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Wiener Morgenzeitung · 1919-11-05 · Heft 285 (5.11.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 285 (5.11.1919)
Date
1919-11-05
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Tette L Men, Mittwoch MorgsnzeitiMF 5 November 191$ Nr. 285 .— — — •-.( ..,-- .. - --- — — . - .—--- - ■ . —* _.... i i in, »»»» — -— - — -— . ■-—» Znland. Die Jndrzstriekvnferenz. Gestern fand die'zweite Jndustriekonserenz statt. Stc.'«ltStzmzter Dr. Renner erklärte, die Regierung betrachte es cts eine ihrer obersten Pflichten, die industrielle Produktion rufrechtMrhalten und zu steigern, um exportieren. zu Vnnen, da wir importieren und auch die Valuta wieder sersteklen müssen. Die wesentlichste Voraussetzung ist die ßrhaltung des industriellen Friedens. Die Negierung wendet Ich <m die Unternehmer und Arbeiter in dse größten Rbt rrS Landes und des Volkes Hieraus wurde Präsident Fritz Hamburger zum ersten und Abgeordneter FranzDomeS gti« zweiten Vorsitzende» gewählt. Abgeordneter Hueber uhrte unter anderem aus: 'Die Arbeiter verlangen die lascheste Erledigung der Finanzrcform, insbesondere der DernkgenSabZave, damit die finanzielle Lag« deS Staates in Ordnung komme. Die Arbeiter wollen arbeiten'. Ingenieur T a u f s i g erklärte: Die Industrie zweifelt ttcht daran, daß sich ein geeigneter Weg finden »läßt, um E Ginigüng i» der Lohnfrage herbeizuführen, und ist wie bisher auf paritätischer Grundlage^ zu verhandelt,. Are ist aber unter keinen Umständen' gewillt, mit außerhalb >rr ^lewerkschaften stehenden Faktoren, die sich in die De-- "i'-tfö* und Produktionsverhältnisse einzu mischen versuchen, M verhandeln und zu arbeite«. Um Geld vom Ausland« M bekommen, muß in erster Linie getrachtet-werden',-die Aeden'e-.i des Auslandes zu beschwichtigen und eine Atmosphäre res Vertrauens zu schaffen, die auf unserer Treue beruht. Abgeordneter Domes hält eS für-die Hauptaufgabe wr Konferenz, Mittel zu finden, um aus dem Zusammensruche hrrauszulommLn. Die Vertreter der Arbeiterschaft Kben alles gehalten, was sie versprochen haben, aber es!st nur zu begreiflich, wenn verlangt wird, daß die Löhne «st stets steigenden Lebensmittelpreisen angepaßt werden. §8 gibt nur eine Existenzmöglichkekt für unS: Der Anschluß nt das große deutsche Wirtschaftsgebiet. Herczka unterzieht die Gebarung der SachdemoSili- LerungSstelle vom Standpunkte der Metallstelle einer Kritik. Am Inlande sei genug Metall vorhanden, es komme auch rlS wertvolles Konizvensakionsobjekt in Betracht. Er nimmt zegen vorgekommene Verweigenrngen von Metallaussolgun-' xen ün DöllerSdorser Betrieb Stellung und verivahrt sich »egen' den Standpunkt der Betriebsräte ärarischen Be- Liebe, wonech diesen Betrieben die Möglichkeit geboten werden Mt, SkttaUe auf Jahre zu reservieren, wahrend