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Wiener Morgenzeitung · 1919-11-26 · Heft 305 (26.11.1919) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 305 (26.11.1919)
Date
1919-11-26
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Geriet' . /Wien, ÄMWöch iindet sich auch einer gegen »Wolf (angeblich Hugo), der mit -cm ehemaligen Wiener Gesandten . . . usw." .Jedenfalls-dürste sich Hugo Wolf, weilte er rroch unter den Lebenden, heute nicht nach Ungarn trauen. Im Budariester Polizeigefängnis — dies ist von einer rumänischen Militärkommission festgestellt und öffentlich mitgeteilt worden — find in Räumen von 4 mal 4 Meter Grundfläche je "D Personen (zum Teil auf grundlose anonyme Anzeigen verhaftete und* wochenlang nicht verhörte) zusammengepfercht, darunter «uch Frauen, die infolge der schweren körperlichen Mißhandlungen abortierten, ohne dann einer besseren, etwa einer ärztlichen Behandlung zuteil zu-werden, und eZ mehren sich die Fälle, daß Antersuchungshäftlinge aus Angst vor weiterer schwerer Mißhandlung Selbstmord begehen, aus den Fenstern höherer Stockwerke hinausspringen . . . . ..Politisch Lied — ein garstig Sieb" — ist nicht jener der Seife, der cs mit den Wolfschen Liedern hält? Brot und Kohle. Geringe Aussicht auf die vsLe Mehl- und DroLquotv in der nächsten Woche. — Kohlerieinlauf. Die Ernahrungslage ist nach ime vor kritisch. Wohl sind verschiedene Lebcusuuttelsendimgen aus Jugoslawien, wie Karroffeln und ReiS angekommru, auch aus Mutschland sind'Znschübe unterwegs, aber es ist «och nicht-sicher, ob auch diese Menge», wum str ankommeo, genügend fern werden, um d i e v olle Mehl- und Lrotquote für nächste Woche zu decken. Es ist daher durchaus kein Grund zu übertriebenen Hoffnungen. In der Kohtenfiwatron ist eine kleine B e s s e r u n g zu vei zeichnen, da der Einläufe sich etwas gebessert haben. Da das. Elekirizirälswett genügende Aushttsea erhalten har, bleibt auch die Belieferung der Industrie mit Strom vorläufig anstecht. BoreettkratlsmUS — dev AnLisewitismus <nt der Wiener Aniverfitat? Eine ordentliche Hörerin der philosophischen Fakultät der Wiener Universität reichte um Wsitergewährrnrg der Liollegiengeldbesreiung ein. Sie legte Kolloqi: icn^^ignftse („mit sehr gutem Erfolg) sowie ei» armenrättict, bestätigtes MttellvsigkeiisLrngnis bei, in dem cs wörtlich heißt: „Vater und Mutter haben kein Einko.unnün. Ich und mein Bruder erhalten uns durch Lektionen." Das Gesuch wurde abgswiesen. Ein* Akieiwermerk des Referenten Prof. Uebersberger gegründet" dies folgeudetznaßcu: „Abgewicsen wegen .«!«ngesicher- Stc.atövürgerschaft und rnanMndem Nachweis (sie!) des Eiulommerrs des Vaters." linier Gewährsmann legte dem Prosesfor klar, daß rnan düs N i ch t Vorhandensein eines Einkommens nicht bewci'eu könne und 'übrigens diese Untersuchung durch die Beiveiskraft einer öfsentlichen Urkunde (Mittel-' los rsikeitszerlKnis) bereits überflüssig sei.