Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 285 (5.11.1919)
- Date
- 1919-11-05
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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h Seite 4 Wien, Mittwoch Wisrrer MorgeirzettunF Z. November 1919 Nr. t * Amrechn««- der Wortgebühren für Stete* Zramme «ach de« ««»lande. Seit Sam-tqa werden für Telegramme nach dem Auslande erhöhte Wortgebühren eingehoben. Di« Umrechnung der «ach den Grundsätzen des mter- »ationaltn Tantegebildeten Wortgebühren für Telegramme n»ch dem Auslände erfolgt nach dem mutteren Kurswerte de- Fran<S wahrend des dritten Vierteljahres ISIS, das $ 114dl dem Verhältnisse dorr 1 tzrane ®* k 7,50. vom gleichen Tage an wird der Zuschlag von SO Heller flir jede- Telegramm «ach dem Auslände aufgehoben. Für Telegramme nach Deutschland. Jugoslawien, der Tschecho-Slvwaker und Ungarn tritt keine Aendemrrßp der Wortgebühren em. Für diese ble'wt auch der Zuschlag v»n 8ü Heller Outrecht. i , Die DrnÜtzmeg der Ersatzbelevcht««s. Mit Migl <mf die Verwendung für Azrtylenerfatzbelruchtung wird varanl ausmerksam gemacht, daß für die Verwendung von Azetylen» apparaten für Beleuchtungszwecke und für den Gebrauch von Karbid in der Mimsterialverordnung vom 10, September 191t, Nr. 168, eigene BorschMen enthalten sind, deren NichtbMguna unter Strafe gestellt ist. Besonderm de-> achten ist, daß die Karbidrückständ«, die in der Regel noch unver-- gaste Teile enthalten, nicht in Aborte, Einlauf-' gitter, Kanäle«, dergt. geleert werden. * Die Pässe «erde« teure«. Die österreichische Vertretung m P r a «veröffentlicht folgende Mftteilmi- : Da int tschecho-slowakischen Bertretungsbchvrdrn i« Oesterreich für feie Vrdierung sfirrreichifcher PKffe eine Gebühr von 30 österreichische« Kronen einhrben, wird diese Gebühr für fschrcho-slowakrsche Ptzsse bei den österreichischen Dertretungöbebörden in der Tichecho- Slowakei auch auf 80 österreichische Kronen erhöht und je nach dem TageSkurl in rfchecho-slowakifcher Währung eingehobm. Die Parteien werden daher aufmerksam gemacht, im Interesse einer fchnrllen Erledigung SrS auf «eiterefür jeden Paß zirka 10 tschechs-stvwakifche Kronen rinMschickrn. Der Rest wird zurtickerstattet.! * Angnikliniü Palüsttna. In Baden wurden für die A«genklimk in Palästina in der Kurfa,son 1919 K 18.889 ge» ‘ sammelt. Zufolge Anregung deS Herrn Oberrabbinervon Badcn, W. Reich, Herrn Ing. Leopold Lkudenbaum und Dr. Denzton hat sich em Komitee gebildet auS folgenden Herren: Oberrabbiner W. Reich, Ing.Leopold Lindrnbaum, O-kar Ro S n er, E. Spitz« an«. Dr. Senn. R a p p a p 0 r t, Abraham H 0 rnstei «. Selbe habe« k«ne Arbeit und Mühe gescheut, »nn das Ausrechtbrstehen und ersprießliche Wirken der in Palästina einzig bestehenden interkonfrsstonesten Augenklinik M Ordern. Da dir monatlich« Au-gaven obiger Institution groß sind, verdient diese selbstlose, von Ec folg gekrönte Aktion Nachahmung. Fslgend« Spende« wurden gesammelt lin Kronen) r Nagler Jakob Joses, Budapest. 1000; O-kar Ro-ner 5Ü00; Mendelsohn, Petersburg, 1000; Geschwister Eichner, Bade«. 