Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 292 (12.11.1919)
- Date
- 1919-11-12
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 79% known words query
- IRI
…/2979076-2979077-2979369--02588-2988121- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Rr. 262 Men. Mttwoch - > Wiener Msxger^errrrtts- - ■■ - ■ ■ ■ ■-t-***"^ f—, n- - '—— „ - — ■ >„ mm—■—inTi —i-~i. -- .- --— Die Holz- und KohlermoL. Dusgirbe von HolzklauberLarten. — §)alzp1ündev«ngen in den Wiener Friedhöfen. Die Not steigt immer höher. Der Mangel an Holz und Kohle wird immer größer und der Preis des Breirwmaietials erreicht bereits eine schwindelnde Höhe. Ein Kilogram m Holz kostet bereits K... 1.80 bis K.. 2.—,.ein Kilagramm Kohle kostet schon, eme Heone und mehr. Bei dieser drückenden Sorge um bas Brennmaterial ist cs daher /kein Wunder, daß sich dir Blicke der notleidenden Bevötterung nach Hem Wiene civ.alb wenden, der nun das Ziel der Hvlzsammler geworden ist. Ein großer Teil unseres herrlichen' WieNerrvaldes und sogar des Praters und der Donau« arren steht vor einer 'furchtbaren Berwüstung, dib /ihre Ursache in der' Selbsthilfe der frierenden' Bevölkerunghat, Nlc'chg Vizebürgermeister 23inter m einer der /.letzten Landtagssißungeil in so. ergreifender Weise geschildert hat. /' ''' Auf Initiative des Wizeburgermeisters Winter sa'll'cknit in ' diese 'Selbsthilfe der"'Bevölkerung ein.Shstem gebracht: werden, .damit die AerMsten das nötige Holz, der Wildschaden/ und Waldfrevel aber /doch, vermieden werde.. Cssoll zunächst der Satzberg, bei Hütteldorf f ür das. Holz sammeln frei gegeben werden, Zn dieseinZwecke qdlüntzen 10.000 Holz klau hestkftMe'st'zur Ausgabe. Es-ist weiter geplant, Holzfällüngeu von fachkundigem FoHpeLsonal - vornehmen . zu lassen und Leuten, dieaus Htze.' Karten --kein Holz erhalten können, ihr Bezngscsuantum rn L)rt..und Stelle'zur Heimschasfüng ünd.Selbsttzerkleilierung zn Wsrgeben. < Die Rot au Brernnnaterial hat als weitere Folge >ie Käl te ser ie n an den Schnlsm./ Wie verlautet,- soll schon ..ho», nächster. Woche an an -den meisten " Mittelschulen tt/it r/ n o ch a n drei Tagen der Woche, der Unterricht fintrf'inbe'tt. Dieser dreitägige Unterricht wird den Ueöerchnng zu den eigentlichen Kältefcrien bilden, die ungefähr ,Hn.den. 10. Dezember einsetzen «nh bis- Ende Jän ner .dauern werden. Anden Volksschulen difrflen die Knlieserien ,chwas später'einschen. ..K Leider Wird dieses' unsägliche Elend, von gewissenlosen, KerLrechexischech'Menschen in unbarmherziger .Weise mißvrgücht, welch--.- selbst; davor, nicht zurücksthsuerr>, W i e ner Fr red - U, f e heüstzusucherr und dort Holzdiebstähle .zu vollsühren. GiederLinigen sich zu ganze Bnanden, die, mit Beilen, Sägen stnd Rucksäcken ausgerüstet, in die Friedhöfe steigen und ^ort selbst f.r i s che Bäume fällen. Gegen diese Vandalen W mit -der '.größten Strenge schonungslos vorgegangen werden., . .... öjfjTeitläge ift unverändert. Die Kohlen- 'chferunMir aus Polen sind ausgeblibben. Als' Ursache werderr'die Truppentransporte aus Italien nach Teschen, angegeben sowie die Differenzen bezüglich, der ans Oesterreich geligserteil iKonchensatiousartikel. . ' Die Zuschübe aus Obersch.les.ien und .Ostrau waren gestern ziemlich gut, da 239' 'und '131 Waggons an-- chlüeiu Das Gaswerk erhielt gestern 99' und das j^.lk btrizitä ts we r k vorläufig aus dem loberschlesischen ^rnhrus. 