- Auch feie« die von der Universität selbst ausgegsbe»en Gesuchsformulare st> oehaltc», daß die Gesüchstellerin gar keine 'Möglichkeit hatte, ihre österreichische Staatsbürgerschaft nachZuweiren, was aßer jetzt nachte trage» werde, wodurch zweifellos eine Aerlderung des Bescheides crwlgen werde, zumal die Studentin eben eine Operation durchgemacht habe. Das Gesuch wurde endgültig a b g e l e h n t. Diesmal ohne jede Begründung. Vielleicht ist die Begründung die, daß die Beiverberiu einen jüdischen Vornamen hat? Die Herren Professoren aber klagen über den Rückgang des wissenschast.'ichen Betriebes und der Rektor der Wiener Universität, Herr Hofrat Schwind, der es nicht unter seiner Würde hält, die „deutsch-arische" Studentenschaft Ln ihrer Hetze gegen die „Feinde"- zu unterstützen,» weist für diesen Rückgang keine anderen Ursachen anzugeben, als die ökonomische Krise in der Wirtschaft und im'Staate. Wir wüßten ganz andere Gründe M diese beklagenswerte Erscheinung! Dem Unterstaafssekrskar Glücket, der die besten Absichten hat, unser Schul- und Erziehungswesen zeitgemäß auszugestasten, wurden wir empfehlen, den Zuständen an der Wiener Universität sein vollstes Interesse zuzuwenden. die Vorherrschaft dev Juden. Schützet die biederen Kartoffelbauern vor dem verderblichen jüdischen Einfluß,- scheint die Ihre einer Veranstaltung gewesen zu sein, die kürzlich im lieblichen Mariu- Enzersdorf, wo Sauerkraut und Sittlichkeit ihre Heimstätte haben, stattgefunden hat. Die „Wiener Stimmen", die in alle Kulturzentren ihre Berichterstatter entsenden, berichten darüber: Am 13. d. M. fand in Maria-Enzersdorf eine Protestversaimnlung gegen die Vorherrschaft der Juden statt. Abgeordneter Wollek legte in glänzender Weise die Gründe dar, die uns zu Gegnern des Judentums machen. Dabei wies der Redner auf die prozentuelle Minderheit der Juden in Oesterreich im Gegensatz zu ihrer Recht^anmaßung und Einflußnahme hin und zeigte an einigen Beispielen in der Politik, wie es die Juden mit Hilfe der Sozialdemokratie verstanden haben, sich der Regierungsgeschäfte zu bemächtigen. Im sozialdemokratischen Lager seien früher drei, jetzt vierzehn jüdische Abgeordnete, der Besitzer der „Arbeiter-Zeitung'^ sei ein Jude, der Hauptkassier der sozialdemokratischen Partei ebenfalls jüdischer Abkunft. Als Vertreterin der Katholischen Zraüenorganisatiost sprach Fräulein May über den verderblichen jüdischen Einfluß auf unsere Jugend durch Schundliteratur, Kinos und öffentliche unsittliche Reklameplalate. Freudige Zustimmung loste der Appell des Bürgermeisters Maller aus, mit aller Energie die Judenpresse in Mcrria-SnzerSdorf zu bekämpfen. Abgeordneter S e g u r sprach über den geistigen, finanziellen und wirtschaftlichen Schaden des Judentums am arischen VolkSkörprr. Sürmische Zustimmung lösten seine wie die Ausführungen der Vorredner 61U* Wierttir MorgentzettimF Nir-iasr—.y.