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Wiener Morgenzeitung · 1919-09-20 · Heft 241 (20.9.1919) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 241 (20.9.1919)
Date
1919-09-20
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Wiener MorgeuzertunK_ 20. September 191» Nr. 241 Das Friedrichfche Rätselspiel. Die Drahtzieher Friedrichs lassen sich in der Verbreitung von Nachrichten über die bevo rstehende Anerkennung der gegenwärtigen ungarischen Regierung, ja über deren Einladung zur Entgegennahme des KrieüensvertrrgeS, nicht beirren. Während es bisher feststeht, daß aus Paris weder eine Entscheidung für rroch gegen Friedrich vsrlautbart tvltrde, läßt die ungarische Regierung sowohl in Budapest als auch in Vien Gerüchte in Umlauf setzen, die zur Stärkung der Position des Kabinetts Friedrich beitragen sollen. Eine halbwegs glaubwürdige Nachricht besagt, daß gerade in den letzten Tagen vom Eptenteviererrat eine Mitteilung an Friedrich erging, daß die nicht alle Gruppen der Bevölkerung berücksichtigende Zusammensetzung der gegenwärtigen Regierung es der Entente unmöglich mache, irgendwelche Verharrdlungen einzuleiten. Friedrich hat sich daraufhin mit den beiden sozialdenrvkratischen Führern Winzer und Preuß ins Einvernehmen gesetzt, um sie durch das Anbot von drei Portefeuilles und zwei Staatssekretärposten für die Teilnahme an der Regierung zu gewinnen. Noch ist das Resultat der heutigen Parteikonferenz der Sozialdemokraten nicht bekannt, jedoch steht es fest, daß die Person Friedrichs infolge der von dem gegenwärtigen Käbinettchef der SozialLemokrati« zugefügten Demütigungen ein Hindernis für eine Koalition mit dem christlichsozialen Block ist und bleibt. Auch davon tverden die Sozialdemokraten nicht ab gehen, daß sie nur an einer solchen Regierung teilnehmen werden, die den weißen Terror aus ihrem Programm verbannt uird nicht die Schmach von Massenmorden auf sich lädt. Vielleicht. wird man am Sonntag bereits klarer sehen. Vielleicht wird die von Lovaszh demEntenteviererrat in Budapest vorgelegte Kabinettsliste, in der der große Finanzpolitiker Roland He ged üs, der be- Die Pogrome in Topolea und Diszely Topolea, eine Stadt am Plattensee, hat über 6000 Einwohner, wovon ein Drittel Juden sind, in deren Händen sich fast der gesamte Weinhandel befindet. Sie sind zum großen Teil wohlhabend. Dienstag den 9. September herrschte bereits in den Vormittagsstunden eure Erregung in der Stadt, aus der zu schließen war, daß es an dem Tage zu einer Judenverfolgung kommen würde. Trotzdem ließen die Behörden jede Vorsichtsmaßregel außer acht. Die Regierungstruppen, die zur Aufrechthaltung der Ordnung in die Stadt ab ge schickt worden waren, wurden von den christlich sozialen Anstiftern des Pogroms betrunken gemacht. In den Straßen waren Fässer Wein ausgestellt und jeder konnte trinken, soviel er wollte. Die Bevölkerung bekam das Recht, von 8 Uhr qbends bis 3 Uhr früh zu plündern. Mi ärgsten gebärdeten sich die Eisenbahner. Sie waren früher Anhänger des Kommunismus, wollten sich aber ^jetzt an den Juden wegen angeblich bolschewikischen Umtrieben rächen. Diese BeschuWigung ist ganz unbegründet, da die Juden als gut situierte Kaufleute unter der Regierung Kuns am meisten zu leiden hatten. Die Rädelsführer des Pogroms waren ein Apotheker und der Oberleutnant Stefane!. Wie planmäßig vorgegangrn wurde, zeigt der Umstand, daß das elektrische Licht die ganze Nacht zu leuchten hatte, während es sonst um 10 Uhr rch gestellt wird- Punkt 8 Uhr rottete sich der Pöbel, bestehend aus den Eisenbahnern, trunkenen Soldaten, Weibern und halbwüchsigen Bursche«, zusammen, drang in kannte Führer der Christlichsoziale» und gegenwärtige Kultusminister Karl Huszar, sowie die Soziaiistensühurr Ernst G a r a m i und Julius P e i d e 1 flgurieren, bis dahin eine Antwort darüber zeitigen, ob die Entente für diese Kombination ein besonderes Interesse hat. Biel Hoffnung hat selbst Lovaszy nicht, der sich bereits mit dem Gedanken abzufirwen beginnt, dem politischen. Leben ganz den