Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 281 (31.10.1919)
- Date
- 1919-10-31
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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GeM 2 Wien, Freitag Wrsner MsxgKNZeiLrrrrA —_— j-- - —. ,_ , Tr '!■!-.- ~- - - --- - - - u i -'- - - Anland. Astisnalvers amMlrrrrg. Das Hmrverrichtete Mn« r«M ÄrSkit» One Möße Menge von Gefthesvotlogen wurde in rüWr AuseiNüNderldlge. meist ohne Debatte. zM Beschluß «dtzden. Etz die Lüüatze Leistend die Regelung des Nrkchres Mid Getreide und Mahlproduttc» und die BürtSge L^rcstrnd die Attltzebmg der SttuerdkgÜnstiguüg stik Alkohol zur Herstellung von Heilmmeln. In der Debatte erklärte der chMichsdMt Abgeordnete Gürtler, daß entgegen den vorgestrige» Ausjührungen des Abgeordneten R i e g e r, keim Partei nur vne MlaMMsMk ÄkMetünder Sozialdemo krmen, üdkk leine Ärbeittrratt anerkennen. Ohne Debatte wurden erledigt die Vorlagen betreffend' die Nebernahme des Bcr- MogensbeZHaüfc§Hü!bödllrg-i?öthklNM. lei Mrbetkettend GebKkn en- Legünstigungen aus Anlaß der Aufhebung und Ablösung der Zügdrrchte sowie betteftcUd dck B.rweNdb,ulkst dir von der Gemeinde Men ausgegebenen Schatzschcine. ÄLge-tdneltr Knnschak kritisiert die F'nanchvlsttk tztt GvtttiNde Wiest» tttSbrsondere die vorgestrigen Beschlüsse. ' Der Mdische ütrd chnMiche freiste». ».Möeordnmt ff o t st n t r erklärt. Nicht Beamten, kündern die Gmsler und GkschSnslkÄk sind reich geworden. Ädgeördnettk K u n i ch a k mit dazwischen : Dle tüdischrn! . Abgeordneter ff o t ß ft 11 t M» yikr Kollege Kunrchak, auch die chrtstliche ttl ÖMbit G a ck t ribl es k e jn e I»den iraacl Ste wetdcn mir nicht «Vreden konmn. m such HUt m tMtrNtv, ch l'chir christiiäm Fletschet oder SMtt' fa ihttüMn christlichen ÄfltHff In Wurst oder Latz Fleisch Nicht fmt dem Mttzt-ßen bütgttltchrn lsewrnn verkauft hat. . . Schließlich werden daß GeNdtzrmni-s» daß SichetkiettSwvch^-, Nnauzaustehergesttz und dsS Gesetz betrrstcnb materielle Hiise für die Lehrer ohne Debatte üngeuommra und die Ertzung geschlossen. Nächste Gi-tzttng am 16. November. 8lbg. Klein: Dte döntfkhett Bataillone sind zerschellt an den Folge» der bewußt-verlogenen GlegfriedenS-- 2l g i t a t i o n. Einer der Führer dieser Siegsriedensßlgitatlon sitzt unter Ihnen! . Das Kainszeichen der Mutschrtld. Skvg. M ti 11111 (Sozialdemokrat): Er rührt sich. Mfe nicht, brr. Dr. Niehl. (Zwtschonrust ach beiden Seiten.) Üög. Zittz: M'hatt- bis Riedeela-e MM, wir J&oIIttfl oen <8legk . Abg. Kle i »r Ihre Bukrraung wich t9 nicht aus ber Mit MW, vatz Ihnen aas Kaikksze ich«« bet Bluts ch ulb auf die Stirne gedrückt wird. Sie haben kein Recht, uns einen Vorwurf über den GiegfriebSstkeben zu machen; Sie haben eS dazu gebracht, daß unsere Brüder im Sudetenland unter fremde Herrschaft gelangt