Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 262 (12.10.1919)
- Date
- 1919-10-12
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
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V. >ri«v <*taüvu3s**kr Wkm. Sömöä- 12. OLtobtt 1919' '9b. M Der Volkswirt Wocheuschaa. Kein Tag vergeht, der nicht eine empfindliche Ber- Mimmerung der Lage brächt«. Di« LebenSmilttelpreise, .Die Preise der. täglichen Bedarfsartikel steigen ohne Z Unterbrechung. Die Lasten vergrößern sich in erj schreckendem Maße, sie wachsen immer mehr ins Uferfloss. And das Land rebelliert gegen Men und sabo- [ttcrt — wie eS Zcheint, grundsätzlich — alle hehördilicheu Berordmurg-en. (Go hält Oberösterveich trotz deS! Einspruchesder Wiener Regierung an dem TranS- '.pvrts che in Zwang und den AvSfuhrgedühren fest.) Frgend-!enr Einnahmen- und Attsgabenbudget anfznsteMn, ist cm Ding der Unmöglichkeit. ES Ätzt sich unmöglich ^Voraussagen, was der nächste Tag bringL oder visljwehr was er nicht bringt. Die Krone, die in der Schweiz imb in HoUand ans 6 Pvozent und weniger SrhreS früheren Wertes gesunken ist, findet keine Anmahme mehr. Will der hiesige Aanfmann importieren, fto muß er in fremder Valuta bezahlen, die nicht jzü erschwingen ist. Gelingt es ihm zma Beispiel Mark!«ufzutreiben (und sogar Lieft werden stetrar«?), ft' lhat er bereits 4*4 Kronen für 1 Mark zu zahlen, l-urL in nächster Zeit dürfte X Mark dereits H Krönen'!und noch mehr kosten! Di« Kshftnemfrchr hat sich -nicht gebessert. Wir bleiben werter ans die GneSft lunsever Nachbar« angewmft«. Bon Frankreich ftlftu styrs Lokrmvtiven für den TranLpart zur Verfügung gestellt werden,, eS bleibt ftdach abznwarten. «L es itatsächlich dazu kommt und ob dies die neczw-öifelte jSituation wesentlich bessern wird, da doch in orster Linie der Waggonmangel di« Lage ft kritisch ge-!staltet hat. Der Mangel an Kohle verhindert das -Wiederaufleben unserer PrÄnrkLftn, «s kann nichts auSsgeführt werden und unser Ruin macht täglich Fortschritte. Die entwertete» Kronennoten werden Massen-!haft auf den Markt geworfen, in Wertpapieren investiert und ein unerhöeter Havfsetau'mek hat auf der Wiener Börse Platz gegriffen, der allerdings in den letzten Tagen einen Rückgang zeigt. Ganz pftttfts wird darauf losspekuliert. Das Interesse besonders für tschechische Werte bleibt wegen des großen Kursiunterschiedes (250 ist bereits überschritte«) bestehen. Much die jugoslawische Krön« hat ein« derartige Höhe, erreicht, daß der jugoslawische Staat den mit uns abgeschlossenen Kompensationsvertrag nicht eirrhalterr will. Bon der Ausführung dieses Vertrages ist für unsere. Versorgung sehr viel erwartet worden. Wir stehen vor «iner neuen, bitterbösen Enttäuschung und müssen leider tvieder feeststetten, baß unser Anwert und Kredit, wenn hiervon überhaupt noch, die Rede sein kann, mit jeder Stunde geringer wird. ✓ Bedeutenden Staub hat in der abgelaufenen Doch« die eventuelle Neubesetzung des FinanzseLretärpoftens aufgewirbett. In echt altösterreichischer Weift wurde die leidige Angelegenheit bis. zum Ueberdruß