Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 289 (9.11.1919)
- Date
- 1919-11-09
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 Wien. Sonntag _Wiener Morgenzeitung_- November 191f Nr. 288 Telegramme. Politische ^Rundschau. Gründung einer ^amerikanischen Dank Zur Unterstützung des Wiederaufbaues l der jüdischen Wirtschaft im Osten. T Der Präsident des Jüdischen Nationalratcs für ^Dstgalizien. Dr. Michael Ringel, der mit kurzen 'Unterbrechungen seit 8 Mannten in Paris an den .Arbeiten des Komitees der jüdischen-Delegationen-sich ibereittgt und feine Umorsenheit daselbst für kur^e Zeit unterbrochen hat, gab bei seiner Durchreise in Zürich seinem Vertreter der „Jüdischen Pccßzcntrale^ folgende Hnsormationen über die Frage des Wiederaufbaues der ^vernichteten jüdischen Wirtschaft Osteuropas: fi ES ist mir aus New-Z)ork die Mitteilung zugetzangen, wonach die Gründung einer großen Bank zwecks Gewährung von Krediten zum Wiederpusbau der in Osteuwpa verwüsteten, jüdischen' Wirtschaft in da? Stadium der. Verwirklichung getreten ist. Auf einer Sitzung der Vereinigten drei jüdischen. .Komitees Amerikas (Jewish Relief Committee, Central Relief Committee, People Relief Committee) brachte Präsident Mar sh all den Antrag ein, eine Bank zu gründen, mit dem Zweck, Kredite zum Wiederaufbau der jüdischen Industrie und des Handels in Osteuropa zu gewähren. Dieser Antrag wurde, von Jakob Schiff tvärmstens unterstützt, der ausführte, daß man bei kinem eingezahlten Aktienkapital, von 10 Millionen Dollar leicht weitere 40 Millionen Dollar auf dem Kreditwege aufbringen könne, so daß diese Bank mit einem Kapital von 50 Millionen Dollar an ihre Arbeit werde gehen können. Der Antrag von Marshall wurde pngenommen und die Vorarbeiten sind schon so weit gediehen, daß mit dem Druck der Aktien, die in jüdischen Kreisen placiert werden sollen, bereits begonnen wird. lieber bas. Ergebnis feiner Konferenz mit Felix Marburg, dem Präsidenten des Joint Distribution Committee, äußerte sich-Dr. Ringel: Ich habe Herrn Marburg die traurige wirtschaftliche Lage der Juden Galiziens und speziell Ostgaliziens genau geschildert, wobei ich ihn an das seinerzeit von uns Präsidenten Marshalt überreichte Memorandum erinnerte, welches eins Reihe von konkreten Projekten^Uihielt. Es handelt sich nicht um Linderung momentaner Not, sondern um Gewährung von Krediten, die dem Mittelstände den Bezug von Rohstoffen ermöglichen sollen. Präsident Marburg betonte, daß sowohl er, als auch alle in Betracht kommenden Personen in Amerika dieser FrsFb größtes Verständnis entgegenbringen. Bei dieser Gelegenheit teilte ich Herrn Marburg such mit, daß sich in Bälde eine jüdische Delegation aus Ostgalizien nach Amerika begeben wird zur Darlegung der genauen Bedürfnisse der jüdischen Bevölkerung und um dort in näheren Kontakt mit dem amerikanischen Judentum und den amerikanischen HilfSgesellschaften zu treten. Dieser Delegation, die voraussichtlich als erste aus Osteuropa sich nach Amerika begibt, dürften weitere Delegationen aus den anderen Bändern des Ostens folgen. Angarn vor der Entwirrung. Es scheint, daß endlich eine Klärung der Situation kn Budapest eintreten wird. Es wird ein auch die Sozialdemokraten