Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1919-11-23 · Heft 302 (23.11.1919) · p. Seite 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 302 (23.11.1919)
Date
1919-11-23
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
75% known words query
IRI
…/2979076-2979077-2979379--02665-2988208
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

? f<s«arr rjrri? s* WM. Smmi-g wesncltt werden s Das Londoner ffidische Korrespondenzboreau bittet um Mitteilung der Adressen von: «oei Herrn N» E&S*PÄ5*Olirt, 82, Sheweheatai TÜica, Ko!«flHta', Herrn I. J. RAPPAPwBRL vor defii fCriege ßjc&tw in Kolonien; Herrn 8. RßPPgpQRTj vor dem Kriege Richter in. einem karpathi.?ch<ni Dorfe, GaJizicn. die von ihren Verwandten in England, die seit Jahren nichts Von ihnen gehört h«fa«n, gesucht worden. Mitteilungen an: Jcwish Correspondence Bureau, 3, GranvilleGhamhers, Bury Street. London ,W. €2 Die ErAahrrmg. Der Marßktbeeicht. Mit Rücksicht dumm, daß die obgelauime Woche rindfleischlos war und in der Groß m a r k r h a l le eine Zubufle von amerikanischem PokMsü'ch ausaegeben wurde» war gestern drr Andrang außerordentlich lebhaft. Bereits mn 7 Uhr moxgenS waren rings um die Halle m.ebr als 3 d.0 6 0 Personen anaestellt. Im Gedränge kämet» nicht nur emitze Oh n-- m a ch t§f alle rmd hiebe als Sst Vrchuhte Ta s ch e v d^i ' b st ü h l e Vor. sondern eS nmrde auch einer Krau eine Tasche mit L 100. - und allen Emkaustcheinen g e w a I Ii a m entrissen. Dem Täter gelang es, im Gedränge entkommen. Dem gewaltigen ,Ansturm warm die grrmgm Darrätc nicht gewachsen, so daß ein großer .Teil der Käufer nichts erhalten konnte. EZ kam zu l.8 r Lenden Dcmoustrat i o n e n; dir Haste mußte gegen SUhrgewultsam geräumt und gesperrt werden. Zur Verfügung standen gestern im ganzen S9.000 Kilogramm amerikanisches Pökelfleisch; WürsteundSchaffteffch» dar infolge seines hohen Preise De die Gchicht« mcht « Betracht fommt, waren mit etnigm hundert Kilogramm vertreten. Aus den G e f l ü g e l nr .ä r k t r » kam ü»e Arme Sendung Enten und Indiane z»mi Derkans. vir auGrsvrochM MNckerrr Qualität, tot NNL nicht geputzt warm and K 56.— das Kilogramm kosteten. Auf den F i s ch in L r k 11 n wurden «Mcherft Mspmche verkamt, deren Preis sich auf LLS.— Und a Ri.— pro KÄgramm erhöht hat. Auf den G e m ü s e m a r k t e n tratev 56 bis lOvprozentige Preiserhöhungen gestern in Kraft. D:c O b ft m ä r k 1 e warm wieder unzureichend beschick. Leb ensAritteldieuftfteLe der Peysutb TeßegraphenLngesteMew in Wie», I,, <$*£§*(?* IHl Mit 23. d.M. scheiden die Post- und Telegrayhenangefielltni aus dem Wiener LebcnsmrttellagerbettüÄ für deutschömrreichische Stamsbahnbedienstete aus und gründen unter obrMN Titel einen eigenen Betrieb. Der Einkauf kann von diesem Zettpmk te an für Bost- und Triearayhenbedienstete um in folgenden ZwergstkllM rrsolgen: I. Bezirk, Fleischmarkt 19 : N. Bezirk. Josrstnengaffr 2; UI. Bezirk. Dapontegasie 8 : IV, Bezirk. TaubNummengaNe 9; VM. Bezirk, Hernalsergörtel. StadMchnbogrfi 3; IX. Bezirk, Seegaffc 