sind. Abg. Klein kritisiert weiter das Verhalten der Großbrntschk«, der««yseslsM?ek»s AmMr«ng srsshkm z» haben scheut und nennt sie die ausgesprochene Echuhtrnppe oss Gro^kapttatömus. - - De: der Abstimmung werden die Anträge des AÜSschtkfstZ aüg-twMlüLtt Und säMklichL AKLMeuttgsSÜtrel« üVgelehnt. ' .Das Airskkfbi Ädq«Mtt»« BüMMSlster R«l«Mrt w gen wemßuxt 4 G-mlkEVkS Dr. WMes. DSM Anstich:» der Be'ttrkSgerrchteS Josefstadt inStcasfächs» Um ZttskiMtttüng ßf Wfgerlchtlichen Verfolgung des Abgeordn'teii Reumann wszen Uebertretupg gegen die Sichertzrir Set Eure wirb, da «r< M itttt ÄsußtttkttM fytnU'A, die der Abg^ordnet« in felmr Slqeuschaft m BükgsrmeiW in Wahrung röfsentttcher Angelegenheiten gesprechs» hst, nicht st a t t g e g e b e ». In seinen AuSsÄhrunge« betont der Beclchterstatter. bah in der Hrhe des Aampfes aüs derbe» Se-.L«tt die Worte nicht auf die Dogschake Mgt werden. tee ÄerMüstunM im WtessrMd. H!«rm:s degrSirket Maeorknetee MzMkreektsiftek. Winter in t-i -tz-ittzllchsr W.rje seinen DrittgLtchkeitsantros ü^er die Verwüstungen im Wiriiermakd, Lainzer ZkvcwtUn und Praier und empfiehlt untei anderem Untet Berücksichiigüug der stttch-bak«u Not Und zur Verhütttug von SpekMtion uub Mchtt dir AtlS^be von Holz kt st «derkaretn, dt« hozu bStschttM. Mimsl ln dsr ÄscheHskz aus dem Tisrgartsn gx Men. Torwächter feiert' »nwrsuchrn »v di« Leute' dürres Holz «der geraubtes Und gtünes Hvlz herausschieppen. Der Attkecrtz wird MeSeeSstekreichischer Laudtag. . . J3rt der gestrigen Sitzung wurden Dorkagen bctrestöttd bü Gehaltsregtttiemng fftt dir Lihrr r und LsudrSan sest « llte » nach dem Cstk'Ms bt% Vtz.fas'UukMtSschüW angenommen, tvS'renb W Rlän tzrungs» und MjatzäNtrögs der DsutschnatiÄNalen üötzelehNi wurden^ Lei den SchlußarrZsÜhrungen des Neftrenten» Abtzedroneten Klein, kam t$ M einer kMigSN Ruöeinastdsr^ fetzung zwischen diesem und den. DrutschüäiioüSkeü. denk» er zurief, daß ihnen bas Kn ins 1 «ich SN bet Bl Nt» schuld auf die Stirne gedrückt sei. Ern brzi^Sgerichtliches Ersuchen auf ÄuSlreierung des Aö^eorbNcten WkgektNrifttzt KeuMSnn wegSn Uetridizüng des GeUreindeMss Dt. Gtafchkes ^wUkdS MSletzüt. MstrvliSk wurd^ die Mehnung. vom Nefereiiten mit dkm Hinweise, daß td der Hitze -deS ÄSttipfeS üuf beidrn Kritc« dis Warte nicht in die Wagschake gelegt werden. Dltt Hk-u-sfrse-ekn; Die Sitzrmg nahm sSlgenden BScläuf: Nach den Aus» fuykurMn des d«ll.)chnütionaken Generalrevn^rs) Abgeordneten Dk. Mitte kmaNn,!Welcher MehtekS Jusatz« Und Äb-- ändetungsatrtriigs grstettt hotte, ^mckt «s K riuem Zwifchk»- satt. Der Äeftvenk MgeöWnettk Skr in weistUn seinem Arylustaussührungen die ÄeSttstüttdungen dtzr Keutschntzkionslen zurück und erwidert üüf kitte Frcige eines chenlschttaLisnülett» wer denn schuld daran sei, daß wir de» ZkeWrfsett so «tüchikoZ gsgettüdechehsst, dstß'die Echu ldfkaa« sö ziemkich restlvS gelöst ski. ßH- Bierb aumer (deutschttationük)i K>br Elends- Schulb frage! Aög. K lk t tt (mit erhüLkner GtiMMsii: Gik Hatzen keine ttrsäche- Sekt E.'