umfassendes Koali'ionsministLrimn gebildet werden, das unter der Leitung des Grafen Stephan Bethlen stehen soll,^der der Tisza-Partei angehört hat. Der jetzige Ministerpräsident Friedrich soll das Ressort des Innern übernehmen. Das Portefeuille des Aeußern soll Graf Csakh, das Handelsamt der Sozialdemokrat Garami leiten. Unmittelbar nach der Anerkennung der neuen Regierung durch die Entente sollen die Wahlen zur Nationalversammlung ausgeschrieben werden. Die antisemitische Grundtendenz der bisherigen Regierung muß auf Verlangen der Entente fallen. Demgemäß wird jetzt' der „christlichuationale" Minister Haller und spater auch Friedrich verschwinden. _ . Deuikin aus Pottawa vertrieben. Wie der Ukrainische Pressedienst meldet.' haben die Aus. ständischen unter der Führung des Ataman A n h e l die Städie Poltawa und Mirborod eingenommen. Die fephardischen Juden organisieren sich. Kopenhagen, 8. November. tPuvat.) DaS Kovmhagrnrr zionistische Bureau meldet, daß sich in Palästina eine O r g a n tsation der fephardischen Juden geb ldrt h ibe. Oberrabbiuer JwkobMeieraus Saloniki lst in Jerusalem eingetrvfsen. _ Anterstaatssekretär HarmSwortk Aber die wirtschaftliche Rechtslage in Pulästin«. Kopenhagen, S. November. (Tel. der „Wiener MorgenzeitungDas Kopenhagen«« Zionist. Bureau meldet: Im britischen Unterhaus fragte Sir Artur Fell den Unterstaatssekretär, ob P a l ä st i n a jetzt offen für Besuche von Reisenden sei. ob britische Staatsangehörige Land erwerben und Geschäfte treiben können, ob die Frage der Zölle und Abgaben bereits geordnet sei und ob für Kaufleute hierüber Details erhältlich sind. UntrrstaatSsekretär HarmSworth antwortete, baß Palästina für Tourtften noch geschlossen sei, doch wurden alle Anstrengungen gemach', KW die dort ein bcstinrmteL Geseift haben. die R i c dorthin zurr:: öglichen. DieUebertragung von Land sei noch verboten. Ko izcsswnen oder be.'onde.e Erlaubnisse kommerziellen Charak.ers werden zurzeit nicht gewährt., doch erleidet die allgemeine Geschäftstätigkeit keine aude.cn Beschränkungen, als durch militari che Erwägungen notwendig erachtet werden. Der frühere türkische Zollta rif ist noch in Kraft. Auf Fells weitere Frage, ob Richtbeilen L-a nderwerb erlaubt fei und warum die, Engländer von ihnen gekaufte Geschäfte nicht übernehmen können, antwortete Hr.rmSworth, daß die Uebertragung von-Land absolut verboten sei, doch wäre das Foreign Office bereit, eventuelle besondere Fälle z u p r ü f e n. Inland. Generaloberst Arz vor der UHEersnchnngskommifsion. Vor der Kommission zur Untersuchung militärischem Pflichtverletzungen erschienen gestern zur Ablegung ihrer Aussagen der ehemalige Generaloberst Arz. Oberst Körner und Oberst Schneider. Arz, der bekanntlich bei der letzten Verhandlung im Hinblick auf einen Befehl, der ihm von der ungarischen Regierung zugekommen war, gebeten hatte, von seincr Einvernahme abzusehen, sagte heute aus. Er stellte sich im wesentliches au f denselben Standpunk t, den bereits, Feldmarschalleutnant Waldstetten eingenommen hatte. Das Armeeoberkommando sei sich dessen zwar bewußt gewesen, daß die Italiener auf Grund des Dorentwur'eS des WafscnstillstandSvertrages dessen Bestimmungen so auffassen konnten, wie