-) »- .rn» > >> —>> ...» >> -> - Hilfe mit Hindernissen. Ein holländischer O'fizier hat letzten Sonntag eine« Hilfszug mit Lebensmitteln noch Wien gebracht. Der Zug konnte nicht entladen werden, da einztlne Bahnbedienstcte den Inhalt für sich annektieren wollten. Die Regwmng stellte schließlich die notwendige Arbeiterschaft bch, worauf der Offizier «ach Budapest weiterreiste. Soweit ist an der Angelegenheit nichts Besonderes. Erst die gegen die RepupU gestimmte Presse hat daraus ein Räubersiiick zurechtgemacht. Daß verhungerte Verschieber die Hände nach Konserven, Kondensmilch und Käse ausstrecken, wer kann ste, die daheün Weib und Kind hiicben. schelten? Diel interessanter ist der Umstand, daß das Tcleg.amM des Offiziers, m welchem er die Ankmrst seines Zuges meldr'l, nicht angelommen ist. Unserer Postderwaltuiig ist dies allerdings schon Zfters paisiert7 2Äir haben schon einmal vorgeschtzagen. daß. die Ertente eine» Postfeldwebel vut der Leitmrg de? Ärmstes: «»Wien bttranen möge. Lader vergeblich. .___ Die DalLftinenser »n1> der Jüdische Rotrovalfo nds. In Palästina wurden die Sukkothtage in allen indischen Siedlungen für Sammlungen zur Pflanzung von Legronen-Hainen best'mmt, die ,ru Ehren der ansGalipoli, in der S i n a i - W ü st e und in^P aläftrna gefallenen jüdischen Soldatm an verschiedenen Stellen des Landes ongeletzt werden sollen. Die Anregung zu dieser Sammlung, für die bereits ein -röterer Betrag aufgebracht würde, ging vom 5 9. j ü d i s ch - a m e r i k x n i s ch e n Regiment ans. In 'S r ch r o n - J-n k o b haben flcfi faf! alle Kolon,etzewohner verpflichtet, ernen festen Monatsbctraq als Selbstdestemrüny für den Indischen Nationalfonds zu entrichten. Die Kolonie P e 1 a ch - T.i k w a b bat für alle Urkunden deS Waads der Kolonie die Si e m.p el p fl r ch t zugunsten des Jüdischen Natwxalfonds eingettchrt. Die Nauonalsonds- Kommission für Palästina hat ein Projekt auSgea'beiter, wonach eine M a r k e n p f l i ch t für sämtliche Juden Palästinas emgeführt werden soll. * Iu«gs Machen dem Kriege. Die ganze Welt hat sich nach dem Kriege verändert. Sitten und Staatseinrichtungen sind anders geworden, aber in keinein Lande vielleicht hat der Krieg so gewattig in das tägliche Leben, in olle Traditionen eingegriffen, wie in England. Ein Korrespondent des pariser „Excelsior", der nach dreieinhalbjähriger Ab-- wesenheit London wiedergesehen hat, konstatiert dies und führt als. frappierendstes Beispiel die Lebensführung der jnngen Mädchen an. Sie sind gänzlich umgewandelt, diee Stunde der „Nappers" ist da und jedermann erkennt dies an. Die „Flapper" — das ist das junge Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren, das nicht mehr Kind ist und sich noch nicht verheiraten kann. Je jünger die „Flapper" ist, um so emanzipierter gebärdet sie sich. Und dies ist in allen Schichten der Gesellschaft das gleiche. Während des Krieges wurde die „Flapper" zu allem verwendet. Man zog sie zur Hilfe in allen großen und kleineren Hriegsorganisationen, in ollen DureauS, in allen großen Kaufhäusern heran, um die älteren Angestellten zu ersetzen, die wegen ihrer größeren Erfahnmg für andere, gefahrvollere oder verantwortungsvollere Dienste verwendet wurden. Und stolz auf die Macht, die ihr einge- - räumt wurde, stolz auf ihre Freiheit und ihr nicht geringes Einkommen, hat die „Flapper" nach der Demobilisierung einen förmlichen FreiheitSraufch auch in das Zivilleben getragen. Sie ist vollkommen der