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Wiener Morgenzeitung · 1919-10-01 · Heft 252 (1.10.1919) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 252 (1.10.1919)
Date
1919-10-01
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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9b. 2S3 Wien. Mittwoch 1. Oktober 1919 Seite 8 TelegraMMe. St« «»tteilische Kammer «»fselllst. Paris, 30. September. <Korr.-Bm.) Die -§Libertö" meldet: Giö ttsirckiifche Kammer ist aufgelöst morden. Die nene Kammer Bits sür den r. Dszemder eindernfe« werde». Bari», 30. Seplembn. (Korr.-Brrr.) Der Korrespondent der »Älicaav Tribüne m Fiume «st der Ansicht, düß sowohl GiouM M d'Äntnmoo s» viel von Artti veckattgs«. Mp Im Siwrz sicher lei. Dann fflntttt «cher m Iraks» cra* feoWtoa folgen, öder deren bolschrwiktschen Charakter mau teinm Zweßsl hege» kSn«. pdttof so. Gevtnnber. (Xcl»3ftratt^ »TnM- «eftrt ans Käme Nach der ÄbAmmmtg Aber dir Tagesvldküng belreffend Fiume km es zwischen den ÄbseotdnrtrN ullter MatrW und »wlschw Abgeordnete» und ZottrckmßÄ zu RaiKrrien. Mehrere DtM M amelSEgt. Paris, 30. Geptsinbrr. ^TtMPZ* schreibt iw LMMel» Mr VWchm aufrichtig, baß Fiume Italien Mgeteckt weide, tznftffe« ftAe sich dres ohne Schadtyrms des BerhAtttlffeS putschen den Verbündeten vollziehen. D«e Lösung v>We darin fteaen, baß Julien Flnme ohne Emschräumug eryAt Uuv gleich- »tN» die Jllsvilaws» einen andere« AuSgana z«» Tdrkarischft Mett bekommen. Devtschsarrd Hütte sin M leichtes %&ä, wenn bas eimige tot, daS die Jugoslawen rm Ad«« «chatte», gl-rchoeitig em ttal,Mischer Triumphbogen wäre. Die Blockade Finmss. Beim, 30. September. (Kon.-Bur.) Mr »Secolo* meldet, ist die Isolierung Fiumes nun- Metzt vsUftSndiy Zettungen treffen feit zwei Lage» nicht mehr ein. Sämtliche Verbindungen find unterbrochen. Dir GrenM gegen Kroatien find geschlossen. Gl« »euer deutscher Mrlkiar-enkredit. Verlt«, 80. September. Der HaUshaskScrutzschuV der Nationalversammlung zog hrMe den Notetat in BerütUrig. wonn «Utt anderem ein ttmer Krxdik von 15 Milliarden Mark an gedeutet wird. Bei dem Boranschlag für die Verwaltung des Neichrheerrverwieg Abgeordneter Schirmer {ßentrtmO auf de» geradezu erschrecklich Lohen Ansatz voir mehr als em« Mckirarde Mark rm Monat fitr die Zwecke des Rnchsheeres. Der demsche Ao-etat. Äfrite, 80. September. (Tel.-Komp.) Der Avtetat iß heute dem Hauptavsschuß der Nationalversammlung vorgelew Er enthält uni« anderem dte Änfordermg Ar das i*rf, dies» Summe von rmrd 1 Milliarde 440 Millionen Der Posten keWstch folzeri dermalen zusammm: Rcrchs- Mtlliarde SM Millionen. RerchSmärrne 389 Millionen. ..smmanda der Schutztrnppen 51.300 Mark, Rerchsnulltärgerrcht tbO.000 Mack. Ferner werden für KciegSteurrungszvlagen für Angehörige des NeichShrereS. Beamte und Hinterbliebene von Krtt-Skeitnchmern ufw. Ä>« ISS Mtllronr» anacfordert. Endlich soll dem Rerchssinanzmimster die BefngurS erteilt werden, «ne» Kredit von IS Milliarde» aufzunrhmen. Günstige ErnKhvüttgsausßchte» 1» PMvßen. Verlk«» 80. September. (Trl.