Rücken zu kehren. Es ist klar, daß damit eine der bedeutendsten Persönlichkeiten für die Entwirrung in Ungarn verloren ginge. Der einzige Mann, der imstande wäre, eine Plattform zu schaffen, aus der sich alle im politischen Leben Ungarns bedeutenden Parteien zu gemeinsamer Arbeit finden könnten, würde dann zur Untätigkeit verdammt werden. Friedrich und Horthy setzen ihren Dernichtungskämpf gegen die Juden in Transdanubien, gegen eine Million ungarischer Staatsbürger jüdischer Nationalität, unbekümmert um die in der ganzen zivilisierten Welt immer lauter werdenden Entrüstungsrufe fort. Noch! immer werden Pogrome organisiert und in den späten Abendstunden, wenn gleichsam, um den Beginn eines Festes anzudeuten, Raketen abgefeuert werden, geht das wüste Morden und Plündern, das! Schänden in Transdanubüm wieder los. Seit zwei Tagen weilt ein einflußKicher amerikanischer Jude, der Oberst Hvro witz, in Budapest. Er hat sich bereits über seine Absicht geäußert, den Kampf gegen die Jndenmorde aufzunehmen. Hoffentlich läßt er sich' dabei nicht durch die lügenhaften Berichte Friedrichs und des Kriegsministers Schnetzer irreführen und! entsendet eine Spezialkommission nach Transdanubien, der Hölle des weißen Terrors, damit auf Grund einwandfreier Feststellungen der Welt darüber die Augen aufgehen, welche Verbrechen Friedrich und Lorihy verüben ließen. die Wohrurngen der Juden, erbrach die Kästen, pllütdieM die Wohnungen aus und schleppte Kleider, Wäsche, Schmuck und was sonst möglich war, davon. Die leerst cb enden Möbel und anderes Mobiliar, das nicht fortgeschafft werden konnte, zum Beispiel Klaviere,, wurde in Splitter geschlagen. Den Juden blieb nichts anderes übrig, als beim Herannahen der Horden die Flucht zu ergreifen, mn ihr nacktes Leben zu retten. Dort, wo sie es versuchten, auf die Menge einzuwirken, wurden sie in bestialischer Weise mißhandelt. So wurden der sechzigjährigen Witwe Kell Nase, Ohren und Lippen abgeschnitten. Es gab zwei Tote und einige Schwerverttmndete. Erft gegen früh machte die Ankunft eines Panzerzuges mit Szeklern dem Pogrom ein Ende. Diese sind vor der Herrschaft der Rumäne» aus Siebenbürgen geflüchtet und haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Ruhe und Ordnung im Lande Herzustetten. Die Juden können aber trotzdem nicht zur Ruhe gelangen. Schon am folgenden Tage wurden einige Teilnehmer am Pogrom pro forma verhaftet und einige unbedeutende Sachen zurückgegeben. Nun bedrohe» die Angehörigen der Verhafteten die Juden am Leben, falls diese nicht frei gelassen werden. In dem benachbarten Dorfe Diszely, dessen Juden arme Händler und Bauern sind, fielen neun Juden als Opfer der bis zur Bertiertheit verhetzten Menge. Seite 2 Wien, SamstaA P ottttfche^undschau Die Arrtersuchurlgskornrnissionen in Polen. Botschafter Morgenthau ist von seiner Reise aus Polen zurückgekehrt. In Paris hat er einem Berichterstatter des „Matin" erklärt, daß er nach seinen eigenen Erfahrungen die Lage sehr düster ansehe imb der Meinung wäre, daß das einzige Heilmittel der Völkerbund sei. Weber ein einzelner Staat, fr mächtig er auch sein sollte, noch ein Bund mehrerer Staaten, so uneigennützig diese auch wären, könnte alle bestehenden. Schwierigkeiten .regeln und- .die-Ruinen wieder aufrichten. Alle Völker der Erde müssen Mitarbeiten und dabei ihre ganze Kraft und Erfahrung anweuden. Der Völkerbund darf nicht erst in einem Jahr in Tätigkeit treten, sondern er m u ß sofort seine Arb e i t I> e g i nne n! Alle Streitig- “ fetten müssen geschlichtet, die Grenzen festgelegt und so schnell als möglich die Ordnung in dem von Anarchie bedrohten Mitteleuropa wiederhergestellt werden. Den sachlichen Berich teil des Herrn Morgenthau darf matt mit Interesse entgegensehen. Gewisse Vorfälle lassen den Eindruck aufk-ommen, als ob es den Pokert gelungen wäre, auch Akorgenthau zum Teil Potenlkinsche Dörfer vorznspiegeln. lieber Pinsk zum Beispiel wttrde zunächst die Nachricht verbreitet, daß man das Hinreisen Morgenthaus überhaupt verhindert habe oder wenigstens verhindern