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Wiener Morgenzeitung · 1919-11-08 · Heft 288 (8.11.1919) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 288 (8.11.1919)
Date
1919-11-08
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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m @eST47 / Wien, Samstag r-:---:-:- i Schleichhandel in Babylonien. Bruno Meißner , schreibt in der zuletzt erschienenen »Orientalischen Llteraturzeimng": ES ist nicht besonders merkwürdig, daß dieselben Ursachen die gleichen Wirkungen erzeugen, Formen wie jetzt, wo Deutschland durch die Feinde vom Weltverkehr abgeichnitten war und rst. wird der Handel gerade mit Lebensmitteln gewiß oft in ähnlichen Fällen angenommen baden; aber interessant ist doch der nischriftl'che Nachweis, daß auch in Babylon einmal zu Zeiten der höchsten -Kot der Schleichhandel blühte. Fn den! ungtückiesigeu Kampf brr beiden Bruder Afsurbcminal und Saosdnebin war B-.chylan wohl im Jahre 651 von den Assyrern eingrschlossen worden. Die Not m der Stadt stieg bald bedeutend. Schon ein vom 13. Marche-- schwan drS 18. JabreSSaosduchmS datierter Vertrag, in dem ein Palmenhain übermäßig btlTio verkauft wird, hat die paiij unge- «öhnlrche Nachschrift: »Damals war Not und Bedrängnis im Lande entstanden und die Mutter öffnet der Tochter nicht die Tür", indem hier mit dm typischen Morien die Unglückszeit geschildert wird. Die kläglichen Nackffchriffen scheinen sich von nun an ans den juristischen Urkunden dieser Art immer mehr eingebürgert m haben. Je eine Tafel vom 24. Tammuz und vom 18. Tebet des IS. Jahres tragen ähnliche Angaben, daß »Not und Bedrängnis im Lande entstanden fei" und daß »dir Menschen anSRadrungS' Mangel stürben". Tro!?dem harrten die Leute weiter aus. An einen Kontrakt vom 29. Jjjar des Jahres 20, in dem cm allere di»yS »versaklenes Hans zum Abrechen und Äulbauen" besonders Mrg verkauft wird, schließt sich dann auch hier bie folgende Notiz an: «Damals d'.lagcrie der Feind die Stadt. Avl war >m Lande mtstanden und als Preis für 3 Süa Getreide wurde ein Sek«! Silber im Geheimen- (das heißt im Schleichhandel be^ zahlt)*. Das war in der Tat ein ganz abnorm hoher, »och nie »agewesener Preis. * Gin mttzhaudslter Arbeitsrrat. Gestern morgenwurde der KreiSarberterrat Alfred Frlch «r. a!S er sich auf den Naschmarkt begab, um mit einem Marktamtsdramlen eine Ver- Handlung zu führen, von den dortigen Obsthändlern und Markt- Helfern arg mißhandelt. Sir schlugen imt Fäusten aw ihn ern. warfen tbn ans die Erde nnd traien ans >bnl hetum. Bet dieser Gelegenheit wurde ihm das ganze Gesicht zersetzt. zwei Zähne a n S g e s ch l a g e n. und nur weil er sich Um? ««gen fortwährend bedeckt hielt, kam er Mit blauen Flecken unter den Augen davon. Erst als er ,mt blutendem Gesicht .ohnmächtig ans der Erde liegen blieb, hielten die Leut? ein und liefen davon. Die Polizei brachte ihn auf. die Wachstube, wo er gelabt nnd gewaschen wurde und. wo er sich langsam r,holte. , * Wagen» Pferd und KohlerrlQdurrg steftohlen. Vorgestern abends wurde, in der Kronprinz Nndolistraße ein Stceifwagtn der Fauna Leopold K l a g b a u tu, Plzgaffe S wohnhaft, mit einem sechsjährigen Fuchs mit weistgeUsjellcm Hinterfuß und 500 Kilogramm Holzkohle, den der Kutscher AoiS S t i n s l kurze Zeit aufsichtslos stehen gelassen hatte, gestohlen. _ Mdifche Gemeinde. Di« Verfassung der Irrufalemer jüdischen Gemeinde. Das Londoner Jüdische Korrespondenzbureau meldet: L)re von den Behörden genehmigten Statuten der Jerusalemer Gemeinde enthalten unter anderen folgende Bestimmungen: 1. Anerkennung der Gemeinde . als eine lünftische Persönlichkeit mit dein Rechte der freien'Ausübung «rer jüdischen Religionssatzungen. Das Recht der Gründung und Verwaltung von religiösen, philanthropischen sozialen und erzieherischen Institutionen. Die jüdische Gemeinde wird durch die Gerucindeleiturig, und zwar entweder durch den Oberrobbiner oder den Präsidenten des Gemei.-dr» komitees im Genwinderat vertreten. 2. Anerkennung der Wagnisse der jüdischen Gemeindeschulen mit denen der Ttoatsschulen. 3. Juden, welche, die Sabbatcuhe wahren, werden nicht zur Einhaltung deS Sonntags oder anderer mchtjüdischer religiöser Feiertage verhalten werden. Die werden nicht gezwungen werden, irgend eine Beschäftigung auSzuüberr, die iffren religiösen Ueberzengungcn widerspricht. 4. Die Aufrechterhaltung und Anerkennung deS Rechtes der MdLinifchen Aniorikäten als Richter in allen Fragen bezüglich Heirat, Ehescheidung usw., »nd religiöser Natur auf-?.ritreten.. 5. Das Recht der Gemeinde, Steuern und Taxen in der bisher gewohnten Weise einznheben. 6. DaS Recht, Spamokisch und Hebräisch in der Buchführung und der Korrespondenz zu gebrauchen. 7. Die Befreiung von Gemeinde» schulen, religiösen und philanthropischen Einrichtungen von Steuern. Zollfreiheit für alle Gegenstände, die iin Gottesdisnste verwendet werden. 8. Staats», und Gemeinde-Subventionen für die erzieherischen, philanthropischen und religiösen Einrichtungen der Gemeinde. Vareäntsung j&^schsr Exporiakadiinlkeh Zovvwg den 9. November, 10 Wir vormittag», im Ferdinands- Kino, II., Taborstrasse 3 Am MRW'VVNAÄjSrZLF'' W7 etatntollger ukialnksuor V’oliaminister lür JMtsch* ftngolegcnhetten «pricht über: ,,]ß>je polätt^die Situation und die Jutiesioo&rome in der Ukraine.4* Vereinsnachrichten. (Nachrichten vvnBereinen erscheinen ««8* n a hmSlos nur am Tage bet Veranstaltung.) Heute: H a p o e l H a z a i r, '/.li Nbr nachmittags, ll.« Tabor« maße 20» (Not'onalrat für Ost^alisiettt, Plenarversammlung, Nefsrent Dr. Chain, T a r t a k o w t — Lese- und R e d e h a! l e jüdischer H o ch f ch Ü l. e r i n W i r n. l/9fl Uhr abends. IX;, Türk.nst'.aZk f. Dc. Wilhelm Stein: Die Anfänge dcS jüdischen Handels im Altertum. — Akadcmisch e r B e r e i ,r j ü d r f ch e r M e d r z i n e r. 2 Uhr nachmittags, Hörsaal des patliologilch-iMM c> milchen Instituts Prof. Wiesner) für daL Wintersemester lD 3 9/20, Generalversammlung. — ArbritsgruppedesJüdischenNatlonatsouds. 6 Uhr abends im zionistischen Bureau. If„ ZirkuSgaff« 33, Vortrag über den Zionismus. Referent: Dr. Egon Z w e i g. — V e r e i n zionistischer H o ch s ch ü l er TheodorHerzl. Bcrrinsabend im (5as6 Maria Theresia (Liechtensteinstrasje. beim Schonenring). Eitileitung der Diskussion : Dr. Robert W e l t s ch. — I ü d r s ch - a k a d e m ischer Techniker verband. 1!~?> Uhr abends int Ver» dandsheim der Jndäa, Alierstraße 26, Griieralveriammlnng. Arbei 1 skr. rs b e c zionistischen V e rkranensdametr ,Nefcrentin Frau MargulleS^ */26 Uhr abrndS tut Jüdischen HochschulauSschuß, IX., Alsersttaß«' 23. — Jüdische Volksbtblivtbel »Zio n",. U, Glocken.' gasse 30, 3 Uhr nachmittags, iteo Taubes:, „Iübffche Namen". F n st.b a l l r r e g r des j ji d i s ch e u T u r nr> < r e r tt c.