Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 299 (20.11.1919)
- Date
- 1919-11-20
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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NL V9 Wien. Donnerstag . Wiener Mori>enzeituup, Kede. und dabei find Demokraten und Republikaner (Sozialisten) als herrschende Partei«n am Ruder: Was 'st)kl man gar sagen, wenn ein Blatt, das Kr seine Mittelungen doch sicher eins gewiss- Autorität in Anspruch nimmt, wie die „Vrp'.scho A-kgemeiNr ^ettstuz" zu tzermskden. weist, daß. in Güdslawisn ein« schwere K^ift ansgebr^chrn sei mb ftmttn. Glowa-' i?eit (l) and Dalmatiner sich von Gerbten unabhängig machen und einen Einheitsstaat bilden wollten. Gosche Mör erimvert i,eu« doch an die Sachkenntnis der fran- Mischen Gekehrten,, die anno 1870 , die Ulanen für einen besonderen Bolk^stamm hielreu. Wenn esch-n yine Fabel ist. vast „bte" Zkroaten, unter den:» es niete Zentrdkisten gibt, sich von Serbien „ttMbhSuM" uvachen, möchten, fo gibt es Dalmatiner in diesem Politiken Sinne überhaupt nicht, denn in Dalmatien uenurn die Tathsliken Kroaten nnd die Drihsdoxen Sorhon, und ftlx»Ld einmal Parriku^riSmo« aBIchlaggebend würde», wäre» die beide» nicht unter einen Hut zu bringen» und di« Slowaken endlich sind so wenig ein südslawischer wie die F-t2n>er ein -epischer Stamm und finden sich deshalb im G- H- B.-Stant. wie such andere Zutvanderer, Sur verein)e(t Varl Dieses Spiel AnM ms» »sch dem Grund« sah, daß jeder sich so gut blamiert. wir er kan», ruhig sich selbst überlassen. Mer es hat mssser» ein? ernste Gerte, als das Gegenti.il einer genauen und vokuririlssrereu Berichterstattung über er» s.emdss Land unsere Beziehungen zu ihm van vornherein zu vergiften droht. Und daS ist für das neue Deutschland vrMicht sine noch grätzexe Gefahr als Me das alte! Inland. Der -Aßwaeeschi-che AeieB-UOvEtr«O. PftriS, 19 Nev^mbrr. f^iwNwnck,. Der ObnÜe Rat bat >n ks-nr-r Momastützung nttchloM. die jnßv'Iawische und di? rnyiänMk Nw^rrnvft m s-9'chtt tim sowohl dm - sS % i t h t n $ tr f r \ r o q m i t O e st e r p e j ch nls auch dir. Mb<n in Samt G' n'vm u»;?«?jchnNM t i » « n z \ t11 e» Züsatzvrrt r ä g r zu umek»,cknen. Fi«ar^° «nd D»B<ef««sfch»K. 9n d»z nestri-en Sitzung d»s nid Vmmrüusscdnstes wrnde daS Gesetz duckend Kre^tov^iUoren, nach»«» noch die; Äbaro ebneten Äraht und T*' N! irrd G Ü? 111 v' fit* : 'vroch n bnu«n, uvv"öndnt ar!-'?»omll'tn stnm Pr 'chrerÜftürx! fiir das HauS mudr' A.b^ft'dntt'r S ck > c fl 1 dclttll? . . H-rrauk mnde das G? ch über de Konlttlar»chichren ohne HebaNe »m Bvschsnm rrhobm. 8Wtt f'tr Verrate» äattnnn an "da§ |Mh3 wnvh> e' rnsaNS Adftks^d' ritt Gchieal detmu'.. Zodonn yn-de d» BttfttWft über di« ^mintzkn betuchend St^i-gurMMn wr>arnyt. Au-rchnK fll^ tzOßrHws«M. ' In der heut gen Hchrmq deS Äu^lMstrS fiir Hrmvts«n - wmd; nmäM NM si^'erk'n \\w den Peucht der K?mm' si«ri f: Elhchnnk nuliä'^ch» WnhwrU'rhMrru At^roidutttt 1 ti« v » u ft .hrurU?