60 Waggons Kohle. Eine Ausnahme! machten die Uahnen, ivchche nur geringe Mengen erhielten, so daß an '.',nen Abbau der Zugseinstellungdn öorlüüfig nicht zu senken ist.'- - Wie wir erfahren) stehen Abänderungen der Sparrraßnahmen nicht bevor. Dagegen wird alles ausgeboten, um ■y.t Spitäler so zu versorgen, daß sie ihrer Aufgabe gerecht werden können. _ ' Die Mgemeine WshnurrgsKUsttahwe " ÜÄL die . jüdische WeVZLKer'UKg. '..Wip erhalten folgende Zuschrift: „Zu Ihrer Notiz .Pie/. konlmissionelle Wohnungsaufnahme', wonach stluaige Fragen der Kommissionsmitglieder-, die über st'.u.-Nahulen-ihrer pflichtgemäßen Feststellungen hinauszdhen, ,nicht beantwortet wexden müssen, erkfl'ube ich mir;ür..Kenntnis.. zu. bringen, -daßin den-Häusern Kund- -nachunge ii änge./chlagen wurden, wonach die Wohnuitgschhckberpsrpflichtet sind, Kepfonaldokrünende vorzube- ^it^n und diejenigen, welche keine, deutschöfterreichi- «chen -Staatsbürger .sind, Beweiss/ erbringen müssen, 'rast--sie vor dem 1... August 1914 in Wien gewohnt ' i;ä':eu... -' /Diese Kundmachung widerspricht meiner Ansicht allen Mitteilungen über den Zweck dec Wohnüngs- 'UN-7!a.hme^und weist sogar die Tendenz auf, der Po- '•kcl hei.-Durchführung der Kundmachung der Landes- /dtzierüng ./00kn 9. ..September 1919 Helfersdienste zu reisten." - ' * *. 'D/er Einsender h at re ch L. Die Feststellung ein Ausländer erst nach dem 1. August 1914 nach . Wen- .gekommen ist, erscheint' für den Zweck der WohryngMüfnckhme, höchst überflüssig und die Vermutung ist begründet,, das; die Behörde mit diesem Hauserlirschtag Neb e n a b s i ch te n verfolgt. Laut der P unseren Händen befindlichen „Anleitung für/die Äurch'Mrung der bsmmijsiorrellen MohnungsallMlime" ist es überhaupt nur für einen e i n'zige it Fall; der?lnsördernngsn!öglichkeit von Wohnungen -und?Wohn^ räumen von Bedeutung, ob der ' Wohnungsinhaber ttnslänoer ist. Es können nämlich''Wv.hÜMgesnöMge-'^ Ordert werden, „deren M'eter oder . Inhaber ssÄusstnder sind, sofern der Mieter oder Inhaber /feit X; August 191.4 wegen Preistreiberei oder einer /aus ^mvinnsucht strafbaren Handlung rechtskräftig verurwilt würde". Aber zu diejem Dehufe bei allen AusiEndcrn. fcstru stet len, wann sie nach Wien gekommen iind, ist unsinnig und eine unnütze Belastung der so il'm^angreick^n und zeitraubenden Erhebungen. Denn rück) ein.Ausländer, der vor dem 1. August 1914 »Sch Wien gekonnnen ist, kann delogiert werden, wenn ch die bezei<l,neten De.ikte nach dem 1. August 1914 ch^angen hat. — Nach den klaren Vestiinmüngen der ^istrnliion über die Wohnungsrusnahmeu ist es daher ichl n.ö ti g, das Datum der Auklmst eines Ausländers ln Wien im Ausnahmsblatt vorzumerken. s. Bei diosem Antasse machen wir unsere Leser nochmals daraus «ustnerk'am, datz die allgemeine Wo hnungSrüfuahuw r»ach d«n Wortlauie der Jnstruk.ivNLu und mich der B hrung, welche der Direktor des Woh- ^vStzaMrss Kx- DaKmeiK^r und Mab trat Doklor S ch e« auläs.".ch dir Versammlung' der Kommissions- Mitglieder erteilt haben, gegen kein.e S chichte d er Be v ölk.e ruchg g er ich tet ist, keinerlei 'Scharfmacherei intendiert und lediglich den. Zweck Hat, zur Behebung der furchtbaren Wohnungsnot das ordnungs- -mäßig festgestellte statistische Material ^u beschaffen, während man bisnuu aus das häßliche System der D e n u u z i a t i.o u e » angewitz/fen war. Daß die Wohnungen in einer so schwierigen Zeitwie. die jetzige, nach Tunlichkeit ebenso „rationiert" werden wie die Lebe.ttsmit'el-, ist nur billig. - .