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Wiener Morgenzeitung · 1919-11-04 · Heft 284 (4.11.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 284 (4.11.1919)
Date
1919-11-04
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 Wien. Dienstag Wiener Morgenzeitung 4 November 1919 Nr. 284 führungest folgte, bewies, daß die politisch interessierte jüdische Bevölkerung Wettin ihrer Überwiegenden. Mehrheit national denkt und nicht gewillt ist, sich in den Dienst abgetakelter Notabeln zu stellen. Das jüdische Volk will sein GchichsäsP selbst entscheiden und will seine Forderungen ditf Recht und Freiheit öffentlich anmelden und erkämpfen. - .. ' Inland. Parteitag der dentschösterreichischcn Sozialdemokratie. Dr. Frey Übsle VSn geplanten monarchistischen Putsch» In der Debatte, die. dem Referate des StaatSkanzlars - Dr. Renner über die Verfassungsfrage folgte, nahm als erster Redner HaUptwanir Dr. Frey das Wort. Er fühktß > au», dast es aus die geschriebene Verfassung allein nicht LN komm», wart brauche auch ei« Nehkmachk, die den BestSNd ver Republik verbürge. Die Wehrmacht muh nicht allein «pnlllikanisch, sondern sie muß so zusaMmenaesetzt ,' und »rganisiert sein, daß sie unter keine« VsrhÜlhiusD ftNläft. VerNrcn.dbar ist gegen die Arbeiterschast, auch bann nicht, iv-emr die Negierung in den Händen von Kürgettichen W, Redner verwies auf die Mitteilungen Dr. Udlers, über fccjt . zeplanten monarchistischen P u t s Er schätze die Zahl der.^militärisch organisierten. Reaktionäre aus mindestens 2000, bislleichr seien es vier- bis sechstausend. Wenn wir, sägte er, di? Republik unter allen Umständen, cküch wtt Hewält. zü schütze entschlossen sind, öattit bürftfi tvir nicht Mrktzn, bis dir Neyerraschu-ttg kommt, sondern sind verpsMtet, NkM reaktionären Erschrtnupgen entgegtznmireke«. W ist ünecttäglich, daß man die stommupisten ei «sperrt, übt* tzftjenigen, die seit Monaten planmäßig - die Reaktiv« vor^ bereiten, herumlauft« läßt,' ohirtz ihnen das Gekirgste zu run Und ebensy unerträglich ist 6s, daß GicherhetisorFäne, Vollgei und Gendarmen eine« ft . schärft« Spät/tun än den Dag gelegt haben in bei AusbechUn.g kvMliniiiistncher Komplotte, bei der Äustzschmg «tonarchsstischer ünitriebe mnn aber von Spürsinn keine. Spur gefünven tvertre«. Das liegt nicht in den» mangelhaft«« Elfer der Wachleute und Agenten, bas liegt daran — ich käfin es nicht bemtsm, aber meine innerste UebekzeugltNg ist eS — daß es im DoNzetpräsidiunt Beanike gibt, Sie Niit den Reaktionäre« lk>uspiriercn und sie Unterstützen.. (Tin Ruf i Ws ist Elderfch?) Ich bin überzeugt, daß wir schon litt Läuft dieses Winters «der im Frühjahre einer bewaffneten rkältionüreN Erhebung nr,it den Waffen in der H.anb jverden entge,geütreten müssen. Gorge« tvir dafür, daß wir vorbereitet find und die Machtverhältnisft ini StüatS so sind, dag die Arbeiterschaft ihnen vertrauen kann. Mit datm wirb die geschriebene Verfassung däs ftitt, was Br. Renner versprochen: Der gtanüeite Fels, der die 'Republik schützt Und sichert. (Beifall.) Gtägtskanzler Dr. ÄSttiiet sagte in seinem Schluß. Worte: Alles laßt sich nicht in eiMni Atettt machen. Manches können wir