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Wiener Morgenzeitung · 1919-11-20 · Heft 299 (20.11.1919) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 299 (20.11.1919)
Date
1919-11-20
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 2W Men, DonnMag^.i - Axudirmrg der Derk^hrstaatw Schncllz«gsverkehre^ WiewÄ schahuhof- -Bregenz, Tages,chrüllzug Wiea-Westbahn-' . Hof—Sal-»bu?g. ..Die z»vischeN' EisnMestbahnhofxünd Bregenz Einmal wöchLntiich' in jeder NrchLung verkehre»»öirii Nachtschüell- .zstae. werden an .ihren bisherigen Verkehrstegen zu,n letzten matt D Wien--A!estKal)ühos chri Freitag den 2.1. 'November-- und ab -Bregenz am ' Montag? den s 2.4. .Novevchrr. verkehren. Pön nächster Hoch« angefanLeu wirbder «stiMl, wöckeütliche Verkehr dieser Sckniettzchze ab. Wien-Westbähnhvf/am 'Mo.trtag ünd ab Bregenz -ab Freitag erfolgen. Um die. Beförderung elyer größeren Mzahl.-von Reisenden'zu ermöglichen-'.wird künftighin die Führung eines Schlafwagens-, bei diese»» - Zügen entfallen. ..Os.-wird besonders 'darauf aufpierkfäm gemacht, Hätz. dje . Benützung dieser SchneWge für Fahtfen zwischer» Wen .und Salzburg - (einschließlich) nicht möglich' ist/--Als Hrsah 'für diese durch den übergroßen Andrang - gebotene Einschränkung wird vom 22. November «mgesangeu, bis auf Miteres jeden Samstag der Schnellzug Nr. 7DS von Wien- WMahnhot. nach Salzdürg (Wien ab 8 Uhr früh,- Salzburg M' 2 -Uhu öQ Minuten -nachnrittagS) und vom W. November iui Men DimlSLag der Schnellzug Nr.. 210 von Salzburg iKach 'T2ien-8Vestbähnhof (Salzburg? ab 2 Uhr 45. Minuten Mchmittägs, Wien-an 9 Uhr 1V. Minuten abülds) -mit Wagen - Hier drei Klassen geführt werben. . . >. * LsrhrrfLningmües --GDazer RliuL Norders».' gut Hotel Laxenburg würde der 34jährige PmvatböamLe .Johann Reist L h ä. le r unter dem drüigsnÄn- -Her-' dachte, .am d.^Ä. auf einem Waldwege zwischen Hignitz'und Steinberg bei Uraz' den Gutsbesitzer Ferdino.lid Kohls ü r st ermordet und beraubt/ zu haben, chrhast-et.. Reinthaler ist bereits' lytzgen Mordes vorbestraft. ''Zü./der'. -UntLxsuKrtt'gHchfjt hat ReinLhaler am -1'8 d. DL. um PollöeigefLNgenhäLis versucht, sich.eine &cbef Hn .die Herzgegend, zu stoßen., Er verletzte: sich Aber nüHeute wurdeNeinHaler denrJllquisiten- Hital M -LandssMichteS/eiygelHert. tz/ *' Tüba^schlsichhaAdel.-'Das.' Kriegswucheramt ist. - |or kurzem - einem aüsZedehnten Kettenhandel -mit -- f] i g a r e t tans aust dia Spur gekommen, an demder -Stembruckergehilfe . Franz - N cu m a n n, 16. Bezirk, ^riedistünngasse? 55- und der Postunterbeamte Alois ^3 ö l-fÄ.r.i:/ 16.s Bezirk- Friedm-amrgttfse 13, sowie' die -Ichwieg-ermütter' des Erstgenannten, Anna Chamra, A6. Bezirk; Friedmanngas.se 5S, beteiligt sind. Im Auge dtr Nuitshandlung würden 30.100 ungarische AigareL'ten und. Packchel» Tabakbeschlagnahmt? -; Schuhe'' und UeLcrrScke für Hriinkehr^r. Der. AandHkoütr.l0llausschuß für Heimkehrerbekleidung für - HtiederDerreich. in Wien . gibt '-bekannt, "chaß alle jene H'eimkHW chnd Invalide, die von den ' Zlbgabestellen ^Kriegsspital Simmering" und „Ungargasse Nr. 69" Mtsche'me.'Hb^^-S'chNhe und U-eberkteider besitzen, sie Dicht fMex einzulösen haben, bevor sie-nicht von diesen. GttzlleDsrschMlich dazu aufgefordert werden. - t'* ^UMeir^chlW gestchrd feine Niederlage." AuS Brüssel wird uWrW E^ÄSSembe^ Mrekdet'st>Sitz'-.MnMischL- 'Re« gserungj hat' derMlgischett- Regierung einen Teil'der weißen - -Fahne angeboten, unter deren Schutz die deutschen Parlamen« iäre, die-' beauftragt'-waren, um Waffenstillstandzu bitten, am 7. November. 1918... die--Schützenlinien - überschritten hatten. Das betreffende Stück'Leinwand ist'in einem Rahmen auf hcherner' Unterlage einaefatzt und trägt folgende-Ueberschmst: ..Stück der weißen Fahne, unter deren Schutz die deutschen Parlamentäre vor den französischen Lmien bei dem Städtchen sLapelle-,'- am 7... November 1918 um .20 Uhr - 20 . Minuten Empfängen wurde«. Dorthin kam das ganze stolze.Deutschland, um Frieden zu bitten und gestand seine.Niederlage." * Die zionistischen Bezirks sekLionsn. Mtlanuig der'Abkürzungen t Obm. ---'Obmann, Lt. --- gcschüfisßrhrelidex Vciicr, Sekr. ---- Sekretariat (Z>»schris:cn. 'Auskünfte piw.)- Mstr. ---.Maymenksmite der Mitgluder, -A. % Kj. ---- | . v RaüoMföndskommiNr... v SMon Obm.' I. H. Maltnch; Sekr. Joses Deutsch, Ü-, Köllncrdosgüffe 8 \" N. F;- K. t Wützchn Goldschnitt; Zikste.: Casä Prückl4Sauterrainlo!al), Mittwoch; ViO Uhr abends, v Sekiivn. II: Obm.: Dr. Leopold Plaschkeß; Lt.: Siegmnnd ^aberSesr.: -Arön. Sckwertfingcr., U., Leopoldsgasse Äi; Zi. F. K.: ,.Dr.. Selzer; Sekrttarmt : Anknsgaste 33., Sektion Ul:' Obm.: Dr. Josef-Aürtbüäi; Lt.: Dr. Otto Wersanh; - N. F. K.: Max Markus, ^ekr.: Zionlsttsche. Sekttvn Lmdstraßr, Hl., Nntrre/Bwdvktgasie l3. - )' Sektion'IV, V:;Obm.: Dr. Mar Drirechek; Lt. und Sek/. * Mdolf Stem, V., Hamburgerstraßt 12; N. F. K.: Paul Mandls' \ - Sektion VI. VII, Vlll: Obm. : %. Max Bernhardt; Lt.4 Emil Gtätzer; Sekr.: Dr. - Smon Holden'graber, Vl.. Esterhazy" hasse 34; N. F. K. : Ludwig Kluq; WteLt im He>m, VI.; Ämer«. ünastraße'19.'Men Doi-.nerslag Bortragslind DisknssionSabend. * - Sektion IX: Obm.: Dr, Isidor Cchalü; Lt,: Dr. Alfred Äwv; N. F.- K.: Dr. Schmcrler; Sekr.: Zionistische Sektion Alserörund, IX.. LiechtensternÜrasse 11; Wie.: Cafä Elty, f]X,, Porztllangasse 1, jeden Abend. ' 'i Sektwn X; Obm. und Sekr.: Mkkvr Knie, X.'-tzaM« hürgwstraße 27; Lt.: Siegfried HMr; N. F. K.: Josef Fisch, tuünn; Mte: jeden zweürn Montag im Cajs Teuschik, Xl.; Keplerplay. ■ Seküon XlV. XV: Obm. : Oskar Goldschmidt; Sekr. : Felix . Pollak, XV., Sechshawerstraße 26. Sektion XVI, XVII: Obm.: Leopold Sitzmann, XVI., ilstmrnengasfc 41; Lt. und Sekr:: .Dr. Fritz Svimr. XVI-, Deinimrdlsteingafse il; N.F. K.: Rosa Stamm; Wie.: Cash Nizza, riVtl., Hrrnalser Gürtel 43, Dienstag vou 7 brs 9 Uhr abmds.' Sektion XVIII: Obm., Lr. und Seki^: Dr. Arnold,Fried- Malm» XVin., Edmund Weitz'Gaffe 7; N. F. K.: Thea Röttendrxg; Zikite. : Cafs Wäburgerhof. XVIll.