80; Leopold Llndmßaum. Budapest, 600; Dr. Joses Straßer, Budapest, 40; Jakob Hpttzmann 1000; Jute- Gourarie ivoy; Samuel Schreiber 900; David Schreiber 200; Sartch Schreiber "800; Adrahain Freudiger 300; Iran Wct«. D. Lindenbaum 800; Frau Schlesinger. Wien, 60; ffran Johanna Lindenbaum 80; Abraham G. Hornstein M0; Frau Gitw- I. Lindenbaum 800: Baruch L8w 1000; Rachem Hochsiädter 8000 r Dr. Isidor Krrinberg. Wie», lS00. * ARSkfcho Kindeofrenndr. «mmldnnaen kür dir T a - e s h ei m si « t t e im IX. Beürke «erden tüolüh (außer Samstag) in her zionistische« BeziMeklion, IX., Ltechtenstrinstraße, 11 von ly hi- 18 und von 2 bi- 4 Uhr entgegengenommen. * Die ««gebttche Altecht «ela Ou«y. Am f« Wim erscheinende, vp« Ungar« herausargebene Korrespondenz brachte die Meldung, daß Be!» K » n auS Kmlstckn geflüchtet fet und die ungarische Grenze überschritten habe. Diese Nachricht wird amtlich dementiert. «Die Schaffreng eine» Meffe-nrteS. Im Gtadtratr verichtrtr Stadtrat Linder lcher den Entwurf einer Aoll-us-» cmweuung betreffend die Errichtung emeS Messeamte-, Der Stastrat hat den Beschluß gefaßt, die Gemeinde Wie« be» grüßt dir Pestrehungen zur Errichtung einer Messe m Wien und legt Wert daraus, r» dem zu bckdmdrn MeffeauSschuß mit drei Vertretern vertreten zu sein. * 18 snifttoiten Kronen bei Vakrrtenschtebern beschloanahmt. AuS Budapest wird gemeldet: Die Budapester Dslizei veranftallete gestern gegen die Balutenhändler im Taft An i o n, das sich im Böisrngrvaudr brstndrt, eine R«zzm. Ewmden gitfo 500 Personen jum Oberstadtha«ptm»n« gebracht «id -ege« sie da- Berf,hrm ringeleitet. Dir beschlagnahmten Melder dürste« über 16 Millionen Kronen betragen. * «Iw« Anarchistrn^trnsÄoiowte. Ans New-yoE »vird gemeldet: Tenatar MacTellarau- Tenefser har i« Senat einen Geschentwurf eingebracht. der die Erricht««- ei«« Strafkolonie fite Anarchisten auf den Philippinen vorschllgt. * Dir nr*e« <kise«dabwterhrPrelse. Der neue BersÄerutarss der Eise«bahnr» Deutikböftmeichwird mit Gültig» feit vom 16. d. R. ad bis auf Mderruf. längstenbrß 81. Demnber d. ft* verlautbart. Per eigentliche GeltungSvegin« wird «st mitgrteift werden. Der EmheitSsatz M. Klaffe für di« Person und den Kilometer beträgt IS Heller einschließlich Fahrkarlensteurr. Du Fahrpreise Ul. Klaffe werde«, sofern str nicht eine hmch 90 teilbare Zahl bnftrllrn, aus die nächsthßbere durch Sy teilbare Zahl atlfgernndet. Der MmdtstfabrPrriS ttt. Klaffe beirchgt SO Heller. Die Fahrpreise n. Klaffe werde« durch Be- «chnnng der zweifacheu. Fahrpreise der Ul. Klaffe gebildet. Jene der ^Klaffe durch Bernhnung der vierfachen Fahipreise der Nl. Klaffe gebildet. Pte Berechnung der Fahrpreise erfolgt sstr Entfernungen vis 60 Kilometer momerrffch. für 60 Kuometer nach b-Kilometertenen, wobei angrfangene b Kilometer voll gerechnet werden. Der Zuschlag skr Schnellzüge »st von 95 Prozent «ms 50 Prozent des PersonenzngsfahrpreiseS erhöht worden. VerslnSnachrichten. (N a ch r i ch t e« v 0 n B e r e t n e u e r s ch r i n t n a u S- Aahm-l»ö«nramTasrdt,Beranst»ltn«g.) Heute: Bereiuigu«» jüdischer Sxport«k«bem i k e r. Heute nur 6 Uhr «achmsttags ffndot i« Höri',«le Hl der Hochschule für Welthandel cExportakedrmi«) der dnmäbrtße ordentliche GeneralversamMlung der Bereinigung statt. — Kur- Frau MaraulieS über Fraurnarbeit im Zionismus t Heute Mittwoch ttttt Uhr abendi« jüdischen Hochsch«laa-- schuß, i*., Allerstraßr «. ~ Zi 0 wr ff i sch e Sektion Aiedeu-Margareten. jwfejft */47 Uhr abeudß Aortrag des Gemernderate- Dr. I. E y r li ch Über ^ABmile jüdische Fregen". ÄBusston ««schließend. 