es dann tatsächlich g e s ch a h, es sei aber dem Armeeoberkommando vor allem darum zu tun gewesen, weiteres Blutvergießen zu verhindern. Die Italiener seien juristisch durchaus im Recht gewesen und hätten eine recht loyale Haltung gezeigt. Die Ratifizierung des Frieden-Vertrages. Paris, 8. November. (Funkimuch) Die östencich'sche Delegat on hat brm Sefveumat der FnedtnSkonierenz eine Note üoeneicht, worn sie die Mitteilung macht, daß der Frreden »* Vertrag von Et. Gtrmain ratifiziert und vom Prä' fidemen dcr osterrelcht.chen Nationalversanimlung unlerzrichnst worden ist. Die österreichischen Konsuln in Frankreich. Die fran-ö'ische Regierung hat allen Konsuln der gewesenen Monarchie auf französischem Gebiet gästattet, ihren früheren' Aufenthaltsort aufzusuchen, um ihr Hauswesen auflösen zu können. Gleichzeitig ist der Befehl zur Repatrierung der österreichischen Zivilintern ierten erteilt worden. Deutsche Wissenschaft. Der Wiener Rektor els Antisemitenhäuptling. Die „Akademische Zeitung", ein deutschnotionaleS Studeirttnorgan, berichtet über eine deutscharische Studentenversammtung am 19. v. M., die sich mit oen Fragen der Wahlen eines Hochschulausschusses befassen sollte. Dieser Versammlung wohnte auch der Rektor bei und er wurde nicht .müde, die Einigkeit deS akademischen Senates mit der deutschen § Strtdenienschaft zu versickern. Das erste Referat hielt ein deutschnationaler Student» der Wien als den Becher bezeichnet, in dem „der ganze Abschaum der menschlichen Gesellschaft zrisammenfloß," dessen Universität „ein Nährboden für die jüdischen Parasiten" ist usw. Die Studentenschaft brauche einen Hochschulaurschuß als „Instrument und festes Dollwerk im Kampfe gezen das jüdische Element." Der zweite Referent sagte, man müsse ,H«n Feind mit seiner eigenen Waffe schlagen," das heißt, mehr studieren uud arbeiten; jedenfalls ist das ein bemerkenswertes Geständnis deS Deutschen, der ein sieht, baß die Ueberlegenhelt der „jüdischen Parasiten" darin besteht, daß sie studiere», während die Deutschen sausen. DaS bedeutendste Ereignis aber war bi« Red« beS RektorS Hofrat Schwind. Er bezeichnet« die „traurigen Zustände, die heute an der Wiener Universität herrschen" als eigen- Schuld der Deutsch«,», die eben zu »venig gearbeitet haben. ..Dem Uebel zu steuern, gibt eS aber nur ein wirksames Mittel, und das heißt: arbeiten, arbeiten und arbeiten! Und noch eines. Ich weih nicht, ob «S noch heute so ist, früher war «s aber in der deutschen Studentenschaft eine weit verbreitete Auffassung: ,Da sind zuviel Juden, da gehen wir nicht mit!' Und gerade das Gegenteil wäre darichtige geweseni Wollen wir unseren Platz behaupten, so müssen wir überall auf unserem Posten sein, auch dort, wo eS unnicht angenehm ist. Räumen wie ihn. so nimmt ihn sa der Feind kampflos ein. Unsere Losung im Kampfe aber muß sein: Arbeit! Und wo eS die Frag« gilt, wer der Tüchtigste ist, muß es immer der Deutsche sein^dann braucht unS nicht bange zu sein." Wir wollen di?se beispiellos blamable Kundgebung eine- Mannes deutscher Wissenschaft, der seine Mahnung an die Studenten .nicht durch. Aneiserung zum .Streben nach Wahrheit und Weisheit, sondern durch Bestärkung ihrer animalischen gezen die