tvollte. Es ergab sich die Notwerrdigkeit, gewisse Mellmngen über angebliche Aeußerungen Morgenthaus zu dementieren. In der Wohnung des Abgeordneten Farbstem fand eine Abfchiedssitzurig des zeitweiligen Jüdischen Nationalrates statt, an welcher Morgenthau teilwahm. Die Besprechung dauerte drei Stunden. Die Herren Podliszewski, Farbstein unb Grünbaüm haben der Stimtnung Ausdruck, welche bei den Juden sin bezttg auf die amerikanische Untersuchungskommissivn herrsche. Die Juden hoffen, daß die Kommission hie nackte Wahrheit gesehen häbe und' dies ganz offen, ohne etwas vertuschen zu wollen, ausfprechen werde, sferner, daß die Juden aus der Grmtdlage des Minderheitsschutzvertrages eine Verständigung mit den Polen erstreben.andererseits aber befürchtet die jüdische Gesellschaft, daß die Kommission nicht genug tief das jüdische Leben und das jüdische Leid erfaßt habe und daß insbesondere die Kommission kein rechtes Verständnis für die gerechte nationale Forderung der Juden, «sogar in dem Maße, wie sie in Paris erfüllt worden sind, besitze. Morgenthau erklärte in seiner. Antwort, daß die Kommission, vor allem die Wahrheit, „wie sie sie «gesehen und verstan de n haL e", veröffentlichen werde. Der Bericht der Kommission wird überhaupt bestrebt sein, eine Verständigung, einen Ausgleich un Lande zu schaffen. Vor seiner Abreise berief Botschafter Morgenthau den Abgeordneten Ha Ipern, welchem er unter anderem erllärte, daß mit seiner Abreise seine Tätigkeit für die polnischen Juden nicht aufhöre. Er werde weiterhin mit den offiziellen Organen des polnischen Staates in Verbindung stehen. Morgenthau erklärte, daß die polnische Regierung in den nächsten 'Tagen eine offizielle Erklärung über ihre Beziehung zu den Juden veröffentlichen werde. Auf seiner Heimreise ist Morgenthau, wie bereits tzemeldet wurde, selbst Augenzeuge und Opfer des antisemitischen Verhaltens eines Mitgliedes der Wiener polnischen Gesandtschaft geworden — ein Reiseandenken, immerhin, zur freundlichen Erinnerung. 5litrz nach feiner Abreise traf in Warschau die englische Untersuchungskomrnission ein, an deren Spitze der fiühere Minister Samuel steht. Samuel hatte in Paris eine Besprechung mit dem Vorsitzenden der polnischen Friedensdelegation, Roman Dmowski. Der „Robotnik", bas Zentralorgan der P. P. S., erklärt unter anderem, daß „Morgenthau bist Zionisten nicht gefallen habe und daß sie deshalb die Absendung der englischen Kommission mit dem bekannten Zionisten (!) Samuel an der Spitze veranlaßt haben (!)." Der „Robotnik" rät der englische» Regierung, Santuels zionistische Propaganda im eigenen Lande zu unterstützen, sie aber nicht nach Polen zu exportieren. Jed . it falls ist das Eintreffen der englischen Mission untcr'den obwaltenden Umständen doppelt zu begrüße». Die Pogromisten in Deutschland. Dir „Freiheit", .das Oxg-n der Unabhängige« sozkallsti'chen Partei Deutschlands, schreibt: Der Deutschen Tageszeiinng" geht es stark wider den Strich, daß in der letzte« Zeit dir Behörden gegen eine Anzahl von Stellen vorgehw, die ofsenkundig Pogromhetze betreibe« und zu Gewalttätigkeiten aussordern. Die „D. T." erklärt hierzu, daß die nittlfcmitifdje Agitation in völlig gesetzlichen Dahnen evfolge, daß Gewalttätigkeiten niemals von den Antisemiten» hi:-!cru s:ets nur von den Juden ausgehen (!) «nd daß besonüers xu De Mn nicht eriva etn cnUiemt&fGjet, sondern getane em juDtiajec Terrorismus sejkeve. Daher \ei vas veyorvnrye Einschreiten gegen die antisemitische Propaganda eine ganz Ungesetzliche Ausnahmebehartdlurrg .einer rechtmäßigen Agitation. - _ .. „ , . , Doch es kommt noch besser; DaS Blatt, hat sogar berausgefunden, daß im Auswärtigen Amte eine besondere jüdische Abteilung eingerichtet worden ist, bre sich yeräuSgenommen haben soll, einen Bericht über die antisemitische Bewegung auszuarbeiten. Jedenfalls wisse bas deutsche Volk jcht, so ruft das Pohromblatt aus, womit sich unser Auswärtiges Amt beschäftrgt. , . Auf diese Anpöbelung beeilt sich die Deutsche Allgeweine ücitttnfl" .MMchuldigst, Jw.Pä*#. tffifißfen