Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1919-09-17 · Heft 238 (17.9.1919) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 238 (17.9.1919)
Date
1919-09-17
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
84% known words query
IRI
…/2979076-2979077-2979315--02125-2987604
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Seite 2 Wien, Mittwoch Inland. Die iitneven Sorgen. ’ MzöfLnzlek Fink hat gsstekk seinen. Urtäub angstM-a, >k>en. er in WvrichshoftN VSsbriNKön MrK. .StäätLkänjlcL Dr. Renner führt nunmehr ftlüst tviSbsv-tzi- OsgieMttgs- Geschäfte. Da StaaLskarizler Kr. Kemißs infolge feta Kßio dcnsverhanöllingeü trt WainEköMln lftsizs Ö5u f&ldit f^«*i bleiben mußte und da auch PrSftöent Seitz derzeit auf Urlaub wellt, hat der Kanzler ciitö Fülle von Arbeit zu beivältigen. Er soll Me Mem dis Vorbereitungen für "die Verhandlungen mit den Parteien über die der Lösung harrenden wichtigen FkäM treffM, wäS §ÜV OkdüünA t&t Stütze im Innern unbedingt nötivendig ist. Wie sich die RetzierUntz dies vorstellt, davon ethieit man bereits durch die Tagung der L ä II d er k o tt f e r t ik z eiiikgs Oennittls? Räch Nüffassüng führender Parlamentarier stehen unter den zu. lösenden Fragen die Versassungsfr a g$j jbii 01 ft ft ft jfjtätz0, sie VeS Arbeiterräte und die Wetzr'f'rage vLenan. Hinsichtlich der VerfUssnugsftatze IvtrtvS in lsßttzr Heil iviedethält betont, daß ihre Durchführung' unbedingt notwendig fei,- da Köö fetzige derfasfungslose Zustand mit stzinsn vislsii &«&««■* regiernngen zu ctitcirir Chaos führen rrisißts.. Nur wenn wieder eiir fester Bau ertichtLk.werde, könne düä vertrauen der Bevölkerung ZUß.Dtaätsrdtzisrurltz tbrSdM Gvachssi. Zwei-' sellos werden die VvtfässMgsvovfchlsA ftvö C y r i st l,i chs sozialen die Grundlage zu bissen Nerhändkühgen bilöeft, aber man erwartet auch, Saß die GrößdsUtschsti, wie dies von dieser Weite wiederholt angekündigt wurde, mit diesbezüglichen Vorschlägen hervortreten und ein Gleiches wird auch von den Sozialdemokraten erwartet. Nicht geringe Schwierigkeit wird .die Lösung der Finanzfragq bringen, zumal man hier vov Älsru Mt der R e p a r a"t i o n S k o rn m i s s i o n rechnen MUß-, die äuf bieft Angelegenheit einen entscheidenden Einfluß nehmen wird. Dazu kommt noch dir Verschiedenheit der Auffassung innerhalb der Parteien über btt HöhS LktkJ Äöt kW Belastung der Bevölkerung So verlangt der radikale Flügel der sözialdeMdkratischen Partei, der tzvnDk, Adlet Wb Dö-Bauor gesühnt wird, von den BäslßsjcheU finanzielle Opfer, die einer Berkmögenskvufiskatisn gNchksMmen, Da dürfte es nun f zu scharfen Auseinanderfttznngen zwischen den bürgerlichen Parteien Und der sozialdemökratischen kommen, bbN« obwohl auch die bürgerlichen Parteien ans ßtznt WtaNhfiünkk stehen, daß bi« Gesitzetiden, Opfer bringen müssen, so sind sie doch der Meinung, daß das Ku-.d. nicht miß dein Bade üusgeschüttet und daß gewisse Grenzen eingehälM, namentlich aber dev kleine, ehrlich erworbene Besitz geschont werden müsse. Die Wehrfrage dürfte verhältnismäßig geringere Schwierigksiteü bereiten, da ihre Lösung' durch den Friedenstzevtrag bedingt -ist. Hingegen