Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- Heft 228 (6.9.1919)
- Date
- 1919-09-06
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 22S_ Wien, Samstag Wiener MorgenzettrrnK Ruhe iin Ostrauer nud schlesische« Kohle«- # reviere. Berlin, 5. September. (Tel.-Komp.)' Nach ein« VreSlauer Meldung begann die interalliierte Kvhlenkom- Misjion gestern mit ihren Sitzungen. Die Bergarbeiter des Whrisch-Ostrauer Nevieres und OüerfthlesienS sind bereits vollzählig eingefahren. Gebiete von Dom- Lvosvaist die Arbeit wieder ausgenommen worden. In allen" Kohlenrevieren Oberschlesiens sind Abteilungen aus'/Enter rtetruppen gebildet worden, welche dort die Ruhe mrd Ordnung aufrechterhalten sollen. Eine französische Abteilung ist bereits zusammengestellt, je eine englische und amerikanische sind in der Bildung begriffen. In Beuthen wurde , ein Dokument gefunden, das den Beweis dafür erbringt, daß die Streikbewegung in Oberschlesien auf eine polnische Agitation zurückzuführen ist, toelche den Anschluß Oberfchlesiens an Polen herdeiführeu will. Die Forderungen der tschechischen Sozialisten. Prag, 5. September. (Tscheche-slow. Preßbur.) Der erweiterte Exekutivausschuß der tschechische« sozialistischen. Partei und der AbgeordneLenllub der Partei haben gestern über die Lage beraten und erklären: Wir verlangen bis zum 28. Oktober: die Orgcnrifierung des BodeuamteZ, die Fertigstellung des Gesetzes überdie.Sozialisierung des Bodens und deren zwar schrittweise, aber nicht zaudernde Inangriffnahme, die S e questrierung von Berg- und Eisenwerken vor ihrer Sozialisierung, die Uebernahme des Kohlen-, Eisen- und Holzhandels aus den Händen jener, die j ihn bisher betrieben haben und seine Organisierung, im allgemeinen-Interesse. Bis zu demselben Zeitpunkt soll auch der W.ohnungsnot durch Novellierung des MietergefMsünd durch Erteilung gewisser Vollmachten an'exekutive Lokaltvohnungsbehörden gesteuert werden. Ebenso muß. Vas W u ch e r g e s e tz burchgeführt und müssen alle Maßregeln für die Sanierung der Preispolitik getroffen werden. Die Tvöue zur Entente kann uns nicht hindern, zu "erklären, daß wir nie zulassen werden, daß das TeAener Gebiet an Polen übergehen würde. Mr verlangen die AuflösungderKreisvertr et ungen, welche zur Zusammensetzung der Gemeindevertretungen im Widerspruch stehen, und fordern die rascheste Fertigstellung des Verfassungsgesetzes rmd insbefonder, daß durch allgemeine Wahlen ehestens die erste Grnichlage der Staatsvertretung gegeben und das Vertrauen des Auslandes zu unserem Staat erhöht rverde. Dl^ msnarchMsche Agitation. Lugano, 5. September. lTel. der «Wr. Morgenztg.") Dir ^Temps" bespricht die Agitation der Monarchisten im alten Oesterreich und teilt mit, Erzherzog Eugen sei besonders in diesem, Srnne tätig. Prmz Ludwig W r n d i s ch g r ä b sei der Urberzengung. Ungarn werde Siebenbürgen an die Rumänen verlieren, könne aber die Slowakei wreder gewinnen müsse daher die Tschechen angrert'en. Die deutschösterrerchischen Behörden seien diesen Umtrieben gegenüber sehr tolerant und verhinderten auch nicht die Durchreise des Vertrauensmannes des gewesenen Kaisers Lbarl, des Grafen Julius A n d r a s s h. Die ehemaligen Itul Würdenträger, die