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Wiener Morgenzeitung · 1919-10-15 · Heft 265 (15.10.1919) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 265 (15.10.1919)
Date
1919-10-15
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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W r. Wien. Mttwoch 45. Mob« 191# ... /ftüNf. * 95«jijiÄ Im Gafä Atzlk^ »Hch Valutnschiebevßt. /DaS KrrrLswuchecamt hat heute in den späten»Mchmifto gL-> stunden t6te' fein« größtm. bisherigen Aktionen dßv^kDHM. Mt einem Aufgebot von etwa 160 eigenen Organen, die teils ln" d« Exekutive, teAs im Amte sK«tet«u,hat «S «me Kazzia gegen Dalntafchiebex im CsfS Adler mrf demGchoLiknrmg vprgenomme». Das CafS wurde. umzingelt. Heia Mensch irrste die Türe passieren. -Sämtliche Gäste mnsfte» sich legitimiere«. Diejeuigeu, die mverdüchtig schienen, koMftn sich ngch Legitimierung entfreuen. 8& Personen wurden dem Amt« vvrgeführt. Die Amts" handlmtg dmikrt« im Eafs selbst zwei Stunden «nd urscht« großes Aüffehrn «af dem Schotten««^ Soweit sich bisher Gerfrhen läßt, vmrd« sei den Angchalte«« ttü der 8ckfeesdukchs»chu«g nngefähr zwei Millionen indrutschdsieeveichchchen Baukuutr» und eine Millionen Kronen in peMiedwen fremden Aalulm grsupdeu mrd ^befchkagnahmt. Die Durchführmrg der Amtshandlung im Amte selbst wird WM PiesauäeNschr Mren. j * Kephaftete BechNdiets. Auf Anordumr- U3 dernschiösierreichrsche» Diviwrrsgeiichtrs it Wien wurde« heute di« BoUswchykchorrer Karl Urivfel, Ti Jnbre all, Oirrunelina. tikmtfc stcaße 16 wchnbaft, uud Jolej Kmkr, 41 Jahre aü, Leopold- Mt, Darwürsaffe totm verb/rcheniÄkir Bah li° -.repst-hls verhaftet unk diese« Penchre clngchefett. \ * Der Kasir»etndn«ch deL der Mr«» Louis B«m- «ottr. Auf dj« Erarciftrug der Einbrecher bei her Hnna LourS Baußoi« in der MerhaztzHaffe. welch«, wir wir berichtet hsdey, ckuS der Kaffe AywelM, Goldm«.d 0<lljer®<ue» iw Werte von i& 800.000 gestoylm Hase», wurde eine Belohnung von K 5000 cknd io Prozent des Man-Mhrachtrn Teiles der Beute ans-- gesetzt. . . * KafieueLsbruch i$ dxu s^preirtschaftsWOe ^Atsziewtzos«. Am iB, d, M. haben AvbrGep m W GemMMlMche „Akrzimhof^ tm dort stchmde eiserne §M von YAtm echxocheu »nd wr rme» Bkirsa von % W.Gft bar Md ter GaMMyg kqnÄnhnstricSrr GegenNlch« im fuMrsivrischen mieüm eine sarMünuffchr Fühmng statt, zu feer jchewynn uujgeltlich Zutritt hat. KnLtzerle««n.s tzw» B«ns ZBios.Zxsnz Apsefsv/ch»^ .ssremo^ ptgea Re. 321 _ .. "3ö» Freitag den i7. v. M, an wich d?r PersonrnLUg Nr, 88 l von Wien-Franz MchShghs «m s llhr 40 Mi«. vormittags, von Hellisenstadt um 6llhr SS Mm. sowcktags abgxhen. Auf der Strecke 3%m$ tteibm feie bisherigen BsckehrSzeckrr «noerMdkrt. * Ä»nfewr# %tt Ks«su«anftKtt der Armeexogssten. . Me Passives h« grstecn in Konkurs gkratenxn »biqnidiexenden NonfMamstalt für die KaMen d rr Arme? im Felde*. X V., Mariabikferstraße }8i, betragen