die Innistrie an Metallen Mangel leidet. Er verlangt die Be- 'rn::r§abe. wir viel Metalle in den ärarischrn Betrieben vor-, Landen sind und eis« Feststellung unter Mitwirkung des' ^taatsaintes, wieviel davon den arcrrischen Betrieben gebühre und wieviel zur Verteilung a» die übrigen Industrien (U. gelangen habe. Unterstaatssekretär Dr. Ellenbogen erklärt, eS sei Mte die Meinung aller, daß nur die Wiederausnahme der rormalen Arbeit die Rettung aus dem wirtschaftlichen und wlitifchen Chaos bringen kann, in dem wir zu versinkm -rohen. Alle die Tatsachen, die das Ergebnis eine» vier- «nl-a'.bsLhrigen Krieges und eines Jahres Uebergangszeit r.nd, stellen sich als Momente dar, die die Wiederhersteilurlg r.nserer Wirtschaft erschweren. In einer solchen Zeit zu regieren und d>:r Gegensätzlichkeit aller Erscheinungen Herr;u werden, ist natürlich eine große Kunst. Von den Xuternehmern und von de» Arbeitern muß die Regien,ug «ne das Verständnis für d« ungeheure Gchstvierigkeit dieser Situation verlangen. Staatssekretär für Handel, Gewerbe, Industrie und Leuten, Ingenieur' Aerdik, gibtzunächst AgsLärungen?ber die Hveresbetriebe. Unbestritten ist, daß - sehr viel »erschleppt wurde und daß unangenehme ProvtsionsaffSren uorkamen. Die Schuldigen wurden/aber sofort zur Der- - rntwortung gezogen, was auch von der Arbeiterschaft mit Genugtuung begrübt wurde. Aus Gesprächen, die er mit «rantwo.L'lichen Bcrtreter» des Auslandes geführt habe, Abs die Ueberzeugung gewonnen, .daß durch die Propaganda für dis Eo^iali.'isruilg im Auslands Mißtrauen hervorgeruscn vurde, da man im Auslands das, was mit der Sozialisierung beabsichtigt war, im Zusammenhang mit der Lockerung der Arbeitrdisziplin als ein der Wirtschaft gefährliches Noment b?trachtete. Heute kann die Sozialisierung algeicheitert betrachtet werden. Staatskanzler Dr. Renner bemerkt, es sei gui, das Vnpitrl der Nekriminationen nunmehr abznschliessen. Wcrm jemand alle Entartungen auf Seite der Bourgeoisie hätte ^ufzeige« wollen, hätte er auch viel Richtiges sagen tonnen, fo, daß neben der rechtschaffenen Industrie ein wildcS Schiell-rurn: und Sxe:ulai,te.rtu-n Plan gegri-'fen habe, kmtz Kt redliche. Handel keine ordentliche Rolle mehr spielen kann, saß kein Mensch auf geradem Weg eine Offerte stellen kann usw. Sicher ist, datz für die Regelung der Arbeit», und Loh», serhälimsses in der Fabrik die Gewerkschaft der zuständige Teil ist und keine andere Körperschaft. Gegenwärtig kommt eS auf die Frage an: Wie können vir produzieren, wie kommen w,r in die Weltwirtschaft, wie schaffen wir unS die Kredite, die Absatzmöglichkeiten, wie oronen wir die Prosultiou daleim? V>>ri roruijercin ist er klar, -ah auch unsere Arbeitsverfassung erschüttert, daß die frühere LrLeitSli'rarchie nicht mehr vorhanden ist. Und cS gibt in der kan en Gessll'chaft