durchseben, manches MüstdN wir zurüDeÜen, Die Idee einer Bunoesverkafiurig ist hier nichts ohne Lweisel nnb nicht ohne Skepsis aüMNSmm^u worden. Es wird Aus. gäbe der Genossen im VetsäsfuUtzsaUsschüsse sein, in der Ver« LLilung ver Komssetenzeii zwischen Staat Und Land das Nichtige durchzusetzen. Der Bundesvat hat hier! vielerlei Anfechtung er« fuhren. Er darf nicht zu einer ersten Kammer werden und muß nach dem Grundsätze berjSgäßDttidnötitäf zusamnren« gesetzt sein. Dadurch, daß seist Wwerspruch gegen einen Befchluh der Nationalversammlung öie Anrufung der Volks« entfcheidung bewirkt, wird er Mit dem deMäkratische« Gtzdanken vereinbar. Die VerlaNderilng der Schule steht Nicht im Aöälitionsprogcamm. Was die Details öettifft, steht die Frage noch offen und wird die Partei schwere Kämpfe zu führen haben, um ihre Auffassung durchzusetzen. StaatskaNzler Dr. Renner empfahl die Annahme der gestern vom Abgeordneten Dr. Dann e b e t g. zur Ver» fassungsfrage eingebrüchtett ResvluttöN, welch« die FovderUN» gen der Partei innerhalb des KoalttiöNsprograMMes enthalten. Dir Resolution wurde etnsttinmtg ängrnöNtmen. Dr. Friedrich Adler referierte über die Stellung» nähme zur Internationale und beantragte kiüe Resolution, m btt uttte" anderem ae agt wirb; - Der Parteitag warnt vor allen übereilten , Schritten auf internationalem Gebiet und beauftragt wen Parteivorstand, rlle Gelegenheiten der Fühlungnahme mit den verschiedenen Gruppierungen des Proletariats, die zur Wiederherstellung der Einheit der Internationale dienen können, zu ergreifen. In diesem Sinne ermächtigte er den Parteivorstand, den. Genfer Kongreß zu beschicken, beauftragt ihn aber gleichzeitig, sofort crtt das Brüsseler Bursau das Ersuche« zu kictztön, daß ded Genfer Kongreß mindestens uM ein halbettsthr' vertagt werde, da dadurch die Gewähr fruchtbarer Arve» bedsuiettd gesteigert würde. Diese Resolution wurde einstimmig angenommen, ebenso auf Antrag der Abgeordneten FraU Schlesinger eilte Sympathiekundgebung für das vom GttftNte-JtNperialismuö bedrängte Sow iet-RUtzlanb, ftener auf Antrag des Abgeordneten Paul Richter eiiitz Kundgebung für btt Be» freiung der Kriegsgefangenen Und auf Antvätz Hellmer (Wiener-Neustadt) eine KUltÜgebung gegen die Ausschreitungen des weißen Terrors iu.Un!atn. In den Partcivorftand wurden «wähik: Fritdrich Adler, Friedrich Austerlitz, Otto Bauer, .Union David« Matthias , El^erjch, Dliiyelm Meuüogeii, Adelheid Popp, statt Rcuiftt, Jakob Reumann. Karl Gerh, Ferdinand Gftrei Und Josts Tomschik und als Erfatzmitgliedet Johann Polzcr, Paul Richter, Theresia Schlesinger» Albert Scvec, Anton Wübek, Ludwig Brerschnetder, RoVLrt.Dattnebcrg Und.ÄäorielePrvst. SÄhslarytM, Mobilisiert gegen Italien. : ....^ . i I MttitKrdiktatur in Kroatien. 1.5 Berlin, 3. November. Das „8-U^r-2lbendbratt" meldE ÜUS Kür^H: Gie „Dtettd Wrcher A-itung^ berrchtst, SüdUawiep mobilisiere. 