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Wiener Morgenzeitung · 1919-10-01 · Heft 252 (1.10.1919) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 252 (1.10.1919)
Date
1919-10-01
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Wien, Mittwoch 1. Oktober m* Einberufung des alten ungarischen Parlaments. Budapest, 30. September. (Ung. Tel.-Korr.-Bur.) Wie .Ni Nrmzedek" meldet, erschien gestern unter Führung Solhnt ossys eine Deputation von Mitglieder» des alten Parlaments beim Ministerpräsidenten unb übernrlrtitc ihm eine Denkschrift wegen Einberufung des alten Abgeordnetenhauses. Der Milusrerpräsldeut erklärte, daß er. sobald alle ^chun'Mm Hindernisse aus dem Wege geräumt kein werden, die notwendigen Schritte zur Einberufung des alten Abgeordnetenhauses unternehmen werde. Die Grundbesttzeeform in Ungarn. Budapest» 80. Seycember. iKorr.-Bur.) Ackerbauminister R u b r n e k äußerte sich gegenüber einem Wittarbeiter , des ..Maghar Orszag" Liber die G r u n d b e s i tz r efo r m Mdttihrte unter anderem mt“: Wir werden den Reforattritwurf dem Parlament unterbreiten. In erster Reihe wird der ganz^ aebund eneGrundbesey aufgeteilr weroen. Auch der während des Krieges und später erworbene Besitz wird in Anspruch genommen werden. Das andere Privateigentum wird nur im Falle der äußersten Notwendigkeit ntteignec werden. Die Durchführung der Reform soll der jsandeS- >-ntralkredittzenosiensch'2tt übertragen werden. Zusammenschluß der bürgerlichen Parteien in Ungarn? Budapest, 33. September. (Ung. Tel.-Korr.-Bur.) Die den ourgerlickeu Parteien nahestehenden Blätter berichten übereinstimmend über einen Erfolg der Verhandlungen zur Bildung eures 1? ii r ß e 11: fn ir Blockes, an welchem die LovMyaruppe, die bürgerliche, die demokratische, die nationallibnmle, die Landw-rttchafts- und die rrvnblckttinche Partei teilncbmen sollen. Aeußerungen Dr. Benefch' gegennder den IourtnaLiften. Prag, 30. S.vtember. YPpivat.) IutercÜLtttLr als fvtv> Erpore Dr. tV.' ist -.'im'. xart : .tau ..der: Brüliirer ..Lioov.' Rovirm", die Aeußerungeu des Minrn-.'rs wid-xu'giöt, ivetch-e dieser dam Ep:Hikat. he., t \ cf) ■? cb i s di c u Z out n a 1 i n r n. geniachr Hai. Beuesch. rnairrra dorr, das; die Tüvechrn Deutschland, welches der n;ü'f)Hp,i{.' miD -orrrltrst.) Nachbar der Tschecha- Stowalci ist. als einem do.m-vkrarischLu Sa-acr Unterstiitzi'.ng getoäst^u tnüsfeu. Aus den Ausführungen des Ministers geht hervor, daß die tschechische Delegation <--iü der Pariwr .rkonfereuz nicht gegen deii Anschluß Drsterreich-s an Denttchiand g-frirnrur har, verntnrlich ans Furcht vor ei-rer Louausöüeraian, die im Westen. noch viel Ssnnpa hien besinc. Beuesch gab auch seinrir Besüru'uiiagen '/lnsbrnck, das; eine monarchistische Aeaktion noch nichr vwlständig g'bauut sei und daß der -7erd derselben ein neuer Dreibund Numäuieu, Ungarn und Msten sei. Zrr.'vrsssaut ist -arrch ein Geständnis i des Illlinisrers, in dem er erklärt,', daß die SlawMans dem L'alttstieg kläglich hervorgsgangLU seien,;uei£. m *cvftiltfcit tvurdrn. . , Dr. Kramarfch über den FriedeusyrrLraa. 30. September. (Privat.) Anschließend an h-,~ i - j - i; des Dr. Bene sch sprach b?x Borsiiwnoe h-, t'u^chricheii F-i-a?>.isdelege,tivu., Dr. jiratiurs ch, nre' d'e iririfcnnttCirAeit (strgi buu e 4 Fewöens-- ' Vertrages. Dr. Kramarich erklärte unter anderem, daß die Iatc.rna:ivnalisierimg der Twnan für Tschccho- Sfuoe.ien das nichtigste Ergebnis sei und große Bor- ' biete, inphncr iüüe auch mit, daß dir Tschechen p B.rbn von Breßtmg ua,h Ka'.tizsu v.."