^ Währingrrstraße 14<6, jeden Mittwoch bis 9Wr abends. ' Sektion XIX r Obm.: Ober-StaatZbasnrrat' Dr. Ludwig Werver; Lt. und Sekr.: Alfred ' Weishrlt. X!X., Brlirolh-' straf)e 39; N. F. K.: Dr. Ch'atm Tartaköwei: Sur.: Montag m\b Donnerstag von 6 b§ 9 Uhr abends im T'Mpelvcrem Zikfte.: Cafä Dödlmgerhof, XIX., Döblinger Ham-tstraße, Mrtt- ' wach abends. f ' Srknvn XX: Obm.: Emil NimhLuscr; Ä;: Max Htzjda; tt. F. St.: Dr. Leopold K>rschner; Sekr.: Zromsüsche SMon Hliaittcnau, XX., Karl Mnvl'Straße bji Zjrfte.: un BemnS- - 'dML täglich Mn 8, blS 7 Uhr abendS.- - ' ---- Sektion XXI: Obm. und -Sekr. .: Dr. Samuel -Nuß' KXJ„ Kretzgasje 8; N. F. K.: Oberkäntor Grrson Margulres. Wiener MorKMertunij' « Der Marktbericht. > In der Beschickung -der Märkte ist gestern nicht die g er in g IVe B e s s e r ü n g ciugctretcn. Die G r ii n wäre nm ä r k t e waten sogar lt o ch sch le ch t ew besch'ckt als am Vortage, da die Gärtnerzufuhren noch. llnuer auZge'allen sind. An- O b Ü gab es' Unmrelchende Mengen steirischer'Aepsel und mehr als ausreichende Quantitäten von Tiroler Amseln, deren Preis sich zwischen X 15.50 und X 18.— für dys Kilogramm bewegt. Auf. dem Naschmarktwaren gestern das erstemal Kastanien, das Kilogramm zu X i:i.—, zu hüben- In der G r o ß m a r k t h a l l e kamen füv den gestrigen Berkarü nur etwas Schafsleisch uns e n'ge hundert Krlögranun Würste in Betrachr. -Die F r f ch m ä r k t e vertugten über keiue-neiten Zufuhren.^ iVonkitrg waren nur Neste'von gesalzene» Schellfischen, Sardellen . imd Anjovrs. - ' ''' ' ■ - ' W. Z. W. Donnerstag den. 20. b. M. bei uns keine -Ueischabgabe. Keine itnlienischrn Lebensmiltel für Tvien. Fit pr l tzten Zeit find an die rtalienifche Dclegalwtt--- in,Wst» von Delwrden,' Korpora'.l0-vrn und .von Puvaieu .zahlr-eiche. Gesuchc-'unl Zuweisung 'von'Lebcnsmittclle «seirchtcr wolden,-'Fuft lgr der i!n« Möglichkeit,.alle diese Geluc.' c lieaultvortcn zu röurieN, ersucht ralsdie italienische-Delegation, l'ekanntzügebeu, --dan 'der Bestand an Lebensmittcln im Magaün d-.r iialieuischn', Deleg^tiou. ä u ß e r st k n a-p v ist und kaum' für die Bediüfmfie der rü -Wien brstudlichen, Italiener ausreicht, so daL die ttaliMche Dclegation derzeit leider gezwungen ist, alle derartigen /Ansuchen abzulchnen. KavLosfelsLAabr.Dounevstaa bis Samstag weiden im Vll.' und'VUI. Bezirk ausländische Kwwsfelnzum Preise von ly 4.70. pro Kilogramm gegen Äbtrenmmg dcs ÄbschniN's „6" und der vorhergehenden Abschnitte der.Kaitvffeltaite pro Person % Kilogramm abgegeben. ‘ . Rudolf Feldschuh, fl., Praterstrstze 54. Zuckerabgade für' September. Schokolade., Tee; Kakao. Tksäiwvue. - Sardinen ufw. Geöffnet von.8 bis 12 und 8 biS 7 Uhr abends. Briefkasten der AekakLlo«.- „HoMuuK." Wenden S'e sich an. di«^.Soziale Für-> sorge" (Anitta Müllers II., Praterstraße 17. . ' Vereittserachrrchten. (Nachrichten von B e r e i n e n e r j ch e i « e n a U sn a h m s 1 o s n u r a m Ta g e d er V e r a » st a ltung.) He u t e: - ' T h e o l o g i a? Bei - er am 16.'