9«teffut$ttt ft er tteftaKttsA. f. L, Der. Haüoaü. Fragm Sie am Sitze d-r- Brreinrü ndustriellrn. Salzar»,S. nach. E;n Vo»perkauf stndet ul* iltegel nicht statt. — Täglicher Lefor SSL. D»e beiden Dichtet find Jude«. Das Letrcheude Stück churde vorher i« der Schw«z nech nicht «msgeMet, — G. S. LA. F»ag« Sie ihre« $««&> arzt. Wrr geb« »Wdsövtcch keine L<chto.U,npsrdluugeN. -7 NMgMA-fprachk, D»e ßtndrik soll nicht ernamommru werden. - - . Äbpwwenf. t'. Wmnt«ubr«g»ffr tofU S. H. LÜ. m\ dce Die Ernährung. Der Mürkthtzricht. . Der M a r k t v 1111 % x war gestern infolge des schlechten WrtiktS f e h e. s ch w a ch, da- A n g e b 0 t auf allen Märkten u N z u p «i ch e uh. . Zu der Gr oßmarkthalle ktende« bsoß 191 Kilogramm amerikanische- RindMch, 446^ilogran,m Würste und 100 Kilogramm Gcha^flkisch zur Belfügullg. Trotz des schwachen Verkehre» war ditftS Angebot nicht ausreichend. Sowohl der Geflügelals auch der F ts ch m a r kl waren überhaupt ahne Zufuhren geblieben. Die Grii «Warenmärkte hatten nur die Übliche« RÜbrusorten auszuweism. Beffere Obstsorten fehlten. Erste« Wiener Konsumverein. Die Abgabe der eiiiaeterlten Artikel eriplgi in dieser Woch^ wegen verspäteter Zuweisungen für die erste Gruppe der Mit" gÜrver am Donn«»Staa, für die rweite Gruppe am Freitag und für die dritte Gruppe am Samstag. Zur Ausgabe gelangen' M e d l mrd B s h n e -n. Mn r » a r i n e. st « ck e r, M a rm e l a d e, S alIn allen Perschlr^tzellen: Bäckereien, srisches Sauerkiaul, Sal»gurren, Obst und Gemüse, je nach Eintreffen, Senf, Tee, Rum, Sliwowitz. M. I. W. Freitag den 7. d. M. von 9 bis */fT2 Ilhr Riudsteisch für die Rapon'erteu. 10 Dekagralniu pro Kopf mm Preist von A 48.— pro Kilogramm. Fleischelnkauischrin mitbringen. Vbstab« von Kartoffeln. Mittwoch bis Freitag werden im XX. und XX!. Bezirke inländische Kartoffeln zum Preise von X 1.8V, und zwar % Kilogramm pro Kopf gegen Abtrennung de- Abschnittes „H* der Karloffetkarte abgegeben. Bühne und Kunst. Artden TheaLsrn. Die Rr«aiffance-Bähne (VH., Nmbimgaffe 36, Dlrekffo«: Harrtz W a l d § n) wird Freitag den 7. November mit „D e r h r i 1 t r S a t 1 e" von Gabatino Ü 0 v e z eiöffnet. Kartfnvorvetkauf a« der TageSkaffe im Theater und im Basar, l, Notenturmstraße IS. Beer-Hasm-nnS »Ja a k 0 b S T r a u m* wird Freitag den 7. November znm ersten Male am D e U t s ch e n Theqtxr «n Berlrn qufgrführt. Den J«akob spielt Alexander M 0 i s s i. Die Aegie sikhrt MaxReiudarkt. Die fttnt Wiener Bkshne b»1 dir Ko»n8die -Pharisäer* pon Karl S l 0 S 0 d a. dem Versaß« dB »Vor TeMch" Mr «nffühneng angrnpM«»M. Mrx WMt Sft, wie wir erfahre«, für stk« -rnsaisches GafaMtw-«r per Fantanepvets zuerkannt worben.. Mar Brodpvosaisches Gesanrswerk, bat demnächst ln einer Gesamtan-gab» im Verläse Kurt tPolft erfcheinon wich, ist der Spiegel einer äußerst interessanten künstlerischen und menschlichen Entwicklung, die einen, stssetuben Ewblick in die künstlerische ßstrsönllchkett, die hier mit den höchsten Problemen der Welt und des Menschenlebens ring*, gewähren. Von seinen ersten Roma« „Schloß Nornephgge", der den Dichter noch ganz im Bann« etn«r rein ästhetischen, ethisch .