verkennt man nicht' dis Hindernisse, die ji chdsr Lösung der Frage dsö Ärheiterräte entgegenstellen. Hier dürften!ich die Dingo schärf znspitzen, weit in dieser Frage selbst im i'agec der Sozialdemokraten gegensätzlichs MeinilNgen vorhanden sind. Es ist bekannt, daß die Radikalen m der Lozialbemokratie Mit den Ausführungeü Dr. Renners in der LäiröerkoNftkenz über dis Einrichtung der Ärbeittrräte sehr unzufrieden sind, Bevor Nltn Dr. Renner mit den Parteien der Nationalversammlung in Verhandlungen tritt, , vird er wohl in seinSt Partei Nach dem Rechten sehen müsse,», zumal dort die Strömung, .die auf eine Loslösung und Gründung einer IlnaLhättgigkeitspar/toi wis ür Deutschland hinzielt, ziemlich stark ist. > D eutsch-W estungarn. Unter Führung der Verwaltungsstelle für Westungarn. sprachen Samstag zahlreiche Flüchtlinge der Gespanschaften Oedenburg und Wieselburg beim Staatskanzler jLr. Renner v§r. Staatskanzler Äk. Renner erklärte, daß Deutschösterreich durch Unterzeichnung des Friebensvertrages bereit» eins« rechtlichen Anspruch aus Deutsch-Westungarn erworben habe. Für die Durchsetzung dieses Anspruches kämen zwei Wege in Betracht: her Weg der Verhandlungen mit der ungarischen Regierung und fnetfä5efejjun8 des Landes. Da. der letztere Weg. zu Kämpfen ober doch Mindestens' zu Gewalttaten der magyarischen Besatzung gegen die Bevölkerung führen könnte, Deutschösterreich aber nach den Leiden des vierjährigen Krieges wenn nur irgend möglich jedes Blutvergießen verhindern Und auch sonst von Westungarn jeden Schaden sernhalten will, tvird zunächst der Weg der Verhandlungen betreten. )verben. Er -hoff», baß die Bevhaudlungen zu dem Ziele führen, die magyarische. Regierung von der Aussichtslosigkeit ihres Widerstandes gegen die Bestimmungen deS FriedenSvsttrageS zu überzeugen, und daß dem Lande durch Zurückziehung der magyarischen Truppen bolle Freiheit gegeben werben könnte. Deutschösterreich wolle mit Ungarn in Zukunft in f rund sch östlichem Berkehr stehen und w^nn bei der ungarischen Regierung dasselbe Bedürfnis vorhanden sei, so werde der Weg zu einer friedlichen Lösung leicht und rasch »esunden werden. Pies« Verhandlungen seien also abzuwarten. Angesichts der G e w al t ta ten, welche von den magyarischen Truppen in Ungarn verübt werden, sei es. allerdings schwer, Verhandlungen zu führen, doch sei zu hoffen, daß die gewaltscune Rekrutierung und die sonstigen Gewalttaten nicht prft Willen der ungarischen Regierung geschehen, so daß auch da rin friedliches Uebereinkommen zustande zu bringen sei. ES seien in dieser Richtung von der beutschöstsrreichischen Regierung Schritte unternommen worden, tpelche bas AushSren der Drangsalierung beS Volkes zum Ziele haben» Der Staatskanzler gab den Erschienenen mit warme» Worten die Versicherung, baß die deutschösterretchische Regierung nichts »utierlassen werde, um rasch das UebergängNjtadium zu übcuvinden ittib der Bevölkerung.Hilft bringen . können» Wiener Morgenzettun- 17. September 1919 - --:-- - - ~ . Ettglaud vor einem Slaatsbankeroit? Str. 238 ... Amsterdam, 16. September. Lloyd Rotheemere schreibt im ^Sundah Viotoria1", Lloyd George «erde