zirka 13 Millio n e n St r o n e n. Beteiligt sind hauptsächlich das KriegsmiMermm dir ehemasigen Merre'uhrsch-ungarischen Monarchie, dann Lieferanten von Hebensrmtteln und Kleidungsstücken. Die Höhe dn Aktiven ist auch än- «JÖjttKfc noch nicht dekaunt. Die ErnShrMK. Dev Marktbericht. . f G « müfeu« dObst gibt ch zwak am dm Markte»!n mehr als anSreichenden Menge«, alle andere« ArtW sind aber auf.den Miirkbm nicht zu schm oder nur. durch ganz genngfügiM Menge» mmdrrwcrtiger Produkte verlretw. T» F lei sch gab eS gestern auf rmzelnr» Märkten etwaS 'Schaffteifch «nd Pferdefleisch und W ü rst e, her en B es ch a f f e n h°e i t s i ch nur s ch w e r s e st st e l l r U läßt. Bon dem Rechte, das a«Sl8ndische R i n d f l e i sch r« dies« Woche ein z w e t e S M a l z u b e z i r h e n, konnte» ourfehr weukge Käufer Gebrauchmache«, da überall behauptet wurde, 4aß vichtS erübrigt werden konnte, während eS doch ganz bestimmt Taufenden von Brrbramhern nicht möglich war, das teure Fleisch M beziehen. Di« G r ü n w a r e n m ä 111 e erhleltt» sowohl an Mrtnererzeugniffe» als auch von astSwärtS gut« Zufuhren. Mhrend die Auswahl au GärwererzeugLiffen -verhältnismäßig noch sehr günstig ist, geht die Auswahl in fAdmWg gebautem Gemüse stark zurück. Der Hauptsache nach erhalten wir von <m$» wLrtS nur Weißkraut, sowie Paradeise«, und MaiS am Kolben sind arrf den Märkten nicht mehr zu sehen. j/‘ An O b ft kommen Achsel aus Steiermark und OberSsterreich an, ferner Weintrauben und Zitronen. Dü FischverkaufSstünde verWen nur über «ewstfferk StoMche «nd Brachse«. Tier fehlten. ■ .rr"'"- '"" i Erfter Wiener Konsumverein. V'- ^.Dü Abaabe btr emgetellteu Artikel erfolgt sn dieser Woche M °w erste Gxupve der Mitglieds h e n t e. für die zweite a« DonperStag und für dir drittt am Freitag und SarnÄag. Zur Nsqbe aelaygen : Mrhl und Bohnen, Schmalz, Zucker, SacchM, Sah, , Kmdtrzubiltzch. Fortsttzima der Sortoffelabgahe in den Bmchleißsteüen des vi.. VU. »Ad Vfii, Äez!rstS..In allen Ser» fchleitzstellen: Frische Gemüse nach Eintreffen, Saueirränt, Honig, vrverse Bäckereien, Tee, Rum. Sliwowitz. Kognak. M derTextill., Hvhrnstaufengasse 15. Abgabe an sämtt'che Mitglieder gegen Vorweisung der Mitgliedskarte oder deS Mitglledsvuches, mn zwar Textilwaren aller Art und Schuhe. \ ■ - ' "i: * 'J Ka^ostelubgah«. Mittwoch bis Freitag werden im Xl , M. und Lltt. Bezirk italienische Kartoffel« mm Preise von % Kilogramm pro Kopf, qegm Abtrmnung der Ab» «uvvrvmu! pro srgn der Kartoffelkarte abgegeben. Ger VemÜseekutzauf a« ^yl. iy Kreisen der Siftualitj ^kveffeltt m begegnen, gibt die folge Kundytachmig drt nicht 1017 der Ejnkäuf von . . ..de« GärtMniärttcu ach wie vor nnr den legltimierteu (mm omtMrn Ginkanffchei« MrubeN) Kleinhäudsem gestMt ist. Dtt lKlnkaujschein ist Wer ft Wd dm MarkjaiutLsrLcnmr ea. W Bühne und Kunst. GesKUgshsnzexLs. Lea. S ie za k sei