jüdischen Komilitonen gerichteten feindseligen Instinkte wirksaA zu machen sucht, nicht weiter glossieren. Es sagt genug und stellt die Wiener Universität genügend vor der Welt bloß, daß hier von oberster Stelle Arbeit und Studium nicht um ihrer selbst willen» sondern gewissermaßen aus Taktik, als Mittel des Kampfes gegen die Juden empfohlen. wird. Aber dagegen muß sich die gesamte jüdi'chr Oesfrutlichkeit, die an diesem Staate auch einen Anteil hat und deren Rechte im Miuoritäteuvertrag verbrieft wurde,, auf fccH energischeste verwahren, daß der Rektor die Mischen Studenten, weil sie mehr studieren, als — Feind (!) bezeichnet. Das überschreitet die Grenzen der Zn'.a sizkeit denn doch beträchtlich und zeigt, wie weit die Entente errNale zwischen akademischem Senat und den dentschnatisnolen Flegeln gediehen ist., DaS aber werden di« jüdischen Brofessoren dazu sagen? Der Kampf um den Friedensvertrag tu Amerika. Haag» 8. November. »Nieuwe Courant" tmlbet, daß Senator Hucheock im Senat großes Au sehen dadurch erregt bade, daß er ohne vorhrrche Ankündigung die sofortige Ab, st mmung über dm FriedenSvertrag beantragte. Der Antrag wurde abgrl hnt. Amsterdam, s. November. DaS Preßbureau Radio meldet, daß Senator Bdrah nich der Ablehnung feiner AbänderungS» aimäge feine beiden Anträge auf Streichung der Artikel 10 uud ll aus dem Frietmsvertrag zmückgewgeii habe. Damit sei das AbandeiMigSv rlanaen des Senates beendet. Senator Hitcheock bat nach einer Konferenz der demokratischen Senatoren zugegeben, daß dir Demokraten zn einem Kompromiß gezwungen werden könnten, daß sie diesen Schritt aber nicht unternebme» wollten« bevor die Irtjtc Hoffnung auf Durchführung ihrer Bor, behalte im Senate geschwunden sei. Die Anruhe« in Aegypten. Berlin, 8. November. Die „Deutsche Allgemeine Zeitung* meldet aus dem Haag: „Daily Hcrald" billigt eine Meldung, du »dm von der'ägyptischen Delegation in Paris übermittelt worden ist, wonach der den jüngsten Unuchrn m Alexandne« ISO Tote utch 188 Verwundete gezählt worden feien. Die Wahlagitation in Frankreich. Haag, 8. Rover» er (Tel.»Komp.) Hollandsch Niewsbureau meldet auS Paris: 3 >90 Kandidaten streiten sich um die 685 Sitze in btt französischen Kammer. Die gemäßigten Sosialrsten haben sich vere nigt und benüvm die drohende Gefahr deS Bolschewismus für ihre AgitattonSzwecke. Keine Entscheidung über Ostgalizien. Paris, 8. November. (Korr.-Bur.) Der Oberste Rat hat sich gestern vormittags unter Borsty Pichonmit der weftaalirischen Frage beschäftigt. Dessnit ve Beschlüsse sind noch mcht gefaßt worden, da man neu« Berichte adwarien will. > Ei« Attentat gegen das Haus des japanischen Außenministers. Tokio» 7. November. lKorr.-Bur.'» Auf das Haus deS Ministers des Aeußern. Uchida. wurde ern Bombenaltcntat verübt Uchida gab aerade em Esten, dem sämtliche Minister »nd die Gesandten der fremden Mächte beiwohnten. DaS HauS wurde nicht beschädigt und nremavd wurde verletzt. Deutschland mutz an Polen Kohlen liefern. Parts, 8. November. AnS Warschau wird gemeldet» daß aut Weisung des Obersten N u t t. des Präsidenten der inte» alliierten Kobl-mkommissson. Deutschland von nun an Eglm 8000 Tonnen Kohle nach Polen liefern müsse. Politische Verhaftungen