Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 253 (2.10.1919)
- Date
- 1919-10-02
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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\ Aste. zö9 Wien. Donnersrag S. Oktober 191S Gelte $ KabineLtsrat. Der KabinettSrÄ hat heute in einer fLMündigen Sitzung hie Erörterung der KaatsstuaiHiellen Fragen sprtgesührt. I» dev Debatte «griffen der Reihe mrch Staatssekretär Dr. S ch % w» p eter, S-aaMaWkr Dr. Re»» er, die GtenNSsekreWe De. Bauer, Dr-. , S ch u mH e t e r. UnterstaatSfeftetär Dr. R e s ch, die Staatssekretäre S t 8 ck l e r, SldersÄ, Dr. Ba «er, Han «sch, Dc. 8 oewe« feld * R « ß, UnteMMckreftw MiN « s «ri> ik MlfMe Vn«l «ch Dr. S ch « » P e t e r das Wart. Der Vorstände Staattzkmrzter Dr. Renner faßt« die positiven Ergebatstk der Erörtern»-, welch« in de« Grundsätzen ilebereinstimmnna zeigte, z«l«n«e« und erüLtte, daß die Ent* scheid«»- mmmehv bnm Parlament liege. Deshalb würde« sysott die uötHe« Berhsvdlnngrn mit de» Parteien p vftose» sein. Am Schluß der S^nng Me Bräffdaut G et$ der de« Brmtrmgm beigewohnt hatte, mit, daß ec b«t HanpLaMchuß für Mittwoch de» 9. h. M. «ab die Natwnatv^W«mnl»ug ftir DttMog dm HL. d. M. euckernft» wedde. * > Der Nationalversammlung werde» eine Reihe vpn Bocksam rmtrchreittt werden, die bereits vom Kabmettsxate beschloffm wurde«, W sind dies unter andere« folgende Gesetzeuiwürfe: betreffend die Errichtung der dmtschöLerveich'.schm Staars- EmieyWgsanftakÄ», betreffend d« lLrr.chruva wn Gmgunysümt&n Md Kollettiv-Ar-britspertriige, derreffmd. das Preßge>etz u»d die NechtsverhLttniffe d« Journalisten (Iournalisiengesetz), bttreffend die Zritporrimurra der Snv^entc» und Assistenten an staatlichen und mittleren Unterrichtsanstatten (WKcnlerrgesetz), betreffend dm Achtstundentag, betreffend die Neuordnung unseres Getreideregimes, fern« betreffend die Gendmmnrr und betreffmd hie Poliz«. TelegraAlMe. Das ungarische P-gryMkaKl-dstt. Lovaszns wone^tiche Bemühung«». . .. Pudapeft, 1. Oktober. IPrivat.) Die Lage deS Pogwm- «MnettZ Friedrich verdüstert sich zusehends. Selbst Enlentnsunkttvuäre, dre in der letzten Zeck Friedrichs EinWsterungen ansznsttzrn schtenen, wollen von st»«e« Brrs-rechrwgm, daß er prdmma schaffest werde, wchts wiffen. dm» nach rme vor lau en in dm Utffioyska«zlei<« drrygmtze Bitte« v« HU-e tz-geu den weißm Terror ein. Für SamSlaa. IomchppM, bMchttt ms» AnSschrektWSM der »«wüchmdmMsstzar-«^, die ehre, von der Regiermrs tnbvmttvyrertze Pmchazand« i« den letzt« Tage« wlcher ftsrker als je beweib««. I« Zmt&mii&m gsb« die HwMvbrchen noch immer keine Rrche. « ...Deshalb erMt es die Jude» Ungarns mÄ «mfv größerer Erhitterung, daß der indeo'maahMche Baasem, ohne ftu Mandat ho« isgmd einer beruseneu Stelle zu haben, sich zu Schmwerhandlungrn von Friedrich «Mtztsnchen läßt, der noch rmMr die Entente darüber hmweaiMchey wöchtt, daß die Urheber der Pogromhetze mr Aabiucht seM M juche« sind. Heute verlautete, daß LovaSzh zur Bildung % t8 eSAyglr t i - n s - K ach i«? 