-. . ■ L ' Sodann «ltr^pte dss (Reletz detkestkich wn B o r-i v a n n nnd dn G - n y n a r t l«r n ü ft wit kmigm vom. ^enchuistat «• Ej!« ndut UWr'dmmftkn mtb deichloh ,me- Rno!lU'ku»sstN!wtzt M Wff'orrmNn Postpr O ch ü r l f. kuEnd dm ^rlay der EHwarNmttWmkbr» Mtöhftni der Gkmeind?» durch tmnch^MidistrngSw nther-um »nd. dUrestevtz du Drsivkausnrvcrmsttni',^, ' HbHE'reskchNchrr ZaluVta^. ^S-elifche L«Areru«-^ $fc b?c. Batkm nnabhSnsizen Anstrirrien Reff* fchr rSt teven HsrareSgebsr. Felix Tttö sfingsr, über btxy UukrjnchungüansschÄtz islgendtz Zeilen; - - AM dar Lä^tzkrü r»s AMchnM ist der Kamps ' WS stie nicht öaruLst. Isvtrern hsrannsn. ,Das , Ä-Me/.a.» der tffe&tj&pte C» i dch W.wrjuchUttL »n WsaM lMchLeppt zv haben» kann >v«der matertelt »sch, «Ltt fe wieder sntZenlacht werrwn. Ader mit aa«;e* Lraft must Ä«« bis V-,iteüis» dir Untaten der'dentscho,, - 8^'iwtg uw» Ai im doU bebrnnt machen. Än« «chwus «ub Äh-cheu vsr ds» ^«rbwchern durch rücksichtslose AafVSruaz i»' de« Waistm armecken. damit endlich die sissWche LLnwAMK btzAivne»!ay», uhns du «L ksimn Jmeduu'» LiM Arbeit. KriNsu M^iaMmur im Lande ' geben wird. , . . Dach MSW h« B« Mri Wtö wuche W »Mliftw'4 dnM ei» Unkewf-etzsot verdntt. wuhsk matze qkS iOOO. f $tfö.ftte>e& •' '.dchwMe Er-LiM |fr«ttwi Md Kinder, in WrtzMcher AKchKr $««««»» An dem HaKr. H dtes in PerüfchlMd , Km si» .MMeaWrd iM Ms deJ Mston» gestürmt nrch peMMtK A8e.'ud hie BytsWt von der B?rsei^ung der »H«?tranin^, Daraus erheb sich d« bechnnt» Dichter,Lr»uhach Krönt, der, ^erfejftv des JWitte' mk& Michttzttzn Bnch«4 Äi Musch ist &Uv", »iw lieft H-iri'-pK d-M veMMho» st°-Hoütz«AchwKen;sr rin v-y»y ich'tk« MankMW». Htzr Raun, der diese Dhd» - ftchch« «kMt, Pest Jett; SrSssittgtz^ Ke.tz TtS siUM ist ßripss Zeichens strstiwr und Literat hat — gewW. w recht, aber L>ee M Wtz M Mer" WÄ pWtchsn von draew'vs uatsr he« dtzütsÄm Literaten ■ t, ' iw»wri».i«.n.w^ B nieht treffen^ kann, aber dem auf AHirst-OchWtzN. ' ruh:Mn. - LtztttzsiÜ^mLt chstgshaltW^t. d«rm sther-' Oihhem» und y»seM«Wn Aufehtzn tut HP Ubdivch< üsts imS ist u'cht fchäükich. denn tyesftM? Ppott Wh MÄ Nure BerstimmuuMl, tMm er mtt tinm Mtzpte, mit Hy«r Geste die Ursachen des UnbehaKsnS ausheckt. ~rs ^sm übrigen hätte sin tzs» pottuschen Gehässib- Men Mgngek^ukeües Arnpsindtzn sich Utckk'ch dorM?' MpörW wtälfott, daß m KWstkx ivtr Ah, Gine Nr eui Wtaß Wkd und ein 8^itzwsrt Lösr diu psOpsstz RMu «ach FsrusMm M WfSntznWrafe tzy» sechs Wngtrn vtzrurMt wHchTn kMnto-'.Pt-sa brutalv Pergewuktigüug aks Antwort aus einen mit geistigen WMW gtzMvtH« AttgW war absch«Mch. . Wer man nahm damais fa',ar riurn Mchtshpuch und tzipv Pvrkehuug d-r bayrischen WaqsKhyheit Zv* dMkg hin, syeU es sich um Mhi«M «'Ntz hekEigung 'und auch, weit es sich um den Eitnpkitzijs^ utpÄ handtzlia. D«r sächsische NnwrsuchungLrich^r wollts noch rnehr Gchuldbowois« g-g»n Heine Kusammtznbringe« und glaubte, daß eine gründliche HanSsuchirn) in