Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 241 (20.9.1919)
- Date
- 1919-09-20
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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Seite fr Wien» Samstas Wiener MorgenzeMnA -- .... 20. September 19X9 ■ .. , —, ... «• - ■ ' ■ . —7v— ltm ,11 .. . m I-»'»1 - 9lt 241 Bühne und Kunst. » r Neues Wiener Stadtthenter. Wen ein studiert: Henrik Jps ens „Die Stützen der Gesell- ■ schuft".) t Das Wiener StaLttheater hatte gestern seinen großen Metld und noch beseelt von dein Hochgefühle eines selten Steinen Kunstgenusses, wird ti dem Mittler schwer, irr dev- Kürze eines Nachtteserates über diese UuMhmng bqn Ibsens «Stützmr der Äesellschast" zu berichten. Bor allenrr dieses iStnck ist das Hohe Lied der Frau und selten .hat »ran. fe piü wirklich edle Weiblichkeit ans der Bühne neben- und mit-» einander wirken gesehen, wie an diesem Abend. Haust ^iese hat sich ein neues Gebiet erobert. Ihre Lona ,Hessel Läßt einem die Augen feucht werde« in jenem Frohmuj, der aus tiefstem Herzen quillt. Neben ihr die iweraüs feine Lily Karo ly als Fräulein Bärnick, das sich aufopfernde, entsagende Weib, ein Antlitz, wie mit zarten Pastettfarben gezeichnet,' Und Thea R o s e n q u i st als Dina Dorff,. die wir langst schützen, in der Unigebnng dieser Fianr,s Volt aus. sich herEtretend, ein mutiges Mädchen, das mit kargen aber starten Bewegungen sich Bahn bricht durch nie Eng« der kleinstädtischen Gesellschaft und den-Weg ins Freie findet. Und schließlich als Vierte im Bünde Emmi Schleinitz vls Frau des Konsuls Brmick, über-zeugend in ihrer milden blonden Weiblichkeit und von überraschender Innigkeit in jener schönen Szene deS letzten Aktes, da sie ihren Gatten rettet und ihm gewinnt. HanS Mar k als Konsul Bernick, eine künstlerische Leistung van gro^m Format, hon alfen Nöllen, ch, denen wir diesen ganzen Menschen sahen, die «ellerbedeutendste. Natürlich ist auch das wunderbare Zusammenfpiel, die Anfeuerung Philipp ZeSkaS, Julius Strobls und Louis Böhms zu bedeutenden Lerstungen auf das Konto seines befruchtenden Künstleraeistes als Spielleiter zu fetzen und der ungewöhnlich starke Beifall, den das Publikum auch noch Schluß der Vorstellung, trotz der letzten „Planen" zollte, mag dre Künsrlerschar für diesen Abend bedanken, den nran in Wien endlich wieder nach vielen Nieten erleben durfte und der um so höher «mzuschlagei, ist, als die Schausvieler durch manche Widerwärtigkeiten entmutigt und verstimmt sind.^ Wenn noch die Szene um den Familientisch im ersten Akt weniger zähflüssig ioerde« wird, ist di.' Wiedergabe dieses Ibsen-Stückes vollendet zu nennen. O. A. Aus deu Theatern. ► Fm Burgtheater gelangt heute Samstag -m» erstenmal die Tragödie „Ein Geschlecht von Fritz v. Unruh zur Äuffuhrung. Die Besetzung der Rollt» ist folgende: Mutter ~ Bleibtre«, Atester Sohn — Schott, feiger Sohn — Erdlitz, jüngster Sohn — Thimig, Tochter — Mayer, ein SoldatensÄrer — Baulsen, ein anderer Soldateusührer — Hetterich, Mannschaft — Schmidt. Die Regie führt Herr Pauffen. Böhneuentwmj von Alfred Roller. Ansarral Uhr. —Sonntag den 21. d. M. und Dienstag kn^ 23. d. M. wird die Neuheit „E'm Geschlecht" wiederholt. Anfang 7 Uhr. Im Deutschen Völkstbealer gelangt heute Samslag^das Lustspiel „Meine Frau, die Hostchmckpielenn" vom Alfred Möller und Lothar Sachs in folgender Besetzung zur erste» AnWhrMß: Dr. Neickersberg - H.:rr Werner-Kahle, .