-Komp.) Die gegenwärtigen Emäbrnngsanssichten in Preußen .sind nicht gerade ungünstig. Die Ernte rst gut. ohne daß jedoch an eint wesentliche Er Höhung der Brotration gedacht werden kann. Die Karte ffelvorräte reickm «bensaüs bis zur nächste» Ernte. Nur die Fleischversorauna bleibt Attisch. Di« Ernä-nmgS-ZwangSwrrtschaft muß »orjLustg bestehe» olnde». ZkVMAMnWfHe AmfittrzplLne ln Pols«. Mührisch-Östra«, SO. September. (Korr.-Bur.) Der Vartzchau« Korrespondent des »§fa@" meldet, daß die R eaier » « g Beweise Hst, daß schon längere Zeck htrrdnrch hseKommFUisie» unter Führuns russischer Volks! ommiss« re in Pole« darauf hiumbetten, i m ganze »Lande die Revolution heraulzwbeschwSren. Die Behörde» haben für dru 1. Oktober streu &• Militär dereitschasr versstat. Die He. pieruna rst fest entschlossen, bei Bekämpfung dieser Bewegung sich d« schärfsten Mittel ztt bedienen. Der Schriftsteller »nd das Volk. «»» «. ». «.»»»» iPaMu»,). Dir entnehme« mrchsieheitden Bbschnttt dem Aufsatz „Unfero Gslbstprüimig" debekam,ton pEstbll^stschrn Arbeiterführers A. D. Gorto«, tvslcher in deutscher Sprache inr SsptomLerhest der Zeitschrift „Der tzttbe" (Verlag R. LSwit, Wien) erscheint. Der Aufsatz, her anläßlKH des Bialkk-JubilÜumS geschrieben ist, offenbart eine ganz überwältigend hohe Auffassung von Erziehung und spricht demgemG von h« «ztetzertschen Ausgal« des ÄchriftstellerS. Wenn wir bsS BerhLltnrs zwischen Ke« Schrift-. stMvu und dem tktU betrachten, so Irritiert wir in den Schriftstellern nicht Erzi-kher, Wegtveiser, Hebensbehver sehe«, sondern helfende Freunde, die eine größere Seele, größeres Fossungrvermögen und größere Erfahrung haben, Menschen, die ihrer weiteren Familie etwas zu jagen haben: sine Einsicht, einen Rat, ein Lied, bas zum Herzen spricht — Menschen, die der größeren Familie Sprachrohr und Sachwalter sein können. Wenn dem ab« so ist, so müsse« sie mit de:»- jvntgarr rechnen, »ns denen sie sprechen und deren Sache sie tzeewalte». Sie müsse» in die Liefe von deren schauen «nb Hm« eigentümlichen Lrberr-geist wahrnehmen, um zu wisse«, wie weit sie, diö Tpercher, de« EweLngehetrnnt» der Nichtsprechends» gsvscht m** bea Scheinbar yM jedormam, zu, daß tzwtsche« den Gchriftstelter« und dem Volke ein lebendiger Kontakt s«A müsfs. Darum aber gibt es diesen Kontakt nicht? DH Schcksffwlt« beschwem« sich « der Negel. da» das Best nicht zuhö«, da» es sestie Schrifchatter nicht eh«. Haben aber dieft GchrifchE sich seSst gchecht. ob DstgSlZzlerr k®mmt an Polen? Hang, 30. September. (Tel.-Komp.) Hollmrdsch MerrroshÄrram meldet aus Paris; Deik „Temps" berichtet, Latz der Oberste Rat beschloffen hat, ans die InMativs Frankreichs OftgaliZien eudgASLig ak Polen zu üb erweisen, so daß die provisorische polnische Perwaltnug dojch, Ur^ Md-dlKÄttpV. -tzAK^vätzvelt' 'wdrd.. Der Getteralstrsik in England. Dnftsftrmtz des engLLscheu KohLeuexports. Stillstand aCev DisenLnhue». . AmUerÄam, 30, Sepssmher. (Reuter.) In Downing Sitsel wird fMende Meldung veröffentlicht: Aus dem Lande öintreffende Nachrichten besagen, daß so gut wie der g e s am t e G i s enbahndienst eingestellt wurde. Unruhen sind nicht gemeldet