8; X. Bezirk, Kolumbusgnsse 61: Xtl. Bezirk, MaksaEsafse 16 : XM. Bezirk, Hükelgaffe 14; XV. B-zirf. Tslgaffr 1 imb Schweglerstraße 42; XVII. BZirk. OrtLvckgaffe 44; XVIII. Bezirk. Semprrsiraßr 1Ä; XIX. Bezirk, DvArngrr Hauptitraße 88; XX. Bezirk, Rcsiaelgaffe 1b. Demnächst grlMrgen auch Zweigstellen im VII. Bezirk, Zieglergaffr 3, und Stadlan, %nm&* dardcnstraße, zur Errichttmg. Mitteilungen der MohS«. « Montag den 24. November : WarenMkrÄe, Ml. BZüB, Piaristengaffe 18: Abgabe von Tornetz Beef, Dr daS Bmh 10 Deka, prima Erbsen, Tiroler Marmelade, daS Kilogramm K 15 60. Schokolade, Salz, Mandolatto. Varr und Klewtgkeiten für die Mitglieder des HL, V., vC «ch IX. Btztilss, wchhe die Waren noch nicht bezogen haben, von 8 bis 12 Ahr «tb von V23 bis 5 Uhr. — Magazin, \n Nibclungengaffe 7 : Erbsen, Salz, Marmelade, Corned Beef. Schokolade und Kleinigkeiten von 8 bis 12 Uhr. — U. Bezirk: Cormd Beef, für das Buch 10 Dekagramm, prima Erdfm, Salz, Schokolade. Tiroler Marmelade, das Kilogramm L 15.60, und KlemivLittn von 8 bis 12 Uhr. - 1% XIII, XVII. Bezirk : prima Echsen Tiroler Marmelade, X 15.85 das Kilogramm, Sük. Klcini gleiten von 8 bis 12 Ahr. XVM. und XJSL B«M: prtma Erbsen. Schokolade. Tiroler MaiMkladr. L MM das Moe gramm, Corned Bce? für die Möglicher, dir die Waren noch mcht be-waen haben, vom 8 Iris 12 We. — Die MiMsder der Genostenschust werden «sucht, ihre Grsvsiw^chaMast« nvfc zubringen. ..D»e Flerschzuwelfungen. An tz« M-iGhm»r Wtz Fleischselcher werden in der nächsten Ausgaöewoche die Nnschrmweisungen im Kühllmmhanse am SchsrÄ, GmymBrücktzustraße, vorgenommen. Es erhalten diese gegen vorherig« Bemhlung bei der B-eh- und Fleischmarkk-cche m der Gevßrrmkkchal^ ihr WochenquantMl cm. tolgendru Ta«« «nweief«: X bis L Mon'aa ab 1 Ubr nachminawS, k, & utA H Liru^rg TfMmtouß ab 8 Uhr, 1 bis L DikuSiast va^Msas «w 1 Äör. X öS» Mittwoch vormittags ab 8 Uhr, 8 und T Mittwoch nacknurtagab 1 Uhr, V bis Z Donnerstag vormittags ab 8 Uhr. AL pme, welche ihr Fleifchquantikm an eiue« das« Tage nicht LqM« konnten, erhalten ihr Wochsnqrlarttum am Freirog ob 8 Wr vormittags zugewiesen. Kartoffelroyouiermn». Bo« WaMvg m gtS irrt um Kartosselkarte. Die KartoffelkarttznbeMt htchen sich Rchev sosov bei ihrer Bezngsstelle neu cmzameldez. Wiener KevenSmrtttzkkstgM-Erb fK^WsttwkilWche StaatsbeLienftete. Ab Montag den 24. d. M. kSnnm bei dieser Organisation nur Staats- und Hosbodiensiete, welche daselbst mit Mehl ruyvMrft M, wftWnt. Privalbedienstete, welche schon bisher an«eschloff« «vrm> Sm«» bei Wn Unternehmen bleiben. „Zewwerba.* Ab MrMmh Ru K. MomMsr % Ms. oranim Mehl, V, Kilogramm Erbsen. 12 DÄagv«mv tzrft. 