-d. M. Fattgefundenen Generalversammlung wmden flewäblr: PräsidM!: Dr. Mendel DeuNch. BizepEdent: Joses David Cchustcrv I: Schrifttübier-: Manfred Pavo, lt. Schrifliühi--e>-: N .Serebrnik and zum Kasstcr: Mortto Gerstl. — Zionistische Sektion für d u ck westlichen B e z dr k e. VerbandZheim, VI. Ammcrling-- strafre 19, Hofft rege, Mc»mnni, Vs7 Uhr abends, Bortrag des Herrn Rabbiners Dr. D'r o b i n S k h: Geist'ger Zionismus im XVI. Iahrbvndrit' — P -r o b l e ur e d e r F o r m i n d e t’: h e b r ä i s ch e »/ Lite r a t u x. lieber dieses Thema, spricht um 8 Uhr nachmittags L e k t o-r D r e s e n d r. n ck un Hor- - saal Vk der Exvollakademie '-(Döbling)..; Gaste wiMdmnlen. — Z r ö n i st i f ch e" -' G e z i r k S s r k't r o« -' I n n e i-t. S t a d t. %T Uhr abends - Ca^ P? ückl (Sonterranilokal), I, StubenriUg, Bortrag Dr. P « u l W er s kn g r n n ' über ' ..Die Bedeutung der Kulürsivaktlen"/' — Z' i o n t st i’ s ch c B e zirkSse k t i o n. Wieden - M a r g a r e t t n. H Uhr abends im Theatercafs, IV„ Favoritenstraße (gegenüber dem Johann Straust-Theater) Fra me n v e r sa m m l u n g.' Ncferentrn Frau Nanny M a r g n l i e S : „Dir Aufgaben der jüdischen - Frau". — - I n $ c h d v e r ein „A h a p ä t h Z i o n" gibt bekannt, däh dre Bcrernstätigkeit un neuen Heime, II. , Stuwcrstraße 4S/3, bereils «iifgenommen' idürde. 2lUvütm N°WiffM?chaft. Hebräische ÄVberLsrliteralnr irr PalLstirra. ' Dem Kvpenhagener Zionistischen HüreaÄ wird aus. Palästina berichtet:' . " Die kürzlich gegründete 'zionistische sozialistische Arbeiterpartei „Achduth Haaw-odah"^ die deni Weltverbünd 'der Paale. Zion an gehört, entfaltet in der letzten Zeit , neben ihrer erf'olgrelchsn Parteiarbeit eine Presse- und Insormatiünstätigkeit, oig für die Aufklärungder ' Ärbeiterprobleme-'in unserem Lande von ernster Bedeutznig -zu werden .beginnt. Es^-ist bezeichnend für die-Opferfreüdigkeit^ihrer' An«, -Hanger, 'daß kür den 'Lsteradir- und PresstsvüdI^ der Organi-- salion unter den Mitgliedern etwa '60.'000 Franks gesammelt würden. Der größte Teil dieses Geldes soll 'das Erscheinender bereits anzelündigten'M o na ts s'chri st,Ma a d.am a h" unter der Leitung von J. CH? Brenne r ermöglichen und sicher»:. - - Die von drr „Achbuth Haawodah" heransgrgebenen zwang-' losen Hefte ,,K u n t r e ß'7, von denen-bisher zehn Nunnnern erschienen. sind,' bieten eine Fülle von in kurzen Umrissen. ausgearbeiteten Aufsätzen, die ein prägnantes und' klares Bild über-sämtliche das jüdische Leben in Palästina wie im Auslände berührenden Tagesfrazeu geben. Wertvoll sind mich die von derselben Organisatioir'in Form., von Zivkulärschreiven heransgegebencn Briefe, die für die interne Ausklärr;ng der Parteigenossen bestimmt sind - und die- 'verschiedensten politisch-sozialen Vorgänge: innerhalb der pälästine»isische»i Judenhcit behandeln. Die neue Arbeiterorganisation tritt »nit innerer Wärme und mit wissenschefilich' begründeter ' Ueberzerrguilg für die restlose Durchführung-der hebräischen Spracheauf allen Gebi-eteu des jüdischen Lebens in Palästina ein. Soeben ist die SammeWrist-„Achduth Hamuodah" erschiene»». ' Für die-.