Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1919-11-23 · Heft 302 (23.11.1919) · p. Seite 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 302 (23.11.1919)
Date
1919-11-23
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
85% known words query
IRI
…/2979076-2979077-2979379--02664-2988207
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

M. 302 Wien, Sonntag r Heute blickt sie als einzige Ueberlevendr auf/jene toetfc dahinterliegenden Tage einstiger.üHerMchkejt.. Zurück! ‘ / -! Auch am Werke selbst, dem dieses rauschende Fest tzalt, am Sueztanal, hat es inzwischen allerlei-Ker-- Llpderungen gegeben. Eure Natioir hatte bei jener iFeiyx offiziell gefehlt: die Engländer! .Sie...ßstten-.-boit'. Anfang an den: Gedanken des Durchstiches' der Land-' enge von Suez ablehnend gegenüber gestmrLnl, da sie den aalten Handelstveg nach, dein Osten, um. das Kap 8er. guten Hoffnung herum, den sie beherrschten,,) nicht., fahren, lassen wollten. Sie beteiligten sich , darum-nicht an : der Finanzierung und suchten dem Erbauer Lesseps Hindernisse in den Weg zu legen. Dev Erfolg des neuen Schiffahrtsweges hat, sie freilich, rasch bekehrt,,mrd heute haben sie auch .diese wichtigste/aller Meeresstraßen in den Händen., Durch die. Besetzung der, Länder ringsum (Sleghpten 1882) und den nack>- täglichen Ankauf der meistere Aktien brachtru die,Engländer das Werk, das schon seit dem 14. Jahrhmchert vor-Christus, wo der große Pharao. Rhaistses :ll.-eüien ersten, Durchstich unternommen, di« seefahrenden Völker. bewegt^-hatte, in ihre Hände. Inzwischen hatten sie ja. auch längst ihr, den: rauschenden Mittelpunkt jener glänzenden Eröffnungsfeste, nach dem so bald darauf erfolgten jähen ,Sturze von der raiserlichen Höhe,, ent schützendes Ashl geboten. " , Wiener Morgenzeitttttg' schwanden und sich die SowietZ auch auf den Szenen begründeten. In einem Theater ist ein Maschinist Sowietwciiidcnt, in einem anderen ein Sousslenr. Jeder Sowjet hat das, Rechts das Repertoire. zu bilden, Künstler zu engagieren und auf die, Förderung der demokratischen Tendenzen m oer dramatischen Kunst zu achten. Die Physiognomie der Theater ist völlig , verändert. Man sieht weniger Diamanten, aber die Inszenierungen, bewahren ihren nnübertrefflichen Grad der,Vollendung und die Mssen bleiben auch unter dem neuen Regime die ersten Metteure «n scene auf der Welt. Die Kaiserloge bleibt Vür die, VoMkommistäre reserviert. Eines Tages hatten die Kommissare in der Oper von Moskau in der Kaiserloge Platz genommen, mit einem großen ÄpplauZ von den Galerien, mit eisigem Schwe'gen vom Parkett begrüßt; plötzlich, als der Vorhang ausgehen sollt«, setzte aus dem Orchester gegen die Sowielloge ein wahres Bombardement von Orangenschalen und Brotrinden, ein. Alles schrie nach Licht. Ein Volkskommissar erklärte, zornerfüllt, daß solche Insulte gegen die Vertreter der Demokratie Nicht straslos bleiben konnten und das gesamte Publikum bestrast werden müsst: und wirklich wurden sämtliche Ä mich er bis 3 Uhr morgens als Gefangene im Theater ZurückgehaUen. _ Wis itt der Bukowina gewühlt wurds. Eine amlliche rumänische Mitteilung übck die in der Vor» Der Mörder seiner Großmutter. Der Tater verhaftet. — Volles Geständnis. . ,Wie berichtet, ist der Schriftsetzer