Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 255 (5.10.1919)
- Date
- 1919-10-05
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2979076-2979077-2979332--02283-2987779- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 255 Wien, Sonntag, 5. Oktober ISIS rmüf Artur Ernst Rutra. Golgatha. Em Spiel in 9 Wildem, rg Müller, München. Der Schallen Slrindbergs ist vielen Verderb geworden. Wie einst Goethes »Faust", die Darstellung der Tragödre des Menschen in wieder neue Formen geleitet hat, ist es jetzt der große Norde. Es-ist kein Mall. Laß die Älisemandcrsetzung mit dem eigenen Ich in die Vorbereitungszelt dek Revolntiomenmg der Europäer-Mensrhhttt -fiel und noch weniger,, dciß sie in unserer Zeit der gesuchten Erneuerung., so starken Widerhall stadst. -Aber während die Genies,^ aus dem Emzelfall . emporsteigend, zu allgewaltiger GÜltrgkeitswertnng gelangen, ist dies, naturgemäß, kleineren! Pkrsönlichkeilen versagt. Schon in der Anlage zeigt sich d'er Unterschied: Diese wollen Allgemeinwcrte, Gesetze an , EinzelMen * demonstrieren, also den umgekehrten Vorgang! rinsch.lagen. Ob dies künstlerisch - überhaupt zu einem harinonffchen Gelingen führen kann, > sei dahmarstellt. Daß es aber Becher, ebenso wie kürzlich Artur E. Ru t r a m seinem „G o l g a t h a" nicht gelungen ist, mutz gesagt werden. » Was schließlich kein WerMrteil ist. Nur eine Feststellung, daß sich ■ Mmfchheitsprobleme, philosophisch-ethische -Fragen im Essay zwar schwerer, aber dafür zweckentsprechender behandeln lasten, als im Drama. Interessant, anregend; ja lesenswert aber sind beide Bücher, denn sie sind Zeugnisse Micher - Kämpfe um ein Le- WÄtiges Ziel. - - —üa. i >. Feuerwerk. Von Frank Wed e k i n d. Georg Müller- ' Verlag, München. Die Erzählungen, dre Wedekirid in diesem Bänd zusammenstellt, behandeln alle das,sexuelle Problem ttt immer neuen, nur oft ein weniggeklügelt wirkenden Srtuäftouen. Lesenswert ist das Vorwort, aus dem man ersieht, wie sehr es dem Dichter-darauf anlommt, die sexuelle Frage aus der Wirrnis Und mystischen.Dunkelheit in eine reinere, durchgeistigtere Sphäre emporzuheben. Sexuelle Aufklärung der Kinder, sagtWed'rftnd, ist! gewiß gut und notwendig, aber vor allen Dingen müssen die Erwachsenen lernen, mit derselben geistigen Überlegenheit und Selbstverständlichkeit über diese Fragen zu reden, wie sie über ÄAnst-z-vde? Religion sprechen. Den Erwachsenen muß es. erst in Fleisch und Blut übergehen, daß es in. der Natur überhaupt keine * unanständigen Vorgänge gibt, sondern'nur nützliche ürid schädliche, vernünftige und unvernünftige. Daß' es aber unanständige Menschen gibt, die über diese Vorgänge nicht anständig reden, oder / die sich bei diesen Vorgängen nicht anständig benehmen können. Die Novellen sind ein wertvoller Beitrag zur psychologischen Klärung dieser Fragen. . ' ‘ | ’! Bon der Jüdischen Nationalbibliothek in Je. rusalrUi. Professor Dr. Heinrich Loewe, Bibliothekar an der Berliner Universität, 'ist zum Direktor -der Jüdischen Nationalbihliothek in Jerusalem, um die ersich in seiner glühenden Palästinaliebe von jeher große Verdiensteerworben hat, ausersrhen worden. % Lebensbilder berühmter Kantoren vom Musikdirektor Arsn.F r i e d m a n n, Berlin, C. Boas Nachfg. Das vorige Jahrhundert hat auf dem kantoralen .Gebiete Männer hervorgchrscht-, die dem Synagogengesang neue Bahnen eröffnet haben. Der verdienstvolle ..Musikforscher Aron F r i e d m a n n widmet diesem.Thema ein lesenswertes Werk,, welches die Geschichte des Synqgogengesanges und den Werdegang .hervorragender Kantoren behandelt. , " Nene hebräische Zeitschriften in Palästina. Das Kopenhagcner Zionistische Bureau berichtet ans Palästina: Auf dein Gebiete der hebräischen Literatur sind letztens zwei , bedeutende Neuerscheinungen zu verzeichnen: DaS Bureau der jüdischsoziaMschen Arbriterschast „H it a ch d u t H'H aaw od ah" hat soeben das angekündigte.Journal gleichen Namens heraus-' gegeben. Das Sammelwerk, das . wertvolle Aufsätze von B.Häsüelson/ .Dp. Waldstein, I. CH. Brenner-und M. Smi-, reiches Material über die die Wische ArMeWafi in Palästina jetzt interessierenden Hauptfragen. Auch die pW .der Arbeiterorganisation „H a.p o e.l H a z a t'Y angekündigte Monatsschrift „M aab o roth" hat soeben ihr erstes Heft erscheinen lassen. Es enthält 17 größere Aufsätze und außerdem zahlreiche ftrrzgefaßte Uebersichten überdie laufenden Fragen-es jüdischen Lebens. ... . Zeitfchpifterrscha«. „E s r ö“, Monatsschrift deS jydischey Ukadrmckers, Men, Redakteur Eugen Höflich. Nr.,. ' Kommunales'. Die ErgSnzungslustbarkettSsteuer. Ab 10. Oktober in Wirksamkeit. Am,10. d. M. tritt eine neue städtische Abgabe, die Ergänzungslustbarkeitsabgabe, in Wirksamkeit. Diese Abgabe wird von jener^. öffentlichen Vorführungen und Tanzunterhaltungen eingehoben, zu denen keine Eintrittskarten ausgegeben werden. Derartige Veranstaltungen, wie musikalische und andere Vorführungen in HeurigenhHenben, Gast- und Kaffeehäusern, Bars und Vergnügungslotzalitäten jeglicher Art, würben durch bas bereits bestehende Lustbarkeitsabgabegesetz nicht getroffen. Die Abnabs nach dem neuen Gesetz wirb nach fünf Stufen, und zwar mit einem Pauschale von 10, 20, 30, 50 Und 100 Kronen für jede einzelne BeMstaltung bemessen werden. Die Einreihung in eine dieser Gebührenstufen geschieht auf Grund der von dem Abgabepflichtigen über die Verhält nisss seines Betriebes zu machenden Angaben. Solche Vevanstaltungen sind vom Unternehmer spätestens drei Tage vor deren Abhaltung der Magistratsabteilung II unter Verwendung eigener vom Magistrate aufgelegter Formulare anzuzeigen. Diese Formulare können in der genannten Abteilung, Neues Rathaus, 2. Stock, behoben werden. Um den Unternehmern die Anzeigepflicht zu erleichtern, werben in den nächsten Tagen bei den in Betracht kommenden: Unternehmungen- Organe des Magistrates mit den erwähnten Formularen erscheinen und die Ausfüllung derselben auf Grund der Parteiangabe vornehmen. Die Abgabe ist im allgemeinen im vorhinein zu zahlen. ‘ Sitzungen im Rathaus. Der S t a d t r a t tritt Mittwoch, Donnerstag und Freitag vormittags zu Sitzungen zusammen. Der G «m e i n d e r a 1 hält am Freitag um 4 Uhr nachmittags eine Geschäftssitzung ab. enthält Beiträge, von Dr. Charlot Straffer, ÄÄio N a.d e l, EugettHö f l i ch, Rabindranath Tägore. Siegfried S chm i tz. — , „N eu e I 8 d r s ch e M o.n a t s h e ft e." Perlin, Welt-Verlag, Redakteur Dr. W. W. Kapl u n - K yg a ,Nr. 25/26 enthält Beiträge von Felix Gold m a n n, Engen. Fuchs, Profeffor Dr. O. Z wrcdi » eck, Dr. Max K o;l,1.4itf dj e r, $einric!lj SDl a-rfiitlieS. Die Weltbühne» der Schaubühne XV. Jahr, Wochmschristfür Politik, Kunst, Wrrtschäst, herausgeyebm von Sregiried Jacobsvhn, enthält in der Nummer 40 : Ewlgung, von Hemnch Ströbel; Oberst Reinhard, von Johannes Flfchart; Unser Heer vonMorgen. von L. Persius: Der geheimnisvolle Aktenschrank, vonWilly Meyer; Der vorwriMche Jesus, von Egon Friedell; Bon - Bwoni, von Gisela Selden-Goth; Schauspieler-Abende, von-'S: I.; -Heimkehr, von Kaspeir Hauser; Rundschau, von Äülsey und Pamer; Antworten. ' > ".Pro Palästina. DaS e.Hrst der Schriften deS deutschen Komitees zur Förderung der jüdischen Palästmasiedlung enthält eine^wichtige Untersuchung von Dr. R.