'Piß H^VMufungs» WerS^n Alt ÄbaftßnGMgett tisch SsMle ktzt« AweW dava«» dH si« tviegen der poNlifttzett ^agS erfoigön. HttVächft fssistt Dttf HahrsiLnge eindsrufsn w-rAe«. (Ks herrsche kein Ziveiset ÄeN, ^ast tzie MatiSAaliften d!s Ob^hMtz über drsi"nlgen Strömungön gewonnen haben, dir ein« DMMdllknh inU IsS t 1 sttch^ ar»S Äirüitt zttf-rg« fcheitte H S ü d s l a w i s n ' e i n e Art Mil i t ci r d i k t a t u r Za herrschen. Demokraten uni» Republikaner worden unter der Anklage des Hochverrates verhaftet. Matt erwarte ein NlLimatum Südslawiens an Italien. öindnLL (Dorat.'bcrg), BittzSuz Muchltsch (Gfttkttnütt), Robert Pvcußler (Salzburg) und Oskar H6lmev (Nied«r5st«rreich). Mit einer dio Arbeite« deS LkvttgresseS würdigenden Ansprache schloß sodann der V»rsitz«nde, Bürgetnrrister M u ch i t sch (Äraz), den Patttitag. Der monarchlMiKe PttLschveelÄch. Wie eine parlamentarische Korrespondenz ' meldet, wurde der Plan eines monarchistischen PutschVersticheS, den Dr. A d! e r am Freitag im Plenum deS sozialdemokratischen Parteitages verlas, vor einigen Lagen bei der Girk^Ecke in der Kärntnerstraße anfgefunden. Eß sei eine Reihe von Persönlichkeiten, die als Vronarchistön bekannt sind, einvernommen worden. Diese erklärten, »atz sie mit den Urhebern der Planes keinerlei Bet» bindung haben und den ganzen Plan tlberhallpt nicht lltß seriös betrachten. Die Sirk-Ecke wielt itt Karl ^tauL' „Desterrt'ich-Drama" eine große UM als der LrefMntt aller Müßiggänger und Kriegsverdleuer mit und ohne Uniform. Hie Wahl dieses Ortes für den „Verlust" eines WsstststckeA,!Dt vielleicht den Schluß zu. daß wieder ein G r tt d e n h il n d erzeugt wurde, um der NhnnttgSlosiMit Md Kritiklosigkeit- Msersr Pölitikük einen Höfen Mxerch zu,spielen. Gr»; «sttsS Amt l«r MaarSamt M BStketzrs- Km lKtaot^mt fttk DerkchrZwesell wurde dem Psrnehmen nach für die einheitliche Vehanblung aller mit dem Friedensvertrage Mammenhängenden Angeksgenheitm eine eigene „Mekkuug stir gefetzt gebenschd «nd zwischerlstaatliche Angelegenheiten" göschassen, ^iim Vörstäüd dieser Abteilung, dis aus mehreren Isnterübtstlimgen ßefteht, wnrde Sektionschef Dr. M ü l l e r - M a r t l n i erirannt. Da dle anderen Staatsäniter wahrscheinlich diesem Deispiekö folgen werden, so dürften dle schon bestehenden Aemtök noch durch eine stattliche ÄNzähl neuer KriedcMmtek vermehrt werden. . jU »TTH Üll T 'rtk Ein« ArnttsBevMage vor bsv Ntttkottalver^ommlttn^. Für Donnerstag. 4 Uhr nachmittags, ist vom Praskdenten Seih die NatioNalversaiNrnlung einberusen »vordem Aus der Lagesordnung steht als einziger Punkt die Vorlage für die am 12. November, dem Jahrestag der Proklamiening der Republik zi» erlüssende allgemeirrs politische Amnestie. Der Justizausschuß wird heute dte Vorlage beraten. _ Politische Informationen. Die SnbDmruission dtzr NtzMÄtiöttskmnmission hüt, wie wir erfahren, thke Arbeitsn bereits beendigt undmorgen begibt sich der Deltzgierttz Ä o S d nach Paris, um dem Biercrrat einen zusammenfassenden Bericht Über unsere ErnLhrnngSlage votzn« legen. Man hofft, baß der praktische Erfolg dstser Ak.toN eine L-eöensr'. it'.ekü-fl.'ftzll e.- Wien!