sich sofort nach seiner Mckkehr ans Frankreich mitder Frage der Nn» schMnkMg der Ausgaben mb Mit der russischen Frage zu deschÜMeu haben. England Könne Uicht mit dem fetzigen Dtrdgöt bis zum Älarz weiter «irischasten« Für den Bankerott, von deck England bsdrohi morde, fei in erster Linie die Regierung verantwortlich« Lloyd George müsse sofort mit der gewaltigeu Ausgabe einer emschueideuden Einschränkung der Ausgaben beginnen und kn Stelle Donar Lams einen neuen Minister ernennen, dem das ganze Volk unbegrenztes Vertrauen schenke. Rothermere schlägt vor, zur Abtragung der Schuld, die England in Amerika habe, den Vereinigten Staaten die B e r m u d a -, B a h a m a - und einige «e st indischeInselnzu verkaufen» England könnte sogar die Abtretung von Brltisch-Guayana und Vrltisch-tzonduras anbieten. Das würde zwar für den englischen Stolz ein Schlag sein» aber wenü jemand vor dem Bankerott steht, verkauft er einige seiner Aktiven. Man müsse sich nach der Decke strecken» Wie Friedrich die Wett anlügt. Htrr Frivdvich verlegt sich antzesichts bev ihm vsc Arrgtzl». WhäUeULN SchtzüßlichkeiLEn ftimv wvißen Terror!stik Mitte zur Abwechslung nicht auf das Dv- NldiitleLett, fpjlötzrN läßt bürch eine Erklärung ftinss 'JMMministSks diü öksdtttltche MeiMtkg der Welt dLr'übse tziükbegLLufchKr, däß Sitz MschMWSllö Mzißvüng itt Pudüpüst nnt den . dorgeftämMsmn Pogrom-- btzivetzüngW nutÜMch nichts M . tutt hat, die nur auf idie rn ddn unmittelbar auf den Stürz der Nateregierüng fplgenden Tagen angesamrnelle Erbitterung der Bevölkerung zurückzuführen seien. Man höre und staune, Herr Adiedtzich laßt'seinen Minister des Innern, den .veläMten ÄükisiMiLen B e n i tz k y, an alle NügierungskommissLre ein Zivkularschreiben richten, worin ihnen zur Pflicht gemacht wird, etwaige Pogwmbewegungen Ntit den energischesten DiaßteUlUntzdn hintanzühülten. Cs ist' höchste Zeit, Meint der Mnister hss Füttern, daß sich alle Nüsrtzgüttg sttzei Bie Äer'waltüttgsbeamten müssen, büß Volk aus klären, daß Willkürakte, den christüch-tzn Lehren widersprech-sn und haß die Ächul- ^digen ohne Ausnahme von der strafenden Hand wtzrden erreicht werden, Biese/ Erklärung bMntet nicht nur einen Akt der größten Mschheit, die sich die Regierung Friedrich geMübeb der siMett Bevölkerung erlaubt, der sie alle die angeblich unverantwortlichen Vlüt-- taten in die Schühe schtedtztt Dill. Ist etwa der Dberkömmandant des Herr»' Friedrich, der BättdMttsührör H o r t h y, und die bön Hm bald dahin, halb b'orthin zu ZttLenürsröen birigiertö Schar bon MuthuMn, die Mvölkermg, die, ohne daß die Negiernng etwas dafür kann, nnschuchiges Menschenblnt vergofsen hat'? Waren es nicht-, gerade bft Horchtf-BuHen, dft als die Bannerträger des Friedrichschsn Terrors von Bors zu Dorf, überall UttschuldigS hätttzettb, die ittbifsergttöe völkerung aufWietzelLstt und jüdisches Vermögen .für vogelsrei erklärten? Was M .die Budapester Faselei von attgeMchstt „Bültsnrteilen" bedeuten? Die doch stets nui fs zustande tinnen, Laß die weißen Terroristen untsL der Androhung vpn RaLMten die versamnstzlts Dorchevölkernng zirm Erheben der Hände aüfssrdsrte und sich p