-u ...rchen. che zun, L'arc-.ttran-r: r-- uaa? Belgrad und eventuell Triesr deuüur w-erden wird. : - - '■Zf dis Juden .-,u deutsch und nie jmc Teuistheu zu ü isch ist; deshalb ist raine -Tichuurg, die an und snr sich irr ihrer Tragik der Zerrüseuheit schön ist. im -erzi-eh?- rischon Sinne sehr schwach, da doch dir Hau.rstansgabe der ri-chssgerr Er>iebnug in der Stärkung d-er seelischen. (yan)yeic nnd ihrer ^on^nirierung in einem Brenn-' punkte besteht. Die Denischen, als lebendigss, gesuitdes. natürliches Bol', fühle;) das nril ihren Jnstinkvert heraus. Bon dicienl Ssa!.-o...:mli. nnL läßt sinh sag^n, daß der Schriftsrellrr nnd j.Oer, der das Volk zum Geist vewegt. O'v Molar ist, der die L-ebensrezttttg. die in den Falten der Bolksseele im Unbewußten versteckt ' ist. ins Bewnßisein Erführt, sie sanrmelt und nktiviert und in sticht uns Wärme verwandelt. Diese Motortätiqleit? muß aber permanent sein, tvie eine unversiegbare Quelle skrvtnen, wie das Heben selber. Andererseits ist diese. -Tätigkeit mit Weyen verbunden, ja man kann sogen, ste besteht ans den Gebnrtswehert, ans den Zweifeln nnd Unsicherheiten. Das originale Schaffen ist einem > Ukandeln am Rand? von Abgründen oder aus hohen, Glctsehern vergleichbar. Dies Unsichersein ist aber un* cntbehrlich, es ist für den schöpferischen Gedanken das, was die Vibrationen fürs Licht finb. Deshalb sind die Nochstolger nnd die Anhänger großer Schöpfer immer sicherer in ihrer Lehr» als der Meister selber. Ein.An-' Hänger von Marx zum Beispiel ist imnrer Mehr Marxist) als Marx, ein Anhänger von mehr Darwinist als Darwin nstv. Don hier aus droht dem Meister wU'vr die Gefa.hr der Selbstsicherbeit und des Stehen- - t-eibens. Es begibt sich oft, daß der Schöpser einer i'.rnen die die kL-elt des Deilkeu» und dec Idente t-er-nflußi Hot. nichts mehr schafft, nachdem seine Lehre hm dnrdw »en: lsttt. fvndern u* folgt seinem System > •: 'iu::.44 den Fortschritt dos Lebens, soweit m> w »ein System hinein will. - TagesberichL. Aviso. Die irr Arrssicht gekommene interne Besprechung der Vertreter der Turn- und Sportvereine, drs Jüdischen Aochschulnusschnffes nftv. findet, heute Mittwoch um 7 Ahr abends im Bnrea« des Zionistischen Land es Komitees, II., ZirKnsgaffe 33, statt. Die Herren werden gebeten^ zuverlässig und pünktlich zu erscheinen. Zionistisches Land eskomitee für Deutschösterreich. Warum hie Znaimer Eisenbahner in Waggons wohnen müssen. Di?, deutschen Eisenbahner, welche Zuaim verlassen mußten, hyüsen mit ihren .Familien'seit Wochen in Eisenbahnwageen. Man hat nun der Oefftnttichkeit von deutschradikal-er'und. christ-lichsozialer .Seite, aus. weisgemacht, daß an diesem traurigen Umstande die Ueberfü^ung Wiens mit 'Oftjuden schuldtragepd sei und hat gefordert, daß sofort im Praterviertel die von jüdischen Flüchtlingen bewohnten Quartiere, freigemacht werden. Aus dieser Forderung wuchs allmählich eine antisemitische Hetze heraus ' von einer Intensität, wie man sie selbst in dieser jndenftn'ndlicheu. Gegenwart nicht gewohnt war. ■: " Nun muß man endlich mit aller Deutlichkeit fest- - stellen,- daß diese bedauernswerten. Eisenbahnerfamilien.'