„indifferenten" Wsktanschanung zesgf, Über die „Erziehung' zur Hgläve", daS „Tschechische Dienstmädchen", „Weiberwirtschast", „Jüdinnen", „Arnold Beer", „Tycho Brahms Weg zu GtotU' führt et« steiler Aufstieg zn seinem letzten Stenum „DaS große Wagnis", den wir unlängst ausführlich gewürdigt habe«. Brod hat sich nicht «ut in der Literatur, sonder»»! in tiefstem Erleben der Wirklichbrit zum Erfasse« der höchsten Aufgaoe deS Mnrschenleben». der sittlichen Lai, durch gerungen, und' seine letzten Werte sirw erfüM »0« einem starten Geist sittlichen WoltenS, bas seine besondeee Note durch seine Auffassung her sPerMchen Mission deS jüdischen DolteS bekommt, vessen „Nottonaltemus" ihm Menscheultebe und BSlterversöhnung bedeutet. Die Anertennung, die Brods Schassen durch die Äerleihung de» Preisegefunden hat, wird in den Kreisen, die seine Kunst und seine persönliche Wirksamteit -ereiis seit langem fei Hetchem Maß hachschötzen, lebhafte. Nanustmmg auSlöstn. W. Freie jüdische Volksbühne. A,» SS. und SS. d. M. «m '/»« Uhr nachmttag» gelangt im Bür-ertheater Schalom A f ch Drama .Gott per Rache m jätzischer Spreche zur Aussührung. Die Btemked« erhalten ab st. d. M. im yerein-l-kal, CasmeMbranw, Untere Augarttnsiraste 11, ihre Fttckarten. — Sonntag den 18. d. M. «m */tlO Uhr vor» «nttao» findet ei» Bortrag dB Herrn U. 8 0 u b e tz k y über Schalom Asch' Drama »Gott der Mche im veremmokal statt. Elutrut freu Arnold Zweig» jüdisch« Tragödie «Die Sendung Semaelo" ging iw Frankfurter Schauspiel» b « »I mit groOm Erfolge in Szene. Die Nolle des Moritz Schars wurde von Jakob Feldhammer auSgezecchnet ae» Ö. Auch btt Ubiiße DmAÜnng war auf der Höhe. Dce , : führ«« Gustav Hartung. Arnold Zweig wurde stiitmLch gerufen. Gerlfner KÜuMer» Bo smdem Judoutuntausgetrosrn stad. Hier «ne erjlecklrche Zahl iverlmer Künstler <oder solcher, die eS kein wolle«), weiche ,« der irvUn Ze»t ihren A«Stritt auS de« I n d e n t n m e vollworn hechrn: Heimich Grff«feld, Julia Tülp, Hlesch, OSkar »rieb, Gelmar. Mevrowife u«d Marlel S a l z e r, der emst die Kffche WohlAOgwit gerne rn Anspruch «sh«. — Alle dtete G<«e««len haben «achilich nur auS Nederzengn«« die Msche Gememichest vwlast«. «In« istdifch« «nnstfchnle in VteW-ff>O«k. I« East Gkdr, hem »dtschen Bieriel vv« Nrw-Nork. wuid« »i«e sßdische K u » ß s ch u l e eröffttet, i« wckcher mßbrsofedM Maleret «d S t «l p t« r Woflegt wird. UltM Birnbanm, besten MeheMre-end« «christ „«lffudi« Kunst" dir Kunstpntwwien nar-elegt hat. von denen dB Hchäffr« dB i««ge« Vtaler'Dichlrrt ««-geht, läßt im Her» leoe M. ß»Bt nur« Baud Sa «Nie eckchet««», dar »«« Künstler sM »«-»«Aattet nad Mt zohi»netzen Fedemarchuungac, aeschmtest Dtes LAnftertvettsPrel gegen