Frari-; Bi rnbaum,, 4tt'aM"11. d. M., abends, seine Großmu tt-er, dick Hof- Suflliersaattin Marie Birnbaum, in ihrer Wohnung, targgräenstrahe' 95/ mit einer Hacke erschlagend, und 1400 Kronen und Juwelen geraubt hat, in St. PLitten anr 19. d. M. um die Mitternachtsstunde verhaftetworden, Am 21i d. M., abends, wurde Birnbaum nach Wien.gebracht-Und' dem SicherheitSdüreau eingeliefert. Dort wurde er. heute > eindernömmen.' Er legte ein v ollst ändrg'.es Geshanbttiä ab. Birnbaum ist am 23. v. M. auS' der sitalienischen. Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt und wurde seither von helr Großeltern erhalten. Er hat seiner Angabe nach, eine Be» schäftigiülg gesucht, aber kerne'finden können. An eine Bluttat :ivill er niemals gedacht haben, immer nur daran, wie er eine größere Summe in die Hand bekommen. könne,Ä,; außer Land das Brot zu ftnden. Erst als er am 13, d. ,M. mit feiner Großmutter allein in der Wohnung war, ,will er plötzlich den Gedanken gefaßt haben, sie zu ermorden. .Diä Großmutter saß im Zimmer und in der Küche steckte heimlich . Birnbaum die Hacke zu sich. Ohne daß die Grotzniutter . Verdacht'schöpfte, kam er mit dem Mordwerkzeug rnS Zsinrnec. ., Er trat eilig an sie heran, ohne daß. sie aufsah und. versetzte, ihr , einen Hieb Über den Kopf, so daß sie sofort bewußtlos FÜsammenbrach. Sie lebte aber noch. Nun holte Pirnomütz: aus. den ihm bekannten Aufbewah rungsortcn,. Geld ' und; Juwelen und steckte den Raub zu sich. Ilm den ersten Hunger zir stillen, nahm er ein paar handvoll Aepfei. Ruhig ,verließ er dann das HauS. Zuvor gab er aber der.alten' F'rarr noch zwei Hiebe über den Kopf, damit sie, wie er sagte,^wenn sie noch leben sollte, nicht so lange leide! Von Margarete» begab sich Birnbaum auf den Westbahnhof. Er fuhr zunächst * am 13. d. M., nachts, nach St. Pölten, dann , nach /Hinz . und fuhr, ohne ZU übernachten, nach Wien/ werter^ . Asti ist. L. M. ist er hier angekommen. Er begab stich in den Prater, besuchte ein Kino uird ging dann wieder in dick-Stadt gstrück. Hier über Nacht zu blerben, getraute, er sich doch nicht und so schlug er wieder den Weg zum Westbahnhof «in und fuhr nach St. Pölten, wo er nachts eintraf und bald darauf ongehalten und als der verfolgte Raubmörder, exkannt wurde. Birnbaum wird dem Landesgerichte eingeliefert werden. Deutscharischer Festtag a« der Wieuer AniverPtüt. In der vorigen Woche hatte die Wiener Universität einen ustnngesagten Fcicrtiig gehabt. Die studienbeflissenen Hörer und Hörerinium, die ihre Arbeiten beschleunigen müssen, weil sie fürchten, daß der Kohkenmangel einen frühzeitigen Schluß der Vorlesungen verursachen könnte,, mußten vergangenen Dienstag unverrichteter Dinge wieder umkehren, weil t'j — deutscharische Hochschulausschußwahlen gabist'Eine reine Privatsache einer' politischen Gesellschaft^ wurde.. Mm Anlaß gertvnmwn, um die Vorlesungen zu ftstierell':, - Der dentscharische Hochschnlausschnß hat im Üniversitätsgebäude unter der Assistenz drutscharischer Professorem dio.HochbedLUtendim Äusschnßwahlen vollzogen. Und darum v größer Feiertag! Alle Professoren und Hörer, die sich diesem,-deUtsch-' arischen Hochschulausschuß nicht n«terlverfeu> ^--wechech.'