Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 300 (21.11.1919)
- Date
- 1919-11-21
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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I Nr. 300 Wien, Frettag Wiener Mosgenzeitun^ 21 November 19 IS Serie 5T —--4 Die BeweAnng rmter den BerglenLe» von Kladno. Prag» 20. November. Morgen wird Kloiac iit bct- Nationalve.saxnmlung nur Rücksicht ans dxe Dxobung der Bergarbeiter. Montag in den Streik zu txeterx. eine Erklärung Wer den Stand Unicrsuchüng gtzen Muna und Genossen abgebrn. Die Lage i« der Slsrvaker. Prag, SV. November. (Tel.-Kon>p.) Im »Becer" gibt der >'lvwatsche Houptmann Gregor TajovskY eine Darstellung Lber die' BerhAimsie m der Slowakei, xn der er unter anderem erklär, a^trden 10.000 Staatsbeamten in der SlowakrrMbe eS bloß 12tH, dxe sich zur slowakischen Umgangssprache yrmeldcl haben. Der Bischof von Tyrnau müsse noch heute den Kleukern beichlen. unteren ander slofdaklsch zu sprechen. Ohne d'e Tsttzech-n w'irde die SloMxkri nicht 34 Stunden mehr besteben. D^esemgen, Hi für die ÄutsAoxme eintrrtm, streben nur die LoZreitzuW der Slowakei an. - Die TariferhZhvvgsv i« S. H. S. Laibach» 20. November. kTel.-Komp.) Die Tan^echobmig aui denSirdbcchirlrmen des S. Ä. S.-Staales bechäpt pro Kilometer 24 bester in der Iß., 48 Heller tn der ll. und 42 Heller in der'k. Klasse. Die heutige Nummer der ir enthält unter anderem folgende Beiträgen Die orthodoxe Gefahr - Die Verschiebung der paläst. Delegiertenkonferenz -i weltkonferenz „Hapoel Haxair-* und ..Zeire Zion“ * Ein Verwaltungsbericht der engl. Militärverwaltung in Paästina a Kuriose Zionswächter s Der Seher von Lublin. Von Meju Balaban s D?e freie iiid. Volksbühne. "Von Dr. J. Lipschötz : Ein poalezionistisches ExposiS zum Aufbau Palästinas ferner zahlreiche Nachrichten aus Palästina, aus der zionist. Partei und der jud. Welt Einsdpreis 59 Heller 7,i lioke»?-» in Trnfikftn. Buchhancüunfj T.Svit. I., Rot'-nturm- L,\X IlaUCll Strasse 22, and in dar Administration, IL.Taborslr. 1 Sic Kurse der AuslandSÄLvifen in S. H. S. V. Laibach» 20. November. (Tel-Komp.) Tie , S. H.,S.- Regierüna hat für sie Anslandsdevisen, .folgrxrde Knn'e iestgesetzi: 1'Dollar ---10.40 T nar. 1'Psnnd --- 40.30 Dinar. t00'Du-chmm — j80.4 o Dmnr. 100 Schwerzex Franks —180^0 Dinar, 100 -stte'--- iv» Dinar, 100 Lex --- 40 Dmar. ^stzerLrrtL ernos Ccil'es d-rn Armee Pstljttrös £ §sr G-eniKm. ' .. Pensis, 20. November. iFttnkiprrxch.) Aus Rostow am Don Md gemeldet, daß cm Test der nhamrichen Anp'-e. bestehend His;b(9t Ärmeelorps Walt, Kraus und M'kitka (?., der ganze We Flügel der.Armee Perljnras. zu Denikrn übexgetreten ser. WMWM ' Gist MöLlÄfte Wiens. v*;; Auf der. Oderberger Strecke sind 20 für Oesterreich hHtichinte Kohlenzüge aus Oberschlesien stecken geblieben. In DraMof ist gestern kein einziger'Waggon Kohle exngeläufen. Ens Wiener ^Elektrizitätswerk hatte gestern nur -Ähr -29Wpggons zur Verfügung, während es 85 bis 100 Waggons Kohle täglich brauchen würde. Doch ist es uröglich, dieses Werk aus anderen Vorräten zu versorgen, daß die- Gefahr der sofortigen