72 Kilogramm Kartosseln. GE bve Lausentzm Krttm. ÄL 24. November Eröffnung der Filiale im Hl. Bezirk. r^. MTSMMTBK-fiKSIKT ■■■■**** ’■ Mode prompt und billigst modtnünin* ***■>>. > ■» - XV1TI., wairrhiger dKfarttrt « anfl m.r0iaMmt*twCHm SttJBB»*: «rk warn», Lrop. Kmza, Me», U, Westchchnche 23. Wiener Morgenzettnng Ltteratw «^Wissenschaft. Louis Fvutzrrus „Die KomSdranten". Nom cm. Münchs« .1910, Georg Müller. — Dieser Ochaufpivlerronmn ist weniger bemerkenswert durch seine eigentliche Handlung, als. vielmehr durch dal Milieu, in das er unS verseht. DaS kaiserliche Nom des Niederganges und 8er Entartung, des Stiften* Verfalles irnd des 'ikeberSeuffeS. rvird in schwülen Fcrcbon gezeichnet. Hofkeben, Intrigen, Theawr, Knripsn, Dirnen aller Kategorien — ein bunter Wechsel, einer Jagd vou Gemäß ZU Begierde, in die sich das Grauen mischt. In dieser Wett spielt sich das etwas dürftige Sckchfsal zweier Komüdianrenlnaben ab, die, Söhne einer Hofdame, von Rvfer an den Hof^ gezogen werden, sich aber da nicht wohl Wien und schließlich wieder in die ersehnte Freiheit des Schauspielerdaseirrs zurückkehpen. Di» zahlreichen Typen, Di^ektar, Schauspieler und Thenttzrpublikum. geben Anlaß zu' nachdenklicher Betrachtung über die Psychologische Auswirkung 'eine? DerhAtftisses, d»S in verfchwimdenon Fsrman immer als daS gleiche wiederkdhrt, bis auf unsere Tage. Und in einer gewisien Art der Reaktion begegnet sich das vornehmste Rom mit dem gemeinsten Pöbel; die Instinkte, die eine Zeit beherrscht Hatzen, wertzsn Per AÄtzgslayt. —t. Karl Jemtfch, No!k8rv?vßschaftÄeyrv. Grundbegriffe und Grundsätze der Jß;« lkswirtschsit, populär oargesteM. 30. bis 46. Tcmssrkd, fünfte verbesserte und vermehrte Auflage. Herau?gegebebi von Dr.Ä.Rose. (ÄelpM 191A. Verlag von Fr. Wilh. Grunsw.) In unserer Zert. da vslKwnrtschaftliche Fragen im Vordergrund des allgsmsinen Interesses stehen, ist cs am Platze, auf daS bedautLndfte Werk von Karl Jerttsch wieder hinziüveksdn. Sekt dem ersten Erscheinen erfüllt seine VolkswtctfchaftSlehre die Aufgekbe, durch eine im besten Sinne populäre Darstellung m ctttati BoMLer>en Klarheit über die wichtuMm voWwtMchsstlichM BeMiffe gu verbreitsn und zu felbstantzigem Denken über wrctschMstche Fragen anmrr-'rsen und armulerten. Dre Ergebnisse natisnülöklmomischer Forschung sind m diesem Kandbuch m einer überaus gemeinverständlichen Form nievergelegt. Di« Herausgabe der jetzt erschinenen fünften Auflage hat Dr. A. R o s e, der literarische Erbe des PtrMzisNm überrwMmsn, Und er hat eS verstanden, den alten charakteristischen Jontfch unangetastet zu kaffen und doch Me. zeitgemüsten voWwirMcrftlicken Streitfragen in den Derawh der Grorterungeu zu hetzen. Die Neuausgabe scheint übrigens vor dem Miensende abgesKlossen zu sein, so daß. die «ist nach dorn Z'ufrrmrnenbrirch offenbar gewordene Wahrheit auch die KourMu-r einiger Konklusionen in bezug auf die Lehren oes Krieges notwendig macht. Zur stddische« GprachfvrMm«-, Die wifsgnfchvMM Erforschung des Jiddischen steckt, tvoH>em manche intevssfvnte Arbeiten vorfiegen, mich immer in den A-nfängen. In p«n von Dr. M. Grunwald herauSgegeLenen „MstfteilunFpn zur jüdischen . Volkskunde" (21. Jahvg., Heft 1—2) beginnt Matthias Mieses mit einer hiftorisch-grammatilchen Untersuchung des Jiddischen^ welche ausführliche LitsratuDangaben enthAt und mit der gründlichen Untersuchung des LcMtstandes beginnt. Die Arbeit, die