11 $ von der englische« M aMenkanjschey Mrssion mg^egt w-rdrn sei, Lovaszy u-ch GlMWt hsdrq chxr wwbwfi cnMRvWMB. Dhtz Enteuts wiS Medrrch mcht averKerrrrs«. Budapest, 1. Ostsber. fPnvrit.s Gestern erschienm devtttter der Entente beim Mmisterhrästdrsta» Friedrich mk teilte« ihm mit, daß eure Anerkennung feiner Regt «rnng g»,s g e s ch l» s s e» s e i. Dir erste Forderung fei dre Bttduvg Mkr Asaliri»«sregitr»n a. Glnchzeitig wurden BergeUungsmaßreKtlv MSedroht» falls diese Forderung nicht «Wt werde. Eine atttiderrtsche ln Berlin, i, Oktober. (Korr.-Brrr.) Wie dtt BMtrr aus MM melden, werde m Hslsvland eine Agitatlo» für dir MW8 vy» Deutschland emv de» Anschluß an England betrichm. Man wolkr dreHrMSch im BdstimrMMg herb«- ByrschBvWschH? KampfHericht. Moskau, 1. Oktober. (Frurkstnuch.) Frontbersiht vom kst. Kchttinder; An her Rordsrmsi »mdsdeutende Knmyfhandlim^ Jy her Gegend von G d e w drilvgte m4 der Feind 40 Kilo- MM «Wch vy« Gdow -urück. Bei Lrp»l «»d Woüsv« ginge« w« Mück. In der Gegend vo« K11 iu mußte» wir vor seindlt « en . Überlege ne« Kräften a«s 4SW>erkwestlichvonKtrwzurSckgechsn. V« Gtudüwa »mb Dittsttrirw desttge Kklurpse. Im Gebiet von «ursk zogen sich unsere Zntpm MÜck. Im Grbeet po» Wsr.oneschchat der Feind de« Don itberschritten. Mchrrre Ortschaften SS Werst »8rdl»ch yo« Zmizv» wurden von uns örsetzt. Iw, Gebiet von Astrachan verfolgt unsere Kavallecre den flirheudr'n Feind. Siidlich yo» Peirv- Vawlowsk zogen wir uns zurück. TodolSk wurde gvrümnt. Im Gchitt vs« Wmaromst rMr« m itmt vor. Dist -ntifsmitifchen Gxzsffs in WsstgalWs». Krakau, i. Oktober. La»! amtliche« Ausweis hat das KrrÄsiericht T a rno w in Polen i« SS Fällen das ^trakver- Mm wegen im Jqhre lSis verübter antike,nrttscher Exzesse emarleittt. In dr^ehn Fälle« ist das Bersahren vmttS prm Abschluß qelgngt. md zwar endete ein Fall, der zwei Anaeklstzte betraf. v»t dem Freispruch berder; in drei Mllm wurde die UmersschUW wegen Mangel an Beweisen ei«, gestellt. In neu« weiteren Fällen dagegen endete har BelHhren >it einem Schuldspruch, und zwar wUtyen insgksgM H9 P e rven zu GesgngntSstrafen von einem .ons1bi--vzv»iJahrenverureeilt. Was dre Rck« .der, de« Ansrklagten m M gelegten verfehiMM» Mit handck d sich «derHauptsache«« Eig«»t«mS. Der Kampf »m Yimme. Pv»ds, f. Ostvder. sKorr.-Bm.) Das JugoNsvMe Preß- Die ksUftiLsriermde BersKMmLwg der psLMmrrsifchen Zuden. ftttttt« in KmS teilt nut: Die mrö dem Lager dAummrioS che RachM. düst mgosiaMch« Trnvven graru die jtiMÄtoX Vvrrücke«. K U«ii ch t i i 5k jnEwifchr _ H hat «tcht di^ Absicht, mmt «ck «malt w «chmm. Washlugtv», 1 Oliober. sFrmlsvrnch.^ In der gestrige« Sitzung des Senates veilangie« die Senatoren K « o r und Rew Aufklärungen über die Landung amerikanischer Trupven in Trau. Senator H , t ch o ck erklärte, daß die Notlc der Bereinigten Staaten ihr« Befehle vom Obersten Kr ieg-, reck in Paris erhalte. London, z. Oktober. Da- Reutersche Bvrmn vewnmmi ermächtigt« Quelle, daß Prästveut Wilson nicht d r r l a » g 1h, t. daß dre stalleujsch« Regie«««! dAnnmur« «Hd-W Staaten die '»WWMMMi»» Londorr, SS. Schpgcher. (VÄegMnmr unseres Mattes.) E NtWcht auf bis vy» «ehvene» Zeibungsn berichtete airgeb-- Achs errbgültige Absage der konstitnterenbM Versammlung der palüstittensischett Judenheik erhielt das Zionistische Ze»- tralouroau vom ^Waab haf'n«m^ de« provisorische« Exedrtivkonlite-e, dessen Aufgabe die AuSfchveibrmg der Wayiö« wa«, folgendes Kabel: A« 10. Sepiember hat eine Sitz««- stattgeftrndeil, <at