öofschaujpülmn Reichersderg - Wallot -- Fmnlein Woiwode, Else — Fräulein Gebühr, StrnpP Herr Evrrrh, v.RMwitz — Herr Rehberger, Wolter ~ Herr Gluch, Köpfe — Herr Kutschera, Eggershoff — Herr Askonas. Mansfeld — Herr Alttmgck, Holbein — Herr Daneggrr. Burg — Fräistein Hochwald, Lind — Fräulein Gerhard, Amsdrra — Herr Lucht, Infpi'.iem — Herr Wolf, Diener — Herr Mrllmann. Spielleiter Tr. Heinz Schnlöam. Im Komödienhaus veranstaltet Montag den 22. d. M. die Bezittsorgcmckarion f der Jüdischen sozialistischen Arbeiterpartei P o a l e Z i o u rme S o n d e r v o r st e l l u n g des bekannten , jüdischen Dramas »MireleEfro s" von Jakob G o r d i«. Das Stink, daS hier zum ersten Male ui deutscher Sprache aufgrsührt wird, gehört zu den besten -es verstorbenen Dichters, der m der Enge emerbürg erlichen Familie des ostjüdischen Ghettos einen weiblichen Lear varstellt. Der Aufiiihnmg, die vom OberreMmr Egon Brecher inizeuiert wird, wird mit großem Interesse entgegen gesehen. — Mittwoch den 24. d. M.. abends, gelangt „Mittler Sorge" unter der Spiel-, leituna des Regifsmrs Kan K n e i d i n g e r neu inszeniert zur Aufführung. ~ Im > S a r l - T b e a t e r gelangt Sonntag nachmittags um 3 Uhr bei ermäßigten Plenen die Offmbamsche Operette „D i e schöne Helena" mit Dora K e p l i n a e r in der Titelrolle m,d Vrktor H e r - e r! als Paris zur Ausführung. Allabendlich um 7 Uhr geht die Operette »D i e drei Kavaliere" in S-eue. JuderNruenWienerBnhne beginnt die heutige Erfiansisthrung von Lrwwig B , r o s Komödie „D i t gelbe Lilie" präzise « Uhr. Im JohannStrauß-Theater w'dSomttna als Nachuuttagsvorstrllnua .D , e C s a r d a ö s ü r st i u" mit Karl Bachmann als Edwin gegeben. Stadltheater. In StrindbergS ncrvenaufwWeuder .Grspenstm'vnate" gab gestern Franleln Li ly K a r o l tz die iiberaus schwierige Rolle der «Mumie", "die sie von Gertmd Ehsold Ldecrionunen hat. Sie fand für die Wahnsinnige die rechten Tone und wirkte als wieder 2'crnünstiggewordeue in der Anklage und Berurteilung ihres einstigen Geliebtm tief ergreifend. Der Besuch ließ zu wünschen übrig, k 3Hafcr Rudolf Bramr zergt in seiunn Ateller, V„ Rei,,« prechtsdorferstmße 52, neben einer Reche von Porträt«, Laudl'chastcn und Mstudien einige großdimensronirrtr Tableaus biblischm JnhatteZ, die der intensiven Verienfuna d^ jmnrn, bctf Orthodoxie ergebenen Künstlers in bm Swissts's des alte» Testamentes entstammen. Ein stark realrst,scher „Ivset bcr Pvtiphar" und rin rnonnmentaler .MoseS" fallen dmch die Kühnheit des Entwurfes ans. Die künftige Entwicklung wird diese Heranwachsende Begabung vor groß Ausgaben stellen. Die Historien^ Malerei der jüdischen Bergangeuheit konnte hier ritten beachtenswerten Vertreter findm. _ —s. „GodrS, Zion und Romautik". Sch. Gore lik bat während seines fünsjahngen Schweizer Artscu'haltcs die Fortschritte der zionistischen Bewegung mit dem freien Blick des von der KüttzSpshchose unberührten BeobachlrtS verfolgen können.. Den Nicherfchlag dieser Betrachtungen, die er in naher Berührung mit führenden Zionisten aller Länder avstellcn konnte, findet mar, in dem in anziehender Grsprächösorm atschrirbeneu Werkchcn „0>j o I u 8, Zion und R o n, a n 1 r l". Preis, gebmidci^ X kt.