Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 262 (12.10.1919)
- Date
- 1919-10-12
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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'Nr. 2k2 .....--Ts- Wien, Sonntag 12. Oktober 1919 , Schönherten vor dem genießenden Hörer vorüberziehen läßt. Ein Orchester, das ', in seiner Stärke, die berauschendste Klangfülle gewährleistet, und um eine besonders große Zahl jener raffinierten Effekt- Instrumente vermehrt ist, die Strauß so vollendet anguchenden weiß und zu denen sich in diesem Werk die Glasharmonika gesellt, ist aufgeb oten, um diese Partitur erklingenzu lassen. Die Behandlung des Orchesters bedeutet eine Fortbildung der in den letzten Straußschen We'ken eingffch agenen R ch ung. die von charakterlosen FMstimmen absieht und je-^em Instrument - individuelle Beseelung zuweist. Daß sich daraus eine berauschende Polyphonie ergibt, ist selbstverständlich. Aus diesem Sjreben resultiert auch die Häufigkeit des solistischen.Auftretens einzelner Instrumente, so der beiden ersten Violinen und des ersten Cellos. Diese kamruermusikartige Schreibweise hat Strauß mit anderen Modernen/ tote' insbesondere Schreker und Schönberg, gemeiMm, während er inr Harinonischen bewußt vor den.Forderungen der Extremen zurückweicht. So wird man häufig durch modülatorische Wendungen und Schlüsse gerade deshalb überrascht, weil man eine so wenig überraschende Führung nicht erwartet hätte. Es ist 'frie.:„Mozartfehnsucht", der Trieb nach Volkstümlich- . keif, nach Rückkehr zur gesangsmäßigen Melodie, dre sich hier ausdrückt, ein Ziel, dem schon die „Ariadne" deutlich zngewendet war. Der Gegensatz zwischen dem Strauß der „Elektra" und dem Strauß der kantablen Liederheft« ‘ scheint sich immer mehr zugunsten des einfacheren Typs auszugleichen. Auch die Gesangslinie hat nicht „zum-Schaden der Sänger die gewagten Führungen der „Salome" und „Elektra" verlassen, mit denen in stärkerem Maße nur mehr die fr^ irrige Partie der AmNe gesegnet ist. Dagegen hat die .-andervolle Rolle des. .Barag sinnfälligsten melodischen Fuß erhalten und wird vonallen Bassisten freudig st ausgenommen werden. Die Orchestersprache verwebt eine reiche Anzahl motivischer Bildungen zum thematischen Gesangsbild, unter denen der Vogelruf des Falken in. seiner Realistik besonders auffällt. Dem Barag ist wie dein Kaiser ein Liebesmotiv zugeteilt, das in herkömmlicher Weise zu orchestraleck Steigerungen verwertet wird. Der Name des Geister fürsten Reikopad wird musikalisch zum furch:einflößenden Zi'at. Von den gewisse Klaugneuheiten, .die jede - Strauß-Oper bisher brachte, seien die „Stimmen der Ungeborenen" in ihrer wimmernden.'Schärfe erwähnt, die sie der Glas- Harmonika danken, und die sprudeln', en Haxfenglissandrs, durch die der Quell des Lebens illustriert wird. Der Wasserfall der alten Symphonie hat dieser Effekt .allerdings schon vorweg genommen. Endlich sei auf das schreckhafte Posaunentremolo.hingewjesen, das der dem häuslichen.Zwist im Färberhause extönt.; Die Frage nach der Bereicherung der Technik, die, man bei Stxauß zu stellen gewohnt ist, muß aber ' zurWtretW,^:weLldieses .Werk, mehr als seine Vorgänger, -von-tiefem poetischen Empfinden und wahrer Menschlichkeit durchströmt ist. Figuren, , wie . jene des Barak oder Szenen, wie