. ■&» gwungen, ihre kostbare Zeit unbenutzt Vorbeigehen-zu lasse», Weil eine politische Gruppe eigentlich eine rein.interne. Angelegenheit zu ordnen - hat. Alle' übrigen Gruppen verleben derartige Wahlen ans arbeitsfreie Tage, mrr der deutscharischc Hochschulausschuß zwingt die gesamte Hörerschaft zur-unfreiwilligen Arbeitsruhe. ' Man kann da nicht entgegnen, es handle sich um eine Sache, die die Jrtteressen jedes Hörers der. Universität berührt, der deutscharische Hvchschulausschnß sei zumgrößte«. Teil eine wirtschaftliche Vereinigung. DaZ Programm,^ das sstr die Wahlen herausgegeben wurde, ist ein rein p o l.i t isch es, es ist «in einseitiges und kündigt einem großen Teil der Kollegen den -offenen Kampf an. Punkt lll chesagt: ,Lampt gegen die jüdische Nation und ihre Vorherrschaft Ln Presse, Sntnft, Literatur, Handel usw." - .i Dieses Kampfprogramm widerspricht jeder' Lehr---und Ächmfreiheit und kündigt «ine reaktionäre Politik an/ dir dem Mnzen Staate und nicht zuletzt der Universität; selbst verhängnisvoll werden kann. Das kümmert aber die ‘ tapferen Recken nicht, sie wollen herrschen und regieren, inoemsre jeben, der durch Fleiß und Arbeit vorwärtszukonnmur bemüht ist, durch rohe Gewalt oder durch den numerus'clausus,' was dasselbe ist, unmöglich machen. Die dentscharische Professorenschaft aber assistiert dem deutscharischcn Hochschulausschuß, erzwingt mit - ihm einen akademischen Feiertag und macht dadurch den Bodry,. der Mssenschast znm politischen Kampfplatz. Das -, sollte. lMte Dir festgestellt werden. b. r. Das Theater in SowLetruizlattd. . Robert de FlerS. der bekannte franzcisliche Komvdimfchreiber. erzählt m der wledererschieneucn Parrser Rrvue „Le etliche Erinncnmgen von seinem Aufenthalte ,m. bolsch«-- wiköckrn Rußland. Er srtnldell bte Zustände von Petersburg und Moskau, als Ltrnv zur Macht kam, die Ttzearndlrektore» ver- O U v l | VA) *| U V 1 U il W l v < iUltlWU* w'*lw« wtW V(VW VW*» Bukowina zugehende Darstellung von irrsvrilmerter Seite gibt btefee Meldung erst die richtige Folie. Tcrtsachl'ck haben die nichlrumamschen Natioucu gar rrrcht gewählt, sondern durchaus Wahlabstinevz geübt. Die Deutschen und ruthmrschen Kandidaten sowie der jüdische Abgeordnete wurden von der rumänischen Regierung » o m i n i e r r, um ein wenia Gerechtigkert gegenüber den Minoritäten zu mcrrkrerm. Der auf solche Art ernannte jüdvche Abgeordnete ist Las Mitglied deS. alten Landtages, K o m m e r g r a l r a t Ä e ch r. ein 68 jährjger, Manu, gegen den sich ruchts erirwenden läßt, als eben die Tatsache, daß seine Wahl ohne Wühler erfolgt ist. VSM Jüdischen Matio«affE-s. Bei den kürzlich in London stattg«fturdencn,Sitzungerr des' Großen ACbildete die Sitrranon und die Tätigkeit b«S Jüdischen Nationalfonds in der nächster Zeit Gegenstand ein-- siehender Beratungen. Von dem Verwaltu,!gsw.nitec des INF rnr Haag nahm <ut den Sitzrmgen außer den AC.-Mit^. :glreberrr Jean Fischer und I. H. Kann, Herr Nehcmra de Lirme teil. Herr de Lierne rescrierle über dick - gegenwärtige Lage des Nationalfonds und wies auf di« Notrvendigtert hin, daß der INF sich vornehmlich auf seine ursprüngliche -Aufgabe des Bodeucrwerbes und die Aufforstung in Palästina konzentriere. Nach einer eirrgehenden Beratung, an der sich besonders die amerikänischcn Zionisten mit Herrn Brand eis an der Spitze beteilig!cn, wurde einstimmig eine Resolution angenommen, die die zionistische Gesamtvrganisation und die einzelnen Föderationen verpflichtet, die Tätigkeit dar I. M. 