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Wiener Morgenzeitung · 1919-09-20 · Heft 241 (20.9.1919) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 241 (20.9.1919)
Date
1919-09-20
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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.Seite 4 Wien, SamstaA sich diese Maßregel unmöglich gegen jene Flüchtlinge richten, deren - Wohnorte, wie Hnsiatyn oder > andere - Städte, die nicht mehr existieren, so daß ihre Bewohner vorderhand luma obdachlos sind. Der Gesandte versprach schließlich, dahin m„ wirken, daß die Legitimationen, welche den sich zur Abfabrt Meldenden ausgestellt werden, von den hiesigen Behörden insoserne anerkannt werden, als diese Personen, welche ihre Bereitschaft zur Abreise, erklärt haben, bis zum Augenblicke hsr Abreise unbehelligt bleiben. Der Gesandte hielt es jedenfalls für geraten, daß die Delegierten dahin wirken, daß eine möglichst große Zahl jener polnischen Staatsangehörigen, deren Verbleib picr keine durch ihre Lcbcnsumstände bedingte Notwendigkeit ist, entweder gleich abreiscn oder ihren Aufenthalt liquidieren Md sich znr Abreise melden; er erkenne die Notwendigkeit, eine Entlastung für die so schwer heimgcsuchte Stadt Wien herbei- Zufuhren, an: übrigens liege auch die Abwanderung im Interesse der Flüchtlinge selbst, da man hier einem sehr schweren Winter entgegensetze. Er könne schließlich versichern, daß. alle Härten bei der Repatriierung vermieden werden, und daß er in LÜcn Details der technischen Durchführung auf ein loyales Entgegenkommen der deutschösterrcichlschcn Behörden rechnen könne. Mitteilrmgerr des Jüdischen Natiorralrates für Deutschösterreich. Jüdische Invalide, die von der Ausweisrmgsverfügung begossen sind und bisher keine Gesuche um kl usent haltsbewilligungüberreicht haben, können sich im Bureau des Jüdischen Nationalrates .für Deutschösterreich am 20. d. M. zwischen 9 und 12 Uhr vormittags mit chren Dokumenten melden. Diejenigen Personen, die anläßlich der Uebcrreichung der Gesuche an der Kaste des Indischen Nationalrates K 10.— Gebühren erlegt haben, können die erlegten,Betrüge gegen Retouririerung der Quittung zurückgezahlt erhalten. Die Rückzahlung erfolgt ab 23. d. M. im Bureau des Jüdischen Nationalrates. ■» Provisorische Bescheinigungen über ringereichte Gesuche können von den Petenten ab 22. d. M. au Bureau des Jüdischen Nationalrates behoben werden. Ausweisung der ausländischen Studenten! Die in dm henligrn Tageszeitungen veröffentlichte Notiz nt „Korrespondenz Wilhelm", daß Hochschüler von der Ausweisung ausgenommen werden, ist — wie uns heute von amtlicher Stelle (Polizeidirektion) mitgcteilt wird — nur eine für den inneren Amtsgebrauch bestimmte Direktive, enthebt jedo ch die Studenten nicht von der Einbringung Individueller, wohlbegründeter Einzelgesuche. Dieselben werden noch heute im Jüdischen Hochschulausschuß rutgcgengrnommen. Heute um 7 Uhr abends findet in den Sälen bec Produktenbörse, II., Taborfiratze 10, eine grotze Protest-Versammlung gegen die Judenverfolgungen kn Ungarn statt. Redner: Abg. Ing. Robert Stricker, Gemeinderat Dr. Leopold Plaschkes und Redakteur Hermann Pordes aus Budapest. Jüdische