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Wiener Morgenzeitung · 1919-09-06 · Heft 228 (6.9.1919) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
1 (1919)
Issue
Heft 228 (6.9.1919)
Date
1919-09-06
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Wien, Samstag TchrtlkogLn« m» 17. TepLemKev. Zufolge des Dekret- Wisrwc MissMchi^rates werden die Eintreibungen der neu? dsv städtischen Volks- und BAgerag den 18. sowie Sonntag dm 14, p Iö. d, M.i m der Zeit von L Uhr früh bi8 in affe» SÄalgebvudst vscgenommen. Dir Airs-« <gt den Likgerscknrlen werden Dienstag , den UM. Der unterricht beginnt «n allen städti- Hrvschulen Wiens am Mittwoch den17.d.M. II. v. M. V»»«WgWUM bkwSF** * Das Gchmimmdad im Schönbrunner Park. Seit Anfang tmkm Mrnatzs ist das Schwimmbad im Schönbr«WW ^7«W8,,!mr im Betrieb und es wird von den im SchmivvquM^M»ß untergebrachten Kindern unentgeltlich benützt. Mns Beid wird mit Rücksicht auf die vorgeschrittene Fahreszeit vst im nächsten Jahre für die Allgemeinheit zugänglich gemacht werden. * Die Ansuchen der Bezirk-Vertretungen um Bilder nu» de» städttsrhen Sammlungen. Stadttat B r ei t n er erstattete gestern im Stadttat einen Bericht über die Ansuchen einzelner Btzirksvertretungm um Entlehnung von Bildern aus. den Kdüichen Sammlungen. Der Stadtrat faßte den Beschluß, daß die Entlehnung von Bildern aus dem städtischen Museum ausoahmslos nicht bewilligt werden kann. * Streik der Pferdehändler. Die Marktgebühren wurden bekanntlich vom 1. d. M. an um 80 bis 100 Prozent erhöht, auf dem PserLemarkt aber um mehr als 300 Prozent gesteigert. Die Gebühr, die bisher für ein Pferde K. 1.50 betrug, wurde, gleichgültig ob es verkauft wird oder nicht, auf K. 10.— erhöht. Die Pferdehändler erklärten sich außerstande, eine so schwere Belastung ans sich z« nehmen «ich beschlossen in einer Versammlung, in den Streik zu treten. Im L^ufe des gestrigen Vonnit tags begab sich eine Defmtativn unter Führung des Vorstehers Plasch kes zum Bor-' stand der Magistratsabteitunng IX, Magistratsrat Doktvö Vaneura, um eine Milderung der Gebühren zu erwirken. * Hebräische Schule im H. Bezirk» Denisgasie 33. Die Einschreibungen in die hebräische Schule für Kinder und Erwachsene, für Anfänger und für Fortgeschrittene finden täglich vom 1. bis 8. Sevtember von f his 6 Uhr im. Schullotale statt. Samstag geschlossen. Sonntag werden die Einschreibungen von 10 bis 12 Uhr vormittags entgegenomme». Anmeldungen nach dem 8. September können Nicht berücksichtigt werden. Kvrener MorgeszeitsnA «,Wi-^7il!LryP«riA^, .6. September ISIS Nr. 228 PrKrruMeratio«s- EiVladung. Bühne Md Kukst. Nene Wiener Bühne. „Dimp fl", Groteske in 8 Akten von Robert KoPal. Am 1 .September begann einneuesQuartal.Mr bitten rrnfere Abonnenten, das Abonnement rechtzeitig zu erneuern, damit keine Unterbrechung in der Zustellung des Blattes eintritt. Bezugsbedingungen: Für Men: mit Zustellung Monatlich . . , Kronen 7.— Vierteljährig . . SO.— Halbjährig ... „ 40.— Ganzjährig. . . „ 80.— Für die Tfchecho- Slorvakei: mit Postvcrland in tschechischer Währung Monatlich ... Kronen 7.50 Vierteljährig . . „ 22.— talbjährig ... „ 44.— anzjährig .... * 88,— Für DeutschSfterreich: mit Postversand Monatlich ... Kronen 7.80 Vierteljährig . . * 82.— Salbjähna ... „ 44.— Ganzjähntz. . . * 88.