Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 241 (20.9.1919)
- Date
- 1919-09-20
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Rr. 241_Wien, Samstaff Amerikanisches Kapital in Pole». Die „Polnischen Stimmen" berichten aus Warschau: In Lobist^>ieser Tage eine Delegation amerikanischer Finanziers «»getroffen, die mit dem Magrstratskollegmm in Unterhandlungen über die Finanzierung dev Bedürfnisse der Stadt eintreten will. Es ist die Gründung einer großen amerikanischen Gesellschaft geplant, die mit einem Kavttal von WO Millionen Dollar die kommunalen Bedürfnisse der p o l n i s ch e n Stäb 1 e zu finanziere beabsichtigt. Es handelt sich vornehmlich um Wasserleitungen, Kanalisierungen sowie um den Bau von Müschen Krankenhäusern. Verkauf der Schodnica?Grubeu an ein polnisches Konsortium. , Wie den »Polnischen Summen" aus Warschau mitgeteilt tyird, wurden die Navbthagruben in Schodnica der Borhslaw an em polnisches Konsortium verkauft. (Wir haben bereits hierüber berichtet. Die Red.) Die Transaktion finanzierte die v o l n is ch e I n d u st r i a l b a n k, dre bekanntlich ihr Aktienkapital vor kurzem bedeutend erhöhte. Das Naphthaterrain betiägt etwa 2400 Morgen mtt 200 Grub e n. Durch diele Eiwerbung hat sich das Verhältnis des m der galizischeu dkaphthaiudustrle - investierten polnischen Kapitals zum ausländischen erheblich günstiger gestaltet. Eine tschechisch-französische Bank in Prag. Prag, 19. September. An hiesigen finanziellen Kreisen verlautet, daß unter Mitwirkung der Zivnostenska Banka eine tschechisch-französische Bank in Prag gegründet werden, wird. Gleichzeitig verlautet, daß die Zivnostenska-Banka ihr A k t i e n k a v i. t a l > u m w e rt er e 90 Millronen Kronen zu >erhohen beabsichtigt, was entweder aus einmal oder in zwei Emissionen geschehen soll. Eine neue grotze Knopffabrik in Tschechien. Prag, 19. September. »Tnbuna" erfährt, daß dieser Tage die Kommanditgesellschaft Kr aus LEderer gegründet werden wird, welche sich mit der Erzeugung von Knöpfen aus Kasein und allen Ersatzprodultm für Kasein befassen wird. Dre Produktion wird in großem Umfange bis zu 5000 Gros täylich betrieben und in Prag nächsten Monat eröffnet werdest. Dre verfertigten Muster find von vorzüglicher Qualität und das Unternehmen hat auch bereits einige tausend Bestellungen. Wiederaufnahme des Handels- und Personenverkehrs auf der Dona«. Ungarn und Rumänien. Bukarest» 19. September. (Tel.