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Wiener Morgenzeitung · 1919-11-12 · Heft 292 (12.11.1919) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 292 (12.11.1919)
Date
1919-11-12
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Wien, Mittwv'ch" Wiener MorgenzMünA Seite'*4' «■inimiiTrirmiiiHiiiiiTi •12. Novcmbce 1919 Nr. 292 tf fccr ein filabr Zuvor eine schwere Blinddarmentzündrma durch-' n/?ln^ckt tzatte, beim LoSbinden sofort zusammenbrach. Die-, scibc Strafe wurde ihm zudiküert, als ec erlüge Tage darauf beim Gewehrreinigen erklärte, wegen körperlicher Schwäche den Dienst wicht machen zu tonnen. Ein Sergeant band Helmhake bei der furchtbaren Kälte so stramm a» den Bäum, daß er nach der Aeuherung eines Zeugen ..vor Schmerzen verzagte" und dem Sergeanten Inrief: „Wir rechnen noch einmal ab'." Diese Aeußerung wurde dem Kompagnieführer. gemelbet, der sich zn dem Arrestanten begab, der, loSgebunden, sofort zusammen brach, ihm zweimal mit der Hand kräftig 'ins Gesicht schlug und in ein sumpfiges, kotiges Erdloch bringen lretz. in dem er wie leblos dalag. Bor das Erdloch würde eii'. Doppelposten gestellt mit der Anordnung, daß Helmhake weder zu essen noch zu trinken fcefomnien, auch nachts nicht auStreten dürft:. So blieb er vier bis fünf Tage fast ohne Nahrung. Mitleidige Kameraden steckten, dem strengen Verbot entgegen, ihm hin und wieder etwas zm Einer, der nachts Soften stand, hörte Helmhake vor sich hinwimmern: „Trinken, trinken!", konnte das schließlich nicht mehr aushalten, kroch, dem Befehl zuwider, in das Erdloch und hielt ihm einen -Schuecball au den Mund, an dem der Sterbende im Fieb'erdurst leckte. Am nächsten Morgen zerrten ihn auf Befehl des Komvagnieführers zwei Krankenträger aus dem Unterstand,. um ’6k zur Latrine zu führen. Er war io schwach, daß er sich nicht bewegen konnte und geschleift werden mußte. Der Kovrpagnrcführer, der dabei stand, rief: „Das Misttiieh verstellt nch ja bloß, trampelt ihn doch in den Hintern, ist denn das AaS noch nicht krepiert!" und stieß ihn dabei mit dem de- »riefelten Fuß derart, daß er hmstürzte. Er mußte schließlich rir das Erdloch zurnckgebracht werden. Nach Angaben der stleugen hatte er hochgradiges Fieber, gebrochene Llugen und ..war nur noch Haut und Knochen". Die folgende Nacht starb er im Erdloch.' _ Praktisches und theoretisches Christentum. Die Christlich sozialen mei&en seit einiger Zeit die Sitzungen des Wiener GemrinderateS. Wenn mau bedenkt, wie schwer es ihnen fallen muß, gerade jener Stätte freiwillig strnzirb leiben, von der aus ihre politische Macht ihren Ausgang nahm, muß man glauben, baß eine Frage von höchster prinzipieller Bedeutung diesen Exodus verursachte. Exstaunlicherweisc ist es die Beiziehung von dlrbeiterräten zu den Wvhuungskontrvllkommifswnen, welche die Herren in den Schmollwinkel treibt. Auch die jüdischnationalen Gemeinderätz haben Bedenken geäußert, die Kommissionen, beiten durch die Zuzichirng von Arbeiterräten der Ämtscharakter genommen wurde, mir der Vollmacht, Anforderungen durchzuführen, auszustatren. Gegeit die Zuziehung von Lirdeiterverrreiern selbst haben sie aber keinen Einspruch' erhoben, sondern im Gegenteil bas Recht der Proletarier