Nngsen. DaSckünswiblkomilee des Oester, eichiichen FustbüllverbaybcS bat mimnehr hie Mamrcha't nominiert, die am 9. Novvmber m Budapest avt'tten w,rd. Ä?lt ^iücksicht davanf, daß Hw Vereine ffiayid nttd Radolsrhügel ,bre Cp,eler nicht rnr Berlijgimg stelle» konnten lbrrnstlche Be,hmde,nng wird ongrgebenV stand daß Koinitee vor einer äußerst schw^engen Ausgabe.,Das nominier^ Team ist sehr schwach, seine ArrSstchten, in Budapest erfolgreich' obw'chveiden. sind last Null. Die Mannschait lautet: Tor: V. Ä. E.Verteidigung: Vypovich Sudrich (2B. A. C); Deckung: Gßih, Neu; F. A. C?, Kurz tAmatcurr): A n a r r s j: Eckj Fcldthum, Trrml lveide Blenna), Brandweiner Amarrme', bauer'beide ^Vienna- Hansl (Amateure), Köck kW. A. C?. Bon den Spülern, die Von ven «meiern, v,e vor Monatsfrist die Ungarn bezwungen haben, sind nur Brandweiner und Popotz'ch tätig. Ihre dteSniai'arn Partner sind fast dnrchwrps TeMneulinge. Kris meisten liabeywohl in den BereiMpirten g»Uk Form gezeiat,'VH fit. aller in, emem LändmEamvi geg/ri Nnaar-n reMerm werden, ist aber sehr fraglich. Man darf au) das AbschstAdM m österrüchächen Auswahlmannschaft gespannt feilt. .. . FntzSakußettfpi woche trug die Fußt ,f i der Bor- . .. ..challniannschatt des Makkabr grgrn di^ Neserveinannschaft dcr Kadnna ein Wettspiel , aus, dgs 1:1 Cl: ll unentschieden endete. Die Turner, di? erst vor kurzem den Fußballbetrieb ausgenommen haben, errangen mit dem unentichrrdrnetH Ergebnis einen schönen Erfolg. Die Mannschaft batte etwas mchtz vom Sviel, konnte äber nur einen Treffer erzielen, was zum Teil aus dre ante Arbeit der KadrM-Vcrteikngung, zum Teck M me Schnsiunficherheit de«Malkabi-Stiirmer zurückzut(ihren war^ Für Matkabi war Nti?,nann. für Kndima Jetlipek erfolgreich. Das intcrcffantc Wettspiel wurde von einem Mitglied drr Kadrma geleitet. \ Sportklub Hastoah. Heute ab 6 Uhr abends Saal» training der Fußballer ,m Cgslö Industriellen. . WWäMM-illtMr Herrenh. Damenhiite werden nach neuest. Mede prompt und bitügst modernisiert XTZir., WSMmeer ««rtoi 81 und VII., SI»rlaliilf»i»traaBO 9« iwtt, GerichLssM. Der erste Tag der drei Schwurgerrchtssefstorzen» In drei Sälen haben heute die SchtvurgerichtsverhandUengen für den Mpnat November begönne«. Während' die ordentliche und di« erste außerordeirtliche Sitzung iyr Lanbesgerichte für Strafsachen auf der Alserstraße Mtt^ finden, find für die zweite außerordentliche Session imt Justizpalast auf dem Schmerling-Platz entsprechende Räume, sreigemacht worben, weil im Leudesgerichte für StrafiachBlteilt Platz mehr vorhanden ist. ■ j In der ordentlichen Session im alten Schwurgerichts» saccke hatte sich der 19sährige Buchhalter Gustav Sielzer. tvegen Betruges zu verantworten. Er hat versucht, eiimn! reichSbeutfchen Obetckehrer, Dr. 