keine Macht, di' das alteArbeltSverbällniS Surch Zwang wieder hcrbeiführen konnte. Daher muffen auch ttr Unternehmer mit den neuen Dingen rechnen und müssen;s versuchen, mit den Arbeitern auf dem Wege des Vertrauens, >e.S heißt durch Vertrauensmänner, durch Betriebsräte usw. rurzukommen. Wenn sie sagen, daß damit die Produktiv, Überhaupt unmöglich würde, so reden Cie darüber mit den Gewerkschaften, die ja auch die Produktion wollen. Denn ich daS Ziel, das wir zu erreichen suchen müssen, umschreiben soll, so handelt eS sich darum: Wir müssen aus' der Isolierung heraus,' wir müssen von der Weltwirtschaft Kohstoiw bezie'-rn und unsere Proüulte dortiu'n liejer». Dir müssen unsere Währung in eine stabile Währung »er- »andeln, damit sie weitläufig wird. Wir müssen LebenSmittck -inführen, damit unsere Arbeiter leben und produzieren können. Wir müssen mit einem Wort'den ungeheuren Ästffassungsprozetz aus der isolierten Kriegswirtschaft an die »Lgemeine Weltwirtschaft ,n relativ kürzester Zeit durch- Mhren. Nach diesem Hauptzist der Anpassung an die Velt- »irtschast werden sich die anderen Rebenjie!« gliedern lassen. Dann werden unsere Arbeiten in ein System kommen. Di« AtaatSregirruns und die Staatsbeamten können nur. a»Swas ihnen gegeben wird, sie kgnuen nicht sebstpändig Ziele aufstellen, die Ziels müssen hcrvorgehen aus der lebendigen Volkswirtschaft, wie sie heute in den beiden großer.' Organisationen der Unterneymer und Arbeiter hier tteltätn ist. Wir müssen unser Augenmerk aus die ttn$. --strikten Ziele richten und sollen ' d«S^ Kapitel der Rpi»imiuati»nen so vi»i wie möglich abschliehen. (Lsbhastrr Uhifafi und Hänbettatschan.) Tie Brrhandinn-m» wevde» %wbt rrm Ahr vaessri^ejetzt. Der Umlauf an derrtfchSstserelch»schen Norrn. DaS Sraatöamt!ür Finanzen gibt bekannt, daß nach den bei der Oe st err o > ch i s ch' irn gar isrlun .Bank geführten. Autschrribnngen von dem nach dem Etgndc vom 2st. Oktober 19l'9 ausgew'^nen Banknotninm! ru'e von K 4f)RK ans deulschöstrrvetchrsch gestempelte Noten ss 10.184.368.130 entsallrn. \; ' -—'■> — Dre ÄmttestisvoMge. Gestern nachm-tkngs bat der I u ss i z a u S s <b n st die A m tt t*ft i e v v r t ft fl e der ^eg'ermig, die aus Anlab des JadreStafles der R«v»lm>sn erlassen werden soll. >n Verhandlung : ösrogen. Dir Bvrl»se sit nach msdetnen Mumdtsitzen «nfflebont. Sie bess'wmt, daß sawssiche Stia^n vr« rn 14 Taaen unbedmgt nachariehen werden, Slraton b 8 m sechs Monaten werden dedinat na^geschen. und -war-nur bann, hrnn der Bcüraste bi§ Ende lern* nute ssiatbace Hautlunfl begeht. e y n t» t c t l n.u g e n . weg e n G l g e n t n m s p.e r g.ek» t «. Brei « t r e t b c r e t. W u rii e r lt n d L e b e n S m i t t.e lf 81 f ch u « a w e rVe n n i eh t n a ch g e lL s f e n. Juatstdliche des zu" -13 Zähren mudui begnadigt. Sämtliche wegenp v l i t r s ch e r B e r g e h e n^ Hethön-ten- Etrasen wudeanachfle»ejuu. Buch forc in Sch w e i» e b eftudllchcu P r o r^-s s e s o l l e.it 'n t « d e r.g e s ch l a.g e n w erden. Da? Geiey gi!' anch.ssir Kriegdseilnehmitr.