'F.-Organisation zur Schaffung der Mittel für die ihm in nächster Zeit zniallerrden großen Aufgaben mit allen Kräften?.u nnterstützerr. Im Anschlüsse an die NC-Sitzungen wurde, gum ersten Male seit Ausbruch deL .Krieges, eine außerordentliche Generalversammlurig des Jüdischer: NationalsondS in den Räumen Eingesendet. Salome Grauer Artur Kampf VERLOBTE »-2 Rmzow im November I9I9 Wien Sophie Gränhaut Alexander cRatz Podwoloczyska VERLOBTE Wien, im November I9I9 Ist!» Berta Kohn Heinrich Nussenblatt VERLOBTE Wien, im November Igl? lS-5 Statt jeder besonderen Anzeige. Gisa Bihring Salo cReinert Knittdfeld Wien VERLOBTE Knittelfeld, im November lyly 1928 Das zionistische Landeskomitee für Deutsch Österreich veranstaltet Dienstag den 16. Dezember 1919 im Sofiensaal seine Grosse Makkabäerfeier Karten ab 27, November im Zionistischen Bureau, 11., Zirkusgasse 33. «o?o Größte Auswahl! > Billigste Preise! MO Leopold Steinhart, Wien,!., Biderstraße 9. der Zionistischen Organisatton in London ab gehakten, an der folgend- Mitglieder des INF unter dem Vorsitz von Mr. Keßler sich beteiligten: M. Ussischkin, $. Nossoff, Dr. Viktor Jacobson, I. Simon, Nckiditsch, Professor O. Marburg, Ä.Hantke.' Der Vorsitzende legte die Gründe dar, die eZ verhinderten, wähnnib-des Krieges eine ordentliche Genevalversammluntz eistzubornf^n und widmet sodann Worte deS Gedenkens den ver-' storbenen Dirrktoren Wolffsohu und Tschlen.ckw,, die sich so nnveraänglickc Verdienste um den Zionismus und um den-Nationalsonds im besonderen erworben haben.. Au Stelle der Gemurnteir wurde auf Antrag der Herten' 'K.ckß.ler und Ros'soff, die Herren Boris Gvldbr.ry,'.zrft'^rt London, und Nehemia de Liemc, Haag, in bas Direktorium des Nationalsonds gewählt. Die Generalversanunlung stzrach sodann dem Hauptbureau und dem. für die Kriegszeit im Haag eingesetzten Verwaltungskomitee' seinen^ tixschr Dan! für die wertvollen Dienste ans, die sie dem INF. . während der kritischen Krtegsjahre geleistet haben. Für . die Folge, wurde beschlossen, daß an Stelle'deS Komitees wieder em Direktordes MF. dein Hauptbureau vorsteht, mit. welMr,,. Aufgabe Herr Nehemia de Lieme betraut worden ist. Pevso traluachricht. Herr Brrtchürd Präg« Hai sich tmV dmem Erna Mandler aus Straßnitz verlobt. i; * Der BorLrag Dr. Chafes verschoben. Wegen pl38* lichet-Unpäßllchkett des Herrn OderrabbinerS Chajes findet dessen sich .Donnerstag den 20. d. M. angesetzt gewefenerer Vortrag 5\Mt 07 VivX»i?a tx ItiiM »m« iiche-Katten bei Löwrr, lr. Rotentvrrnüraße.- Schlesinger,Seiten", ftcltengässe und im Hochschulausichn'), IX., Älsersiraße 28.' AugSeinstellunge«. Dü Südbahu hat Wegs« KMemnangrls vom 23. d. M. angefangen bis auf weiteres auf deck.