der Waldmonolog des Kaisers gelingen nur dem Komponisten, der.auch ein Dichter, das-.will sagen,/-ein Mensch im höchsten Sinne ist. Und daß man Strauß als solchen erkannte, läßt seinen letzten Erfolg besonders wertvoll erscheinen. * Die Aufführung erfüllte die hochgespannten Erwartungen, mit denen man dem Abend entgegengee;eit hatte. Die Sängerleistungen waren über alles Lob erhaben. - Herr Mayr als Barak wird kaum einen Nachfolger finden, der diese Rolle mit gleicher Wärme des Gemüts und Einfachheit der Darstellung gestalten könnte. Frau Jeritza packte in den Ausbrüchen der Leidenschaft, und entfaltete die dramatische Kraft ihres Organes zu erschütternden Akzenten. Fräulein Lehmann hatte die schwierige Roll« des Färberweibchens, bäs. zu seelischer Wandlung emporgerissen wird, zu verkörpern, Gesanglich ohne Tadel, scheint sie doch zu wenig reizbarfür die Bissigkeit und Nervosität drestr. Figur zu sein. Frau W e i d t als Amme war meisterhaft, in Charakteristik und Beherrschung der ungeheuren Schwierigkeiten ihrer .Rolle. -"Sehr sympathisch wirkte Herr Oestrig in der vom Dichter kärglich bedachten 'Gestalt des Kaisers. Er verstand es,-liebende Schwärmerei und - adelige Größe in Ton und Ausdruck zu legen. Das Terzett der Brüder Baraks war. bei den Herren M a di n, Betetto, Arnold anss. beste änfgehoben. Fräulein Mihacsek lockte und wehklagte als Falke. Herr.Manoward a gab mit Wucht einen grimmigen Boten aus dem Geisterland. Kein Lobeswort ist für die Leistung des Orchesters unter. Schalk zuviel. Es klang ganz unirdisch schön und wird wohl nirgends in ähnlicher Schönheit er-- klingen. Auf der Bühne blätterte, sich das bunte Märchenbilderbuch Rollers auf, im Rausche von Licht und, Farben.. Breuers Regie war sonst mustergültig,' konnte aber das schwierige ' Problem, Frau Ferltzr keinen Schatten werfen zu lassen, doch nicht lösen. . . . Die. Aufnahme war so stürmisch, als es der durch dis. hohen Eintrittspreise gezogenen .Grenze, entsprach. Der'erste Akt brachte den größten Erfolg. Die Schlußhymne des letzten Teiles schwächte das Interesse des Hörers nach den dramatischen Ereignissen ab. Doch, ließder einsehende Enthusiasrims keinen Zweie darüber, daß Strauß hier neuerdings ein Werk ge- ' schaffen hat, das seinen Ruhm über alle Ländet und noch" in spät« Zeiten verbreiten wird. Dr. Konrab Maril. , i' . - - - - Aus den Theatern. Der Spielvlan des Burgth ea.t ers für die kommende Woche lautet: Montag den 13.: „Die Braut - vou Messina". Anfang 5 Ubr. — Dienstag den 14.: „Pygmalion". Anfang 5 Ubr. — Mittwoch dm 15.: «Vater und Sohn". Anfang 5 Uhr. — Donnerstag dm 16.: „Das Leben em Traum". Anfang 5 Ubr. — Freitag den 17.: „Fuhrmann Herttschel". Anfang 5 Ubr. — Samstag den 18.: „Klem Eyolf". Anfang Vs6 Uhr. Sonntag den 19.: „Das Konzert". Anfang -Vß6 Uhr. Am Schönbrunner Schloßtheater ist der Spielvlan für dre nächste Woche, roic.folpt festgesetzt: Montag den 13. d. M.: „Candida." (Anfang 5 Uhr.) — Dienstag den 14.7 „Mirandolina" „Die Heirat wider Willen.". (Anfang 5 Ubr.) — Mittwoch den 15.: „Candida." ^Anfang 5 Uhr.) — Donnerstag den 16. zum ersten Male: „Diebe mt Haus." (Anfang 5 Uhr.) — Von Freitag den 17. bis Sonntag den 19.: „Diebe im Haus." (Anfang 5 Uhr.) Spielvlan des Operntheaters. Montag dm 13. d. M.: „Die Kön'gin von Saba". Anfang 6 