—. Zl^eziehm durch 2^>chhan-lnng, ■pmtmtmtmm r Rvteninrmstraste Wer stob über d&s Wesen der jüdischmtiomlen Bewegung in- DER JÜDISCHE NATIONALISMUS VON ABG. ROB. STRICKER Preis K 2,50, * Zu beziehen durch die Administration der „Wiener Morgenzeitung“, Wien, 11, Bez., Taborstrasse 1—3 Nur «egen Voreinwndung ck»« Betrag««, gso«n Nachnahme wird nicht« varsendat, Jüdischer Sport in Galizien. Aiid» Sp.-Kl. MaKKubi, Krakau-Sp.»Al, Ezavnl, Lrmbrrg 1 r v (0 r 0). Am vorletzten Sonntag begegnete die Malkabi-Clf dem Sportklub Ezarm in Lemberg, weicher in seiner Wksten 'Ausstellung in dieser Saison antrar. Wenn auch die Blau-Welßen..nur einen knappen Sieg erzielten, so kann daS Resultat kcineSfalls. als Maßstab für das Kräneve,hältnis dienen..^ Bcheujsamer -U' bas Eckenverhältnis ll: 1> zugunsten Makkabis, dessen Ueberlegeii-- heit damit deutlich zutage tritt. .. . Die jüdische Mannschaft bot iure glänzende, den Gegner weit stberragende Leistung, insbesondere die Brüder Schneider,'die die festen im Felde waren. In der k Halßmt belagerte Makkabi nnilnterbrochen das feindliche Tor, -doch scheiterten alle Angriffe 'an - der starken Hintemwnuschaftcher Gegner, die Auch ihr großes Körpergewicht inganz nniamr Wecke zur Geltung brachten. Nach Halbzeit diktierte der Schiedsrichter in der 12. Minute einen Elsnieterstoß gegm Ezarni, welchen Ftschlev verwandelte. Trotz grödter Anstrengung gelingt 'es dm MakkabistÜnnern nicht,' die Trrfferznhl. zu bergröstcrn.,Cz'irni batte »ehr wenig vom Spiele und es gelang ihr während des ganzen Spielveilanses.kann»'einigt Male« vor ' das Makkabigo-al z» gelangen. ■ Mar. Die Droffelung der Straßenbeleuchtung» Keine Haftung dev Stadtgemeinde Wien für rrnfällf,. Der Oberste GrrichtShVf hat in einer Haft-. Pflichtentscheidung anläßlich einer gegen die.Gemsin^ Wien erhobenen Klage aus gesprochen^ daß die FnP günger durch die EinschLünkung byr Sir-aßett-' b e l e n ch t ii n g erhöhte LÜlflnMamkeit anw^ndevr müssen, .nm sich Vor Schaden zu bekvahrM. Auf. dem' Wege ans der Kanzlei in seine Wohnung ist ein hiesiger Advokat eims Abends gegen 6 Uhr beim B?tretew her Einfahrtrsmpe vor einem Haufe in der Spital" gösse ausgeglitten md hat einen schweren Unfalß erlitten- Er Nagte die Gemeinde Wien auf GchadeB« ersah, tttbeut er behauptete, die Rampe würe eine g e-, fährtiche Stelle und erfordere eine bessndeM Prleüchtung. Die beiden nüchststehenden Lampen ma.reK aber außer Betrieb, und diese gefährliche Stelle. von den weiter abstehenden (84 Meter nM 46 Meter) Lampen jedoch.nicht. genügend btzleuHtei: gewesen. Die erste Instanz hat die Klage ab g ewie sen- In. der Begründung wurde hervorgehoben» hie;. Rampe keine gefährliche Stelle fei. Es gW.M den Straßen Wiens kaufende solcher Rampen. DnrH die entfernteren Lampen war die Beleuchinng unteL den gegebenen Umstünden hinreichend gewefem' Klüger habe feinen Unfall nur feiner Unachtsamst? zllznschreihon. Das Berufungsgericht hat die BerufuW üb ge wie U n. In den Gründen wurde rmfer anderem gesagt: Die näheren beiden Lampe» brannten MM wegen der ivottvendigen Ctnschrändmgen; da jedoch'W weiter