in den Dienst der Republik getreten seren, verzögern die AuNösung des Ministeriums des Acußern und des in Bern errichtete« LmmdationSburraus. Auch - das Konsulat, ht Zürich arbeite im Dienste der Monarchisten. Karl von Hab-bnr g unterhalte seine reguläre Korrespondenz und empfange, offenbar durch daS Entgegenkommen der Postorhörden der Entente,'Wertgegenstände, die er in Wien -urückpelassm habe. ' Die Monarchisten planen die Errichtung eines Donaubundes unter dem.Protektorat der Entente und u n t e r. dem,.S.,z epter der Habsburger. Man wolle die Balkanisierung Mitteleuropas verhindern. Die Monarchisten seien überzeugt, daß Karl in tintn Jahre wieder den Thron werde besingen können. _ ' Der Friedensvertrag. ' Das Auswärtige Amt übermittelte gestern den Redaktionen den Wortlaut' deS Friedensvertrages in deutscher Uebersetzung. Es ist ein umfangreiches Buch von 116 Druckseiten mit 3S1 Artikeln des Vertrag. X Der erste Teil des Vertrages beinhaltet das Völkerbundabkommen. der zweite Test die Grenzen Oesterreichs, der dritte Teil die politischen Bestimmungen über Emopa. Den sogenannten Wiedergutmachungen und de« finanziellen und wirtschaftlichen Bestimmmlgen rst der größte Teil des Vertrages gewidmet. Im Artikel 178 wird erklärt, daß die Entente anerkennt, daß dir HWrmtte! Oesterreichs unter Berüäfichtrgung ihrer dauernden, sich m# den übrigen Bestimmungen des gegenwärtigen Vertrages ergebende» Bermiudenmgm nicht ausreichend find, um die volle Wiedergutmachung aller diesy^ Verluste nnd Schäden zu gmährleist». Trotzdem verlange« die Alliierten, daß alle in einem Anhänge des Vertrages angeführten Schäden wieder gut gemacht werden. Der Artikel 179 sagt, daßdieWudn-- gutnrachungökommisfion alle Anspriiche untersuchen wird, daß diese Kommission. einen ZMungsplau ausstellt, der die Termine und die Bedingungen der Abtragung durch Oesterreich in emem Zeitraum von 30 Jahren, beginnend mit 1. Mai 1921, für jenen Teil der Schuld vorsieht, der auf Oesterreich entfällt. Im Falle jedoch, daß im Laufe dieser Zeit Oesterreich mit der Begleichung seiner Schuld im Rückstände bliebe, kaun die Zahlung jeder unbeglichenen Restsumme nach Gutdünken der, Kommission auf spätere Jahre verschoben werden. Die Kommifstou prüft die HufsmiM und Lelsümgsfohigkeit Oesterteichs von Zeit zu Zeit (vom 1. Mai 1921 angefaugenh darf die Termiue der vorgesehenen Zahl«! gm hinausrückru und die Form der Zahlung abändmr; darf aber ohne besondere Ermächtigung der m der Kommission vertretenen Regierungen keinerlei Zahlung erlassen. Nach dem Artikel 181 zahlt Oesterreich während der Jahre 1S19/1920 «nd der ersten vier Monate von 1321 in soviel Raten Md i« solcher Form (in Gold, Waren, Schiffen, Wertpapieren oder anderswie), wie es dre Wiedergutrnachunrskommrfsion fMellt. Aus dieser Summe werden zunächst die Koste» für das Besatzmrgsheer gezahlt u«d weiter können solche Meng« vou Nahrungsmittel» «nd Rohstoffe«, wie sie von da» Allnerte» nötig gehalten «erd«, mn Oesterreich die Möglichkeit r» geben, seiner Verpflichtung zur Wredergntmachnng zu entspreche«, mit Genchmignug der ÄÜiierten in Anrechmmg ans dieier Smume avMt werde». Der Artikel 186 bestimptt unter anderem, daß dir Bezüge