« anDeutch» öste^retch sein wird, doch verhehlt man in gut uifiefc» rtchteten Krisen nicht hie Befürchtung, daß diese Hilfe zu spät kvinmt. Gvob lvlrd in Paris den Biererrat ln diesem Gitttttz informieren iltib Urrt sofortig« Hilft ersuchen. Netzen der Lcbensttütketaushtlftz ist es auch dringend notrvendig, daß die Etttenr« tn der Kvhlensrage ein wtchliges Wort spricht. *. Zwischen den Vertretern der deulschöftE^ichisüM Industrie und den Gtziverkschaften werben Verhandlungen gepflogen, um eine geregelte Produktion für dar nächste Jahr sicher zu stellen. Diese fü» b«n Staat so wichtigen Verhandlungen entspringen einem Initiativantrag des GtMtrk«tt)lc«3 Dr.Renriar und sollen in den nächsten Tagen beettdet werden. * Bekanntlich ist zwischen der Gtaatsregierung und der Läudekr.'gieritng von Oberösttzkttlch wo:)«» der vom Landtage beschtofscnett Ttanspottsielltzr. aus Holz «in Konflikt au?geb'0ll'cn. Zur Schichtung solcher Konflikte' ist nach der neuen Vrrsa'sung der Verfassungsgerichlshof berufen. Um Ist. d. Ät. soll dieskr Gerichtshof über diesen schritt entscheiden, doch dürft» es zu dieser Verhandlung nicht koinmen. da bis Absicht besteht, den Streit durch ritt Kompromiß auszugleichrn. PolMsche RmLschau. Die tttreittisch * Mische« B«rftK»dtgtttts»- verhandlun Sn in Waeschau» Dem Londoner Jüdischen Kottespondonzbürean wird aus Warschau berichtet: Dis ukrainische diploma« tische Mission, die sich behufs Führung diplomatischer WkhüUdlUvgett mit dtzr polnischest Feglerung in Aürschau befliidet, hat einer Neiße von jüdischen Politikern, unter anderen den zionistischen Abgeord« neten Grünbaum und Hartglüß sowie auch dem Porsitzenden d«r PolkSpartei, Noah P r i l u tz k t, Bö» suche abgestattet. Die Mission gab zu, daß P o g t o m ft in der Ukraine siatlgefunden haben und daß sich anch Soldaten Pötljurns an ihnen beteiligt haben, erklärte aber, daß die Negierung PetljliraS energische Maßnahmen getroffen habe, Pogromen börä»,beugen. Die Negierung erstrebe «ine Verständigung mit den jüdischen Parteien und werbe jeder jüdischen Untersllchlmgskommissisn ave- Material zur Verfügung stellen und alt« Erleichterungen gewähren, die jüdische Lage in der Ukraine eu urttersuchen. . Gltt Ittsttz jüdischer Natronalraß Ur die i^chechos * Am.23. Oktober 1919 wurde auf.Grun^ voraus» gegangenes' MrhstntzÜtttkft'st^^ llitztzk^ TttttzguU ' Per kurz vo hee sa tge undmüM zivn ist i s ch-e n Re i ch s k o n se» r ö n 1 n W i e n, hev letzten geiMinftllnSn . Tagung de« östHtreichifchrn Zivnistön, durch die ziostistischv ’Qv* gsnisativn BöhuienS und dis jüdiskh-sozialistifchs Arbeiterpartei Pvale-Jion in Böhmen der Jüdisch» Nationalrat für den tschekho-slowaktsche» Staat begründet. Das Präsidium des Jüdijchm Na.ionalra es, dcfftn Präsident Dr. Ludwig Singe x» Stad trat in Prag, und desien zwaitcr' Vizepräsident- Dr. Max Brod die tschccho-sloirakrschen Zionisten und dessen erster Vizepräsideirt Äubolf Kohn di« polllözionistische Partei vertritt, wurde üM 2Z. Oktober irr den Vo.Mt.tagsstuN.eN vom bamäligen Narödtti Vyboh empfangest und überreicht« ihm e'ltt Memorandum übep die ForderUstgest/(HÄ./tMschen( VoikeS^ tm künftige^ Staate. Namens des Narvdsit Äyboe begrüßte der b<t* malige Gizepräjident btzsseMst, der heutige Minister des Innern An to st in S v tz h l a, in warmen Worten bttz nütiottüljüölschStt Deftkebungtztt unö versicherte die Abordnung, daß die Behaiidlung dar Juden in dem neuen Staat im Geist« der Gerechtigkeit erfolgen »Verde Die Audienz war ebe»t beendet, als das geschäftS-' sich ende Mi.gl'ed dos Narodnt Vybve. Dr.F.Gouknp, die Mitteilung vvn der AnnahNie der'amerikanischest Note. durch Andrassy überbrach e, deren Bekatttttwerdest im Verlauft des Tages zur UMruasM der? Negie*' ntstg "burch den Mrovsti Bybor Mrie.' Go ist durch den Empfang dos Jüdistyon NationalrateS der SS. tobee auch für die tschecho-sloivakisch.