Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 276 (26.10.1919)
- Date
- 1919-10-26
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 Wien, SvnmaK Wiener MorgenzeitumA 26. Oktober 1919 . Nr. 276 rein wissen und' . legen feierlich Verwa hrung ein '.und .'rufen Nein und abermals Nein. -Wer mit uns eines Sinnes ist, der trete auf unstre Seite und heiss uns retten, was -noch zu retten ist. Architekt Oerley teilte unter Bewegung der.Lersamm-- fiötg mit, daß sich in Wien Gesellschaften gebildet haben, .die, mit holländischen Gesellschaften liiert, das. ganze Geschäft des Verkaufes der Kunstwerke'ins Ausland dnrchführrn und gewissermaßen vom Staate das Monopol erhalten sollen, wodurch der Verkauf ganz' in die Hände von Händlern gelangt, die selbst den größten Vorteil daraus-ziehen werden. Die KohlerrrröL. ■ Die Kohtenz-ufthübe "waren am geMgen, Tage-so geling, .daß die Situation, -andauernd einetrostlose ist., Die Zuschübe reichen immer gerade nur 'für einen. Tag aus. Besonders stark sind die Zufuhren an Braune Kohle gesunken, wobur chhie Krise sich intensiver. gestaltec. Nach wie vor ist aber der Waggoninangel eine der Hanptursachen dieses jammervollen. Zustandes. Die Tschechen erklären, wegen ihrer Nüüentransporte 'keine Waggöns für unsere Kohlensendung augenblicklich zur Verfügung zu haben und" die seit langem erbetene Aushilfe von. Frankreich ist bis heute noch ausgeblieben. >. Die Eftrläuft/ Mus Ost rau sind 30 Waggons K-ohle und -7 Waggons , Koks emgetwfjen. Davon . erhielten i:10 Waggons die Staatsbahnen, 19 Waggons die Gasnnd Elektrizitätswerke, 1 Waggon die Gemeinde Wien, -7 Waggons Koks wurden in die Provinz geschoben. Aus Ob er sch lcs ie n liefen 284 Waggons Kohle ein. Davon erhielten unter anderem die Staatsbahnen. >18 Waggons, die Privatbahnen 2.6, die Gemeinde Wien 3, das Elektrizitätswerk, 26, die Verbraucher in Wien 62 Waggons. 87 Waggons sind für die Provinz bestimmt. Aus Polen kamen nur 2 Waggons,, die außerhalb Wiens gingen. Das Elektrizitätswerk erhielt gestern nur ^Waggons 'aus Oberschlesien, 2 Waggons aus Nordwestböhmen und 57Waggons-ausPolen, insgesamt also 65Waggons, während der Verbrauch- 95 Waggons beträgt. Die fehlenden 30 Waggons »mußten abermals dem kleinen Vorrat, der immer 'mehr zusammenschmilztentnommen werden. druck und 732 Villach polstert, dagegen langten 1 7. 0 0 0 U n* garn in Villach und Innsbruck ein, obwohl die Friedensvcrhandlnngm nnt Ungarn noch nicht einmal bemannen haben. Die dentschösterreichjsche Negierung hat trofe der Äwbsenrmd Lebensmittelnot glle zweckmäßigen Borbereiiungen znw Uebeniabme rmd zum Abtransport aller ans Italien eiutreffend'M Kn'egsgefangenen getroffen, was von den Heimkehrern auch allgemein anerkannt wird. Verminderte BroLerzerrgung irrfolge Kohlenmangels? Zu den Gewerbebetrieben, welche.unter der Kohlennot stark zu leiden haben, gehört auch das Bäckergewerbe. Wie - mrs ans diesen Kreisen mitgeteilt wird, soll die Belieferung der Bäcker mit Kohle so gering geworden sein, daß einzelne Betriebe damit ihr Ai.slaugA nicht mehr finden und sie vor der Gefahr stehen, die B r o t e r,z e u g u n g h e r a b z u m i n d e r n oder selbst eirrz u.st elf e u, wenn sie nicht genügendes Heizmaterial erhalten. - . Auch das Holz ist schwer zu bekommen und