Betriebsefnstellxxng nicht unmittelbar bevorsteht. / Die L ebensmittelversorg u it'o Wiens be» findet^ sich in kritischer Lage. Der Staatssekretär Dr. Loewenfeld-istuß erklärte gestern im Ausschuß für Sachdernobrli- ^erung. daß in der nächsten Woche bestenfalls ein halber L^tjcib Brot und ein Achtelkxlogramm Mehl werde auö-- gegaben werden. * l s 3u alledem hat sich noch ein Wetterumschlag cmgeMUt,^ der die mit Schnee bedeckten Straßen in ein Kot- , nteec verwandelt hat. Man will den Straßenkehrern 25 - Kronen pro Tag bezahlen, ober es melden sich zu wertig Arbeitslose s . . Und so setzt das Publikum bei dem Waten durch den soMutzigen Brei fern Schuhwerk zu. sHrr zweite Transport jüdischer Kinder nach * Holland. : Der mlerrnüdjichen und rastlosen Tätigkeit der Frau l'stütta Mst ller, dick während ihres Aufenthaltes in Holland ihre-stanze-Zeit der Aufgabe widmete, die holländischen Juden Hn der - Notwendigkeit einer raschen und ausgiebigen Hilfe Ar . unsere armen Wiener Kinder zu überzeugen, ist es gelungen, einen neuerlichen Transport zu erzielen. Während (ibct, die bisher in Holland untergebrachten Kinder meist gastliche Aufnahme bei den armen und ärmsten Schichten Irgr Bevölkerung gefunden haben, haben sich dieSmstl st l le (!) e s e l l f ch a f L S k l a f f e n an der Aktion rührig beteiligt. tpLänchL Familien haben gleich mehrere Plätze angeboten-und so war es der sozialen Hilfsgemeinschaft Anrtta Müller. Möglich, viele Kinder, welche schon seit den Sonrmermonaten vprgemerkt wäret; und bisher vergeblich darauf warteten, auch ine Ztzit lang ein friedliches und glückliches Leben irr einem MM Kriege nicht betroffenen Lande zu verbringen, nach Holland zu senden. Manche Familien, deren Haus nicht genug Platz zur Aufnahme eines oder mehrerer Schützlinge bot, und die doch ryittun wollten, bezahlten einen Beitrag, damit wieder ein Wiener Äind auf mehrere Monate in einem ihrer schonen Heime nntergebracht werde. Die Kinder, die diesmal weggingen, werden zirka vfer. Monate m Holland verbleiben; deshalb wurde . 'möglichst darauf geachtet, daß die Kinder, welche dieser Wohltat in rHaterreller und gesundheitlicher Hinsicht am ' würdigsten waren, aUögewählt wurden. In diesem Transporte befinden sich auch sehr viele Kinder aus hiesigen jüdischen Kinder-- heimetk. r-, Die Wfahrt am Westbahnhof in einem Sonderzugl vollzog sich in schönster Ordnung. Die 620 Kinder, die mit diesem Zug mitkamen, wurden in Gruppen geteilt und von den Äruppenschwestern in die Waggons geleitet, nachdem sie pön dem Sammelpunkt, der Produktenbörse, in Sonderwagen, zur Bah« befördert worden waren. Der Eintritt in die/ von angenehmer Wärme erfüllten Waggons erregte bei . vielen Bindern, die seit Wochen in keinem geheizten Zimmer ge-, ust'sen waren, großes Entzücken, und wir wollen hoffen^ daß alle diese Kinder gesund an Leib und Seele zu Beginn' des. Frühlings nach Hause wiederkehren. SchMeizer LleteSgerhrn für die M-m« Kinder. Iunoörnck, Sv. November. (Korr.»Bur.l Mit einem OAeretsgü» traf henke ehre fUttrtauuf) deS Berner internationatm Ämdn Hilfskomitees mir 8 i e d e S a a d e » and d e r Schweiz em, btc für Oesterreich und Ungarn bestimmt sind. Die Abordnung wrrd sich nach Salzburg, Wien und Budapest de« grben nni> ließ auch fixt du fTitiber der Stadt Innsbruck 99 Koll' mit Medikamenten. Wäsche, O'ck ww. zurück, mucr dennt sich eine besond.