^ an«h der Sttalui. d>e sso vor 'Krem E'.r,'.'Mn eihalre'n haben, weun dre Strafe rnchl höher als fünf Jahre war. Dre Nrfistra<ianskvmr^issiyn. Die R »'«'.ansnskouimnsson bat gestein vonnittagS die Denkschrift über die B t fe.fi r.f it if f e un.s erer Jn^tz« str ie einer kineeht^dcri Einätun- «nterieeen und die B e r > o r a u n'g Sm o fl l i ch k c i t e n der einzelnen Betriebe und der Enendalnil n»en eiwoaen. Di' ^Vitrctcr der Kan mannichalt smd auch «>este!N^ nicht kinre nummen worden. Direktor Adle r vom Dankvereiu. hstte eine dnsberiifllrche List« auSflearbertet, d»ch ist: die G nlodung brSber N'cht criolat. D e «tuen Brneau der Nevarat'stMvwM'ssion' ttrf den direkte« Dclevlwnl'N'en - n«eb Par 9, Prag, Budapp, Ag'nrn. Triest sind ttruggtst ll' uud wn den heute vvst der Kamm ss«an bezogen werden. Im ssnnit' des atssnaen Tages begab sieh Mr. G o o d 'nach- Daris. ^der Cebl-ctär Mr: D l x t o n w ch deine abien'kn - Bon kpflrch anS dürstest' dann wr teie Sesnngen nach Wien und an dt« Natioualfiaatm zu gc« wäruzeu sem. .i - -... . t Die A«srrefSrunq Vela KyÄ». Bsrdapesi, 4. Nwestlder. Vriva''. DaS Mmiss.r'ttm des A-u^u bar e ne ^ote an die Weiter R g'e'ung vorbereitet, m per abümatS d e Ä u 8 11 c f c t ü n ö Dtla K u u S uud ftist-r Genossen verlangt, wirv» - - Pöliiifche MKnÄschau/' Lenin nnd der KaPikaNsMuS. Die Beiimer daS -führende Dtatt der NnabhanMen,.übernimmt auden-Londoner,Dstiln News* einr ihr" drnchanS amhen'i^ch er chein-ndr-Untenedung mü Lcmn, der drm englischen Kmrespondrutt» folgendes gtsagc-hat: ' ' " ^Jch werde oft gefragt, ob die Gegner des -Kriegegegen' ^rchiand -^ asso^ Arbeitende;' aber t«/erster F»nie Bürger siche — recht haben, die' von «nS, '«eün-.dee-Fei'che -tztschlvssen-^st'.?'' m'ch«' nur dtt Aredesapsuahine dkr HaudelStzMhun'gim. erwsttien; sondern -al«h d«e,,M)tzl.«Hk«t, A o n z e s \,j o y e.n. an Mutzland m'. erhnken.- Ich wiedephölrnoch/inmss, ^sS ss^ r /ch t haben. <£bi dpnerbaster Friede wnche eme solche E-lekchterNng ^sürch'e sich guälenden Massen von Ra itlsnd sein, daß drese Massen' zwnfelloS ge wissen z u 'g i w 8hre n den K ö n'z e s s i o n e n mssimmen würdm. Die'Gewälnting 'von Könzcksionen unter v.rnüllitigen BedistflUNgen-iÜ auch Ntr imS wünlchenSwert' als rtneS der M ttel. dre tkchniicke HM von Ländern, die ni dielet H nilch'i fvrlfleschrmrner sind.' nach Nutzlund zu ziehen.' wahrend einer Per'vde des MbenemandtrbcsirheNS' von süzialislischen und kapitalistischen SMtcnl* ' D?e psluLfch-UkraiUrschen Ver^«d^«'ngÄ^. Den „Poln'schrn Si.