. das Opfer beu antisemitschen Drahtzieher sind. Tatsächlich haben närnlich die antisemitischen Politiker gap sticht ve-rsucht, ihre obdachlosen Konr'.atioualrn unierzubrüPen,' ja, es hat . den Anschein, als wenn ih7leu die Nor'dieser Beamtersiamilien sehr gelegen käme und als würde es ihnen wjder den Strich gehen, die Wohriungsfrage dieser gewiß Bedauernswerten zw losem Esi ist'gar-nicht richtig, - daßfür diese- Fanrilitzn keine An Herkunft', vorhanven ist. Bei einigem guten Willen wären die Zuaimer Eisenbahner nrit ihren sFamilien- - l a n g st in W-o hnungen un ter - gebracht, die unvergleiHlich besser sind als die arm-', fsligen ^Proleiarlrrbe'hansuugen der jüdischen Flüchtlinge im Privatviertel» Wir haben in nnsartze-' porgestr.igrn-.' Mittagsansgabepvir dem Antrag berichtet, welcher von . jüdischnationa^e Meite \n .der Begirksvertretung für. die Lcopoldstadt .eingebracht.wurde. Aus dem Inhalt .des Antrages'der jüdischnationaten Bezirksräte gehthervor, daß in den zahlreichen Gebäuden, m tvelchendie.Bnreaus-der NorbbahnbirLktion nntergebracht sino,- sosort eine grö ß.-ere Za h l je h r. geeigne ter Woh- -nuugen sstr diese. Eisrnbahne^familien beMtgestLtlts toerden köunicn./Die 9'tardbahudirektliuf.haste'^or dem llmstnrz ein sehr großes E-isenlmhnnLtz,.zu.'.chLrwMen uild mußte allmählich zu dein.großen MektionsgehäudL.i gegercüber. deucs Nochbahyhofe,. welches. astlPich^der Wiener Weltausstellung, als Hotel erbaut worden war, - immer - nrehr .-Privülgebüilde hinzuntieben, um einzelne" Drrektisnsabteüuntz'en dort - unterzubrrngen. Disfe'.- großen G-ebänbe' können schon jetzt nicht voll ausgenützt werden. Bekanntlich ist die Zusammenlegung der Nord- LahNdivektion, LLrsAordCesto.ä'hnsirektichr, und der ehemaligen Direktion für.die Linien der St'aatseisenbahugesellschaft.- zu einer-einzigen.Direktion bereits in die Wege geleitet und Biese nerle Direktion töird selbstver- ' ssiindlich in einem einzigen. Gebäude Itntecfimft finden. Einzelne dieser - mit. Eisonbahnämtern betegleir Häuser - uiüfseu also ohnehin frei werden. Selbstverständlich wäre -es auch bei der MrdivestbahNdirekli)n möglich, einzelne Bureaus in Wohnung.?n rnrmzn.vandrln. Denn ahch diese Direlüo'n'hat betärrntlich in der Taborstraße ein Privat- Haus für 'ihre '..ButeauL' gemietet. Es ist mm bezeichnend, daß jene farnosen Politiker, welche die irregecührtendeutschen Eisenbahner auf dis Straße locken, damit sie. gegeit die Juden dernonstriev.m, dieserr Ausweg nicht gewählt Habmc und diese Beamtenfatnilien in Eiscnbahuwaggons hau seit lassen, damit sie Stoff für ihre jndensemdliche Politik haben. Es liegt Methode m diesem Vorgehen. Mit diesen Familien ivird etil bedauerlich es -und frevelhaftes Spiel getrieben. Die Sache ist mm in Fluß gekommen und wir hofftn, daß man : nicht weiterhiitwagen wird, die Znaimer Eisanb'ahnerfami£irn gr!M'?lo.S-ii: b^.n dnntpfen, iNsberouderü füp die Gchunoheit d?r Kinder so nachteiligen Güterwagen wohnen und schlafen zu laffett — zu dem einzigen Zwecke, um ein geeignetes Agitationsuiittel für Judenhetzvn. in die Hände zu.bekommen. i St ad trat Dr. S chen berichtete in der letzten. Stadtratssitzuug über das bisherige Ergebnis der Woh nun g-s a »fo rde r un g.en in Wien. Das-erfreuliche Anwachsen des Ecg?bnissos der Änforderungen ist ans den fortschreüsttdrir Ausvart' der Organisation und. auf die. allmählichs Bsftikigung verschiedener,' die. planniäßige Anforderung störenden 'Uuvegssntäßigtäilen znnickznfühveü. Der R-?jer.