— Für Polen und die übrigen Nationalstaaten: mit Postversand Monatlich ... Kronen 8.50 Vierteljährig . . * 25.— Halbjährig ... m 50.— Ganzjähng... * 96.— Einzelexemplar 36 Heller. Für Deutschland monatlich 5 Mark. Schweiz v Franken, für daS . übrige Ausland vierteljährig 36 Kronen. Die Geldsendungen für die TscheÄv-SlvwaSei sind per Erlagschein an das Postsparkasfrnamt P. S. Nr. 150.698 in Prag, für Polen, Westyalizien Md Polnisch-Schlefien per Postanweisung an die Wiener Lombard und GsLomptebank, tittale Krakau, für »Wiener Morgenzeitung", Krakau» ynek 12, zu nchten. Administration der „Wiener Morgenzeitung" Wie», V.» Taborstratze 1—3. Telephon 44.633 «. 43.31V. Die Ernährung. Die Bezeichnung »Groteske* ist nicht am Platz. Eine vei? zerrte Spiegelung des Lebenist diese dramatisierte TageSplauderü keineswegs. Aber daS Stück ist streckenweise sehr erheiternd Md, wenn es auch gegen den Schluß bedenklich abfällt, im ersten Md zweiten Akt gut gebaut. Ein Schriftsetzer hat daS fertige Bordell im Hause und weiß natürlich nichts davon. Wenn er zur Arbergeht, spielt die Mutter seines sauberen Weiberls die Koberin und fai DimpflS Schlafzimmer wird fleißig die Ehe gebrochen. Eines schöne«! Äbend'S streikten die Setzer, der gehörnte Ehegatte platzt zuhause in den vollen Betrieb hinein und knallt seinen angenblicklichrn Platzhalter nieder. Ein Fressen für den Advokaten Dr. Pöllak. Er hat seine liebe Not. Der biedere Dimpfl will die volle Wahrheit sagen: daß er aus Notwehr geschossen hat, weil er den Dritten wirklich für einen Einbrecher hielt. ES gelingt aber dem Advokaten, ihn vor der Verhandlung so lange zu dressieren,, bis er glücklich im GerichtSsaal den „Racher seiner Gattenehre" mimt. Freischpruch. Dimpfl gerät iu den Mittelpunkt deS Interesses Md Dr. PollakS .Verhältnis", die perverse Fra» Mäher, angelt lüstern nach dem sreigesprochenrn Othello. In den drei Akten wird mit sympathischer Frische War!« Max Bmckhard) über Justiz, Ghe^ Trem, Staat, Gesellschaft «sw. abgeurieilt. Alles Wiederholungen bekannter Melodie». Aber MM hat dir Empfindung, daß es der Autor ernst meint und daß ehrliche Entrüstung dahinter steckt. GespieK wurde vortrefflrch. Insbesondere Herr I w a l d als temperamentloser, aber doch urwüchsiger »Mann ««$ dem Volke", Herr I e n s e n als sehr schlecht getanster Rechtsanwalt Herr Lesse« als Staatsanwalt, dem bis ans die Tarokpartie alle- Wurst ist, nicht minder Frau Diera als waschechte Kupplerin Md Fräulein Dell arm i als ausgewachsenes Luder waren ganz ausgezeichnet. Marianne Wulf fand für bi* Frcm Mälzer den richtigen Ton. Sie ging auf die Nerven. Nach dem zweiten Akt dankte der verdienstvolle Spielleiter,Herr Stärk, nach dem leider verunglücktm dritten Akt der Autor für den reichen Beifüll. __ °* * Vollständige Absperrung der ungarischeu Grenze. Ans Wiener» Neustadt wird gemeldet: Offendar unter dem Einflüsse des kundgemachtm FriedrnSverttageS eriotzte gestern eine Verschärfung der Grenzkontrolle seitender Ungarn. Dre Ungarn gestatten seit gestern ausnahmslos niemand den Nebertritt über die Grenze. * Die Delegation des Jüdische« Nationaleates fnr vftzalizien teilt mü, daß sowohl die Abtecknug .Amerika" als auch die' Delegation des Ostgalizischen iüdsschen Nationalratts selbst weiterhin m der alten Wohnung, U., Taborstraßr 