der 2ß SUtgliede» tetluahmen; unter diesen bafand sich «such Rabbiner Frischma«» als Vertreten des Mir rächt. SS wurde einmüttg beschlossen, die Ksnfavenz b« Dchurtierte» fstr d«r IS». Ra vember eiw- -uberusen. Die Wahle» finden ms 29. Oktober ohne Aesdoremg .der Mhvr getr»ffe»es AmwdrMtM. statt. Hierzu, bemextt das tzonl«O*r gsutralöureau, daß die Aufgabe» dieser Kv«sere«z tbe»tifch find mit bene» der früher voygaMagene» kmstiimerende» Versammlung, deren Hauptzweck die Schaffung einer permanertten Vertretung der palästinensische« Jrchenheit ist. ÄLM. h. Hch.4 Dir mvähnhr MLdpM über die Absage Deme«Li Lee angeblichen Absage. der Ikvnferenr wurde auch tton mehrere« - Men«! MMückls wiedergegebs«. Die tatsächliche- Grundlage dieser Nachricht dürfte darin liege», baß i» der letzte« Zeit heftige BiSn kussro««» über die Einberufung der Konstituante i« dep paLLstinen fischen Judeuheit stattgefunben habe», wobei insbesondere von orthodoxer Seide Schwierigkeiten gemacht wurde«, well auch den Frauen das aktive Wahlrecht zuerkannü worden war. Die Frage des Frauen Wahlrechtes spitzte sich geradezu zu eine« Kultur kämpf zu. Der Misrachi hcttttz sich d« reaktionäre» Forderung der Orthodoxen angeschlossen, scheint aber jetzt wieder davon abgekomrm» zu sein, da daÄ Telegramm ausdrücklich die Teilnahme des Mtsvachi an de« «nrühntrn Sitzung hervorhebt. CS kann lein Zweifel bestehe», baß die Schaffung einer permanent«» gewählten Bertret«»g der palästinenfischrn Judenheit gerade im gegey^ wärtigen Augenblick vo« größter Bedeutung ist, wo die britischen Okkupationsbehöcdr« den Auftrag erhalten haben, allezur Förderung der nationalen jüdischen Heimstätte zu tun. Das palästinenfifche Judentum wird erst nach seinertx? folgten Organisierung ei» politischer FaWc we,rüe»< Verschärfung der Kohlenkrise. Die Pesger Arrhandlunge« bisher ohne Erfolg. — Kein Abba» der SparmatznahMe«. — Gchiirfere Maßnahme« in der Gast- «nd Kaffeehänfer« für de» Winter in Sicht. — Einstellung de« Personenverkehres auf den Staatsbahne« ab nächsten Sonntag. Wir haSwt immer «m wioberhoSt darauf hingewisse«, } daß zu ««« übertriebene» OpttmtSnmS bezüglich der Kyhlewsituativ«, wo- «Ll«r Zufache» mch Bersprechungeu, fein Anlaß ist. Erst -ester« brachte« wir die -Äußerung eines Ayh^niudUstristte«, derMfolge dir Kohlensituatio« »ach wie vor srh r ernst «nd «ngLustig ist. W sind kaum; 24 Sttzrnhch, vsrfösfft« mrd schon wird diese Behauptung s durch die ArrkLndigung «euevltcher ei»fchst«tde«dec Maßnahme« i bskräftigt.? Die auf die letzt» Reise des Staatssekretärs Z er d t k nach Prag gefetzten Hoffnüngert haben sich bis heute nicht erfüllt mrd schon erheben sich überall Zweifel, ob die so derheißungsvoü begonnenen Ärrhandlungen mit den tschschistheu Ministern Tusar und Hampel überhaupt In maßgebenden Kreisen verhÄk man sich durchauK vicht, daß unter den gegebenen VerhML»tsss eine Erhöhung d« Kohlenzuschübe aus der Tschechs-Blowakei und! a»S Deu tfchland nur sehr schwer zu bewerksteMge« ist. Die Tschechen brauchen ihre Sohle selbst, da sie bekanntlich Schnellzüge mit größter Gefchwindisleit aus alle« Sailen! ihrer Irepublik eirigeieitet haben. Was Deu^chLand anlaW, so steht eS unter, dem Druck des FriedenSvertrages, dev zur Lieferung