breit-, getreten. Auf jeden Fall wäre Dr. Reisch httsnteich ernster als Schumpeter zu, nehmen, Dr. Reisch steh/t vielmehr auf dem Boden der Wirtlichkeit, wen» er die Kriegsanleihe zu?5 Prozent einlüftn will, währMd Schumpeter noch immer von einer Einlösung zum vollen Betrage spricht. Daß Reisch in der. Permögenslab gäbe nicht die äußersten Konsequenzen ziehen will, indem die ganz hohen Vermögen geradezu konMzLert würden, (Reisch will bis höchstens 65 Prozent gehen), scheint ebenfalls vernünftiger. Desgleichen sollt«» nach dem Reisch'scheu Plan nicht die meisten Lasten im Weg« indirekter Steuern gedeckt werden. Auch dir Id») einer neuert,durch da- Ausland finanziertenRoterw bank, wie wir sie bereits besprochen haben, ist zu begrüßen. Nur gegen die Zusammenlegung der Krone und ihre Herabminderung auf 80 Pvozent ließe sich so manches sagen. Wir sind fest überzeugt, daß durch dieft Abstempelung aus ein Fünftel (ft gut der Vorschlag einer ordentlichen Verminderung an sich jgewiß auch ist) die kleinen und unbemittelten Leut« enorm leiden würben, da viele Preise nicht auf ihr Fünftel sänken. Ein kleines, recht einleuchtendes Beispiel: Würde man auf der Straßenbahn statt um 60 um 12 Heller (oder Centimes?) fahren können? Das wäre gewiß der niedrigste Tarif der Welt. Aehnlich hinge es in tausend anderen Fällen zu. Währet auf solche Weise unausgesetzt immer neue. Hzilprogvamm« entworfen werden, kaufen die Ausländer bei uns an. Waren auf, was überhaupt aufzukauftn und sortzutragen ist, und infolge der totalen Entwertung unseres Geldes Zahlen sie dafür lächerlich geringe Preise. Wir haben nicht die leiseste Aussicht auf «in« Gesundung der Verhältnisse, ehe nicht die großen industriellen Betriebe, Verkehrsmittel usw. in den Besitz der Entente übergehen. Erst dann wird es wieder lArbeit, Brot und Kohlen geben. Eine Existenz wie!die heutige, können wir unmöglich weitersühren. Sehr ibald müßte der Tag kommen, an dem wir nichts mehr verkaufen haben. Was sollte dann aus uns Wetten? ,Dr. Renner hat in feiner letzten Rede ftstgeftellt, wir '.seien gänzlich, zusammengebrochen. Er sprach von dem täglich wiederkehrenden Ringen um einen Waggon Kohl«, lum einen Waggon Lebensmittel. Und er glaubt, baß ^wic „in diesem Winter den Tiefpunkt unserer Not, den Tiefpunkt unserer Hilflosigkeit erreichen" werden. Ist -es aber wirklich nötig, daß wir die Hände irr den! Schoß legen und diesem Tiefpunkt gelassen entgegen- 'harren? Oder wäre es nicht höchste Zeit, den Ententemehr weiter können und daS Ententekapital intensiv interessieren wollen?' Der Winter, unser- Zukunft,, dürfte sich dann Mt-wenige« schrecklich gestalten, alz es sonst der Fall sein wird. Der Staatskanzler selbst erklärte: Äir können Nicht bloß vom Politisieren'leben. DU FinanzplLne. . Borfchläge eine- Währungspolitiken«. - Herr Schumpeter verfällt wahrscheinlich seinem '— nicht unverdienten — Schicksal. Wenn auch die Art und Weist, wie die Aufopferung seiner Person dev Erhaltung brr Koalition dienen soll, an die Zeit der übelsten Coulolrpolitik des alten Parlamentserinnert, so