-Kornp.) Das Rumänische Preßbmecm meldet: Auf der ganzen Donau wurde der Hau b e l s v e r k e h r und auch teilweise der P e r s o n e nverkehr wieder ausgenommen. An Budapest lapsen täglich viele Schlepper mit Lebensmitteln em,. die größtenteils aus Italien und Rumänien stammen. Auch Iugdslawien hat bereits begonnen, Lebensmittel für Budapest gft 'liefern. ._ liebet de» Wert der Krone in Polen schreibt »Nowa Reforma", die Ursache des ungünstigen Kurses in Polen, der niedriger sei als der dcutschösterreichische, liege darin, daß Polen seine Noten nicht rbstempelte. dieser Kurs habe also mit dem. natürlichen Reichtum und der Produktlonskraft des Landes nichts zu schaffen. Der Antrag Diamands, die polnische Krone mtt 80% Lu bewerten, und einzutauschen, sei begründet. . Eine französisch-polnische Bank wird von der Banque de Paris und der Warschauer Kommerzbank gegründet. Aeber die Internationale Bank meint eine Zuschrift au die „Times", sie könnte »hr Geschäft nur führen, wenn sie alle Völker unterstützen, und dem stehen die Fmanzschwierlgfetten einzelner Regierungen gegenüber; eine Erwiderung hierauf weint, die Bank winde sicher die Devisenkurse aller Länder stabilisieren, wenn Banken aller Länder 10 Prozent ihres Kapitals und ihrer Reserven in diese Gründung emzahlen; die Bank würde nicht Einzelnen, sondern nur Banken als Subskribenten ihres Kapitals Geld borgen und dadurch die anderen Banken nicht konkurrenzieren. Die ganze Idee sei gesund und praktisch. Der ichwei;e«isch-r»märiische Warenverkehr. DaL Rumänische Preßbnreau meldet: Zwischen rumänischen und schweizerischen Eisenbahndelegierten finden Verhandlungen bezüglich eines Arrangements für die Transporte der nach Rumänien bestimmten Waren auf den schweizerischen Eisenbahnen statt. Bisher haben hie Transporte enorme Summen gekostet, was zur Verteuerung der Waren wesentlich beigetragm hat. Verkauf der Katrviner Grube«? Das agrarischoppositionelle Organ „Ro l e" meldet, daß die Polen die Gruben im Karwrner Revier den A m e r i k a n e r n verkaufen. Die amerikanische Kohlenkommission in Mährisch-Ostrau habe diesen Vertrag mit den Polen vorbereitet. Die Gruben des Grafen L a r i s ch und O r l a u - L a z v seien bereits verkauft. Diese Nachricht erscheint recht unwahrscheinlich, umsomehr als seitens der Kohlenkommission wiederholt erklärt wurde, daß sich dieselbe nicht mit geschäftlichen Transaktione» befaffe. Materialbestollung für die Ostrauer Bergwerke. Die Ostrau-Karwmer Bergwerke bestellten dieser Tage in. Frankreich für 3.000.000 Franken Gummi- und Hanfschläuche und ähnliche Material für Gruben, an welchem Mangel herrscht. Die Bestellung vermittelt der amerikanische Major Beand, der zu diesem Zwecke nach Paris fährt. Dev Kaufpreis wird durch Ostrauer Kohle kompensiert. Durch dre Gewinnung des genannten Materiales soll die Kohlenförderung im Revier erhöht werden.. Banken und Filialen. Der Zerfall des Staates hat auch an dem Bande, das die Banken und ihre Fllialen umschließt, gezerrt und es verschiedentlich sogar gelockert. Dres verschärfte sich, als die Sondergesetze in den Neustaatcn mit Zahlungsverboten und selbst gewaltsamen Eingriffen einsetzten, die den Kredltv erfahr, das Depot- und Emlagegescha't