- L e v Unter dem Titel „Da"s Ost j u d en p r o bl e m u n d P a l ä st i n a", die den Verelendungsprozeß des ostjüdrschrn Volkes und die mögliche Sanierung durch Auswanderung bespricht (X 8.60). Hett 7/8 ^Palästina und die Juden" gibt eine Fülle statistrscheu Materials, Kartenskizzen und ' graphischen Materials und informiert aufs gründlichste' über die wnllchaftlichen Grundlage» der Palästinabewegung (K 5.18). Zu beziehen durch R. L 8 w i t, Buchhandlung, Wien, 1. Gerichtssaal. Eine Diebsgesellschaft. Vor dem Schwurgericht unter Vorsitz des Landesgerichtsrates Dr. Kästner hatten sich gestern der angebliche Schauspieler Julius Werther, der Geschäftsdiener Erwin R e z n y, bis Verkäuferin Marie Z a ch und die Manipulantin Berpa Wreslinger wegen des Verbrechens des Diebstahls zu verantworten. Wir die vom Staatsanwalt Dr.Sa che r vertretene Anklage ausführte, sollen die beiden jungen Mädchen in dens meisten Fällen die Gelegenheit zu den Diebstählen au^- gekundschaftvt und manchmal auch selbst an der Ausführung mitgewirkt -haben. Am 5. Oktober v. I. wurde bei der Firma Wilhelm Beez ein Einbruch verübt und Wäschewaren entwendet. Ball) darauf wurde die Bedürfnisanstalt im Weghuber-Park erbrochen und alle vorrätigen Handtücher weggeschleppt. Marie Zach und Berta Wieslinger erzählten eines Tages den Mitangeklagten, daß der Holzhändler Eduard Wister in feitur Wohnung einen größeren Geldbetrag ausbewahrt habe. Die Mädchen wußten auch, um welche Zeit Wister nicht zu Hause sei, und die jungen Burschen öffneten mit Nachschlüsseln die Wohnungstür des Wister, erbrachen feinen Schreibtisch und stahlen 28.000 Kronen. Endlich folgte noch ein Einbruch bei der Firmpatin der Marie Zach, wo drei Stücke Leinw-and weggetragen wurden. Auf Grund deS Schuldspruches der Geschwornen, die einen Schaden von nicht über 4000 Kronen annahmen, verurteilte der Gerichtshof Julius Werther zu zehn Monaten, Erwin Rezny zu acht Monaten), Berta Wieslinger zu sechs Monaten und Marie Zach zu vier Monaten einfachen Kerkers. Der Borwurf der kapitalistischen Gesinnung als Ehrenbeleidignng. Der Schuhmacher Franz Z w e rin a in Leoben brachte gegen den der sozealdemokraümien Partei angehörenden Friseur Franz 8 e ck u e r eine Ehrenbeleidigungsklage ein» wer! lewerer ihn einen ^Kapitalisten" genannt habe, der kapilallstlsch wählte. DaS BeznkSgericht Leoben sprach den Angeklagten frei, der Boxwurf, kavitalckisck gewählt zu habe«, begründet keine Ehrenbelewigung. In der Berufungsverhandlung vor dem KrriSgerichre Leoben führte der Klagevertretrr aus. daß die Sozialdemokraten mit dem Vorwurf kapitalistischer Gesinnung den Anwurt der Unterdrückung der Arbetterlkasse mit Hilfe wirtschaftlicher Ueberlegenheit, das AuSsaugen. des wirtschaftlich Schwächeren durch den Stärkeren verstehen, daß daher der Vorwurf kapitalistischer Gesinnung eine Beleidigung involviert. Das Berufungsgericht schloß sich dieser Anschauung au