betont, ihreDertrauensmännerbei behördlichenKvntrollmaßnahmen Mitwirken zu lassen. Hierbei ließen sie sich, hauptsächlich von der Erwägung leiten, daß eine solche Kontrolle, die rmtisemttisrhe Darstellung, daß nur die Juden am herrschenden Wohnungsmangel Schnü> trügen, endlich auf das richtige Maß reduzieren müßte. Die besorgten Herren bezeichnen. das Amtieren der durch Berttauensleute des arbeitenden Volkes verstärkten MohnungSkontrollkomnnssion als nichts Geringeres als einen HausfrieHensbruch und ein Attentat auf die persönliche Freiheit der Mieter und Vermieter. Unddchh ist kaum anzunehrnen, daß die'Mitglieder der-besagten Kommissionen — beamtete und unbeamtete -*• die von ihrten Heimgesuchten beiin Barte zupfen oder anderen physischen Mißhandlungen aussetzen iverden. ^Soher also das Zartgefühl gerade jener Herren, welche die Abwehrmaßregeln der jüdischen Jugend gegen die Ausschreitungen antisemitischer Sonntagsbummler als eine Provokation und Bedrohung der arischen Bevölkerung hinstellen. Diese merkwürdige Auffassung kann man nur mit der christlichen Forderung erklären, einen Schlag auf die rechte Backe damit zu quittieren, daß man auch die linke hinhält. Vielleicht wären wir Inden im Prinzip nicht einmal abgeneigt, uns diese schöne Maxime, die von einem Juden zuerst verkündet wurde, aüzueignen, wenn uns nur erst die Christen, für die sie ja eine religiös^ Vorschrift bedeutet, mit dem guten Beispiel vorangingen. Statt dessen sehen wir täglich, daß gerade die nrarktschreieri'ch:sten Patentchriften lieber den moralischen und finanziellen Kredit ihrer, ach, so heiß geliebten Vaterstadt durch die gefährliche Taktik ihrer Vertreter im l^emeinderate untergraben, als mit der vielgerühmten christlichen Demut Unrecht dulden — sei es auch ein \o schreiendes Unrecht, wie die Zumutung, antisemitische Argumente durch Vertrauensleute des arbeiten^ den Mrlkes ach ihre Stichhältigleit prüfen zu lassen. Volksgenossen! Nicht auf Grund kapitalistischer Berechnungen, sondern nur im Vertrauen auf Eure Unterstützung haben wir vor acht Monaten die „Wiener Morgenzeitrrng" ins Leben gerufen. Unser Vertrauen hat uns nicht getüupst. Trotz aller Schwierigkeiten, die oft genug unüberwindlich schienen, ist die Zeitung zu einem Sprachrohr geworden, das alle Eure Leiden und Wünsche vor das Ohr der ganzen Welt, vor die Negierungen der Völker trägt und diesen Wünschen Anerkennung erringt. Wertvolles ist auf diesem Wege bisher erreicht worden, Größeres steht uns noch bevor Aber die „Wiener Morgenzeitimg" soll nicht nur Euer Organ, sie soll auch Eieer Eigentum sein. Jeder von Euch soll wissen, daß es sein Blatt ist und daß er daran Anteil hat. Vielen von Euch ist sie in dieser Zeit, wo Ihr oft in Eurer Not keinen anderen Schutz besaßet als diese Zeitung, ans Herz gewachsen, Aber Ihr mußtet ihr bisher fremd und unbeteiligt gegenüberstehen. Der Gesellschaftsvertrag mußte den Betrag für den stimmberechtigten Anteil auf K 5000,— festsetzen. Dadurch wurde den meisten von Euch eine Beteiligung unmöglich gemacht. Das Blatt, das im moralischen Sinne nie etwas anderes war als das Eigentum des jüdischen Volkes, dem allein es dienen will, gehört im juristischen Sinne einer beschränkten Anzahl von Aktionären. Aber es gibt eine Möglichkeit, Euch den gebührenden Anteil zu sichern: Tretet dem „Vers'm jüdische Preffe" bei! Dieser Verein gibt Bausteine tu Höhe von K100.