20», v e r b l i e b e n ist. * Eine italienisch« Forschungsexyedittvn ins Somatiland. Aus Rom wird gemeldet: „Giornale d'JtaliU leitt mit, daß der H e r z o g d e r . A b r u z z e n eine zwnte afrikanische Fsrschrmgsreise vorbereitet, die sich in das So m «lila n d erstrecken wird. * SäMmeltag „für das jüdische Kind". Der Verein .Kinderfreunde" veranstaltet Sonntag und Montag, uw 14. Md 15. d. M. einen.Sammeltag „für das jüdische Kind". Sammler iiir den XX. Bezirk werden dringend gebeten, sich im Lokale- XX., Kar! Meißelstratze 5, Tür 1, von 3 brS 6 Uhr abendS M melden. * Der Antobrrsverbehr ab morgen wieder aufgenomrnen. G,r wir von der Direktion der städtischen Straßrniahncn «fahren, wird der A u t o b u s v e r k e h r zum ersten Male seit der Kriegs^eit ad morgen wiedvr eingsleitet. Es gelangt ».on den vom Stadttate bewilligten drei Autobttslmien vorläufig!Usß die Strecke: Nsrdbahnho f—P r aterstraße— Slephanspla tz—F r r i u n g—S ch.o t t e n r i n g zur Bestchrung. * Heimreise in We Bukowina. Der Schutzbund der Bukowinaer teilt mit: Hesnckchrer Md Flüchtlinge aus der Bukowina, die sich zur Helmreüe angemeldot habe« und solche, welche sich noch «nmelden wollen, mögen sich '»Merzüglich mit saMkichen zrmMreultchen Dokmnentm in der Kanari des SchutzbMdeS, V., GWen^mmeWasse S7, emsinde«. " Wien—Lttndenburg. Die RvrdbahndireMo» teilt mit t Mit Wirkfanckrit vom 26., btzichnngSwHe 2t Aützcht d. I., wurde i» der Strecke. Men, Nordbahn—G«b«Murg der BvckKr der Berbandsschmllzäge Nr. 6 (Wien-Nordbahnhm an 8 Hc t0 Min. nach«jttagZ) und Nr. 5 (Wien-Nordbahnhof ab 12 Uhr mittags) wieder angenommen. BerskEschVichte«. erscheine« von )ersnstaltung.) b eit sz en tr a le, N., ZirkuS- Hebräischer OvnversationSmrS. (N a ch r i ch t e n v o » B e r e i n e n nun an stets ««Tage der Heute: Hebräische Arb »affe 33. 6 Uhr abmdS: ,... WirtschaftSverei« der Hörerschaft det jüdischen Pädsrgoaiums. 8 Uhr nachmitlms in Jugendheim: GettttÄveWttNmlung. — JüdrsicherHoch sch«l«n<schnß — FreieSektisn. Alle der Freiei SMo« angchörenden Korp»Montn mV Berecke Mide« ersucht ,u der um t> Uhr nqchnMaO im Lokale des Jüdisthtt Hochschu!a«sscL«siks stattstndenwn .wichtige« Sitzung d«S Aus schllffeS der Mriett Semon ihre Vertreter zu entsenden. - Kulturverbrnd Jabne, IX., Türkenstratze Ä l/,5 Uhr nachMttsgs, Frau Esther R a p a v o r t - Mi es e s YrbMrs (Vqwchö), — Z «,« » - I.» d a I « g en d d u n d ll., 9mf mimm 20. 5 Ahr: Lchnnchend m Brmdrsherm Sonntag «dvt i» der Himptaner daS für ftMm Sonnt», «MÄgte SWchest »ckt. TreHmckt: 10 Mr, ÄMsliM d» l^-WagmSin d«HanpwSee^- I « d i s ch e BolkSb'Sllsthe Ü i» n. Äch veGMWste kommt um b Uhr pvecks ÄbsitS «MeMM K: Äs War Äordeiw-DsrtoiM im BrrenrÄo-kal' ü, WtzMgsÜe 80, Mwmkn. — B er^in Zrir^e NNSra ch r. Kl« ctp gaffe '«IßBwK" nt vo« A. S ....... 17, Tür 18. 4 Uh e r d f i n g e r: »Der ZivntSmm JechentumS". der Nedüktion. UitueAe Lebensmittel. Vorläufig kemr auf Besserung. chpamreeb, Brünn.!