« 2*1 a f f a b i X. lj.ß Uhr abends im Cas^ Judustr»ellcn, I., Äonko^iaplah S, Amdcti'.k nn.t Tanz. Merrer MorgMzelkrrnK 9. November ldlA Nr. 288' . i — . .. ... . >— - ■ . Die ErsTähruyg. Der Mürktberichl. In de? DeschiS'Mg der Märkte ist leine Drffertmg eingitreten. An Gemüse gab eS wieder nur Kraut und Rüben. Mit b'lüigem Obst war gestern nur bic Brktualie nm a r k t h a l l e i tu l!I. Bezirk etwas bester versehen. Dort gelangen heute vberöstcrceichische Aevsel zum Verkauf. In der G r o st m a r e t h a l l e war von markenfreiem > Fleisch uur-rm kleiner Vorrat an Schajfleisch und Würsten augedoten. Aus den F i s ch m ä r k t e n kamen kleine Mengen lebender und toter Karvten zum Preise vo« X 26.—, bi-ztchnngsw:ise 8 2L.— pro Kilogramm mm Derkitns. ‘ Heilte wird in der G r v st m a r k t b a l l e amerikanisch.-S Speckflcifch gegen den Abschnitt 13 drS EinkaufschemrS ausgegeben. _ KrUifchs ErnährrrngSlage. Untere ErnährungSlage rst weiter 2 n st e r ft u n k ü n sti g. Die Schwteii^e.ten in der 8«fnbr sind bisher nicht behoben, wohl lan'rn Z.uinl'rrn ein, sie sind aber svdr gering und grdrvNeli. .Belondetv die M c b l z u f i\ Ij r t u lassen olles zu wünschen übrig, so daß es nnniöglich ist. zn lagen, wie viel Mchl in der -wntuätlistcn Woche obgegebm 'wndm k>mn. HutMM sicht es etwas besser Nttt der F k l t v e r s o r g n n g. Die inländische G c r r e i d e s b l i e,s e r u n g ist nach wic vor o n g e n ii g e n d. MittsilmNTn drr „U»hö^ Leniralkcimng. VlU.. P-aristknqaste IS: Abgabe von einer kleinen Menge Marmekade, Pnmavrunsm, Kartvsteltval-griest, »So--so"-Kaffcc-Eriatz. Franckkasfec, Van, Mandolait«, von 6 bis 19 Uhr. — Magaun. l. R>belungrnaastr 7; Waschpulver, Seife. Gewürze. Tocketteielie. Backpulver» Malol. Pudb:ngvul'ver, Senf. Jngn^ von 9 brö 12 Uhr. - Zwei'e Abgadr von holländischem Zwieback in Päckchen lungefähr 5V Dekagramm'', KaUvsselwalrgviest und Kleinuckelten von 3 bis ittUbr. — IV., V.. Ml.. XVU,, XVUI. und XIX. Bezrrk: Kleinigkeiten von 8 bis 12 Uhr. . W. I. W. VlerfchrayonlerunA. Aste Mitglieder, die bei uns für Fleisch rayvmert sind, mlisten btS spätestctlS Dienstag den neuen Riadsleischscheln in d e n B o r m i t t a a S st u n d e n bei uns einreichrn, da sonst der Fletschbezug eiNLtsiellk werde» müßte. Anlagr der Riudfleischkmndenristen, Der Magistrat bat die Neuanlage der bisherigen Knndenlisten durch die Rmd« strischabgabesteUen angeordnet, um dw durch dre zahlreichen Ad- und Zurayonlernngen entstand nen Unklai heiten richligrustesten In bte Kundenlistcn dürfen von jeden« Nrndtleffchverkänfer nur solche Kunden eingetragen werden, aus deren E nkauischnn für RindMch seine eigene Flerschabgabestelle bereits angegeben erscheint. Eine Aendenmg der bisherigen Fleifchabgabrstcste durch dre Patter oder die Ausnahme von Kunden, deren Einkausschein ettte andere Verkaufsstelle aufweift, ist strengstens verboten. D?r vorgeichriei-enen Aston müssen, längstens bis 2S. d. M. in der amtlichen NebernahmSstelle füv D-eh und Fleuch abgegeben werden. Die Kunden werden in ihrem eigenen Interest« besonders darauf aufmerksam gemacht, dass dir spätere Anmeldung zur Eintragung in die neuen Knndertl'sten unnachsichtlicki zur Folge