-re Spende de; bekannten engln'ch n 2titell''rm Miß Eimln HödHouie fixe die Fnn-brucker befindet. Die Schwerer Abordnung wrrtde. im Westbabnhose vom standesbauvtmann-Sicllv rneter Dr. Schuhmacher und pawens des Roten Kreuzes vom Prror Dommilus Drctüch begrüßt. NationaLrstifche Wissenschaft. Der Nationalismus der italienischen Wissenschaft tritt neuerdings verstärkt hervor. Von, 1914 bis 1919 hat zum Beispiel das altberühmte österreichische Histo rische Institut in Rom unangefochten bestanden. Jetzt hat man es kurzerhand liquidiert. In der Presse, sogar im seriösen „Giornale d'Jtalia", werden Stnnmen laut, die aus die Bibliothek des Deutschen Arch"o oqischen Jnsti'uts Hinweisen: darnach scheint man auch auf' sie die Hand legen zu wollen. All das hängt offenbar damit zufanimen, daß der langjährige „Gemratdicek'or der schönen Künste", Cor-- rado Rioci demisfiouierte und Golasauti an seine Stelle trat, der im Kriege eine nicht eben öentschfreundliche Haltung eingenommen hat. Nicei wird Direktor eines neugegründeten Forschungsinstitutes, das in der ehemaligen österreichischen Botschaft im Palaz;o Venezia, untergebracht wird. Er erhält zwei Abteil:'..^gen, eine für Antike und eine für Mittelalter und Neuheit. Hier sollen auch die verschiedenen, in Nom verstreuten archäologischen und kunsthiftorischen - Bü^'erfanlmlungen in einer Zentralbibliothek vereinigt werden.;.v 'Dvx Siitrftfv- . Der „Wiener Kimrr" m<ldtt auZ Bud'wtsr. daß dem AinanMlmstcrmm von dn Bnoovrster phlloloz scheu Gesellichait oisirxell voxgeschlagen wurde, die Einheit de» magyarischen Geldes analog dem tschechischen Vor'chlage der Bmcnnrmg der Krone als ^Sokvl" nach dem hisior.sciren Vogel.„Tnml" zu benennen. Der Boxschlag wurde dem Min-üerrate vorgklxp.t, der darüber zu nNscheidm baden wnd. Der Sage nach, Kar der Turul, cme Falkrnaxt. Axpad und dm sieben Fürsten der Magyaren den Weg xxach Ungarn gewiesen. __ * „Modche rmd Rest" ist die uexie Erzählung des Prag'r jüdischen Dichters Vojta R a t o u 2 betitelt, deren Abdruck xn unserer nxorg gen Nummer beginnt. - .•* Subvention ver GsMernde Wien füv die RetkANgsgesellschaft. In der ycftxig'N Zl«dlratssitzl"'cr wurde über Axtirag des Vizcbiligermeisters W x n t er der W x e n e r '/r r e i w i l t i g e n R e t t u n g s g e s c l 1 s ch a s t, wtlche bisher eine jäh'liche Sxchv»«xvn vo« 20.000 K erhält, cm cinirml'gcr Drrra« von 1VV V00 ll als Unterstützwig zugewresen. -- Gleichzeitig wurde der notleidenden Poliklinik eine Uxxterftiiljurn von PO 000 ll einstimmig bew ll'gx. * 3SOV Jahr« alte NVrobeix. In der Pariser Madeuxie der Wifstnschasten wurde ein Bericht des Dr. G a l i p p e verlesen, in dem dieser über seine Versuche mit: Bazillen altägyptischer Papyri berichtet. Galippe fand in ägyptischen Papyri, die mehr als 2000 Jahre alt waren, lebende