irritierten. Damit ist „nie rechtliche Stellung der Bankfilialen" im Verhältnisse zu ihren MutermstitMen in em neues Licht gerückt. Es ergeben sich eigenartige Problemfragen, welche die Bankjuristen Pr. Heinrich Schreiber und Dr. Ernst G e i r r n g e r in einer soeben veröffentlichten gemeinsamen Studie aufgerollt und gelöst haben. Zollmatznahmen in Südslawien. Die Wiener Handrls- und Gewerbetammer teilt mit, daß laut Nachricht des »Tr g v v i n s k r G l a s n r k" Zollbefreiung und Anwendung des MinimalrolltariseS für verschiedene Waren in Jugoslawien eingeführt werden. Eine Liste dieser Waren kann in der Zollabteiluna der Kammer, I., Stubenring 8/10, in der Zelt von S chis 3 Uhr e'mgeschen werden. Die Umwandlung dev nach dev Devisenvorschrift verhängten Arveftstrafen in Geldstrafen. Das deutschösterreichische Staatsamt für Inneres hat an die Lande s- , Wiener MorgerrzeitrmF regierunae« nachstehenden Erlaß gerichtet: Aach einer Mitteilung des Staatsamttö für Finanzen, wird von einzelnen Landessiellen die Ansicht vertreten, bei der Umwandlung von nach der Devisenve^rördnung verhängten Arreststrafen in Geldstrafen bürte nur eine Geldstrafe verhängt werden, die der vorarschüebenen Relation von K 10.=» 24 © t u it b c tt entspricht. Uebec Ersuchen deS genannten Staatsamtes wird die Landesregierung mm aufmerksam gemacht, daß für das politische Strafverfahren kerne allgemein verbindlichen Vorschriften über die Umwandlung von AWstin Geldstrafen beziehen und dass von der angeführten ReMon als einer ^.vorarschricbenen Relation nicht gesprochen werden kann. Es ist deshalb im einzelnen Falle jener Schlüssel anzxwenden. der in dem betreffenden Spezialgesrtze ausdrücklich festgelegt ist, ober die Geldstrafe nach f r e i e m G r m e k s e n im Rahmen der Spezial- Vorschrift zu bemessen. Die Ansicht der Landesregierung würd? in | allen Fällen, in denen eine Spezialvoischnft eine höhere Relation Vorsicht, die Umwandlung der Arreststrüfe in eine Geldstrafe nach der Rßjatton von K io *=» 94 Stunden als eine ungerechtfertigte Strafmilderung erscheinen lasten. Wenn somit die Devisenverordnunq vom 19. Tezember 1916 Urbertretungen mir Geldstrafen bis zu K 5000 oder mit Arrcststroten b's zu sechs Monaten bedroht, so liegt kefn zwingender Grund vor, bei der Umwandlung einer .nach der Denisenvcrordnung verhängten Arrrststrafe die Relation von L 10 ---- 24 Stunden znr Anwendung zu bringen, die für die höchste Arreststraie von sechs Monaten eine Geldstrafe von K 1800 ergeben würde. Die Geldstrafe wird vielmehr nach dm Berhältnisten des Verurteilten zu bemessen und unter Umständen auch eine kurze Arrcstsirafc durch die h ö ch st e Geldstrafe zu ersetzen kein, weil gewiß nicht behauptet werden kann, die Umwandlung einer Arreststrafe von beispielsweise einem Monat m eine Geldstrafe von K 5000 bedeute, ohne