Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 265 (15.10.1919)
- Date
- 1919-10-15
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Nr. 265 Men. Amrwoty 15 Oktober V1- 28. Oktober StaatsfeierLag in der Tschecho-Srowaker. Prog» 14. Oktober. (Tel.*Äomp.) Das angekündigte Gesetz, wonach der - ß8. Oktober als Staalsseiertag erklärt wirb, würde heute von der Nationalversammlung angenommen. Muna wird Amnestiert. Prag» 14. Oktober. (Tel.-Komp.) Wie tschechische Blätter melden, wird Präsident Masaryk am 23 .Oktober mehreren-taüsenb tschechische» Militärhäftlingen und in Untersuchung beffMichcn PersonmAmirestieerteilen.Dresesoll sich auch aus Muna und Genossen erstrecken. Ein englisch-tschechisches Abkommen. . -Präs, 14. Oktober.. Der tschecho-ssowak'sche S^cit schloß wü England.. einen Vertrag. wonach die Tschecho-Slowakei an England Emailgcschnr um 40 Millionen Kronen liefert. Hlinka in OlmKtz interniert. . l4. Oktober. Nach Meldungen, die aus Osriisitz hier eingelangt sind., ist Pater Hlinka dorthin gebracht worden und wrrd sich, dorsselbst zu verantworten haben. Die tschechische SLeuerrsform. Prag» 14. Oktober, (Tel.-Komp.) In der heutigen Sitzung der Nationalversammlung brachte die Negierung zwei Vorlagen rm, wonach das Personaleinkommenstcueigesetz geändert, respektive zy den Normalgebühren Kriegszuschläge eingeführt werden. Nach dies« Vorlagen wird die Bestimmung getroffen, daß das Ezistenz- MMimum für die Einkommensteuer mit Beginn des Jahres 1919 dp« K 1000 ett? K 80,00 hnmufgesetzt wird. Für die Jahre 1919 rmd 1920 wird ein Kriegszuschlag zu den direkten Perionaistmern sestgesttzs. Und zwar wird zur allgemeinen Erwrtbffeucr Zuschlag von 25öty« der orderitlichm Steuern kür'Angehörige der ersten, und zweiten Klasse erhoben, Angehörige der dritten Pleuerklaffe zahlen 80°/<>. In Steuerklassen nicht ein gereihte Stmerträger zahlen 120?,» oder 80°/oige Zuschläge,, je nachdem hr« Steverschuldlgkeit K 300 übersteigt oder nicht. Die Wiener KmrstvsMnfe «nd die T'chrchen. . Prag, 14. Oktober. (Tichecho-slow. Pteßbur.) In der heutige» Sitzung der Nationalversammlung richteten dre Mitglieder Kwapil, Dc» Bohumil Nemee ü«d Genossen an den Minister- Präsidenten eine Anfrage bezüglich des beabsichtigen Beikaufes von Kunst-: / und hrsiorischen Gegenständen in der Republik Oesterreich.' In der Anfrage heißt es unter anderem, daß sich VUer dlesen Kunstgegenständen viele befinden, welche aus Böhme» nach Wien und den übrigen Gebieten Oesterreichs gebracht worden waren. Die Interpellanten ersuchen den Mmisterpräsidenim, M erklären, was die Negierung derIschecho-slvwakischm . Republik in dieser Angelegenheit unternommen hat oder vttermhmen will. Die Aufhebung des Siantzrechtes in der Tscheche-Stowaksk. Prag, 14. Oktober.' (Tel.-Komp.) Das Ministerium für Landesverteidigung veröffentlicht heute eine vom Landesvettctdigungtzmimster Klofatsch unterschriebene Verordnung, wonach mit Wirkung vom. 28. Oktober d. I. das im Jänner vroklamrrte Standrecht für das Gebiet der ttchecho-slowaksschen Republik mt Ausnahme des Bereiches der Brznkshanvtmannschast Mähris ch- O st r ä v und der S l o w a k e i aufgehoben w rd. Betriebsräte in der Tschecho-Slowakei. Prag, 14. Oktober. (Privat.) Die tschechische Regierung hat' sich entschlossen, in allen industriellen und gewerblichen Untemehmungen