Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 284 (4.11.1919)
- Date
- 1919-11-04
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 82% known words query
- IRI
…/2979076-2979077-2979361--02531-2988056- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
;r, Seite 4' Wien, Dienst«» - -. - -- Wisner MorgenzettuuA - --' --—‘t— 4. November 1919 Nr. 284 ... ■ fii tjl i * f * Bo« der Wiener rumänische« Liquidierung»- Rommisfio«. Der gewesene Oberstleutnant Dr. Adrmn Nedelco wurde zum Vizepräsidenten der rumänischen AquibkrMgskommission in Wien ernannt, s * Don der Universitätsbibliothek. Ab heute den ji. November ist die Universitätsbibliothek von 10 Uhr vormittagkbiS l Uhr nachmittags und von 8 bts 7 Uhr abinds geöffnet. \! * Strenge Maßnahmen gegen die Trägerinnen uv 'Versicherer Hutnadeln. Da» Tragen unversicherter Hutnadeln Hat, wie wir mitteAen können, mittelbar den Tod. Ke- : Primararztes Dr. Ludwig Stricker, . der einer Blutivergiftirng erlag, zur Folge gehabt. Die Polizeidirektion hat Mai di« Gicherhettswachen beauftragt, die Einhaltung de- -B e r b ö t e S b«S Tragens unversicherter Hutnadeln in de«!Mraßmbahntvagen strenge zu überwachen. I * Anse» Gestnnnngsgenoffe, Herr Dawid Advokat l, -hat sich mit Fräulein Minna Teichthal verlobt. 4 Technische Studiengruppe des Palastinaamtes. Nachdem nunmehr der Kurs für Elektrotechnik bereits eröffnet ist» wird in der allernächsten Zeit ein Kurs für Hochbau eröffn«, und zwar speziell für Banlmndwerker und Eisenbeton- Arbeiter. Anmeldungen hierzu täglich von 10 bis 11 Uhr vormittags ssSamötag ausgenommen) im technischen Neferat deS Palästina» «nteS H.» Zirkusgasse 33. * Die vernichtete Zucktet-- und Kartoffelernte. AuS;Dr a g wird uns berichtet: ,Becer" schreibt: Durch den Schnee-» soll sind die Früchte des ganz'ähngen Fleißes der Landwirte begraben worden. Unter den Schnremasien lrrgt die Hälfte der Hücker- und Kartoffelernte und e8 rsi wenig Hoffnung, daß man Ke unter Dach bringen wird. Auch der Herbstanban leidet unter dem frübrertigen Schnecsall und wenn nicht eine rasche Amderüng in der Witterung zum Befferen cintritt, bleiben kaufende Hektars unbebaut, so daß man im nächsten Jahr mit einem Abgang von «ehr als einem Drittel wird rechnen müssen. 4 Drohende Erhöhung der Uebersiedclungskosten. Wie wir erfahren, steht eine Erhöhung der ÜebersiedcuingSkosten bevor, ds die Möbeltransportarbeiler erhöhte Lohnforderungen Mellt Laben, die ihnen durch die Umzugsspedrlrure bewilligt Worden sind. 4 Am 100.000 Kronen Seide gestohlen. Bon einem Streifwage«;der Speditionsfirma Caro « I e l! i n e f, XX., Trarsenstraße 27, wurden am 30. Oktober abends aus der Fahrt durch die Brigittenau sechs Pakete Florentiner Serbe im Werte von K 100.000 gestohlen. ' * Vorübergehende GirrstellNng des Schnellzugs. Verkehres Wien-Westbahnhof—Paffau—Berlin. Zufolge vorübergehender Einstellung deS PersonenzugSverkchres ijt Deutschland unterbleiben am 5., 7., iS. und 14. d.M. die Schnellzüge WlenMestbhf.