- - - - .Nach Abschlußder-'Aktion wird inan-genau wissen, wie.viele -Menschen in den Kleinwohnungen zufammengepreßt leben und wie viele große. -Wshuiingeu gar nicht oder üur teilw^ije benützt-sind. -- Der Staaltsfeierta^. Beloudttsststl-ch miid die Arbeiterscbait'die Feier der Broklomienma der Republik beaelien. Vormittags stndxn m allen Bcürken F'cbveüannnluiweu statt, nachm'üoqs und abends tiinstleriicbe P.'ranstal ungcn. Der Bürgeinre ster lädt m einer FtÜversanmilung der Gemeinderatsmajontät ein, . Bon Staatssekretärensprechen Ekdersch in Favoriten, De. Deutsch m Meidling und Ellenbogen in der Brigittenau. BizebürgerNteifter Winter hält am Älleigrunn. Landeshauptmann. Scv-'r rn Fiinfhaus eine Rede. Gestern fand m der Voll'shällr des RatbaNies eine Veckassungöfner für die Abitulienlen dct Wiener Mutelschulen-stall. Heute finden mit Nückslcht aus. den- Rabonasteiertag k e i n e L e i cb e n b e g ö n g n i s s e in Wim ir-.wvbl von den Trauerhänscrn als auch aus den Friedhöfen statt.In den von der SamtlüsbehLrde vorgeschrrebenen Benetzungen van Leichen in dllnaenden - Fällen tritt keine Beränderrmg -an. diesem Tage ern. E ltsetzUche Lage der Juden in Ko^Men. Man schreibt uns. aus K o l o m e a: Seit dem Abzug der Aumnnen lebt wer d'e gome Stadt m einem urbeschreiblÄen Elend. Die jüdische Bevölkerung lerdct schwer unter Raub und Plünderung. Für die gerurgsie Uebertietung gibt es die strengsten Strafen für d>e Juden. Bor>ge Woche weckte hier eme polwsche Misston aus Warschau im Gemeinschaft mit der englischen Misston »nr Bestchtlgnng der Aussveisuna anner Kinder aus Mitteln der Wohltätigbit. Die Folge der Inspektion war. daß den jüdischen Kmdern diese kleine Beihilfe entzogen wurde. Es läßt sich nicht schildern, welche Not und Armut hier herrschen. Seit Monaten wüet der Flecktyphus und es sterben Hunderte Leute, ohne daß sich jenrand darum kümmert. Dre Preise der Nahrungsmittel sind sehr hock und das Elend unermeßlich. Vorige Woche haben mEttrte Soldaten rwei Inden in der Nacht nbcrlallen und beraubt, ohne daß eme Untersuchung emgrlcitet worden wäre. ^Die Wie»rev Banken für die amevikanrfche Hilfsaktion. Wie wir erfahren, baden sich , die Wime-r Banken nnd Sparkassen bereit erklärt, die für die Kmderaus!v''i'ung des Dr. Geist notwendigen Gelder zur Veriügung zu stellen. Es dürste sich um 100 Milllvnen Kronen handeln. * Eire Phyfialogenborrgretz in Paris. Eine von dem Nobelvreisiräger Charles R r ch e t gezeichnete Einladung ging von Paris an allriwrr und neutrale Länder zur Teilnahme an einem Kongreß .der.Physiologen-in Paris 1920. * Gnglrsche Sprache als Bedingung für die amerikanische StaatsbürgerschafL. DäS, Prcßbur«'au Radro meldet aus - An a.po lrs, . daß der Ausschuß des R ep r ä s e n t a r i o n s h a n s e s die E liwandererfrage ans Gr rmdlage eines neuen Geietzentwurscs verhandelte, durch welchen Ausländern die'Erwerbung der amerilanckchen CtaatsLürgerschait .dadurch erschwert werden soll, daß von ihnen die Kenntnis der e n g l i s ch e n S p x a ch c m Wort und Schuft gefordert werden wird. * Arnts)»bila«m. SamStag den 22. b. M. feiert der Ehord'rigenr tut Stadt'empel