Md Kosten der Wiedergütmachunaskommission Md der von ihr etwa beschäftigten Personen von Oesterreich zu bestreiten sind. Die Kommission ist an keine Gesetzgebung gebungen, sie läßt sich von der Gerechtigkeit, der Billigkeit und gutem Glauben leiten. Sie kann. jede rechtmäßige BerechnnngSmethvde anwenden. Die Kommission besitzt die weitgehendsten Kon troll-- und Voirstrecknngsbefngntsse, sowie das Recht der Auslegung der festgesetzten Bestimmungen. Alls Forderungen, die von Oesterreich nicht in Gold, Wertpapieren, Waren oder Schiffen bezahlt werden können, müssen durch eine gleichwertige Summe in Gutscheinen, Schuld- oder anderen Verschreibungen gedeckt werden. Di? Kommission prüft das österreiMfche Steuersystem, damit alle Einkünfte Oesterreichs, ,einschKeßlich der für den Zinsendienft und die Tilgung aller seiner inneren Anleihen bestimmten Einkünfte vorzugsweise für Zahlung der zur Wiedergnt-- machung geschuldeten Summen verwendet werden. Die Kommission erhält Instruktionen, die sie anweisen, die tatsächliche volkswirtschaftliche und finanzielle Lage des österreichischen Gebietes zu berücksichtigen . Oesterreich verpflichtet sich, den Alliierten aus dem Titel brr teilweisen Wiedergutmachung eine Option auf jährliche Lieferung von Bauholz und Holzprodukten, Eisen und Eisenverbindungen und Magnesit zu geben. ' Wir werden auf die weiteren Bestimmungen deS Vertrages zurückiommeir. _ Tagesbericht. Der nette Schularzt. Von Dr. Sanel Be«. Nach langen Ds-rberatungen mrd BorbWeitungen, nach vorbildlicher Rsgelung der SchrMrztefragr in anderen Städten hat sich unsere der Zeit stets nachlauferÄe Gemeinde Men endlich zur Anstellung von Schulärzten in allsn Unterrichtsanstallen durchgerungen. Entbrechend dem langen mrd der WrchckcMit der Frage für die NrperKche und grifiW EvEchWurrg unserer Heranwachsenden - GeneraDvn hatte nmt von einer einsichtigen städtischen Sanitätsverwalinng die beste Lösung dieser Wcho-rgemaßmchrm; für dieZugeud erwarten dürfen. Es soll doch die Durchführung der gesamten hygienischen und soziale» Arbeit für die schulpflichtigen Kinder in de» Händen des Schularztes ruhen. Die Zeit, da ihm nichts anderes als die Aufsicht über die hygienischen Einrichtungen «nd der prophylaktischen Maßnahmen beim Auftreten von Infektionskrankheiten zufiel, ist vorüber. Unsere Gegenwart, die die Folgen einer fünfjährigen Zerstörung der Volks kraft und der Verwüstung unserer gesamten Jugend gutzumachen hat, darf sich mit der Ueberwach ungs tätigkeit des Schularztes nicht zufrieden geben, sondern muß auf der strengen Kontrolle der Entwicklung der individuellen Hygierre der Schulkinder und der frühzeitigen Bekämpfung der UesundheitsschÜden und Gebrechen bestehen. s Ausgabe des ^Schularztes wirb es also sein, den attgemeinsn Gesurchheltszustarch der Jugend zu heben, die körpsrllche und grMge Reife zu LbEvachen, die nstwendiAen MaßnsHAM anzuregen, durch seine hygienische und soziale Fürsorge eine größere Zahl der Kinder dem Tode zu entreißen, um die Schäden der Unterernährung auszugleicherr. Der. Schularzt muß über die nötige Zeit verfügen, die Kinder mehrmals im Fahre zu untersuchen, die Erlaubnis der Behandlung von den Eltern zu erwirken, mit denen er