Uhr. — Dienstag den 14. d. M. bei erhöhten Preisen, für das Prnsronsinstltut des Operntheaters: „Die Frau ohne Schatten". Anfang 5 Ubr. — Mittwoch den 15. d. M.r „Mgnon". Anfang 6 Ubr. — Donnerstag dm 16. d. M., zu erhöhten Preisen für das Pensionsinst tut: „Der Ring des Polhkrates". „Molanta". Dirigent: Erich Wolfgang Korngold als Gast. Anfang 6 Uhr. — Freitag den 17. d- M., m erhöhten Pre.sen für bas Pensionslnstimt: „Die Frau ohne Scharten". An'ang 5 Uhr. — Sams» laa den 18. d. M.. zu eihöhtm Preisen für das P.'nsionsinstttul: „Manon". Anfang 6 Uhr. — Sonntag den 19. 8. M., zu erhöhten Preisen für das Pensionsinstttut: „Arda". Anfang 6 Uhr. . Int Burgtbeater wird Shakespeares Lustspiel „Was Jbr wollt" in dm Spielplan der nächsten Zeit ausgenommen weiden. Herr S ie b er t spielt den Junker Towas «bisher Marr). Herr Mayerhofer den Malvollo (bisher Trcßler) und Herr F o r e st (bisher Srebert) dm Antonio. An der N e u e n W i e n e r D ü b n e sindet Samstag den 18. d. M. die Pr miere von Arnold Zweigs v'eraktigcr Tiagödie ..R r t u a l m o r d i n U n g a r n" („Die Sendung Semaels") statt. Das bisher von der Zensur verbotene Stück gelangt in der gleichen Woche m Feankfmr, Berlin und Hamburg zur Ausiührung. Der Vorverkauf zu den ersten beiden Vorstellungen, die zu erhöhten Preisen stattfinden, hat bereits begonnen. In der B o l k § o v e r beginnt lsie Vorstellung am Myn'ag („T a n n h ä » s e r") um 4 Uhr und die Vorstellung am Dienstag („H o f m a n n s Erzählungen") um Uhr. _. Bürgertheater. „Hasard", Operette!n 3 Akten von Louis Taufstein und Oskar Fron z, Musik von Leopold R e i ch w e i n. Overnkavellmeister Neichwein hat nun auch den Weg zur Over ctte gesunden und Bet bet gestrigen Premiere seines Werkes einen durchschlagenden Erfolg erzielt, i Das Stück bewegt sich in dm bekannten Geleisen der modernen Operette und das Koi'glome,at von Sentrmmtalitäl, drastischem Humor und Operettendramatik schlug, wie nicht anders zu erwarten war, beim Publikum ern. In der Jnstlumenkierrmg zeigt sich die Hand des tüchtigen Musikers und das Stück enthält einige Melodien, die man bald als „Schlager" in ganz Wim pscisen dürste. Die Änsiührung brachte dem Direktor F r o n z. der srm 40jähriges Bübneniubikäüm feierte und gleichzeitig als Librettist zu danken harte, verdiente Ehren. Es gab Beifall, Lorbeerkränze und Blumengewinde. Herr W a l d e m a r und Frau P o h l M e l s e r gaben auch diesmal in drastischer Komik ihr Bestes. Auch .die übrigen Milwirkenden warm durchaus am Platze. — en — ' i f Der Spielbeginn in den Theatern. Der Verband der Wiener Thea'erdlreklörm Hai in feiner gestrigen Sitzung einstimmig beschlosfcn, den Theateranfang wie bisher zu belassen. Die meisten Theater bea rmen um 7 Uhr; nur jene, welche Stücke von längerer Dauer aufführen, werden um Va7 Uhr ansangen. Gerichtssaal. Dre Gerichte und die Wohnungsnot. Dekanntlich kann nach der Mielerschutzordnmig der Hausbesitzer. der eine Wohnung iti femem Hause für sich selbst benötigt, einem Mieter nur darin kündigen, wenn ihm bei Aufr^chihallung des Mietveltrages ein unverhältnismäßig größerer Nachteil erwächst als dem Mieter ans der Kündigung. Das Slaaisamt für Justiz hat nun den Gerichten bekanntgegeden, daß bei Würdionna des Nachteiles, der dem M i e t er aus der Kündigung ei