stellt sich so teuer, daß die Bäcker.mit ihm nicht länger arbeiten können, außer — daß d e r B r o t p r e i s w i e d e r erhöht wird« Zwar ist die Situation noch nicht so, daß man von eiltet Katastrophe sprechen kann, es kann aber dazu kommen, wenn die Bäcker nicht rrtchlicher mit Brennholz versorgt werden. Schweizer Hilfe für Wie«. Aus Zürich wird, gemeldet: Dre Schweizerische TrlegraPhcn-Jnfomiation meldet : Angesichts der Wien hier vorliegenden außerordentlich ungünstigen Meldungen über die Lage ' der Stadt wird das schweizerisch e H ilf-skomitee in den nächsten Tagen zu einer Sitzung zusammentretcn, in der 8 er Beschluß gefaßt werden wird, stir Wien eine großzügige Sch w e iß e r H i l fsaktion neuerlich ducchzuführen. . * Sitzungen Im Aatharrse. Der Stadtrat tritt Mittwoch und Donnerstag voimckägs zu Sitzungen zusammen. Der Gememderat hält am Mittwoch um 4 Uhr nachmittags eine Sitzung oft Auf der Tagesordnung befinden sich unter anderem auch die Berichte über die neuen Gemeindesteuern. - ' - * Die Eifenbahnkalastroph^ ouf der Strecke Ratibor-Troppau. Aus B e r l i n, 25. d. M., wird telegraphiert: Das „Berliner Tageblatt" meldet aus B ceslau: Die Zahl der Opfer des Eisenbahnunglücks in der Nähe des Bahnhofes Kranowitz ist nach Angabe von Mitreisenden auf sechzig gestiegen. Auf dem Wege nach dem Krankenhause starben zwei Schwerverletzte, so. daß sich die Zahl der geborgenen Toten auf 21 erhöht. Verletzt fi n d 113 P e rs o »e n. Verhaftung eines , ungarischen Mordbrenners. Der von der Stadthanptmannschaft Öedenbnrg wegen Mord,'Raub Und' Diebstahl steckbrieflich . verfolgte 22jährige Bela G <t tt t u et:, wurde am 24. d. M. .in der PrigiLtenari, Dresdnerstraße. 66/, ausgeforscht und dem Landes gerichte erngelieftrt. Gauttten, war unter der Näteregiernng militärischer Unterkommandant und hat sich in dieser Eigenschaft die Delikte,' wegen deren! er verfolgt wird, zuschulden kommen lassen. . * Der. Wiener Drlephonfkandnl. Durch die täglich sich - immer krasser gestaltenden M i ß st ä n d e - im.Wiener Fern- . sprechwesen hat .sich der Verband der Industriellen, - Kaubleute und Gewerbetreibenden Deutschösterreichs veranlaßt gefunden, eine Eingabe , an das Staatsamt für Verkehrswesen - zu richten, worin einleitend konstatiert tviro, daß' trotz dev., an den maßgebenden Stellen zu wrederhpltenmalen gemachten Versprechungen hinsichtlich einer weitLstgehendcn Bvssemng der n n h ält h a r en .Telephonverhältnisse dieselben sich von Tag zu Tag verschlimmern und die Mißwirtschaft bei allen Telephoneinrichtungen sich zu einem Skandal ausgewachsen hat: Die ■ tausend .und abertausend Beschwerden über bfe Wiener - Telephonverhältnisse, heißt es ferner, lassen klar erkennen, »daß die latenten Mißstände unhaltbar geworden sind.'und dringend? Abhilfe erheischen. Der Verband ersucht schließlich das Staatsamt um sofortige Einberufung einer Kommission, welche unter Leitung unparteiischer Fachleute die vorhandenen Einrichtungen zu Prüfen und geeignet- Vorschläge zur Verbesserung der Telephonverhältnisse ■ zu. unterbreiten hätte. * Erhaltung des ArbeiterstrnÄeS in gewerblichen De-- trw&cit* Nach einer gestern erschienenen Vollzngsanweisuug des Staatsamtes für soziale Verwaltung vom 16.