später in Buchform erscheinen soll, wird in Fachkreisen dislein Snwrssse begegnen. WM ittlUt J0f,!Ll5i, GMipst 1 Sonntag, 23. Novemfcfir 1915, findat in den grossen Sälen des Restaurants ,.smm sÄIMNMen Bären“. U.Bez., Prater, Hauptallee 19 (nächst dem 1. Kaffeehaus1), eine AKADEMIE zugunsten tifer BiMntUck statt. Reichhaltiges Programm! st Anschliessend Tanzkränzchen :: Atttang halb 4 Uhr nachm. Entree im Vorverkauf 5 R, an der Kassa 7 R. Karten im Vorverkauf zu haben: Vweinslolcat!!., Qloekengaa&c 30, Buch* handlung Löwt, l., ftotentunrnstbaaee 32, Rart«nbure>» >Aida«, II. Bez., Taboratnwe 5, und bei den Vereiinmiftgtlerteni. 1934 Bühne «td Kunst. ( I l! * Die Schon über Sie gvotze ZWl ÄvBSr, die das epidemisch verbreitete pi^nistische Können als Beruf ausüüen, ergibt inimer wieder als RefMat Sie KoNstMMskwb dich von den vielen Berufenen nur wenige mMtkoren sind. Zu den Legitimierten ist ohne Zrvsifsl Hslewe Kampl-Eiben schütz zu rechnen. Ihre Bachsche G^moll'-Fuge war eine künstlerische Tat und kraftvolles Leben strömte <MS Liszt'S lliwgttcher H-moll-Somkte. SchumanrS „Gavneval* war ebenso vollblütig empfunden, als mit reichster Farbigkeit wiedergegeben. Auch Chopins BvnvoÜ-Scherzv konnte die Konzertgeberin wenige Tage nach Rosenthals ButsLpretation zu spiel«: wagen, ohne daß Sie Dsurrteittmg ihres Könnens darunter zu leide» hatte. — Pdml Eme r ich tvM mit grstzM VorfKPm an die Bewältigung seiner Aufgaben heran. Äleich zu fünf Abenden ladt der junge Musiker sin. Wet erste galt dem großen Bach, der zweite Beethoven. Emerich ist ein Fanattker der Innerlichkeit. Ec verzichtet aus den Vollklang des brüllenden und donnernden Forte, liebt die Halbtöne, gibt gleichsam Radierungen nach den GemBden 8er groß«: Meister. So gesinnt eS ihm» manches g«mz ergreife nd zu gestzMe», wWwchd für m «ntfalAng gmMtgc GroMgigM m MMl MstheinsnS «och Nicht ausreichim. — Die BchMung Mix HnpkaS ist seit der Pause, Äe Hm S«r KMg auferfegtv. in Breite und Linse gsnmchsra Ä»M und Harmonie des Aufbau«« Mnzeichnen setz» MHmSunv ÄsethvvsnfPmt, Ehgpins Bvstsäu-mchM «NS W«Mche Geichheit scheinen seinem Wesen ferner zu lieipon. IedenstcktS weisen Schulimg nnv eigene Kraft auf eine vechvitzungsvolle Zukunft hin. — Mamm Alm^slini, beschwor die Geister Shopins, Beethovens und ÄnchMÄ E viel Unbefangenheit, wie es der Jagend anfttzht. Komm» Zeit, kommt lldat, Ser dahin lauten dürfte, Vi-e Meist«: der LonLmrst nicht mutwillig in ihrer Grabesruhe zu stören. — Eime kleine Jüngerin Dohnwny», ftfk&em S&&afe fst»fje«, deputierte im Aonzevt Mma Musil — d«s Sitz Mftwse GMMÄwist der Diva wieder ruhmreich offenbarte — mit schönem Erfolge ttvr dem Wiener Publikum. In hm FrmWiMuÄvgvnde von **$ m*<- m mm mm- «t w-°-M 23. November ISIS .51t 302’' __ --".X....:.-,,7^,—:;-Vi.