—Paffau—Berlin in beiden Richtungen lWien-Westbahnhof ab 12 Uhr mittags, cm 5 Uhr 50 Ml», nachmittags). Bereits gelöste Fahrkarte» werden von den AuSgabostellen zurückgrnommtn. f * Bon der amerikanischen AuSspeisuikg. Gestern MchmiLlags fand im Rathause unter Vorsitz des Bürger- LreisterI Reumann eine Besprechung wegen Fortsetzung der öffentlichen Aussprisung und Sicherstellung der hierfür notwendigen" Geldmittel statt, att welcher Unter anderen Dr. Geist mit mehreren Mitgliedern der amerikanischen Hilfsaktion teilnahmen. In längerer Redss setzte Vürgrrmeister Reumann die derzeitigen Verhältnisse der öffentlichen .Ausspeisung auseinander und wies darauf hin, daß bei' der von Dr. Geist übernommenen Ausspeiseaktiott sich die Kosten der abzugebendett Hauptmahlzeit dem Nährwert entsprechet^' stellen werden, daß daher für alle diejenigen, welche diesen Betrag nicht aufbringen können, die Ausspeisung zu einem ermäßigten Preise, eve ntuell uneu treulich werde erfolgen müssen, daß aber auch durch die Utttzunst der Verhältnisse, insbesondere durch den Brenwpoffmangel zahlreiche Angehörige des Mittelstandes sich ebenfalls dieser Ausspeisung bedienen werden. Er pellte zur Erörterung, in welcher Weise die für die ganze Aktion erforderlichen GsÄ Mittel sichergestellt und die Auswahl der bei der Ausspeisung zu begünstigenden Personen getroffen werden soll. Nach eitt-ir esrdgehenden Debatte faßte Bürgermeister Reumann da- Ergebnis der Sitzung dahin züfammesi, däß bie öffentstche Ausspeisung, und zwar teils entgeltlich, KilS unentgeltlich in' möglichst großem Umfange fortzusetzen sei) haß die in Betracht kommenden Staatsämter geneigt feien, diese Aktion wie bisher tatkrästigft zu unterstützen, kkaß über die erforderlichen persönliche» Er» Hebungen noch mit Dr. Geist das Einvernehmen zu tzflegen sei Und gab schließlich der sicheren Erwartung Ausdruck, daß es der zielbewußten Leitung'-des Dr. Geist gelingen werde, die große Aufgabe, die sr Übernommen habe, erfolgreich durchzuführen. * Gne Fremdenrctzzka Im „Oesterrelchischo« Hof-. Sestern vormittags erschien im Hotel »,Österreichischer Hof" «ne polizeiliche Kommission, die die Gäste des Hotels einer perlustrierung unterzog. Die Kommission forderte die Hotel- »äste aus, die Einreisebewilligung vorzulegen, und verfügte, »aß diejenigen Personen, die sich mit einer solchen Btzvilligung nicht auSweisen können, sofort eine Geldstrafe von 1000 Kronen zu erlegen haben und innerhalb drei Tagen. röreiseri muffen. Die ausgewiesentn Fremden halten sich hier ptr Besorgung dringender Geschäftsangelegenheiten auf und tzNd durch die Ausweisung schwer betroffen. * Die Ermordung der Fra» KallSerg (« Prag. Aus Prag, 3. d. M., wird uns berichtet: Der Mörder der Frau siallberg und ihrer Bedienerin wurde am Freitag abends im Tanzsaal »Apollo" in der Vorstadt Weinberge verhaftet, flht hatte sich durch den Verkauf de» Eheringes der Frau Kallderg an einen Goldarbeiter verraten. Auch die Juwelen und »as Geld der Ermordeten wurden bei ihm gefunden. Der Mörder, der 20jährige Landstreicher Heinrich Pribil. hat ne Tat allein ausgeführt. Der Gedanke dazu soll aber von »er ermordeten Bedienerin M i r t e l auSgegangen sein, die ihm »rzählte, daß ihre Herrin drei Millionen habe. * Tödliche Vergewaltigung. Aus Bergreichen- Sei« w»rd gemeldet: Die 28jährige HauSbefitzprsgattin Marie o o p f i n g e t aus Tuszet wm de auf der Straße von Aoldatm überfallen und geschändet und starb an den Folgen der Mienen Mißhandlung. Die Ermordete hinter läßt vier jlr i n r K i n d e r. * Da» Auto der polnischen Mission zestvhlen. Gestem fnwmittags wurde vor dem Hause Margareten, Rikolsdorferzaffe 38, das Automobil der polnischen Mission gestohlen. ®» §ai das Kennzeichen M", Im Mth«sbil brkmden Ü4> PßmMKu Die Ernährung. Der Marktbericht. tzufotge tchr anhaltend schlechten Wittermch dvestigen die Aafuhven von den GärtnermärstLn fast gänzlich. Auf den Grün Ware »Märkten gab «S daher gestern beinahe ausschließlich nur Weißkraut, rote Rüben, Karotten Und Halnrrüben. Die Nach fr« g« war übrigens auf diese,r Martter, wie auf all«, anderen, sowohl gestern, als auch während des DoppelfekertaS«» seht -.