Betriebsräte einzuführen. E'me diesbezügliche, Gesetzesvorlage soll schon in der nächsten Zeit den'Gewerkschaften zur Begutachtung überwittelt werden. Kleine Nachrichten. Parks» 14. Oktober. (Fuük'vruch.) Robert de G air ist mm J r n eralsekretär des sranzösiiche« Oberkommtssarrats in Syrien ernannt worden. Parts» 14. Oktober. kFunksvrnM Die Ausstände im Saargebiet sind beendet. Sowohl die Eisenbahner als auch die Gruben- und Fabnksarbetter haben die Arbeit wieder auf" genommesi. Parks, 14. Oktober. (Korr.-Bur.) -Petit Parisien" erfährt aus guter Quelle, daß die italienische Regierung der: Bildung twes mu, a,bh äugigen Staat es Fi il me zugcstunmt habe. Ter Hafen würde unter Aussicht des Völkerbundes bleiben. TvaWngton» 14. Oktober. (Fmik'priich.) „Sun* meldet auS P a r k S. -daß > die amer konische Delegation durchaus nicht für eine Besetzung Frumes durch reguläre italienische Truppen sei., Washington» 14. Oktober. (Funkspnich.) Die Abstimmung aber den Znsav'antrag betreffs Schan 1 ung biivfte Donnerstag stattsinden. „New Äork Times* bemerkt biezu. daß auch nach optimistischen Voraussagen der repubklkanlschen Führer kaum mehr als 35 Senatoren für den Antrag stimmen werden. Ein ostafiatifcher Kürb Ln Wien. .. Zur Wiederaufnahme unserer Handelsbeziehungen mit O st- £,1 i e n soll ein Klub gegründet werden, dessen vorbereitende Sitzung Samstag startfand. Zu d eser batten sich Vertreter des Staatsamtcs tüc Handel, der italienischen, rumänischen, jugoslawischen und polnischen Mission sowie der javanis che a n d ch l n e s ische Geschäftsträger emgeiunden. Der Berichterstatter,^ Herr Bleier. sprach über -die Ziele des Klubs, der die zerrissenen Fäden zwischen West rnd, Ost wieder anknüpien will. Die Vereinigung werde ihre.Mitglieder. Mer die KonjunkturverhLltniffe im feilten Osten unterrichten und den ostasiatischen Firmen mit Jnsor» knationen über den bissigen Markt zur Verfügung sichen. Ost- »nalische Studenten würden hier Förderung finden und unseren Stud nten «ist Heim in Ostasten geboten wer dm. Von den «in» feinen .Vertretern, der an^lürldisch'-n Missionen wurde dem neuen Klub die .wärmste Unterstiivung des Projektes zugesichert. Was vlid aber geschehen, wenn dre chinesischen Studenten kein fchivarz« rot-goldenes Zopfband tragen werden, oder wenn b;e japanischrn e/alte die Wacht' am Nh ein nicht erlernen können? Werden sie sAsgrwlrjen weiden? Tagesbericht. |ErSt6 Hilfe Das Schicksal unserer Kriegsgefangenen Vor einigen Tagen haben die Frauen rmd Mütter unserer Kriegsgefangenen in Rußland einen ergreifenden Appell an die Frauen der neutralen mrd Ententeländer gerichtet. Der Friede ist unterzeichnet und immer noch sehen Zehn tausende Gefangene einem furchtbaren sibirischen Winter entgegen. Unsere Regierung kann sich in diesem Falle auf die technischen Schwierigkeiten berufen; wie aber steht es mit der Heirubefördierung unserer Kriegsgefangenen aus England? Hier könnte mit einigem guten Willen leicht Abhilfe geschafft werden. Die Gattin eines Stabsoffiziers stellt uns ein Schreiben ihres' im Lager Sandhill-Park, Somerset, internierten Mannes zur Verfügung. Der Betreffende ist mit 70 Ofji.ie.en und hundertdreißig Mannschafts- Personen dort untergebracht. Wie er mitteilt, sind die daselbst interniert gewesenen Kriegsgefangenen rumänischer. Polnischer und tschechischer