D-Mensi z« versichern, baß bet Bericht über die antisemitische Bewegung beileibe nicht vom Auswärtigen Amte stammt, sondern, daß er diesem nur von privater Seide zugegangen sei. Auch habe bas Auswärtige Amt den Bericht nur deshalb dem Wunsche deS Einsenders entsprechend an die zuständigen inneren Behörde« weitergegeben, well der Bericht darauf aufmerksam machte, daß die antisemitische Propaganda pinen Ungünstigen Einfluß auf unsere. auswärtigen Beziehungen zu äußern beginne. Also allein Wege« deS ungünstigen Einflusses auf die auswärtigen Beziehungen ist diesem Bericht Wert veigelegt worden! Daß die schrankenlose, verhetzende antisemitische Propaganda vyr allem im Innern des Landes die demoralisierend ste Wirkung zeitigt, die niedrigste« Instinkte avfpeitscht und als Werkzeug der monarchistischen Gegenrevolution dient, das spielt offenbar für daS Regftrungsorgan keine Rolle. Sowohl die »Freiheit" wie auch der „Borwäßrs" haben eS nicht unterlassen, gegen die Pogromhetze häufig und rückhaltlos Stellung zu nehmen. Was für ein Unterschied im Verhalten dieser Blätter gegenüber dem der „Arbeiter- Zeitung"! _ Nach der Besetzung Deutsch-O ftafrikadurch England propagiert die »Lkoval Geographical Society" in London mit großem Eifer vre Eröffnung deS Landveridüres auer Wdj Afrika von Nord nach Süd. Sie hat einen Plan ausgearbeitet, dessen Durchführung es Lestatten würde, .den Lanzen Weg von Aegypten, durch den Sudan, Uganda, Deutsch- OstasrUa, den Kongostaat und Rhodesta nach dem Kapland abwechselnd im Dampfer, mit der Eisenbahn und dem Automobil in 80 Lagen mit einer mittleren Reisegeschwindigkeit von 800 Kilometern pro Lag zurückzulegen. Daraufhin hat daS „Air-Ministry" (Luftministerrum) der „Royal Geographica! Society" den von ihm ausgearbeiteten Plane einer Luftverkehrsroute übermittelt, aus dem hervorgeht, daß diese Art des Modernen Schnellverkehres alle Aussicht hat, sich neben dem LandverkehrSwege und als dessen Ergänzung durchzujetzen. Der mit großer Umficht und unter forafältiaca Berücksichtigung des Geländes, des Klimas, der Bodenbewa'chsung, her Sefiebelttttg, btt Berkehrsverhaltnisse und der Mög-. lichreit von Notlandungen ausgestellte Plan sieht eine Linienführung vor, die stellenweise mit der Lanbverkehrsvoute zusammeufällt. Am schwierigsten wird sich die Wahl der Strecke zwischen dem Sudan und dem MkLoria-See gestalten» well jeder der verschiedenen möglichen Wege wenigstens einen erheblichen Nachtell änfzuweisen hat. Man hofft jedoch, durch eine sofortige Erforschung der projektierten Wege, unter Zuhvsenahme von Flugzeugen baldigst zu einer Lösung dieser.' Probleme zu gelangen. In Abständen von wenigen hundert Kilometer« sollen zahlreiche Landungsplätze angelegt werden,. so daß die Reise in Etappen innerhalb weniger Läge voll-, endet werden kann. Es dürfte keinem Zweifel unterliegen, daß cs britischer Energie in Kürze gelingen wirb, den Plan einer großzügige« Weltverkürslinre durch den afrikanischen Kontinent m die Wirllichkeit mnzusetzen, und es läßt fich nicht bettfemten, daß gerade in diesen bisher nur unvollkommen erschlossenen Ländern das neue Verkehrsmittel noch ganz andere Triumphe zu feiern berufen ist, als auf dem Ozean oder in Ländern, die bereits.über ein gut auSgebantes Eisenbahnnetz verfügen.. Man ist sich in Etrgland völlig klar darüber, daß die neue Verkehrslinie sich schnell zu einem der wichtigsten politischen wie wirtschaftlichen Machtfaktoren des britischen JmperialiLmus ansgestalten wird. ' Die Kap-Kairobahn würbe im Norden Anschluß finde,t an die Bahn, die quer durch Palästina geht, um wiederum an die Bagdabbahn angeschlossen zu werben. Palästina rückt damit aus seiner bisherigen Isolierung in den- Mittelpunkt des Weltverkehrs. Die EnglLnder räume» den Kaukasus. London, 19. September. (Tel.-Komp.) Amtlich wird mit» geteilt, daß bte Räumung deS KaukasusgebictcS durch die britischen Truppen bereits begonnen hat Und bas Honptquartier nach Bnmnt verlegt wurde.

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