-/.tl hob hervor, daß es von der Bevölkerung vwljach ft ö r e n d cnpfunöeit wird, daß zwischen der Rusorderunz unddeür Augenblick, in töelchem die Wopnung toirtiich zttglaviesen werden kann, oft ein erheblicher Zcltrnnnt verstreicht. Die Beseitigung bis G i n sp r u ly s r e ch k-e s, das häufig gefordert wird, ist aber äußerst brdenttich und' kaüu. in einem Rechtsstaat nnmöglick dnrchgesiUtrt norden. d</ dir Wegnahme einer Wohnnitg einen doch übcraus schivcren Eingriff in die wirtschaftliche und rechtliche Lage des Inhabers! bedeutet. Die FälSe von Willkürlichkriten und Ungesetzlichkeiten hängen mit der politischen Gesawttlagezusammen; und ergeben sich auch auf ästderen Gebieten.f Es ist zu. hoffen, daß auch diese Fälle mit der umfassenden Durch- ) sührurlg der Anforderung verschwinden. Selbstverständi lich gehen mit der 'Wohnungsanforderlmg auch' alle - sonstigen Aktionen, die/Nutzbarmachung' von Palästen, , . größeren Gebäuden, Anforderung von Hotels, Schaffung: 1 von Unterkünften in Barackenlagern u. dergl. Hand in H and. ■ Zu diesem Berichte sprachen Stadtrat Richter 1 (Sozialdemokrat) und die christlich sozialen Stadträte . Dr. Kienböck, Josef M ü l l er, ' R u nc me l h a r-d ü s und Biber, die sich'besondermit der bevorstehenden ■ Woh'.ulngsaufrlahnle besaßteu und verlangten,.daß dem ' Stad trat vor Inangriffnahme dieser Aktion ein Berfchb hierüber vorgelegt werden möge. .Berichterstatter Stadt« - rat Dr. Scheu betonte,-daß die WohnungsaüfnahM i micht vor dem 1b. Oktober beginnen werde, und v daß dem Sladtrat vorhernoch. Gelegenheit geboten fein . werbe, .dazu Stellung - zuicehmen. Der Bericht des - Wohnungsamtes über die Anforderungen von Wohnun- - gen wurde zur Kenntnis genommen. Die stationiere Kohlennot. ' Drs SÜnätion ist ünveränäert. Die Einläufe halten i sich vorrttufig auf der Höhe der letzten Tage, doch hat das ' Elektrizitätswerk einen Vorrat dou 3000 Tonnen ang«- sammelt/so daß der Betrieb der Straßenbahn nicht gefährdet. . ist. l^ine allgemeine Besserüug erwartet »ran erst zu.Ende , dirser Woche oder zn Beginn der nächsten/wo die ^erhöhten Kohlensieferungen ans der Tschecho-Sloivakei eintreffen sollen^ Zu einem Jubel und Frohlocken äst vorläufig durchaus, kein. Anlaß. vorhanden.. * Asutzerung eirres Kohlenittdufirrette». Ganz im Gegensatz z:: dem sich wieder langsam ettl- . stellenden Optimismus in der Bevölkerung stehen dis AeußernngLrft eines' Kohlernndüstijiellen emem unserer Redakteure gegenüber. „Es steht sehr schlecht'mit unserer'Kohle — erklärte er — nicht eimnal die,15 Kilo Hausbran.d pro Woche, sind sichergestellt.^Für den.Winter ist absolut noch rricgt , vorgesorgt. Abmachungen und Versprechungen werden erst danp-erfüllt werden, wenn auch entsprechend ge- - fördert wird. Sind, wir dessen sicher, wenn wir die Strömungen bei den-Bergarbeitern berücksichtigen? Gewiß. l ist dis Transportfrage und die mit ihr im engsten Zu- - sarmnenhange stehende Frage der.zur Verfügung stehendeiri; Waggons für die Kohleuvcrsvrguug' von größter Bedeutung^ ' aber zunächst muß recht viel Kohle gefördert werden, wenn wir den - Winter üdersteheu sollen. Di'e Jntn'.stris steht inuner noch vor' einer großen Ge- - Drhr. -Wohl wird sienoch wiebisher versorgt, über für Die Zukunft ist-nichts-sicher, so daß mit weitsrertz " Stockungen in derselben, zu , rechnen ist. r- Die Prager Md Berliner Kohlerwerhan-- Umgen, ft > ' Staatssekretär Z,'e r L i"k, - Brzevürgermeister. E m in e t* :;I l tl g,' Sektionschef Sch ü l t t r; nnd Ministe cialrat K lost' -firtb Atontag aus Berlin -, lMreürgetrossen. Uever den Ber- ' lanft der. Verhandlungen: wirb unter anderen verlantbarkr k Die Ausgabe der österreichischen. Delegation in Prag,? bestaub darin, erstens die tschecho-stowakische Regieruttg, zu bewegtn,- daß sie die' iur August-Vertrag festgesetzten Mnsssn. tatsächlich regLlmäßig?.züv'lAuliesrruugbringe-, -zweitens im Nahmen'-dieses Vertrages'--ein- -g-rößeres Dnarrtum "Kohlen i ehestens nach Oesterreich Mzutirfer»,- damit die^ Wiederauftiahmo des'Straßenbahilverrehres baldigst ermöglicht werden -Ministerpräsident Tusar als auch ArbeitZnnnistLr'- -.Hampel-erklärten, daß- -alles - darangesetzt werdelL-würde, , den ratifiKrten Vertrag vollinhaltlich zur Durchführung gio -- briilgru-. - Arbeitsministev Hampel teilte mit, er müsse-- mesn bezüglich noch weitere - Erhebungen pflegen, und lud .die -- Delegation ein, binnen acht Tagen zur endgülügeu Beratung- 'lieurrdi'ngs ist Prag zu er.-cheinen.' Als,österreichische Delegierte werden.zu dieser Beratung Settionschch -S ch ül l e r. Ministerialrat Klo ß rn,d. Magistralärat F a st e n b an e r Ende der Woche neu-'.roiirgs nach- - Prag reisen. , - Üttn - aber - dir- - Wiederrümahwe des' Strafrenbabuver.*- kehrest, in :Wü'n.' zu - ermöglicheu, ersuchte - die ösrerresthUche .Delegation den Art'ürc'Uliuijter Hampel, unadiiäugig von den - noch zu, pflegenden Erhebungen ^sofort mit eüler veril-ärkieir Belieferung Wie>rS einzirietzell, was 'der Minister zusagre - ft Die Delegation, reiste hierauf nach Berlin vb nndnahm-dort sofort di-e Verlchnülungen mit den: A'ullbl-taistcn-. chmmissär. S tu tz auf. Auch der Reichskohleucr-inumsär er-. , klärte, 'Lastsich Deutschland. Hinsichtlich der . Äo-steuversor-. - gung' ist einer äußerst .schwierige,r Situation bcuiuv und.. daß dieselbe Momentan, iusbesoubepL diirch die uu'-'.^üsteuderr--- Avtvansp'ori-möcftichkeiteü ans deur - oberschlesischen Revier st-erbelgesührt werde. - . Me knutsche Regierung hat die,.Weisung gegebendaß die äi.isGr,ünd der Wagrugiestellung in Overschlrsien Oester-*-, reich vhrtragsmäßig gebührenden Mengen um 100 Prozent ' zur ÄUsliesL'rung gelangen müssen. Aus den P-rchuchlung-el-r - .bat, d.ie österreichische Delegation .die Ueberzeu-.n! ig getuoryie«, - daß eine.hqlbwegs befriedigende Kohlenbelieferui!^' Oesterreichs - regLsistäßlg. nur zu erwnrieu ist, wenn die 'im Friedens* verttstgftoer"Repnb-ltk Oesterreich gemachten Zusagen muh ft . s ccktisch-«mm mehr ’* ottkühaltlich riugehaVtew törrde'',.-'" - ") Ler«lfreiheit i» Äeats chöfterrteich. der Unmersität komuü jetzt die Hochschule tür '- iusinr, Es.- wtzd -folgendes MWecellt: ..Der Rektor der Hochschule-, lirr Bodenkultur bat kür .die JnWPtMep des Winttsiepreftexs d?8 Studier.iährcs lulM'st nachstehend^ Bmnaurg getvbffrn' -Die voriruDchlich hohe --Rcanen-Mer der Hochschule für Bodem ' hiltui' ist, Sittdieniahre küigM läßt es geböten eri'che-.neu,-! ^wrsorge zu lr-stst'p. Lramu her geregelte Stadttndctrieb': zunächst für I u l ä n d c r gesichert ist. Aus diesem Grundwerden Anmeldungen zur Nenlnikrrvtion von Ausländern vor» läusig nur in E o r w,c t f n ii fl genommen. Die Enw schtldung über die riidgülhgo Inskription - wwd sodann -nach'! Abschluß.. des Infkriptronstt rmines,- . das ist . n a ch -.de m -• 15, O k t o der unter Berücksichrlgnug der istaumvrihäiinire und > der komweu.den BrhcizungÄage irr. der Wc.se geltosf-'n werden., - daßzuerst ÄnsländeLu r scher N a t i o r> a l i t ä r - in -- Betracht koiMen.

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