--Tendenz "dieseinhaltsreichen. - Buches ist e3 bezeichnend, daß bi«, Herausgeber eine Begrüßung an die jüdische Arbc»lerroi»f«re,»z aus der Feder des - bekannteü lonservativen hebräischen Schriftstellers A. K. R a b i r» u-- w i'tt's ch in. aufsatlender Schrift verösfentlichen. Der populäre orthodoxe Fiberat »tnd Pädagoge warnt darin die von großer Begeisterung erfüllte arbeitende Jugend vor dein überf ch.w e n g l i ch e n „JdealiswuS". „Der jüdische Arbeiter darf nicht zmn Dünger der kommenden Wiedergeburt werden. Gc darf nicht nackt.und barfußgehen, hungern, und sich in Ställen walzen." Der .jüdisch« Arbeiter-soll ein"Minimum für ein menschenwürdiges Dasein i'iaüey.-. „Der jüdische Arbeiter, namentlich der Landarbeiter, soll die sSrunblage det- Aolkes bilden. Es kann keinengesündrn.Oau ohne gesunde Grundlage geben. . . Eure erste Fordec»l.ng muß daher sein: menschliche Arbeitsbedingungen .und menschliche öko»wmische Brdingungfn.. Nur' .dann werdet- Id« jene geistigen Genüsse, ein jeder nach seinen Geistesanlagen, erleben." Der Sainm-elschrift sM ,«in« Reihe' ähnlicher Publi- '" 'Lativtzel; folgen» .20. Skoveylder 1913' SeÜL'.8 Größte Auswahl^ Billigste. Mt! Leopold Steinhart, Wien, Biberslraße 8. ■i073/H Eins DoürMentsnsLMMlürrst zur Ittdenfrage. Seitdem im Verlaufe des Weltkrieges die -Judenfrage.^ zu einem internationalen politischen Problem.geworden'ist,' an dem keine politische Stelle mehr achtlos vorübergehen kann,, sind wiederholt Kundgebungen von verschiedenen. Seiten, er? flössen, welche die Stellungnahme zur Judenfvage? prLzi?> sieren. Es ist".ein 'lange gehegtes Bedürfnis, eineHusaniMn-i'^ stellung dieser politisch relevanten Aeußerungen M' SsMn-:' die ein Gesamtbild Aber:, die interttätzonale' Stellung schen Volkes im gegenwärtigen Augenblick-tteten-.WMe.-.-.M«s<r5.- Lücke'ist nun durch'ein Werk ausgefüllt worden, welches L?eon - C h a s a n w.i t s ch und .Leo Moz kr n unter -dein --Titel ,)D i.e > Juden frage d er Gegenw a rt", im: Verlag 'Füväa. in Stockholm Herairsgegeben Haben. Das Werk, schildert ein-- dringticher und anschaulicher " als . 'viele langatmige stellunrscn die Entwicklung des jüdischen Problems in den letzten Jahren. Es-zerfällt.in. folgende Abschnitte: 1. Die jüdische^ Volksbewegung,: enthalten^ die -prögraMntiti scheu Erklärungen der jüdischen' OrganisationeU vom Baseler Pro» grümni bis zu den- Denkschriften der NatMalräte und deS^ Parjser Komitees der Jüdischen Delegationen. 2. Die Stellung der internationalen Demokratie, enthalteüd. die -Kündgebungdn. der demokratischen' Organistionen,- ^insbesö'rcher^,'de.r.',/'vee»' schiedenen Sözialistrnkonferenzen. 3.' Negierüngserklarüngw,/ Durch diese Zusammenstellung ist der Wandmn .. ui!snt* '. behrlichcS Handbuch nicht nur für jeden jüdischen PMfker, sonder» auch für jeden Nichtjnden,''dersich-'pökfirsch -'nzit'"8r Indensrage zu befajsen hat. - i ' Praktische Grammatik -er,. jiddischr»» ^Dp^che -fürd>M Selbstrenterricht.. Bvu Salpmo P irnba »cm. .-Verlag leben,. Wien. (Aihlipthek-. der. Spracheulllnde. ' 188^TeE) Au einer praktischen Grammatik 'Ser'.jibdischew .SPraHL:' für Deritsche war schon-Äuge em fül^bacec. Mangel- HM liegende Lehrbuch ist dazu bestinnnt, diese LüÄ6-zu-Wießen;-' Der Verfasser hat es verstünden, im Nahmen.