worden. Die Regierung richtet in Len Straßen eintn Transportdienft sw, «m die Lebensrmttejoersmgung ficherzustellsn. Westers wird gemeldet, daß Anordnungen erteilt wmden find, nach Mitternacht in Cardiff die gesamte Berfch4ffuns von Kohls einzustellen» dömit alle verfügbare Kohle den eaalischen Verbrauchern Mgute komme. Die Angestellten der Auto-OsmLmffe haben Geschloffen, am 29. September die Aröest nicht emsustelk» «so noch einmal «der die Lage zu beraten. ^aris, tzO. Septemher. „New Dorl Harald" msldst aus London: Es ist henbe Aar, daß der Kampf endgültig aus ge fochten werden wird. Dies geht besonders aus de» Bemühungen der Regierung hervor, die Verpflegung der BevölSeruttg unbedingt sicherzustsllen. Zum erste« Male .seit Menschengsdenken ist der Htzdepark für das Publikum geschossen. 50.000- Krastwag-en dienen der Berteilnntz der LsdenKmittvl. Milch wird direkt vom Lande zugesteE. Für die Belieferung mit Fleisch sorgt die Regrernng durch Anhäufung vom Gefrierfleisch in allen HSs»n. Der größt« mittslbape Erfolg des AuSstarwes liegt in der Lahmll'gung der Kohlenmuren von Wales, wo 100.000 Mmm streiken, urw von Middland. Mit Rücksicht darauf hat die Regienmg die Verbündeten verständigt, daß die Kohlenausfuhr eingestellt sei. Die Stahlfabriiän, Eisengießereien und Maschinenfabriken fisd gezwungen, infolge Kohle «mangels die Betriebe z« schließe«. Die volle Wirkung wird sich hier erst in einigen Tagen zeige«. . Das Parlamentsmitglied ClhMZ wandte sich' in einer in Manchester gehaltenen Rede heftig gegen die Behauptung Lktyd Georges, daß es sich beim Streik um eine An archistenverschwtzrnng handle. Dies M sagen, sei verrückt und ebenso falsch, wie dis Mär, die der Ministerpräsident euch bei den letzten Wahlen ausstreirsu liest, daß die Mitglieder der Arbeitspartek Golschewiken seien. Paris. -00. September. „Chicago Lriblwe" mEt auS London: Die Eifenbahngefellschaften teilen mit, daß eine beträchtliche Zahl von Eisenbahnern zur Arbeit Mrückßehren, ft daß dis Zahl der Züge, vermehrtwerden konnte. Auch Warmzüg« verkehren mtf allen Linien. Zwischen London toHb bin tzroße« Provinzstlld'ttzn P ein Autobus- und Luftdienst eingerichtet worden. CMnarvvs, 30. September. (Funksprnch.) Die. Exekutive des Trmrsportarbeitervsrbandes, dis gestern nachts eine Entscheidung über die Stellungnahme zum Eisenbalmertzreik hätte fassen sollen, konnte zu keinem! Beschluss« gelangen, da von den IS. erwarteten Delegierten nur vier erschienen waren. Der Führer der Bergarbeiter, Smillie, gab der Hoffnung Ausdruck, daß der Eis«nbahnerstreik nicht auf die Bergarbeiter übergreifen werde, doch erklärte er, daß es immerhin möglich sei, daß di« TransportarbeiteLrmd die Bergarbeiterorganisationen den Eisenbahnem zu Hilf« kvmn»«n lsnnten, da diese drei Organisationen einen Dreiburrd bilden. -PsriS, 20. G-Ptember. Der ,IempS" meldet aus London: DaS Syndikat der Tramrvay-, Autobus- und- Taxi^Angestellten hielt eine Versammlung ab, in der beschlossen wurde, sich mit dem von den. Streikführern des Transportsyndikats zu fassenden Beschluß über den Eintritt in den Streik im vorhinein einverstanden zu. erklären. l Bolschervikischrr KssNssterkchs. MoSKa», SO. September. iFnnttpruch.