sich in sieter Verbindung zu halten hat. Ihm wird die Auswahl der Kinder für den Besuch der Hilfsschulen, der Ferienkolonien, der SchuLvanderungen und Ausspeisungen zustehen, er wird ein gewichtiges Wort bei der Berufswahl der vor der Entlassung stehenden Jugend zu reden haben. Ihm wird die Ueberwachung der an die Schule angeschlossenen Zahnkliniken, des orthopWischen Turnunterrichtes imb die Vermittlung der Prinzipien der Gesundheitslshre obliegen, wobei das wichtige Jmpfgeschäft nicht zu vergessen ist. Biel Zeit toüL die Führung des die ganze Schulzeit begleitenden Personalbogens erfordern, der die für die Oefftntlichkeit wichtige LebensgeschLchte des Kindes darstellen wird. Frr den jüdische« Feiertagen evschemt der Jüdische NaLiorralkale«der 5686 5. Jahrgang | ¥ Ksrausgegeben v»u DLLo ALeles und Ludwig Batö « Amsü)!ag und Buchschmuck von Jakob Löw L Dieses zionistische Jahrbuch wird unter \ j anderem Beiträge enthalten von: Schalom I i Asch, CH. N. BiaKK, Uriel Birnbaum, Max 1 j Vrod, Z. P. Chajes, L. A. Frankl, Artur!! Freud, Eugen Hoeflich. Hermann Kadisch, 8 > Leopold Kompert, Gottlieb von Leon, Ernst ß ÄllÜller, I. L. Perez. Marek Scherlag,! Mraham Schivodron, Emil Stein, Robert 8 Stricker, Robert Weltsch und Arnold Zweig I Kernwovte. / Reichen Vttderschmuck. / Preis bei Vors 8 kusbesieAung K. 9./Bestellungen sind zri richtser an den 8 I Verlag ALdische Zeitung! Wie«, 2. Bezirk, Taborstrstz^ 1 8 Ä September 1919 ©eite iP 1 .4». Srißte «ElO BiNstU PrMlI Leopold Stmihart, Wien, I., BiberßriA Ich Hab« die vielseitige Tätigkeit eimeS Schlllatgtet nur kurz gestreift, um auf den geradezu!ächLKMe< Beschluß der Gemeindeverwaltimg hinzuwÄsen, Ä W schweren schrckarztrichen Dienst den vhrrchin WvrWe'tej Amtsärzten aufbürdet. Letztere, die weben der'reiH lichen Privatpvaxis tmöch die amtMen Agenden, SHmrerj behandlung, Krankenkassentätigkeit, Totenbeschau Ms Kommissionen so sehr in Anspruch genommen sindj sollten jetzt auch noch schulärztlichen Dienst vevfeHn^ Von der den meisten Amtsärzten mangelnden in den schulärztlichen Fächern will ich gar nicht reden Man muß es ganz unbegreiftich sirüwn, daß eiw vernünftige Gemeindevertretung aus eine dermAht Lösung einer so wichtigen, das ganze Volk berührendem Frage kommen kann. Stehen nicht genügend unbeschä^ tigte jüngere, entsprechet vorgebikbotr Aerzte zur Be« fügung, die den schütarztlichen Dienst im Hauptodel Nebenamts mit großer Li«be und großem Mftr verscher Würden? * * Da wäre es Sache aller bestehenden Ellernvereine. wie ein Mann aufzustehen und Einspruch zu erheben gegen eine derartige Schulärztekarrikcrkn. Es steht hü« die Gesundung und Erhaltung der gau^ Künftige« Generation auf dem Spiele. Bei so wichtigen Dingen sollte matt siche t>$K$ zumal genügende Erfahrungen vorliegm, solcher Exi perimente enthalten mrd „Augenauswischerei" unterlassen. Oder sollte wieder die leidige Geldfrage dir unvernünftigste Lösung verschuldEt haben? Dano würden die Elterrrvereine gerne die Wringen für den Schularzt aufbringen! SÄh'ßHZrng des VrVLpversLS. Eür Laib 2 Kronen 40 Heller. Amtlich wird mitgeteilt: Nach' eingehenden Ves- Handlungen mit den Vertretern der Groß- Md Kleini betriebe, der Arbeiterschaft dieser