die. Zustimmung aller zur Hinrichtung unschuldiger Juden zu verschaffen wußte. Ist terrn Friedrich nicht das Vorgsheu der Offiziere des ahnhofkommandos in Fönhöd bekannt geworden, dis selbst beutfchösterreichische Staatsbürger ihrer Habe beräubtstt und sie mit Fußtritten und Gewehrkolben taub und krumm geschlagen haben? Was soll da die Augenaustvtsche.rei mit der Aufklärung der Bevölkexung durch die Beamten, diese Henkersknechte des Herrn Friedrich, die alle vor dem Richterstuhl der Welt zur Verantwortung gezogen werden müßten? Kennt Herr Friedrtch die Machenschaften der von seinem OberLimittaichattten Horthy ansgeschickten Gentryofsiziere nicht? Will er noch immer die Verbrechen eines Pro nah, eines. Salm, eines Kmethy, eines Zichh ab leugnen? Nein, das -wird * Herrn Friedrich nicht mehr gelingen. Düs jildische Blut, das Unschuldigerweise in der Hölle von 'Transdanubien vergossen wurde, muß gerächt werden! Wir wollen nicht daran glauben, daß die Ätttettt-ö, die sich bisher immer zuM Beschützer der kletuen Nationen in tveniger kritischen Fragen ausgeworftu hat, über die Ströme vergossenen Blutes hinweg mit lieblich streichelnder Hand den Verbrecher» von Budapest Len FreiLries für die Fortsetzung der Greueltaten im geeigneten-Moment in der Form des FrtedenSvortraa Überreiche» wird. Herr Friedrich redet sich auf die Provinz ans, in der weit weg von seinem „Arm der Gerechtigkeit" diese Scheußlichkeiten sich ereignen. Was aber kann er hinsichtlich der Verbrechen der Budapesj^r'Polizei, hinsichtlich der Terrorakte seiner „erwachenden Magyarett" als Entschuldigung anführell? Man muß sich an den Kopf greifen, wenn man hört, daß eS ilr Budapest den Juden schon so arg ergeht, daß selbst die wenig judenfreundlichen Rumänen sich beL armsn Teufel, die in den Folterzellen der Polizei' Friedrichs schmachten und sterben, annehmen müssen. Herr Friedrich scheint allmählich einzusehtzn, daß' man seinen Aeußernngen in Europa nicht mehr viel Vertrauen tzntgegenbringt. Er kann demsutleren und beschönigen soviel er will, es nützt ihm nichts mehr. Die ganze Welt kennt ihn als einen Lügner und Förderer der' gemeinsten Verbrechen. Da hat er sich plötzlich einen würdigen Ässistenten hexböigeschafft- Der. berüchtigw Hasardeur dev Badener Spielhöllen, der Markgraf Georg Pallavicini, den Herr Friedrich als böögierungskommissär nach Transdanubien inte sandte, derstetgt sich zu dee Behauptung) daß die auswärtige Presse übertreibe, wenn sie gar so sehr von den Bluttaten des weißen Terrors in Transdanubien spreche. Der gute Markgraf möge sich gesagt sein lassen, daß man mit Menschenleben nicht wie mit Spielkarten' umgehen bars und sich nicht von den 'ihm unterstellten antisemitischen Beamten, sondern von den unzähligen Augenzeugen' der in Transdanubien begangenen offiziellen Morde unterrichten lassen muß. Dann wird er sehen, wie recht die ösfeultiche Meinung Europas hat, tEn sie Friedrich. verdammt und die Entente dazu ans fordert, durch eine Spezialkommission die Geschehnisse von Transdanubien einer rücksichtslosen Untersuchung zu unterziehen l Pügromagttalio« in der Tschecho-Slowakei. VrÜnst, 16. September. (Tel. der „Wr. Morgenztg/) In Mähre» hat sich eine Geheim» gesesischaft unter dem Namen „B l a u e r Stern" gebildet, welche die Ausrottung der Jude« durch Veranstaltung von Maffenpogromen zum Zwecke hat und ihre Tätigkeit über das Gebiet der ganzen Tsihecho-Slowakei ersteckt. Plangemäß sollen die Iudenmetzeleien Ende September, also zur Zeit der hohen jüdische» Feiertage, in Szene gesetzt werden. Die tschecho-slowakische Regierung hat von der Tätigkeit der Gesellschaft „Blauer Stern" Kenntnis, was daraus hervorgeht, daß an alle Sicherheitsposteu und Gendarmerlekommanden Erlässe ergangen find, die Arbeit /der Pogromagitatoren zu verfolgen und Aasfchreitmrgerr rechtzeitig zu verhüte». Empfang von Pressevertretern bei Staatskanzler Dr. Renner, SiaaiÄan^er Dr. Renner empfing heute in der StaaEkanzlei ein« Anzahl von Pressevertretern, um ihnen Mitteilungen Über die von der Stamsregleruna in der nächsten Zeck geplanten. Arbeiten zu machen. Der Staatskanzler erklärte: Was die zeitliche Disposition der bevorstchruven Rtglenmasarbriten betrifft, ist zunächst hervorzuheben, daß jetzt in b<« StaütSamtern die Vorvcmtungeu für bte parlameutansche Verhandlung des FnedenSvertrages getroffen. werden. Die dem Haus« zugrhende Vorlage wird den MtigkeitSbertcht der Fcichensabordnung. .«ut allen Noten und Gegennoten, mit Behandlnna aller emgetretenen Zwischenfälle und das Friebensinstrument selbst enthalten. Der StaatSkanller habe mck den drei Parteien des Hanfes Fühlung genommen und könne auf Grund fctefcc Rücksprache muteilen, daß nach den Dispositionen der Parteien «ine eigentliche RegierungSoderParlamentSkrise nicht bevor st ehe. Voraussichtlich dürfte in dem einen oder anderen Ressort eine Äenberung eintreten, eine wesentliche Aendrrung im Kabinett dürfte jedoch nicht Platz greüeck. Die Regierung wird in der kürzesten Frist dem Hause eine Reihe wichtiger Vorlagen unterbreiten. Zu den wichtigsten gehört — abgesehen vom FnedenSvertrag — bte Berfassnngs, r efo r m. Die Regierung wird den Entwurf einer geschlossener Versaffungsmkmrde vorlegen, sie wird also damU von dem i» alten Oesterreich bestandenen System der EinzelveriassungLgesetze abweichen. Die Beratung dieser Konstitutionsurkunde bürst» daS Haus durch mehrere Monate bc sch ästigen. Dre zweite wichtige Ausgabe ist die V e r w a l t u n p S r e f o t u, ein Problem, das die größten Schwierigkeiten butv und die größte Sorasalt derlatlgt. Ans wirtschattucheur und stuanziellem Gebiete werden di, entschrrdeudsten Botkehruugen notwendig sein. Die Fmapzvev waüung bereitet entsprechende Vorlagen vor, deren Einbrmgunj ttwa nach Zuweisung der Versasiungsvorlagv an dmVersasiungs ausschuß zu gewärtigen ist. Das StüatsanU für Heerwesen arbeitet alle jene Vorlage» auS, welche dazu dienen sollen, innerhalb der rmHrtidrnsvrrtrag gesetzten Frrst unsere Volkswehr in e»n Berufsheer nnizuwandeli» Außerdem wird eine Reihe lausender Angelegenheiten z» erledrgru sein, wobei' in erster Linie an bic Kohlen- und Brot frage zu denken ist. MU diesen Arbeiten dürfte die Herbst» und Winlertogui^ deS Datlameuts ausgejüllt werden.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.