Männer und Frauen erscheinet in Massen! Zionistische Bezirkssektiou „Leopoldstadt". Samstag den 20. d. M. findet um */«8 Ahr abends eine grotze Zionistenversammlung in denWallensteinsälen, XX., Walleusteinsträtze 72, statt, in welcher Abgeordneter Ingenieur Stricker, Dr. Leopold Plaschkes, Dr. Fischel Maschitz über „Die jetzige Lage" sprechen werden. Die zionistische Parteisteuer. Das Zionistische Landeskomitee für Deutschöfterreich erläßt folgenden Aufruf: Der jetzige Zeitpunkt ist für unsere Betveguns und daher für das Schicksal unseres Volkes entscheidend. Nur als starke Organisation mit entsprechend ausgeftatteteu Bureaus und Aemtern können wir der Situatisu gerecht werden. Wir müssen nicht nur die Agitations- und Propagandatätigkeit auf das höchste steigern und die Verbindung mit den Bruderorganifationen der ganzen Welt und unserer zionistischen ZentralLeitung aufrechterhalten, sondern auch — im Sinne des Kopenhageuer Manifestes und des Beschlusses unseres letzten Partettages — die innerpolitische Arbeit besorgen und die Eroberung der Knltusgemeinden und ihre Amwandlung in Volksgemeinden vorbersiten. Dazu brauchen wir Geldmittel, deren Höhe zu den Eingängen an regulärer Parteisteuer in keinem Verhältnis stehen. Wir schreiben daher eine außerordentliche Partei st euer für das Jahr 1919 aus, die wir unter dem Titel eines Mifchrnarbeitrages bei allen Organisationen einheben. Zeder must nach seinem Vermögen geben. Unsere Idee ist im siegreichen Aufstieg begriffen, unsere politische Arbeit von Erfolg gekrönt. Gesinnungsgenossen! Ihr müßt Euer Aeußerstes tun, um uns die weitere Arbeit zu ermöglichen. Euch trifft die Verantwortung, ebenso wie die Leitung! Der Mischmarbeitrag ist an das I i o - nistischeLandesk om itee» II., Zirkusgaffe 33, abzuführen. Die Eingänge an außerordentlicher Parteisteuer (Mifchmarbeitrag) werden in der „Jüdischen Zeitung" veröffentlicht werden. Zionistisches Landeslomitee für Deutschöfterreich Jakob Weiner Ing. Robert Stricker. Wiener Morgenzeirung 20. September 191- Nr.'241 Die Kohlermot. Der Oberste Rat beschästtgt sich mit unserer Kohlenkrise. Paris, 19. September. (Kon.-Bur.) Der Oberste Rat beschäftigt sich heute mit der Kohlenfrage in Oesterreich. Die Verordnung über die Sparmaßnahmen. Wie bereits gestern mitgeteilt wurde, hat sich infolge der. feit.-.längerer Zeit gänzlich unzureichenden Kohlenei ulüufe für das Wiener städtische Elektrizitätswerk die nnabweisliche Notwendigkeit zu einschneidenden EinschränLungen^im Verbrauche von elektrisches Energie'ergeben.. Das Siaatsamtfür Handel und Gewerbe, Industrie und Bauten hat heute' die bezügliche Verordnung.erlassen, zu der auch b'.r Kabinettsrat in seiner heutigen Sitzung die Zustimmung gegeben hat. Die Verordnung tritt Sonntag den 21. September l. I. in Kraft und, erstreckt sich auf das Gemeindegebiet Wien und jene Gemeindegebiete Niederösterreichs, welche an die Wiener städtischen Gas- und Elektrizitätswerke (einschließlich der Ueberlandzentrale) und an die Wienerberger Gasanstalt 'angeschlossen.sind. Laut der Verordnung - ist die Abgabe elektrischer Energie für Bahnbetrieb nur zum Zwecke des notwendigsten' Lästenverkehres gestattet. Gast- und