von 30.000 Tonnen täglich an Frankreich! verpflichtet. Mr« ist deshalb in maßgebenden Kttise« der Ansicht, daß Hilfe vm von Frankreich kommen kann, wenn dieses zu unsere« Gunsten auf einen EcMg hochen werden. Der gestrige^ch lech te Ko hlen"!?000 To n ney täglich das ist das täglich« ^o«-. . rzo..?. — ■ - - ' -! tmgent unseres Abkommens «rt Deutschland — verzichtet« ei «lauf hät die Situation bedenklich verschliinmert. Dee Gaswerke bekamen gestern nur 87 Waggons aus Oftrau, wä-vwrd das Elektrizitätswerk nur 11 aus Overschlesie« u-ntz zwei aus Westböh»»en erhielt. Auch die Lieferungen an die StvrttSöahnen st«o sehr dürftig ausgesakw«, da nur 41 Waggous aus Oftrau n«d bb WaggorB aus Oherschiefie« ftw sie «inlangtan. An ririom Abba« der Sparmaßnahmen ist unwr. suLchs«., UmstLnde» nicht zu de»ks«, i« Aegsuwtl, es stehe» »vch ßchAeßwe MaßnaHutsn für b« Mttor in «ich». Staatssekretär Zer dik evkrärte dm Vertreter« der Presst gegenüber, baß eine «eu erliche Sperre der Gast- und Küfferhäuser «m 10 Uhr abends sich als nötig erweisen werde. Die Entscheidung über diese MaßregÄ wird aber «st auf Grund des Ergebnisse« bet kvmm««dmr ne« erliche« Besprechungen über die Kohlenlieferungen i» Prag gefaßt werden. Die Verfügung der Gast- «nv KafsoehauSsperre wird dann im Rahme« einsgeserellenEinfchränkungS- Programms für den Wtuter 1919 veräffentlicht werben, da die bisherige» Eiuschräuttmge« stgenttich Mr den Goürrns-r V««ch«at waven. AnftsMmg des PsrssventzxakehvS «rak de» fein Beweis für die ernste Kotzreusituatis» ist der Be- Wnß, welcher vorgestern t» einer Konferenz der StaatSbahn- Damit wären wir mit einem Schlage von allen Ko h lensvr gen für immer befreit. ES heißt, baß man hi Paris uns günstig gestimutt sei, «S kLnv alsp Mr auf «mmr Upper m Fvaur^ch «r, da mrS mrr vo» dort di« Hilfe koumW ÄM. D» Bericht «der dtz LBkenverWchßMM dr PM Mk Vavkr». Bizebürgermeister Emmerling Lerichkete Ink gestrigen Staütrat über die Verhandlungen in Pra-g und irr Berlin. Er wies auf die Rücksprache mit dem Ministers Präsidenten Tusar und dem Mirüster Hampel hi», dort den«» bereitwUligst die Einhaltung der Lieferuygsv-erträge zugesagt wurde. Aohlenkommissär Stutz in Berlin erkläret, baß Deutschland an Oesterreich nur 8Ö.OOQ Tonnen liefern könne, weil eS 80.000 Tonnen »ach- Frankreich abgeoen muß. Außerdem herrscht in Deutschland großer Waggon-, respektive Lokomotivmangel. DeutManb habe zwar jetzt von Frankreich 17.000 Lokomotiven zurückbekommen, die aber irr nicht verwendungSsähige« ZustMd, soMrn alle «MMrbedürfttg sind. Die KohlenNeferung würde wsnig Schwierigkeiten bereiten, wenn Deutschösterreich in der Lag« wäre, Wagen beizu stellen, waaber mit Rücksicht auf den gemeinsamen Wagen-- bKtorX bem S l park nicht durchführbar ist. Der DizeSürgermeister spraiU w. ^^^.