-üdssrieden zu ktttt'i.'tstt! Sie waren es, die UNS nach Saini^Germütn geführt Habe»! Gte-woktten bis deutschen Vatai-lonS nach Paris führen und Hatzen bis hungernde»^ Desterreicher nach Eatntverma i « geführt. Wg. Lun (deuischnattsnak)! Und stk hntzkn ditdeittfchrn Bsktztttotte -zerschellt! (Äegrnrnfr ßki m GsztaldemökLstkü.) |^ai>A.~-. j|.iii »W «l III mt*Mf »tu w ,»»,»»»««>. ««««» iStefete. %a§ hart Jüdischen drS ÄbrahaM Aeksetr. l. „ Wenn öas achijührige Refele des Morgens aufsteht, reibt es sich di-e verschlafenen Aeuglein, blickt in alle vier Winkel der Stube und sucht etwas. Resele sucht die Mutter. Aber die Mutter ist schon lange mit ihrettr AePfelkoLb zUtn MaLkt gegast gen und Resele seufzt: „Schon s-o früh fort!" Sie zieht das alte, verfchlisskNs WldcheU Sn, wäscht sich» ftatbet ttgrubkiNktt JtztzHtt, kt ein Handtuch sein soll, itstd tvocknet sich aß. Dann wird's klarer in ihrem Köpfchen, sie eeinnert sich'» daß heuke Dienstag ist» und dann, datz die Mütter heute Nacht Ichkrck» llch gehustet hat --- dkc Atem King ihr fast aus ■“* und daß sie ihr Wasser uttd Lin Etückchert Zucker gereicht hat, aber nichts wollte helfen!... Die Mutter hat s« sv seltsaut angkbückt -. * „Nessle," hat fic gefügt, „tu ich dir lelb-" Äefele hüt nicht geantwortet» hat sich in einen Winket gesetzt Und bitterlich geweint... Das ist alles» woran sie sich erinnert. Sonst weiß fit mit, daß fte bie ganze Nacht unauufhörlich geträumt hat, Sie ist schon gesund — denkt Nestle froh — sonst wäre sie doch nicht auf den Markt gegangen! Aus hm Tische findet fte ihr „Mittagksstn" vor- Levsttei: Lin GtücSchen Brot und ein bißchen Misch irt ölttertt gksprurtgenkit Glas. 'Nachdem sie die „Mahtzet^ stm tmkl w!kd sie traurig Uttd verzagt, Sie wünscht, es wSre schon finster und die Mütteu käme heim. kLenn et Eommer iß, da Hält es sie Nicht in bSt Etußii, sie (Zuft nach dem Markte, UM bei Mutter zu kein, lind wann auch» Mutter immer Näßt, daß fte nichts gelöst hak» Nestle E J>o£äülücklicht wenn sie nur dauern stehen bars. D!s ^evgtrtAgsri des N'pü-silonsÄommWo«. Di« N « p a r a < i o n 4 t » m ni 11 f re n hielt bf»w '«miitM'iM «mal <nt!alk »ü der Hosdnta e>n; SimwS ad. r« der ^tkttelkk btt o j x t f A b ft c 111i eff t i dt e n $ n i n ft 111 (Til ä b e » w rt t e ff Ennwätw s,c.Pkuvp. Grnfrttld ttktsx R o l d d a l l e k von ker Äld'Nktt Momarrn pkskll>ihaf. D ch o e l 1 er, It r b m» nnd Ltrako sch erschienen In -er Sltznna l?aw die N<tzchari-ttPfoMMn>iöÜ d^n IMtttttÜett Si< ff'.E vor. Ws m NM tti, NM tzir Zücrr-'cknscbe OiHific Blfift III «(Mil briflniH. tifff sti.w« 'Mid VS« bfn Indnür «llett in «ittir