Bazillen, die gezüchtet weroen konnten. Aehnliche Bazillen entdeckte er ür Dokumenten des 15. nachchristlichen-Jahrhunderts, und er glaubt, daß maxr auf diese Weise Krankheitserreger. von verschwundenen Seuchen, wie zum Beispiel der mittelalterlichen Pest, zu neuem Leben erwecken könne. * ErSfftmng der Wrirxvestyben. Der Wärmestubcnverein, der bekantlich in Wien sechs Hauser ftir seine Betriebe besitzt, hatte sich vor einiger Zeit mit einer Eingabe an die.Gerneinde Wien gewendet, um deren Unterstützung für die Eröffnung der Wärmestuberx zu gewinnen. Diese Eingabe ist bis hexxte unerledigt geblirben. Im Interesse der arxnstexr Bevölkerung, die auf die Wärmestuben geradezu axxgewiesen ist, welche Stuben bex der heutigen Kohlennot wohl eine Lebensfrage sür viele Tausende sind, haben Funktionäre des Bürger- und StänderatcS die Angelegenheit in die Hand genonrnunr. Jtn Einvernehmen mit der Leitung des Wärmestubenvereines tvurden die nöti-en Brennstoffe und Suppenspeisen in einer Menge sichergestellt, die für ungefähr drei Monate ausreichen dürfte, um den Besuchern außer einem warmen Raxxm auch eine Schale Konsewensnppe, Haferflocken ttftt». bieten zn können. Di« Eröffnung der Wärmeftuben wird nunmehr S a m s - tagten 22. November erf«lj^n. * Nene BtcxchSchstpveise « Moxr. Da die Betri-LbSauL-- lagen der Gastwirtschaften und sonstigen bicrausschenkenden Betriebe in der letzten Zeit durch Erhöhung des Pverses ftir Gas, elektrische- Licht, Ersatzbeleuchtung, Beheizung und Eis zum Teil namhaft gestiegen find, hat die Landesregierung die Höchstpreise für den Ausschank van inländischem Faßbier in Wien erhöht. Der Höchstpreis des lichten Bieres beträgt nunmehr, für den hallen Liter K. 1.2V, für ein Seidel 74 Heller, der dedunklen Bieres für den halben Liter K. 1.30, für ein Seidel 80 Heller. Die Erhöhung beträgt somit 4 Hel^r für den halben Liter und das Seidel; ferner wurde de« Wirten onf-etna-en, wenn sie axr-lindischoS Bier verabreichen, diedurch eine AuShöngetafel den Gästen bekanntzugeben, wvmit dar Verbot verbunden ist, zu gleicher Zeit ausländisches und inländifchaS Faßbier gleicher Farbe sticht oder bunte!) auSzufchenlen. In federn Berschleitzlvkal muß schließlich äu deutlich sichtbarer Stelle eine Bierpreistafel angeschlagen, werden« * HochschulLurse des Jüdischen HochfthulauS« Kchufses. Dxe Inskriptionszeil der bex rits angekündiglen Hochschul-« kurse, die allgemein zugänglich sind, wird bxS zum 26. d. M. erstickt. Auskünfte rxnd Inskriptionen mx Ber« bandsbcim. IX, Atserstmße 28. täglich von 11 Inä 1 ll^rJ Svätere Anmeldungen werden ausnahmslos nicht berück^ Üchtrgt weiden.! * Weamteniubilärrm. Das Mitglied des Wiener Klubg b**v jiidllchna'ioualen Mandataxe, Herr Bezxrksrat Alexander, P o l l a k» Zn>pe!tor der Länderbank. beging dieser Tage di« Fexerkimes drei.