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Wiener Morgenzeitung · 1919-11-20 · Heft 299 (20.11.1919) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 299 (20.11.1919)
Date
1919-11-20
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Wien. Donnerstag Wiener Morgenzeitrmrf 20. Novem.ber. 1919. Nr. 299 die von Deutschland uns gelieferte Kohle cm Deutschland entrichten. Nach der Besprechung wurde beschlossen, vön hen parlamentarischen Klubs die prinzipielle Entscheidung über ihren Standpunkt zu der Kohlensteuer auf Grund eines vom Referenten auszuarbeitenden Berichtes-einzuholen. Schutz der staatlichen Autorität in Böhmen. Präg, 19. November. (Privat.) Die Ministerien hqben nachstehenden Erlast an alle untergeordnetem Behörden gerichtet: Untergrabung . d e r A u t o r i tatderStaats b e h örde n. .Laut Mitteilung vom 21. Oktober 1919 beschloß /bet Mimsterrat, damit die Autorität dec.StaatsverMljung nicht durch die Staatsämter selbst untergraben wlrde/ dast alle Staatsbehörden ausnahmslos . verpflichtet find, strenge darauf zu achten, daß Angelegenheiten,, welche in die^ innere Ämtierung der Staatsverwaltung gehören, nicht vor das Forum ' bet OeffentlichLeit gebracht werden und, ..dast namentlich die StaatsLmter Differenzen, die eventuell unter ihnen austauchen, unter keinen Amständen öffentlich m der Presse austragen. '„'si/- . -s düng, tvcll feine Gattin die .eingegangenenfinanziellen Verpflichtungen nicht erfüllte. Der Prinz nahm die Beziehungen zu seiner früheren Freundin auf und da dieses Verhältnis mit der jetzt verheirateten Fra.» Skandal erregte,-verfügte Kaiser Wi.helm neuerlich die Entfernung des Prinren - aus . der deutschen Armee. Später heiratete der Prinz die inzwischen doch geschiedene Baronin Liebcrberg und hielt sich von da ab ständig i':r Salzkammergut auf.' / V Tagesbericht. //W .Die Not in Wien. vV? ' * Für die nächste Wocke -ist die Brotration noch/siiÄts einmal zur Hälfte gedeckt, da noch etwa 70 Waggons Msihl' - fehlen. Aus Deutschland ist keine Hilfe zu-erwarten.' Wir/ der re^tzeitige Abtransport des GeLrerdeZ aus Triest kann; Lelfen. Gas und Elektrizität wird um das Doppelte im.'PrisiS.-: erhöht, dis Fahrt auf d^r Straßenbahn wird zum Luxus/- und die Krone notiert in - Zürich .3,7L Rappen.' Das ist die' Situation des von aller,Welt und von aller Aktivität tzürlaffenen Wien. Die fremden Missionen, an ihrer Spitze die «irglische, haben eine Wohlfahrtaktion eingeleitet, die unter dem Namen »Gesellschaft der Freunde" Wien vor dem AsirgsteN LcwaHren.soll. Aber datz ist bei'aller Anerkennung der phftanthropifchen Absichten de'r Wiener Ententestellen nicht der richtige Weg und reißt die Bevölkerung noch weiter in die Gewöhnung an das Almosennehmen hinein. Man muß immer wieder darauf ,Hinweisen, daß Wien von den deutschen Bauern des. flachen Landes ausgehungert und von einer Bande in- und ausländischer Wucherer schamlos ausgeplündert wird. ' Die Kraft der Regierung reicht-nicht aus, mit diesen Ueb/lii fertig Zu werdcm Hier' kann nur' eine organisierte p o l i tisch