vor allem .als strahl^uder Fixstern inmitten des Schwarmes von Satelliten und Meteoren von stärkerer vder. geringerer Leuchtkraft Letrachüt. Er hatte sich Leo Nosenek ÄS MriggnLeu des BeMtorchesters verfchrteü«r, eLnen Müfiker von auffallenden Qualitäten, den man scharr im Porjähre ÄS idealen Klavierbegleiter schätzen lerute. Dü ^Oberon"-QuverLüre leitete das Konsdrt ein urch eytWüe die starke Begabung des nnm Dirigenten. Nezak selbst blieb bei-seine« unwanhelLar Wtehenbe» Pvogrampl: Arie« von Weber, Tounoh. „Die weiße Dame^ »nd dje „Erzählers des Aff»d". Duzmifchen Lieder van Strauß und Grieg, natürlich nicht die unbekarrntesterr. Die Stimme übt unwiderfteWchen Zauber aus, bex sich beim erst«: To» hypnaiisjereB aujs Publikum senkt. Der satir Woldto», die leuchtende Härme, hie „Kraft und Wegsamkeit des Organes verfthüu ihre Wirkung so weniz, wie dis klug berechnende Kunst beZ Spr/rsgenhen. der (Hm Wirturrgni abzuschätzen weiß. So mußte ÄkLegs „3m Kahne" wiederholt werden n«d ,rach -er Goldmarksche» Axie wollte uienrand aus höre« denke». — Wfth Vüschm«nn folgt dem Zug der Zeih. Asm Temper der ernsten Kunst: führt ein lpckender Weg znm Kabarett und Muchthrater und Keila.Laszktz, demchie Sül« Mrrö MgKestarbe» ist. scheint ihr auf diesem Wege Fühoek sei« zu wollen- Sie sang LaSzktzS Lieber und Chtmsoas, die au) her Erbschaft dev Borgängerm staminen, auch eiuiges Reue, darunter ei« Lüd^ dessen Popularität unauAveichlich bevorsteht. Es heißt dementsprechend spiest Zigeuner. Frau Buschman». bringt für ihr neues Metter gute Anlagen mit. Sü gefiel und wich sich im Betrüb di« sehleude Routine sicherlich noch aneignen. '— Eine« LüberaSsud, 6ec mit Brahms begann, sich aber bmm e»tschüdcu brr Eikteute-Musik zuwandü, um bei Nebbal zu endige», gab Zdeuka Kraus, der Ukzentnürun« »ach eine 'S'talchrbürgerin nuferes neue,n nördlichen RachbarreicheS.-.Wän erüpfsrch -ork iandächtig „Ausland", wo sich früher der «aseweise hatodistischr Nun des MeurvS geregt hätte. Aber daS iureresseirt gelpäDe Programm der Sängerin, die über gute Atignniief perfügt, lieh.solche ErwätzunLen/bald vergessen.— Im MMn MlsikveMnSsaal war Dr.P üllner neuerlich als Säflgier zu HSrey. Er bkHchhe ausschließlich Btahmschd Lieder und daMft tvcch erwiesen, daß der DeÄtzmaiür 'Wüslner dem Gffvger^ stiM. Ka»Z nicht mehr streitig machen kann. Es ist Vesäng, beseeltester, durchgeistigster Gesang, was Her §« hören, yja^ aber eiye so neue Art deS iJirrgens, eine so staunenswerte Ueberwindüng der spröde» Materie, tzatz. man bewundern- Püllner zu de» ersten Liebe^fgngern. veshm' Wiß.' .Hur. ^,-äx' strenger gegen' Forderungen dH PubsikumSi/ werde», die er nur ,züm Schaden seiner Würde' befriebigen'kaM Mb Mes neÄsch-lir-liche Genre aus seinen Programmen ausschgsün, das seiner prüfterlichen Erscheinung sp weisig ansteht. Vr .