---- Ü Mast des Aufbaues/ In größerem Rühmen dürste daS offensichtliche Talent die Probe auf den Erfolg mit gleichem Ge^ livga» L^tHen. . Dr. K. W«, ^veZs Misch«' BölKsdMfte. Die gvftrrge Aufführung von Schülom A s ch* DrMüt „Go t t d er lltn ch t*' in der Ilisprache war ein vollerEvsokg und schon deShvlb von besonderem Ittteresfe, weil düs Stick von '.chftEn Deutschen Aufführungen hsr bMMt ist. So hatte daö Kchlikiim GelMttiheit, an GestMen, wie sie btispiekLwbiso Frau Siege l, Heer Ä e r ß man « und ganz besonders der Meffiiche MnMer Pod.z a ra e ztz lebendig werden ließ, zu ' schon and M hSrm^ was an der jMifchen Schlmspielkmrft wesentlich ist und waS vev> loven Mt, wenn Siche MhnMichtmrM in deutscher llebsrtrckgmtg gespielt werden. Wie Überraschend gut und sigenarbig waren die vier UMemnädchrn i« der Darstellung der Damen Deuts ch, Glücks mann. Gelb er t und Dreiblatt'! Herr G siegle^ dom die tiichtige Spielleitung zv danken ist, hat für die Haupd» fitzur diiM uns — nicht den richtigonl Ton getroffen. Schon in her Maske war er nicht vierschröüg gennstrund im Wesen zu wenige grob und einfältig. Men anderen Mitwirkendm er« GchnmM. - Das ansvwkaBd Mus spendete Mvmifchm' Bnfcill. ■ 0. V yr H ^Iaakobö A«S v«rr Dhetttrr«. Der G P i e k Plan d e s B ü r g l h eaterS kommende Woche ist wie folgt festgesetzt: Montag:. , Traum"; Dienstag : .Das Konzert"; Mittwoch: .Die Sterne; Donnerstag : „Was ihr wollt"; Freitag: „Der Verschwender- '» Samstag: ^Dir StdE'; Slmnkngi: „Memrt. In dm Wchsten AusfÜbxMg VON Brev-HoftnannS „I a a-ko b % T raum" im B n r g -1 he ater iMotitag) swell'Herr Da n egg^er die Rolle des Sanmel (früher Herr Walsvu). ' Als nSiWi PreMiom gelMNst im B u v g t h e a t e r Fesix S a l 1 e n s ErnskterMius „K in d> e r d.e r F reu d e" am 12. D. e s emher jttv Äüffiihvmlg. Der Wlus bostcht ans de» d»or Ststckon: „Bon ewiger Ä*, »Huf der DrWe" u«d «Lebens» gMhrttn". ' Der GpiMim des O p e r n t h ent e r s Hc die kov». nmchoWvche landet: MonMg.: „Westv" (Tconore — Mau Hllenr Mi't d'btt u'n n vom DpernyouV in Borlm aNGastN Dwncktagr „Wevchw": Mittwoch-: „Die Fvcm ohne Gchatte«^; D-nmerStag: „Mner-Wüfter". „Die 'Kuppvnsse", „Sonne und Grde"; Krmtagr »Sir Hltgenotterr" (Valentine — Frau Helene W i l dttb r « n n vom Dftermhauft m Berlin als Gast); Samstag: „Migobettv (Wgolstto — Herr Hem i ich Situier vom Nationockchevtrr nt Mannheim als Gast); Sonntag: „ANm". - W i e n e r S t a d t t b e a 1 e r findet M i t t» o ch dm 96. d. M. die ErstauWirung der Komodve „D e r Bn b e v» p e l.z" von Gnhart H a u p t m a ft u in .solgrutm Besetzung statt: Mhrhalm—Otto Trecker, Dr. FheMK^M« N o r f o l k, Motes—Rudolf G o e b e l, Frau MMK-8ÜH Karo l y. Krau WM-Hansi N i e s e, Julius Wolfi^-HanS Mur r,MöMid.—MonorB $ in ke n, tzeoMm-^WaMvr \ & WMaw-Luüw. N eo, Masmapp-Ao Mit tt cr. Mutt^ dorf-Hans S ch e nW Beginn der Vorstellung p r 8 z ns e lU> Mr. - Der SpMlan des Wiener SMdttheaters kaMt: Montvgdsn 24. d. M.. 7*6 Uhr, „(Sin freu« b der Fra-uen", Dienstag den Li., 7,6 Uhr, „Der W^ei h^ t e«f e k-Mulwoch den 36.. 7-^'Mr. Z u m e r st e n M a l ti ,.D e r Bi.berpel f, Donnerstag den 27., Vä® Wr, „D e t Bi b cr.p e t f, Freitag den 28., 7,6 Wr, zu« erste» M ale: Mift tz i m m l ische Auge t , SanMag denR^. 