wächst, nicht nur auf feme Kosten aus der Urbersiedlung, sondern in erster Lulle da:aus Bedacht zu nehmen ist, ob er überhaupt eine Wohnung finden kann. Gemessen an der GefghrderObdachlosigf e 11 des blsherioen Mieters, seien die Nachteile des Vermieters nicht als übe>w egend zu bez ichncn. lieber die Frage, vl> dem bisherigen Mieter Obdachlosigkeit im Falle der Kündigung droht, haben die Gel'chte Erkundiguirgen an jener Stelle emzuzichtn, die über die Lage desWohnungsmarktes näher unterrichtet ist. allo bei dem städ i'chcn Wobnungs- oder Mietamte. Die Enholung einer Aeußcrung über die behauptete Unmöglichkeit.,erne Wohnung zu finden, ist nicht an einen Partkienantrag gebunden, sondern kann vom Gerichte von Anus wegen verfügt werden. Sport. Die heutigen FußbaLlwettspiele. - Die Meisterschaftsspiele werden beute in allen Klaffen fort« gesetzt. Da die Anteilnahme des Publikums an dem Verlauf ders Meisteischa!teu yon Sonntag zu Sonntag wächst,, kann mm heute säst allenthalben mit Mafienbesuchcn rechnen. , . % Der Hakoabvlatz ist heute der Schauplatz großer EreignW Das Hanptspicl geht um s/«4 Uhr vor sich, wo die H a k o a h! die WrenerSportfreund^e zum Gegner hat, die yM> letzten Sonntag den erstklassigen Wiener Sportklub geschlagew hat. Dre Hakoahuer treten in sehr starker Ausstellung an «tu» werden alles daransetzen, dm Sieg zu erringen. Vor dieseuv Treffen sindet das Mcisierschaflsspiel llnitas gegen Kadimw statt. Es wird dadurch dem jüdischen Publikum Gelegenheit ge^ geben, drei jüdische Bneme an einem Nachmittag tätig zu schenk Der Ausgang dieses Spiels, rst völlig unaewiß. , Von den Meisterschafi-sspielen der l. Klaffe ist jenes zwischen! W. A. C. und F l o r i d s d o r f e r A. C. im Prater am. bemerkenswertesten.. Auch dem Zusammentreffen der beiden Be-i zirksrivalen R u d o l f s h ü g e l und Hertha ffcht man mit besonderem Interesse entgegen. Die Wettspwle W a ck e t-4 W. A. F. (Meidlrng^ Amateur e—S p o r t k l u b (Ober-! St. Veit', S i m m e r r n g—A d m i r a (Floridsdorf) und N a p r d—V i e n n a (Hütreldorf) vervollständigen das Pvgramm^ In der II. Klaffe finden außer dem Treffen H a k o a h—( Sportfreunde folgende Wettspiele statt: Red Star—i .Germania. Sturm—Ostmark, Crickci—Slovan, Blue Stax—i Od.-St. Veit, Nußdors—Doncmstadt^ Ottakring—Bewegung. - \ Die Bevufsspieler?vage. Die immer mehr fortschreitende ' Vergeschästlichung des Fußballspieles bringt es mit stch, daß das Verhälrn's der Spieler zu den V'reinsleitungen m den führenden Wiener Fußballklubs ein unerträgliches geworden rst. Fast überall werden dm Spielern Zuwendungen gemacht, die den Qualitäten und dcr Launenhaftigkeit' des betreffenden Mannes angepaßt sind.' i Es schlt Nicht an Answüchsm. So ist es eine bekannte Tatsache^ daß «nnzclne bekannte Fußballer n-cht früher antreten, bevor sie; ihre ost recht unverschämt hohen Geldsorderimgelr befriedigt sehend Der Fnßbaüverband hat schon oit die Berutsspielerfrage angeq schmtleq. traut sich aber n cht sie ullein zur Erledigung zu bringen.' Gr hat deshalb den ünaarischm und den deutschen Fußballverbaud! zu emer gemeinsamen Aktion erngcladen, doch sind die diesbezüg-i lichen Einleitungsverhandlungen noch nicht sehr weit gediehen. Jl» Interesse des Sportes wäre es sehr zu begrüßen, wenn ehebaldigst eine reinliche Scheidung zwischen Berufs- und Amateurspielern durchgeführt würde. -4 Die Grazed Hakoph kommt am nächsten Sonntag titUi ihrer stärksten Mannschaft nack Wien. Ihr Gegner wird erst iw den nächsten Tagen genau bestimmt werden. Auf jeden Fall wird: sie vor dem Meisterschaftsspiel Hakoah(Wien)—Ob.