ^Wt<n bei Nacht* zur AnAhtung. GexichtssÄKl. - Artgcheifchs Ksmmutrifte« u^ter ArElage. Budapest, 2^. November. (Korr.-Vur.) Henir -klangte die AnKtlegenbeit der Ermordung des pensioniertkn P-mvarkaffendnellorS Alexander H o l l a » und dcffe« Sohne». deS Staatssekretärs Alexander Holla», zur Verbandlrmg. Angellagt «rscheintn Jofcf C s e r n y. weil er die Mörder zu ihrer Tat veranlaßt har, und die Terroristen MeSzarvs und Andreas L a z a r als Bcrübm der Mordtat. Letzterer ist flüchttg. Der. Mitschuld gngeklagt sind v Der Chauffeur Rudolf B e r d o n, der Hausbesorger Josef K'a r s a t und besten Frau, weil sie die HollanS denimzvrte, Frau H g m a r i, welche Lazar zur Flucht verhalf nnd Alexander K a t ö n a, der Hauptvertrauens- -mann deS Haasr-5, wo die Hoklans gewohnt hatten. C s e r « y erklärt, er iühle sich n t ch t schuld i g. Er wiffe vv» ver Sache mchtS. Der Präsident hält ihm vor, daß ihm btc Liste der, feftzunehrnenden Geiseln vorgelegt wmde, auf der sich die Namen deS Kurialrichters Szlavek, deS Staatssekte'ats Karacsön' und der beide» Hsllans befanden. Als er diese Namen erblickte, habe er die Verwegenste» Terrorist''« auszewählt und ihnen gesagt: wtßt, was mit drese« Schurken zir grschchcn'hat. Geht und werdet mir ihrrrn fertig Y‘ : Jfrttgrtt liw» T»»kü»stlcrorch«ste«e». Da da» -Notenchatmial von OauSeeget» „Auftläffgeinfolge Berteht-schwMip' Äkm nicht emtzsü offen ist, lauwt da» Programm des Haiti»»« Konzert»»: 1. Berl'vz „Otw«rwr Denvenntv Eellw-nt", 2. Beethovens Aiollnkomsr^ stm»' N n d i n si e i n,' 8, Schubert .aMfigA-. . Die «««eWHerr MZedsr ©safere Tis-a. Hie uvttrsnchMg in Angeleg-nLeit der Ennvrdung de» Grafen Titz^a .ha>t dir Details der Mordtat zicmllch anfgeklatt. lieber Requisition der Budapestrr Polizei wurde Ende voriger Woche in Miskolcz der aktive Oberlrrltnant Alcrandrr H ü t t x c t verhaftet, der Mfi-sied des sozrnanirten bller-S-ldstenrateS gewesen lsr. Hüttwsr gestand, am 25. Oktober 1818 von der aldantsche» Front «ach Budavefi gelommr» zu sein. Et: besuchte das Klublokal dir Karvltzl-Portei, w» au» «thrrrenOkfizieun einGoldatenrat gebildet wmde, an deren Spitze Hauptmyn« . C s e r« y a k stand. Am Abends dc° Oktober, alZ dte S'.nnmttug der Straße tuten revoluiionären Charakter anriahm, sei beschlossen worden, den Grme» TiSza ^auS dem Wege Air ramnen. Anr 31. Oktober, dem Tage der Nevolulion» tuhrrn d:e zur Ernrordung?ißza§ Ausersehnte» vom Hotel Astoria auf;wet Atü-mobilr» nach der Btll» TiSraS. In dielen Auto» nähmen P » g a n n. Tibvr G»t«nyk o v S z k y, Stevlia» D v b ». Stephan H v r v » 1 h-S z«- m o v t c S, Pa.n! Wert, SRtrvrt V « rtnernnd Hsupim««» Lferny « k Play. I« d<e Äkvhvung TiLr«» gr«sr» Pogsny, Hvivath, Eramov.cS, Dod, und SztanykvZ^ky hivriy, Göntnor postierte sich z«esch»n,der Stirne und Borhalle; im Gart»« stand Hütkner mit zwei. rmrczsn Eoltzar»«, «r. der« Skamr» »r stch nicht mehr rrmnern törme. vor devt lEsttteÄore der Billa hielt Hanpnnann Lsernyak Wache und a«i der Ew»ße gmg P«tl , l .KyL «nkMd.»d«^S«t MomrÄeu z«F»d»e Ps«a»d. «ud 27. November i9W ' Seile 6' ufft-iei' Grüßte Auswahl! Billigste Preise! eio AopNld Steinhart, Wien,!.,Mbclßraße 9. ■WVp/8 — ---- ■ . -.. Ken die Morbtat b.e^chlvfftn >ünd anrh die Soldaten , daz» aa» Sestistet haben; als Gra» Tisza-mit einem Revolver i»^ der Hand aus-dem Spriiezimmer beraustrat, sprach ihn Pogruv^ an. und» machte, ihn iiw den Krieg. nnantworttÄr. Hvrvat!)