-mmen" wird aus W a r s ch a u tclegraphtert: In 'vailammtanschen. Klciscn »eiknntek; daß die polnische Regiernng dre Vorschläge der nktamtschen Mission a bgelehnt hat. Di« nkräimsche MDon beabsschttgt, neue Borschlöge ausmarbeitcn. Die Mitglieder der Mnflon lonsmmrn mit mehreren l?andtngkabgeordne:en »nd bekonten die Noiwendigfext enter Milderung' der zwcschcn Polen' und Ukrainern bestehenden Spastnüng. ' . C!« Ausruf der Ukraine. 4 « uftain'sche Refl-enmg'verssstitttkcht einen Aufruf, in der mttei «uderem veilange iqnd : Jrp Nanicn deö Reebt^S und der Gerechtigkeit fordern Istir. daß die Enteiit'staateir General Demsm znm Verlassen deS ukramsschkn TerritoimmS Zwinam >md dam« der R^iernnq der n'kraulliich'n ^oll- ^nl'sst di''Möglichft't g«t>en, auf dltr fcvni atrainsschen Erdt Rchc und Ordnung zu schaffm. Kleine NachrlHte«. Drrlitt, 4. ^oormbcr. V.mi. t iicr Ii^onim' on b:§ «Porolo iKcmemo"ilimmtn nmimedr lämtl chr Bcrbiindkirn dem Smndpnstlt Italiens m der F i iim.e f r na* in. Dagegen dränge Ame tfd mii Imernaiional'üenmg bcß Hafens unter Aus» ichluß jcdwcden »tglleniichen Bvrrcchtes. Paris, 4. November. kFnnlfvrnch.) Der Oberste Rat bat in seiner heutigen S ttzung beichlossen» an Rumänieneme neue Note zu lende«, worin tr dre sofoiklge Beankwornmg seiner ersten Rote mit d«t Foichrrung nach Räumung Ungat nS v^tan-r. Budapest, 4. N»vem^re. Die Berhandlnngen des Entente-' bepostlyäch igle» Sir Geo^g a r k m>t drn politüchen Personkichi«!ten untz Pä'teisiih erst Gelten stls b e c n d tu lieber b* Eiisschl eßungm Clarks ist hier zur Stunde' nichts AutheiitifcheS bekannt/ ' - . . : Rom» 4. November.' Polnische Kansulate' werden in Mailand. Trust. Genua, Turin, Klorcnz, Neapel und Palermo errrchut, wudrn. Berlin» 4. November. Änfol-e der bwvrsiehtndm E > nst e \ I u n fl de i.% e r s o n r i, z tt aS v e r k e b re S wnd Tör eme lungere Zeit de« Annahme von Paftten und W'Nd,:»fm V e f p e x x i we.rdrn. Auß-rdru, w«rd der tile-raphijche Verkehr Beschränkungen «psahrrn. TelegraMme. -■ -- Die Eutenke )NnrnLn!e«. ' " lllussorderupAArrrrnrng, .Antzarixo.. Paris, 4. NostcEer. Der.?Oberste Nnss hat' . .schlossen, die ^sandten der A!ttlrr'.en zu.öcaustrast^ flcnieinsaM; unb o/)kxe^scdi)N Dc"-ug der rumänischerr. 'Ncgi«vun'g<miy-u;rtle'ss^dätz' di.) Ankunft des "GeneraÄsi. <C o a n h a, des Svndrrge a ndten der nvuem rumäniseherr Negierung, der kei Ve-' An two r t auf die letz tür Note der ' AtNi'rten’ att. RninänirN brachte, p e i nl i ch st e E n t t ä u s:ch u n g ' Hervorgerusen - habe, und das; der Vo r w.a n-.d, der-itaiieniich^-Gesandte Hab« nicht gleich-eitrg' mit<dem- Gesandten Frankreichs;. Gn^ lands und der Verci-nigteK Staaten die"letzte 'Demarche ln' Bukarest unterirstumren." keinesiveg^" al's stichhältig -> -für da- UnterstbeibeÄ der Anttvort geltenkönne.