habm wird, daß mehrere Wochen der Flcrschbezug nicht cffolgen kann. Die Wiener Grotzküche G. ui. b. H. und die Gemeirrvr Wien. Die Narhauskorrespoudcnz meldet: Wie a»S Anfragen hervorgebt. besteh! in weiten Krerken die Anschauung, daß die Gemeinde Wien in rrgendeinrm Zusammenhänge mrt der unter dem Namen ^Wiener G r o ß k ü ch e G. m. b. H? geplanten AuSspnseaktion steht. ES trifft dieZ in gar k e i n e r W e i s e z u. Die Gemeinde bat sich vielmehr gegen, über allen Bestrebungen, die sie in eine Verbindung mit btcfcit und ähnlichen ErwerbLunlernchmunken bringen wollten, e n t« schieden ablehnend verhalten. Di« Gemeinde Wien wrrd im Sinne der gefaßten StadtratSbeschlüste auSschlichlick die amerikanrsche Aktion fördern, dre cinf «me Znsammrnfassilng und emhe tiiche Vcitutig der öffcrttlrchen Ausspeeinng abzielt. Ein jetzt neu entstehender Betrieb ist nur geeignet, diese Konzentration zu stören. ES muß also sestgrstellt werden, daß bte Gemeinde diesem ErwerbSnuter nehmen vollkommen ferne steht. KarLoffelabgabe. Vom Samstag bis DimStag werden im U-. IH., IV., V„ VI. und VH. Beznke ausländische KaAoffcln zum Preise von X 8.40 pro Kilogramm, und zwar '/» Kilogramm pro Kopf gegen Abtrennung der Abschnitte- »8" der Kartoffelkarre abgegeben. Rudolf Feldfchuh» N.» Praterstratze 54. Zucker» abgabe für September«. Schokolade. Tee, Kalqo. Tischweme, Sardinen usw. Geöffnet von 8 bis 12 und 8 br- 7 Uhr abends. Bühne mW Kunst. Volstsoper. (Neu einftudkert »Margarethe" (Faust) von Gounod. Es ist eine wahre Freude, zu sehen, wie rasch sich da- Niveau unserer PolkSoper gehoben hat, seit Weingartner dort künstlerische Arbeit leistet. Eine Vorstellung wie die gestrige kann sich mit den allerbesten messen, die je in Wien gehört wurden. Aujedem Takt sprach der Ernst, dre Gründ. (ichkeit und daS künstlerische Verständnis, mit dem die Bor» bereitung des Gou'wdschen Werkes vor sich geganyen war. Daß Weingartner auch dem älteren Repertoire sovrel Liebe K, wird ihm vielleicht von jenen angekreivet werden, ber da» Neue gepflegt wissen wollten. ES zeugt aber von der Gewissenhaftigkeit deS Herrn im Haufe, datz er nichts verantworten will, als woran er selbst mit seiner Arbeit beteiligt war. DaS Ensemble des Währinger Haufestand gestern auf einer selten erreichten Höhe. Bor allem hörte man daS Gretchen der Marzell X sie vermied eS diesmal, wic einst in der Oper, durch die schwarze Haar» tracht die Kritik herauSzuforoern — ei« blondes Gretchen also, aber durchaus romanrsch in Gesang und Darstellungsstil und von hinreißender Kunst de- GesanaeS. Eine er» greifende Figur, der Valentin des Herrn Fleischer, ihr deutsches Gegenspiel, der sonderlich mit feinem Gebet ttefste Rührung weckte. Herr Rittersheim war von ganz be. stechendem Glanz der Stimmitt-l und diskreter Innigkeit des Gesanges. Der Mephisto des Herrn Baumann eine schauspielerisch vollendete, gesanglich wahrhaft imponiere:,de Leistung, dem höchstens im Lied vom goldenen Kalb ein Plus von Gitmmenfülle zu wünschen wäre. yrt. Eis ner alr Giebel, lieb uiip süß, aber noch nicht im Gefühl voller Sicherheit de« Gingen-. Dir Regie da- Herrn Lustig» Prean war ein erfolgreiche- Debüt und wußte den Rahmen der Dekorationen trefflich zu verwerten. Da-Publikum war entzückt und machte, wie der Schlußapplaus zeigte, kein Hehl daraus Freude de- Direktor- und feiner erfolarsichou Helfer. Dr. K. M. Ans den Theatern. Direktor Heine w rd acmmi^basifcb mit dem Theater-» rat cm Laufe der nächsten Woche Berhinidlunacn mit dem Staatsamt für Inneres und Unlenücktt über.die Hi « siege Gestaltung des B u r n t f) e a t e r L abhalien. P , nSkiS Dranta »I e k e l d e r S ch m i e b", daS seinerzeit bei Nein Hardt in Berlin in btmie&ev Sw ach« aisigMhrt wurde., gelangt Heu!