c Aktion der Errtente und ein aus allen Kreisen der Bevölkerung gebildeter Wohlfahrtausschtch Abhilfe schaffen. Man 'müßte .', eigentlich erwägen, oh es; picht hoch aü der- Z«d wär^peri . wirtschaftlichen Ausnahmszustmrd, den städtische, und, ländliche - Wucherer über Dien verhängt haben, mit -Ausrmhmsmitteln - zu bekämpfen. -Die Regierung ist nicht-einmal imstanhe^Lis , Landesregierungen. zu Antworten auf ihre . Verfügungen -.zu veranlassen oder die Aufhebung der Transport» und Aüsfuhrgcbühren aus den Ländern zu erzwingen., Die städtische' Verwaltung leidet unter der Wucht der übemouunensn bösen - Erbschaft und unter der totales Unfähigkeit ihrer. Beamten. Es wird also nichts übrig bleiben, als daß diese 'Körperschaften verschwinden und Patz die Bevölkerung, in der. sich sicherlich Intelligenz genug finden wird, selbst zum Rechten schaut. Die in de« tschechoslowakischen Grenzstationien konfiszierten Krone« werden zurirckerstattet. In. den b.'tziLn Tagen wurden in d?n tschcchosilow«-- tifrJieu V. .-^rgarrgdstarionLN Reisenden von' den Grenz-'' organen. Geldbeträge in österreichischer Währung,'bö-> schlagnahmt. Wie die „StüalSkorrSsprmdenz" erfährt, , ist dies auf eine mißverständliche Äusfassuna Instruktionen zurückzuführen. Die Prager Negierung--. .Hat sofort, nachdem ihr dies zur. Kenntnis gelangt war, die entsprechende» Verfügungen getroffen uuobte'faßji*? stell» ng der Irrtümlich beschlagnahmten' «»-, jgeordpht^ Die Betrage könmsr in «drei T .ra z i cfy&i: der tschecho - slowakischen Gesandt! ch<)'s t tMlai? S.z' <>wltz'r beh -vben werdc n. . ' Die verkürzte Nacht. Äutz B r Ü n n wird unS grlchnrbrn: Zur deal subti htm Äerse. des Pwsidennm Masarvl Mch Brünn will der ..Po;o' " erfahren babru, daß du ArstmNl M a i n i y t s am 6. D^rmbrr rcioimn svur. Sckwiermfrrten berriket die Unlrrbrinpnng' der zahl-/ rnchkn Gäftr. Di", osnzieum Gäste beadsichügt man in Pnv-.nivohnnngm umerzubnnf.ru. derr anderen w Ü mv du Nach! dannt vErrm. daß alle ösiHilräun Svkatr, Gasthäuser. Kas»ee> humer, Thrattr, Bars und PattrtLs 8t* z » i« M o ÄeÄij'tttt irr» werden. In den Tbealnu frtteN RächtvürsteLnntzm wmsinven. die um V-^2 Uhr beginnen rwd siwa um 8 Uhr früh enden sollen.- Man rechnet tun einem Fremdln- Mkkg!M).uWei«hr iOO.O-jO Personen. - >.^;: Der R«««u fcet KaMo^stochLer. Dieser Tage ist dir Gattin des Pcinzey I o ä ch'l ^i Preußen, die Baronin Liebenberg, fiu Stevhel.- orn Wolsgängsee gestorben. Es ist vergessen worden» S» sogen, schreibt das „Prager Tagblatt", daß die kLerstarbenL mit ihrem Mädchennamen Sulzer hieß 2urb die Tochter eines Wiener Kantors war. Prinz Joachim) ein Vetter des deurschen Kaisers und-Shhw des' verstorbenen Prinzregenten von Braunschweig.'Mte ß.rit Fräulein. Sulzer ein Verhältnis, das ein 'Hghr rvLhrts. Kaiser Mlhelm sandte ihn deshalb nach Deutsch-Südweßefrika. während Fräulein GulZer,in Lordün mit einem Wiener, dem Baron Liebenberg be> ßaählt wurde, in der Absicht, sich sofort - scheiden'zu ßasftn. Buron Liebenberg widersetz.be sich, aber der Sch-tzi- Dle Alkühol-tzandLasche. v