^6ien, t., Sck',ottenrmg3l. — V«h«l. Dürsit-'Nuf die iwvrmWrge Inanspruchnahme des Bureaus »urückzuführe» sein._ Der Marktbericht. Gestern, an einem Freitag, an welchem fvnst in der Groß Markthalle fast nichts git haben ist, gab es neben dem rayonierten Rindfleisch auch frische- Schweinefleisch für rayonierte Kunden und ftisches Kalbfleisch. Obwohl die Halle nur schwach besucht war, hatten sich beim Verkaufe des Kalbfleisches viele Verbraucher «ngeMlt. Auch Schafsieisch war gestern zu haben. Heute dürfte wohl auch Kalbfleisch zur Ausgabe gelangen, aber nur in einer verschwindend kleinen Menge, außerdem amerikanisches 'Speckfleisch.. Die GrünwarenmLrkte waren mit Gärtnergemüse mt söhr schwach, mit feldmäßig gebauten Gemüse Wer Bedarf beschickt. Eine Beübung erfuhren die Märkte durch eine etwas reichlichere Ausgabe von Eiern. Die Eier werden auf den Märkten nur an die Besitzer gelber Mehlbezugscheine abgegeben — eingelöst wurde der Abschnitt 26 und auf dem Naschmarkte auch der Abschnitt 87 — und die Behauptungen wollen nicht verstummen, daß die Besitzer blauer Mehlbezugscheine in ihrem Konsumvereine keine Ei« erhalten. Andere Marktbesucher erzählen wieder, daß sie in Konsumvereinen für die Eier statt K. 2.05 K. 2.20 pro Stück bezahlen müssen. Jedenfalls wäre es angezetzt, auch den Eierabgaben in den verschiedenen Konsumentenorganisationen Aufmerksamkeit zu schenken. Auf den Fisch Märkten kamen heute nur Weißfische zu dem horrenden Preise von 26 Kronen pro Kilogramm zum BerSauft. Morgen dürste auch nichtanderez« haben sein. Geflüge l war gestern nicht erhältlich und wurde für den hentigt» Nerßmf nicht zugeführt. A« Obst gab es wieder nur da» teure tSüdttrvler Obst, etwas biMgere Aepfel und Birnen aus Niederösterveich. Dt« Verteilung des Obsteläßt viel zu wÄnfchen übrig; manche Märkte erhalte« tagelang kein Obst. Le-snsmittel für -ie Wioner SUade». Amsteadmü» 8. August. „Allgnmrn HaudrlLblüd" zufolge hofft da» Komitee zur Hilfileisinng ckür u o kleidende Wiener Kinde t, Mitte September eine« Fug mit Lebensmitteln nach Wien schicken zu könnm. Mese Lebensmittel sollen dem Jugeudamte der- Stadt Wie» zur Verfügung gestellt werdm. Sin »euer SatbinenpreE». Wir vom EmähmngSamt «itgeteilt wird, werden die Savdiuen der nemsten Sendung für die Schachtel siebe» bisacht Kronen tzsten gegen K 8.20 bisheriger Preis. Dicke Preiserhöhung erklärt sich daraus, daß eineSchäcWl der ersten SendMg 200 Gramm wog, während die Schnchtel« der zweiten Secknmg 2i0 dis 860 Gramm wregen. ländischer Herkmst. und zwar V* Kilogramm pro Kopf von X s.S0für da» «l»MNM go-kn Adwennung de» WM“ der Karwffeuarte abgr-chen. Rvdolf Feldschuh, Praterkwaß« »4. Zucker abgabe für Juli, Schokolade, Tee, Kakao, Tischbeine, Sardinen ufw. GkSffnvt von » Ug 12 und »/«8 biS 8 Uhr m in- Sjö* Neichsrvirtschaftsbnnd der Festangestellten. Montag den 8. d. M. <Feiertag) bleibe« sämtliche Verkaufsstellen geschloffen. Die Mitglieder «eseö EinkarlsStageö können vSryer ober nachher ihre Enckäufe besorgen. A«S deÄ Theater». Fm Komödienhaus fand a«4. Geptembee edch. SondervorstellungdeSAmateurklnbS deS Vereine-»Zio«"' statt. Zur Auffühnmg gelangte D i m o n S Drama: »S ch m a I s r u e i l.", Nach einem Pogrom im russischen Ghetto. Die düstere, kahle Stube, in der sich alles abspielt, gibt den barmomschen Rahmen zu den vom Leid verfolgten, tief zerrütteten Menschen. Bis der greife Aron Schiffer unter der Schwere all des über ihn und seine. Familie gekommenen Unglücks mit der Frage „fat wus" seelisch zusammenbricht, seinen Glauben, sein Höchste- »elften, uhb Selbstmord begeht. Aid — Schicksal, Wegbegleiter des jüdischm