Ueherwachung durch ihre Familie entwachsen. Sie trägt ein so ziemlich milrtärisches Kostüm, hat eine durchaus männliche Art und bemüht sich, in ihren Manieren so wenig weiblich als möglich zu sein. Der Anblick eines jungen Mädchens, das ins Restaurant kommt, ein Mittagessen bestellt, dem ein Gläschen Likör folgt, und dann mehrere Zigaretten 'rauchend die Tagesblätter eilig durchfliegt, ist heute so gewöhnlich, daß ein Humorist versichern konnte, er habe neulich mit eigenen Augen, im Restaurant ein junges Mädchen in Begleitung eines Herrn gesehen, die beide nicht eine einzige Zigarette rauchten. Ein seltenes Ereignis heute in London, das wert ist, ausgezeichnet zu werden. ' Dte Ausländer«,. Ein Telegramm der gestrigen Abendausgabe der „Arbeiter-Zeitung" weiß zu melden: Das Münchener Polizeipräsidium sieht in Uebereinstinrmung mit der bayrischen Regierung und mit den Militärbehörden, dir bis zum 1. Dezember die Befehtsgewakt haben, alle Nichtbayern, also auch die Deutschösterreicher, als Ausländer an und schiebt sie ab. So werden zum Veispirl auch gegen taufend preußische Studenten München verlassen müssen. Man sieht, bie Anslanderei greift immer weiter um sich. Nun auch Bayern gegen Preußen! Die preußischen Studenten, wird die Verfügung wohl nicht sonderlich hart treffen, denn,es steht ihnen frei, eine andere deutsche Hochschule zu beziehen. Was wird aber Deutschösterreich zum Schutze seiner Landsleute tun? Vielleichi konimt es in dieser Frage zwischen Di^n und München zu Derdhandlungen, damit wir wieder die „Schulter an Schulters-Stellung beziehen können. Für diesen Fall schlagen wir Herrn Sever vor, der die Wiener Ausländerfrage mit wahrhaft „pveußifchse Schneid" gelöst wissen wollte. Das Luft-Theater. Au« de« Lande der ZiNdn« kommt ftohe Nochricht. Kein Gerw-erer als M a 11 n 1111, b»r B«ler bift Futurismus, hat sie der Ach lundAr-ebm. Sie Urom: «Der Flu« wnd »um künftlenschen Ausdruck unserer sttlächen Zustandes «erben/ Äon tueifmGrdanttnfffttHl durchdrungen, hat M^rnuetü den Besch! cm seine Getrcum «ud« gekebeü: .Gründet toB S « f t» % \ t « t e x l Die snwttsttschen Flieger find beute uv ins sieben r« . . 26. November 19W :• ... •;. . ..M SM . l. - -. -■ - rufen. Sie soll mitHilse des Fluges die uerwickcllsten seelischen Zu» stände entziffern. Durch die wiegenden Rhythmen und das Aufbämnert^ . unserer FluMuge, durch deren dizaneZickzackschwenfimgen, durch ihri' gewollten unterhaltsamen Kapriolen verkünden wir den Masse« ' vom hohen Himmel herab üwsere innerlichsten Empfindungm und die individuelle Lyrik fliegender Menschen. Diese Kunst gleicht de«; Tanze, ifbcitrifft diesen aber durch die Nneublichkeft des Raumes und ihren außerordentlichen Dynamislnus in den diei Dimenffoneq des Weltranmes. Ich selbst habe 1015 zahlreiche express?onistischi Flüge und Versuche für ' das Luft-Theater V sv das „ttun&trt Flugzena" — unterm Himmel von Busto Arsssto unlemommerü l Ich habe festgesteüt. wie leicht es der zuichanruden Menge wird, den geringsten Schattierungen der verschiedenen Serlerzusiunde des. Flieger« zn folgen und str in sich auüuüehmen ..."