Das mit äußerster Strenge in einer- Reihe von Städten Nordamerikas, nicht out wenigsten im Staate New-Pork, durchgeführtv Alkvholverbot hat zu 'aller-- Hand Neuerungen auf dem Gebiete der Mode geführt. Ja, es gibt boshafte Stimmen, die behaupten, unter dem Drucke dieses Berb-oLes seien jetzt zum ersten Mal einige neue Moden entstanden. Das allerletzte auf dis^m Gebiete^ ist die kleine „Locktail-Handtasche" („Cocksait Bag^, die von Frauen' am Ärm - getragen wird. Die aus Brokatangefertigte, mit einem kunstvollen Bügel versehene Handtasche verrät äußerlich nichts von ihrer Bestimmung: Zlber in ihrenr mit Seide gefütterten Innern birgt sie drei nebeneinander angebrachte Flaschen, die jene drei Jngvedienz-en enthalten, aus ' deren Mischung ein kräfti^r Cocktail entsteht. / / „Es so. schreibt, ein amerikanisches Blatt, „michts /Ungewöhnliches, zu. sehen, wie eine . el-ganLe Dame in einem erstklassigen Restaurant die drei Fläschchen aus/ ihrer 'Handtasche hervorho.lt und sie in einer Reihe vor sich auf den Tisch sdeM 'Das einzige, Has' si.e dazu, von dem Kellner fordert^ ist. etwas gestoßenes Eis." - . . Und die. Männer find nicht besser als die Frauen. Die'lassen, sich im Innern, ihres „Dinner-Jackett" (das wir „Smoking" nennen) eine besondere Tasche einnahen, die Raum für.eine Flasche bietet „Wenn man," so sagt jenes Blatt, „in einem Abend-Restaurant, nach dem Theater, einen Herrn einen Siphon bestellen hört, kann man überzeugt sein,-baß er sich gleich darauf in der Innentascheseinss Jacketts zu /schaffen machen wird." * Valuta. Valuta,. augenblicklich das größte Schmerzenskind unseres Finanzpolitik, ist im Lause des Krieges ein durchaus volkstümliches, von jedermann gebrauchtes und verstandenes Wort, geworden. Da es. ein Fremdwort ist, fehlt es natürlich nicht an Verdeutschungen dafür. Das Ver- ^dentschungsworterbuch des Allgemeinen Deutschen Sprachdtzreines sieht für Valuta folgende Wörter vor: (Wechsel-) Wert, Betrag. Gegenwert; Währüng(sstand); Fälligkeit, Verfall. .Diese Verdeutschungen kommen bis auf das Wort Währung, für den hier in Frage kommenden Begriff Valuta nicht' in Betracht. Sie sind vorwiegend banktechnische ,Aus-> ' drücke: und beziehen sich auf die im Wechselyerkehr üblichen, in einigen Ländern gesorderten. Valutaklapftln. .'Abch: Mch >6aZ si'iv.' Valuta, häufig angewandte, deutsche Wort Währung trifft nicht das Richtige. Wenn manzum. Beispiel ,chie Entwertung unserer Valuta" verdeutscht durch „die Entwertung unserer Währung", st» ist das infoferne unxichtig, als/hier ' zwei . bkirchaus getrennte Begriffe vernrengt i werden. Unter Währung versteht-man -die allgemein gültige, gesetzlich bestinuntv und als-gesetzliches Zahlungsmittel anerkannte Geldart eines Staates. 