Schankbokälitäten jeder Art, einschließlich' der Antomatenbüfetts, sowie der Kaffeehäuser und Bars müssen um 8 Uhr abends von den Besuchern verlassen und vvü den Unternehmern geschlossen werden. Das gleiche gilt Von den Konzert- und Vortragssälen aller Art, Lichtspielhäusern, Varietäs und mit Schankgewerbe verbundenen Vergnügungslobrlitäten. Die Verwendung einer Ersätzbeleuchtung nach 8 Uhr abends konnte nicht bewilligt werden, da infolge des Mangels an solchen Belenchtungsstoffen diese Bewillignng nur von einem Teil der. Unternehmungen in Anspruch genommen werden könnte. Die Haustore sämtlicher Hauser sind spätestens um 8 Uhr abends zu schließen. Die Benützung elektrischer Aufzüge ist nur. iit öffentlichen und privaten Krankenanstalten, in anderem Gebäuden nur Kranken gestattet. , Die Gewährung von Ausnahmen, von den angeordneten Sparmaßnahmen ist unter allen Umständen untersagt. Die Gas- und Elektrizitätswerke ebenso, wie die, Behörden sind angewiesen, die strenge Einhaltung der an geordneten Spann aßnah men' zu überwachen und Uebertretujlgen unnächsichtlich zu ahnden. Das gleich/ gilt auch bezüglich der bereits früher verfügten und noch geltenden Spärvorschriftett, insbesondere auch bezüglich des Verbrauches von Gas und elektrischer^ Energie in Privathaushalten. Diese Vorschriften werden daher zur strengsten Beachtung neuerlich 'in Erinnerung gebracht. Die Kohlenankünste. ■ Es wird mitgeteilt: Die Einläufe sind im allgc- . meinen schwach, bis auf bie Anlieferung aus Böhmen^ das 37 Waggous Schwarzkohle sendete. h ' ‘ Das Gaswerk erhielt gestern '81 Waggons . Ostraüer Kohle, das Elektrizitätswerk 33 Waggons aüg Oberschlesien und 13 Waggo ns Brüxer Kohle. J Die kaum nennenswerten Mengen Ms Koken wurden der Industrie überwiesen'. { Die Vorräte sinken ständig, -die Lage ist als sehr? ernst zu bezeichnen.!; II »> inm i iniii n ... \mmmmmaammammk, Tagesbericht. Der Kampf um den Hausmeister. Der Hausmeister könnte der Kitt der christlichsozial-sozialdcmokratischen Koalition sein. Er ist es leider nicht. Er ist der Keil, der zwischen beiden Parteien steckt. Ich meine den „Hausmeister": den Repräsentanten des „Volkes"; jenes Volkes, das zwischen Souterrain und Greislerei pendelt und Ereignisse, wie Bier „über die Gaffe" ausschenkt. Ich meine den Hausmeister, der das öffentliche und geheime Gewissen des Hauses beinhaltet und die Verbindung hersiellt zwischen Bevölkerung und Behörde« Selbst ein bißchen Bevölkerung ist und ein bißchen Behörde. Der Hausmeister mit verwandtschaftlichen Beziehungen zur Frau, Sopherl einerseits und zum Vertrauten Wondracek andererseits, Selbst ein bißchen Frau Sopherl und ein bißchen Vertrauter Wondracek. Der Hausmeister, der beide symbolisiert : den Teck der Behörde, Typus : Wondracek und den Teil der Bevölkerung,. Typus: . Frau Sopherl. Kurz: ich meine den Wien e r Hausmeister.. D e n Wiener Hausmeister. . Dieser Hausmeister, der außerdem noch Proletarier, halb und halb Bourgois ist, bildet den Preis des edlen Wettkampfes zwischen „Reichspost" und „Arbeiter-Zeitung", seitdem letztere in die Sphäre des regierende» Christentums aufgeriickt ist und das Organ Austerlitz' sich einer, christlichen Aussprache befleißigt. Mit Energie und Ehrgeiz strebt die „Arbeiter-Zeitung" nach dem Instrument Luegers-Tradition und heilige Sitte sind die Hindernisse. Die Stacheldrähte vor den Schützengräben der „Reichspost". Der „Arbeiter-Zeitung" ist es gelungen, in den Besitz des 42 Zentimeter-Geschützes „Jud"! zu gelangen. Sie bekämpft nun die „Reichspost" mit deren eigenen Waffen. In der Mitte steht der Hausmeister.