°Szvm»v«Äfvrderie drn Grafe«.-aus. den Revolver wegzulegeii. - , - . . So wur gehm die Angaben Hüttners. y .-> '.Ms. Grund dines GestÜndnisteS wurde Sztanykovs.M ,dw seit/Ist. August verhaftet.ist, durch dc» UutetsuchmtgMHter Miedet-- . holt/emvrrnKwm'rn. ' >. '. .. - 7 Erch«:/ weüu auch nicht ei» voMändrges, so doch ei» . teilweisetz 'Geständnis abgelegt. Ec bestätigte fast vollständig dir. Angabofi Hiiiiners, leugntlt-jedoch, aufDSza geschoben zu-habeir. - -Er.llehäüptet, nach vyr Verübung der Mordtat in!.den Hof ge» gängen zu sein. Seiner Ansicht Nach wai -ur Pogany und Horvath» SzaMovies dir-Tater. . -; .; Die Polizei hat auch die Leiden Chauffeure ermittelt, welchedie Teilnehmer an dem Morde zur Villa briördert habe».- - / Nach dm Aussagen-Hüttners scheint auch d^r ehemalige- Abgeordnete'Ladislaus Fennes von dem im Soldatrnrat beschloffrnkn Mordplane Kenntnis gehabt zu' haben. Frühes ist: M-ouiag in Hast genommen worden. - Ladislaus F e n y e s hat an di« Blärter elne Erklärung, gecichttt. worin er seine Unschuld biteuert und erklärt, sich mit: ruhigem- Gewiffen-.vor.Gericht verantworte», zv.können. Drr/ tSdttche- Schütz, aus tztn - DieLtft^ewehr^i i /' Wr dem Schwurgerichte hatte sich gestern der. 26jährige- - Kbrpvbal der ukrainischen. Sammelstellein: Wien .'Michael - NiÄajlek wegerf'Totschlag-es zu dvrantworten..' Den -Bor°- sih in-der Brrhandlung führte' Obsxlandesaerichisrati Doktor > A-ichi ngr r. Da Michaslek ukrainischer Staatsangehöriger ist, hat das Gericht vorher beim Staatsambe für.Justiz Ungefragt, ob es zuständig sei,-- und den Bescheid erhalten-, dast. die Mannschaft der erwähnteu Sammtzlstelle. nicht das Borrecht. der Exterritorialität genießt. Die Anklage, die Staats» anwalt Dr. Bayer Vertrat, legte dem Angeklagtwr zur Last, , am 27. Mat/den Jan Cruszcz durch einen Schußgetötet zu haben. Chruszcz war mit noch 13 Landsleuten, mit denen zusammen, er in Frankreich .mtermert waram 25. Mai »ach Wien gekommen und hatte am kritischen Tage nachmittags im Sammellagrr der Ukraine den Korporal Michajlek um' den Austausch seiner angeblich zerrissenen Schuhe ge- LebeN. Michajlek verweigerte den Uintausch, darauf hinweisend, daß-, die Schuhe des Chruszcz noch ganz gut feien. / Der auf einem Schemel des Michajlek Sitzende bückte stch^ um seinen Schuh vom Fuß/zu' ziehen und sie dem/Korporal zw zeigen.. Michajle? mißverstand diese Bewegung, fühlte sich bedroht und griff nach seinenr Dienstgewehr, das ergegeü den . CHruZzez hielt und ' ahfeüerte. Die Kugel traf.. kew Chruszcz in die Schulter, ihm - eine große Schlagader - j^er- . reiß/nd. Er verblutetü in wenigen Mntuten. Der -von Diokkor ' G o l hreich,verteidigte AnMMgte erklärte /in -Nottvehr gehandelt zu haben. --.y/- < ' Pie Verhailb'lung wurde-abends Ende geführt.' Die Geschwornen verneinte» die..Schuldfrage auf Totschlag ein» .