- Der. .Oberste Mat spricht 'öen attSdrricklichLn Wunsch ausiu 'kürzester --FMDeutlich, undohne Umschwcist: .Antwort ans alle Fragen zu erhalten, die^ans'Nnfnünien gestellt:', - ' worden seien. Die ^a g e vi n N n'.g « r n . verl a.ng« eine sch nelle E ntsch-eid u ngdenn: di-e Wiedsckehr normäLet'. -Dvrh.ä'ltwii!sr-- sei für die Sicherheit Zewtraleuropr:; notwen-oig.-. Die alliierten urnd assoziierten Mächte Tönnen dai;er keine weiteren Berhandlungsn. znlafsen,' M;geeignetwären, die-Beantwortung der drei - Fragen, die am 12-. Oktober gestellt wurden, M verschieben. Dies, ist- 'drp Wortlaut des Telegramms das Piclpsn an chen fra-n ö.'ischen G.esandten -in Bukarest . gerichtet hat. Es schlieszt mit der Aufso-rderung, di«' ' Mitteilung an .dis runiäyiiche Negierung im Name» der Friedens.kon^rrM ge.meiiii.am--mit denanderen Hesandten der Alrii:-rrc-'n'ivvvzunehmen, die--in.AnbötrachL der.Dringlichkeit nicht erst besondere JnstcuktLoneu ihrer - Regierungen abzmpaLtep''.brauchen. - . 'Die Arbettskonferetzz. Wafssiagtorr, .4. 'Nommber. lFunksyinch^ Die unter« - ' . nationäte?ti beUSkon'ei cnp . lux beichlossen, daß - alle.Staat««/ - wrlebe du Konlemn nicht;üit Delta «itett beschickten oder mvirdnrch ReflieiunflSvmrcte'r pertceiea Imd, m her Konferenz . urcht- Umunbnrchnch sind- V . V - * , - Mashington» 4. November. lHavaS.) Di« 8 H ü re’r der G r n b e n a r b e i i e r l, U'en den O r fl a n sd t t o ft'« it den B e s e t) ( zur Einste l l n n fl d e S t r «i-i^Ä A c fl « b: e -n.: ©;e habcu d e Beriichnunfl erhallen, daß du -R«- ' chernnq flene^gt se,, ''dcn KoussUt ln BccHandlungen beizüleM > wbald per Skreillvsttl'wrÜ-ckge^ogM'würde. . . ' . "? TÜ.afhington,. 4 Novem'vn. 'Uunt'pvflch.) Dfe Delegferten der Arbe.teuädeuN'vn m Pcmssyloama "hüd'eu emstimmifl bd» -schlossen, die Nco.icruna ..anMordem, die durch d e Bersassxiirfl aewähilerstete ullese«.. Preß' und ^Pkrsammlungsireihert w,ei>tt dexznärllen. Soll.!« hiestr MsiolberUng nicht' Folae Mcrslet werden, so werde. die-ÄrbeUerloderailön süi.Pennsylvania den - G e. n c r a t u r i i f.;; ditp'v'Kficn,1um ' bei "Perfassuntz - der B<r« , emiflien Suiareii wieder,Mi Ansehen ,m verhelfen. Ferner würde ^beschlossen, die Ähichassung-der.Zpi^natzev'erordnunoen zu foidein, 'Allri Arlt«!täv.ereixxrflyngüi 'Iychd?z;.- NixU.- 'dii'.Sireittnden der. Stähl^UW'x.'tn-^MEiE . ' ' ' , , , ..Mäshiyg.to)ft,..H',"^ Die/internationate' ..^beMÄiftMi chii'td ' Miersi' die ArbeikSlo^ensrafle.. M'lWr'.." Fonlame reie'riene sodann über dic Fiflfle'der Emsttllnnfl' post "allueuen AMiteiw in d«n -seindl>chM.Ländern fMie-'vo'u Lrbeiietn kindlicher Länder m WerkssäUen der alliikiten Länder. Diese ülrape winde mr neu'l.-chen PrüMg an die Aommissto« fttc AlbcitSlöseiilii! sorge vend eseli. ' . ' u ' - . - ' E>ne Mtne'KonuiisssM'wu.de-niit der AuSarbelUMfl emies Berichtes über d'e ZnlassnNsi der stunischender liueuibürgisW und. anderer Delegierten 'Vrya'Ä.'