der nracknischen KultuSgememde, Herr Joses Z e l l r k, sein Lölähriges Amtsjub länm. * Die PatzschwrsriAksiterr in der Bukowina. Zu unstrent gestrigen Artck'el über die Paßschwlcrigleit''N in der Bukowina geht rns von detreunbcter Seite dre Miiteiluug zu. daß die C'ernowitzcr Militärbehörde das Visum der Wiener rumänischen Liguidierlingswmttnssion N'tmals anerbnirt. Es wäre besser, brieflich Las Visum des allein kompetenten Milltäikonimandos in Biikarest einzuholen. Angezeigt wäre auch angesichts der besonderen Schwrer'«keilen für J^itben, wenn sich eine jüdische Korporation in Bukarest der Sache annehmrn würde. - * KnabeK-BorksslÄule. mit Oeffenck'chkritsrecht fTalmud Thora). II., Malusse 16 Die zweite E'.terukonterenz srndet heute, '/.5 Uhr uachmilmgs, uu Tmulaale stickt. Tägcsordnuna: I.Die Tirliickeit des Schularztes. Merent Dr. Josef Bond». 8. Die Notw-ndigkert einer Elternverein'gung. Referent Lehrer Leo H e r s ch. Der Elternkonfercnz geht eine Sitzung des Ellernrates uni Uhr voraus. * RaucherrayoniEruKg in Wken. Obckvar klar und beutlrch ve'l-rutbart worden ist, daß stch b.-re is rayvnrerte Rancher kn ihrer Siamnttrastk tür das Jahr 1920 anzumeldcn haben, werden zahlre-che Anmeldebkälter entgegen biefen Anordnungen nn die Flnancheriiksdrreftivn und die F nanzwachabicilimgen einges'ndet. Alle düse Raucher müssen sich bei ihren Trastkcn nochirials melden. Der Anmeloungstermin endet mit 20. d. M. * Die «itjLdische Sch«le. Nrber dieses Thema spricht über Emladnng dir Leie- und Redehalle jüdi'cher Hochschüler Obenabbiner Dr. C h a i e s Donnerstag den 20. d. M. um '6 Ubr abends im Festiaale des nredciösterrelchi'chen Gcwerbevereriies..Eichenbackgasse 1l. Borverkaut: In den Buchhandlungen R. Löw t, I., Rotenlmmstraste 22. und Schlesinger, 1„ Seiteiisteltcnoasse 5. ''omie im Beieinslokal, IX., Türkeustiaße 9, von 3 bis 4 Uhr nachmittags, und im jüdischen Hochschnlausschnß. * Ein SoliHlsost in Wirck. Am 8. d. M. hat der Wiener Evkolaan fern 2.'.jüh>.igrs Jubiläuin in den Sovh.ensäleu begangen. In dem Fesurnnm hatten stch der Gesandte Dr. F l r e d e r, der Chef der tschechckchen Mcknärnnkfion in Wreii. der Cbei der tranzösuchen Militärmcknon H a l l r e r, der Chef der englischen Mission C it n n r n g h a rn e. der Chef der sei bischen Militärmisston M a r , n o v i c. m t scinem Ad- NNantkn, m Be'lrsrwg des Generals Scgr« Major de Ge o r gi mit fe-iintt Adjnkautcn sowie der Vertreter der ukrainischen Mckitärm sü'on emaeinnden. Das Festlurnen mnfaßie Uclnmgen von deu kleinsten Buben und Mädchen b,S;u den Frcilibrmgen der Männer und Frauen, welche am nächsten Sokollovgreß in P-ag (1920) vorgeflihrt werden. " EinftrKune; des Personenverkehrs in Psle«? Die Oür-rmr ^.lg'vigniurrm'g" meloet au- Warschau: % i l \ u ö 2 S \ hal zrtnl ErnälsiungSturmster StantÄau§ 12. November 1915 Seite 5* st ItLiifliitrl Größte 'Answählt Billigste Preise! 640 Lcopotd Stcinhart, Wim,!., Bibcrstwße 9. 