Rücksicht auf die wirtschaftlichen Verhältnisse des Bestraften, eine Strafverschärfung. Bon den Getreidemävkten. Die maßgebenden Weltmärkte stehen inner dem E'ndrnck einer von Argentin'en ausgehenden Flauheit, die in mehr oder m-ndcr großen Rückgängen oev Preise ihren Ausdruck findet. Das Haffrdruschverbot in Deutschland hat zu einer Befestigung der Tendenz geführt, die um so kräftiger in Erscheinung tritt, als nach dem Westen starker Bedarf zu besriedigeri ist. Dre Erfüllung, -beziehungsweise Nichterfüllung der Septcrirberkontrakte dürste den deutschen Schiedsgerichten reiche Betätigung bieten. Der Ptager Markt zeigt fast normales Gepräge. An Kleesaaten und Hiilsrnfrüchten ist ein umfangreicher Verkehr zu verzeichnen. Dre Grundtendenz des Marktes ist durchwegs fest. Im heimischen Verkehr konnten einige Abschlüsse in Ersatzfuttcrstvffen zu unveränderten Preisen verzeichnet werden. Ausgleiche, Vom Landesgerichte Wien wurde bas Ausgleichshrrsahrcn Über das Vermögen des gewesenen Bauunternehmers Hugo Koller. Vh, Mitlelgaffc 22. eipgeleilet. Arrsgleichskonumffär: Oberlandesgerichtsrat Dr. Anton Chwocka, Ansgleichsverwalter r Friedrich Zieritz, IV.. Wobllebepgasse 5, Aii? mcldefrist 28. Oktober. Äusgleichstagsatzung 3>. Oktober, 11 Uhr. — Vom Wiener Handelsgerichte wurde die AuSgleichslaasütznng im Ausgleichsüersahren der Frrma Allgemeine Cellulose Vcrwertungsaescllschast m. b. H.. VI, Capistnarmasse 2< gemäß § 45 A.--O. auf den 16. Oktober, vormittags 10 Uhr, Z>mmcr 98, erstreckt. Die Schuldnerin verbesserte ihren Ausgleichsantrag von 5 auf 7 Prozent. ' Wiener Börse. Ungeachtet der bestehenden Kohlenkrise war die gestrige Börse sehr freundlich disponiert. Begründet wurde die feste Haltung mit dem Stückemangel bei der slattgefundenen Versorgung. In einzelnen Werten fanden Deckungs- und Meinungskäufe statt. Lebhafter* war der Verkehr in Alpine-Aktien, die K 56.— profitierten, ferner waren einzelne Bankenwerte wie österreichische Kredit und Anionbank Gegenstand regerer Nachfrage. Auch Staatsbahn-Aktien, Rust o n und Siemens wurden mit Avancen bedacht. Im Schranken vollzogen sich wieder stürmische Aufwärtsbewegungen. Die Aktien der A u f f i g - T e p l i tz e r- Bahn gewannen K 190.—, Bufchtiehrader lit. B K 80.—, Waffenfabrik K 55.-, Loko motiv 0igIK 100.—, Karpathen- Petro l eum K 105.—, Galrzia K 165.— und Beitfcher Magnesit K 600.—. Lediglich einzelne Schiffahrtwerte wurden billiger abgegeben. Dampfschiff verloren K 180.4-, Navigazione £ 250.—. Auf dem Rentenmarkte war um 1V4 bis l8/4% billiger anzukommen. Im übrigen verweisen wir auf nachstehende Schlußkurse: Industtie-Antetnehmungen. AllgerN. Ballgesellschaft 586.— (— 8.—), Unionbau 341.— (— 13.—), Wiener Ballgesellschaft 460.— 1 + 20.—), Wienerberger Ziegel 900.— (-.—), Liesinger 699.— (4- 9.—), Sarajevo Akt.