'Oskar F i n n, un^ 10.000 Kronen ungestempelte Banknoten heranszulocken, die, er ihyt. gegen gestempelte um Kurscheck sollte^ Di« Gsschwornen! bejahten die Schuld (rage mit Einschränkung der Schadens»-, zisfer auf einen Betrag von unter 4000 Kronen, wvrauh der Gerichtshyf Gustav Stelzer zu acht Monates einfachen Kerker verurteilte. Wegen Nichtausspruchess der Landesverweisung meldete Staatsanwalt Dr. Wachse man« die Berufung an. ' ' ' -■i Die Ge sch warnen der ersten außerordentliche« Sessio.w im Keine« Saal der dritten Stockwertes im Straftandess-/ gerichhe beschäftigte der Einbruch in der Gemeinschaftsküche» der Hausfrauen Oesterreichs, bei welchem den Tätern, die eine eiserne Kasse anbohrten, 16.000 Kronen in die Hauhet fielen. Diese Verhandlung wurde erst in später Aben^ stunde zu Ende geführt. Di« Geschwornen erkannten aff? vier ÄngeKagten schuldig und der Gerichtshof verurtetÄej den Mkiriter Leopold Zenaty zu dreieinhalb Jahren, den Mechaniker Leopold Rieger zu orest Jahreck, den Mektrotechniter Konräd Jungwirth zu zwei Jahren und den Schrikiedgehilfen Kars Fra ne zu. achtzehn Monaten schwerem Kerker. . J In der zweiten außerordentlichen Session ickr Justiz^ palaste batte sich ein Mädchen, Julie Szüst, wegen Dieb^ stahleiner Brieftasche mit 8.000 Kronen Inhalt zu verantworte«. In dem hohen Saale herrschte bittere Kültes da der Juftizpalast eine zentrale Beheizungsanlage hat, füv, die kein Brennmaterial vorhanden ist. Der Gerichtshofs,' die Parteienvertreter und die* Geschwornen konnten daher die Winterröcke nicht abkegen. Jülie S z ü ß wurde twuljf durchgeführter Verhandlung int Ginne des Wahrspruches dev Geschtvorne« zu einen» Jahre schweren Kerker verurteilt. - | Dis Kfiteftigrmg in derr Danatorieu. Bor dem Bezirksgericht Landstraße (JanheSgerkchtSrak Lvewenfeld-Nuß) fand vbr kurzem eine rlterhaudlung^ statt, die für alle in Sanatorien untergcbrächten -Krantew und für die Sanatorien ftlbste von besonderem Interesse.- ist. Die Tochter des bekannten Banmeisters Alois S ch w r inburg, Paul«, hatte im Dezember v. I. km Sunatoriutst SaSnstzhbh« bei Graz einen Kuraufenthalt genontmen. Nach ihrer Abreise, die ohtte vorherige Kündigung ihrerseits erfolgte, erhielt Herr Schwelnbürg eine Rschitüng von 200 Kronen über «fiten «chttägigen Aufentlialr im' Sanatorium, das feine Tochter o h n e K ü n d i g u it g ver- - lass«« habe. Herr Gchtpeiudttrß lehnte dtp Zahlntig füp die Zeit »oit acht Ta«en, dio ßeine Tochter tiicht int Danoteriüm detcktracht hätte, eb; pr erXrirte sich Mießfich auS fottnellen Grüßen bevett, den achttägigen Zins"' zu bezahlen, die Bezahl«"- für Bervflegung «nd!- ärztliche Behaudteuß für die KückvigungSzelt lehnte er nach wie vor ab. In döe Vv« Gcntatertttm überreichte«., KfiW wird «uSgesührt, daß ef tu den Grazer Sauatoriew übkKh sei, acht Tage vorher Ml kündigen; übrtgrns sei/ a«ch in dein klägerischen Etetnivrikun in tedrm Zimmerein« Asfsche über »te «ckUtch-Äft MsSivungsfttst at,gebracht.' Der Beklagte führte bnvch ft irren Bertteter, Pr. Alfred Straß er, ans, daS Sanatioriuiit sei nicht berechtigt, eine Retahlung für Berpfls«tikg «nd ärztliche Behandttnig zu verkangon, wenit dteftkven dm Pattenteu nicht zuteil ge- Word«« seten. Vine foiche Fordentng finde in nichts ihr« £Wgfffc»fcttwa‘ Abgefthe« bateru, Hab« auch der Beklagte stcköft t4v in d«t Itmlneou ^mo«'«k»chten Äevstärt-dignngeit' üfe» don tuhttej>«ich«l ÜAttdigNügL.'.'rlrsig nicht gl fn.j Im Vfeme m i-ti ‘*ciV'AUwxti&.x* wurbff dÄ KtzM^O^rDltsen.