kann' doch nicht geleugnet werden, daß die Divergenz zwischen Wort und Tat Schumpeters Sttuatftk in den Augen aller Denkenden unhaltbar gemacht hat. Dabei soll nicht untersucht werden, ob tatsächlich dta passive Resistenz und notorische Unbotmäßigkeit seiner Beamten, die einfach taten, was ihnen gefiel, die Ursache war, aber die Frivolität und die Gleichgültigkeit, mit denen dieser Staatssekretär? die Amtsgeschäft« zu behandeln pflegte.. Sicher ist nur, baß nicht der Finanzplan Schumpeters dev letzte Nagel auf dem Grab feiner politischen Laufbahn war. Zü den bezeichnenden Lächerlichkeiten der Demokratie gehört es, daß Schumpeters Sturz, der den radikalen Sozialisten zu Gefallen geschah, von der Kandidatur eines Bankdirektors begleitet war. Schumpeter redet aber vielzu gerne, um sich diese Gelegenheit zu einem Rededuell entgehen zu lassen. Wir können deshalb eine VeröfftMichung seines Finanzplane? mit^ Sicherheit erwarten, Dieser Finanzplan bringt in seinen Grundzügen nichts Originelles.: Auch das Projekt Reisch' enthält in feinen bisher bekamt gewordenen Grundzügen keine neuen Vorschläge — was nicht als Bor-> Wurf gemeint ist. Nichtigerweise .und dev- Not der Zeit entsprechend, stellt er die sofortige Gründung einer Notenbank mit Hilft fremden Finanzkapitals in:ben Vordergrund. Damit nähert er sich dem in vielem Blatte am .18. August ausgesprochenen Vorschlag, der noch einmal besprochen werden - ' Die Ausgabe von Geldzeichen war stet» ein Geschäft. Dis ausgehende Bank bevorschußte Mit ihren Geldzeichen bei ihr eingerrichte Wechsel, zog von der Bdrschußsumme einen DiSkdnk als ihren eigenen Nutzen ab Und ließ, sich den ganzen Vorschuß am Fälligkeitstage zurückzahlen. Die strengen Bestimmungen des Wechselrechtes und ihke eigene Vorsicht bei der Auswahl der Wechsel schützte sie vor Verlusten. Der Nutzen der Pank fließt ihr hierbei, wenn sie nicht zu viel Noten in den Verkehr gelangen läßt, in vollwertigem Gelbe zu. Das Geld selbst gelangt durch Lohnzahlungen usw.. in den weiteren Verkehr. Solche Bankgründungen kennt die Wirtschaftsgeschichte KnUg. Bisher wurde aber im Falte der Gründung einer neuen Notenbank ein« fixe Relation zwischen dem alten und dem nerr e u Geld von Staats wegen normiert. An unserem Vorschlag ist nun daS Neue, daß vorgeschlagen wird, die Relation zwischen altem und neuem Gelde dem freien Verkehr und seinen Bedürfnissen zu überlassen. Für beide Geldarten, die nebeneinander zirkulieren sollen, mühte .in diesem Falle Anrrahmezwang bestehen. Während aber der Wert des neuen Geldes, das ft nur beschränkt und vorsichtig auf Grund erstklassiger Unterlagen ausgegeben werben toibbe, feststehen würde, wie jetzt der Wert des Franken, würde sich der Wert der »lten Nottzn ft nach d«n wechselnden Lerl'ehrsbedürfnifsen. gestalten. Um nun die Wirkung des alten natftnalökonomischeu -Gesttzss, daß gutes Geld , das' schlecht« Geld verdränge, entgegemuwirstn, müßte der Staat für dis alten Banknoten, dir jetzt reine GtaatSnoten geworden sind, eins« A m o r ti-f a t i o n S v l a n aufstellen, dee ein« . vollständige