— aus, deren Erlös restlos in Anteilen der „Wiener Mocgenzestung* angelegt wird. So wird jedes Mitglied für seinen eingezahlten Beitrag Miteigentümer der Zeitung. Und wenn Ihr Euch an der Aktionäwersammlung beteiligen wollt, so werden die vorr Euch gewählten Vertrauensmänner dort Eure Wünsche vertreten. Volksgenossen! Das jüdische Ta aklatt dem jüdischen Volk: Jeder trete dem Bevenr bei! Unsere Preß« ist unser einziger Schutz! Mr den Verein jüdische Preffe Abg. Robert Stricker. (Anmckdnngm mit Angabe, wie viel« Bausteine übernommen werden, find an btc Adresse des Vereines, Wien, II., Taborstcaße 1/Z, zu richten.) ich nicht mit gewohnter Offenherzigkeit geanttvortet hätte, daß, auch wenn sie frei wäre, ich sie doch nicht heiraten würde, und trotzdem, oder vielleicht auch gerade infolgedessen, würbe ich heftig geliebt! Ich, wollte;nehmen, aber mich nicht selbst geben. , Ja, ich schwöre es Ihnen, bis jetzt gab es kein Weib auf der Welt, bet dem der Gäanke an Heirat mir nicht ein Frösteln verursacht hätte. Sie sind die einzige, die ich mit der zärtlichen Liebe verehre, um mich hinzugeben, hie einzige, für welche ich das ungeheure Opfer einer Heivat zu bringen bereit bin, und Sie wissen, meine Meinung über die Opfer der Liebe geht dahin, sie nicht als Opfer, sondern als Glück fühlen zu lassen. Sie sind die einzige, die ich zur Frau nehmen , könnte, und so, wie sie sind, nehmen würde. Sie könnten mir selbst sagen, Sie anders zu nehmen, ich würde es nicht tun! Sehen Sie, meine schöne Rose, das kommt daher, weil ich Sie ebenso verehre wie liebe. Ich liebe Sie vielleicht deshalb so, weil ich Sie verehre. Also denn: ich werde Sie heiraten, wenn Sie einwilligen. Aber werden Sie auch einwilligen? Das ist jetzt eine Frage, und es ist Zeit, mit den Bekenntnissen zu beginnen, die ich Ihnen zu machen habe. L^ssakles Werbung um Sonja Sontzeff. Aus dem neuen Buche „Lassalle" von Stephan Großmann, das im Verlag 1Ulsurin n. Komp., Berlin, in der Bücherreihe „Menschen" soeben erschien. .. . Der Gedanke an Vermählung! Bis jetzt war ineine Liebe nur ein verzehrendes Feuer für die Frauen, lvetche sich darein stürzten. Ich kenne kein Weib, welches, auch nur einen Augenblick überzeugt, daß der Gedärme an eme Verbindung mir erträglich sein könnte, nicht eisigst nrich zu fesseln bemüht sein würde. Ich sage &rncn, daß ich deshalb junge Mädchen immer vermied« habe. Zweimal nur sprach ich von Liebe mit jitagfln Mckdche«, die mich leidenschaftlich liebten und die;» mttde» gftwtftfr erweckt hatten, fie zu besitzen. Und im» fifcftwt KMUr ftaft ich mit dein Geständnis an, tetSj iitz ff» nie IßjpH&Jse» würde! Außer diesen zwei Ausuech«« $fe£i % mich iwz mr vsrheieabota Frauen, deren Nnd" W war, wie sie sS einmal nannten, «»!