^ Fronckeckcht vom S§. v. M.: Nordwestlich des Sees SaMsers rückten wir weiter vor. Im Gebiet vs» DÜnabnrg gaben unsere Truppen nach Ksmps VaS rechte Ufer der nntereu Döya auf. Im Witebsker Kayon gingen mir vorwärts. Dl« Stadt L e p e l wurde von u«s.ger.8umt. In, Gebiet von B o r i s s o w zofien stck, unsere Truppe» Mitck. Her Kiew heftige Kamps t am Wuffe Frte«. In der Richftvg »W Rewmßk Kämpfe. W« r ä u m t e n d»r Stadt G l u ch o ,v. Am Gebiet von Kur.sk gmgen wir zum An^iff lckrr. Im Gchict von S t a r i'O S k o l zogen wir uns zurück, »v Werst westlich vo» .Woronrsch Kämpfe. Der Feind hat das nördliche Ufer des Don besetzt. In, Gebiet von Korvstina-Jara versuchte d« Gegner vergebllch, dre Wolga zu öbelschreUm. Pie Streiks 1« Amerists. Paetzs, W. September. (Ksn.-Bm.) «ThttÄg» TrKnne* meid« snS Ch^caA»: Die Mwc,lu«gen ßber fee A«rM der Streckenden « den Bethlellmwerken wwersprechen stch, so daß dre Rlcknung, die die Krise nehmen wirb, noch nicht vöra»>SMrhen ist. Jndksten nimmt du Zahl der z«r Arbeit ^nückkeherudep zu. Me Gary-Werke teüen mü. daß sie Gamstsg mehr Oiahl mengt haben, als fettBsglyn des EtrerkS. Die Beftstigm,- dieser Werke sn beenbkt, so daß sie jsdrm Angr-ff gl^Mchsen seltz». seirrer innersten Mrnscheirftimme, seiner höchsten Wesenheit Ausdruck zu verleihen? Werden sie immer seinem eigenen Urbild« gerecht? Kommen sie nicht zu ihm vielmehr häufig von einer olytnpischen Höhe herab, um es an sich zu ziehen, um es nach einer Lehre zuvPKiehen/ die von anderen Seeßr« entnommen ist, «m es nach eine« feststehenden Menschentypns $a beurteilen urtb feine Eigenheit M verwerfen, wenn sie tim Mehr oder ein Werriger aufwetst? Ist diretwa die oberste Wahrheit? Liegt denn nicht in der Wirklichkeit die Sache ft, daß der Schriftsteller oder Dichter oder wer zum Volt überhaupt spricht, ftfern er irr Wahrheit was zu sage« hat, ftftm er die Volksseele aufzurichten, z« erhebe«, zu bessern und zu erneuern bernmg. es nur auf Grund des aus der Volksseele selbst Geschöpfte» tun kann? Sie alle Köben ihm aus dem Seinen zurück. Denn wie können sie ihm m^hr schenken, als sie ihm genommen haben, und wie kann das Volk mehr empfangen? Ist denn nicht das Wesen all derer, die an das Volk mit großen Forderungen treten, dem Wesen des Volkes eNtnomman? Gelbst wenn sie ihm Gtrafvede« halten, selbst wenn sie feine Schwäche geißeln, gebe» sie ihm nur das Sein«, demr das Volk selbst ist es, das gesund werde« will, und es selbst verleiht ihnen Kräfte und Mittel »uh de« Willen, es zu heile». Der gäbe aS ihnen sonst? Deshalb ist es ft schwer, ein Volk f» heilen, weil das Geheimnis feiltet Gesundung zu N» tiefsten Weltgehsinmisft» gehört. Das Volk, wie die Natur, gehorcht de« Menschen nur. iuftftrn er dessen eigene» Gefttzen zu ftlgen versteht. Die Mmschen ftdoch habe» die Volftnatur nicht ft gründlich erfahren, wie di« Tftltnatnr. Wer aber aus der Untiese der Volftftew zu schöpft« versteht, dessen Worte überwdM Generattat«« und habe«. einen