Vernichtung und Außerverfthrfttzung dieftr Noten binnen 80 bis 50 Jahren ermöglichen sollte. Auf diese Weift würde der Wert dieser' Staatsiioten selbst in her ersten Zeit gehalten werden, weiterhin immer mshr^anwachftn und. schließlich den Wert des neuen Geldes erreichen, was auf jede andere Art ausgeschlossen ist, Jede andere Regelung würde nämlich den Staatsbqnkro.tt in irgendeiner dem Jahr« 1811 nachgeahmten Form wiederholen. Eine Stabilisierung des Werves der Krone auf 80 oder 25 Centimes wäre nichts anderes.wie die ZusamM-enlegung von vier oder fünf Kronen zu einer, so wie im Jahre 1811, nur mit dev weiteren Ungerechtigkeit, daß auch - die Gläubiger aus "der Zeit der Vollwertigkeit des Geldes nicht geschützt - würoen. Diese Zusammenlegung — man lese im übrigen Rudolf Springer „Die Geschichte Oesterreichs" »— ist eine mechanische Maßregel,, die schon deshalb in ihren Konsequenzen völlig ungerecht und verwirrend ist, weit die Bermögensvermiiwerung des' Einzelnen von der momentanen Art seiner Kapitalsanlagen abhängt. Eben diese Ungerechtigkeit zu vermeiden, ist einer der Zwecke der Dermögensabgabe. Unser Vorschlag schließt dies« Ungerechtigkeit au8. Ein Beispiel kann dies erläutern: ein Hypothekengläubiger,'der auf einem HauS eine Hypothek aus der Zeit vor dem Kriege stehen hat, würde im ersteren Fall, was auch der Fall war, nur 20, beziesnrngSwei'e 25 Prozent dieses DermögensobjekteS retten. Rach unserem Vorschlag könnt« er durch ProlongisrUjig der Hypothek «- oder wenn 5er' Schuldner nicht darauf ei»-' geht durch «ine anders Anlage seines Gelder dieses nach Ablauf der 80 oder üü Jahre im vollen Wert zurückerhalten. Auch die Frag« der Bank- und Sparkasseneinlagen ist zu lösen. Alle diese Einlagen müßten als rückzahlbar in altem Geld gelten und nur die Einlagen von neuem Geld würben Anspruch.auf solches gewähren'. Selbst'der feinsten Form und kompliziertesten Art von Bankgeschäften könnft sich unser Vorschlag anpasftn und böte LösunDmethöden. Selbstverständlich ist er allein nicht 'genügend, dar Problem unserer Finanzlage zu lösen. Er würde Nur die sosortige Mlottmachung unserer Industrie, die Herbeischasfung von Nohstofftn ermöglichen. Und das ist sehr viel. Daneben wäre außerdem das Problem der Ordnung der StaatSfinanM zu lösen. Auch dies ist nicht. ,unmöglich, soserns «3ohne Demagogie 'ungefaßt wird. Die tzaupbbestandteüe unseres DeftzttS sind nicht mehr die Zinsen der Kriegsanleihen, sondern' die Arbeitslosenunterstützung und die Gelder .zur Verbilligung der LebenSmittel. Diese zwei Aüsgabeposten sind Mt auf einem Weg zu vermindern: durch die Entsendung von 400.000 Arbeitern nach Frankreich. Es ist traurig, daß auch diese Frage ganz anders wie. in Deutschland, wo Unabhängige wie MehrheitSsozialisten in gleicher Weift für die Entsendung eingetreten sind, zum. Gegenstand des PatteikampftS, bezieyunstSweift zum Kampf innethalb einer Partei. geführt haben. Ein paar Ziffern werden bas Verbtecherischs dieses Vorgehens deuüich machen: Für 400.000 Arbeitslose zahlt der Staat durchschnittlich 15 Kronen täglich. Und wenn nicht er, fo bet Arbeitgeber noch mehr. DaS gibt 6 Millionen täglich. Diese 400.000 Arbeiter würden in Frankreich, ttotz der Abzüge, die die Entente vornehmen will, in der Lage sein, täglich 8 Franken, haS find heute über 30 Kronen zu ersparen und der Ernährung ihrer Angehörigen zu widmen. 