« um VS lUiv n icbwie!ugs im Wiener Komödienhans >u jüdischer S pi mhe, von Mimiiedern der Jüdischen Bülmr daraestellt, zur Aufführung. Dieie Vorstellung wnd vom jiidischn,'Srrem »Nord'Ost" vcransialiet. S p i e! p l g n des Wiener S t a d t t k rate r » 'r Montag den ly. November. Uhr abends:^ »Gottkneher"; Diengtag den 1t., '/,6 Uhr abcnoS: ^WeibSteuiel"; Mittwoch dm l'-d.. Nbr abends: »Gvrrs'tcher": Donnerstag dcu 18., V,6 Uhr' abendS: ' ..ÄribSt'N'rl": Freitag den 14., '/«8 Udr abends, zum ersietnnal: »Gin Freund der Frauen^; EamSiag den 1ü.. 2 Uhr uaedmi'.tags: »WeMrmfel"; Samstag den 15., '/,3 Uhr adendS: »Ein sireund der Framn"; Sonntag drn 13., si Ubr nachm-eiags: ..Nos? Bernd"; Sonntag den 16., J/*Ö Uljr abevdö t „E,n Freand der Frauen". Ffkilag den 14. d. M. findet die UrauMmmg der Oper pM \ c a r e m?" van' I M. Welse m i n ü k v und Bruno Mn x d t n, Musik von Jan Brandts^ B n h ö. rnU Mchard K« b l a van der Ball-oper und Fränlein Bogis H h r s i a m der K ü n ft l e r h 1i h n e sit o n a ch e? Wt. Ein ttgchg§!«siknzs Werk varr DaS Theater Vaudeville m Paris dal e n nachgr>a!sinks Werk von M a s s e n e t zinn erstenmal aufcefiilnt. DaS ^terf wurde von Maffenel cimae Ja Ine vor feinem lobe geschrieben. DaS Tbeater von Monte Carlo tiattt von den E.bm d^s KompomsttN'-die Autorenrechte er worden und sie jcüt den T ireklaren des Vaudeville TheatuS überlaffen. Taö Buch bebaydelc dir Vübe MorcAntons zu Kteopatta miv stützt, sich auf baZ Duma Shatespeares »ÄnlonmZ und ^lcopafra". Das größt« Thrni-v D«r Wrir. In New» B o.,r k ist das größte Theater der Weit ei öffnet wardru.^, Es besitzt nur eme Galerie, alle übugm Eitze sind im Parkett. Von den hm weitesten nach rückwärts besindl chen Sitzm iehen die Schaufpiksi'r auf der Buhne wie Lrisivmaner gus.. Das Theater faßt 53*7 Perlonm. Es steht an der We tzes Broadivas und der b(. Straße. Mal«« Vastagh gestorbkn, AuS B n d a p e st Wird gemeldet: Der Tiermaler Grza B a st a g h ist im Älter von 53 Jahren hrer gcllorben. - Freie jüdisch« Bolhsbühne. Der Verein „Freie j ü d , f ch e Volksbühneführt am 82. pnd 29. November um */j8 Uhr nachmittags im Bürgeuheater Dchalom Asch' Drama »G o t t d e r N a ch t" auf. — Die Mitgtteder erhalten int Verein-lokale Cafä Rembrandt, U., Untere Augürtenstraße 1t, ihre Freikarten. '< ' - Kaiser DudilZiums-StadtLhea1er-Berei«.Die satzungSmäßiae Generalversammlung findet F» eilag den 14.-d. M. um 3 Uhr nachmittags mv großen Saale des alten NalhanieS^/., Wipplmgersiraste 8, l. Stock, statt. Der Jutrttt steht nur Mitgliedern gegen Vorweisung der Legitimationskarlen ftei^ V Jüdischer Drchefterverein. In der am 30. Oktober startgeiundenen Getiecalveriammlung wurde der Anschkilß an die. Hakoäh unter dem Namen »Nkusikiektion -- Orchester" entstimmig beschlossen. Dre Ankündigung der Pioben sowie weitere Mitteilungen e,folgen von nun an unter dem Titel »Hakoah?', Musiksettron »Orchester". Die nächste Probe, m der auch Nest« anmeldrmgcn rntge^engenommen -werden^.