-Braucrcj l-- Aussig Chem. 1685.— (— 55.—). Brosche Spiritus —(-.—V Karborundum 1160.— (— 40.—). Holz- Handelsgesellschaft 929.— (-4- 26.—), A. E. G. Union Elestr. 814.— (— 1.—), Siemens Schuckert 582.— <-i- 31.—), Alpine 1495.- (+ 55.-), Austria Email 1325.- (4- 37.—), Berg u, tlitten 2350.— (+ 45.—), Poldihütte 1160.— <4- 5.—), Prager isen 3805.— (-4 5.—), Rimamuranv 1188.—L-i- 6.—).Skodawerke 1190.- (- 16.—), Waffenfabrik 1425.—. 55.-), Salgv Tarjaner 1468.— (4- 14.—). Trifaller Kohlen 1265.— (4- 33.—^, Ung.Allgem. Kohlen 2975.— (— 85.—), Urikanp 1190.— (— 18.—). Westbohm. 1599.50 ( 4- 9.50), Brunner Maschinen 1050.— (4- 5.—), Heidt 480.— (•+ 31.—), .Lokomotw Srgl 900.— (4- 100.—), Simmermger 559.— l-l- 15.—), Elbemühl 752.— i-.—). Leykam 700.—(-.—-). Karpathen,3725,— (4 105.—), Galizm 3075.- (+ l65.-),Fezfabriken 1200-C-.-). Schocker Zucker 1640.— (-.—), Böhm. Zucker —. (— Oesterr. Eisenbahnverkehr 706.— (4- 5.—), Türk. Tabakrrgie —(-.—), Türkenlose 627.— (4- 1.—), Krupp A.-G. 738.50 (- 1.50), Ruston 829.- (4- 80.-^). Fiatwerke ——.—), Veitscher Magnesit 550C.— (+ 600.-1, Schönpnesenrr 1085.— (— 5.—), Austrv'Amerikana /2200.— (- Lvanspott-Unternelhmimge«. Adria—(-> Ausstg-Teplitzer 2000.— (— 190.—), Bickchtiehrader lit. A. 2595.— (— 85.—), Buschtlehrader lit. B. 1250.— (H- 80.—), Orientbahnen —<-.—), Donau-Danwi. 2800,— (— 185.—), Ferdtnands-Nordbahn 5982— (4- 82.—i, Llöpd 4100.— (— —1. Navigazione 6600.— (— 250.— ), Staatsciscnbalm 1257.—(4- 28.-), Lombardett 164.50 (-' 4.401, 8% SÜdbahn Prior. 466.— (— 3.25), Staatsbahn Genußsch. — ( **■“♦ )♦ Renten. Mairente 8025 (— 1,2ß\ Frl'rua'rente 80.— (— 1.75). Oesterr. Kroncnrente 79.50 c— 1^5 . Ocsterr.^ Goldrente 141.25 (-.50), Ungar. (SalUvit: IüS.DO .-.-—) Ungar. Kronmreute 60.50 (- 20. September 1919 Seite 1 Bank«,. Anala 428— (-ä^ljfoetcm 450~ (~ 4.-), Bodrnkredtt 1050,- (- 18.-), Kredit-Anstalt 4 10.-), Ungar. Kredit 763.— (- 2.—), Devofiteu J4|.— (4- 4.—\ Länderbank 527.— (— 1.-), Umonbank 54»*-; t-i- 15.—), Berkehrsbank 344.— (— 1.—), Zivnosteusla (- Berliner Börse. Berlin, 19. September. Dqs Hauptinteresse der Börse konzentrierte sich heute auf den Kolyuialmarkt, auf dem nÄ stürmische Nachfrage für Neu-Guinea-Aktien kuudgab». me ven Kurs dieses Pavieres um 40°/» Mgerte. Auch Otavi-Geuußscheme-, DcuffchtSüdwestasrika- und Sloman Salpeter-Attren erzcelleA »ei großen Umsätzen Erhöhungen Ws über 20%. Auch St<ana Nomcma wurden ansehnlich gesteigert. Deutsche Petroleumtperte soww Canadä Pncistc-Astcen stellten sich hoher. Im übrigen Wegte sich der Verkehr in ziemlich ruhigen Bahnen, wentt NM auch die Kurse zum Test böhre stellten, wie namentlich auf dem Montanakticnmarkie, wo BlSmarckhütte-Aktirn mtt einer Beffermrg von über 11°/« einsetzten. Die Kursbewegung war )edowdmp)cms keine gleichmäßige. So gewannen Hösch-Aksten 4%, Th. Mldschnudt 