-u Jude» zu eitiem historischen Tag gerrorden. Der Nakvdnt- Vybor gas über den Empfang am nächsten Tage ein ofsiztelLS^ LommuutquS heraus. Dis Bedeutung dieseerstens Schrittes des Jüdischen NatiotrslratsS geht am bGM daraus hervor, daß ihn fast sämtliche^ Juden in best damaligen bangen Tagen wie eine Erlösung begrüßtest Den» Nationalrat schlossen sich dann tu kurzer Zeit die VertreluttA vor vrtl-odoxen Juden, die im Verölst kvnsevaliver Judon „Sinai" organisiert flnb, der Landesverband der israelitischen KultUSgeNieittdeni Mährens, der Verband der israeli.ischen Kultusgeuielnden Schlesiens smoie verschiedene andere Kultuöge»uein.en. Korpotülwnett unD Einzewereinc au In der Slowakei wurde später dec Votksvrrband der Juden für die Slorvaket begründet. Keine DemissionsabstchLen PaderewSürs. ' AuS Warschau wird den „Polmichei, Lrimmm" berichtet t In klnxlnen BlAltrru tauchten dirscr Tage Grnichle über anactzl>che D r n, i s s, o n S y b s i ch t e n des MmiÜerprÜüdenten PaßekewSki «itf. Da diese Gerüchte zum Teil auch schoy dr« Weg m die üuslüirdischc Presse gesunden Huven, su jestgestkA daß sie durchaus den Tatsachen nicht rnrsprechcu. Das Ende der Friedenskonforenz. „New f> o r t San" meidet aus P.nis, daß eS rmst« mehr 'ast keinem Zweisrl mehr untklllcgi, du« dle Friedensfonserrm in den ersten Dezembenugen ihren Abschluß finde» wird. FuÜS der ungtzniche Frirbensvertru^ pW dah « nicht utitet« schriebe« sein sollre, weide der antetrkunliche Botschafter WaÜav dre Bereinigten Starren gegenüher Ungukn vettrrrrn. Di» Flumuner und die Ädriufiuge werden nach allerWuhrichemlichkeS bis -ur Abreise der amerikanischen Dllcgierten nicht criedich werden können, so daß Jratren dunir nur dtuch ferne BotschH L Washmgion weiter verhandeln wcroe. Äleltte Nachrichten. Kvktt, 8. November. Nach der „Tr i b uva" habe sich England, das bljetzt passiv geblieben war, zugunsten der iralienk chon Farderuirgerr betreffs Fium«- entfchieden und seinem Botschafter in Washington e»$r sprechende Weisungen erteilt. Berlin, 3. November. Eduard Bern stetst und Pwfessor Bonn haben sich heute nach London zur! K^nse.-cnz .er Zlga gegen Hüngersnvt begeben. Karl Knut-kh ist ast der Äbrsi.o »rach London verhtndert. DteM«, tz. November. Die kausmännifthen Ängestellten des Grvßharrbeks und der Industrie, der. Spedition, der Schiffahrt und dsS ZfuhrwesenS sind heute vormittags zur Durchsetzung ihrer Tariffordorungen in den AuSstand getreten. Die Angestellte« der Zigarettenindustrie streiken vollzählig. Paris, 3. Nohe»nber. Der Oberst« Rat hat beschlossen, Bulgarien neuerbtngs ein« zehntägige Bebenß» zeit für die Annahme der nunmehr geänderten tzrt» dkn-bebingungest zu gewähren. Die Anttvort muß Mt bem 15. RovNnber rintresfen,

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