«ring. Obwohl wir dtcSmal die „billige Rtndsteischwvch«^ hatten, wurde nicht einmal d <t$ rayonierte Rindfleisch gänzlich bezog c n. Die Kaufkraft des Publikums .war eben' z»m Monatsende wrd infolge des ZinstermineS ganz erschöpft. Zu habe» waren gestern ,mr etwas Würste, auf de» Fisch Märkten nur kleine tote Karpfen, das Kilogramm zu K. 24.—. An Obst gab sö Aepfel, und zwar dis teueren Ttrolee Gvrteu in Ueberftnß, während an den billigeren'steirische» Wirtschaftsäpseln bereits Mangel herrscht. Sülßerdem Ware» »och Tiroler Weintrauben zu hoben. Vier Pehilwn überall. Die MLlchveefstKMts. Fn .der ätzten Sitzung her MlchversorgtmtzMekK tzeltil« brr Leider, MagtstvatKiSekvetär Dr.' N a t h « t, mit, daß die Müchaillteserunger, nach Wen infolge dm: Unterbindung des Schleichhanbels mit Milch auf täglich ungefähr 80.000 Liter gestwgei, seien. Weiter» gab er dem Beiräte die zur weiteren Hebuna der Änliesrmng sowie zur Beseitigung dev Schwierigkeiten mri der Mstchvetteilung eingeleitötek Schritte bekannt. Auch der seitens der Molkereien» de- Vereinebet Milchgroßhändler und der Genossenschaft der Milchmeier eingebrachte Vorschlag wegen Erhöhung der Milchpreise wurde einer eingehenden Erörterung unterzogen. Rudolf Feldschuh» H., Praterstraste 54. Zuckerabgabe für September. Schokolade, Ter, Kakao, Tlschweim, Sardintn usw. Geöffnet von 8'bis 12 und 8 d«S 7 Uhr abeM. Milch fllr die Spitaler, BÜrgmurister Reumann teilte :M Stadtmte mit, daß sich die englckche Mission »Znter- . nationale Spitalshilfe" in Wien sich rrböna armacht hat, der Stähl Wien ZWO Kühe juw Preise von «ngrsähr K 7000 pr» Stück,/ deren Mrlch an dw Epuäler abgegeben werdn» sell, g» beschaffen. Kraut fftr Mindesttzemittstte. An der iss. Attion«- woche w:rd an alle Besitzer der rosafarbenen Einkausscheine für Wohtsahrtsleisch frisches K^aut zum Drecke von 80 Hellet vee Kilogramm aegen Ai'trenrmng des Abschnittes- „ti" t« den Geschäften der Großschlächterei abgegen: Donnerstag den 6. d. M. für A bis F, SamStag den 6. für S brS 8, Dienstag den 11. für L bis R «nd Donnerstag den iS. für 8 bis 1. Es erbalten Einzelpersonen 'k- Kilogramm, Haurhalte mit S biS 8 Personen 1 Kilogramm, Haushalte -mit 4 vir 5 Personen-1'/- Kilogramm und Haushalte mit « und mehr Personen 2 Ktlogramm. IHrU Ätäz&p # Leop. Kmzrr, Wien, M, WePahnstraße 23, Telehpo« 81537. sa» Bühm rmd Kunst. Bm?gtheater. Wohl anläßlich der Tiroler AünstlerberanstalkttMn ln Wien wurden Schönherr^S Komödie „Erde" und dar starke ^fugenbbrama ,Farrnerleut'" aufgeführt, mit »velchsm seinerzeit Jarno ii» Lustspieltheater für den noch Acht unbekannten Dichter erfolgreich warb. Herr May/erHofer spirlfe den alten Grutz in „Erbe- und den GkUdarin itt „Katxnetlcitt'" uttb erwies sich diesmal nicht bloß als tüchtig und klug, sondern als eigenartiger Künstler, her für LaS Burgtheater ein Gewinn ist. Der junge Herr Thiemig, der sehr oft beschäftigt wird, hätte durch die Spielleitung belehrt werden müssen, daß der Jungknecht kein unentdeckter Peter Rosegger, sondern ein halber Idiot ist. — Traurig, wie slch das Publilum von den Vorgängen in der Lheaterkanzlei beeinflusse» läßt. DaS Hauwar (Vorabend deS Feiertages) sehr mäßig besucht und die Stimmung frostig. O.A. Wiener Sladtthsatev. (Zum ersten Mesi ^Gottsucher*, krchs Bilder a«S dem