? Die Jerusrskewes Mische U«?»ersitLU TstA Z o « d o n wird ge«rll»et: Sir Samuel Herbert trstsi gestern in der Zion isienvefiammlu«- «it. daß die G r ü « d N « e r n i r jädi s ch e n Ü » i» eie sität ist Jerusalem «tv>. .- geleitet wurde. s "V. *■ Vertrag De. Ehajes. Der wegen Indisposinsn des. ^. Vortragenden verschobene Voitraa über das T-herna „D r e' - a l 1j ü d i s ch e Schule" findet -Donnerstag den Ll. d. M-' um 6 Uhr abends im Festsaale des R.edervsterreichüchen.G«» werbeveremes, Mchrnbachaafse 1t, siait. Die Karten tragen da§ Datum vom 2». d. M. Restliche Sitzplätze bei Löwir. Rottwurmstraße 28, und im Lokqle der Lesennd Redehallch lX., Türkenstraße 9 (von 8 bis l Uhr). . f Trauung Max Ktüigers auf dem KraukeEM Max K l r n g e r hat sich, wie aus Jena, lckrgranhnch gemeldS wird, auf dem Krankenbette mit seiner langjährigen Wirtschafterin " Gertruve B o ck trauen lassen. Da sich se-n Bssinden gcbessr^ hat, wirdder Künsiler nach Leipzig Äerstcdeln. * Juderzreiul Der jüdischen Kundschaft,kärrnen -H*t« , teilen, daß sie im Svrelwarmgtschäsi MMHausrr. l., Karntnev» siraße, unerwünscht ist. Die Kenntnis hoben wir vom Firmen^ whaber, der dies einer — sonst anscheinend konveuierenden —- Stellungsuchenden mitteilte. Diese wurde nämlich (der d ri ttz maleger Borsprachefi als „ungeeignet »ege« I u b e.« t u nt s" vorn Nrmemnhaber persönlich abgelehm. * Der gute Lmr iu Berttn. Dir lesen in txB - „B. Z. am Mittag: Kürzlich fand in den Sälen des Zoch ein graßrs Wohliätigkeitsfest statt, von. Lürrstlern veranstaltet! und von Kunstfteunden besucht. Gtoße, Gesellschaft in Fvack und Mbendtoilletten fül!te die Raume bis halb 12 Uhr. Danw stürmte alles die Gärderobr, von brr Angst um die letzte ' Bahnverbindung getrieben. Was sich irun bei diesem Kampfs um Mäntel und Pelz« abspielt«, ist noch nie und.trirgendwax ' bagewesen. Ohrfeigen ttr-Mtrn, blutige wurden Vevblinden, Frauen, zu Boden gerannt, verfielen in^ Schrrv - krämpfa und als der. mehr als einstünhigc Kampf Lcende^;• war, blieb ein Schlachtfeld von Tüll- und Sprtzenfetzeu, zerrissenen Krawatten und eingettetenen Zylinderhüten zurück^ "Eine Kirchweihholzerei geht glimpflicher auö. Ist dnS muß 's. endgültig der gute Ton von Neu-Berlin?^! . * Die-Bibel in SS neom -Gtztzache«.''. Me.'Mtz s'. Bibelgesellschaft mitteilt, ist die HÄige Schrift während'' .'sdes Krieges in 33 neuen Sprachen veröfftntficht worden^ '" Sechs dieser Dialekte, in denen nunmehr die. Bibel gelesen werden kann, sind Nfenga, Kono, Donga, Adamawa, Dewatzli, Dukinafu. Nseng« ist die Spraclj-e eines StanuneK in No»d-Nhvdes^en. Kon» wird von etwa 50.000 Negern in dem „Eisen bahngebiett^ von Werra tf-fasäpA., Donga ist btt Dialekt der Jnnkrn, eines afrikanischen^ S4amM»S, der in dem Tal des Benue-Flu sscd wohnt. Zmlti - ebenfalls sine Sprach«, in der die Bibel erschienen ist, wittZ von zahlreichen Nomadenstämmen gesprochen, die «kn weitetzs Gebiet «m Senegvl in der Nähe von Darfur bewOhN'-M-.s Adamawa ist wieder ein. Dialeßt dev FulEprtche.. Deltzwali verständigen sich die Bheli, ein Stamm von etwa einer Million