'Eine Wahrung in iMn Beziehungen zu sremdrn Währungen nennt man dagegen WIuta, und die Veränderungen des WertperyälLuisses zwischen '^em Grlde zweier Staaten Valutaschwauürngen. Ein bekannter Bankier hat einmal gesagt, vor dem Kriege hätten viele Leute Valuta für ein»n schönen Mädchennamen gehalten^ An diese Aeußerung knüpfte Mngst.ein 'Witzblatt die Bemerkung, die Valuta, habe ganz entschieden etwas von einem Mädchen an sich: Nachdem sie einmal gefallen sei, sinke'sie immer tiefer. . : . ' i ' (>,Prager Tagblati".) " Eine An iprgeom-McßmNr. Gelegentlich einer großen Versänrnilung, die in Amsterdam ^abgehalten wurde und die der Hilfsaktion. für das ausgehungerte jüdische Kind im Ausland gewidnret war, wurde eine kleine Medaille verkauft. Die BordcrMe der Medaille, die von der Bildhauerin Rachel M. v. Dantzig entworfen wurde, zeigt in den drei Hauptjchnren 'alles Elend, dem die Juden im Osten ausgesetzt sind. Ein Greis, der eine tpre Frau und. einen ermordeten Säugling zu feinen Füßen sieht, vermag nur noch den Schrei „Schma Jisroeil" hrrvoczubringrn. Eine Bande vonPogrom- 'be:den. mit Messern und Beilen bewaffnet, die im letzten Augenblicke noch auf die Opfer ihrer Heldentaten zurückbkicken. Die Rückseite ist sehr einfach gehalten. In der Nandschrift steht „Für die Pogromopfett', in der Mrtte be- - finden sich Lic. Worte „Aus, uns zur Hilfe!" in Hebräisch üttd Holländisch. .. * Erleichterung der Einreise in die Schweiz. Der Bundes» rat hat gestern unter Aufhebung der bisherigen Berordnugen über die Fremdenpolizei eine neue Verordnung erlaffen, die bezweckt, die Einreise in die Schweiz zu befristetem vorüber» ge^nt-en Aufenthalt in di.' S-chrvett zu erleichtern. Die Gesandtschaften und Konsulate der Schweiz in den europäischen Krackten, mtt^ KuMcadme'Rußlands »«tot daS Recht, a» Ausländer selöständig bis zu einem Aufenthalte von drei Monrten Bisa zu erteilen.' In den überseeischen Staaten können die - gleichen Instanzen Visa bis zu sechs Monaten erteilen. Voraussetzung für die Erteilung des Visums ist für den Ausländer der Paß seines Heimatsstaates oder ein gleichwertiges Aus- Weispapier. Um die Formalitäten für die Fremden in der Schweiz zu erleichtern, braucht die Annreldurrg bei den Polizeihebörden nicht ntehr persönlich zu erfolgen,,sondern kann vom . Logisgeber geschehen. Ebenso wirb den Äusländern in der Schweiz der Pgß nicht inchr abgenommen, da sich für diese gLwiffe^ Unannehmlichkeiten ergeben haben, ’ selbsiversiandlich pur wahrend der Dauer des Aufenthaltes. Der Aufenthalt skann dann von oc.t Aantioiten für Fr'emd^ bis auf ern Jahr 'verlängert iVerden, so ferne ihr Verhaltet einwandfrei ist. Für die Durchreise durch die Schweiz im Erpretzsug wird kein Visum verlangt. ««!»<: -««'«■rdtanoLS Das Londoner HMItche K.»frc»p»nd*nxbure*u bittet um MitteHnnr der Adreaaen vor: bobi E^rrn N« Q,8iPPäiP&$.7. 32, Hh^wchonka L’ließ. Harrn!• i* vor dem Kriege, Richter in Bftrrn &> MlpVKiDORV. vor d*nt tCri^e Richter in einem karpälhisehftn Dort«, llüU.net,',' a'ch vch, Idr<>n Verwandten fn England, neit Jahrt-n uichtw von iiin^n ^-b^rt haben, gesucht werden. Mittetiunsen an: Jewlsh Correspondence Bureau.^GranvilleChatnberSjBury Street, LonUon,\V.C.2 FerreirkurS oti der Perlincr Lehranstalt für die Mffen» schüft des Jndentums. An her Lehranstalt für die Wsien» fchaft dcö Judentums zr: .Berlin fäll in' der Zeit Pom 2& ^e» Baneth: /Einleitung in^best Talmud. Hlbogen: Zur Geschichte der Inden .im 19. Jahrhundert.