> »#r. de«sn einige mich wtMich li-sK-ru. Gte wlffrn. >y*% fäwm, wann sie tie&fti, hie Gawshahsit haben. WW».vi.. ÄliiLMl; Jfajk SL Rationalismus. Es erscheint nicht unzeitgemäß, die folgenden Betrachtungen eines deutschen Denkers, Johann GottfriÄ» Herders, in Erinnerung xu bringen: Was ist Nation? Ein großer, ungejäteter Garten voll Kraut und Unkraut. Wer wollte sich dieses Sammelplatzes von Torheiten und Fehlern sowie von Vortrefflichkeiten und Tugenden ohne Unterscheidung annehmen, und wenn es eine bloße Meinung von Seelenkrästen oder. Verdiensten gilt, für diese Dulcinea gegen andere Nationen den Speer brechen? Lasset uns, so viel wir können, zur Ehre der Nation beitragen; auch, verteidigen wollen wir sie, wo man ihr Unrecht tut, sie aber ex professo preisen, das halte ich für einen Selbstruhm ohne Wirkung. voansntsg dem 13. November 1919, 6 Uhr abends, Hotel Continental, spricht: REWUTSKY ehern, akraiwischer Volker*!nwtflr für jüd. AngelogunUDiUm Ä»>err nv Weltpoliiik imd die |rad6nfrage. Die Natur hat ihre Gaben verschieden ausgeteil^ auf tnlterschiedlichen Stämmen, nach Klium und Pstegl wachsen verschiedeiYe Früchte. Mnverglichs diese untev einander? oder erkenne einem Holzapfel vor dcrTvaubj den Preis zu? Vielmehr wollen wir uns wie der Sultatt Svlhmmt/ freuen, baß auf der bunten Wi-eso des Erdbodens t\ so mancherlei Blumen und- Völker gibt, daß dieSfeitt tmd jenseits der Alpen so verschiedeire Blübsn blühen; so mancherlei Früchte reifen! Wir wollen uns freuen datz die große Mutter der Dinge, die Zeit, jetzt'diese; jetzt andere Gaben aus ihren! Füllhorn N'irft und alb mählich die Menschheit von allen Seiten bearbeitet. Denn es scheint sotvohl geistige als physische Notz Wendigkeit zu sein, daß aus der Menschennatur mit de» imlner veränderten Zeitfolge alles hervorgelockt wri Inas sich ans ihr hervor locken läßt. Mithin müssen der Zeit Kontrürietäten ans Licht konrmen, die fi<$ endlich doch auch in Harmonie auslösen.. . Offenbar ist es die Anlage der Natur, daß wie Wk Mensch, so auch Ein Geschlecht, also auch-Ein Volk vy« und mit dein anderen lerne, unaufhörlich lerne, bis alfi endlich die schwere Lektion gefaßt, haben: 'Keüi sei ein von Gott einzig auserwühltes Volk der Erbe; die Wahrheit müsse von allen gesucht, dar Garten deZ gemeinen Bestens von allen gebaut werden. Am große« Schleier der Minerva sollen alte Böller, jedes aus feinei Stelle, ohne Beeinträchtigung, ohtck stolze Zwietracht wirken. So darf sich auch kein Volk Europas vorn attderea abschließen und töricht sagen: „Bei mir 'allein, Biel mir wohnt alle Weisheit." Der menschliche Verstand ist wie die große Weltseele; sie erfüllt'alle Gefäße,-die sie aufznn^hmeu vcrrnögen; belebend, ja selbst nerporganjsierend dringt sie aus allen in alle Körper. ,, Abiturientenversammlrmg im Rathaus. Gestern nachmittags fand in der Volks halte des Rathauses, anläßlich des Jahrestages der Errichtun-g der Republik eine Versammlung der A b i t n x i e n t e « aller Vttttelschnlrn Mens statt. -Es hatüm sich tvett über 2000 junge Studenten eingcftmden, di: den künstlerischen Darbietungen.hös Schubrrtb u ttbc§ und des Burgtheaderdirektars Heine andachtsvoll folgten. UntcrsiaaLssekretär Glöckel hielt eine längere worin er auf die Bedeutung des GedeNlt'ageS hinwie^ Seine Rei.r schloß er mit den Wortcn Schillerst „Wir wollen frei sein, wie die Bätex waren, eher den Tod, als in dcrKnechtschafs leben!" Es herrschte weihevolle Stimmung. Diese Wortr wurhen von der