ßiaiälirxgen Drenstiubiläums. Die Herrn Inspektor Pollak unterstehende Beamtenschaft hat de», beliebten Kollegen aus diesem Anlasie besonders geehrt. Hen Axmm F r x tz hielt an den Gefeierten eine An'vrache, in der e« hervorhod. welch axoie Fürsorge Inspektor Pollak seinen Unters gebenen stets angrdeihrn liest und den kameradschasillchen Geists den er während der langen Jahre seiner Ämtssührung betätigt^ Zxxm Schluß der eindrucksvollen Feier überreichten die Beamte» dem Jxrbllar exn Ehrengeschenk. r | * Wie die Postverwcrltrmg in Deutschland» arbeitet. Ans Berlin wnd uns gemeldet: Generaldirektor B r e d o w sagte bei einem Bv' trage über die Funkentclegraphie^ daß die Postvciwaltung m Deutschland für junkenlelegraphxschv Berichte Abonnements exnsübren will. * Der Nachfolper Dr. Schautas. Das Prosessore«-- kollegimrx der Medinmschen Fakullät hat den ordentlichen Pro-- »esior tiu Frauenheilkunde Grheinwat Hoirat Dr. Sritz in Erklangen nunnrchr nexxerlich vrr'mr, ->t „küec, Wen gs? Nachkolqe» au der infolge Ablebens Hofrat Schantas venvaxsten Exste« Frauenklinik m Boxschlag gebracht.; Jüdisches Oratorium. Zur baldigen AufiLhrm'.g exneK indischen,O'awruxms werden Sängennnen und Sänger gekuch^ Tie erste Probe findet morgen Samstag im Jnduürieüen-Cas6, k.. Konfordiopiah. statt. Schrlltliclle Anmeldungen sind zu richten an das Ziomslrsche Bureau. XX., Karl Melßlstraße 5. - Keine Sperrung des Rothschildspitales. Entgegenu allen Gexächten xvird hiermit zm Kmntms gebracht, daß das! Rothschildsvxtal nicht gesperrt worden ist. Die A m d n l a t o r i e n des Spxtales stehen den Kranke» nx vollem, die A b t e i l u n g e n m beschranktem Maße zim Mr'ügung. * Eröffnung von drei neuen Tagesheimftatte«^ Der Verein „Jüdische K-ndersremxde" eröffnet im IX. Bezirke Grnnewrgasse 7 (Mädchenschule unter Leitung der Frau Lotte' Kempler leine dntle Tagesheimstäne, xm H. Bezirke, Obe« Donaustraste 91, 2. St-ege, I. Stock (ehemaliges Jugendheim! seme' vierte TageSheimstä'.te und xm X/Beurk, Hafengaffr 7, 'Jüdischer Sckulverein) dxe innste TügeIheixrxstätte mit glexchzexkxgrk Millagsaus Weisung der amerikanischen Hxlssmifsion. Die An-« Meldungen iüc diele Tageshetmstätten finden statt; Im H> Bezirk: U.. Obe»e Donaustraße 91, 3. Stiege, l. Stock von 4 bis 6 Uhv nxchm. Zm IX. Bezirke: IX., Llkchtensteinstraße ll,Tür 13 (ziomsti» sche Bexirkssektion) von 4 bis 6 Nhr nachm. Im X. Btzrirke bei Herrn Max Bernat, X., Gudrunstraste 140, von 3 bis 6 Uhr nachm. * Fahrpreisvrhvhrmg tm 51rafrstellwagenverkehr^ Der Sradirot bat nach emcm Berichte des Stadtratcs Werg l folgende Fahrpreise für dxe Kiaftstellwagen, dxe ab 1. D er r, t m der Geluma haben, icstgesetz!: Für erne Teilstrecke X 1.20 jetzt 80 Heller), für zwei Teilstrecken X 2.— X 1.20).' für drei? Teilst'ecken K 2.50 (R l.f.O», für vier Teilstrecken K 3.— (K 180', für sünl Teilstrecken X 3.50 (R 2.1'0 und sür sechN Te'lstrecken -X 4.— (R 2.40). .Für Krndxr bis '.drei Texlstx ecken K 1—. für mehr als drei Teilstrecken R 2.—. Für jedes G e p 3 ck sc ü ck unter den gleicherd Bedingungen wie bisher bis einschließlich drei Teilstrecken R 1.—, für mehr als drei Teilstrecken K 2.—. Im Nack t-- v e r k e l) r, daZ ist in der tiett von 10 Uhr abends bis 6 Uhr früh, wi d der Tarif im allgemkinen a u f d a s D o v p e k t e d c s T a g e s i a r x.f e s sestciesetzt. jedoch uut der Arndkruriß, das; der Favrvrels für eine Teilstrecke statt R 2.40 X 9.