Naironairiät bereits seit drei Monaten in ihre Heimat abgegangen. Anfangs Oktober sotten ach die Deutsch" öhmen ab ransportiert werben, nur die Deutschösterre'.cher können sich auf eine liebe.Winterung gefaßt machen. Die 'Gefangenen sind durchwegs von tiefster-Melancholie befallen und siechen körperlich und seelisch dahin. Bon englischer Seite wird ihnen versichert, daß ihrem Abtransport nichts im Wege stehe. Die deutfchöste^reichische Regierung müßte nur die nötigen Beifügungen treffen und das Bahnmaterial bereitjtellen. Aber darum scheint sich keine deutschösterreichische Regierungsstelle zu kümmern. Wir hoffen, daß der Herr 'Slaatskanzler dieser Angelegenheit sein Augenmerk zuweuden und. ihre Regelung tunlichst in die Wege leiten wird. Den leidenden Kriegsgefangenen muß in erster Linie geholfen werden. Bürgermeister Remmmn an Lloyd George. BÜrgermelsteq Ne um an n hat an den englischen Ministerpräsidenten Lloyd George nachstehendes Telegramm gerichtet: England hält noch immer deutschösterreichische Kriegsgefangene zurück. Die Gefangenen in Blackdown haben in einem Briefe, der in hlesigen Tagesblätiern verlautbart wurde, mitgeteilt, daß sie in voilet Verzweiflung üb-r ihr Schicksal sind, welcher Zustand bei vielen in geistige Umnachtung auszuarten droht. Diese Nachricht hat die Eltern mit schwerem Krimmer um ihre Söhne erfüllt, die Frauen in bangste Sorge um ihre Männer gesetzt.' Ich bitte Sie. Exzellenz, alles aufzubieten, damit die Rückbeförderung der Ge-fangenen nicht länger verzögert werde und hoffe, daß Exzellenz meiner aus rem menschilichen Rückfich en gestellten dringenden Bitte entsprechen werden. . Die Mütter und Frausn beim PrLftdenten Seitz. Eine Mordnung von Frauen des „Vereines der Mütter und Fcaurn von Kriegsgefangenen in Rußland, Sibirien uno Turkestan" erschien gestern beim Präsidenten Seitz und übermittelte demselben die in oer sonnmgigen Massenversammlung gefaßten Beschlüsse wegen raschester Ralifizierung des Friedens von Saint- Gecmain, damit die eheste Heimbef ö rderung unserer Kriegsgefangenen ermöglicht werde. Die Abordnung verlangte ferner, daß eine Abordnung von vier Frauen auf Staatskosten nach den neutralen und den bisher feindlichen Staaten, hauptsächlich nach Paris entsendet werden soll, wo diese Abordnung mit den dortigen FraueuorganisaLionen in Verbindung zu treten habe. Präsident Seitz versicherte, der Abordnung, daß die Nationalversammlung so rasch wie möglich die Ratifikation des Friedensverlrages durchführen Werpe. An dem guten Willen der Regierung, hier helfend einzugreifen, könne man nicht.zweifeln. Die Regierung werde der Frage der Heimbeförderung unserer Kriegsgefangenen nach wie vor ihr vollstes Augenmerk zuwenden und die Forderungen der Llbordmmg nach Möglichkeit berücksichügen. fceiScfi*ei$ masc&faei* feparatofet e« TalophoH Hr. 4079/8 Sntarurban« FR Werhafltte für Feinmechanik «. ■ ■Sa r Cs* Maschinenbau, l.,Bibers«raS«3 AnfenLhalLsbewMigrmgs-Gesnche. FAchtlmge, welche Gesuche um Ausemhaltsbewilliguni durch Vermittlung des Jüdischen Nationalrates, überreicht haben , wollen die R u b r a ehestens im Bureau, II., Taborstraße 20» m den Vormittagsstunden abholen. Keine Veffernng der Kohlenlage. Ungünstiges Resultat der Prager Berhandlungev. - Neuerliche Eirrfchrarrtturrger» bevorstehend. Die Hoffnungen, welche ans die neuerlichen