in rntzlijchcr Sprachtz Sbgesaßtett Dind.chrtst braniwvrlet werdin. De» F^ed0t«KSestxag «nd MAanM. Der Ltidk.rolet AiA-ordttttt 0 t ö J t tzelt sÜNpfl m emen ^or'rag Kder dic.Lra»kSsiMrn«en, in bifn ßr stkir: »f n Abmma vrs .tml nben Bichpetiadies Wad sich »tif ttt t « b t fl c tt 9 a ch t M i l t, ä r b r « steNm, wischst oder siittlSlrch, 'Html d'k -Schnli-cü ans VkM F t i i t t W # t) «t 11 ft ß Ö 8 » ® o 1 tt I* G t r m a i n m üttchmwa lvMnlen wnvfn, wns sich dn Lchuidrustinv auf ttw« ii ßirtibt» Kronen, bkian'en. Ob «S dem Stürisickrerär Dr, A S t's ch..ZkÜüützmWlib,'den Panttköit m benittiö'n, dtiüktt n,mt von eh«' ad. Dle'AuttiWkdäinMkl drS LiüattS >fl Mäüß'g VSn settn, Z ä d t n n 8 £ & 11» tl 4. Wtr^ fliiiilttt iüt 80 big BÖ 1'kbkttSNtitikl, Aohsiom, ^Kvhlr ütw. rm'ühveü. Wttiü. w»r Midi dck al'Mi 'Rrüüi kttis'iihrM yder attödlndlsche WlitttgSM it'l M Deckuxs erdilien kchnttn. w ist brr ZickimmGbwch unvkk- »ttriktich. Dkt isi'M.ll öttstt-Dollttr'K-tdik O «»0 M.lltvn«« $i£>nfrtj dm illr bm Wonm fifcrdhr, OikS etn^ Note nb n tt { gemünidtt, die bit Ltaat nicht bmüb'ichtigen kann, fs t*ttd vtr Eia»i bttltz w,eb'k zur Nöretintesie H:eisen uns kigenes .G.ld mtkardeu rnüssen »ttd bas Lp^cl deg in§i arsis tteue. Das 'ttni mt Gvlv „dr: wird enMdel tt, die Truden ob« ms ÄttS» lunv abwantze,». Der K.inkk'o.t lyud nur vernuekrN »vttdkn können, w nn skr Eka.ü sich solangeaustecht e-daitett Vis chm «,n« sc»e skonstetlakstn dir Msichle den Weg fük feitte Zm tilnft ittig Öt. ui—iüB' iW»iwwiM»»iiiiinni wimwnwm».. ■■«wnw Und gar, wjtnn barm Münd ekwss rauft. Jubelttö pflegt sie zu rustnr Ziehst du, MÜttsvchen, jetzt verkaufst du!" Ader dis Mutsee üntivveret bsntt gemöhnlich träMig: »Mu Jättttner, was ich vsrküUst, Min TSchttrchsnj Drei zdspekeu und der Tag ist bald zu Mdet"^ Aber jetzt im Winter hat Nestle auch diese Freude nicht. Schuhe hat sie nie besessen und barfuß kattn man doch bei fölchsr Kälte nicht auf den Markt tüttfett. Und so fitzt sie denn den ganzen Tag im Stübchen inid ivckitiet Und hxittet, bis die Mutter kommen wird. Wkttii es batm dämmestgeht fl« jeden Augenblick ans genstsk. „Schon finM. bald wird sie ksmmen." Mer es Hst mch gute SSette. In dem tlklnen Stübchen mir den b-rfs^renkn tzöttstersckst?lben ist'S schon finster, wentt'S dkauKen noU) itnmer Tug ist., „Es ist -och schon' stltstsk, wäeum kömmt sie nicht?" seufzt sie unWutbig. Und wenn es dann im Stübchen schon so dunköl wird, baß Nestst nur noch sie »velßen Kacheln des OfeuS sthimEtn fleht, daun hört.fte plötztich Echtitte vor der Tür. ihr kleines Herzchen hüpft vor Fteude: „Mutter kommt!" tust sie entzückt. Sie weiß, kein anderer kann es sein. Und da ist auch schon Mutter, 'müde, durchfroren kommt sie, stellt den Kord neben die Tür und ruft: „Wo bist du, Nefßle?" „Da bin ich, Mutter,, neben dem Bett, mach' Licht." Die Kfutlsr rttbt sin Streichhölzchen und zündet das Lämpchen an. Ein »schwacher Schein beleuchtet baö Stübchen, aber für Nesete ist es genug, — sie sieht Mutter auch beim blakenden Lämpchcn gut genug und mi d a«m ver^nüIt. „Mütterchen, wirst du Abendessen machen?" „Äewih," antwoctst die Mutter, „bist doch sicher hungng." . 