-Oktober bleibt der Gewerbeinhaber bis zum 31: Dezem ber 1919. verpflichtet, für jeden Arbeiter oder Angestellten, dessen Dienst-' Verhältnis seit dem 26. April 1919 gelöst wurde, einen' neuen Arbeiter-oder Angestellten in den Betrieb einzustellen.., Diese Vorschrift findet keine .Anwendung,' wenn das Dienst-' Verhältnis im Sinne der Dollzugsanweisung des / Staats«' amtes für Justiz vom 25. September 1919, St.-G.-Bl.N. 462, über' die Beschränkung der KüMgung - bestimmter Dienst-/: Verhältnisse gelöst wurde.' * Czernowitz ohne Licht. Die Agentur Dacia - meldet ans Ezernowitz: Nach einer Meldung der „Czernowiher Allgemeinen Zeitung" - stehe die Stadt Czernowitz infolge der unzureichenden Kohlenversorgnng durch' die Zentialreaicrnug vor ' . einer B e l e u ch t u n g s k a t a st r o p h e. Die Elektrizitätswerke sind nur noch auf 24 Stunden mit Kohlen versorgt und werden ihren Betrieb emstellen müssen. . . Kasseneinbruch. In der Nacht zum 25. d. M. drangen Schränker ut tks Geschäft der Kunstfedernstrma R o s e n b e r a,. m, Lindcngasse 37. Sie legten die Schlösser etner eisernen Kasse bloß und eibrachen sie dann. Die Täter erbeuteten ungefähr K 180.000 Bargeld, darunter 12 bis 14 Banknoten zu je K 10.000 und 22.000 Mark in roigestempelten 100-Markscheinen.; . Arrfammsttstotz zweier StratzendahnzZge. r An ter Mariahilferkreuzung ist gestern nuchjhalh' 12 Uhr vormittags infolge Versagens der Bremse ein Straßenbahnzug der Linie „8" auf der Fahrt nach, Meidling mit einem gegen den Stadtbezirk verkehrenden Zug der Linie „58" zu sn-mm enge stoßen.. Beide Züge entgleisten und viele Fahrgäste wurden umgeworfen. Die Feuertvehr und ein Hilfszng der Straßen--, bahn bemühten sich eine halbe Stunde lang, die Züge in die Geleise zu heben; so lange dauerte auch^die Ver^ kehrZstörung nn der Stelle. Bei dem ZusaMMenstoß wurde wohl niemand-verletzt, Hach hatten drei Frauen unter dem EindrM des Schrecks Gesundhe it s st ö r n n g e n erlitten:- die 28jährige Private Josefa 51 am in, Schönbrunnerstraße 53 wohnhaft. Auf- . .reguZgsznstände und Nervenkrämpfe, die 50jährige Private Anna Schneider, Kellinggasse 1/ Ausregungs- Mstände und Kopfschmerz, und die 32jährige Kassier in Marie Reicher, Herklotzgasse 25 wohnhaft, leichte Llnetschungen atn linken Oberarm. Die 'Rettungsgesell- Schaft leisteLc. ihnen erste Hilfe. Die Langsame Heimkehr der Kriegsgefangerrev. iJLalienische Versprechungen. Beuarzugung der Ungarn. Amtlich wird vrrlantbart: ' Anfangs September wurde vom dcutschösterreichischen KriegsgLsangenenamt mit dem italienischen Korpskommando in Innsbruck nereinbark, daßtäglüchdrei'ZügeundeiuSani-' ttät'szug mit Kriegsgefängenen aus Italien in Innsbruck semtressen sollen. ilnmirtelbar nach Abschluß dieser Besprechungen kam jedoch Lie bis dahin gut vonstatien gehende Hümkchrerdewrguvg auö^. iJtalien i n s S t o rf e n. 1, ■ r- ’ Die vom dtzntschosterreiHischen Krietzsgrfangeuenamt, hierauf?am 4. Oktober bei^ der italienischen'Mililürmissionin Wien erhobenen Vorstellungen hatten den Erfolg, daß die HeimbefördernngderGefangenenfürdie snächstenWochen in bi.ndenderForm znge- ■f ci g t wurde. Trotz dieser Zusicherung scheint die italienische Regierung die notwendigen Verfügungen .noch nicht getroffen zu haben» denn es haben beispielsweise in der abgelaufenen Woche nur ft 19 d e u t