-denke daran, daß es wohl Tausende gibt, die Lieder, wie „Ach Modirr, ich weK e» Ding Hanl" mit -bescher- WÜtung Vortrags», wie tzr, - baß über vwU KrUm Mattb die TodeK' erhabeuhrkt Ott vüv ernste« Gesänge von Brahms ähnlich ergreifend verküuden wird. Die Liebe und Verehrung seiner Hörerschaft wird füc ihn darum nicht, geringer werben. Im Augenblick scheint sie ja einer Steigerung nicht fähig zu sei». . Dr. A.M. MWWM-M« Httrrm-». Diniephüte werden nach neuest... srompt «nd iitlligst modovndcrt; RVnr^WP.hri«s:o? Gfifitjl yimt fU., Karlahilfaretrasan 89 ben ändler vttlfaq aus mktamtsbireklion bekannt, das chischm StLtthastem vom eurche auf' W«W vosWÄW. Meyssr Mdtthstchssr.. <Mr ttHn Male r. -,F v ej Mauspstl in drei Wen vou Hrtur Schnitzler.) . Es» lyDchüchrgeS Wiedersehen. Ieprr Kchftr, W den sich so Me htklagm, dßß ^ex- OroU «schh Ä-kvmMM'. mt 0m ppam Zklt vor dem WMieg em WmpfM gegen die HtWchaft -es Duellzwanges. mehr als das: -ege» die tvaMhrwehlte .Mannesehre" geschrieben und in seiner anMtlg spielerischen Art vieles, das meiste von dem gesagt, was die jüngere Generation der Hascnclcver,. Unruh, Zweig »nnö 1015 bis 1917 in furchtbarer Erregung mtfe recht umständlich aus sich herauSfchleuderte.-Da ist dieser Obertrutnant KarinSki, der Schlachten« menfch, von dem seine Kameraden sehr richtig sagen, daß er.erst im Ktlege seinen Daseinszweck fände uud sein Gegenspiel, Paul R8mmg, der.hem Waffenkodex die Stirn Met: Und beide fällen dem eisernen Muß zrrm Opfet. Der Kreis -der Männer um sie, jeder eir. Thvas, ist 'das Sviegrlbüd deS Zeitalters, dem der August 1914 folgen mußte. Daß überdies sidrr dieser Menschen ein Schicksal hat, das uns nahe geht, jeder begretfllch wird in seiner Menschlichkeit, auch der ahNüngSlosr tzusarenleUtnant Vogel, ist hoffentlich für dieses BÜHnekwerk «och immer nicht-i-qualt« silierend.... Die AuNhnmg Mer H erzkaS Dpielleitüng war sehr ansprechend. Am hestm JuliuS S t r o b l als KarmSki. Philipp ZeS ka als Paul Räming trefflich, nur ein wknig zk kaut. Zu viel Brustton. Der Röming ist einer von jenen wohlerzogenen jungt« Leute» Schnitzlers, feie sich huran in der Gewalt haben. Er schlägt den KarrMr nicht, weck sem Temperament durch* geht, sondern well « ihn züchtigen will. Thea jllosenqntst gab die Anna Mdel, zu stark agierend» zu sehr flackernd für diese« edle MÜdche». ' das sich so tapfer vor seinem Geliebte« verbirgt. Tchnttzler« Kinist drS kargen Au drucks verlangt nach Darsicllrrn mn kargen Bewegungen und verhaltenem Ausdruck. Vo« de« übrige« Milwwkmden, di« durchs»» loben»« tM sind-, wäre» AdrlytNr G e H «e v, Sudwtg R«r -, Feltp Uörs»lk und Vcml Richter bMM M nvmm.. Gchloßtheat«^ das LMM «D i »de ^|r MS den Theatern. Im Bürgtheater Mangt msrge« DormerSta ..Das Leben ein Traum"' zur Aufführung. Anfa«.. üMr.'Der nächste Novitätenabend mt B urg t hea t e< S ..Dj e Tr o err n n en* des E»rip i d e S,iy de« lküimg von Franz W r r f e l. Dann folgt „M a t fee t hl von Shakespeare in einer Bcakdeitung von Dr. Stefan' H o ck. Man will be.i dieser NeuMffühwvg chr. WtereffanteS Er-' periment wagen r D i e V e r w.a N d l n n g e N ohne P a rr f e zu b ew e rkst ellig e». Im Schänbrun«er nW'-« Mm erste« Male ....... m . H a u s" von Andreas. Eck brecht gegtben. Begmri, 6 wrv: . Im O P e r n t h e a t e r gelängt morgen Dönmrstüg H erhöhten Preisen iür daS Pensivnsmstitut „D er Ri n.ä d eH Polykrates" und .Biolanitü" M.)WWung.- Dirigent: ' Der Komvomst Ser beiden Opern Erich Wolfgang Kor n g^ l d al- Gast. Anfang 6 Uhr: ■ Für die SamStäg dm 1J. d. M. a» der^R d » -ch W i e n o k B Ü h n t unter der Regie de- Drrektor Geper stattfindende Erstausführung pou Arnold ZweigZ jüdischer Tragödw' ,,R i t n a l m v r d i n U n « a r n sind nur mehr wenige Karten an dm TageSkaffm und Lei Läwit m lmlün. In der Erst-, nrsiiäknuug ist daß «eiamie Personal der NeuwMlenrr BMr beschäftigt. Dir umen Bühueubllder sind von Oskar Wchrrch W ernd o cf entworfen. j, $lm 25i ttt tx K o m8 d renh a«S gelangt Mittwoch'. den 15. d. M. als letztes Weifse-Gastspick dw -Hockzeitz von Baien Donnerstag den 16. d. M, M EgndS^-. Vorstellung des soüaldemykratrschen Wälflveremes fee? Xx, Bezirkes «Drt G rbfSrKer", üb Frettaa de» 17. d-. M. dw Operette .Da- Nachtlokal" bis zur Mmtstre Ut OpMte. e r 8 i r b r s t e u f e zur Ausführung, ußscheu Over ,D i e F-« a u ähnß :ka»ntlich Szme,. ' t Der Stoff der , „ S ch a t t e »\ der?» Mftiuch bekanntlich von. HofmanMak verfasst ist, wurde vom Dtckrex in einer aleichnanngeu Erz behanM, me m diesen Tagen im Berlage von S. Berlm, krscheitrl. ' ' Die für Ende September aWkünfelate Fritz v. u n r u h s .findet nunmehr am 21. d. M,' . Konzert!,anssaale statt. Der - Dichter, dessen TragSdre Geschlechtdas gräme Auisihe» erregte und lefehafte Dst enifessclte, wird sei« neues nnaedxucki^ dramatisches „B o r d er Entscheidu n g" Vor lesen. , i Selm» Lag e r l 8 f hat das Honorar, daß sie f8t das Verfilmungsrccht von „GSsta Bechng* erhalten M, dem schwedische» Schriststellerverem zflgunsten äfterer, ustlechenfetr Schriftsteller und Schriftstellerinnen geschenkt. Dem Berem Meßtst! dadurch Mindestens 14.000 schwedische Kronen zu. dramatische laufende Jahr ' E. A. Morsefli mit dem Preise bedacht. Imchi-en er S tgdIsth egt.tx beginnen ab ötvw Mittwoch die Borstellungen je nach Spieldauer um v,6, fee-'. ziMmgSwckse 6 Uhr. Dre Nachumtagsvotstellüng he-rynt üi» 2 Uhr. . Das NarmuMthefttev viri SchottM«rh^us. Sie verlautet, wjrd die nächste Generalversammlung des Raimund- Theaterveremes die . Umwandlung ', des Raimundt h e a t er si n ai n Sch a us p i e l h.a u beschließen.. wird a lso erfreulich erwecke wieder eine Bühne ^der OmMch?' indpftrie cntzogm und dem Schmckpiel gewonnen. M zMMMv Direktor w,rd Herr Dr. Rudolf Beer aenannt, der gegenwärtig^ als Theaterdittktor ia B r si n » tätig ist.? Sk«« rüdUch« Kunstschule in Ne«-BsM. In East Gide, dem jüdischen Mertel, von Nrw-Nork, wmve rine Kunstschule mit 50 Studenten und Studentinnen eröffnet. Außer Malerei und Skulptur werde» noch andere Zweige dev Ktmst gelehrt. . DrvrLfshlerbenlchtrgung. Zum sountäg'rge» Artikel ,über „DieHian ohne Schatten" ist m berichtigen,.däß-eS sich bei dev Rolle des Barak nicht um nne» Melodischen Fnh , sondew ..Fluß" handelt und daß ^der Wafferfäll feer alten Symphonie", den der >,Alpensymphonie" von Sttauß feedentmsoll. F. M. Dostojewskri. Der Spieler «Nd kleinere Ecmhlungei^ Urbertragen von H. Röhl. (Bibliothek der Romane, Band 18). I n s e l-Bexlag zu Leipzig. , , „,!■ 0ot «Spieler" von Dostojewski steckt ü» Stück Selbstvwgraphir. Denn der Dichter->1eldst, er, der den tiefste» Blick in die rätselhafte Seele des. Rüsten getan hch, war auch von der großen russischen Leidenschaft für daS Spiel ergriffen, tests um dis Rervenlitzels. tefls um Gewinnes willen, um seivm Zeitweise dürftigen Berbältniffen aufzubeljen, So versteht MM« daß der-Dichter an diesem fernen Roman, ,n dem dre Geschichte eines jungen Hauslehrers geschildert wird, den die Liebesleid«schast an dr« Svieückch treibt, mit besonderer Liebe bing und ihn unter seine besten Merke rechnete. Zwei kleine Erzählungen sind de« Bande bsigegebeu, der eine willkommene Bereicherung für jch» Bibliothek bedeuten wird.__ GlLrebkge Kunst von Uriel Birnbaum. Sorben tü scheint feie eiste Schrift drS jungen berühmten MalerS, der in den letzten Ausstellungen so ungeheures Aufsehen erregte und mit dm Vorlesungen aus seinen Werken, auch seine.literarischr Bedeutung erwiese« hat. WaS B i r n b a u m in dieser Proarämmschrift verkündet, ,st ein von liessiem Gottglanben tifüllteS Bekenntnis zur Kunst als Gottesdienst, eine ganz neuattme Auffassung des KünstlerbkrufeS.- Die Auflehen erreaende Smtift ist für jeden Kunst,ikund von giSütem Jntereffe. Preis L 8.—. Bestellungen sind zu crchten an R. Löwlt, Buchhandlung,Rvtentmmstraße Nr. 22. VereiuSnachrichten. Heute: Alle jüdischen Technikerhabe« feer derhmtt um 6 Uhr abendS im Festsaale der Judäa, IX.. Alsersträße 6$, stattsindenden BersaMmiung bestimmt zu erscheinen. TaaÄvrdnung: Sielluftgnahme der Mischen TtchnllersMst 8» den Hochschulausschußwahlen. Anschließend daran Genevalversammlupg deS jüd-akad. Tech». Berd. —Lese- und R efeehal ln { U b t sch et Hochschüler inWien. Den MuS der allsamötäglich im B-'reinSlokale. IX., Türkenstraße st, vräzck« '/,8 Nhr abendstaufindenden Borträge eröffnet SamStag den 18. d. M. Herr Dr. Siegkried B e r n f t l d mit eine« Vortrag über ^Probleme der P hchoiogle deS Judentums*. Gäste willkommen. — Aämeldtmgen Mr h e d r 8 r f ch e K u r i e tür '* ‘ ‘ *“ . (auch für Kinder vet entsprechender BeziMektio« Alsergrund che» i Md 0 Ufer NMgem ^penSWM.^

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