entferrlteren brannten, rvar die Unfellftell-L n.W' ohne Bekeuchtvng und fe weit erhellt, als es ehM die Not zulietz. Der Kläger hatte sich nach dfefer. Notbelenchtnng zu richten und den Gehsteig mWnach der. ganz ungefährlichen Häuferreitze hin zu benützen. Der Oberste Gerichtshof' hat die Revision des; den Unfall erlittenen Advokaten verworfen. Der h 4 her Mmistexialverordnung vom 1. September ldl? öchnet hie Ei«schränkung der Straßenbeleuchtung auf das aus Sicherheitsrücksichten unbedingt erfordere licke Maß an. Es kann der Gemeinde Wien deshM fein.'Vörtvurf gemacht' werden, baß für die Btzfenchtungf det sraglichen Stelle keine besondere Vorsorge getroffew wurde. Daß die Einschränkung der StratzenbelenchtUM die Fußgänger zur Erhöhung ihrer Äuflnerksamkei.ft veranlassen müsse, bedarf keiner weiteren Begründung Die besowdere.Vorsorge war auch deshalb von den. Gemeinde nicht zu treffen, weil Stellen der Gehswige? k(Trvttoire), an denen die Randsteine --wegen., der AH . fahrt abgeschrägt sind, Seine gefährlichen Stellen sinhr Es bedarf daher gar keiner weiteren Beweise darüber, - daH bis fragliche ' Stelle zur Zeit des. Unfalles iw Dunkel gehüllt war. Der Volkswirt. Leichtathletisches Helden-Gedenkmeeting. Der Leiclttailcketiwc, band v-N'emstaliet. hente nm V-4 Uhr - nachnnttaflS ein. teickttaMtiftbcs Meeting, das dem Gedenken der im Weltkriege gefallenen Leickilatlileiien gilt. Dem Andenken jener Sportsleuie, die bervo w.ncnde Lr!stungen in diesem Spörtzwetge erzielt daben, winden eigene Wanderpreise gewidmst. DaS Ntlttmvp.k'e'aebms. ist änsteest aüustia anSaesallen:?,um H e l d e u -> G <■ b e u f \> v c i,.S (Dreilamvi: 1l)l)-Metec- Lailf, Weitsprnnst, SveeNvurf) balien 18 Atlcketeu genannt.. Darunter auch der Hakoahuec Dr. -friedmanu. der gute Blatzckancm bat.. Favorit für den Drukampf ist der -W.-A. F.- Mann Rauch. - Dem. Andenken Karl M ick ls. des besten Wurfathleten, den Oesterreich je brieiren bat. ist der M ich l«P reis geweiht. Er nmiastt Kugelstobcn. D'skns- und Speerwaftn. Hier geht Ung. .Trsuner % H>) mit den besten.Aussichten in den Kampf. . Im Leopold S a r-G e d e n k p r e i s iS000»Mcter-Laus) —. Sax war: einer der Moniere, der Lelchtathlettt — wird Opfolder (Rapid) der Sieg kaum streitig zu machen sein. , Der Amnz Fische r-G e d e n k p r e i S (Fischer war der kinstge ' öfferi eichischc Leichtathlet, der bisher dir 860-Mrtkr- Strecke unter'2 Mmimn mrücktegen konnte^ steüt den Grazer Friebe aNi Start, der neben A^'nberger W, A. C. tMd Lunek. rHükoab) die besten Aussichten hat. Schhestlich. findet noch eiiie 4 X 4ttll-M'''cr-Stafelte statt (Siegfried Grai^Gednttpreis^. in welcher W. A. F , W. A.'. C, und Hikoah gleich gnte Anssichte» haben. Hakoah.. Sch m i m m'f« kti d u Heute nm 7 Uhr abends wichtige Bollveuammsintg. Besprechung über dm kommenden Schwionnbetrieb. .. Der Sportdlub Kadima hat' durch das plötzliche Ab-- leben seines - vcrdnnsivolleu Mitgliedes. Kail P o l i tz c t einen schweren Schlag erluttn. Pvirtzer mar einer der Vesten Fußballer der zweiten Klasse. .So. war er un Auöw.chlteam der zweiten Svirlabteilung repm'cntativ iiut größtem Erfolg tätig. In Fuß-- baXtctfLeifeit war Mttrtzrr wegen. seines gtän;euden Humo-.s äicherst populär. Er war von tvll brs 