-St. Veit aus. dem Hakoahplatz antreten. doch ist es noch nicht sicher, ob die Grazer die L. L-Mannschait der Hakoah oder ein Team dep Wiener jüdischen Spoetvereine zum Gegner haben werden. j Der bestohlene Fnßballverband. Der Fußballverband; scheint rin beliebter Tummelplatz der Gauner werden zu wollend Während ein bekannter Verbandfunktionär am Freitag eine Besprechung mit dem Sekretär hatte, wurde chm im Vorzimmer seich Fahrrad gestohlen. .1 Eine Wiener Fußballmannschaft nt Karlsbad stegreich. Der Sportklub Herrha konnte das letzte Wettspiel fethev Reise in die Tsäncho-Slowakei siegreich bestreiten. 'Er schlug den Karlsbader F. C. 2:1 1:1). j LänderwettKampf in Budapest. Am 9. November kommt der Länberwettkamvs Ocsierreich—Ungarn in Budapest zur Austragung. Vom F'übjahr 1920 an finden nur mehr zwei Länderwettspiele im Jahre statt. Am ersten Mai-Sonntag in: : Wien, am ersten Oktober-Sonntag in Budapest. Leichtathletische Damenmeisterschaften schreibt dev Leichtathlet kverdand für den 9. November aus. Sie kommen iur Nahmen eines vom Damcnschwimmklüb „Danubia" veranstaltetem Amelings zur Austragung. } WetLlauf „Rund um Paris". Letzten Sonntag kam in Paris der große Marathonlauf über 42 Kilometer zur Austragung. Der Wettbewerb war als Laut „Pund um Paris" aüsgeschrieben. Die Konkurrenz, die in Paris ungeheures Aussehen auslöste, wurde vom Läufer Srret in 2 Stunde» 56 Minuten gewonnen. Von 140 gestarteten Läufern kamen nur 59 am Ziele a». s Dvv Großteil der jüdischen Akademiker m Wien! steht dem Korperfport noch fremd gegenüber. Und gerade die Studenten könnten den Tmn- und Sportvereinen viele neue Impulse geben. Ueber den Wert der töiperlichen Erziehung noch Worte zu verlieren, hieße Eulen nach Athen tragen. Zur Popularisierung des Sportes unter den jüdischen Hnchschülern wäre e2 gut. noch im Laufe dieser Saffon jüdisrhe Hochfchulmeisterschasten m dm leichtathletischen Disziplinen auszuschreiben. . (| Mehrere Mitglieder der EFsrnomitzer Hakoahr die.« Wien studieren, sind der Wiener Hakoah beigetreten. ij SKiKvrfe für Anfänger. Der Sportklub Hakoah ve^> anstaltet, günstige Schnee- und Verkchrsverhältstisse vorausgesetzt im Monate Dezember zwei Skrkurse für Anfänger nach Lllim-- fclder Methode (mit einem Stock), und zwar m der Zeit vorü 15. brs 20. und 24: brs 31. Dezember. Kürsbestrag für Mit-« glieder 20.— für N-chtmitglieder 100.—. Interessenten wollet ihre Anmeldung unter Bezahlung des Kursbeitrages im' Sekretariate der Hakoah (Caf6 Industriellen,Koukordtaplatz 4> abgeben. — Am 18. ^November um 7 Uhr abends wollen sich alle Teilnehmer «m obgenannten Sekretariate zwecks Besprechung bezüglich Ausrüstung. Anschaffung von Skiern usw. einfindm- Sportklub Hakoah. Heute um a/<4 Uhr nachmittags Wettspiel gegen Wiener Sportfreunde. Nach dem Wettspiel geselliger Klubabend mit Tanz im Casö Industriellen,! I., Konkordiaplatz 4. 4 —.. l I— I .— . — ■ — 1..'.- II, IÄLYÜTOD SCHUHCftCME 3? :f tyj y B EBAU ZU HABEN t TtL^ cmw. fab ane; ENLücr« I C N V - O' 4. * * . Ö