Lebe» nretidcr Men'chen von I. W. R a k a s o s s.) Im Vorfahre sah man in Men drei Bühnenwerie Lao Tolstoi- „And das Licht scheinet in der Finsternis". „Der lebende Leichnam" und den Dialog „Der Bauer und der Fretiide". Wer diese Stücke wurde bei der Premier des „Gottsuchers" an jene Theaterabenl t auf das peinlichste erinnert. Diese Bilder aus dem Leben des russischen Propheten sind nämlich aus den genannten Dichtungen Tolstois förmlich heraus» geschnitten. Nur ein kleiner Unterschied bei der Aehw« lichkeit der Borgänge: dort die Inbrunst der Uebee- -eugung» hier fingerfertige- Nachmachen; dort biblische Schlichtheit Kraft der Sprache, hier unkünstlerischs- Zusammenflicken abgehorchter Worte und Lehren. Nein. Diese Beschreibung des Lebe» Leo Tolstoi» mit der orgelnden, phrasenreichen, aber höchst banalen Jntrsduktio» und der billigen Symbolik be& Nachspiels ist kein Gewinn. Aber ein richtiges „Schausplekerstü^ mit Mi BombenrsMn ist die russische Novität. Han- Mär» spielt den Tolstoi und gibt ihm feine eigene Physiognomi«: ein breitschultriger, kn»r,i^er, niemals ekstaiischer, wunderbar einfacher Gottsucher, ein Stück Martin KuM. JQM «.tdJi** avtiiuiit# M alß HAlbO-, satza gleich in fünf Rollen. In ausgezeichneter Haltunj und Maske verkörpert er die „Reaktion" als Offizier Pwfessor, Steuereintveiber, Pope und in der mystische, Gestalt der „Frenrden". Bier den Textbeherrsche, wird — da happertS noch bedeNMch gibts wirklick eine Sensation. In dem dramatisch bewegton und seh! wirkungsvollen zweiten Bilde spielt Lilly Karo ly «ff einfältiges, verführtes tzwuerttmädel mit großer Kuu^ und Philipp ZeSkä den armen Soldaten Iwan wirs lich ergreifend. Marr ist übrige»Ä eiü gsschmackvollei und nmsichtlger Gpiettetter, der sei» Ensemüfe zu tvefß ltchrnt Zusammenspt-el erzieht. Die Neuheit hatte beim Publikum stürmischen,^ geisterten Ersiolg. Insbesondere die Herren Marr uni Treßler wurde» überaus gefeiert. Q. M. Erstes Gymphonkekonzert deS KonzertvoreltteSs Die Mittwochkonzerte unter Löwe gehören zum besten musikalischen FunduS unserer winterlichen KvnMtereignisse. A» der Spitze ein Künstler von Auts» rität und Gewicht, her das alte verehrt und mit btt Jugend fühlt, ein Orchester erprobter Musiker, die ihrem Führer mit Begeisterung folgen, im Publikum di« ernsten Kunstfreunde und die lernbegierige Jugend -j hier eröffnet sich ein fruchtbares' Feld der gemeiwmmen, genußvolle» Arbeit von Schaffenden und Empfangenden. Im EröffnungsLsnzert begann $6to« mit HaydnS D:stlingssmphonie in SB, die den Wahl« bestallten KammerSompositor des Grast« Marztn an der Arbeit zeigt. Diesem Idyll stlgt« ein zwettesj Richard Strauß' Bläserserenade in ES, die in bet^ Spuren Wiener Klassizität wandelt und den hauK>» backenen Strauß unbedenklich hervorkehrt. Um st kräftiger stachen die dramatischen Farben der Maebeihi« dichtung dagegen ab. Das ehrgeizig drängetche Motiv Macbeths mit dem ltebevvll sich neigenden der die Geisterbeschwörung in fahle« Holzbläserklängen, dst Kämpfe der Seele und die auf dem SchlachtfeldediS Erschütterung de- Sterbens «ich der Trauerküige^' bsts alles hat Strauß zu einem gVoßdimensionterten Gemälde gestaltet, das wieder mit lebensvoller Gewalt die Gemüter ergriff. Dem tragischen Äinzelfall wurde Ln Beethovens Fünfter die Auswirkung ins.allgemeine nachgestellt. Löwe geriet hier in den rrsiru Sätze» in etwas starre Feierlichkeit, die auch den jauchzendes Schluß noch iiu hemmte. Aber umso klarer tmst» hierdurch Rhythmus