7^6 Uhr, „Di ech i m m l i sch e K u g tf, SonNtag den so,.' nachmittags 2 -Uhr, „D e r Biber p elz, abrichs 7Z6 WÄ „D j e-vm m l i s ch.e K u g e l". *0*9 «ho». M thoMrkam e8 .M eimm MKstvnd. .Krm vor Begirm der Ach» führung von Wagners „Lohengrin stellte das Ehv-rpechmeH seine Tätigkeit ein, so daß die Aufführung ohne Chöre von stattew gchm MUM. Ei»e Elnigrmg ist noch nicht erzielt worden und ch werden gegenwärtig nur chorlofe Opern gegeben. G«« hi»a«sASV»vfene Bonn. Aus München wird nM8 dvpeschient: Der bekannte Schanspielcr Ferdinand B o nn batte für Mittwoch abends im Saale des Hotels „BtttzrW« Hoft in München einen Borlraasabend angesagt. Ein Gedicht von Goethe wurde ruhig angehoil, obwohl im Hintergiund schon «rüge Puffe laut wurden. Dir Art, in der Bonn den erwiderte, rief bei Beginn des zweiten Gedicht es, einen aügemei Protest hervor, indem besonders auf den Widerspruch zwis« d«n Bsnehmm Darms, der vor Jahren imrner wieder Eiutrl . i« die MnrgSfamifte »zu erlangen vernicht hatte, und ftM« hMtiaen Gefiunung aufmerksam gemacht wurde. Als Bmm. sii m VW Erre-gimg zn Beleidigungen hinreißen ließ, wurde v e w a l t s a m a u s d e m S a a l e b e s 8 r d e r t. D»» «eit« «en-Dork« Symzch»«i»»»ch»ßl«»: MchnuBH» LsrtzNttO. Dos muc New-AorLyr Ohmpi.—.. ovchtzstcke. Mtt«r der Leitung Arfur B o d a n z k tz S, ist ßchr ftaM bkfstzt. Es mttsaßr 18 erste, 16 zweite Vwlinen, 12 Bisltttzj 12 Eeyki, W Kontrabässe. Mir den BlaSinstrumenü» zWt d«S OMrstw IM Mann. Im ersten Konzert wurde ein Werk «och Charles öoefflcr für Orchester, Klavier. »Mgates aqÄscheM Hwm und drei Tmmpeten mit Erfolg zu Gehör gebracht. Im- Mckew Kommt spielte Jacques T h i b a u d das Biaüukc mm Brahms. WSch«»rnl«rs^ R i ch a tzd S t r a : G«W fite ein« Singstimmc mit Klavierbegleitung vp. 68, Or. 1 b>8 64 Mvstih WOnrr, Berlin. — Fernww B u s o n i: Entwurf eiMp ipn Assthettk der Tonkunst; Jnselverlag. Leipzig, — Mch Klin g er: Malerei und Zeichnung; Jnselveüag. BeM»-i f.BLgier: Eine Alpeniumphorne von Mchard Strauß, H. Avlho, Berlin. — Dr. Fefix Günther: Helte von WeingmAer, C. H. Jathv, Bttliu. — „M u s i k g l i s ch e t Ku r i t r7 Mk 1/4, Wien IX. — H e t nrich S ch ali fci „Srelmlieder" für Singsiimme mb Klavier, Scltzstvcrlag. ichkeit^ir^d Kirn-ft. Die Frage, ob es eine GnttviMmgÄ rnoglichkeit für die relig'öie Kunst: mi Jtwmtmn geben firntt, W»' aimsvM Miel Birnbaum von w'nem eigenarügen Person-, lichvn Mmidpmikt ans ' m der Progrannwchrift „Mättbigv KuM", die im B?rlagv N. Löwit erschieneu ist. Daß fite dwtz Mg« KitzMcr die IVl-rt&m, die Zeichmmg nicht mir artistiMtA Spiel» ftindern Alworuck 'einer ihn völlig bcherrschendon,. tiefete Religiösttät ist, wird aus dieser htmeisfend gcschriebeucn Schrift klar werden, deren Lektüre jedermann, der für Unstlerifche Frage« innerhalb des IuvmtmnS und für die Ziele moderner Kunst« richtungm überhaupt Jnteresie hm, aufs wärmste smprvhlcft werden. Preis L 8.—. Zu kssichru durch % L ö w it BE«! r 1., MstMmrmfkaHe W,; ..-‘arraaiBra

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.