80 Kronen meck -400.000 ergibt 18 Millionen oder im Jahr bei 280 „_ . Arbeitstagen 3 Milliarden 360 Millionen Kronen, tvas liRoaüLUMLn fand? auOx h&i LUziMvWa dsL »Ar. ML. IÜLU. IwatMiL LeLLuSulitt-MssMiM kütlÄLckM würde. Dft weitere Ersparnis an Arbeitslosenunterstützung beliefe . außerdem ans S MlliaweN 1^0 Millionen. Rach dieses Ziffern wirb wohl ftoer her Behauptung zustimme«, daß^ wer Finanzpläne aufsftllt, ohne diese wirtschaftliche und'' leider auch polili'che Forderung aufzustelftn, ein. Charlatan ist«; Die Entscheidung über alle Finanzpläne liegt bei devl; 81ep ävatlonKrommissidn und nicht bei osterreichb-l scheu Instanzen, die ihre Uufähigftit zur Genüge '«rwteftn! haben. Die .ReparattonSkommissiou. Ein trauriger, Gcherzist es, daß sich gerade dieftr Nanie statt de- Kamen- „Wieoevgutmachuiigslommissi'on" 'eingebürgert hat. Die Tatsache, daß diese Kommission bestimmt ist, vefierveich' zur Wiedergutmachung des von ihm verursachen. Schadens zu verhalten^ ist auf dieft Weift durch die «orstettung, sie fti da, um- Oesterreich zu reparieren, verdrängt. ) wirtschaftliche Rachrichte» a»s Per Tscheche- Slowakei. Die Frist stk die Zeichnung der p t e t i» t o z e «f t g e lf StaatSkalsenscheiue ist vüS Ende dieses Monates verl ä ugert wßche«. Die. Prager Gesandtschaft deS Wstawischen Königreich teilt mit: Der Belgrader Miuisterrat hat -rfchlost«:, lur die Wareneinfuhr tschechv'slowMcher Herkunft biS zum Atzschluö prs; Handelsverträge» mit der Üchrcho^l-waMchev Mpublck dpt M t i st b r g ü« st i g n N g S t a r i f, wie « a« I.Juii ISfti gegolten M, in Anwendung zu bringen. Die GfenpreiS'-PrLfuNgSkommWon ließ die ErzevgunM lakkulatiö» bei der P r a g e r E i f e»i u d » st r i e-G e f ch a f t, bei Leu W i 1 tl v w t tz er G%f tu W e11 e n »«« bet der Eüenftrma C. P. Prtzold in Rothau-Rendock übern prüfen. Im Mai d. I. gelang es, die Preise der Walz-rvrodukte so zu flabtltfierert, daß sie durch sechs Monate ohne Veränderung blieben. In letzter Zeit geben Lie Hütten bekannt, daß nut Mckstcht auf die erhötztm ErzeugungStsstm bi«? Preise neuerdings erhöht werde« müssen. Dre Erhöhung Ldtistgt bet groben «nd seine» Blechen & 10.—, bei WaWwjMe». L 5.-- pro Kilogramm. Die Kursdifferenzen genenLber Ler vergau^ tzeue» weihe. Die folgende Liste zeigt die wichtigstm K«tSbistett«zeas gegenüber den S a m S1 a a » o t i e * a » % t» b e v t> e t t», gen Woche: _ . U. Oktober S. Oktober 598.- . 1880.- . 590.- . 9i0.— . 878.— . 1490.— . 8400.— . 3830,— 1145o!— . 8220.— Mairente. . » . . . . 77,50 Fehruarreqtk . •»».,» 75 — Oesterr. Goldrente. . . . . 158.— Oester«. Kronenrente . , . . 76,— Ungar. Goldrente . . , . 175.— Ungar. Kronenrente SS.— Tsittenlose. . - , » . . . . 895.— s°f0. Südbahn-Prioritöten. . 816.— Anglodank ........ 