Lköpsen, der zwischen den Hügeln und Ds^ungeftr- , von Rajputana und Gujarat wohnt. Gukingsu wird von ' den Hakka gesprochen, einem Bott von 15 Millionen im ' Süden Chinas. i *■ Verteuerung der AhrenreyaratureU. Die Wiener ' Uhrmachkrgenoffenschasi . hat einen neuen Ptestaris für Mrrv-- r-paratmen anLaecirbritel und denselben p^ro.säm.l'chen Uf>v». machern »ur Plakaiierung in den 'Geschi'>f!kloksft'ii übetmirtelb Glneh in der ersten Zette heißt es : ^D>e folgenden i teile giften lut m i k 1 e l m a ß i g e A r b er 1. Preise lür'Spezialardettm bleiben der ireren Berelybatung überlassen." Der Mindcstprei.s^ür eine Reparatur »mii-Ämäßmer Arbeit" ist mir L Z0.— anp.e?etzt (..von 30.-* aulwäils"), für Aukerubren von R 40 — aufwinis,. . iür Präzisionsuhren von 8i 60.— awwarl», tiii. Eü:onopraph , oder Nepetipon von 200.— auswärts. Das gttr iür blo'ßr Reparatur und Ncirigung, Ersatzdestandteile (Bruch) muffen heiondersbemkilt weiden; so wird für eme Feder mindestes L-0.—, , für eme Spiialfeder, lür 'ctn Zifferblatt je K 80.—, für Zeiger K 3>— bis K 6.— berechnet usw. Die Reparatur von Pendeluhren stellt sich von K 3<>.— bis K SO.—, Hans- und Sland-> uhrcn von L so.— bt§ K 100.— auswärts- Dre Reparatirr von Armband- und Damenuhren kostet um 50 Prozrut mehr als die Reparatur von Taschenuhren. * Die WvstuirngsaufnaHme. Bis einschließlich 20. d. M» sind in 9474 Gebäuden l24.y67 Wvhnuuaen auigenomweu worden-. Die Anzahl der v»n den Kommisliouen me Anforderung vorgeschlaaenen ganten AZohnunsen fcmKgt 2154, bec werfe zur Ansorderung vorgeichlasenen Wohnun-en Sl7S. * DiuführunA von Perjonenzstse» in DberSstevreich. Sic dre Staatsbahndireknon Lrnz mitiettt, wird mit Rück- , sicht auf das im ^ande daruiederliegende Sittschaitslebeu trotz ' der noch immer geradezu katastrovhalen Kohleuoerbältniffe vom ^7. d. M. an am den Strecken Linz—Salzburg, tzänz—Sil8— Passau und Lmz—Stehr sowie m der Gegennch'ung täglich i« ein PrtsoncnM emgeführt werden, dagearn der einer Reche von Lastzügen die Pkrionmbelvideinns entfallen. * Der „Schreckten de- Praters". In d«rletzftu Zeit ftieb im Prater «me Bande junger Diebe ihr Naweien, die fast allnächtl'ch Einblüche aussührie. Die grißareii Gaüwütichasten >m Pia'er, die Ki«»8 und Bariet4S und die SpvrkllubS tzaite» He«isücknnt«u durch die Bande, mimnier mederboft. erfahren, - Dre Jagd nach den Dieben war aus dem ausgkdrhntm Gelände ungemein schwer,-. Schließlich rst es doch gelungen,, dre Bande dingfest zu mrchkN und einen große« - Teil der Beute sichertustellen. DaS Pratrikomnussanat wies der-' Bande 16 Einbruchs-und 3 Gelegeuheitsdr^L stehle mit sin« / Schadenssumme van mindesten- K to.ott) nach. Der Bande gehören an: der Itjädnße HillSardeittr Jafef K u d a v t, W der IllidelLfüb'.er der Räulirrblurve war, der ILihhnie HWarbeuer ^olef Noumann, b* Nisthrrge Bäckergehilft Josef Jl e! l t n e k. der i?jilhrisr Hilssgrdkiter Emil Fitz,- »rc NMn-e Hüftarbnür Philipp ««in z. bsc 1?jrchr,ge Häfs« ,jüirr«w JbaT*| teil 6 * «tzd d« KM«r«ek. Robert G a n g e l d e r g e r.

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