f ch ö st e r r e i ch i s ch e H e i m k e h r e r Jnns- Wechsel im Präfidrum der NeLtitngsgesellschaft. In der vorgestrigen Sitzung des Aktionskomitees der RettungSgefellfchaft würde der Rücktritt des Präsidentm C h l u m e c k y bekanntge'gebcn. Der ehemalige Baron Chlnmecky begründet diesen Schritt mit seinem hohen Alter. Zum Nachfolger wmde Herr G o r u p, der ehemalige Präsident der Wiener Polizeidnettion, gewählt. * Rechtsanwalt Dr. I. Kimme! haj seine Kanzler nt Wien, IX., Kolingasse Nr. 3, eröffnet. * LeLeusmüdr. Die 21jährrge Verkäuferin Marie Schütz, 5. Bez., Wimmergasse .11 wohnhaft, sprang gestern nachmittags bei der Ostbahnbrücke in den 'Do n a n fä.n tt l> wurde -aber vom Fährmann der Ueberfllhr lebend aus dem Wasser gezogen und von der NeMlngsgesellschaft ins Nudolfspitalgebracht.Lebe ns- . Überdruß ist die Ursache der Tat. * Sperrung von Guthaben in der Tschechoslowakei. Aus Prag wird gemeldet: „Bohemia" erfährt, daß das Finanzministerium alle Guthaben, die aus Verkäufen von Effekten in Wien herrühren, bis auf 30% gesperrt habe. Diese Maßregel steht wahrscheinlich mit her bevorstehenden Vermögensabgabe rnr Zusammenhänge. . t * Hoover in SLeinamangev.Aus Sleinamanger wird uitter dem 25. M. gemeldet: Der frühere-Libcnsmitteldiktator der^Zentralmächte, H.o o v e r, ist heute in einer ganz besonderen Mission Englands in Steinamanger eingetroffen. Mister Hoovrr wird. unter erberem auch die Lebensmittel- Verhältnisse Wchungarns studieren. Der gewesene Schweizer Burrdesprafident gestorben. ' Aus B b r n wird gemeldet: Heute ist m L u t r h der ehemalige Bundcspräsident Engen R u s f y, Direktor deS Jnternattonalen Bureaus des Weltpostvereines, im Alter von 65 Jahren gestorben. * Geuerrl Starkrwitsch gehängt. AM Ndoskau wird gemeldet: Der frühere, zaristische General S t a-r k e w i t s ch der als Befehlshaber von Sowiettrnppen gelegentlich ■ der Einnahme von .Kursk durch Denikinsche Truppen diesen m die Hände Afalten war, trncte auf BeM Denikins g e h ä n g't. * Anfall. In >der Invalidenstraße wollte gestern die eirährige Private Gabriele R o b i t s ch e k einem Automobil ausweicheu und wurde dabei. von einem Fiaker überfahren. -Sie -erlitt -emen Gelenksbruch im linken Ellbogen und Wunden gn der Wange. * Eine brotlose Woche m Innsbruck? Aus Innsbruck wird gemeldet; Nach einer brotlosen Woche sind die uMwendigeu Mehlsendungen tingetroffen, sy daß heute wieder Brot ausgcgeben werdenkann. * Dlusgehobene Dakkraratyartiet Gestern nachmittags wmde vom Poüzeikommissarrat Joiessiadt im Cafä „Wien", Schlösselgasse 28, eine - aus-fünf Personen bestehende Gescllschast beim B a k k a r a t s v i e l betreten. Der Gesellschaft gehörten an: der 63jährige Privatbeamte Friedrich' F l e m i n g e r, der 30jährige Mediziner Moriz D e u t s ch e t, der 49jährtge Kaufmann Anton P ü r r, der 48jiährige Kaufmann Morr; Moier und der 28jährige Korrespondent Ludwig Krim ui.e l. Die Gesellschaft spielte mit Tarockkarteu Bakkärat. .Ein Spiel Kartest und K 240.