.' ' ' Weiters wurde ein Aiitmss hinsschtl'ch Her Teilnahme HM Framn an der imcmalivnalen ÄrbeiiSlonlerenz rmgebracht. IudeniLsch auf dpr Flucht. ' Moskiau, 4. November. lFunkwnrch.) Frontbericht vom 8. d. M.: Puch hmieü'Kämpscn vor PeterSbmg wurde die 'Ä'mee I u d e n i .l f ch am -e. d, M. e n d g Ü.l 11 g fleschlagiih Die Noitnivven «reimten ' Novl cf) a und G a t s ch t n a» wodmch L.e Hauv.istcssungen der leinbhcUen A.nine, unhaltbar wuiden. so d>ß .I tt de ni l kch. d e n. R ü ckz u a a n" l r e t e n musne, wobei er Beiwundetr, W,asscn und Material mrülilich. «D i c R p,(t-1 u p p e n k'8 n n e n d e n . w t > ch r n d t ft Trupp e n Jude n i t k ch' -k a um. folgen. Bisher siM.' ..em'fle/.., UAiifcnlr - G.ewehr«;,.'-HÄ 1i>ü Mafchmengewehre, gesscu St) Gejchüi'r und eine riesige - ^Meiia'e KriegSmarerial fn iuiisere Hände flkiallen. Der Rachstg-. lsudMiUch' eistitckk sich aus dir g a n z e F r om t v o m Fl nn i s ch r n Mer r d u s;t \i bi »8 u fl a. Judemtlch ichlevvl b i seinem Rückmfl alle mäiinlichen Einwohner der DKrfer mit und hat den Bauern alt« Lebe»smiuet abgeüvmmrn. Die Jndon im lrärpathssch-russischeu Gebiet. Pretzdurfl» 4. November. (Privat? Die Vertretung der studenichast im Komiiat U it g v .a r hm an den Gouveinenr.deS . k a r p a t h > s ch - r ü s \ i i chcn Geb i e t e S eine Denk.' ^chnfk geuchlct, in welcher daS sseie V^ennimS zur jüditchc« ' Navvnal'iäi verlavgl wwd. Die Denlfchrilt beschwert sich darüber, dass tue Flidln, die SO b:S 4y P> oxciii dev Beoölkenmg der ,R>iSla Kiajna" on?machen, bei der B>ldung des neuen Gemeinwesens nick« gehtzli mu'.den. Auch die ant>semini'che'Agiiatton un- . veramwortllcher Eluuenie wird zur Sprache gebracht. Unlericrligt >st die Denkichrijt von Dr. Moich I u ß k o o i t S in U n g v a r (ll,;l)Oiob). Generalstrorßt der ameMaAlfchen BergleAte» LvafhlnAtsn, 4. November. Funkipiucli-i Nach.e ner Gr* klärung ter Bei r-i«r der Be>oarbeilcrveiein!gunflen haben alle oiflanisterien Giudenarbeiter schon am CgmSlag . dle Albestmcderqelegt. Bisher ist es -U'keinen AliSschlcisuugen gekommen. . Paris» 4. November Nach Mildnngen, die Pariser Blatter an- Washmfliou ec hatten, nimmt dev Beraal beUerstveck bedrodlichi Foimen an. ES sei d«o Absicht der Sveikenden, dw ßcf.mitfe•' Wvdnkt'vn m hindern. Wisson Hüde ie'ne Bevm it'.ung augebvun - un'tr der Do'rüilssetzungdassdu Aibtit wrebrr angenommen werde. ÄahrerfolK« der ArLeiterparM Ln E^Zlarrd. Parls, 4. November. Nach rl«er telephonischen Mil» ftilung. die ^Journal" ans London eilchlt, haben dl« Gemein d e r a t S w a h l < n in EnMnd eme aussallende Dev» . schiebnug nach l nkS gereißt.' I-'Sbrsonsere in der Provinz f« d« Ei.>olg der $UbtiUtp*uuv bedeutend,

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