« findet Sonntag heu 9. d. M. um 1» Uhr vormrttags im BKeinSsaal deS Komett-- harffeS, I. Henmarkt, statt. Da siereitS zu einer decknächst stattsindenden Auffiihrung geprobt wird, ist das Erscheinen sämtlicher Mrtglteder mdedmgt'notwendig. Probleme der Religionspsychologie behandelt Doktdr Theodor Nerk in etnem größeren Werk-, von dem soebencher!. Teil „DaS Ritual*' ersch'enen rst. Der psychoanalrtrschen Technik ßetrru gebt diese Arbeit von biSber unverstandenen Einzelheiten des religiösen LebcuS aus, pm durch deren Aufilärung Auitchluß Uber die tiefsten Voraussetzungen und letzten Ziele der Äleltgzon zu gewinnen. Preis geheftet ll 85.-^-, elegant gebunden K 45.—. Zu beziehen durch R. Löwil-Verlag, Wien, Rotrniurmstraße Ä. Sport. Istblfches Turnfest kn PalLftina. Die englischen Regierungsvertreter nehmen teil. Wie wir den palästinensischen Blättern entnehmen, fand an' den Zwischenferertagen des Sukkoth'esteS in Jerusalem eine Tagungder jüdisch enT urnerschaft Palästinas „M a l. k a b i" statt, an der 500 junge Leute teilnahmen. Dem Schantürnen des Makkabi wohnten General W « t s o n» her Chef'der britischen Militärverwaltung, Colonel S t o,r r s» der Mllilärgonverneur von Jerusalem, und Herr U s s i s ch k i u, Vorsitzender der ziomstrschen Pglästma-Komnussion, bet. Die Sportveranstaltungen am 12. Novembep. Nunmehr liegt das genaue Programm her am 12. d. M. statte findenden Sportveranstaltungen vor: 1. Fußballivettsprele auf dem Praterplatz. Beginn */«8 Uhr» Veranstalter: Orsterreiehiseher Fußballverbaud. . 9. Dörnbacher Sportplatz. Leichtaihlettsche Wettkampfs. Hockehwettspiele. Vtgmn lU2 Uhr. Veranstalter: Oesterietchiseher * Leichtathletikvrrband. 8. Spanisch« Hofreitsehule. Großes Turnfest. Beginn 2 Uhr. Veranstalter: Wiener Vereine deS Deutschen Tmnerbundes.. 4. Volkshalle Rathaus.' Boxen. Fechten. Ringkn, Turnen. - Beginn ty«4 Uhr. Veranstalter: Gmi Niederöfterreim der EbAfb' . ltch-deulschen Turnvereine, Oester, «lchischer Schwerathletlkverband- und Akadenne der Feehtkunst. ' . V 5. HerthaplaL, Favoriten. Gportsest und Trtrttsptele. Ber« anstalter; Mittelschul-Sporl- und Turnverband, Turulehrrrverq., einigung, ■ fl. Bet gtittsti'ger Witterung Auffahrt der SSM >tex Nttderkv' im Donaukanal Nuvdors-WtenmUndung.. Beginn UZ Uhr vom mittags. Veranstalter: Wtener ReglUtaverein. . -- r-ah. T o u pj st e n s e k 1 i o n. Sonntag den unternimmt dt« Toitristrnseltion unter Führnng des Herrn Ing. Ackemiann einen Tage-auSflug i« dm Wienerwald. Treffpunkt 9 Uhr vormittags Endstation des 48kr"WageuS (Nettwaldkgg). — S k N u r s e i Ü r A n f ü n g «r. Der Svortkttlh Hakoah veranstaltet, günstige Schnee- und Verkehröverhältnisse vorauLgesetzt, m> Monat Dezember zwei.Slikurje fiir Aniänaer nach Lilienfeld-Mcthode m t einem Stock, und zwar tit der Zeit vom 15. bis 80. und vom 84. bis 9l. Deiember. KurSbeitrag für Mitglieder K 2ü.—« für Nichmniglieder K 100.—. Interessenten wollen ihr« Anmeldung unter Bezavlnttg des KurSdeitrgge- >m Sekrelauate der Hakoah abgebat. Am in. November um? Uhr abendS wollen fich aste Teili'.ttnner m, obgenannten Sekretaklal« zwecks Besprechung bezüglich Attsufftgtig u,td Au-/ slhafftmg von Llien» ujm. ciufinbciu .nii irrmuniiiii .- '

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