5 l a w i ns kr eruannt, welcher das Portefeuille unter folgenden . Bedingunaen arnisthin: B o m n ä ch st e n Mo n tagar. wird in ganz Polen' die P e r s o n e n b e f 8 r d e r üit i a n r d e n B a b n c n teilweise eingestellt und die Anordnunget des Bersorgnngsmin'.sters werden von den Exekütlvorganen det' Ministcrinins des Innern auf das strikteste durchgestihrt werden; . D-e Landlagskreise sind drirch die Erneirnung verstimmt,, weil fist. ohne vorherige Znstimmung des Landtages-erfolgte'.' Das Ersrnst'. babrimnusterium gibt bekannt, daß zur Erleichterung der Lebens^ - mittel- und KohienlrlMsvorte der Personenverkehr vom 10. d. W ab für. zehn Tage eingestellt wird. . * SchneKzugsverÄehr Wren—Budapest. Wie ' Nj>,ig^ erfährt, wird der Sthnellzilgsverkeyr zwischen Budapests ' und Wien rn kürzester Zeit wieder anfgeuommen werden» . * VavänVernNgen im ZngspeLkehn auf der Westfea!)«, Ab Mittwoch den 12. d. M. Md der FcrnverionenzM' Nr. 113/111. a b Salzburg Zug Nr., 211, ab Wren-Westbahnhef, . 4 Uhr 45'Min. nachnutlags, an Salzburg. 7-.Uhr 4Y Miß. vorst m.ttags. ab Salzburg 9 Uhr 10.Min. vormittags, äN InvsbMck. ' 6 Uhr 55 Mrn. nachmittags, lederr Montag. Mittwoch und, Frertag regelmäßig. -eliilirt. In der Gegenrichüing, wird Zug Nr. 318/112, ab Innsbruck N Uhr' .'>0 Min. -vormittags, an Salzburg 9 Ubr 10 Min. nach is, ad Salzburg 10 Uhr 35 Min., nachts, an Wieu-Wcsibahnlwf 12 Uhr 45 Min. ngchmittägs. jeden Montag ans DicnStag, Mittwoch auf Donnerskäg und Freitag am Samstag,.. nnd zwar erstmals vom Freitag den. 14. auf Samstag den 15. r. M., regelmäßiggeführt. Der-Berkehr des Personenzuges Nr. 118/111 an den übrigen Werktagen,-SlreckeWien-! Wcstbahnhvi— Amstetten, und zwar Dienstag. Donnerstagnpd Samstag, ab.Wien-Westbahnhof 4 Uhr 45 Mm.« an Anlstctteck 9 Uhr 53 M'N. nachmittags, bleibt ansiecht, dagegen wird Zug Nr. 216. ab Amstetten.. 5 Uhr 50 dNin. nachmittags, . an Wien- Wcftbabnhoi 9.Uhr 4', Min. naebmittags, ab Mickwüch den 1-2. d. M.- nur mehr Montag, Mittwoch nnd 'Freitag Strecke Amstet en—W'-en-Westbabnhvf aeführt.' Bei dem jed'eu Freitag von Wien-Westbnhnho^ -um 6 Uhr 40. Min, .abends abMendeck Schnellzug 'W'en-Westbahnhos—Pregenz uptrb ab . Freitag den 14. d. M. der Aufenthalt in her Station St. Pplteü' ausgelassen. i SLsNonvermittlung den. Bereinigung jüdischev ExpoxtastadSmiLe«. Dir letzte Generalversammlung hat. deck Beschluß gefaßt, m allen größeren Städten Zweigstellen der Ber-s eirriamig zu errichten zwecks Ausbaues einer rnterterriLmialett Srellenvermittlmrg . für . alle absolvierten Exvortakademiker. In. Bielitz. Iglau. Haag und Bern sind, in den letzten -Wochen, bereits Zweiastellen errichtet worden/ An alle ehemaligen jüdischen/ Hörer der Exportakademie ergeht daher'den Ruf, unser neu W gonnenes Werk zu nnterstritzen nnd sich raschest mit uns in Ber-ibindung zu setzen. Zuschriften anVereinigung jüdischer Export-»/ akadeimker, Wien, ll., Taborstraße 1. :;i, 55 Gefälschte AmtsstemPtl.. Gegenwärtig ist eine' ge^; richtliche Untersuchung wegen Mißbrauches im Warenverkehr mib > dem Auslande nn Zuge. Das Staatsamt für Finanzen ist einev großangclegten Fäl'chenverkstÄte auf der Spür gekommen, deren! sich bedanerlicherw-ne, wie die^Wlener Zeitung" mckreilt, auch s eri ö se F i r m.e.n. b e d r e.n t. H ab e ..Es .ckame^ Fälschungen vor. die in'derMachabmung. der verschiedenenAnttK-!.. stemp/l und fakstnnl-erlen Uuterschriflen gestanden. Bei der An-i nahwe von Bestellungen solcher'amtlichen'Stempel sind, die be-'i rufmen Gewerbetreibenden leider nut großer Sorglosigkeit vor^ ' gegangen und haben jede kritische Prüfung der B'erechticnrng dl-s Bestellers außer acht gelassen. Das Stnatsamt für Fimrnzem rst nun bemüht, diesen Mißbrauchen den Boden zu entziehe«. I * Verhaftete Einbvecher. Am 18. v. M., nachts,? wurde das Schuhwarenlachr des Samuel Back. XX.,. Wallen--, stemstraße Nr. 33, erbroehen. Gestohlen wurden Schuhe im,Werte von K 24.000.