der RehMion d«T Gitnpttcsssimus Erfolg verspräche; akkein de» bayrischen Vehöchßn traute oe »!cht stenng Äser zu, und darum suchte er um M» durch daK Ersetz naWrückttch verwehM ErlaübniS nM, selhrr die HMsuchung vornehmen zu dürfen. Der bayrische gnstizniiniM Nstz sich tzerblüfsen »nd gab dem unverschämten Ansinm« «ach; der sächsische NWer kam «ach München, schnüsselt« in allen Pchränktzn und Schubladen Hern'» und fand auch einen Brief Heines, den er brauchen konnte. : Daß weder der Landtag nach die Presse gegen Wfe Sssehwldrigkeit «nischtrden Grsklnug »ahm. Hatz daS Mi.üsteriuln sich ftige aus eintzn nicht antvendSqrrn Papatzrapheu berief, das alles war wi.lttch verächtlichrr By'antintZmus. . . , Do^.Necht mißt et, \te Würde her Staates prci> geOhen, um das Ansehen eines Meuarchrn gegm Mtzi-ort m wahren. •■ I'HIW.IWIIW»* 5l»% 18, Rov mber. Dkr o!)f>Wru,ch''che? a n d t a ft nlcd'ftw itr «et S«!»mift «nie Rnh kie ree dnitW. Nnker orbcv»m nnu’b« bMrfjlftlU'U, vm G e m «t » b e» - (Ir Men in Odnöü^nr>ch b>c cinnnh^lb'äche. Dnkex her Kttkftsich« m pst Pfnüon enn^chnrn und ftewütz mm DniM'^kM-ftW.' ftft aU'T VftNdt^osvaxsn.rn ence provi^r''^e Ntt>lhjitzttnft tyf b» s d r t r, A t t p e n l' o n ü t it v - me bistM' vty Rnntgkiung ihm G tz.MK Mr t)fr!rdi sscn. Salibttkg 19- Row'nbftr. D'e d?u'-schf et'iftt^'chHN Mgeyrdnersn habon im L «Vage An t«1*e iveg .^Au^ nahM Qc eirtuo^t 'K i n:i')s b-?i fr P'xmö/cns« «Lgabe rriu^stens zum Bcf.el Ungskurs wegen V •;=> Wendung der derö e,r « g- 'hs ansfchfi ß ich zur A> bür* :ug der Kr.'kgsfchul rn und wo-'«n Au.stH^nng <Krr neuen, -acht un er Rücksich n-^M «u? die Be« düPfnisso' olÄr MrvLi?:rMMeeise nch d^n sofortigen Abbau hör r# Mirehr es Wh?L,chi. Weiw. mnze» sie in mm Antrag, daß ein BermfsMgsentiWrf auf hunhtzestqet i fep Ovun^^ge un.ter Nah Una he -' G'eich^ herrch.igüuz und Selbständr--.kr.st hrr M\ier vo >. der wrivrrn gk'-ch iHeu PahaMung den Lägern schien-. yW-vsr^Zt tyttx. ■ . . - " T '." ‘ ■ - —|l’ll^I 1* ' W!kse«' M-v die Bsr^ehatt« M« Frivde«-* x . yevtpaß. Xs6, 9iyykrnb^ Day Plchbur'kM PMo meldet. W Gsnnwt HiIch e o k nach einer AuttzrrHdWZ mit W i l s s y erÄküris, der Präsident?ü tünHZMst der WM, Mi aste Vorhchftkltz des. GEMA Bvdgr vnTsiwchnchN seim» Bei erste Vordehgst tßw jchych'hen FriedeuMektray. AM gegen dy» hm Artikel W hßtreffmdrw Voreehkst fti wenig etnzu- MNdtzM V Brr VochchM des- Senatyrs Owm hetteffend die mmk Gestchigung der GruMüße der H' Punkte Piljon« im FriedensyrrNag mir Heutlchland wurde Gey TchwriM N*treRMLe«e ANtzay ASlherhrmd. Vtzr«, \% RvyeMsr» (Pchmch. DepeWn^tzmt) Der MrstznalM fetzte aestmi dis Dedarw über dm GMstt der Schweiz in dm Wlkrrbund fett. ' K n ill w y l s lPMiWer) LenyMie, haß die iMrriWtiWn stemrichen Mgfttcn einen Völkechnnd schyffm Wunen. Die Schweiz lauft Äesahr. ein VaM Frankreichs zu werden, 'Redner sei ein yntschiehrner Getzner dos Versailler Paktes. Die WaihMyKEchm Ahgeorhn-tmDrtzher md S ch