-- be« tragen soll. Glcchzeitig wird erne Verlegung der Zonengrenze dälungchtxxstar-finden, daß auf der Strecke Stcsansplatz-Woll-- zelle-Landstraße—St. Marx die Zonengrenze mchf durch den Ring, sondern durch die Vordere Zollamtssiraße gebildet wird. * Mitzhxauch dcr iLalienrscherr FÜhnchen auß I Auto mobilen. Laut einer Mitteilung der italienischen Militär-» miiliou führen in Wien zahlreiche Automobile die UttU ettx* s ch e F l a g g e, ohne hierzu berechtigt m sein. Es wird seitens der Mission Wert darauf gelegt, sestmstellen, daß die Automobile dieser Mrlitärmifsion keinerlei Flagge« oder Fötzncbm tragen. Die Sicherheitswache wr:rde angewxeser^ gegen dikjtnigkn, dre unberechtlgterxveise die itairnüsche U»gge verwenden, e x n z u sch r e i l e n. "■ Dev Raubmord an -ent Wiener Juwelier» PoKakr» Dxe Leiche des Wieixer Juweliers Alexander Pollak, der, w:e berichtet, m Schärding ermordet und beraubt wxrrde, ist jetzt n<rch Men gebracht worden uxrd wird heute um l/sll Uhr oormrltagS auf der rsrarliuschen Abteilung des Zenttalsriedhoses '.3. Tor) bcigesetzt. *• ArrfforÄerung siw Rückxkeh« a» die Sieb««» büryrr und Bukoruinaer Kriegsgefangenen. Die rumänische Lxqnrd'.erunciskonnnisüon in W x e n teilt mit. daß laut Auftrag der rumänischen Aegierung alle Sxebenbüraer und Bukowina er KriegSgelangcxreu und Flüchtk'nge, die sich derzeit' noch auf dem Gcbrlte der Republik Oesterreich und der ungarischen Republik desinden, bis ifi'm 81. Dezember d. I. in ihre Heirmt beiordert werden mützteu. Dxe aut eine Beförderung mittels einet aus W cn eürgelertetcn Hemikelirerzuges reflektierenden Personen Üabrn sich uiiverzüglxch, spätestens jedoch b,szum 5. Dezember d.L, bei der rumänischen LigmdrerungSkommiisiou xn Wren, Gebäxkvrr des StaatsamteS für Heerwejen, Mezzanm, Tür 87, anzumelden. * FalschuNgerr tschechischer BankrxvSsn irr B«-apest. Airs Budapest wird gemeldet: Wegen der in letztem Zeu übeibaxidNchmexxden Fälschungen der abgestemvett««. t s ch e ch , s ch e u' B a u k n o r e n nahm bxc hiesige Polizerauf Ansuchen der'tschrcho-slowakrschen Bchördexr in mehreren kleineren D uckereien Durchsuchungen vor, wobei in xnchrere» bfeifelbcit gefälschte tschechische Stempel vorgcstxnden wurdm. V sreinSnachrichte«. (NackricktenvonBereineuerscheinena « s" nahnlSlosttnramTagederBeranstalt-vn«.) Heute: Hebräische Kurse der Zion. Sektro« Landstraße. Nabbincr Dr. R o s e n f e I b halt heule Vs5 llhr abends, beim Gottesdxcnst: uii Tempel, HI., Unters Bxadnkigasse 13. eine Predigt über die Wichtigkeit der zxx erössrxendeu Kursen der bebräxfcken Sprache xn der Zronistrfchen Sektion Landftraßt lltl.. Untere Bladuktgafse 18). — Heber Eiukrtzung der Hvck'chnle sür Welth.mbcl hält r.;n Samtlag den 33. d. 12 Uhr mioagö, Herr Jug. Roberl S ck w a r a an der Hochschule für Dcktbanbel (Erportakaremie) einen Lichidrldervortre» „lieber die Miner^lölmdustiie und den Außenhandel mrt Erdörprvdtttim". - ..Lesen n d R e d e h a l l e jüdischen Hoch,ch uler". Hente. Uhr abends. Dr. Ernst Wrilltr^ »Mao heißt nationale Mvchologre und Ethik 2*