Und Detail zutage. Das Orchester; das besonder» in der Bläserserenade feine Arbeit M leistet hatte«- wurde vom Publikum besonders ausgezeichnet. , . Dr. K.M Paul «tttgesttzei«. Pank 32ä$eeufteitt hat im Kiiege toM rschkün veÄore«. Er tvar vordem als Virtuos« bekannt, die Katastrophe setzte sttttem Künstlerwea eine schier rmüber-, steigltche Barriere enchegen. Hier gau er die Bntschetbung, enttvedee ver-ichtttl oder dl« eigene Willenskraft zu merk Micher Entfaltung zu bringen. Graf Zichy. dev «Mq armM Künstler,' mochte als Vorbild dienen. Auch Ntttgen«» stein gelang da» schier Un faßliche; er entwickelte die Fähigkeit der Linken in rastloser Ärveit zu staunenswerter BirtuofttSi rmd bearbeitete selbst ein umfassend-- Programm für sein« - Zwecke, das er Neben der bereits vorhandenen. Literatur für hie linke Hand Mm Bortrag dringt. Auch Profrffov Labor, der Bunde, hat für den Einarmigen ein Konzertstück geschrieben, daS mit schönen» Erfolg zur Uraufführutttz kam» Wittgenstein sinch reiche Anerkennung. Er wäre ein. Künstler auch ohne Ara», dafühlt« man. S«in Gpsick täuscht den Boilbefttz der gesunden Glieder vor. nur rar und da merkt man bi« Grenze, die dem unbändig staiMtz Wtkkm durch di« bSSwillig« Mücke btt ObjeÄS gefetzt ist und MM: bie -«WSiche WnnloftiMt d«S Krieges. Dr. K. M. BrrS de« Lheaterm. Die Direktion de- W i e« e r K o ü» ö d r t n h ä n s i’i bat dir beiden Einattrr .»Die H e, m g e k e h r t e n" und „F r i e d e" der Schrisisiellerm Heddy Bettina erworben. Die Erstausführung sindet demnächst stall. ym C a r l t h e a t e r beginnt« die AbendvorstellunW» aß heult Montag um Uhr. PinSki - Drama .I ekel, der Schmitd^ dafeinctAttt bei Reinhardt in Berun in deutscher Sprache am geführt wurde, gelangt Samslag den 8. Rovemver um '/,8 Uhr nachmittagim WteuerAomvbienhau-m fSblschetz Sprache, von Mltatieder« der Z ft - i s ch t n B ü h « e daraesteÜt. zur A» s LH r u n g. Dlei« Borstettung wird dom ji'idnchen Be»ein «Nor^Osi" vellmsiaftek. — Karten sind sm Bm verkauf an den Lheati-rkafsen tX„ Nnßdorsersiiaße 4. «nd r« Basar l., Rotrntmmstraße, Buchhandlnrig R. Lowit.!, Rvlentunnsirahe LS, und Skrrttnbmea« »Alba", lü, Taborstraße fy zu haben. . Atrir Wiener, affl Mitarbeiter tz«S .Juden* und llebersetzer mdlreitber hrbiMcher Dichtumen^ duannt, deröffrnlitcht demnächst im Berlage R. L-wu rm Werk, ,M e skr a 4 , das dre, messianlsch« Schicksale dlchtmlch behandelt. 7- «ine arvß. a«-- aelegte Anthologie dröseldrn BttsasieiS „Die geisisiche Lyrrk der Juden" m 8 Banden, die sich ebenfalls ui Borderntung befindet, »ub der deutschen tzesnwtlt ein gämlich «ruartiaeS vitrralmgebiet erschließen. Borörstcllung-tn sind z« richten an R. Löwit, Verlags i., Fleischmarkt 1. } .... . .... V<reinsnachrichtsn. Zion. Sektion Jßi ed eargüreten. Heutt */«7 Uhr abends, findet im Terrasien-Äestaurant, V., Maraarrten» plitz 4, «in Bortrag»- und Di-kusstonSabend statt. Thema: Atluelle Mische Frost«. Merem; Gemeindrrat Dr. Natvb Shrbch. -v B e r b a n d der An gestellten dtzr Stadt W i e n. Moigen Mittwoch um 4 Udr nachmittags findet in der Voltshalle de» Rathanieeine all-rmeine Demg-ertrnptrsainmltmg statt.-- D, e ll. O e« r t r 1111 f 0 «w* I n n 0 d e s )»$ x t! 1 n I *Ä e »»w «* findet SanMiM den 8. Nveemder um d Uhr nachminagS ,« Fesiinal d«» Cni» Lim. tX„ PorzeÜ«u»aj)r 4... statt. Die Muqiiedrr »erden aufmemaw gkwacht, daß ÄntrSoe für die Geneiultzeriammluns dch längsten» st. d. M. hchnftttch an dk KüMjUsug MgchraK UiL. mSSSL