Wert für dw ganZe Rsuschhcht. Wrftve Prophet«« sind tnx Beispiel dafür. «t MchÄtdG. « «*» i ^New Dorf Hcrald" meldet: Bon den Aibeitem der ' Bechlehemwerke folgte nur ecke Handvoll der Aufforderung zum \ Ausstand. Im übrigen dlerben brrde Teile andauernd opiimistisch! über den Ausgang dcS Kampses. Der Streck m den Beihlehemwr-rken hatte aus der Börse em Faüm der Stahlpapiere zur , Folge. j Dasselbe Blatt meldet aus Washington: Die vereinigten s Bergwerksarbeiter drohen mu dem Ausstand, wenn die Löhne! nicht um 60 Prozent erhöht werdm. Sine solche Erhöhung halte zur Folge, daß die Amerikaner jür Kohle um eine Milliarde Dollar mehr auSgebm müßte« als bisher. Negerrevolte« f« Ohama. Paris, SO. September. , Chicago Tribüne" meldet cm§ Obama: Infolge des Angriffes eines Negers auf eine weiße Frau kam es zu einer Revolte der weißen Bevölkerung, die die Neger lynchte und das Gcsängnls niederbrannte. Der Bürgermeister, der den schuldigen Neger nicht ausliesern wollt«, wurde schwer verwundet. Die tiefere Ursache der Unruhe« m Ohama ist wie seinerzeit m Chicago und St. Louis tue massenhafte Negeremfuhr aus dem Süden. LASS Erziehung für ein Bslk gibt, es wie für den einzelnen nur eine Selbsterzietzung sein kann, das heißt eine, die in der Offenbarung der eigenen Wesenheit, dev: eigenen Wahrheit, des eigenen Seelenlichtes und in der Erlangung des höchste« unabhängigen mrd Unmittelbaren Verhältnisses zum Dasein und zu sich besteht. Somit ist die Aufgabe des Schriftstellers, nicht im? Volke eine Mißachtung seiner Eigentümlichkeit zu lVecken, auf daß eS sich in unbegreiflicher Weise eine neue moderne Eigenheit erwürbe, sondern umgekehrt, im Volk; vor allem Achtung vor sich selber, vor der eigenen Wesenheit, der eigenen Wahrhett, dem eigenen Serlenlichte zu wecken. Bei diesem, und nur bei diesem Licht find die Schwächen des Volkes am deutlichsten zu sehen und mit Erfolg zu heilen, wenn auch vermittelst einer schmerzlichen Operation. Me aber sinh die Krankheiten zu sehen beim Lichte der anderen, das auf die ganze Seele einen Schatten wirft, als ob sie ein einziges Geschwür wäre, ft daß eine Operation in gesundes Fleisch schneidet und unnütze Schrnerzen verursacht. W doch die Hauptsache nicht das Entblößen der Geschwüre und auch nicht das Schneiden, sondern das Bestrahlen mit dem Seelenlichte des Volkes. Dieses Licht brennt und heilt zugleich. We aber das Licht nicht da ist, da heilt keine Wund«. DaS gemeinsame Schöpft-, rische de- Volkes *t& das Schriftstellers drückt sich aus ft der neuen Erleuchtung und im neuen Aufschwung. die die Bolttseeft in ftr Persönlichkeit des Schriftsbelbertz durch sei«« Selbstorzwhuuz erfährt. Das» ist zündende Glut, anschauliche Kehre. G» sinbrispieftweise bi« Dichtungen Tolstoi- oder DestvftwskiS TeWi j und Dostojewski selber mit all ihre« stichtundGchatto-ch.! ftipsn eine russische Schöpfung vom Scheitel bis AM! Sohle. Deshalb find ihre Dichtungen ft natürlich und! ft wirksam. UlS Gegenbeispiel wäre etiva Heine anzu- I Khren, der wegen ftmer MtzitUMDp MbMrMW^

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