-- G ü tt m etn nr Haüptrichtungen der gegenwärtigen ReligionsphilosophiL X o r» c3.tj.n-er:. Die Entwicklung der, biblischen Wiffenschaft sin . neuer.' Zeit.!. F re Und: Staat, Kirche, Judentum. Hoch» feld'r Probleme des jüdischen:Religionsunterrichts. Da*, neben -sind Rührungen durch .Museen und Sammlungen in Aussicht .genpmmen. Meldungen von Teilnelnnern sind bis zum 1. Dezember ^qndas 'Sekretariat der Äehransialt, Berlin. . Nm-d 84,'Artillcri^stratze 14/ zu richten, vorr dem. dann auch / weitere Mitteilungen gemacht werden. st Gntdeckung einer unteirttdifÄrn Tempels. In . der Nähe von Porw Maggiore,-Pro vmi Fttrara, ist e n unterirdischer römtsckttr Temvä! aus dem ÄniaW der Kasieczeck entdeckt worden. Ant si>en Waudender daldründen ApN des Mittel- : schiffes sieht man Uebrrbleibiel mytstologischer. D.nstellung°n. Der Tcchpel war dcm Mysterimdlenst gcM'.dt. - st XSinc fiißft der NeligiovsK. Als.Pendant xm T'olkttligä wurde m England eine iÄga der Ntligioncn' gegründet^ die- Hand sin Hand mir der erfteren für den .-G Pankm der S'Klftr- Versöhnung kämpfcn will., Dir erste Konteretrz fand am 5. L. M. statt. /Äste sirchilchen GmosienschÄttn Englands - warerr vertreten...Die I s r-a c t i t-e n wurden-durch GroirMm« Donor, I. H e .r'v vrrtrttm. . - . ' ./' - Mett/.-Autbau: rnarimalistn'Äe .und gemäbigle Fordemnaen - r.. kapitalistische und sozliälsitische Methoden des Ausbaues : BrrhältmZ zu dch Arabern usw.^ Der. Dortrak wrrd von der^B.e r. e si n r- 4u n.g j ü d i s ch e r E x p o r t a i a b t tn i! e/x Peränsjalttt. f Die Dar ifrrhghungcn für Mas mb -ElckiriZttät. * In der? gestrigen Sitzung des. ^iudtrachs gelangttü die von '.-tztzn.^Direktionen der:Gas- und. Uek-triKtLätstver-kL5 unterbMiteten Dorlagen wegen Erhöhung/den Tarife ' zur/'Htnahme. Darnach ,ty.irb der. künftige'G.aZ.p r:eis-' pro Kubikmeter 1 Kvone 40 Hrtler gegen 78 Heller und 'der Str-ompre is siür-die Beleüchtuttg für/die Kilowattstunde 4 Kronen gegen 2 Kronen 20 Heller. kosten - Von:dieser Erhöhung ist auch Jnd ust rsie und Gewerbe in Mitleidenschaft gezogen, und zwar mit Whr . als der dopp e tte n Gebühr. Hier wird dse KilvwaLL-. ' stunde für elektrische. Energie 1 Krone 60 Hellrr gegen- \ früher -80 Heller kosten. st Transport nach Siebenbürseu. Ende November d. I/, geht ein rumänischer Transport von Wien nach SiebenMrgmr ab. Öesterreichische Berufsmilitärpersonen, denen eirte/Üeber» siedlung gebührt, können den Zug zur Einreise benützen. An« Meldung hierzu, Paß und. Marschroute sowie 30 Kronen Pisa-. gebühren sind bis. längsterrs 24. d. M. an. Rittweiftep Dethas,^ österreichisches Staatsamt/ für' Heerwesen, si/ /Stock,^rntcher Nr. '14i^zu.senden. Visa/werden besorgt., / //’; .. ' 0: * 25 Kronen Taglohn für Schneeschaufler. In der gestrigen Sitzimg des StadtrateS erstattete BürgerineiHr Reumann einen eingehenden Bericht über, die Rsimgüxr^där , Straßen aus Anlaß des jetzteingetretLneu SchneefaÜes. . Gegenwärttg^würden jugendliche Arbeiter vrit K» 42./-: .