—. Als Täter ' wurde . spätechin der SOjährige H lfslUbeiter Nudolf. K r u p i tz a verhaftete Nun würde mn 9.. d. M. sein Genosse, der 22jÜhrige Schlvssergehilfe Frickrich / Fand a, ebenfalls verhaftet und dem Landesgerichte, ein-., geliesert. Ihm fällt auch ein Einbruch rm Modewarengeschäft^. „Wiener Chrc" des Siegmnnd L l ch t e n t h a ll IX.. Alfetbachstraße Nr. 35, mit einer Schadenssumme vvn X 20.000.—"' zur Last. ' -! -x Berschrvundene Brieftasche. Montag zwischen ^«8 Md; 'lallte abends ist aus der Ringstiaße bis zurBellaria l^Wagen' der Straßenbahn) eine lilafarbige Brieitasche, enihaltend , einem, größeren Geldbetrag, eine StaatsbürgerschaitZerklärung und ver-- schiedene Autzcichnungen, in Verlust geraten. .Ter derzeitige'Be-( sitzrr wwd ersucht, die Bl restatche entweder samt Inhalt 'gegen! gute Belohnung oder wenigstens die sür ahn vollkommen wertlose-- Staats!)iirgerschaitserllärmig und die Notizen an die aus der, Staats!)ürgcrschastserklärung befindliche Adresse zu senden.' Varkswehrassistsnz im Kampfe gegen den, Schleichhandel. Um die mit der Hmtanhalnmg des Schleich- ' Handels betrauten Gendarmeriepcrionen vor persönlichen Angriffen-' zu schützen, hat das Landesbefehlshaberamt verfugt, daß die Kreisiinterbefehlsbaber auf Anforderung seitens der politischen. Behörden aus Volkswehrnumnschaft zu bildende Asststeugen-s beimstellcn haben. Diese Assistenzen haben den ausichließliehrn Zweck, die persönltche Sicherheit deramrShandelndrn' Gendarrneriepersonen zu gewährleisten. Sollten Gen--, dannenepersouen, in Ansübung ihres Dienstes ist vetsönücbe Gefahr kommen, steht ihnen LaZ Recht zn,. v»rr Kommandanten ibeziebungswelse fernen Stellvertretern) der nächst-! gelegenen Bolkswehrabterlung die Beistellnng einer Assistenz zst erbitten. Auch m solchen Fällen darf die' BölkswehraMer^ lediglich em persönlicher Schutz der bedrohten Gendarmeriepersonen; sein. Für den Kommandanreu oder seinen Stellvertreter genügt in diesem Falle zur Veranlassung der Verstellung einer. Assisteuz. das Begehren einer polltischen Behörde oder einer legitumerieru Gendarlnerlcperson.. * Die Einzi-Hnng der Hrindertkr-onennoken irr -er Tschech»«- SL'ckvftker. Zant Verordnung der Regierung der tscherho-slowaki-- schen Rrpttbirk hören mit dem 15. November alte, gestempelt^ Hu>idertkronerinoten aus, nn Gebiete der tschecho-llowakischerr Republik als gesetzliches Zah'ungsinittel zu gelten. Es-wir!> die Möglichkeit geboten, diese vom 16. .November, bis., inklusive 31. Dezember 1919 beiul Baukambr des Finanzministeriums, und zwar sowohl bei der HaliptanstalL' als auch^ bei sämtlichen Filialen nmzutarrschen. Vom 1. Jänner bis inklusive Ende Februar 1920 iverden die Hundertkronen-' noten, welche mit dem tschecho-slolvakischen Vanknvtenßrk.rpeL versehen sind, nur bei der HauplanstalL des Aankamtes des Finanzministeriums, in Prag ringe tauscht. Alle übrigen! mit dem tschechosslowalischen Gtempel versehenen Banknot»"»,i und zwar zu lv, SO, bv und i 000 Krone«, bletbum bis. zu dein Ts-e gültige Zahlungsmittel, weicher eben, so wie jetzt, in der Sannurnug der krezetze und ÄtNN'pZMrMr recht--', . gültig VLLlLUtbLkt loi-LÜ» " '