31. Oktober 1919 9tr. 281 v v; Die Lander gegen Wien.. Linz. 8'i. Oktober. Jrn Landtag pt ojefltcrtc Atzs«vtdiretn( Straßer lZoualkrmosrar-Saaegen. vaS ieirenS der Landrags'» mehlhe t alles ttrm Anlttß .genommcil werde, »m tz e g em Wien e,ne s y k! t m « tj f d) c Heye v u.r «5Ul ü b r e n. Gegen daS schwar^pclbr koisertiche Wien bade map nie Ltcllutttz ^'nommen. Jetzt ln eS. moral lch nu-bt m v'nanl? Worten, daß man argen e'nr Sradt demtt hetzt. Selbst vott den .Emenltvertreicrn sei da,aut hinaem-esen worden, baß % «erst die Länder h e l s e a m ü b t t tt, bevor die Entente M Hüfe hcrangeLogm werde«ckörtne. PsMische^RUrrdschau. M'tteilrrnx'en ans alle» Welt. Nach einer amerikanischen Mitteilung sind im Welt» Wrn 460.000 Soldaten gesatten. 2. Die Lag» I u d e n i t s ch' vor Peteröbnrg ist sehe bedeshttch. D e n t k i n kämpft «iif bt( ganzen Ftorrt von Kiew bis Zacizyn und had Örel sttttckttkrett.^orettesch verloren; Koltschak hat TobolSk genommen. — Polen st«ht vor einem groben Streif der zum Zweck der ErzwinflUttg -von Nemvahlen - zum Landtag lüfiemeet tokbr*-: Die KohlenfSrderung in Oberschlesien ist «ms 100.000 Tonnen gestiegon. der AbtraMort Ssjsett sich. Ame r lta will das Mandat, übet bk Zitiki nbktjnsn. — Die englische Negrerung ardeÄ-t Ms die Berle gtttt g der AriedeilLLLnferenz nach London hch». Polen Mt den FrievenSvertra^ wmfijktt. — Bat Kerl itslisnilchen Wählen soll ö^Annunzlo die Führung der LbvofliiM übetnchmem — Im 'sMichm Elsaß ist es zu KMidKduttMtt für die RvtonSMie Elsäß-Lothring««» gekommen. 7s a tt will Las Bündnis;imt . ««ßtenb etnmtrii — Jtt tt n ga r « steht die Errichtu„g eintz, KMUli-USttjii.'rUns bsoorbU Dahlen kosten sm Fruhjohr vorMöMMen wekLe«. Gas BefiMn Hüvses^h« sich wledt» tersch liNtnert. An) die Ergreifung des Mörders Tisza S wurde eil Preis tan Sö.OW) Kronen gefetzt. ,7rvxy.v..w v..w vw. tätsSchticho Friede' kaum »ok MäeH oder Ävrkl nächsten Jahre» eiw»^ trctsti wrrde. Die Kohle nkrt.se tt» Paris hat sich ver'chl chtert. DcM 'ä'st werden bedeutende Einjchräuku.ntzeN, Äle Kkklfe kn JttgoMwie«. In Jugoliawicn ist C;ii# doppelte schwere Krise ausgch. brocken: Der Verfall d e S. R e, ck e S i tu Inner L steht bevör, ondtrerle-tS troltt wieder der Ausbruch «mrs KrieM mit, A al w. E n'ge Mugl eber det Wiener a m e r i t a n t* sch « nM »ssi 0 N hohen HA b retts nach A g r a m begebe«, am de m ÄUtb^uch der Kuse an Olk und Ettstr zu sem «tth nnttl Umständen hclsevd emgreisrn zu