in Bulgarien. Paria» 8. November. (Funkspruch.) AuS Sösia wird gemeldet, daß die bulgrnsche Regwtuna die führenden Persönlich^ leiten der Radoslawow'Partei verhaften ließ, um die an vder Beteiligung BulgaricnS am Kriege Schuldigen unter Gewahrsam zu baltcn. Unter den Verhaltet n bcsinden sich der frühere Fmanzs mimster T o n »s ch e f f, General Petrols, v'ele Mikglltdee des Kabinetts Radoslawow und zahlreiche Abgeordnete. Ruhe in München. llKLuchen» 8. November. Die hiesige Nevvlutivnsfcicr hat b'S jevt einen ruhige» Verlauf genommen. Bis zur Stunde lstl keine Störung gemeldet worden. Die Straßenbahn verkehrt heute nicht. Die Post- und die städtilchen Äemter versehe» ihren Dienst wir gewöhnlich. Zeitungen erscheinen heute nicht. Clark englischer Gesandter ln Prag. Prag» 8. November. lPriv.v.f Nrch hirsiaen Blättern wird S>r Georg« Clark, der znm Gesandten m Prag bestimmt ist. noch diesen Monat seine Mission in Budapest beenden und zu dauerndem Aufenthalt nach Prag gehen. | Vor einem Streik der Lokomotivführer in der. Tschecho-Slowakei. j Praa, 8. Novmiber. D.'S Blatt „Der rs. Oktober* meldet,I daß MW) rvkomoiiv'tihrer der t'chechv'i>owar»ichen Bahnen von der Regienma die Ankrtennung ihrer Organisation v ei langen. Eine Deputation der Lvkomot'vtührer war m dieser Angelegenheit de» Mmistervrästdcnten Tp^ar. Ei'enb ihnmimster Franke, ArbeitSminlüer Hampel und Üderbrachte diele Forderung. D.enStag abends versammeln sich die Vertrauensmänner m Prag und wenn bi» dahin die Forderung nicht bew-ll'gt ist. wolle» die Lokomoliv-' führ« Mittwoch früh m den Streik trete«. ,, Die Affäre HlinKa. Peag, a. November. Die Hochverratsasiäre Älinku hat em unerwailetrs Ende gefunden. Hltnka lehrt in» Parlament -mück. Ein Prager BanKKonsorttum. \ Puag, 8. November. Dw Z'vnostenSka Banka, die Agrarbank und dre Böhmische Nnwnbank bilden ein Konsortium, da» alle knavzirllen TranSaklioneu deS tschecho-slowakischen Staates übernehmen wird. Die Bolschewiken in Gdow. Moskau, 8. November. (Funk'viuch> Petersburger Front: Gestern abends haben untere T»uvpe» G d o w am PtivuS-See eingenommen. Damit >st der grSsttc Teil de» Petersburger Gouvernement» wikderrrvbert. die Reste der Armee Judenitsch haben noch rrnen llemen Teil an der Küste besetzt. ' * Sonntug-schichte« Im KSflache« Revier. Graz, 8. November. Die Kohlenbergarbe ter der Reviere KSssach und VoitSberg baden sich über Anregung de» LandeSrateS HarimaM de, eit erklärt, von morgen an mchrere Sonntage hindurch zu arbeiten, um io für die Grarer Bevölkerung HauSbrandlodle und für sirrrstche Industriebetriebe, die wegen KohlmmangrlS vor chrer Einstellung stehe«. BetrrebSkohle zu fördern Klein« Nachrichten. 8. November. Im Nt de» gestrigen Tage« erfvlgtm auf Grund de» Erlasses de» Re-chSwehrmmisterweitere Verhaftungen. Dom Noten Voll>»g8rate wurden bisher Mt Mitglieder und von der Fllnszehner. Kommission drei verhaftet. Astlerda«, 8. November. Dir Londoner rnternationals Wirischastskomerenzzur Bekämpfungde-HungerS ist mit der Annahme von drn Entschließungen gesinn beendet worden. Die Mitteilung des Professor» W e n ck e b a ch über dir furchtbaren Zustände in Wien haben große» Eindruck auf die Konferenz gemacht. /■SBssacrr '•* ä