-un g a r r s ch e n Linien btc Emsielllmg des gesamten Persvnenzugsderkehres an Sonntagen verfügt. An den übrigen Tagen, der Woche wwd in beiden Richtungen mn jeden zweiten Tag je cm Personenzug verkehren. Die für den 24. d. Äst. an' bLaumte.Einführung eines diretlen Zuges Oedesbnrg— Mir n wird ebenfalls unterbleiben. . Selbstmord. Gestern nachmittags stürzte sich die 19 jährige zahnärztüche Assistentin Marie Sommer aus einem Fenster ihres Wohnhauses, XVIH., Mariinstraße 120, in den Ltchthof und blieb mit einer Zertrümmerung des Schädelgrnndes auf'der Stelle tot. Dw Ursache dürfte häuslicher Zwist sein. * Inkrafttreten der netten Stratzenbahntarife. Dir vom Gememderat am 21. d. M. deschlosienerr neuen Fahrprr-fr aus der Straßenbahn treten am 3. Dezember in Kraft. - , v ■? Sitzungen im Rathause. Der Stadlrat hält, iu der kommenden Woche Mittwoch und Dvrmerstag Sitzungen ab. — Der'Gemeindrrat tritt Freitag nachmittags zr> einer-Sitzung znsammen. ® Leitfaden zum erfolgreichen Spiele in der Klassenlotteri? gratis und franko bei gle-chzeitiger Losbesiellnng; sonst gegen PorioGvon 40 Heller (auch Brirsmarkenl, welches bei nach--, trüglichcr Losbcstelluna rückvergütet wird. Geschäftsstelle Älbrrr B a«er, Wien IV., Favoritenstraße 4. Tel. N.HSS. Erna Mandler Bernhard Präger Strassnitz Wien I. VERLOBTE Strassnitz, im November I9I9 u. Innen- I CPIQÄ dekoration w 1 I fin t» grösster Atiswahl. Nor gediegene UliSF, llii., SifibSÜSlSfO^i 1 0, 2 961 Erzeugnisse. (Ecke. Karl SdiweighofergasseC. Letzte Nachrichten. Die amerikanischen Grubenarbeiter geben ebilliger. Washington, 22. November. Morr.-'Bm.) Die Brllunkohlenarbeiter haben heute den Bergwerksbesihern ihre Gegenvorschläge unterbreitet. Sie machen W erbötig, eine 40prozentige Lohnerhöhung und den Siebenstundentag a n z 11* n e h men. Die Besitzer hatten eine Mprozentrge Lohnerhöhung nngeboten, während die Arbeiter früher ine 60prozentige Lohnerhöhung und den Sechsstnndep' M verlangt hatten. Die Rückbeförderung der Kriegsgefangeueu. Berlin, 22. November. Die deutsche Frieden«» delegätion ist unter Hinweis Mlf die Volksdemvn» strätionen und die Erklärungen des Reichskanzlers neuerlich beim Generalsekretär der Friedenskonferenz 'wegen sofortigen Beginnes der Heimf ch a f f u n g der G e f a n g e n e u vorstellig geworden. Amsterdam, 22. November. Eine große Zahl von Haager Frauen hat sich mit einern Aufruf an 150 grotze nationale und internationale Frauenorganisationen gewendet, worin sie die Frei" l ass.un g aller Kriegsgefangenen und Zivilintcr-- nierten fordern. Züricher Devisenkurse. . Zürich, 22. November, (l Uhr nachtS eiuqetrbfieii) Berlin 13.— (12— )t W'.en 4.— (3.75), Brvtz (8.7.5), Holland 209.— (207.—}, New-)t)vrk ö5ä.— (555.—), Lvndcktt 22.40 '(22.25i, Paris 58.25 (55.80), Malland 46.25 (44.90,.! Brüssel 61.75 (62.--), Kopenhagen —(114.—), Stockhoftn M24.— V Chnstianra —023.-). Madrid 1)0.75. (110.68"/,', Pucnos'-Awrs 232.— (233.—), Kronennotev, österr. gestempette 4.— (4.—), Kronennoten. ungestempelte 4.— (<L—> Bereinsnachrichten. (N a ch r i ch t e n v v n B e r e i n e n e r s ch e x u t u a a nahm slosnur amTagederVeransta ltung.)? Heute: ■ Hechaluz, II, Zirkuchape LZ. 3 Uhr nachm,, Plara'.^ Versammlung. — Jüdische A v b e 111 r t ii e.» R. Plumauergasfe 1, 10 Uhr »orte.. M. Singer: lieber Wck>' und Pinsii' Dramen. — I ü a e u d v e r e i n A h a v n t \i Z t o n. ll., Sinwersiraße 46, .^4 Uhr nachm., Dr. S r' d e rschein: stnrische Dichiung. — S p o r : k l ’u b H a kau v. 'Wien. 6 Uhr abends geselliger Ktudabcud im Cäfv ALnsbc-», Franz Fosef^Km, m'.t 'BorttsiM und anschkchcn-enrTnnß.! ji '! ' - if \ 33

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.