587.--- Bankverein. . . -.» . » 686,— Bodenkredit.... * . . . 1S5>0.- Könnnerzialbanl.Pester. , . 4850.— Oestttr. Kredü . . .Z. . 818.— Prager Kredit, . . . . . . — Ungar. Kredit988.— Devosttenbank....... 666.— ESkomvtegestUschast nieder- Derr. . . . . . . . 860.— Unaatt Hnvotbekenbank ... Sl0.— BödlN. Induftrtalbank . . . 1350.— Mherbank . . - - . . . . 786.— Vymbaid- und Eskomptevank Merkur. A.-G....... Oesterr.'ungar. Bank... Uniöndank . . . . . . Böbmtfcke Unionbank . . BettehrSbäNk ...... Zivnöftenska Banka . . . Adria > ... . . . . . . Ausslg'Teplitzer . . , , . Büschtiehradrr Ut. A . , , Busch.ticbrader Ht. B... DonamDamvstchiffahtt. . Dtix'Bodenbacher . ... . Nordlmbn ....... Gräz-^Sstacher ..... Kaschau-Oderberger , . . üembcrg-Czemowitzer. . . 8lond,/- » » , . » * Navftazione . .. . . . StqatSbahn. ...... Lombgrden . .. Gtaatsbahn-Genußsklieine. Allgemeine Baugesellschaft. BaugcftMaft Union . . Bangesellfcbaft Wiener . . Beockiner ZkMnt .... Königsbofer Zement ... Perlmovier Zement . . , Wiener Zngelwette . . . Wienerberger Ziegel . . . Aesinger Brauern . . Pillen er Brauerei . . . , Sarajevo Brauerei » . . . Aussig chennsche ...... Brosche Spirituö . . . . . Karborundum. . . . . . . ClvMde chemische. .. . . . Jungbunckanee Spiritus . . Kolineü Spiritus . . . . . Solo Ziindwaren ..... Aügem. Elektrizitätsgefellschaft Eteünsche ver«m»gte ... . Siemens'A Schuaert . Alpine Montan .... Austria Emmi. .... Bechett Cchwnben . . Berg- und Hüttenwerke. Egydper Stahl .... Enzesfeldcr. , . . . . Felten L Gmsteaume . Gremitz Ellen. . . . , Hulter & Schrantz. * . Kabklsabrik . . . . , . Krainllche Eisen. . . Kruvv A.-G. .... Kupfcrwette. .... llamven Ditmar A.-G. Poldibütte... . ... Prager Ellen .... Rlmammanyer . . . Rothau-Nendeck.... Schrauben Brevillier. 78.ÄS 78.- 78. — 160.- 79, - $15.— 669,— 478,— 47V.— 1160,- 4250,— 792.— 2000;— 888.- 572.— -50.— 625.— 1100,— 68$,— 265,— 550,— 1865.— 555.- SSO.— 85$,— 1476.— 940ÖP 8850.- 1494.— 2895.— Diffemy!- Tg 15.- 18. (— 8$. (+•147; (•+ «4. (+ 5t.—>; (+ 90. (+ 100,-i, (+ 11-Zs , 6950,— 8780.- . 1800.— 1200.— . 899.50 724,— . 1249.50 1160.— . 4470.- ’ 4480,— , 8600.— 7800.7- . 1886,— 1874,- . 216.76 171.76 . 788.— 718.— « 813.—* 610.— . 4Ui— 405.— + 150,» [+ 68.- (— —v + 48/ (+ 92,-J (— 53.-) (— — (+ 220.- (— 44.—I f+ SSü.^ ‘ [«M + 170.- + 160.- 459.50 . $85.— *1150,*— . 789.— . 6400.— . 1330.— . 9845.- . 1600.- . — . 816.— :i76o:- 1660.— 569!— 670.— 470.— c- 756.— 440.—' 1160.— 700.— 5200.— 322o!— 1475r— 1400.— 778.- l640!-7 1650,— 870.— 518.— 557,- 79,—I (- 33 (+ 89.—1 t+ 900.- (+ 125!-} (+195.-1 (+ 87.-1 ("- i+ 120.rri (+ 10.-) (+ vü- (+ US.- . 1825.— 1467.— r- 142.*+ . 1875.— 1394 — (— 19.^- . 1688.— 159k- (+ 41.— .8570.— 8870.-+ (+ 200.7- . 986.— 960.— (+ 26,- . 1070.- 900,— (+ 170.^ . 1850,— f—* rnmm^mmm .1190.— 1099,— (+ 100.- . 782.-* 750.- (+ 82;— . 1060.— 998.— (+ 61.- . 1905.— 1980.— (— 25.- . 860.— 745,^ (+ 115.— .1890.— . 565.— 478.- (+ 87.- . 1480.- 1898,- (+ 39.- . 4800.— 8830/7— (+ 480.- 14fc0.— (—»■ — .1186.- 968.— (+ 168.- . —> 2090,— ’ (--