Versanrmlnng im Chor nachgesprochen. Die Versammlung stimmte dann die »Wacht am Rhein" an, worauf wieder Vorträge des Schub^rd» bundes und des Direktöi^ Heine folgten. " Bald nach Beginn dev Ausführungen des Unter« stnatssekretärs war es zu einem Zwischenfall gekommen. Als der Unterftaatssekretär darlegte, daß vom 12. November des Jahres 1918 an eine völlig neue Epoche der Entwicklung ihren Anfang genointnen habe, unter ganz'neuen Voraussetzungen und unter Auslösung ganz neuer -Kräfte, wu^de er durch den Zwischenruf unterbrochen: „Der Juden?" Dieser Zwischenruf fiel aus einer Gruppe von etwa 60 vffeMrndig'unter der Führung einiger Univerfitätshörer steheirden jungen^ Lerrten. Der Nnte'rstaatssekretär erirlberte auf den Zwischenruf, daß er Abiturienten zur heutigen Feier eingeladen habe, von denen er vorausseen.mLüstzse, daß sie wohlerzogen seieni Sollten sich aber unberufene Elemente in der Versammlung ■ befinden, so mögen sie den Saal verlassen- Hieraus erhob sich stürmischer Berftill, woraus der Nnterstratssekretär seine Rede sortsetzte. _ Fleischausgabe in Wien in der Woche vom IS. bis IS. NovemSev. , Do in Staatsanrie für Volksernährnng wirb verlautbart: In der Woche vom 13. bis zum 19. November wirdder in der Vorwoche begonnene Turnus für die Rindfleischausgabe in Wien zu Ende geführt. Es wird daher in dieser Woche Rindfleisch im Ausmaße von 10 Dekagramm' pro Kopf -an jene Haushaltungen abgegeben weroen, dis bei Fleischhauern rayoniert sind, deren Familienname (Firmaf 'mit deü Anfangsbuchstaben L bis einschließlich. Z beginnt. Beim Bezüge werden die mit „4" be,zeichneten Abschrntt« des Einkaufscheines für Rindfleisch abgetreimt, -Der Preis beträgt' K. 46.— für Vorderes, it 48.— für Hinteres und K. 6.0-— für Bratenfleisch pro Kilograinm. Ab Montagi 10 Uhr vormittags, dürfen die RindfleischabgabesteUen düs erübrigte Fleisch an die bei ihnen rayvnierten sttrnden, ohne Rücksicht darauf, ob diese ihre Ration behoben haben ober nicht, verkaufen. Die Öiwte beträgt auch - in diesem Fälle 10 Dekagramm; die Abgabe erfolgt zum angegebenen Preise, Beim Bezüge der Znsatzquote wird der mit .,F" bezeichnet« Abschnitt -des Einkausscheines für Rindfleisch abgetrennt. Die Spitäler und Wohlfahrtanstalben erhalten die Yalb4 Quote in Rindstcisch zugewicsen. Statt der anderen Hälft« wird ein Viertel der Gesamtquote in Eori,ed°Becf geliefert werdetl, Die' Kriegs- und Genrelnschaftsküchen, die bei Fleischhauern rayoniert sind, deren Name mit den oben aiigefnhrtev Anfangsbuchstaben beginnt, erhalten pro Teilnehmer 10 Dekagramm Eovned-B»es (knochenfreieö gekocht« Rindfleisch) zun Preise vmr K. 20b.- für Dosen zu 2.7 Kilogvairim und von Kl öb.— für Dosen zu 70 Dekagramm Du gewiesen. An Slastwn'tschaftcrr wird durch die angesührte Gwpvr von Fieischhauern amerikanisches Schweines letsch' zun» Preist von K. 86-.— in g»s«kchte»n, beziehungsweise von K. 48.— ch migeselchte'n Znsta ivde abgegeben. Der, Verkauf von frischem Kalbfleisch r^olgt nach Mastgäbe der AnUefernngen nach de» BchliiiUttode» Magislratsinndnutthuikg vom 3l. Mai 101 ö» zegov Abtrennung dvS Abschnitts ,.H" dcS «En ««nlrche>n Einka)!)« schelM, . ..

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