und verurteilte den Geklagten zu LL0 Geldstrafe. AM £»*6 -fcterof» >\ir Sport. Wettschwimmen der Hakoah. Ueberfüllte Zuschauerräume, wie man sie bisher moch bei keinem lokalen Meeting beobachten konnte, große Felder unbj . relativ glänzender Sport gaben dem ersten nach dem Kriege von' der Hakoah veranstalteten Wettschwimmen das^ äußere Gepräge) . Es war ein sportlicher und gesellschaftlicher Erfolg, der den Ver-ij ' anstaltern zur um so größeren Genugtuung gereichen mag, alssiq . dadurch eine mehrmonatige, mühevolle Arbeit gekrönt sehen. . Von dem Gedanken geleitet, den Sport in die breite). indische Masse zu tragen, bat es die erst seit Mai l. 9. Iviedep aktivierte Schwimmsektion der Hakoah verstanden, eine so großes Schwimmerschar heranzubilden, wie sie heute lein Wienev Schwimmklllb aufzuweisen hat. Durch Gewinnung des Dianas ■ bades für das Training und Errichtung eines Strandbades 'im ‘ Küchelauer Hafen gelang' es, diese. Massen auch in sportlicher!^" "linsicht auf eme solche Stufe zn bringen, daß der Nachwuchs deuv ^akoah heute mit dem der anderen Wiener Vereine mindest auf- Wcher Höbe steht. 11 4* Im Mittelpunkt des Meetings, welches unter brr bewährten ' Leitung des Herrn R. B u ch f e l d - r (W. A. S. V.) glat^ zur Abwicklung gelangte, stand der Kamps um den D r. Weisengrün-Wanderpreis, welchen dlv? Hakoah zum zweiten Male und damit endgültig gewann. Es waü ein heißes Niniren, da nicht weniger als 7 Vereine an ihm-beteiligt waren. Um so größer ist daher der Sieg zu werten/ den die - junge Schwimmergarde der Hakoah errang. - . - Von den . sonstigen Ereignissen ist das H a u.p t-j- . w.r m m e n über 100 M e t e r erwähnenswert, welches!, P. S'ti ck er (W. A. C.) gegen N e u w e l t (Austria) gewann/' Nachstehend die Ergebnisse: | ' . Herren-Neulingsschwrmmen. ü b c n 66»/g Me 1 er: 1. Sobotka Erwin (Hakoah) 1 :,01'3,-2.Wallis/-. Leopold (W. Ä. C.s 1:02'8, 3. Waschintius Heini (V. ft B.) 1 :.03'9..Sehr gute Leistung des talentierten Siegers. ■ . Damen - I u n i o re n r ü Z e n s ch w r m m e n - über 66% Meter. 1. Bidla Käthe (Danubia) 1:08'4. 2. Ulrich Emmy (Danubia) 1:10'9, 3. Goldberger Rosa (Hakoch) - 1:11'2. Scharfer Kampf zwischen der Zweiten und Dritten. /, Herren-Nenlingsschwimmen ü b"e p 200 Meter: 1. Frankl Viktor <W. A. C.) 3:38, 2. Pollitzer ' Georg (B. ft B.) 3 : 45'2, 3. Ostermann Georg (Kritzendorfer! K.) 3:56. i: Damen-NeulingSbrusts chwimmen übet, 66*/» Meter: 1. Pretscher Lilly (Wien) 1:11'8, 2. Goldberger Erna (Hakoah) 1:13 6. 3. Kunz Rosa (Wien) 1:20'6. Guter^ Stil der beiden Erstplacierten. ' I ' H erren - N eulingslagenstafette über 3 X 3378 Meter: 1. Amateure (Pfeffer, Hacker, Brücke) 1:24'8, 2. Hakoah (Skal, Altbar, Koch) 1:26'4, W. A.C. disqualifiziert.! Nach mißlungenem Start durchschwimmt der erste Hakoahmann! die aame Badelänge und hält daher beim neuerlichen Antrdten das Tempo nicht durch. . Damen-Vorgabeschwimmen 667,' Meter r . 1. Barta Auguste (Danubia, 8. Sek. Zulage) 1:21*8. / ' K Ü r s dring e n: 1. Albert Hermann (Amateur), Platz- * zifser 4. 2. Bernatz Theo (W. A. C.), Platzziffer 5, 3. Margulies,. Otto (Austria) Platzziffer 9. Verdienter Sieg. Bewundernswerte! Leistung des einbeinigen Dritten. , > Herren-Hauvtschwimmen über 100 Meter:! 1. Sticker Josef (W. A. C.) 1:15*7, 2. Nmwelt Fritz (Austria)! Ir 18*9, 8. Bauer-Walter (W. A. C.) 1:23*8. Herren - NeulingS-Rückens ch w r m m e n -> Über 100 Meter: 1. Davh Walter (25. A. C.) 1:45*7,,.. 