-Um ihn pfeifen, donnern, knattern und blitzen die Geschosse: Jüd! hm) Jud! her. Der arme Hausmeister weiß nicht: wohin? In der Hitze des Gefechtes haben Funder und Austerlitz ihre. Physiognomien .vertauscht: Funder wird proletarischer als Austerlitz und-dieser päpstlicher, denn jener. Der arme Hausmeister kann den Funder nicht mehr vom Austerlitz, unterscheiden.. ' Das ist die bittere Tragik dieses heroischen Kampfes, daß es kein Anshörcn gibt. Würden beide Gegner gegen den Feind kämpfen, von dem sie in ihren Kriegsberichten melden, daß er noch immer nicht unterlegen sei, er, nämlich der Feind, wäre, längst fertig. Der Feind ist der Jude. In Wirklichkeit gibt eS nur zwei Feinde: „Arbeiter-Zeitung" und „Reichspost". Ursache und Ziel des Kampfes ist nicht der Jude. Dieser ist nur das Opfer. Ursache Md Ziel ist der H a n s m erster. Würden die Gegner vom Kampf ablaffen, der Hausmeister wüßte erst recht nicht, wohin. Er würde den Austerlitz in der Strozzigasse suchen und den Funder in der Wienzeile. Um den Hansmeister nicht in diese Verlegenheit zu bringen, kämpfen seine Freunde weiter gegeneinander. Der Kampf, kann und darf nicht aufhören. Er darf höchstens in einem Waffenstillstand für eine Weile ruhen. Solch ein Waffenstillstand heißt: Abrnsendmachung. Aber, welche Verwirrung! Ist der. Waffenstillstand einmal da und hat sich der Dampf.der Geschütze verzogen, so bemerken die Feinde, zu ihrem Schrecken, daß sie beide noch leben. Die „Abreisendmachung" verursacht leider nicht die Abreise der „Reichspost" und „Arbeiter-Zeitung". '.Sondern der polnischen Juden. Und der Hausmeister weiß erst recht'nicht: wem soll er die „Abreifrndmachung" verdanken: dem Funder von der „Arbeiter- Zeitung", oder dem Austerlitz von der „Reichspost"? Der Hausmeister ist die Gaffe. Gerümpel, die Polnischen Juden, Jammergestalten der. großen Zeit verunzieren ihn, das ' heißt, sie, dir Gaffe, , muß frei sein! Herr Austerlitz braucht sie.! Die Gaffe muß frei sein! Herr Frmder braucht sie. Beide kämpfen also um die Gasse. Getroffen werden: Gerümpel, polnische Juden, Jammer und Elend. . 4In den AuMn. der-LMMs.mu.drn Hausmeister eine wichtige Rolle spielen. In den Lehrbüchern, die; den Sozialismus einer neuen Zeit entsprechend unentgeltlich an die Schulkinder dereinst ausgegeben werden, wird es ein eigenes Kapitel geben: Der Kampf um den Hausmeister. Im Jahre 1919, nach Beendigung des Weltkrieges und dem Sieg^ der Revolution über die Reaktion schloffen die ruhmreichen Ver^ treter beider Richtungen: „Arbeiter-Zeitung" und „Reichspost*; ein Uebereinkommen zwecks gegenseitiger Waffenbelieferung, etnd ‘ sogenannte Koalition. Die Koalition, das heißt der Kampf ging um den Hausmeister. Und endete mit' der Hilfe jenes Gottes, der! . Elsen hatte wachsen lassen, weil er nur Sozialdemokraten