10%, Deutsch-Uebersce-Aktien mehr als 4%. Auch Mck und Elektrizrtatswerte zeigten eine feste Haltung. BavNme Anilin-Aktien zogen um 10% im Kurse au. Am späteren Berlauw machte sich Mvermittelt eine lebhafte Nachfrage für Aktien afltenb, wodurch Paketsahrt-Aklien mehr als 4%, “low* Aktien 8ö/o, Hansa-Akteen etwa 7% und Hamburg-Südam^rtta- Aktien 14% gegen gestern gesteigert wurden. Am allgernemen blieb jedoch der Verkehr auf einzelne Werte beschrankt. Auf.dem Anlagemarkte behaupteten sich die alten deutschm. Anlemen. Kriegsanleihe «ad weiter im Kurse nach und notierte Oesterreichlsche und ungarische Werte blieben geschäftslos. Mögliches Geld 4xtt%, leicht. ‘! Berlin, 19.Septembrr.(Schlußkurs e.) Schantnngbahn E.75« Große Berliner Straßenbahn 120.—, OcsterrelWi mk Staatsbabn —, Lombard« 18.—, Prinz Heinnch-^öayn 370—, Orimtbahn 283.-, Hamburger PaketsahrtJ&rj Hansa 266.25, Nordd. Llopd 116.—, Vereinigte ElbächlMhrl 113.50, Berliner Handelsg6ellschaft 160.50, Kommerz- und DiMutbank 128.50, Darwstädter Bank 114.25, Deutsche Bank 21"« > Diskonto-Kommandit 168.50, Dresdner Bank 139.87. NatwE' bank für Deutschlarü» 108.—, Oesterr. KrÄit 110.50, Rkichsbank —, Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft 193.50, Angwbank —, Bismarckhütte 230.—. Bochmner GuWahl 1^9.50, Gebrüder Böhler 181.— , Consolldaüon 287.—, Daimler 210.50, Deutsch-Luxemburger 150.50, Deutsckiosterr. Bergwerk 71- - Deutsch-Ueberfer 324.50, Deutsche Erdol-Gcsellschaft 31"» » Gäsalühlicht 874.—, Waffe» und Munition 211.50, DoMersmarckhütte 227.50. Dynamit Nobel 165.—, Elektrische nehnnmg 298.50, Gelsmkirchcner 178.—, Harpener 182.—, ^oim Eisenwerk 210.25. Hohenlohe 114.—. Laura-Hütte Lothringer Hütte 159.—. Mannesmannrvhren 190.—, JuWfr stein L Koppel 187.50. Phönrx 189.75'. Rheinische Metollwaren 172.—, Rheinische Stahlwerke 149.50, ^siombacher Hütte 1i>6.o0, Schuckerl 129.50, Siemens & Halskc 170.25, Telrpbvn Berliner 185.—, Tabak 590.60.; Berlin, 19. September. (Festverzinsliche Werie.^ deutsche I- 3keichs-Sch. 1914 99.90, diestlbrn U. RerchK^ch- 1915 94.60, dieselben M. Reichs-Sch. 1917 9S.80. Reichs'Sch. 1916 78.—, 5*/ft deutsche Reichsanleihe 77.60, weselve 4% 71.60,3%% 66.50. dieselbe 3% 65.10, 4% preußische Konsvls T0.80,biefelfaCÄ 3‘/s% 65.20, dieselben 3% 62.10, l%% ost-StsE'- 1914 59.-, 4V*°/o oftamort. Eb.-Anl. 44.80, 4% oft. Zoldrente 53.25, 4% öst. Kronenrente 36.25. 4% äst. ko uv. Rente <Jänner-Juli) 43.—, dieselbe (Mai-November) —» 4Uj* ölt. Silberrente —, 4'2% oft. Papierrente —, 4°/o tiirt unlf. Anleihen , Türk. 4M-Frcs.-Lose 316.—. 4'/-%. Mgar. Stantsrente 1913 45.—, dieselbe 1914 46.75. 4% ung. Go'drente 58.10, 4% Ungar. Kronenrente 87 50, 3°/0 öst-ung. alte 69.—, dieselben 1885 —, dieselben Ergänzungs: bv.oo, 4% öst.-ung. Lt.-Eb.-Goldprior. 6L.50, 3% vst.-ung. S-.-Cb.' Obl. 1895 —. 