^^vntbahnen ^twohntew ^ch die Ueberzeugung aus, baß, wir Kshlen Utomwn werden. im Staatsamt für Verkehrswesen gefaßt worden ist der bäht» geht, daß am nächsten Sonntag dar Par-sAMverstch« zur Gänze und der Lokalzugsverkehr, mit AuSnühm« der Arbeiter-, Lebensmittel- und Mtlchzüg« eingestellt wird. Durch dis sich hieraus ergebenden KvhlenorsparniNa soll ein durchlaufender Schnellzug pro Woche auf ftlke« Staatsbahn strecke»^ geführt werd«. Da« Güterverkehr an Dvn«taLM »ichjt verringert. Der Verkehr der Wiener Straßenbahn bleibt aufrecht. Es ist aber nicht ausgeschlossen, daß eventuelle tU inere Einschränkungen z« gewärtigen sind. daß aber dessenungeachtet nicht daran zu denken fei, die Sparmaßnahmen im großen und ganze» aufzuheben. An den Bericht des Vizebürgermelsters knüpfte sich eine längere Debatte, woraus der Stad trat folge»-«» Muß faßte: Da der Kohleneinlauf es nicht ermöglicht, einen vollen Betrieb aufrecht zu erhalten, wird! ein sechsgliedriges Komitee eingesetzt, das aus drr Frau; Gtadtrat Seidel und den Stadträten Ko kr da, TL übler. Jfer, Baugoin und Körb er besteht. Dieses! Komit^ hat die Sp arMaßnahmen, die einzutretmr. haben, vorzuberetten. Ferner werden ständige Vertreter der Stadt Wien in Prag, Mährisch-Ostrau und Berlin sein und mit den d-orttgen Behörden ständig wegen»- der Kohlenlieferungen nach Wien Fühlung nehme». ' Der englLsche Eisenbahnerftreik. Dadoiageadto. — Das bewaffnete London. X Paeio» 1. Oktober. lKorr.-Bur.) Wie die Blätter an» London melde», sind im Verlaufe defeisrnbahnerstreiv mehrere Versuche «i Sabotageakten vorlttsommm. So wurden Sterne auf die GMe gelegt und in Schottland zwei Ersenbahn- M angegriffen. Ans rrnigm Frnien wurde» rote Signal« gegen blaue vertauscht, «m Unfälle hrrbkizusührem Paris» 1. Oktsber, (Kvrr.-Gur.i .New Vork Herald* meldet a»S H a v r e: Ans London im Tuftwrge eingitroffene Amerffaner erzählen, daß die Lsg, ä England jener im Änlrr des Jahre- IstlTtlleiche. Londons,! ein bewaffnelr» Lager. Die Maßnahmen m Bekämpfung deS Streiks feien vMmdMMg-würtzig. Rack allen Rrchtunar« hi» fer hft 8 u f t voll von Aerovlanen. In Havre warten syyo Reffende und S00 Tonne» Fracht auf di« Bef-rdirnng Über den Kanal. Vor tiwm Generalstreik deamerikanischen Bergarbeiter. ' WaihiAgto«, i. Ottobrr. <Trl.'Komv.) Der B<rgarbeitervrrMd forditt eine L-hneehähnng von SO Prozent «nd droht m Folk emer MchmW Üeser Sorbenmg mit de, v«- ZÜNMOWS des Stvccks. , BergarbÄer ttM» t . kikjfeUii». I ^||nn^n|L emen Die DeuMfimg der Fordernng« dm l m X rnttk IM Dr. Lod gman konferiert mit Tnfar. Prag, 1. Okiober. (Tck.-Komp.) Der gewesene Präsident der beutschdohmtscheu LaudeSreglinmg, Dr. 8 o d tz m a n, der seit gestern in Prag weckt, wurde hepte vormütagS vom.Miuisiera Präsidenten Tusar empfange», «tt dem er eine längere Unterredung hatte. Gtrsit tzer BerftchernngSbramten in Tfchecho- Slowakien. Prag, 1. Oktober. Ael.-Kowv.) Dle Angestellten der anZ- Nndffchen DerstchrrnugSanstaltm in Prag hadtv in edler Mastenversammllmg, dir sie heute nachmittagadhieUr« und welche emm sehr bewegten Verlauf nahm, wegen RichtouSzahlung der am 1. Oktober Mlgrn Anschaffungsberttätze brschlvsim, morgen \\\ bin Sttnk zu treten. Die Angestellten der Prager tschechischen Anstalten Hatzen beschloffen, in einen ristündigen Shmpathiestreck zu treten. J Die Verfolgung der indischen Führer Verlin» 1. Oktober. DaS „8-Uhr-Äbeudblatt" meldet an3 Basel: Die Preßmsormation berichtet auS Londod, daß die euglckche Regierung die Aufständischen in Jndrm zu schweren Strafe» vernrtertt habe. 100 dee Aiffrührer seien znm Tode, 26V gn lebenslänglicher Berbmnmna, 104 mit mehr nIS dr« Aahm, Gestingms und 6Sß.SM Ht ih^S grämten Besitz- ' v tuwl verordnt wordene