-des!'Büches?^ alles zu bringen, was zur,.Urlerrmng.- der -'Sprache,-.s'ür-'-'Ev^'' leichterung des Stuhiums. erforderlich, ist. Nach. einer kürzen' geschichtlichen Einleitung wird die- Lese» u.üd' Lautlehre, die F.o r m e n l e yr e üno Sh n tä x leicht- > faßlich und methodisch dargestellt, daran schließen-'sich. gewählte-Wes-est'ücke, ein '^-Wö'rter'bü ch^Dillftz'vier'-' z'eich nisse, .eine- Besprechung "des jid'disch'en' Laut-'' s-ystems und:endlich eine- Bibliographie aller'/yichtigen Wer^r, di«, sicha»rf^ die jiddische Sprache' beziehen: Jan Kübelik übet fiel) . Der _ Geigen liinstlcr, der gegenlvärtig Präg weilt, äußerte- .sich zu einem Mitarbmter der „Narodni Politika" über seine politische -Ueberzeiegüng folgendermaßen’i ' ' /Eiß nicht, was düs heißt :''sich zu ent^ nationalisieren. Ich will Ihnen etwas sagen-: es gibt Tschechen, die es erst-in der-Republik geworden sind und am meisten schreien; .und' .es gibt anderes die es ' -schon vor. dem Umsturz waren und in der Stille <rr-- beiteien. Ich. habe meinen Nationalismus, niemals' den Markt getragen, weil ich es. als eines Künstlers unwürdig erachte, sich durch diese Gloriole' zu helfem :Aber dafür bin ich.mit dem Namen Jan KüMV-in' die ganze Wett' gegangeir, und' zwar'zu einer Zelt, W - dcis Ausland noch wenig von uns: wußte'und ^wischest" einern. Tschechen, und .einem Zigeuner keinen Unterschied kannte. Schon damals bin ich überall äls' „tschechischer Geiger" aufgetredkn und. als „Daily News" meine Photographie - brachte und mich als „ungarischen" Geiger cinführte, mußte sie am folgenden Tage eine Berichtigung, bringen. Auf unseren Reisew bildeten wir.immer ein tschechisches' Trio' — ..Schwah, Skrivan und 'ich - —. das jederzeit'' auAschlieMh tschechisch redete. Ich. kann eK nicht verstehen, rdaß es bei uns Leute gibt,-die sich -fülschd--ÖrNeN''anheMten und gefeiert wurden und daß' andere, die sie abMMt u-nd. es als eine' Schande '-angesehen haben, einoy, öst^r-- reichischen 'Orden, anzunehmen, verdächtigt w-erdE Wie oft drohte mir die Gefahr,-von der öfterreich'ifchev Regierung ausgezeichnet zu werden, und Sie wissen nicht, was für Wege ich. ein schlagen mußte, um dieser „Ehrung" aus Wien zu entgehen. Es wurde mir sogar der Mel angetragen, für den manche-Leute in Böhmen eine halbe Million zu bezahlen pflegten. .Ich. habe-ihnabgelehnt uud damals zu meinen Freunden.'-ge^gt,-.achwerbe in eure solche Schnrach nicht einwilligen, »selbst wenn man mir noch ein.paar', Millionen drauiMhlen wollte. „Herr Skrivan," wandte sich 5lubelik.zü seinem langjährigen Impresario, „Si-e .haben es gewiß - damals in Wien nicht mit jenen Worten aus gerichtet, die,-ich doihrim. zu Ihnen .geäußert. hatte >.,: v’.' „Freilich nicht,", gestand Herr Skrivan. „Mali hätte uns elingesverrt." - .?„Dr-h « Sie," setzte der Meister fort, „ich''habe .keiner» Heller österreichischer Kriegsanleihe. gezeHuet, meine Kinder sind tschechisch erzogen — wenngleich

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