2'6% alte Südbabn-Prior. 49.25, dtefiiven neue —, 5% Süobahn-Pnor. 70.75, 4*/© Südbahn^wr. Serie E 39.—. ' Die Devisenkurse. Wien»19.Scvtember.^Knrseder deuffchösterr.DevlseMiftviK.» Amsterdam 2180.— z2l80.—), Berlin 281.—(261.—), 1065.—(1065.—), Christiania 1365.—(1365.—Kopenhagen 1340.— (1340.—-.Stockholm 1430.-(1480.-). Mark-Noten 260.25 (SSOLo),. istl-Noten 262.— (262.—\ Leva-Noten 157.— (1b7.—\ Scb^erzei> Noten 1066.— (1066.—\ Französische Noten 710.— Italienische Noten 600.— (600.—), Englische Noten --60. (260.—). Dollar-Noten 67.- (67.—), Rubel-Noten (Nomonows) 180.- (180.—). Berlin» 19. September. (Kurse der Devssenzentral^ Holland 10 t9.— '.1059.—). Dänemark 589.25 Schweden 677.25 (680.25), Vkorwegen 629.25 (646.25), Schweiz 491.50 (509.50), Oesterreich-Ungarn —(—'.—), Spanien 519.50, (532.-), Helsingfors 134.75 (137.25). Prag, 19. September. (Kurse der Devisenzentrale.) 1 Amsterdam 1290.50 t 1290.50h Wien 55.— (55.—), Aertm 121.— (121.—), Bukarest 187.— (137.-1, Sofia 100.60 (105.o0), Zünch 623.50 (623.50:, Christiania 810.- (810.—)/ Kopenhagen 766.50 (766.50), Stockholm 851.-(851.—), Mattanv 311.-- (344.-), Paris 377.— (377.—), London 135.- (135.-), Newi'tork 33.- (33.-), Brüssel —(-.-X Mark-'-Noten N8.- (118.—), Deutschösterreichische gestempelte Zkroneu-Notea V4.— (54.—), Bulgarische Noten 95.50 (100.50), Lei-Notcn 1»0. (130.-), Schweizer-Noten 620.50 (620.50), ItalienisM vM 341.— (341.—), Französische Noten 378.- (873.-), G>«che Noten 131.— (131.—), Amerikanische Noten 32.— Schwedische Noten 847.— (847.—), Norwegische Nvtett «06.--- -806.-). Dänische Noten 762.50 (762.50). Zürich» 19. September. (Devisenkmse.) Berlin 20.50 >20.25), Wien 8.-r (7Jo), Prast. I**«® (15.—\ Holland 207.50 (207.50), Nem-York 560.— (560.-), London 23,26 (22.25), Paris 63.75 (63.25), Mailand 56.— (56.—^ Brüssel 63.75 (63.-). Kopenhagen 121.75 (128.—), Siockhvlm 137.—(137.25', C-ristianir 129.50(129.50), St. Petersbttt'ff 7-^7» (—.—), Madrid 104.— (104.25), Buenos-ÄireS 237.— (232.—),' Kronennoten, d.-o. gestempelte—.— (8.—), Kronennote^, »»gesternpclte —(8.—). Amsterdam» 18. September, lDevisenkurse.) ' Bcrlm 9.32% (9.55Wien 3.65 (3.60), Schw^?S3!)' (48.85), Kopenhagen 58.50 (59.-), Stockholm 66.20/68.25,', Christiania S8.10 (66.85). New-Mrk269.50 (269.25). London 1l.16%) (11.18). Parts 80.- (28.87'/-), Brüssel 30.— (29.70), Madrid! 51.- (51.10). Kopenhagen, 18. September. (Devisenkurse.) Hamburg 17.50 (18.—), Amsterdam 171.— (W1.--)*( Schweiz 88.— (83.-). New-Mrk 459.- (459.-). Lonbpn 19.03- (19.09). Paris 50.75 (50.50). Antwerpen 52.— (51.25), Helsingfors 27.50 (24.-). Stockholm» 18. September. (Devisenkurse.) Bcrlm H.75. Mo.—), Amsterdam I5i.— (150.50-. Schweiz 73.25 ( 73.25), Wa>hlngtorl408.— (407.--), London 16.87 (16.87), Bans 44.50 '44.50', Brüssel 47- (47.-), . 23.50 (20.50). ___ 4