1017 bei der Hatoah. zuletzt.der d>er Kadinia tätig. Eine Luagcuknlzüudung hat ihn rrach sünswöchigcm Krankenlager dahmgerasst. Sportlllub Hakoah. Hmle nm ^/-7 Uhr abends Sitzung des FnschallattsschilsteS. Morgen finden keine Wettspiele der ersten und zweiten Maunlchast starr. Die Klub!eitungtzsitzung beginnt Monte li, die frühzeitige KafserhauSsPerre vorausgesetzt, pünktlich um B Ühr.. SporMuB Kadtma. Samstag mn tz klhr Sp'ielerversmnmlung. Erscheinen Pflicht. Sonntag Cupspiel gegen Stnrrn 1914, präzise x!£ Ubr am Floridsdorlcr Viktonaplatz, X'Sf., Anton Siockgaste 68. Gemeinsame Abfahrt vom Kluba-.l-; Ein» Uhr., ^."orber i Uhr dte Arkerven. Samstag ngchmttlaüs Kadrnia Ul ucgen BWrfe Iß*«, Wirtschaftliche Nachrichten ans Polen. Wir entriehmen dem „Polnischen Lloyd": 'In Bialyst.ok wurde eine neue polnische Institution unter dem Ramerv. „P o l n i s ch e Lau des-Da r l e h e n S k a s s«" gegründet, welche bald in eine polnische Bank mit dem CH4raLtev eiuevi Landesbank umgewandelt wird. Diese polnisch« Bank wfed' die Lokalititten der früheren russischen LandeSLanh.WarSzawtzfe-l gaffe, wo in der. letzten Zeit sämtliche nragistrattsche Mfefe. mngeil. unfergebrgcht waren, einnehmen. Herr. Jofei R a dz sowski wurde zum Direktor ernannt. Die Tätigkeit.htztz Biglystoker Abteilung wird erst mich Beseitigung dev Nfeglstratsälnter. in Gang gesetzt. * ' Ueber Initiative des Grafen GteplM Lnbieuski mp, Märie Gräfin Sobanska fand in der Wohnung der ftftf teren eine Gründungsversammluug dos Pvl nisch-JapM Nischen Vereines statt. Unter anderem haben an diese« Versammlung teilgenomnlen: Japanischer Mllttärattacha Uainavaki, Herr.Tytuö Filipowtez, 'Hauptmann Paul Alvxandrowicz und viele Repräsentanten "derWissensch^ftA^ Kunst und der Regierung» - , Demnächst geht auS Lob z der erste Transport ManW, fakturwaren darunter hauptsächlich Plüschwaren/ nE Südrußl'and (Dentkiusches Gebiet), ab. Der TranSpvvkv der einen Wert von etwa 36 Millionen Wtbel beträgt, wirb' in einem Extrazug über»Rumänien geführt. Der Zug wirtz von Beamten des. Handelsministeriums sowie von LodzeA Fabrikanten und Kausleuten begleitet werden. Die Rechnung, jür diese Waren wird mit Rohstoffen beglichen werden, j)te: ans gleichem Wege nach Polen gelangen werden^ Die „Neue Lodzär Zeitung" berichtet: Mil der hxbiing der Blockade gegen Deutschland wird aM balh einss- Tabakzusuyr Einsetzen und dem großen DabakmanM' ein Ende bereiten. Drei Warschauer Fabriken haben bvrestSsin. Griechenland 'eine halbe Million Hfund Tabak zu dem i billigen Preise von »20 Mark das Pfund erfänden. Mp' Lieferung konnte wegen der Blockade gegen 'Deutschland NiM erfolgen. Jetzt,..wo dieses Hindernis beseitigt ist, erw«E' man rn Warschau baldigst daS Cintrefferr dieser ÄübM senduttg. Aus Lemberg wird berichtet,- daß die 'Gründung einer n en eu Ve rsicher'üugs ge sellsch aft mit großesti Kapital« (näher nicht bezeichnet), die alle Bersicherungszwtige' betreiben soll, projektiert wird. Diese Initiative haben größere Banken gefaßt. Die Gesellschaft hat die.,Aussicht, büj Portefeuilles mancher ausländischen Gesellschaften, welche vormals in Gkilizien tätig waren, zu übernehmen. Die Statuten! der Gefellschgft sqjl.lL». Demnächst zur. Genellmiauna vvraelerw werden. '