Betriebe und de,r Ver^ brauchet sowie nach Anhörung der LandwirWafts« kvmnrission mußte sich die niederösterreichische LaudeA regierung angesichts der Lohnansprüche der Arbeiteo schaft, deren Vefriedigung Lei Au fr ech Lerhaltung deZ bisherigen Vrotprsises nicht möglich erschien, dazu entschließen, eine Erhöhung des Brotpreises in unumgänglich ersordMichen Ausmaße zuzugestehen.' Der Kleinve-rkaufspreis des Brotes wird sonach' vom 7.Söpi tember d. I. angefangen in Wien 2 Kronen 40 'Hellei für den Laib iw Gewichte von 1260 Gramm betragen Außerhalb Mens sind die politischen Bezirks^ behörden errnächtigt, zu. dem bestehenden Brötpreis vors 2. Kronen 20 Hellsr einen den Verhällniffen angÄ messenen ZuftMag ftstMsetzen. ' Die. itMemschen KommAmiten Msrgarr/, urr^r Schrseide irr Wien. /'/ In einer Fremdenpension im nennten Wirrer Uenrpiildcbezrrke hatten seit längerer Zeit der italienische -TLPrrtieri«; Oddino M o r g a r i u»d der Berichterstatter des „Ayarcki", F. S ch w eid e, samt seinem Sekretär Stephan Mag giv.u r? Aufenthalt genomnrsu. Nivrgari hatte vorher durch einig« Monate bis zunr Sturze der rmgarischxn NätrhcrrfchMt 'in. Budapest geivollt u«d in derselben Zeit war bezjtzE Schweides der PEerdtzMan in Men zur Anzsige gebracht worben, daß. er m PkrdeaKsd MMmr italienischen mid ungarischen skomvumDs« fimgisrä. Urf MnsiL der ft» sichtlich des V«rkshres M«MriS und Schweides mit M^'rt-- glledern de« ksmAyEM-M Partei in Ww» nechmnngen wurde sisis. ssnaA-e BeÄuftnerimg der gerrlyMn Personen bei MichIMger Nachschau unter ihren Mh'rMev vorgenommen. DaS GvgebnÄ war ein derarLiges, daß.sich zu einer wettere» tzMMchs« Derf ngung fei» Anlaß'' er Mb. Die von einigen WWsrrr geLrachte Nachricht, daß' SWwüdr und Morgan verhaftet und «ms dem d<NM-SsterrÄWMn Staatsgebiete ausgewtestn worden wäre«, enHrricht «Hi den Tatsache. BLr in einem Mener MorgenMrtte aufaestellte BchaUpL»«6, SWveKe M m der PokiMdirekttorr unter anderem eine BcMrMLovüKe.zwischen Aela Kun und dem Staatssekretär Otto Bauer zum Vorwürfe gsnracht wor. den, entbehrt jeMchsr Grundlage und ivirü vou Lermr Schweide selbst am eot offenbares MißverstandnA KtzaAAl IrrLsrnrerrmg -es fteLserLNeLsrrd«ra BEsvsattftvsgterr LM-aes ««d des KsAMsmrtzMs^ep dev SLoterr Wsche SerdLs??. Dir KorizeLsiLLMon wurde vextmmllch iu LiuMrisj gesetzt, da.ß in eiuern Gasthaus mr 4/ Menav Memerndebezirk eheucalr^ Mitglieder der gsweftueu urr-arischen RäberegieMMg vertehven. Bei einer am 4. d, Ml dort oorgeuomWenon Nachstch-uu wurde» zwei Persiru^rs dir sich Max Fr mrd Anton Puch-e r nauntem zur MsweWeistuug verhcckden, da LezüiMH ilWr N«rLität Zlveifel cü^tauchbLN. Bei ihver MerlttApienmg stellte sich heDLMZ, daß sie uckt dem 34 FahlL Wen Dr. Georg Lu La es und dem 33 Jahra ÄLe» ehemaligen HandelsangcsteMen Erust Serbler identisch sind. Dr. Lukacs ftlngiörte zur Zeit der RsLsreaieruug in Ungarn aL stellvertretender VollZbesufboagLr für UnterrichLSweseu, S-idLr war Kttnmrandenit dA^Rpten Wache i» Budapsst Mwössu. Die Gsnanutm, wächs.angEch aob KchW' vor der ihnen dvoheudarr Verhaftung nach DsntsthüsteMeich geflüchtet rurd erst vor Arzem nach Wien geLwimeu sind, w<N'den vorlänM in D^ts-chösierrerch interniert werden^ -