wolltenach mehreren Abreisendmachungen mit dem glorreichen Sieg^ bei — Austerlitz. ■ ' ' r—th. j Jüdisch-pädagogische Kurse in Wien. Die im- Vorjahre begründeten j ü d i s ch - p ä d a g o- > gischen Kurse (Jüdisches Pädagogium) in Wien, eröffne» Ende September ihr zweites Lehrjahr. Die während des erste» Jahres gesammelten Erfahrungen, die außerordentlichen Leistungen sowohl der Lehrer als auch der Schüler, berechtigen zur Annahmedaß sich diese einzigartige Institution zu einer Stätte jüdischen Wissens und jüdischer Kultur entwickeln wird. DieseHoffrmng ist umso, berechtigter, da HerrOberrabbinec Profeffor Dr.H.P. Chans nun^ , mehr die Leitung des Instituts übernommen hat und außer den bisher am Pädagogium wirkenden Dozenten, noch einige hervorragende Lehrkräfte für die Anstalt gewonnen wurden. Es ist zu erwarten, daß sich das jüdische Pädagogium in Wien zu einer Zentralstelle zur Heranbildung jüdischer Lehrer entwickeln und dem. empfindlichen Mangel auf diesem Gebiete in erheblichem Maße abhelfen wird. ,:>• -1 Ausgenommen werden Hörer und Hörerinnen die das-sich - zehnte Lebensjahr überschritten haben, über allgemeine Kenntnisse ’ die-etwa einer Mädchenmittelschule (Lyzeum) gleichkämen, ver^ fügen und etwas Hebräisch verstehen. Für solche. Anwärter, bic auf einem der vorgenannten Gebiete, nicht ganz sicher sind, besteht sowohl im Hebräischen als auch in de» ' allgemeinen' Fächern ein einjähriger Borbereitungskurs. Hörer undHörerinnen, die in einen bereits bestehenden . Kursus - eintreten wollen, müssen sich einer Prüfung.. aus den bisher am Pädagogium vorgetragi'nen Fächcm unterziehen. Die Lehrdauer beträgt (außer dem eventuell erforderlicheyBorbereitungskürs) für hebräische Sprachlehrer, die nach AbsolvierungderKursebefahigtsind.au einer bereits bestehendenSchulc die hebräische. Sprache mit Erfolg zu unterrichten, eventuell selbst ständig eine zu leiten, vier Jahre; fiir Kindergärtturmnen, die : nach Beendigung der Kurse sich der Staatsprüfung an einer Lffent-' liehen Kindergärtnerinnen-Bildungsanstalt unterziehen tütmen und auch in allen jüdischen Fächern entsprechend vorgebildet sind, zwei Jahre - und für jüdische Religionslehrer, die nach Absolvierung de^ Kurse befähigt sind, an Volks- und Bürgerschulen Religionsunterricht zu erteilen, vier Jahre. Das Schulgeld be-> . trägt K 30.— monatlich. In besonders berücksichtigungöwertett Fällen wird' dasselbe auf die Hälfte ermäßigt, eventuell ganz erlassen. Schulbeginn 1. Oktober 1919. Anmeldungen und Anfragen sind zu richten an das Sekretariat des Jüdischen Pädagogiums, Wien, II., Tabor-; straße 20 a (Jüdischer Nationalist). . ” ’ Zivilgefimgene aus Amerika. Rotterdam» 19. S,epternbcr. (Tcl.-Komp.) Aur 25. d. M, wird hier ein. Transport, deutscher Kriegsgefangener aus Amerika. erwartet, der etwa 3500 Persouen umfaßt. Unter ihnen bestndeu sich auch Oe st erreichet sowie mehrere Zwilgefangene aus Kuba, Kanada und Tahiti. An unfere Leser! stpir bitten alle unsere Leser nnd Freunde, Zu« schriften für die „Wiener Morgenzeituna" nicht an die einzelnen Mitglieder dev Redaktion» invdev« nur ' «^n die RedaktjM leidsten ad^sfieren<

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