n\ Ib warnten m dem Eintritt in «diese KaNitüststlsche md antidemokratische hnternationsle. Gradee bezeichnete Eftmrnceau als den g r H tz t v n R e a k t i s n 8?, m dem man kein Vertrauen habm Lünne, BundEt dchultheß griff Äs Vertreter der N-gftruna in dis Debatte ein und erklärter Der Prmdesrat wird anläWch der Abgabe der Beitritts« erklünmst zum DVlKnbMb darauf vust merksarn machen, dch die Schweiz die ihrer Tradi* lion entsprechende immerwährende^ Neutralität auch piiiifltfi. «1» unverrückbare Maxime ihrer PvMK besytaen werde und daß die Schweiz dem« gemäß selbst in Fällen des Artikels lß des Paktes yyn der Gewährung des Durchzugsrechtes sowie von jeder anderen milMrischen Mithilfe sich als befreit betrachte. Ninrmt her Rat des Bölker« hundes diese Erklärung ist zustimmendem Ginne entgegen. so ist die Stellung der Schweiz in bezug auf die Neutralität gewahrt. Geschähe diewieder Erwarten «icht. so wurde der Bundesrat die Beitrittserklärung Äs nicht abgegeben delrrtchten und die AnselegenW nenerding» der Dundesyersammlung unterdreüe«. 20 November 1919 Seite 3 IirteMatlsnare Ar-eitSkonferertz. Was|1»gLon, 1s Novnnbrr. (ffw«tf»rU(fi,V Dir ttstc»?l(iSfrsiiT?Tici >d»te iiN" Xfinbfvnybctt, über d e Bt'äiäftrftttNft Mi 6^ sunpheitSschödlrchen Berrubm. m der Landwittsckoü,rMd M See üvd dem 'ntklna^onftlen Arbeüs.uns zur BekchlnmaMnaMrr« yntteN worden. Drr Mehi beit, der Konrmn:; spiach um W v» si 1 t, r S - r ei, ' < v v n t4 I a h r e » für die Bescha'kiftung von K ntzeru m mdMullm Fettlebe» aus. Die MtUdeihe» hatte' trüweise für Id, zum Teü >ür 1« Jahre gestimmt. Dep BrrsOP^iterstreik in Amerika AmftErd»m, 16. November. Laut ^Telegraaf^ berichtet die «Tiines" aus Washington, chaß sich in allen Bergwerksmittelpunkten die Arbeiter weigern, die Arbeit wieder au^unehmen, bevor die Konferenz in Washington ihre Forderungen bewilligt hat. Dis NbgeordNetsnwahlsn ht Frankreich. Paris, 19. November. (Funkspruch.) Von den 0$f) zu wählenden Abgeordneten sind bisher 648 bekannt. Darnach erscheinen gewählt: 31 Konservativ^ 73 Liberale, 120 Progressisten. 117 Republikaner, k2 NadiKale. 71 Sozialradikale, 24 Sozialrkpublikaner, 6 Sozialisten der Sondergruppe, 64 Vereinigte SozWiften. Die Konservativen haben ihre Mandatzahl behalten, die Liberalen 43, vie Progressisten 73, die Republikaner 34, die Radikalen 6 Sitze gewonnen,, die-Sozialradikalen 76, die Sozialrepublikaner 8, die Vereinigten Sozialisten 4L Sitze verloren. Die Sozialisten de? Sondergruppe haben ihre Mandat zahl behalten. , Die Bolschewiken i« Knrsk. Moskau, 16. November. (Funkspruch.) An der Westfront sehen die Rottruppen ihren Vormarsch auf hem linken User der Luga . fort. An der' Siidfront wurde Kursk genymmen. ' Vutschkyw oin^rr innere» Friede»' irr NMarrd. Ver!l». 19. November. (Korr.