Volkes, auserwählt zum Leiden. Herr M e n d e l s o h n gab dir Rolle deS gläubige«, doch all den Prüfungen dann d»ch unterliegenden Aron Schiffer ganz vortrefflich. Auch die ander« Darsteller, die Damen Dollinger, WeiSberg Md die Herren Sigall, Seliger, Goldhaber, Fell, Sachs, umrdm ihrer Aufgabe so ziemlich gerecht. Ist rS doch ein Stück eigenes Leben, das sie da zur Schau zu bringen hatten. Für eine Amatembühne ein« ganz gute Leistung. P. s* i Der Spielplan dr» Op eVnth eaterS wurde vom 7. biS inklusive 1k. September wie folgt fcstgcketzt : Sonntag den 7.: »Der Freisskhütz , Aniang 6 Uhr» Montatz den 8.: »L o he n g r i n", Anfangs Uhr: Dienstag den S.: »S a l v m e, Anfang 7 Uhr; Mittwochs dm 10. r »Die EntführnngauS dem Serail, An^ng V,7 Uhr; Donnerstag den 11.: »Hoff» an«S Erzählungen", Anfang V,7 Uhr; brntag den 12.: M a « o n", Anfang V# Uhr; SamStag den 18.: »Z a r und Zimmerman n! Anfang V,7 Uhr; Sonntag den 14.. Bei erhöhten Preisen: .Die M e r st e r s, n ge r .v v,n Nürnberg", Anfang?.5 Uhr, HanS Sachs Herr Dr. E m t l Schipper vom Nattonallheatrr in München als Gast. Im S ch » « b r« n n er S ch l otzt h r a ter gelangt an allen Tage» der kommenden Woche B it hrStzustviel ,DaS Konzer t" zur AuWhrung. Anfang 6.Uhr. Nur morgen Sonntag Md Freitag den 12. d. M. wlrd B l e t ö Lustspiel »Logik de» Herzens" gegeben. Beginn V,7 Uhr. Im Opernthrater kommt heute SamStag »Carmen" mit den Damen Gmhktl, Schumann, Jovanovrc. Kittel sowie dt» Herren Vestvig, Leo Schützendorf, Stehmann. Madin. Breuer Md GalloS zur «ufführMg. Anfang 6 Uhr. Fm Wiener Komödienhaus gtlüttgt Montag dm SS. d. M. «m V,7 Uhr abmdS zM erstenmal M t r e!« E s r v -". Drama in vier Auszügen von Jakob G o t b t tt t« deutscher Sprache zvr ÄuffühnM. DaS Stück wird von Hemt Oberregisseur Brecher in Szene gesetzt. — Diese Söndei.^ Vorstellung wird von der. Msch-wziälistische» Arbeit-Matt'-i .Paale Kon", BezttkSorgamsation Innere Stadt, Veranstalter. Ätjitter de« t»zierntheater«. Bon Ende Seviember atz werben itt zwangloser Folge .B lätter d eS O p ernt h e a t e r «" erscheinen, die durch EmWrnngen m «me-Werke anläßlich der Premieren, durch Auseinandersetzungen über Neu-, inszmierungen. Artikel überallgemeine und besondere Fraaeu des Opernwesens und durch Mitteilung der osstzikllen Nachrichten de» Hause» eine unmittelbare VerbindMv.Mit dem Publikum herstellm solle». Als HrraMeber hmgieren Dr. Mchard S trau v Md Franz S ch a l k. D;e redaöwnelle Leinmg bat , Richard Specht übernommen. Es sollm 10 bis 12 Hefte, tm Sofft« eine- Spieljahrej erscheinen. Die Blätter, erscheinen, m Verlag Paul Knetzttr (Wallishausersche Buchhandlung) in Wien. Thevnth. Eine Rede über^Jugenb und Religion von M a r t i » B u b e r. Allen Verehrer« von Martin BuberS Schristum, vor alle« aber der jüdischen Jugend, wird diese neu« Rotze des großen rolstsiösm Ethiker» eine willkommme Gabe fei». Dir Freche» kt Gott als Rotttma «ms dem BerhangM des Zeitalters ist der Sin« der Rede, deren erkmntniSrmhe Sprache Widrihall in irdem junaen Herzen findm must. Diese Schnn spricht Über die wichtigsten Fragm unserer Jugend. Wer mit der Jugend fühlt, wird ste lesen miisfen. Preis X L.—. Zu beziehen b"rch R. Löwit. Bnchbandluug, Wim, l» N«trnturmstraße 22.

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