-stimmig,. die Eventualfräge auf fahrlässige Tötung Mit elü Stimmen.^Anf- Grund dieses' Verdiktes wurde dercAirgeklagt« vanr.'Gerichtshöfe freig«spr-oche». ./... . Sin kostspieliges Abenteuer.; - * - j In der Rächt zum 6. März d. I. machte der ktoÄischS Küurntan» Stephan Posavec, der aus Agram in-Die» zu Gast war, in der Rotenturmstraße die Bekanntschaft der ZZjährige» Rosa De mm er, die dort auf Abenteuer ausging. Die Beiden suchten ein Absteigquartier auf und am nächsten Morgen. machte Posavec die betrübliche Entdeckung, daß seine Brieftasche ihres. Inhaltes von 8300 Kronen beraubt -sei. ... > Bon der Dame, in deren Gesellschaft er-sich'befunden hatte, war nichts mehr zu entdecke». Selbst die Türe hatte sie beim Fortgehen offen gelassen. Die polizeilichen Erhebungen führten zur Verhaftung. &«; Rosa Demmer, die als Täterin gestern vor ein äußere ordentliches Schwurgericht gestellt wurde. Den'Borsitz führte Oberlandesgerichtsrat Dr. Ee rn.h, die Änllagr vertrat Staatsanwalt Dr. Niggl, als Ker» teidiger fungierte Dr. Adolf Unger. . . > - Die .Angellagte Rosa Demmer bestritt den.Diebstahl ent» Weden. Der beschädigte Kaufmann . war zur ^Perhandlüng nicht-erschienen. Aus seiner polizeilichen Aussage geht'hervor, daß. er, als ihm die Beschuldigte vorgestellt wurdesie''nicht mit. Bestimmthcit als jene Person erkennen konnte, die ihn bestohlen hatte. .;. v. Nach Verneinung der Schuldfrage durch die Geschwyrnetl verWudetr der Präsident den Freispruch der Angeklagten. Die Wühlen irr Wiem-Nsrdost. Dtkanutlich Hai der W a h l g e r i ch t s b o.f die ktneiHt des tschechischen Natwttalanßschuffcs gegen die Wahlen M Nationalversammlung m Wteu-s)ivrdost ab ge wir s'e n.-.Das WeMitnis, das jetzt den Parteien zugegangen ist. besagt. HM Wahlanichrsbof nur über Beschwnden wegen. Ungesetzlichkeit . der Wablnandluag z« entscheiden habe. In der Ztirückweisun« von dählennnm^ deren Dokumente' im Namen die'tschechische Endung „ova" aufwtrsrn, siege z>var. enw Rechtswidrigkett, doch - lstitug die Zahl dieier Wählerinnen 357.?1ußerdnn' wurden^ noch <133 Stimmen irrtümlich als nngiltig angesehen, tm itanzr» all» ' 790 Stimmen. 'Da' jedvch den Dchrchen zur Erreichung der WM» zM.i'vrr 1ö.26? noch §580 DttinmensrhlttüAss war' die'Zahl hft zut' Wahl ri'cht zugelaffenen Personen für das-Wablcrgelmis .-tzyff Imem Einfluß. - ' - - >' » /.-/;: Der BolksWirt.:. «ni-landische Kapital bei dep Wiener , Banken.'. - Eine parlEent-arische iKorpespvndänz brMchdeü: -Mber die Beteiliguytsi' btS' emslänbi'sHe». Kapitallb her hr» Wiener Danftn erfahren, wir vs» ftnanzpwlitischer' Seite svlgendLs: Dii? Notwendigkeit, fremdes Kapitel nach Oesterc-Lich -zu ziehen, führt die Wiener Bands» h^s Ä»leh»tMT an ausländische BitnkgrufM^u zu süchsn, welch» eins» Devisenzufluß «rch>! die Vermittlims b«i Veschiiftze» iMB Auslandes mit de»j neiictl Nationalstaaten und Itrc nahen Orient sicheM uvtz damit die Neßa«tzrWtg. ,eitwr:. sedchffM KtÄmE