-Dur.) G rut s ch- L v w. per gegenwärtig in Berlin weilt, erklärte m einer Überredung mit Hans Vorst unter anderem» Latz Friedensverhandlungen zwischen der Sowiet- Rßgierjing und ihren russischen Gegnern Unmöglich seien. Wenn die Aufforderung dazu seitens der Entente ergehe, werde eine schroff ablehnende Antwort der russischen Antihylschrwiken erfolgen, selbst in dem Fall, datz die Entente unter solchen Umständen eine weitere finanzielle und materielle Unterstützung der Freiwrlllgen'Armeen ablehnen sollte. Demission Gr. TerMs, t£. Notzsiftbrr. cPr'vftt.1 Infolge "drr Mnröo-ft!U« Md Ksdleni'vr ,st hie Sladr T-arnow m Kd Be» i9;flttft«»n. Ärr Emdtcht beriet nüchch Wer die Uage, W r -m üt einsv M'M'tchch -Dedn te. Sfl deren OchUrK BürgerMttster Hx, X t? t vl. der jet>'.e Obmftnn de« rrichSräU Len PalentlnbS, ke.ye "Dem iswn gab. Glc!ch»eillft MU puch BizMvgemie'fttt tr. Dt Ü S -«vürt- Ein Äutzfchnß Pcx ftnsteubenüm Bikgee f'tb'ete an die 4g«ire«!:ftuer Reft ttUnft ' lel>'ftwvhi;ch hre Auf« w.driunft. dtt nntzUickllchen Bcvdlkrung zu Helsen. Elrrg heurschs G?le aLlon i» Paris. Paris, 19. November. (Fnnkspruch.) Die deutsche Delegation, die das Zusatzprotokoll zum Friedensyerstag bezüglich der nichterfülltm Waffenstillstandsbedingungeu untekzeichum soll, ist hier angekommen. Grohe«der Gensxalstreik in Kladno., ' MpSS- 19. November. (Privat.) Die Drohung der KlMoer BttgaMter. am 24, November mit pafM Resistenz und Generalstreik emzuietzen, wenn hitz dohin die Angelegenheit Muna und seiner 9 Geuyssen nicht entschieden ist. hat ungeheure Bestürzung und Erregung hervorgerusen. ^Ceske Slooo" ver- WeiMbt einen Aufruf der nationalsozialistischen Organisation m Kladno. an dem Streik nicht teilzunehmen sowie die passive Resistenz nach Möglichkeit finzuschchukem Wo LerrorMche Akte Vorkommen, sollen die Urheber m Schadenersatz verpflichtet werden. . . P-Misch« SivMiste». Prrtzkur», 19. Myember. (Privat.) In der Slowakei hat sich eine neue, die sechste, Partei konstituiert. Die Anhänger der M o d r a c e k- Gxupp e nennen'' sich in d^r Slowakei die Partei der «.politischen Sozialisten". Die dmrtzsche» Eszialdemstk^qte» i* Mähre». Brff» ', 19, November. (Privqt.) Die deutsche sozialdemokratische Partei Hüt chen Austlitt ihrer Vertreter aus dem deutschen NaUonalrat für Brünn und Mittelmähren beschlossen. , Mens eschecho-flowakisch« Gtnatsftrsdire. Prarz, 19. November. In der heutigen Sitzung des Finanzausschusses wurde der Regierungsantrag betreffs eines weiteren Kredits von 80 M i!l v vnen Kryn en für die Beendigung der Fri-henserrbsiten genehmigt. Dr.Faesk erstattete Vencht über den Negierungstntrynrf betreffend die Kohlensteuer und über dar Ergebnis der Beratungen mit den Experten im Finanz» vusschuß. Der Berichterstatter erklärte: Der Friedensvertrag ettminiert eine einseitige Exportquote Oesterreich fjegenüber ousIahre hinaus. Wir sind verpflichtet, nach Oesterreich und nach Polen Kohle zu liefern, deren Besteuerung, uns entgeht, ferner auch nach Deutschland, wo di» Besteuerung der dortigen Staatskasse zuflieht, «ährend unsere Konsumenten dir Steuer für