2. Kobl Karl (Amateur) 1:46'2, 3. Kadmon Richard (Hakoah)ft- 1:49 2. Gegen den Ersten liegt ein noch unerledigter Protest vor»! Damen - Haupts chw im men ü b e t\■. 100 M et e r: 1. Szabö Herma (Wien) 1:37*6. ' ‘ i ’ Herren-Juniorenstafette über 4X3.37*. M et er: 1. Amateure 1:24*8, 2. W.A. C., 3. Austria, lieber-! legener Sieg der Amateure. ''' ' Mädchen-Brustschwimmen über 667»! ' M e t e r: 1. Ultmann Ilona (Hakoab) 1:18, 2. Kaiser Marianj - (Danubia) 1:19'ö, 3. Dlümel Irene (Danubia) 1:20. Sehr gut<^ Leistungen. , J . Herren-NeulrngSschwimmenüber'66 */, i Meter: 1. Frankl Leopold (Hakoah). 59*2, 2. Dr. Pick R.! (Austria) 1:00, 3. Fasetzki Stefan (Amateur) 1:09'8. Die beiden Erstplacierten schwimmen bte ganze Strecke Schulter am - Schulter und erst im Endspurt erringt der noch sehr junge Sieger! ' hm entscheidenden Vorsprung. | ' - Damen- Juuiorenlagenfiafette über 3 X83 7* Mete r: 1. Danubia (Ulrich, Bidla, Jrion) 1:35.! , Herren-Bor gabeschwimmen 66 7-,. Meter: 1. Dr. Kardegg Berthold (Austria)' und Korst Hans (W. A. C.)> im toten Rennen 1: 03, 3. Spitzer Rudolf (Hakoah 9 Sekunden! Zulage) 1:03*2. ' . WasserLa.llwettfpiel:W. A. C. Reserve-! - Hakoah 4:0. Die zum ersten Male und mit Ersatz antretende-. Hakoah zeigt sich ihrem routinierten Gegner nicht ganz gewachsen,! bürste aber bei weiterem Training - bald Erfolge aufzuweisen! haben. Der beste Mann - der Sieger Kauft Bei den Unter-! legenen gut die Brüder Wertheimer. Schiedsrichter: M a n ft _■ ’ P. G. LSndertvettkampf Oesterreich—Ungarn. Der Prater Sportplatz des W. A. C.. ist heute wieder btt, ■ Schauplatz des größten fußballsportlichen Ereignisses des heurigen Jahres. Zum erstenmal nach Beendigung des Krieges steht die ungarische Auswahlmannschaft der österreichischen gegenüber. Für, die Teamswäre wohl die Bezeichnung „Wien" und „Budapest", mehr am Platz, da es sich nur um die Auswahlmannschaften der berdm Städte handelt, aber der populäre Titel hat sich schon so! eingebürgert, daß man daran nicktrütteln will. j Das heutige Spiel dürfte sehr scharf werden. Beide Mann-, ' schäften gchen mit gleich guten Aufsichten in den Kämpft dre glücklichere wird siegen. Da die Leitung des Spieles in dem Händen des Schiedsrichters Retschmh liegt, ist ein klagloser Per-! ‘ lauf gesichert. Das Wettspiel beginnt um 7a4 Uhr. ' " ' Die Mannschaften lauten: . O e st e r r e i ch : T o r : Brandweiner (25. A. C.): V e r-! teidigung: Povovich (Amateure). Dietrich (Rapid); Deckung: Nillsche, Brandstetter, Puhendoplerlsämtlich Rapid);! Angriff: Wieser, Bauer, Kuthan, Uridit, Woudrak (scnMchj' Rapid). . . UngarnrTor: Zsak (33er); Berte i d t;a u n g? Vogl (Ute), Feldmann (M. T. K.); Deckung: Zloch (33er),- Oth iM. T. K.) Kertesz (M. T. K.); Angriff: Jenny (E A. C.). Schüller (Ute), Priboh (Ute), Pcüaky (F?D/C.),! NemeS (F. T. C.). - , .' Ausmahlspiel U.-M. Klasse. .>2. ,* Vor dem Länderwcttkampf findet ein Auswahlspiel der ll.l ®\ die III, Klasse statt, das einen überlegenen'Sieg der Zweit-! ' gm bringen dürste. Wohl ist deren Team nicht gut auf-! gestellt — mau wollte möglichst viele Vereine bei der Amstellun^ berücksichtigen — trotzdem wird es die Drittklassigen überlegen' absertlgen können. Von der Hakoah sind H a l P e r n in: Tor,! S ch e u e r vls rechter Verteidiger und Jszo G a ms l als! Mlltrlstürmer.täliL WiltiviA taM m 2 J