— wurden beschlagnahmt. Die Strasamtshandlüng ist eingeleilet. -' * Razzia nach Ausländern. Am 24. d. M. früh . wurde durch Organe des Polizeikommissariätes Innere Stadt im erstm Trakte des G r a n d H o t e l, 1., Kärntnerrmg, eine .. Vision der Hotelgäste in der Richtung vorgenommen, ob sie müt den vorgeschnebenen Dokumenten und den AufenthaltsbewilliguiigeÜ - versehen find. Dabei wurden 76 Personen peilnstriert, von denen zehn wegxn des Nichtbesitzes der AnscnihaliSbrwiÜigung bis zu L 1000 polizeilich bestraft worden sind. Es wurde anch' ihre Abreise veranlaßt. * Die Streifung im Cafä Habsbirrg. Wie berichtet, wurde am 23. d. M. nachmittags vom Kriegswucheramte unter Zuziehung von Kommissionen der Finanz- und Steuerbehörde eine Untersuchung der Gäste im Cafe Habsbu'rg in der Roieuturmstraße vorgenommen. Bei den Angehaltenen wurden 1,170.000 Krönen in adgestempelten, niehr als 80.000 Kronen in unabgestempelten Kronenuotrn sowie 22.000 Mark, 15.000 Lire - und kleinere Beträge in Währungen fremder Staaten gesunden. Drei Personen wurden wegen K e r t'e n h a n d e l s mit Tcxtrl- und Ledcrwaren 'm Haft dehalten. Gegen 15 Personen wird das Verfahren wegen Ausweisung eingelertet. Fünf Personen wurden wlgen unbefugter Gewerbeausübung angezeigt und 80 Personen der Finanzbehörde zur zuständigen Amtshandlung übergeben. * ©ine Spende des Polizeipräsidenten für die amerikanische Ansspeiseaktion. Die amerikanische Kmder- HÜfsaklion hat vom Polizeipräsidenten Schober eine Spende von K 1000 für das östeneichssche Kinderhilfswerk erhalten,, die von folgendem Schreiben begleitet war: „Aus Anlaß der heutigen Vorstellung in der Oper (Aufführmig. von „Boheme" zugunsten der österreichischen Kinderhilisaktiou) erlaube ich mir als Ersatz für. den Ausfall, den die Aktion' durch die Benützung meiner' Dienstloge erleidet, einen Betrag (von K 10U0 für das Kinder-- hüfswerk zu übermitteln. Genehmigen Sie den Ausdruck vorzüglichster Hochachtung, mit welcher zeichnet Schober " v Keine n ur Währung. Amtlich wirb mitgeteilt: Die in einigen Abendblättern nach der „Bohemir" gebrachte Mitteilung, wonach Staa ssekretär Dr. Reisch am ü. Jänner 1920. di« Ausgabe einer neueti, b«r lateinischen Münzunüm. angegliederten Währung - placke, . entbe h r tj jed er B e - grünbnng. Äh, ... V,; «rf {'M :Ä|jSG AU EN! 53166 'tntn. fa bim ie YammmiQ WltN.V. BACHESlCA^E M2 # Kammevstenographenknes. Im Stenographenamke .der Nationalversammlung »«.pird ein unemgeltlicher Kurs, zur H e r a n b i l d u n g v o n K a nr m e r st e n o g r a p h e n abgchalten werden. Einschreibungen für denselben am 1. und 2. Noveniber um 10 Uhr voruuüags im Steno graphepamte (Parlamenrsgebände). * Weitergemährung der Arbeitalo/emmLerstüstung. Nach erster gestern erschienenen Bollzttgsamvelsling des Siaats-- amtes für soziale Verwaltung vom 13. Oktober 1919 bleiben die gegenwärtig in Geltung stehenden Borschrsiten über die Arbeit^» losenfiüsorge bis 3'l. Dezember 1919 i n K r a s't. Promotion. Herr Isidor. 5k l a b e r, Obmann der Fimrersüiast des jüdischen .Wanderbundes „Blaü-Werß", wird 'morgen Montag nur 11 Uhr vormittags im Festsaale der Wiener Universität ^nm Doktor der gesarntcu Hrilknude promoviert. * Briefe aus Amerika. Für Selig Drucks ist ein Brief aus Amerika (Toronto) emgelangt und in der Admmisttation der „Wiener Nkorgenzeituug" zu beheben. _ * Gesuche um Anfenthaltsbewilligrnig. PmkaS Blatt und Salvmvn R o 1t e n d e r g.. deren Adresse , nn» bekannt ist, werden aufgefordert, sich beim Jüdischen Nationalrat^ lTaborstraße 20». zu melden.