ünb.-> Erwachsene-mit K. 16^-— entlohnt. Diese Entlohnung entsprächt' nicht-mehr den häutigen LohNverhMniffen sind er bitte halh' den' Stadtrat, eine entsprechende Erhöhung dieser Lohnsätze emtreten gu lassen. Heber Antrag ' des - Städtrates Speiser wMde beschlosien/ ditz' Lohnsätze für die HilfsarLeuer mit?l).'— für jugendliche und K. 25^— für erwg^senL Pe'^ . fonen festzuschen. - . Wegen Ueberschreitung der, Sparmaffnöhmrtt abge« schaltete 'Industrien. Wegen -Nichteinhaltung /der Sparvor« schriftän über den Stromverbrauch werden etwa.150 Betrievo,'. - und zwar siast lauter.größere- und Großbetriebe, in de» -närhsiW-./, Tagen zur Abschaltung gelangen. ..... * Die Ftthrpreiserhöhrrng Lei der Straßenbahn In der grstrigen Stadlratssitzung grlangtrn dre von drr Drttktion/ der siävtlschr'n Straßenbahnenvomelegten F a h r v r e r Ze r h ö h ü n g e n sinr Annahme. Darnach . werden vre Tagesfahrscheme vorr 6V Heller auf 1 Krone, MchrfahifcheM vpr^ i Krone auf 2 -Krone« erhöbt. Ucherdirs^ Md entsprechende Erhöhungen -der allen blsher grlttnden Twneu pvr-- gMrn. Dre Erhöhungen sollen berritd am 2. Dezemher-siu Krnst treten. ' Dfr Avsverbauf Lestevreich«. „PailN-Nems" be-e richtet Mer den Aufenthalt des Mr. Archwald Pdilwp in Wim und meldet, daß dre Brrtzandlunpeu Philipps nur litt*;, öfter». re»chischett Negierung wegen des Arikaufcö der, Gobelins /auS. karserllchem Besitz noch kein wie immer geartetes Resüttat ge» zemgt hsidem' - , ■ st Eine Bersammlu«g Lee Poalezivniste«. Wie der . Ukrainische Pressedienst meldetz -fand in Kamrnetz em Kongreß der Poalezwnrsten statt» an der von ukrainischer Sme ArdertsnlMlster Dezpalko-teünahm. / ' ... *' Die Erde zittert. Dir SeiSmographrn Lei 'Bitmx me'.' teorologlichcn ^Zenkralanstalt verrerchneten aeftem etu k a i tv*. stroptzales Erdb e b e n, dessen Herd vermullrch m K a l g tz r r e n liegen dürfte. * Beich'Holzsammeln verrmglückt. Deim..Hökzsapr-mÄn - aus dem'Satzberg ist heute die'37jährige Wäscherm Moisin Ue'ndch-16.'Bezirk, Hasnerstraße wohnhaft, in eirrer 'Mulde so rurglücklich gestürzt, daß sie den linken Unterschenkel brach.' -<§& kostete ürrsägliche Mühe, die Verunglückte, zu bergen. Arzt ' und Sqnitätchnannschaft der Rettungsgesellschaft mußten' im Vereine mitder Sicherheitswache mit Stricken und Trag, bahren unter großen Schwierigkeiten Frau Benda erst aus. der Mulde schaffen, um. sie dann zum Ambulanzwagen.,- M dringen.-- Dann erst konnte sie in die Unfallstarion überführt, wetben.,' '' . * Postverkehr mit Ostasien. Bnefsenbungen, jeder Art nach Persien und Ostasicn- (Siam, China, Japan usw.) sind' nunmehr wieder zulässig. . - , Groster Tckschrndie-ftahU Dem Kaufmann Isidor S'ch w.ä z. der ans Ungacn h-.er emgetrvsten ist. wurde aestcrN' »ilttags auf d:r Fahrt m einem Skraßenbahnms vom Schone»' trug dch auf drn Franz Jvie!S-Kar- «tn Geldbetrag vv^ K 85.000.— gestohlen.! Auf hte Zustäudrbungungrst ein« Belohnung pon W Prozent ausgesetzt. ... /rsassBzrrt*

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