in Prag gepstogenev Verhandlungen gesetzt wurden, haben sich, wie vo» unterrichteter Seite vntc;ete!lr wlrb, leider nichterfüllt Die Kostenve'sorgMg wird werter so trostlos bleibe« bis die von der Entente ver'vrochene Waggontzeserung wirkli« emtreffen wird. Bis zu diesem Zeitpunkt muß man mit , de» - gemeiniamen Waagonvarkrechnen, Mit welchem eine starker« Luferung unmöglich ist. Der Aussichten auf eine bessere Litsirvng bleiben unver» ändert und bei den ievipen schlechten Einliiuim stehen wir leider vor n e u e r l i ch e n E l n s ch r ä n k u n g e n. AnfnrÄerring von Gefchüstsrüumen. Das Staatsamt für Handel und. Gewerbe, Industrie unk Bauten erwägt die Erlassung eiver Bollzvqsanweisung durch die den Gememdcn ein Ansorderungsrecht auf teer»' stehende, unbenützte und vnzulänglich oder zweckwidrig benützte G eschäk tsl o kalt eingeräumt werde« soll. Die Wiener Handels- und Gewerbekammer hat sich mit alle? EntschiedMheit gegen d e Erlassung einer derartrgen'Verorobuns ausgelprocheu. In dem Gutachten nnrb darauf hingewicsen, daü der Abbau der Ausnahmsverordnungen und nichi eme Erweiterung angcsirebt werden muß. daß die Ausübung de^ - Anfordernngsrechtes unüberwmdlrchen praktischen Schwrerigkeiter begegnen würde und daß auch er« Bedürfnis nach Erlassung einer derartigen Verordnung nicht anerkannt werden kann. Kein Ersatz für verlorene Postpakete. Die Klagen über die 'Erledigung von SchrdeM ersatzansprüchen wegen Verluste oder Beschädigungen von Postpaketen mehren sich in erschreckender Weise. Das Gremium der Wiener Kaufmannschaft hat wiederholt wegen der schleppenden Behandlung derartiger Ansuchen Beschwerde geführt und hierbei auf die unzutreffenden, den klaren Bestimmungen der Postordnung widersprechenden Entscheidungen der Postämter und der Postdirektion hingewiesen. So hat in neuester Zeit die Postdirektion Wien Schadenersatzansprüche für ein in Verlust geratenes Paket nach Lemberg mit der Begründung ab ge wiesen,, daß das dortige Postamt a bgebrannt sei und hierbei die Abgabedokumente vernichtet wurden, so daß liber das Schicksal der Post-» Pakete nichts näheres bekannt ist. In einem anderen Falle hat dis Postdirektion! W ien den Ersatz für ein am 30. Oktober 1918' von Wien nach Klosterneuburg aufgeg-ebenes W e r t- Packet jetzt verweigert, weil der Verlttst der Sendung auf „Demobilisierungswirren" zurückzuftthven ist. Solche Entscheidungen — heißt es in einem Proteste des Gremiums der Wiener Kauftnanntschaft — zeigen, mit welcher Leichtfertigkeit versucht wird, berechtigte Ansprüche der Versender abzulehnen, wo nach den Bestimmungen der Postordnung den Msendern. nur der Nachweis der Aufgabe obliegt» wäh- Prend die Pvstverwaltung sich von' ihrer Haftpflichtnur bann befreien kann, wenn die Postsendung zur Ablieferung gebracht wurde, oder daß der Verlust durch „höhere Gewalt" entstanden ist. Im letzteren Falle aber hat die Postverwaltung die konkreten Umstands jedes einzelnen Falles nachzutveisen, welche diese „höher«! Gewalt begründen uüd kann fich die Verwaltung daher allgemein gehaltene Erklärungen, wie „Kriegsereig- ■ Nisse", „Demobilisierungswirren" von ihrer HaftpflW, nicht befreien. Durch solche Entscheidungen—heißt es > tveiters — würde das ,Vertrauen der Kaufmannschaft!. tu die Gebarung der Postverwaltung schwer erschüttert und der Geschäftsverkehr selbst