tLnnen. Durch btt fort*, gesetzt« Zttbattl alnmg A a d i c'. dmch dte Gegensätze Msche» Zkturnlistcn nnd Föderal sie« ist lm gegemvärtitztn Äugenbbck «t ganz JutzSstsw en «ine sv mtgeheme Svammng, daß man ift. wenigen Tasten den Ausbruch der Kräe erwartet. K r 0 a t i ttttz- und G l a w 0 n l e n, d i e t h e tn d t 8 ö 6 erreich t» schrnsl 0 we n i s ch e n G t b r«i e, und Dairnatirtr wollen sich von Merb,«n u n a b h ä n g 1« machen «rth einen eigenen ^icat bilden, der eigene Betwalung und, icigen« Peamt« besitzt. Die. ..z en ßr a li 6 is ch e N egretung in Ocltzrad macht alle Ersuche, der.inneren Knie Herr zu werden und hofft, sie durch die äußert Überwinden zu lönuer». . .. Gpattttüng ttt dek Tlowakrek. In dem von d«n Dchechm besevlen nordunganschen GeEreL ist dis OpamiUUst ttt dek stattzakischeii Bevötketttrig/ auf das littKkkßt sestiksten UNS der A ü S v t u ch v 0 n. It tt r ü t) t » wild Midlich ktwch titt. Wie tn ntniiin>'üi-mi!i!itrisch<n Kreßen verlautet, füllen dtß rumänischen Truppen b.slikr Bnbapest nur dr-hM Nicht verlassen'hadert. TschtL e tt Hi Ne M blickM, knilS deketi Lage sich in NordililgaM Lekjwelsttt tztz» fhlllM MH* ■ mw> ii<»mwwmww ■ iimni <mmtiij.iw»» >*muikwamm „Kein, ich mag nicht essen ~ aber bn willst Vvch essett." ,Miti, ich will auch nicht, ich habe mit auf tHWt, Markt ein halbes Pfund Btüt gekauft und dazu eiftfeti angkfaulten Apfel gegessen " mehr als genug!" Die Mutter macht im Oferi ein kleines Ferwa an. stellt einen Tvpf Wasser üvdts Feuer und setzil lich dann zu Nesel«. Nesete blickt bald aufs Feaer,' bald auf dis Mutper, und es ist ihr p gut, (4 warm... Das Wüffse begiMt ftsylich zu ftedett. bieMukM recht t\h bißchen Graupe« ein und bald darauf ist das MS«dessen fertig. Nach den Skstt-tt zwei Löffeln verhuftet sich dis Muttee. Nessle hört auf zu essen und wartet, bis lbss Husten sich legen wird. Die Mutier möchte Ihr süM» baß sie doch ulcht warten und essen solle. Aber de« Husten würgt sie und sle kann kein Wort hcrauSbrttiM^ „Nbüjt husten, Mauerchen," bittet Resele, mi- TrSnen tn den Augen. . „Tu ich die leid, mein Kind?" fragt die MnM, nächstem sie ausgehustst, und suetcht Ne feie Mltch. übersHaar. Mer anstatt zu anttverM. legt Nestle ' um Ihren Hals und weint. n. N«1sk« ist ztvölf tzahre alt gewerben, GS lst Gemmer, uns das gvtdene Licht zieht auch MM auf dis Gaffe. Ahse was will sie ba tun? MsunblMW. hat sie keine. Alle Mädchen in ihrem Mtetk tmgßtt! «rrdetttkiche Kleiber sie hat nicht einmal ein Paar Gchuhe. Wer sollte sie da mögen? Nu» ein« KamerM». hat sie »- die Mutiert Die ist gut, ja gut. -lliks tur sie ihr zukieüe. bemüht sich ssgar. nicht zu husten, wenn Nestle sie darum bittet. Nur bei Nacht hilft atkes Bittön tu..-!S. Heute Nacht mt es wieder ss schkeittkch. Oft mu> vft hat Nestls kt Mutter Msste üecüM.