empfindlich gefährdet. Drohende Einstellung der amerikanischen Kinderhilfsaktion. Eine der fürsorglichsten Hrlfsaktrone» steht vor ihrer Einstellung, weil dre Geldmittel versagen. In mcht zn ferner Zeit wnd«n nämlrch die amerikanischen Lebensmittelgesch.enke ans Horen, well die amerikanischen Fonds bald erschöpft sein werden. Bon allen Wegen, die sich rntt der Fortführung der Klnderhilssoktlon beschästigm, ist die Werbung von Geldmitteln in Amerika der wnkungsvollste. Ern Mttlel, das geeignet wä^, möglichst weite Kresse m Amerika für die hungernden osterreichrschen Kinder zu interessiere«,. wäre ein Appell de« österreichischen Humanitären Vereine an amerikanische Freunde und Bekannte, Zrveigvercine und Schwester rustalten mit der Bitte um Einleitung vo« Sammlungen. Ueber Wc'srmg Herbert Ho overs müssen solche Schreiben durch die amerikanische KrnderhilfSakklo» rn Wien, l, Gifcka* straßr 13, geleitet werden. Es wäre zweckdienlich, m derartigen Schreiben anzuführen, daß das Aktionsbrrrean in New-Pork in allm Werbesacheu werktätig hilft und auch Zeitungsnotizen mter-- bringe» wird. Die Erträgnisse der Sammlungen wäre« zu senden. American Nrlies Admrnkstrat'on. European Chrldren'S Funds US Broadway. Aew-Uork. Es würde dagroße Wohlfahrtwer, bedrmcnd gefördcrt werden, wenn das Hoover-Burra« in Nerv-Vo»! wahrnehmen würde, daß sich eine rege Anteilnahme ssir das Schicksal der osierreichsschen Kinder in drn weitesten Kressen tätin kundüiht.. ^Medaille zur Erinnerung an die Gründung dev Repvblik. Die amtliche „Wiener Zeitung" verlautbart einen, Wettbewerb, den das Urrterrichtsamt für die Schaffung erner künstlerssche« Medürlle zrrr Erinnerung an die Gründung der Republik ausgeschrieben hat.' Die Entwürfe dieser Konkurrenz, zr' der lediglich dentschösterrelchische Künstler zugeläsfen sind, urüssen brd zum ti. Dezember 1. I. dem Unterrrchtsamt vorgclcgt werden, woselbst ein Preisgerrcht. das aus den. Mitgliedern des hierzu durch Fachleute aus dem Gebiete her Medailleurkunst verstärkten Kupstbeirates besteht, den zur Verfügung stehenden Bettag von Li 20.030 ui einzelnen Preisen, voraussichtlich zu Li 4000 zu-- sprechcn wird. Die preisgekrönten Entwürfe werden seinerzeit zur öffentlichen Ausstellung gelangen. « Dee Nobelpreisträger Gjellerup gestorben. Nach Blättenneldungen aus Dresden ist daselbst der Schriftsteller und Nobelpreisträger Karl Adolf Gjellerup im 63. Lebensjahr gestorben. Giellerup war ein Däne von Geburt, dre meisten seiner Romane sind jedoch rn deutscher Sprache erschienen. Sein bedeutendstes Werk ist »Der Pilger Komanitta". * Die israelitische Kaltusgemeinde teilt mit: Zur Vermeidung des großen Andranges tu den Gemetndetempeln zur ^Haskarah" werden vom Vorstände der israelitsschen Kultusgrme'mde Wien wie alljährlich auch am diesjahrraen Schemini-- Azereth-Feste Donnerstag dru 16. d. lllt. um *U9 Uhr früh im Saale des Hotels «Post", 1, Fleischmarkt 24. mtd im Saale des Hotel Continental, U., Taborstraße 4, anläßlich der Maskir- Andachien feierliche Gottesdienste veranstaltet.! * Monistische Landeskonferenz in der Bukowina. Für den 35. und 26. Oktober wurde eine LandeLkouserrnz der Bukowlnaec Zionisten nach Czrrno witz einberujen. Die Tagesordnung setzt sich auS einem polittsch-zionistsschen. einem Palästina^ einem knlmresien «nd orcranckatorücheu Test rnjammerr.